Mario Slam Basketball
Artikel verfasst von Gennaro Grippo am 02.03.2007
Die Sportkanone schlechthin – Mario
Nachdem Mario schon im Fußball, Golf, Tennis und Baseball bewiesen hat, dass übergewichtige italienische Klempner ebenfalls das Zeug zu einem Sportprofi haben, setzt der charismatische Sportler und Prinzessinnenretter seine Erfolgskarriere fort. Diesmal muss sich Mario im Basketball behaupten und möglichst viele Körbe erzielen. Dass er dabei nicht auf den regulären Regeln des Basketballs achtet, scheint logisch. Immerhin hätte er gegen Legenden wie Michael Jordan, Dirk Nowitzki oder Shaquille O'Neal nicht den Hauch einer Chance. Deshalb spielen Mario und seine Freunde die lustigere Basketballvariante, die auf den Namen Slam Basketball hört.
In „Mario Slam Basketball“ duellieren sich zwei Mannschaften zu je drei Spieler, die die Positionen Center, Links und Rechts besetzten. Jede virtuelle Periode ist 2 ½ Minuten lang und erfordert nach der ersten Periode einen Seitenwechsel. Abgesehen von Mario & Co. aus dem Pilzkönigreich, gesellen sich auch Charaktere aus dem Final Fantasy – Universum hinzu. Grund hierfür ist, dass „Mario Slam Basketball“ eine Auftragsarbeit ist, die von Square Enix übernommen wurde. Bevor man sich jedoch mit drei Spielern auf den Basketball Court begibt, ist es wahrlich empfehlenswert erst einmal das recht umfangreiche Tutorial durchzuarbeiten. Erst danach seid Ihr in der Lage Euch mit anderen Kontrahenten zu messen und eine gute Figur auf dem Feld zu machen. Erfreulicherweise wurden bei der Steuerungsbelegung auch die Linkshänder berücksichtigt, so dass wirklich jeder Hand an das Spiel legen darf.
1 Korb = 20 Punkte?
Wie vorhin schon erwähnt gelten beim Slam Basketball etwas andere Regeln. Die markanteste Neuerung ist, dass man nicht zu fünf Mann spielt, sondern sich mit lediglich drei Spielern auf dem Feld behaupten muss. Zudem orientieren sich die Spielfelder an fantasievolle Locations aus dem Mario und Final Fantasy – Universum. Die Punktevergabe hat ebenfalls eine Neuerung erfahren. Demnach ist ein normaler Korb, der aus der Strafzone geworfen wurde, 20 Punkte wert. Wirft man aus der 3er Zone, erhält man folglich 30 Punkte. Wer hingegen 40 Punkte absahnen möchte, muss mit dem jeweiligen Charakter den Spezial-Wurf vollführen. Damit man jedoch auch aus einem simplen 20 Punkte – Wurf mehr herausholen kann, liegen überall auf dem Spielfeld verteilt Item-Boxen auf den Boden. Wenn Ihr über diese dribbelt, könnt Ihr Münzen sammeln, die dann bei einem Wurf zur obligatorischen Punktzahl hinzu addiert werden. Im Besten aller Fälle lassen sich bis zu 140 Punkte ergattern. Es gibt übrigens Items, die auf jedem Spielfeld vorzufinden sind, wie beispielsweise Pilz, Stern, Blitz, Banane, Bombe oder grüner und roter Panzer. Jedoch werdet Ihr auf speziellen Courts neue Items vorfinden. Beispielsweise im Junior Casino, wo es Euch eine lila Münze erlaubt an einem Glücksspiel teilzunehmen. Je nachdem wie die Bilder stehen bleiben, werden Euch zusätzliche Punkte gutgeschrieben oder gegebenfalls sogar subtrahiert.
Wie der Name schon erahnen lässt, geht es bei „Slam“ nicht allzu höflich zur Sache. Ihr müsst wahrlich um den Ball kämpfen und diesen dementsprechend vor der Konkurrenz verteidigen. Im äußerst umfangreichen Tutorial werden Euch alle relevanten Spielzüge, sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung, näher gebracht. Im Spiel gilt es dann, möglichst viele Punkte zu kassieren. Ob Ihr nun mehr mit Tricks oder Passspiele arbeiten wollt, sei ganz Euch überlassen - Hauptsache der Ball landet irgendwie im Korb. Anfangs werdet Ihr noch recht einfach Bälle kriegen können und Körbe werfen. Mit der Zeit werden jedoch Eure Gegner immer taktischer und flinker, sodass ein gezieltes Offensiv -und Defensivspiel vonnöten ist. Um dies zu meistern, stehen Euch sowohl in der Verteidigung als auch in der Angriffssituation zahlreiche Moves auf Lager.
