Der tierisch verrückte Bauernhof
Artikel verfasst von Gennaro Grippo am 15.02.2007
BSDSP – Bauernhof sucht den Super-Partylöwen
Mit „Der tierisch verrückte Bauernhof“ konnte Nickelodeon die jüngeren Partylöwen schon in den Kinos unterhalten. Damit die Geschehnisse der verrückten Tiere nicht nur aus dem Kino in Erinnerungen bleiben, spendiert THQ der Fangemeinde das offizielle Spiel zum Film. Abgesehen von PlayStation 2, GameCube, PC und Gameboy Advance wird auch der Neuling aus dem Hause Nintendo beliefert. Auf dem Nintendo Wii soll „Der tierisch verrückte Bauernhof“ vor allem durch die innovative Steuerung trumpfen und für Spielspaß sorgen. Ob die Steuerung allein reicht um aus einer Filmumsetzung einen Top-Titel zu machen, verraten die nachfolgenden Zeilen.
Ihr übernehmt die Rolle der womöglich coolsten Kuh, die die Videospielwelt je zu Gesicht bekommen hat. Mit Handy ausgestattet steht Euer alter Ego im ständigen Kontakt zu weiteren Kollegen aus dem Bauernhof, darunter Schweine, Hühner und weitere Kühe und erhält im wahrsten Sinne des Wortes Missionen via SMS. Wenn sich ein Feind nähert wird kurzerhand die neue Sonnenbrille von Fielmann aus dem Inventar heraus geholt, aufgesetzt, Euter bereit gemacht und los gespritzt bis der Widersacher das Weite sucht. Möchte man nach einem harten Arbeitstag etwas entspannen, schnappt man sich das Fahrrad des Bauern und dreht einige Runden. Dass die coolste Kuh auf dem Bauernhof während der Fahrt auch waghalsige Stunts mit dem Fahrrad vollführt, ist natürlich nichts Neues. Man kann eindeutig sehen, es gibt auf dem tierisch verrückten Bauernhof viel zu tun!
„Hallo, ich bin neu auf dem Bauernhof!“
Alles nimmt seinen Lauf an jenem Tag, wo der Bauer mit einer neuen Kuh zurück nach Hause kommt. Diese Kuh, die personifizierte Coolness in Person oder besser gesagt in Tier, seid Ihr und fortan gilt es sich einen Namen auf dem Bauernhof zu machen. Ihr müsst den anderen Tieren beweisen, dass Ihr der wahre Partylöwe seid und den amtierenden Boss Otis in jeglichen Minispielen schlagen. Mit der Zeit vertrauen Euch die Tiere auf dem Bauernhof immer mehr, je nachdem wie Ihr deren Bitten absolviert. Kontinuierlich erhaltet Ihr auf Eurem Handy, welches leider ohne Kamera ausgestattet ist, Aufträge, die Ihr am Besten stets befolgt. Mal möchte die örtliche Henne, dass Ihr ihr helft die Kinder zu Bett zu bringen, indem Ihr sie skrupellos packt und in die Hütte schmeißt. Ein anderes Mal bitten Euch drei total verrückte Kühe den Postboten zu ärgern, indem Ihr hinter seinem Rücken Blödsinn treibt und beispielsweise einen Roboter imitiert oder ein Ballettstück zum Vorschein bringt. Diese Aufträge sind durchaus unterhaltsam, da sie stets humorvoll sind und dank der sinnvoll genutzten Steuerung auch wirklich Spaß machen.
