Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012
Artikel verfasst von Gennaro Grippo am 16.09.2011
Mit „Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen“ ist es Sega und Nintendo souverän gelungen, ein spaßiges Franchise auf den Nintendo-Plattformen zu etablieren. Neben der sportlichen Fairness, die in diversen Disziplinen mit Items verdrängt werden durfte, ist auch der Multiplayer als entscheidender Erfolgsfaktor anzusehen. Demnach verwundert es niemanden, dass nach dem Erstling und der Winterausgabe Mario und Sonic auch London einen Besuch abstatten. Erneut messen sich der italienische Klempner und der pfeilschnelle Igel samt ihrer mitgereisten Crew aus dem Nintendo- und Sega-Universum in zahlreichen Disziplinen. Ein Besuch bei Sega im Rahmen der gamescom gewährte uns einen ersten Einblick.
Einbisschen Spaß muss sein
Wie es sich für ein derartiges Sportevent gehört, müssen die antretenden Mannschaften mit einer abwechslungsreichen Crew antreten. Die Charakterauswahl in „Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012“ ist daher recht üppig ausgefallen. Für Team Nintendo treten an: Mario, Luigi, Peach, Daisy, Yoshi, Wario, Waluigi, Bowser, Bowser Jr. und Donkey Kong. Team Sega schickt hingegen folgende Sportler ins Rennen: Sonic, Dr. Eggman, Knuckles, Tails, Amy, Blaze, Shadow, Vector, Metal Sonic und Silver. Jeder Charakter unterscheidet sich in seinen Fertigkeiten, die in Beschleunigung, Maximale Geschwindigkeit, Technik, Kraft und Ausdauer unterteilen. Es ist augenscheinlich, dass je nach Disziplin unterschiedliche Figuren mehr oder weniger stark abschneiden und somit, noch bevor der Wettkampf beginnt, die Charakterauswahl ein entscheidendes Kriterium darstellt.
Die Duelle werden in zwei Modi ausgetragen. Zum einen gibt es die realen olympischen Sportdisziplinen, wie 100m Sprint oder Schießen, zum anderen Traumdisziplinen. Die Dream Events übernehmen dabei die klassischen Disziplinen, kombinieren diese jedoch mit Items. Dadurch gewinnen selbst gähnende Sportarten die nötige Würze und laufen nicht zuletzt im 4-Spieler-Multiplayer zu Höchstform auf. Schießen ist eines der Disziplinen, die wir antesten durften. Dabei wird die Wiimote mit ausgestreckter Hand auf den Bildschirm gehalten, um im nächsten Moment auf die erscheinenden Zielscheiben zu schießen. Durch die hohe Empfindlichkeit des Controllers bei kleinsten Bewegungen verkommt diese vermeintlich einfache Aufgabe zu einer wahren Herausforderung. Auf der anderen Seite konnten wir bei den Dream Events den Traumhürdenlauf bestreiten. Hier konnte eine sicher geglaubte Niederlage dank Itemeinsatz noch gedreht werden, Gelächter inklusive. Genauso spaßig verlief auch eine Fußballpartie im Stil von „Mario Strikers“. Die Steuerung ist dabei identisch zum Nintendo-Kicker, diverse Items und Spezialattacken komplettieren das etwas andere Fußballerlebnis – natürlich im positiven Sinne.
In technischer Hinsicht gibt es kaum Grund zu jammern. Wie man es ohnehin vom Franchise gewohnt ist, präsentieren sich die Olympischen Spiele mit Mario und Sonic farbenfroh und detailreich. Selbst noch so einfache Disziplinen wie Hürdenlauf erfreuen das Auge. Die Charaktere sind allesamt detailliert in Szene gesetzt und geschmeidig animiert. Die Präsentation dieses atemberaubenden Sportereignisses wurde perfekt eingefangen und wird es auch nach den offiziellen Spielen ermöglichen, stets ein Stück Olympia zu Hause zu erleben. Soundtechnisch gesehen dürfen wir uns auf unterhaltsame Melodien, die dem Mario –und Sonic-Universum angelehnt sind, einstellen. Einige Laute, wie man sie von Mario oder Sonic her gewohnt ist, dürfen natürlich auch nicht fehlen. Von einer Synchronisation sind wir aber meilenweit entfernt.
Gennaro Grippo meint...
Mit „Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012“ haben Nintendo und Sega wieder einmal einen Top-Titel in Arbeit, welcher zu überzeugen und unterhalten weiß. Dieses Franchise zeichnet sich vor allem durch seinen spaßigen Multiplayer-Modus aus. Eine üppige Charakterauswahl, zahlreiche Disziplinen sowie eine tolle Präsentation Olympias sind dabei nur die Eckdaten dieses viel versprechenden Titels. Mögen die Spiele so bald wie möglich beginnen!
Mit „Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012“ haben Nintendo und Sega wieder einmal einen Top-Titel in Arbeit, welcher zu überzeugen und unterhalten weiß. Dieses Franchise zeichnet sich vor allem durch seinen spaßigen Multiplayer-Modus aus. Eine üppige Charakterauswahl, zahlreiche Disziplinen sowie eine tolle Präsentation Olympias sind dabei nur die Eckdaten dieses viel versprechenden Titels. Mögen die Spiele so bald wie möglich beginnen!
Informationen zum Spiel
Genre
Sport
Entwickler
Sega
Publisher
Sega
Releasedatum
18.11.2011
USK-Freigabe

» Weitere Infos zum Titel
Sport
Entwickler
Sega
Publisher
Sega
Releasedatum
18.11.2011
USK-Freigabe

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