Basketball mit einem Touchpen
Eines der größten Pluspunkte an „Mario Slam Basketball“ ist die intuitive Steuerung. Diese kommt in zwei Versionen daher, einmal mit und ohne Touchpen. Zudem gibt es auch eine Links -und Rechtshändereinstellung. In diesem Testbericht beschränken wir uns auf die womöglich am häufigsten genutzte Steuerungsvariante mit Rechtshand und Stylus. Mit dem Steuerkreuz könnt Ihr Eure Spieler auf dem virtuellen Basketballfeld steuern. Beim Betätigen der linken Schultertaste könnt Ihr einen Spieler wechseln, was vor allem dann sinnvoll ist, wenn Ihr den Ball verloren habt und einer Eurer Mitspieler sich näher an der Zielperson befindet. Die restliche Handhabung im Spiel läuft nun auf dem Touchscreen ab. Befindet Ihr Euch nahe dem Korb könnt Ihr mit einem vertikalen Strich nach oben auf dem Touchscreen den Ball werfen. Möchtet Ihr hingegen den Ball zu einem Mitspieler passen, reicht es, einen Strich in Richtung des Mitspielers zu zeichnen. Um möglichst viele Münzen auf dem Feld zu sammeln, solltet Ihr zudem auch oft dribbeln. Dies könnt Ihr machen, indem Ihr schnell hintereinander auf einer Stelle auf dem Touchscreen tippt. Haltet dabei jedoch stets die Augen offen, Gegner nutzen diese Situation gerne aus um Euch hinterrücks den Ball zu stehlen. Um selbst den Ball eines Gegners stehlen zu können, reicht im einfachsten Fall ein vertikaler Strich nach unten, nahe dem Gegner. Verteidigt der Gegner den Ball mit seinem Körper, könnt Ihr mit einem vertikalen Strich nach oben springen und sofort danach mit einem Strich nach unten eine Stampfattacke vollführen. Möchtet Ihr den Gegner lediglich blocken und nicht weiterkommen lassen, reicht es lange auf einer Stelle auf dem Touchscreen gedrückt zu halten. Eine Art Barriere bildet sich, sobald diese rot leuchtet könnt Ihr mit einem vertikalen Strich nach unten den Ball zielsicher wieder in Eure Reihen bringen.
Man kann „Mario Slam Basketball“ auch ausschließlich mit Tasten spielen, doch habt Ihr dabei des Öfteren das Gefühl, dass Ihr nicht allzu präzise wie mit dem Touchscreen spielen könnt. Nichtsdestotrotz, hier die Grundzüge mit der Tastenbelegung: Erneut wird Euer Spieler mit dem Steuerkreuz durch das Feld dirigiert. Mit dem X-Knopf werft Ihr den Ball, solltet dabei aber stets den Abstand zum Korb berücksichtigen. Je näher Ihr am Korb seid, desto sicherer ist Eurer Wurf, während Ihr aus langer Distanz so gut wie nie trifft. Möchtet Ihr nach links passen, müsst Ihr den Y-Knopf betätigen, während für ein Pass nach rechts die A-Taste betätigt werden muss. Mit der B-Taste könnt Ihr übrigens dribbeln. Betätigt Ihr im Lauf den X-Knopf, vollführt Ihr ein Dunking. Diese Steuerung gilt jedoch ausschließlich für die Angriffsphase. In der Verteidigung sieht das Ganze etwas anders aus: Mit dem X-Knopf könnt Ihr springen und so Würfe der Konkurrenz blocken. Gleitschritte vollführt Ihr mit Y nach links und mit A nach rechts. Die für das Dribbeln genutzte B-Taste kommt im Defensiv-Modus als Ball stehlen bzw. Item-Wurf zum Einsatz. Haltet Ihr B gedrückt, blockt Ihr den Gegner und baut vor Euch eine Art leuchtende Barriere. Natürlich wird die linke Schultertaste auch weiterhin zum Spieler wechseln genutzt.
