Resident Evil: The Umbrella Chronicles
Artikel verfasst von Heiko Ellinger am 01.01.1970
Bereits viele Jahre besteht die Reihe um Horror, Grauen und Zombies – Resident Evil. Die Reihe, die aus der Feder der kreativen Köpfe von Capcom um Shinji Mikami, das Survival-Genre auf Konsolen begründete und über Jahre verkörperte. Die aktuelle Tendenz der Reihe geht allerdings in eine andere Richtung. Bereits mit dem vierten Teil wich die beklemmende Stille bei zumeist einsamen Abenteuern knallharter Action mit zahlreichen Widersachern. Auch der fünfte Teil, der reinen Nintendo-Zockern vorbehalten wird, setzt diesen neuen Trend der Reihe fort. Statt des blanken Horrors soll die Angst eher durch dauerndes Flüchten und durch die Ungewissheit über die eigene Sicherheit geschaffen werden.
Mit „Resident Evil Umbrella Chronicles“, dem exklusiven Wii-Titel, pflegt Capcom dagegen einerseits alte Traditionen, ohne aber komplett auf Veränderungen zu verzichten. Traditionell sind Setting und Story. Ist der zwielichtige Konzern Umbrella in den neuen Episoden bereits Vergangenheit, blühen die alten Strukturen im Wii-Titel auf wie eh und je. Dies hat natürlich auch seinen Grund, denn in „Resident Evil Umbrella Chronicles“ erleben wir eine Zeitreise durch vergangene Abenteuer der Reihe. So werden Fans die meisten Areale dann doch bekannt vorkommen, unter anderem streifen wir erneut durch das allseits bekannte Herrenhaus oder durch Raccoon City. Natürlich werden wir auch Stellen aus dem GameCube-exklusiven „Resident Evil Zero“ ganz neu erleben.
Ganz neu deshalb, weil das Spielsystem nicht mehr dem Originalkonzept entspricht. Stattdessen haben wir es bei „Resident Evil Umbrella Chronicles“ mit einem waschechten Railshooter zu tun. Dies bedeutet in einem Satz: Wir schießen selbst, laufen aber nicht. Die Geschichte erleben wir in der Ich-Ansicht aus den Augen der zahlreichen Charaktere der Reihe. So gibt es ein Wiedersehen mit diversen S.T.A.R.S.-Mitgliedern wie Jill Valentine oder Chris Redfield, aber auch mit dem Schwerverbrecher Billy Coen.
Gezielt wird in „Resident Evil Umbrella Chronicles“ natürlich mit der Wii-Fernbedienung. Die B-Taste dient als Auslöser für die Waffe, mehr Spaß macht es natürlich mit einem Pistolen-Zubehör oder dem Zapper von Nintendo. Das ist nicht neu, sondern bei Lightgun-Shootern in der Spielhalle ein Hauptgrund für die Beliebtheit. Den Control-Stick nutzen wir dennoch, da wir uns hiermit umsehen und so die vielen Geheimnisse und Items am Bildschirmrand entdecken können. Das Nachladen funktioniert ganz problemlos über einen leichten Schwenk mit der Fernbedienung, während wir über den Nunchuck die Waffen durchwechseln. Im Gegensatz zum traditionellen Spiel finden wir mit der Pistole eine Waffe mit unendlicher Munition vor. Da wir es aber auch mit ungleich mehr Gegnern im Spiel zu tun bekommen, wird uns die Pistole bald zu einem guten Freund heranwachsen.
Teilweise greifen Euch drei oder mehr Zombies auf einmal an. Das ist für Veteranen der Reihe neu, da man sich bisher gemächlich die Gegner aussuchen konnte. Steht eine stärkere Waffe als die Pistole nicht zur Verfügung, rücken Euch die Widersacher dann auch schon einmal ganz nah heran. Dafür habt Ihr in letzter Instanz natürlich ein Messer zur Verfügung, welches ebenfalls mit der Wii-Fernbedienung geschwungen wird. Hilft auch das nicht, steht ab und an eine Gegenattacke zur Verfügung, die bei Einblendung mit dem Z-Knopf aktiviert werden kann.
Technisch ist der Titel durchaus gelungen. Die Charaktermodelle der Gegner sind abwechslungsreich gestaltet, so dass Ihr nicht immer auf die gleichen Feinde trefft. Darüber hinaus steht natürlich eine ganze Palette an Monstern aus dem Resident Evil-Universum zum Kampf bereit. So wird es nicht nur bei Zombies bleiben, auch die blutrünstigen Hunde oder riesige Spinnen machen Euch das Leben schwer. Dabei läuft das Spiel durchgehend flüssig und besticht durch die vielen Erinnerungsmerkmale in den Arealen und durch einige Interaktionsmöglichkeiten. Explosive Fässer oder Autos könnt Ihr so zu Eurem Vorteil nutzen. Handgranaten retten Euch vor einer ganzen Horde an Gegnern.
So macht „Resident Evil Umbrella Chronicles“ vieles richtig. Die Atmosphäre passt, die vielen bekannten Stellen erfreuen vor allem Veteranen der Reihe und die Action kommt ebenso nicht zu kurz. Die Steuerung funktioniert bereits nach kurzer Zeit ohne Probleme und benötigt keinerlei großartige Eingewöhnung. Leider mangelt es ein wenig am Feedback, was die Treffer der Gegner angeht. Vor allem bei der einfachen Pistole ist man manchmal nicht ganz sicher, ob man den Gegner erwischt hat oder nicht.
