Horse Life
Artikel verfasst von Heiko Ellinger am 01.01.1970
Während sich Gehirntrainer oder andere kleine Helfer für den Alltag erst noch weiter auf dem Markt der Videospiele durchsetzen müssen, sieht dies bei Titeln, die sich um die Tierwelt drehen, ganz anders aus. Bereits seit vielen Jahren werden Spiele rund um unsere geliebten vierbeinigen Freunde veröffentlicht, auch wenn der ganz große Boom erst mit Spielen wie „Nintendogs“ einsetzte. Das beliebteste Tier in einem Spiel ist allerdings nicht der Hund, sondern ein weitaus größeres Tier. Pferde- und Reitsimulation sind es, die bisher den größten Erfolg verzeichnen konnten und so das Augenmerk vieler Publisher auf sich ziehen.
Mit „Horse Life“ wagt sich Koch Media in Kürze ebenfalls daran, einen Titel aus diesem Segment zu veröffentlichen. Wir konnten eine fortgeschrittene Preview-Version bereits ausgiebig anspielen und uns so einen guten Eindruck verschaffen. Ob Pferdeliebhaber zugreifen sollten oder nicht, lest Ihr in den folgenden Zeilen.
Ein Pferd ist für den Besitzer in der Regel mit hohen Kosten und hohem Zeitaufwand verbunden. Ausreiten, Pflegen, Futter kaufen, Stallmiete zahlen – es kommt einiges zusammen, wenn man solch ein edles Tier sein Eigen nennen kann. Dennoch ist es der Traum vieler Mädchen, auch einmal zur Reiterelite aufsteigen zu dürfen. Vielen wird dieser Wunsch nicht erfüllt werden können, sind die finanziellen Hürden wie schon gesagt doch sehr hoch. In „Horse Life“ könnt Ihr Euch aber immerhin virtuell um Euer Pferd kümmern.
Ein gesondertes Tutorial gibt es dabei nicht. Stattdessen wurde die Einführung einfach in die Story eingebaut. So stehen Euch zu Beginn nur einige wenige Funktionen zur Verfügung. Die einzelnen Gebiete werden nach und nach dazugeschaltet. Neben einem kompletten Reiterhof finden wir hier auch einen Laden, der für uns Futter und Ausrüstungsgegenstände bereithält. Auf der anderen Seite warten die Landschaften für den Ausritt auf uns. Auch hier sind nicht alle Routen von Beginn an auswählbar.
Da mit einem Pferd auch einige Aufgaben und Pflichten verbunden sind, müsst Ihr Euch um das komplette Programm kümmern. Neben genügendem Futter liegt es auch an Euch, dass Euer Ross sauber ist und auch die Kondition nicht vernachlässigt wird. Einige dieser Faktoren wirken im Zusammenspiel. Ein Ausritt etwa sorgt für Kondition, allerdings wird dann die Hygiene vernachlässigt. So müsst Ihr eine gute Mischung finden, welche Aufgaben an welchem Tag erledigt werden. Das Spiel teilt sich nämlich in einzelne Tage auf und pro Tag könnt Ihr nur eine bestimmte Anzahl an Aktionen ausführen.
Bei allen Aufgaben kommt natürlich auch der Touchscreen zum Einsatz. Beim Striegeln und Bürsten folgt Ihr einfachen Pfeilen in die richtige Richtung und müsst dabei lediglich aufpassen, das Pferd nicht zu verletzen. Die Augen sind also tabu. Der Kernaspekt des Spiels, das Reiten, läuft im Vergleich zu anderen Spielen sehr passiv ab. Anstatt das Pferd vollständig zu steuern, bewegt es sich auf vorgegebenen Routen und Ihr müsst nur an den richtigen Stellen die richtigen Befehle gut und präzise ausführen. Für eine Wende etwa erscheint ein Kreis, dem Ihr mit dem Stylus folgen müsst. Ähnlich funktioniert auch das Überwinden von Hindernissen. Mit einem Klick auf das Hinterteil des Vierbeiners erhöht Ihr das Tempo, wodurch Ihr dann auch Wenden und Sprünge schneller durchführt.
Im Verlauf des Abenteuers lernt Ihr noch weitere Manöver hinzu. Außerdem nehmt Ihr an Wettbewerben teil und könnt dann im Vergleich mit anderen Reitern zeigen, dass Euer Pferd gut trainiert ist. Als Sieger erhaltet Ihr dann natürlich auch Preisgelder, die Euch größere Investitionen im Laden erlauben. Der Titel bietet so viel Abwechslung und eine gelungene Atmosphäre, da Ihr Aufgaben übernehmen könnt, die Euch auch bei einem echten Pferd erwarten würden. Bis zu drei Spieler können sich einen Speicherstand auf dem Modul ablegen, während dem Betrieb speichert der Titel automatisch.
Die grafische Präsentation von „Horse Life“ ist gut gelungen. Das Pferd wartet mit hübschen Animationen auf, gelungene Sprünge werden gar in Zeitlupe inszeniert. Die Spielwelt wird Euch auf einer übersichtlichen Karte präsentiert, bei der alles mit dem Stylus anzuwählen ist. Das Mikrofon des Nintendo DS wird ebenfalls genutzt, hierüber könnt Ihr Euer Pferd rufen, etwa wenn es auf der Weide steht und nicht von alleine zu Euch kommen möchte. Die Sounduntermalung bietet dagegen Standardkost, ohne der Atmosphäre allerdings zu schaden.