Freischaltbares & technische Seite
Für die passende Motivation sorgen freischaltbare Boni. Ihr könnt sowohl neue Charaktere, als auch neue Spielfelder und Bälle freischalten. Aufgrund eines fehlenden WiFi-Modus' und des Multikarten-Spiel im Multiplayer vergeht mit der Zeit wahrlich die Motivation an „Mario Slam Basketball“. Grund hierfür ist vor allem der deutlich geringe Umfang. Mit lediglich drei Cups, sowie einem Freischaltbaren ist definitiv zu wenig für die Langzeitmotivation getan worden. Nach erfolgreichen Absolvieren der Cups bleibt Euch nur noch erneute Spielrunden in den bekannten Cups, lediglich mit höherem Schwierigkeitsgrad. Besitzen Eure Freunde hingegen auch „Mario Slam Basketball“ sieht das Ganze schon etwas positiver aus. Die Spielesessions machen ungemein viel Spaß und erfordern wahrlich eine durchdachte Taktik, da Ihr diesmal gegen einen menschlichen Kontrahenten antretet und sich dieser, im Vergleich zur CPU, nicht so oft Fehler erlaubt. Im Singlecard-Play könnt Ihr stattdessen nur Wett-Dribbling und Münzjäger spielen, die zwar durchaus unterhaltsam sind, dennoch nicht am Kaliber einer regulären Basketballrunde heran reichen.
Technisch gesehen hat man wahrlich Mühe, Kritikpunkte ausfindig zu machen. „Mario Slam Basketball“ besticht in erster Linie durch eine atemberaubende und äußerst detaillierten Grafik. Selten hat man auf dem Nintendo DS solch eine 3D-Grafikpracht erlebt. Das Basketballspiel lebt wahrlich und auch die Spezial-Wurf Animationen sind eine wahre Bereicherung für die Augen. Generell sind die Animationen der Spieler sehr gut gelungen und tragen souverän zur passenden Basketball-Atmosphäre bei. Auch über das Gameplay kann man sich nicht beschweren. Die Steuerung geht hervorragend von der Hand und spielt sich dank des Touchscreens intuitiv. Dass man auch Linkshänder berücksichtigt hat verdient ebenfalls ein großes Lob. Und zu guter Letzt kommt der Sound mit Melodiesamples, die einem sofort an das Pilzkönigreich erinnern, zum Vorschein. Außerdem wurden den Spielern kleine Sprachsamples spendiert, so dass Mario beispielsweise nach einem Sieg „Fantastico“ schreit und hüpft. Leider sieht es im Hinblick auf den Umfang recht bitter aus. Dieser ist viel zu gering ausgefallen, erfahrene Spieler haben „Mario Slam Basketball“ durchaus an einem Wochenende durchgespielt. Und da das Spiel alleine auf Dauer eintönig wird, ist auch für Langzeitmotivation (wie weiter oben schon erwähnt) nicht gesorgt worden. Nichtsdestotrotz wird man mit „Mario Slam Basketball“ gut bedient, wenn man Spaß am Basketball hat und man sich auch vor neueren Regeln nicht abschrecken lässt.
Nachdem Mario schon im Fußball, Golf, Tennis und Baseball bewiesen hat, dass übergewichtige italienische Klempner ebenfalls das Zeug zu einem Sportprofi haben, setzt der charismatische Sportler und Prinzessinnenretter seine Erfolgskarriere fort. Diesmal muss sich Mario im Basketball behaupten und möglichst viele Körbe erzielen. Dass er dabei nicht auf den regulären Regeln des Basketballs achtet, scheint logisch. Immerhin hätte er gegen Legenden wie Michael Jordan, Dirk Nowitzki oder Shaquille O'Neal nicht den Hauch einer Chance. Deshalb spielen Mario und seine Freunde die lustigere Basketballvariante, die auf den Namen Slam Basketball hört.In „Mario Slam Basketball“ duellieren sich zwei Mannschaften zu je drei Spieler, die die Positionen Center, Links und Rechts besetzten. Jede virtuelle Periode ist 2 ½ Minuten lang und erfordert nach der ersten Periode einen Seitenwechsel. Abgesehen von Mario & Co. aus dem Pilzkönigreich, gesellen sich auch Charaktere aus dem Final Fantasy – Universum hinzu. Grund hierfür ist, dass „Mario Slam Basketball“ eine Auftragsarbeit ist, die von Square Enix übernommen wurde. Bevor man sich jedoch mit drei Spielern auf den Basketball Court begibt, ist es wahrlich empfehlenswert erst einmal das recht umfangreiche Tutorial durchzuarbeiten. Erst danach seid Ihr in der Lage Euch mit anderen Kontrahenten zu messen und eine gute Figur auf dem Feld zu machen. Erfreulicherweise wurden bei der Steuerungsbelegung auch die Linkshänder berücksichtigt, so dass wirklich jeder Hand an das Spiel legen darf.
