Pokémon Ranger
Artikel verfasst von Gennaro Grippo am 01.01.1970
Texas Ranger war gestern
Wolltet Ihr nicht schon immer einmal eine Kreatur haben, die nach eurer Pfeife tanzt? Eure Befehle ausführt, gehorcht und nebenbei noch gegen andere Kreaturen kämpft, damit Ihr Geld, Ruhm und Orden einkassieren könnt? Mehr oder weniger könnt Ihr dies in den zahlreichen Pokémon-Edition nachspielen, die es für zahlreiche Nintendo-Plattformen gibt. Nur der Nintendo DS musste vorerst auf eine eigene Version verzichten. Doch nun rollt so langsam aber sicher die bekannte Pokémon-Welle auf Nintendos Neuem zu und kommt erstmalig mit einem neuen Genre in der Serie daher – Adventure statt RPG.
Auf der E3 in Los Angeles wurden die richtigen Pokémon-Rollenspiele Diamond & Pearl enthüllt, doch viel interessanter scheint der neuste Streich, der auf den Namen „Pokémon Ranger“ hört, zu sein. Erstmalig in einem Pokémon-Spiel geht es nämlich nicht darum, Pokémons zu fangen, trainieren und gegen andere Kreaturen antreten zu lassen. Viel mehr beschäftigt sich das Spiel mit dem Beschützen der Pokémon und dank deren Hilfe, Rätsel zu lösen. Ihr schlüpft in die Rolle eines namenlosen Pokémon-Trainers, der der „Ranger Union“ in der Region Fiole beitritt. Diese Organisation ist der Ansicht, dass die Pokémon besser in ihrer natürlichen Umgebung aufgehoben sind, statt die Sklaven der Trainer zu spielen. Von eurer Heimatstadt Ring Town macht Ihr euch auf, die Gegenden Fioles zu erkunden. Erneut besteht die Möglichkeit, entweder ein Mädchen oder einen Jungen als Hauptfigur zu wählen. Je nachdem für welches Geschlecht Ihr euch zu Beginn des Spiels entschieden habt, werdet Ihr von einem Pokémon begleitet. Entscheidet Ihr euch für den männlichen Protagonisten werdet Ihr von Minun begleitet, während die weibliche Rangerin von Musle Begleitung erfährt. Das Adventure baut auf Aufträge auf, die Ihr euch direkt bei eurem Vorgesetzten abholen könnt. Anfangs werdet Ihr noch mit leichten Aufgaben versorgt, welche beispielsweise darin bestehen können, ein verschollenes Pokémon zu finden und zum rechtmäßigen Besitzer zurück zu bringen. Je weiter Ihr im Spiel voranschreitet, desto schwieriger werden die Aufträge und können durchaus für längere Zeit fesseln. Natürlich erhaltet Ihr für jede erfolgreich gemeisterte Mission eine Auszeichnung, die Ihr dann auf eurem Jackett bewundern dürft. Ein kleines, rollenspielähnliches Element ist ebenfalls vorhanden und besteht darin, dass Ihr in eurem Ranger-Rang von 1 bis 10 aufsteigen könnt.