Mit „Horse Life“ wagt sich Koch Media in Kürze ebenfalls daran, einen Titel aus diesem Segment zu veröffentlichen. Wir konnten eine fortgeschrittene Preview-Version bereits ausgiebig anspielen und uns so einen guten Eindruck verschaffen. Ob Pferdeliebhaber zugreifen sollten oder nicht, lest Ihr in den folgenden Zeilen. Ein Pferd ist für den Besitzer in der Regel mit hohen Kosten und hohem Zeitaufwand verbunden. Ausreiten, Pflegen, Futter kaufen, Stallmiete zahlen – es kommt einiges zusammen, wenn man solch ein edles Tier sein Eigen nennen kann. Dennoch ist es der Traum vieler Mädchen, auch einmal zur Reiterelite aufsteigen zu dürfen. Vielen wird dieser Wunsch nicht erfüllt werden können, sind die finanziellen Hürden wie schon gesagt doch sehr hoch. In „Horse Life“ könnt Ihr Euch aber immerhin virtuell um Euer Pferd kümmern.
Ein gesondertes Tutorial gibt es dabei nicht. Stattdessen wurde die Einführung einfach in die Story eingebaut. So stehen Euch zu Beginn nur einige wenige Funktionen zur Verfügung. Die einzelnen Gebiete werden nach und nach dazugeschaltet. Neben einem kompletten Reiterhof finden wir hier auch einen Laden, der für uns Futter und Ausrüstungsgegenstände bereithält. Auf der anderen Seite warten die Landschaften für den Ausritt auf uns. Auch hier sind nicht alle Routen von Beginn an auswählbar.
Da mit einem Pferd auch einige Aufgaben und Pflichten verbunden sind, müsst Ihr Euch um das komplette Programm kümmern. Neben genügendem Futter liegt es auch an Euch, dass Euer Ross sauber ist und auch die Kondition nicht vernachlässigt wird. Einige dieser Faktoren wirken im Zusammenspiel. Ein Ausritt etwa sorgt für Kondition, allerdings wird dann die Hygiene vernachlässigt. So müsst Ihr eine gute Mischung finden, welche Aufgaben an welchem Tag erledigt werden. Das Spiel teilt sich nämlich in einzelne Tage auf und pro Tag könnt Ihr nur eine bestimmte Anzahl an Aktionen ausführen.
Bei allen Aufgaben kommt natürlich auch der Touchscreen zum Einsatz. Beim Striegeln und Bürsten folgt Ihr einfachen Pfeilen in die richtige Richtung und müsst dabei lediglich aufpassen, das Pferd nicht zu verletzen. Die Augen sind also tabu. Der Kernaspekt des Spiels, das Reiten, läuft im Vergleich zu anderen Spielen sehr passiv ab. Anstatt das Pferd vollständig zu steuern, bewegt es sich auf vorgegebenen Routen und Ihr müsst nur an den richtigen Stellen die richtigen Befehle gut und präzise ausführen. Für eine Wende etwa erscheint ein Kreis, dem Ihr mit dem Stylus folgen müsst. Ähnlich funktioniert auch das Überwinden von Hindernissen. Mit einem Klick auf das Hinterteil des Vierbeiners erhöht Ihr das Tempo, wodurch Ihr dann auch Wenden und Sprünge schneller durchführt. Im Verlauf des Abenteuers lernt Ihr noch weitere Manöver hinzu. Außerdem nehmt Ihr an Wettbewerben teil und könnt dann im Vergleich mit anderen Reitern zeigen, dass Euer Pferd gut trainiert ist. Als Sieger erhaltet Ihr dann natürlich auch Preisgelder, die Euch größere Investitionen im Laden erlauben. Der Titel bietet so viel Abwechslung und eine gelungene Atmosphäre, da Ihr Aufgaben übernehmen könnt, die Euch auch bei einem echten Pferd erwarten würden. Bis zu drei Spieler können sich einen Speicherstand auf dem Modul ablegen, während dem Betrieb speichert der Titel automatisch.
Die grafische Präsentation von „Horse Life“ ist gut gelungen. Das Pferd wartet mit hübschen Animationen auf, gelungene Sprünge werden gar in Zeitlupe inszeniert. Die Spielwelt wird Euch auf einer übersichtlichen Karte präsentiert, bei der alles mit dem Stylus anzuwählen ist. Das Mikrofon des Nintendo DS wird ebenfalls genutzt, hierüber könnt Ihr Euer Pferd rufen, etwa wenn es auf der Weide steht und nicht von alleine zu Euch kommen möchte. Die Sounduntermalung bietet dagegen Standardkost, ohne der Atmosphäre allerdings zu schaden.
Heiko Ellinger meint...
„Horse Life“ wird ein gelungener Titel für Freunde der edlen Vierbeiner. Viele Interaktionsmöglichkeiten und Aufgaben sorgen für Abwechslung, ohne aber den realistischen Hintergrund zu vergessen. Das Spielprinzip des modernen Tamagotchis geht auch hier voll auf. Pferdeliebhaber dürfen zugreifen und schon einmal die ersten Ausritte für „Horse Life“ planen.
„Horse Life“ wird ein gelungener Titel für Freunde der edlen Vierbeiner. Viele Interaktionsmöglichkeiten und Aufgaben sorgen für Abwechslung, ohne aber den realistischen Hintergrund zu vergessen. Das Spielprinzip des modernen Tamagotchis geht auch hier voll auf. Pferdeliebhaber dürfen zugreifen und schon einmal die ersten Ausritte für „Horse Life“ planen.
Informationen zum Spiel