Ihr habt mehr oder weniger Zugriff auf dem Bauernhof und weitere örtliche Gebiete, wie unter anderem dem Walnuss-Wald und dem Gemüsebeet. Um jedoch Zugang zu anderen Locations zu bekommen, die von Anfang an nicht freigeschaltet sind, müsst Ihr die jeweiligen Schlüssel für die Tore ergattern. Diese bekommt Ihr von den Tieren des Bauernhofs sobald Ihr eine gute Tag vollbracht hat und es selbstverständlich das Spiel vorsieht. Dank des Fahrrad-Features könnt Ihr zudem schnell von einem Ort zum Anderen reisen, was vor allem deshalb sinnvoll ist, weil Euch Eure Auftragsgeber meistens zu einem bestimmten Ort bestellen. Außerdem spielt auch der Tag- und Nachtzyklus eine wichtige Rolle, da einige Tiere nur zu besonderen Tageszeiten vorzufinden sind. Seid Ihr im Spiel weit genug voran geschritten, erfahrt Ihr auch, dass man die leer stehende Scheune aufpeppen möchte, indem man beispielsweise eine Bar des Nachts für die Tiere eröffnet und einen Pool-Tisch zur Verfügung stellt. Um neue Accessoires für die Scheune zu besorgen, müsst Ihr zum örtlichen IKEA-Klon, dem Eichhörnchen-Markt. Dieser ist wiederum nur des Nachts offen, warum auch immer. Erfreulicherweise liefern die niedlichen Tierchen versandfrei bis nach Hause – toller Service!
Minispiele en masse
Alles in allem lebt „Der tierisch verrückte Bauernhof“ von Minispielen, die erfreulicherweise auch wirklich gut umgesetzt worden sind. Die einfachsten Minispiele beruhen auf Knöpfe drücken, wie beispielsweise den Postmann ärgern. Hierbei werden Euch am Bildschirmrand Tastenkombinationen eingeblendet, die Ihr einfach nacheinander durcharbeitet. Selbstverständlich müsst Ihr auch darauf achten, dass der Postbote nichts bemerkt, andernfalls rennt er mit einem Schrei davon und der Witz nimmt sein Ende. Ein weiteres, äußerst interessantes Minispiel ist Erdhörnchen-Golf. Auf einem 9-Kurse Parcours schlagt Ihr die Kugel golfartig ins Grüne. Eine nette Dreingabe hierbei ist die Unterstützung von Maulwürfen, die Ihr, sobald der Ball auf das Grüne landet, steuern könnt. Nun gilt es mit dem Maulwurf den Ball ins Loch zu befördern. Der vorhin erwähnte Pool-Tisch ist ebenfalls für die kleine Abwechslung zwischendurch zu empfehlen. Dabei spielt Ihr mit dem Hund des Bauern und versucht Eure Kugeln eher als die des Kontrahenten einzulochen.
Bei jedem Minispiel erhaltet Ihr eine Wertung. Je nachdem wie Ihr Euch geschlagen habt, steigt Ihr im Partylöwen-Ranking auf, der noch von Otis dominiert wird. Nachdem Ihr einmal ein Minispiel freigespielt habt, steht es Euch jederzeit erneut zur Verfügung. Kreisförmige Symbole auf den Böden, sowie farbige Sterne in der Luft markieren den Ort des Minispiels. Solltet Ihr mal keine Lust haben Minispiele oder Aufträge zu erfüllen, darunter auch Rezepte suchen und Zutaten besorgen oder auch Mocktails mischen, dürft Ihr gemütlich einige Runden mit den Fahrrad durch die Gegend fahren. Wenn Ihr während der Fahrt springt, indem Ihr eine ruckartige Bewegung mit dem Nunchuk nach oben macht, könnt Ihr anschließend in der Luft durch Betätigen der Richtungstasten des Steuerkreuzes auf der Wii-Remote Stunts vollführen, die wahrlich nett anzuschauen sind. Seid Ihr unvorsichtig dabei, dürft Ihr auch über die ein oder andere Crash-Landung lachen.