1 Korb = 20 Punkte?
Wie vorhin schon erwähnt gelten beim Slam Basketball etwas andere Regeln. Die markanteste Neuerung ist, dass man nicht zu fünf Mann spielt, sondern sich mit lediglich drei Spielern auf dem Feld behaupten muss. Zudem orientieren sich die Spielfelder an fantasievolle Locations aus dem Mario und Final Fantasy – Universum. Die Punktevergabe hat ebenfalls eine Neuerung erfahren. Demnach ist ein normaler Korb, der aus der Strafzone geworfen wurde, 20 Punkte wert. Wirft man aus der 3er Zone, erhält man folglich 30 Punkte. Wer hingegen 40 Punkte absahnen möchte, muss mit dem jeweiligen Charakter den Spezial-Wurf vollführen. Damit man jedoch auch aus einem simplen 20 Punkte – Wurf mehr herausholen kann, liegen überall auf dem Spielfeld verteilt Item-Boxen auf den Boden. Wenn Ihr über diese dribbelt, könnt Ihr Münzen sammeln, die dann bei einem Wurf zur obligatorischen Punktzahl hinzu addiert werden. Im Besten aller Fälle lassen sich bis zu 140 Punkte ergattern. Es gibt übrigens Items, die auf jedem Spielfeld vorzufinden sind, wie beispielsweise Pilz, Stern, Blitz, Banane, Bombe oder grüner und roter Panzer. Jedoch werdet Ihr auf speziellen Courts neue Items vorfinden. Beispielsweise im Junior Casino, wo es Euch eine lila Münze erlaubt an einem Glücksspiel teilzunehmen. Je nachdem wie die Bilder stehen bleiben, werden Euch zusätzliche Punkte gutgeschrieben oder gegebenfalls sogar subtrahiert.Wie der Name schon erahnen lässt, geht es bei „Slam“ nicht allzu höflich zur Sache. Ihr müsst wahrlich um den Ball kämpfen und diesen dementsprechend vor der Konkurrenz verteidigen. Im äußerst umfangreichen Tutorial werden Euch alle relevanten Spielzüge, sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung, näher gebracht. Im Spiel gilt es dann, möglichst viele Punkte zu kassieren. Ob Ihr nun mehr mit Tricks oder Passspiele arbeiten wollt, sei ganz Euch überlassen - Hauptsache der Ball landet irgendwie im Korb. Anfangs werdet Ihr noch recht einfach Bälle kriegen können und Körbe werfen. Mit der Zeit werden jedoch Eure Gegner immer taktischer und flinker, sodass ein gezieltes Offensiv -und Defensivspiel vonnöten ist. Um dies zu meistern, stehen Euch sowohl in der Verteidigung als auch in der Angriffssituation zahlreiche Moves auf Lager.