Passendes Equipment
Um Aufträge in Pokémon Ranger zu lösen, benötigt Ihr dringend die Unterstützung der Pokémon. Da diese Viecher jedoch erst einmal von euch überzeugt werden wollen, bevor sie sich bereit erklären euch zu helfen, müsst Ihr auf eine spezielle Ausrüstung zurückgreifen. Eure Ranger-Ausrüstung besteht aus einem Pokémon Styler und einer Capture Disk. Ähnlich wie bei den bekannten PokéBällen, gibt es dieses Equipment in diversen Ausführungen. Damit Ihr diese Ausrüstung nun auch nutzen könnt, müsst Ihr auf den Touchscreen zurückgreifen. Generell findet das gesamte Abenteuer auf dem Touchscreen statt, während der obere Bildschirm eine Karte einblendet. Ihr müsst mit dem Pokémon Styler auf ein Pokémon zeigen, damit danach die Capture Disk abgesetzt werden kann. Diese müsst Ihr nun kreisförmig um das Pokémon zum Drehen bringen. Entscheidend ist hierbei auch die Stärke des Pokémon. Je stärker, desto länger dauert das Einfangen und das Pokémon kann durchaus mit Attacken kontern und eure Disk zerstören. Sollte dies einmal der Fall sein, könnt Ihr in jeder Stadt die Capture Disk reparieren lassen. Das Pokémon wird zudem nur so lange Widerstand leisten, bis der Countdown, der eingeblendet wird, abgelaufen ist. Das Fangen von Pokémon in Pokémon Ranger ist nicht mit dem Einfangen in den klassischen Pokémon-Rollenspielen zu vergleichen. Während Ihr nämlich dort das Pokémon einfängt und trainiert, um es dann später in Kämpfen einzusetzen, ist das Fangen bei Pokémon Ranger nur temporär anzusehen. Ihr fängt euer Pokémon nur aus dem Grund, weil Ihr dessen Hilfe benötigt. Habt Ihr euer Problem dank dessen Hilfe gelöst, lasst Ihr es wieder auf freien Fuß. Klassische Aufgaben in Pokémon Ranger können beispielsweise darin bestehen, einen Holzscheit dank eines Feuer-Pokémon abzufackeln oder mit der Unterstützung von Elektro-Pokémon, Pikachu lässt grüßen, elektrische Geräte wie den Pokémon Styler aufzuladen. Müsst Ihr zu einer bestimmten Insel, hilft euch ein Wasser-Pokémon weiter und geleitet euch sicher über die Meere.
Wolltet Ihr nicht schon immer einmal eine Kreatur haben, die nach eurer Pfeife tanzt? Eure Befehle ausführt, gehorcht und nebenbei noch gegen andere Kreaturen kämpft, damit Ihr Geld, Ruhm und Orden einkassieren könnt? Mehr oder weniger könnt Ihr dies in den zahlreichen Pokémon-Edition nachspielen, die es für zahlreiche Nintendo-Plattformen gibt. Nur der Nintendo DS musste vorerst auf eine eigene Version verzichten. Doch nun rollt so langsam aber sicher die bekannte Pokémon-Welle auf Nintendos Neuem zu und kommt erstmalig mit einem neuen Genre in der Serie daher – Adventure statt RPG.Auf der E3 in Los Angeles wurden die richtigen Pokémon-Rollenspiele Diamond & Pearl enthüllt, doch viel interessanter scheint der neuste Streich, der auf den Namen „Pokémon Ranger“ hört, zu sein. Erstmalig in einem Pokémon-Spiel geht es nämlich nicht darum, Pokémons zu fangen, trainieren und gegen andere Kreaturen antreten zu lassen. Viel mehr beschäftigt sich das Spiel mit dem Beschützen der Pokémon und dank deren Hilfe, Rätsel zu lösen. Ihr schlüpft in die Rolle eines namenlosen Pokémon-Trainers, der der „Ranger Union“ in der Region Fiole beitritt. Diese Organisation ist der Ansicht, dass die Pokémon besser in ihrer natürlichen Umgebung aufgehoben sind, statt die Sklaven der Trainer zu spielen. Von eurer Heimatstadt Ring Town macht Ihr euch auf, die Gegenden Fioles zu erkunden. Erneut besteht die Möglichkeit, entweder ein Mädchen oder einen Jungen als Hauptfigur zu wählen. Je nachdem für welches Geschlecht Ihr euch zu Beginn des Spiels entschieden habt, werdet Ihr von einem Pokémon begleitet. Entscheidet Ihr euch für den männlichen Protagonisten werdet Ihr von Minun begleitet, während die weibliche Rangerin von Musle Begleitung erfährt. Das Adventure baut auf Aufträge auf, die Ihr euch direkt bei eurem Vorgesetzten abholen könnt. Anfangs werdet Ihr noch mit leichten Aufgaben versorgt, welche beispielsweise darin bestehen können, ein verschollenes Pokémon zu finden und zum rechtmäßigen Besitzer zurück zu bringen. Je weiter Ihr im Spiel voranschreitet, desto schwieriger werden die Aufträge und können durchaus für längere Zeit fesseln. Natürlich erhaltet Ihr für jede erfolgreich gemeisterte Mission eine Auszeichnung, die Ihr dann auf eurem Jackett bewundern dürft. Ein kleines, rollenspielähnliches Element ist ebenfalls vorhanden und besteht darin, dass Ihr in eurem Ranger-Rang von 1 bis 10 aufsteigen könnt.