Steuerung & Technik
Die Steuerung bei „Der tierisch verrückte Bauernhof“ hätte kaum einfacher ausfallen können, kommt jedoch in verschiedenen Variationen vor. Zum einen gibt es die grundlegende Steuerung, mit der Ihr Euer alter Ego bewegen könnt. Hierbei könnt Ihr mit dem Analogstick des Nunchuks Euch bewegen, mit dem C-Knopf oder auch einer ruckartigen Bewegung des Nunchuks nach oben springen und mit dem darunter sich befindenden Z-Knopf sprinten. Mit der Wii-Remote könnt Ihr hingegen folgendes unternehmen: Mit dem A-Knopf interagiert Ihr, sprich Ihr könnt Kisten zerschlagen oder gegen Bäume treten wenn Ihr zusätzlich beim halten des A-Knopfes die Wii-Fernbedienung nach unten schwingt. Haltet Ihr den A-Knopf und schwingt die Wii-Remote nach oben, könnt Ihr Gegenstände ausgraben und Felsen umdrehen, worunter sich meist Rezepte verstecken. Mit dem B-Knopf könnt Ihr, sobald Ihr die Sonnenbrille aus dem Inventar aktiviert habt, Milch spritzen. Hierbei ist jedoch wichtig, dass Ihr stets nach Milchkanister Ausschau haltet, die Euren Euter wieder auffüllen. Die weiteren Steuerungseinheiten sind hingegen vom Minispiel bedingt. Diese hier noch aufzulisten würde unnötig den Platz sprengen. Kleiner Tipp jedoch am Rande: Sie werden vor jedem Minispiel eingeblendet, sodass man nie unwissend ein Minispiel bestreiten muss.
Technisch gesehen ist „Der tierisch verrückte Bauernhof“ ein zweischneidiges Schwert. Zum einen kann die gelungene Steuerung sich sehen lassen und wahrlich begeistern. Auch die Minispiele an sich sind äußerst gut durchdacht und machen auch auf Dauer immer wieder für eine Runde zwischendurch Spaß. Das Spiel unterhält wirklich erstklassig jüngere Spieler, doch ältere Zocker werden nicht mehr als schadenfrohes Gähnen empfinden. Es fehlt jegliche Herausforderung im Spiel. Alle Minispiele sind sofort beim ersten Anspielen zu meistern und es ist gar nicht schwer auf Anhieb den ersten Platz im Ranking des jeweiligen Minispiels einzunehmen. Außerdem hätte man von der Grafik einiges mehr erhofft. Im Vergleich zur GameCube-Version wirkt die Wii-Edition schon bunter und präsentiert sich generell mit aufgelösteren Texturen, dennoch bei Weitem nicht das wahre Kaliber eines Nintendo Wii. Die Sounduntermalung ist recht solide und bietet generell nichts Ausgefallenes, ist aber im Ganzen akzeptabel. Zusätzlich lässt sich das Fehlen eines Mehrspielermodus' nicht erklären, da das Spiel von Minispielen lebt. Zu Mehreren hätte es durchaus Spaß gemacht, stattdessen bleibt einem nur das Weitergeben der Wii-Remote und Nunchuk-Erweiterung bei einem Minispiel, falls man überhaupt etwas Mehrspieler-Feeling verspühren möchte. Zu guter Letzt sollte noch erwähnt werden, dass unter dem Menüpunkt „Bonus“ die freischaltbaren Konzeptgrafiken und Animationsclips das Rundumpaket positiv auflockern.