Basketball mit einem Touchpen
Eines der größten Pluspunkte an „Mario Slam Basketball“ ist die intuitive Steuerung. Diese kommt in zwei Versionen daher, einmal mit und ohne Touchpen. Zudem gibt es auch eine Links -und Rechtshändereinstellung. In diesem Testbericht beschränken wir uns auf die womöglich am häufigsten genutzte Steuerungsvariante mit Rechtshand und Stylus. Mit dem Steuerkreuz könnt Ihr Eure Spieler auf dem virtuellen Basketballfeld steuern. Beim Betätigen der linken Schultertaste könnt Ihr einen Spieler wechseln, was vor allem dann sinnvoll ist, wenn Ihr den Ball verloren habt und einer Eurer Mitspieler sich näher an der Zielperson befindet. Die restliche Handhabung im Spiel läuft nun auf dem Touchscreen ab. Befindet Ihr Euch nahe dem Korb könnt Ihr mit einem vertikalen Strich nach oben auf dem Touchscreen den Ball werfen. Möchtet Ihr hingegen den Ball zu einem Mitspieler passen, reicht es, einen Strich in Richtung des Mitspielers zu zeichnen. Um möglichst viele Münzen auf dem Feld zu sammeln, solltet Ihr zudem auch oft dribbeln. Dies könnt Ihr machen, indem Ihr schnell hintereinander auf einer Stelle auf dem Touchscreen tippt. Haltet dabei jedoch stets die Augen offen, Gegner nutzen diese Situation gerne aus um Euch hinterrücks den Ball zu stehlen. Um selbst den Ball eines Gegners stehlen zu können, reicht im einfachsten Fall ein vertikaler Strich nach unten, nahe dem Gegner. Verteidigt der Gegner den Ball mit seinem Körper, könnt Ihr mit einem vertikalen Strich nach oben springen und sofort danach mit einem Strich nach unten eine Stampfattacke vollführen. Möchtet Ihr den Gegner lediglich blocken und nicht weiterkommen lassen, reicht es lange auf einer Stelle auf dem Touchscreen gedrückt zu halten. Eine Art Barriere bildet sich, sobald diese rot leuchtet könnt Ihr mit einem vertikalen Strich nach unten den Ball zielsicher wieder in Eure Reihen bringen. Man kann „Mario Slam Basketball“ auch ausschließlich mit Tasten spielen, doch habt Ihr dabei des Öfteren das Gefühl, dass Ihr nicht allzu präzise wie mit dem Touchscreen spielen könnt. Nichtsdestotrotz, hier die Grundzüge mit der Tastenbelegung: Erneut wird Euer Spieler mit dem Steuerkreuz durch das Feld dirigiert. Mit dem X-Knopf werft Ihr den Ball, solltet dabei aber stets den Abstand zum Korb berücksichtigen. Je näher Ihr am Korb seid, desto sicherer ist Eurer Wurf, während Ihr aus langer Distanz so gut wie nie trifft. Möchtet Ihr nach links passen, müsst Ihr den Y-Knopf betätigen, während für ein Pass nach rechts die A-Taste betätigt werden muss. Mit der B-Taste könnt Ihr übrigens dribbeln. Betätigt Ihr im Lauf den X-Knopf, vollführt Ihr ein Dunking. Diese Steuerung gilt jedoch ausschließlich für die Angriffsphase. In der Verteidigung sieht das Ganze etwas anders aus: Mit dem X-Knopf könnt Ihr springen und so Würfe der Konkurrenz blocken. Gleitschritte vollführt Ihr mit Y nach links und mit A nach rechts. Die für das Dribbeln genutzte B-Taste kommt im Defensiv-Modus als Ball stehlen bzw. Item-Wurf zum Einsatz. Haltet Ihr B gedrückt, blockt Ihr den Gegner und baut vor Euch eine Art leuchtende Barriere. Natürlich wird die linke Schultertaste auch weiterhin zum Spieler wechseln genutzt.
Freischaltbares & technische Seite
Für die passende Motivation sorgen freischaltbare Boni. Ihr könnt sowohl neue Charaktere, als auch neue Spielfelder und Bälle freischalten. Aufgrund eines fehlenden WiFi-Modus' und des Multikarten-Spiel im Multiplayer vergeht mit der Zeit wahrlich die Motivation an „Mario Slam Basketball“. Grund hierfür ist vor allem der deutlich geringe Umfang. Mit lediglich drei Cups, sowie einem Freischaltbaren ist definitiv zu wenig für die Langzeitmotivation getan worden. Nach erfolgreichen Absolvieren der Cups bleibt Euch nur noch erneute Spielrunden in den bekannten Cups, lediglich mit höherem Schwierigkeitsgrad. Besitzen Eure Freunde hingegen auch „Mario Slam Basketball“ sieht das Ganze schon etwas positiver aus. Die Spielesessions machen ungemein viel Spaß und erfordern wahrlich eine durchdachte Taktik, da Ihr diesmal gegen einen menschlichen Kontrahenten antretet und sich dieser, im Vergleich zur CPU, nicht so