Passendes Equipment
Um Aufträge in Pokémon Ranger zu lösen, benötigt Ihr dringend die Unterstützung der Pokémon. Da diese Viecher jedoch erst einmal von euch überzeugt werden wollen, bevor sie sich bereit erklären euch zu helfen, müsst Ihr auf eine spezielle Ausrüstung zurückgreifen. Eure Ranger-Ausrüstung besteht aus einem Pokémon Styler und einer Capture Disk. Ähnlich wie bei den bekannten PokéBällen, gibt es dieses Equipment in diversen Ausführungen. Damit Ihr diese Ausrüstung nun auch nutzen könnt, müsst Ihr auf den Touchscreen zurückgreifen. Generell findet das gesamte Abenteuer auf dem Touchscreen statt, während der obere Bildschirm eine Karte einblendet. Ihr müsst mit dem Pokémon Styler auf ein Pokémon zeigen, damit danach die Capture Disk abgesetzt werden kann. Diese müsst Ihr nun kreisförmig um das Pokémon zum Drehen bringen. Entscheidend ist hierbei auch die Stärke des Pokémon. Je stärker, desto länger dauert das Einfangen und das Pokémon kann durchaus mit Attacken kontern und eure Disk zerstören. Sollte dies einmal der Fall sein, könnt Ihr in jeder Stadt die Capture Disk reparieren lassen. Das Pokémon wird zudem nur so lange Widerstand leisten, bis der Countdown, der eingeblendet wird, abgelaufen ist. Das Fangen von Pokémon in Pokémon Ranger ist nicht mit dem Einfangen in den klassischen Pokémon-Rollenspielen zu vergleichen. Während Ihr nämlich dort das Pokémon einfängt und trainiert, um es dann später in Kämpfen einzusetzen, ist das Fangen bei Pokémon Ranger nur temporär anzusehen. Ihr fängt euer Pokémon nur aus dem Grund, weil Ihr dessen Hilfe benötigt. Habt Ihr euer Problem dank dessen Hilfe gelöst, lasst Ihr es wieder auf freien Fuß. Klassische Aufgaben in Pokémon Ranger können beispielsweise darin bestehen, einen Holzscheit dank eines Feuer-Pokémon abzufackeln oder mit der Unterstützung von Elektro-Pokémon, Pikachu lässt grüßen, elektrische Geräte wie den Pokémon Styler aufzuladen. Müsst Ihr zu einer bestimmten Insel, hilft euch ein Wasser-Pokémon weiter und geleitet euch sicher über die Meere.
Gennaro Grippo meint...
„Pokémon Ranger“ kommt in einer schönen 2D-Optik für den Nintendo DS daher. Die Grafik ist deutlich detaillierter als bei den klassischen Rollenspielen auf den Gameboys und die Touchscreen-Unterstützung ist sinnvoll eingesetzt worden. Zudem sind die Rätsel recht verschieden und dürften auch über längere Zeit hinweg nicht für Langeweile sorgen. Die frische Ranger-Idee haucht der Pokémon-Serie neuen Wind ein. Zwar wurde Pokémon Ranger noch nicht für den europäischen Markt angekündigt, doch aufgrund des riesigen Erfolges von Pokémon hierzulande ist ein Release so sicher wie das Amen in der Kirche.
„Pokémon Ranger“ kommt in einer schönen 2D-Optik für den Nintendo DS daher. Die Grafik ist deutlich detaillierter als bei den klassischen Rollenspielen auf den Gameboys und die Touchscreen-Unterstützung ist sinnvoll eingesetzt worden. Zudem sind die Rätsel recht verschieden und dürften auch über längere Zeit hinweg nicht für Langeweile sorgen. Die frische Ranger-Idee haucht der Pokémon-Serie neuen Wind ein. Zwar wurde Pokémon Ranger noch nicht für den europäischen Markt angekündigt, doch aufgrund des riesigen Erfolges von Pokémon hierzulande ist ein Release so sicher wie das Amen in der Kirche.
Informationen zum Spiel