Mit „Resident Evil Umbrella Chronicles“, dem exklusiven Wii-Titel, pflegt Capcom dagegen einerseits alte Traditionen, ohne aber komplett auf Veränderungen zu verzichten. Traditionell sind Setting und Story. Ist der zwielichtige Konzern Umbrella in den neuen Episoden bereits Vergangenheit, blühen die alten Strukturen im Wii-Titel auf wie eh und je. Dies hat natürlich auch seinen Grund, denn in „Resident Evil Umbrella Chronicles“ erleben wir eine Zeitreise durch vergangene Abenteuer der Reihe. So werden Fans die meisten Areale dann doch bekannt vorkommen, unter anderem streifen wir erneut durch das allseits bekannte Herrenhaus oder durch Raccoon City. Natürlich werden wir auch Stellen aus dem GameCube-exklusiven „Resident Evil Zero“ ganz neu erleben. Ganz neu deshalb, weil das Spielsystem nicht mehr dem Originalkonzept entspricht. Stattdessen haben wir es bei „Resident Evil Umbrella Chronicles“ mit einem waschechten Railshooter zu tun. Dies bedeutet in einem Satz: Wir schießen selbst, laufen aber nicht. Die Geschichte erleben wir in der Ich-Ansicht aus den Augen der zahlreichen Charaktere der Reihe. So gibt es ein Wiedersehen mit diversen S.T.A.R.S.-Mitgliedern wie Jill Valentine oder Chris Redfield, aber auch mit dem Schwerverbrecher Billy Coen.
Gezielt wird in „Resident Evil Umbrella Chronicles“ natürlich mit der Wii-Fernbedienung. Die B-Taste dient als Auslöser für die Waffe, mehr Spaß macht es natürlich mit einem Pistolen-Zubehör oder dem Zapper von Nintendo. Das ist nicht neu, sondern bei Lightgun-Shootern in der Spielhalle ein Hauptgrund für die Beliebtheit. Den Control-Stick nutzen wir dennoch, da wir uns hiermit umsehen und so die vielen Geheimnisse und Items am Bildschirmrand entdecken können. Das Nachladen funktioniert ganz problemlos über einen leichten Schwenk mit der Fernbedienung, während wir über den Nunchuck die Waffen durchwechseln. Im Gegensatz zum traditionellen Spiel finden wir mit der Pistole eine Waffe mit unendlicher Munition vor. Da wir es aber auch mit ungleich mehr Gegnern im Spiel zu tun bekommen, wird uns die Pistole bald zu einem guten Freund heranwachsen.
Teilweise greifen Euch drei oder mehr Zombies auf einmal an. Das ist für Veteranen der Reihe neu, da man sich bisher gemächlich die Gegner aussuchen konnte. Steht eine stärkere Waffe als die Pistole nicht zur Verfügung, rücken Euch die Widersacher dann auch schon einmal ganz nah heran. Dafür habt Ihr in letzter Instanz natürlich ein Messer zur Verfügung, welches ebenfalls mit der Wii-Fernbedienung geschwungen wird. Hilft auch das nicht, steht ab und an eine Gegenattacke zur Verfügung, die bei Einblendung mit dem Z-Knopf aktiviert werden kann. Technisch ist der Titel durchaus gelungen. Die Charaktermodelle der Gegner sind abwechslungsreich gestaltet, so dass Ihr nicht immer auf die gleichen Feinde trefft. Darüber hinaus steht natürlich eine ganze Palette an Monstern aus dem Resident Evil-Universum zum Kampf bereit. So wird es nicht nur bei Zombies bleiben, auch die blutrünstigen Hunde oder riesige Spinnen machen Euch das Leben schwer. Dabei läuft das Spiel durchgehend flüssig und besticht durch die vielen Erinnerungsmerkmale in den Arealen und durch einige Interaktionsmöglichkeiten. Explosive Fässer oder Autos könnt Ihr so zu Eurem Vorteil nutzen. Handgranaten retten Euch vor einer ganzen Horde an Gegnern.
So macht „Resident Evil Umbrella Chronicles“ vieles richtig. Die Atmosphäre passt, die vielen bekannten Stellen erfreuen vor allem Veteranen der Reihe und die Action kommt ebenso nicht zu kurz. Die Steuerung funktioniert bereits nach kurzer Zeit ohne Probleme und benötigt keinerlei großartige Eingewöhnung. Leider mangelt es ein wenig am Feedback, was die Treffer der Gegner angeht. Vor allem bei der einfachen Pistole ist man manchmal nicht ganz sicher, ob man den Gegner erwischt hat oder nicht.
Heiko Ellinger meint...
Schaffen es die Entwickler noch, das Feedback-Manko zu beseitigen und stimmt auch die Spielzeit des Titels, könnte aus „Resident Evil Umbrella Chronicles“ durchaus mehr werden als nur ein guter Shooter.
Schaffen es die Entwickler noch, das Feedback-Manko zu beseitigen und stimmt auch die Spielzeit des Titels, könnte aus „Resident Evil Umbrella Chronicles“ durchaus mehr werden als nur ein guter Shooter.
Informationen zum Spiel