Mit „Der tierisch verrückte Bauernhof“ konnte Nickelodeon die jüngeren Partylöwen schon in den Kinos unterhalten. Damit die Geschehnisse der verrückten Tiere nicht nur aus dem Kino in Erinnerungen bleiben, spendiert THQ der Fangemeinde das offizielle Spiel zum Film. Abgesehen von PlayStation 2, GameCube, PC und Gameboy Advance wird auch der Neuling aus dem Hause Nintendo beliefert. Auf dem Nintendo Wii soll „Der tierisch verrückte Bauernhof“ vor allem durch die innovative Steuerung trumpfen und für Spielspaß sorgen. Ob die Steuerung allein reicht um aus einer Filmumsetzung einen Top-Titel zu machen, verraten die nachfolgenden Zeilen. Ihr übernehmt die Rolle der womöglich coolsten Kuh, die die Videospielwelt je zu Gesicht bekommen hat. Mit Handy ausgestattet steht Euer alter Ego im ständigen Kontakt zu weiteren Kollegen aus dem Bauernhof, darunter Schweine, Hühner und weitere Kühe und erhält im wahrsten Sinne des Wortes Missionen via SMS. Wenn sich ein Feind nähert wird kurzerhand die neue Sonnenbrille von Fielmann aus dem Inventar heraus geholt, aufgesetzt, Euter bereit gemacht und los gespritzt bis der Widersacher das Weite sucht. Möchte man nach einem harten Arbeitstag etwas entspannen, schnappt man sich das Fahrrad des Bauern und dreht einige Runden. Dass die coolste Kuh auf dem Bauernhof während der Fahrt auch waghalsige Stunts mit dem Fahrrad vollführt, ist natürlich nichts Neues. Man kann eindeutig sehen, es gibt auf dem tierisch verrückten Bauernhof viel zu tun!
„Hallo, ich bin neu auf dem Bauernhof!“
Alles nimmt seinen Lauf an jenem Tag, wo der Bauer mit einer neuen Kuh zurück nach Hause kommt. Diese Kuh, die personifizierte Coolness in Person oder besser gesagt in Tier, seid Ihr und fortan gilt es sich einen Namen auf dem Bauernhof zu machen. Ihr müsst den anderen Tieren beweisen, dass Ihr der wahre Partylöwe seid und den amtierenden Boss Otis in jeglichen Minispielen schlagen. Mit der Zeit vertrauen Euch die Tiere auf dem Bauernhof immer mehr, je nachdem wie Ihr deren Bitten absolviert. Kontinuierlich erhaltet Ihr auf Eurem Handy, welches leider ohne Kamera ausgestattet ist, Aufträge, die Ihr am Besten stets befolgt. Mal möchte die örtliche Henne, dass Ihr ihr helft die Kinder zu Bett zu bringen, indem Ihr sie skrupellos packt und in die Hütte schmeißt. Ein anderes Mal bitten Euch drei total verrückte Kühe den Postboten zu ärgern, indem Ihr hinter seinem Rücken Blödsinn treibt und beispielsweise einen Roboter imitiert oder ein Ballettstück zum Vorschein bringt. Diese Aufträge sind durchaus unterhaltsam, da sie stets humorvoll sind und dank der sinnvoll genutzten Steuerung auch wirklich Spaß machen. Ihr habt mehr oder weniger Zugriff auf dem Bauernhof und weitere örtliche Gebiete, wie unter anderem dem Walnuss-Wald und dem Gemüsebeet. Um jedoch Zugang zu anderen Locations zu bekommen, die von Anfang an nicht freigeschaltet sind, müsst Ihr die jeweiligen Schlüssel für die Tore ergattern. Diese bekommt Ihr von den Tieren des Bauernhofs sobald Ihr eine gute Tag vollbracht hat und es selbstverständlich das Spiel vorsieht. Dank des Fahrrad-Features könnt Ihr zudem schnell von einem Ort zum Anderen reisen, was vor allem deshalb sinnvoll ist, weil Euch Eure Auftragsgeber meistens zu einem bestimmten Ort bestellen. Außerdem spielt auch der Tag- und Nachtzyklus eine wichtige Rolle, da einige Tiere nur zu besonderen Tageszeiten vorzufinden sind. Seid Ihr im Spiel weit genug voran geschritten, erfahrt Ihr auch, dass man die leer stehende Scheune aufpeppen möchte, indem man beispielsweise eine Bar des Nachts für die Tiere eröffnet und einen Pool-Tisch zur Verfügung stellt. Um neue Accessoires für die Scheune zu besorgen, müsst Ihr zum örtlichen IKEA-Klon, dem Eichhörnchen-Markt. Dieser ist wiederum nur des Nachts offen, warum auch immer. Erfreulicherweise liefern die niedlichen Tierchen versandfrei bis nach Hause – toller Service!