oft Fehler erlaubt. Im Singlecard-Play könnt Ihr stattdessen nur Wett-Dribbling und Münzjäger spielen, die zwar durchaus unterhaltsam sind, dennoch nicht am Kaliber einer regulären Basketballrunde heran reichen.Technisch gesehen hat man wahrlich Mühe, Kritikpunkte ausfindig zu machen. „Mario Slam Basketball“ besticht in erster Linie durch eine atemberaubende und äußerst detaillierten Grafik. Selten hat man auf dem Nintendo DS solch eine 3D-Grafikpracht erlebt. Das Basketballspiel lebt wahrlich und auch die Spezial-Wurf Animationen sind eine wahre Bereicherung für die Augen. Generell sind die Animationen der Spieler sehr gut gelungen und tragen souverän zur passenden Basketball-Atmosphäre bei. Auch über das Gameplay kann man sich nicht beschweren. Die Steuerung geht hervorragend von der Hand und spielt sich dank des Touchscreens intuitiv. Dass man auch Linkshänder berücksichtigt hat verdient ebenfalls ein großes Lob. Und zu guter Letzt kommt der Sound mit Melodiesamples, die einem sofort an das Pilzkönigreich erinnern, zum Vorschein. Außerdem wurden den Spielern kleine Sprachsamples spendiert, so dass Mario beispielsweise nach einem Sieg „Fantastico“ schreit und hüpft. Leider sieht es im Hinblick auf den Umfang recht bitter aus. Dieser ist viel zu gering ausgefallen, erfahrene Spieler haben „Mario Slam Basketball“ durchaus an einem Wochenende durchgespielt. Und da das Spiel alleine auf Dauer eintönig wird, ist auch für Langzeitmotivation (wie weiter oben schon erwähnt) nicht gesorgt worden. Nichtsdestotrotz wird man mit „Mario Slam Basketball“ gut bedient, wenn man Spaß am Basketball hat und man sich auch vor neueren Regeln nicht abschrecken lässt.
Gennaro Grippo meint...
„Mario Slam Basketball“ ist ein zweischneidiges Schwert: Einerseits begeistern Grafik und Gameplay, andererseits vermisst man ein Singlecard-Play – Modus im Multiplayer, sowie einen höheren Umfang. Außerdem wäre ein WiFi-Modus wahrlich wünschenswert gewesen. Nichtsdestotrotz wird man für die Zeit, die man mit „Mario Slam Basketball“ verbringt, ungemein viel Spaß haben. Wer zudem weitere Freunde hat, die ebenfalls das Spiel ihr Eigen nennen, darf bedenkenlos zugreifen. Alleine wird der Basketball-Alltag auf Dauer doch recht langweilig.
„Mario Slam Basketball“ ist ein zweischneidiges Schwert: Einerseits begeistern Grafik und Gameplay, andererseits vermisst man ein Singlecard-Play – Modus im Multiplayer, sowie einen höheren Umfang. Außerdem wäre ein WiFi-Modus wahrlich wünschenswert gewesen. Nichtsdestotrotz wird man für die Zeit, die man mit „Mario Slam Basketball“ verbringt, ungemein viel Spaß haben. Wer zudem weitere Freunde hat, die ebenfalls das Spiel ihr Eigen nennen, darf bedenkenlos zugreifen. Alleine wird der Basketball-Alltag auf Dauer doch recht langweilig.

GRAFIK
Äußerst detaillierte 3D-Charaktermodelle und atemberaubende Effekte, die Courts sind eher unspektakulär
Äußerst detaillierte 3D-Charaktermodelle und atemberaubende Effekte, die Courts sind eher unspektakulär

SOUND
Fetzige Melodien wechseln sich mit situationsabhängigen Effekten ab
Fetzige Melodien wechseln sich mit situationsabhängigen Effekten ab

BEDIENUNG
Gute Kombination aus Touchscreen und Steuerkreuz, die zu keiner Zeit überfordert
Gute Kombination aus Touchscreen und Steuerkreuz, die zu keiner Zeit überfordert

UMFANG
Eine handvoll Turniere und ein lustiger Mehrspieler-Modus, allerdings vermisst man einen Online-Modus ungemein
Eine handvoll Turniere und ein lustiger Mehrspieler-Modus, allerdings vermisst man einen Online-Modus ungemein
SPIELSPASS
Auch im Basketball ist Mario eine Größe - Umfang und Technik sind erhaben, doch der fehlende Online-Modus schmerzt sehr
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Auch im Basketball ist Mario eine Größe - Umfang und Technik sind erhaben, doch der fehlende Online-Modus schmerzt sehr
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel

Genre
Sport
Entwickler
Square Enix
Publisher
Nintendo
Releasedatum
16.02.2007
USK-Freigabe

» Weitere Infos zum Titel
Sport
Entwickler
Square Enix
Publisher
Nintendo
Releasedatum
16.02.2007
USK-Freigabe

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