Minispiele en masse
Alles in allem lebt „Der tierisch verrückte Bauernhof“ von Minispielen, die erfreulicherweise auch wirklich gut umgesetzt worden sind. Die einfachsten Minispiele beruhen auf Knöpfe drücken, wie beispielsweise den Postmann ärgern. Hierbei werden Euch am Bildschirmrand Tastenkombinationen eingeblendet, die Ihr einfach nacheinander durcharbeitet. Selbstverständlich müsst Ihr auch darauf achten, dass der Postbote nichts bemerkt, andernfalls rennt er mit einem Schrei davon und der Witz nimmt sein Ende. Ein weiteres, äußerst interessantes Minispiel ist Erdhörnchen-Golf. Auf einem 9-Kurse Parcours schlagt Ihr die Kugel golfartig ins Grüne. Eine nette Dreingabe hierbei ist die Unterstützung von Maulwürfen, die Ihr, sobald der Ball auf das Grüne landet, steuern könnt. Nun gilt es mit dem Maulwurf den Ball ins Loch zu befördern. Der vorhin erwähnte Pool-Tisch ist ebenfalls für die kleine Abwechslung zwischendurch zu empfehlen. Dabei spielt Ihr mit dem Hund des Bauern und versucht Eure Kugeln eher als die des Kontrahenten einzulochen. Bei jedem Minispiel erhaltet Ihr eine Wertung. Je nachdem wie Ihr Euch geschlagen habt, steigt Ihr im Partylöwen-Ranking auf, der noch von Otis dominiert wird. Nachdem Ihr einmal ein Minispiel freigespielt habt, steht es Euch jederzeit erneut zur Verfügung. Kreisförmige Symbole auf den Böden, sowie farbige Sterne in der Luft markieren den Ort des Minispiels. Solltet Ihr mal keine Lust haben Minispiele oder Aufträge zu erfüllen, darunter auch Rezepte suchen und Zutaten besorgen oder auch Mocktails mischen, dürft Ihr gemütlich einige Runden mit den Fahrrad durch die Gegend fahren. Wenn Ihr während der Fahrt springt, indem Ihr eine ruckartige Bewegung mit dem Nunchuk nach oben macht, könnt Ihr anschließend in der Luft durch Betätigen der Richtungstasten des Steuerkreuzes auf der Wii-Remote Stunts vollführen, die wahrlich nett anzuschauen sind. Seid Ihr unvorsichtig dabei, dürft Ihr auch über die ein oder andere Crash-Landung lachen.
Steuerung & Technik
Die Steuerung bei „Der tierisch verrückte Bauernhof“ hätte kaum einfacher ausfallen können, kommt jedoch in verschiedenen Variationen vor. Zum einen gibt es die grundlegende Steuerung, mit der Ihr Euer alter Ego bewegen könnt. Hierbei könnt Ihr mit dem Analogstick des Nunchuks Euch bewegen, mit dem C-Knopf oder auch einer ruckartigen Bewegung des Nunchuks nach oben springen und mit dem darunter sich befindenden Z-Knopf sprinten. Mit der Wii-Remote könnt Ihr hingegen folgendes unternehmen: Mit dem A-Knopf interagiert Ihr, sprich Ihr könnt Kisten zerschlagen oder gegen Bäume treten wenn Ihr zusätzlich beim halten des A-Knopfes die Wii-Fernbedienung nach unten schwingt. Haltet Ihr den A-Knopf und schwingt die Wii-Remote nach oben, könnt Ihr Gegenstände ausgraben und Felsen umdrehen, worunter sich meist Rezepte verstecken. Mit dem B-Knopf könnt Ihr, sobald Ihr die Sonnenbrille aus dem Inventar aktiviert habt, Milch spritzen. Hierbei ist jedoch wichtig, dass Ihr stets nach Milchkanister Ausschau haltet, die Euren Euter wieder auffüllen. Die weiteren Steuerungseinheiten sind hingegen vom Minispiel bedingt. Diese hier noch aufzulisten würde unnötig den Platz sprengen. Kleiner Tipp jedoch am Rande: Sie werden vor jedem Minispiel eingeblendet, sodass man nie unwissend ein Minispiel bestreiten muss.Technisch gesehen ist „Der tierisch verrückte Bauernhof“ ein zweischneidiges Schwert. Zum einen kann die gelungene Steuerung sich sehen lassen und wahrlich begeistern. Auch die Minispiele an sich sind äußerst gut durchdacht und machen auch auf Dauer immer wieder für eine Runde zwischendurch Spaß. Das Spiel unterhält wirklich erstklassig jüngere Spieler, doch ältere Zocker werden nicht mehr als schadenfrohes Gähnen empfinden. Es fehlt jegliche Herausforderung im Spiel. Alle Minispiele sind sofort beim ersten Anspielen zu meistern und es ist gar nicht schwer auf Anhieb den ersten Platz im Ranking des jeweiligen Minispiels einzunehmen. Außerdem hätte man von der Grafik einiges mehr erhofft. Im Vergleich zur GameCube-Version wirkt die Wii-Edition schon bunter und präsentiert sich generell mit aufgelösteren Texturen, dennoch bei Weitem nicht das wahre Kaliber eines Nintendo Wii. Die Sounduntermalung ist recht solide und bietet generell nichts Ausgefallenes, ist aber im Ganzen akzeptabel. Zusätzlich lässt sich das Fehlen eines Mehrspielermodus' nicht erklären, da das Spiel von Minispielen lebt. Zu Mehreren hätte es durchaus Spaß gemacht, stattdessen bleibt einem nur das Weitergeben der Wii-Remote und Nunchuk-Erweiterung bei einem Minispiel, falls man überhaupt etwas Mehrspieler-Feeling verspühren möchte. Zu guter Letzt sollte noch erwähnt werden, dass unter dem Menüpunkt „Bonus“ die freischaltbaren Konzeptgrafiken und Animationsclips das Rundumpaket positiv auflockern.
Gennaro Grippo meint...
„Der tierisch verrückte Bauernhof“ ist ehrlich gesagt seit langem wieder ein außerordentlich gutes Spiel für die jüngere Zockergemeinde geworden. Unterhaltsame Minispiele, vorbildliche Nutzung der Wii-Remote samt Nunchuk-Erweiterung und ein einzigartiger Humor unterhalten die jüngeren Spieler auch auf längere Zeit hinweg, während Erwachsene nach einer kurzen Anspielphase anfangen werden zu gähnen.
„Der tierisch verrückte Bauernhof“ ist ehrlich gesagt seit langem wieder ein außerordentlich gutes Spiel für die jüngere Zockergemeinde geworden. Unterhaltsame Minispiele, vorbildliche Nutzung der Wii-Remote samt Nunchuk-Erweiterung und ein einzigartiger Humor unterhalten die jüngeren Spieler auch auf längere Zeit hinweg, während Erwachsene nach einer kurzen Anspielphase anfangen werden zu gähnen.

GRAFIK
Bunte Grafik, die aber weit unter den Hardware-Fähigkeiten bleibt.
Bunte Grafik, die aber weit unter den Hardware-Fähigkeiten bleibt.

SOUND
Solide Melodien, keine Sprachausgabe.
Solide Melodien, keine Sprachausgabe.

BEDIENUNG
Reibungslose, simple Handhabung.
Reibungslose, simple Handhabung.

UMFANG
Unterhaltsames Hauptspiel, viele Minispiele aber ein Multiplayer fehlt.
Unterhaltsames Hauptspiel, viele Minispiele aber ein Multiplayer fehlt.
SPIELSPASS
Spaßige Minispielsammlung für jüngere Zocker
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
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Informationen zum Spiel