Star Trek: Tactical Assault
Artikel verfasst von Gennaro Grippo am 30.01.2007
„Der Weltraum, unendliche Weiten...“
„... Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung 5 Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat." Mit diesen Sätzen weiß sicherlich jeder eingefleischte Treky etwas mit anzufangen. Das Sternenepos „Star Trek“, welches in den 60er Jahren von Gene Roddenberry ins Leben gerufen wurde, erfreut sich bis heute noch großer Beliebtheit. Dank der über 700 Episoden der Serie, 10 Kinofilmen, zahlreichen Romanen und einigen Video -und Computerspiele lebt die Saga weiter und kann weiterhin begeistern.
Chronologisch gesehen ist „Star Trek: Tactical Assault“ zu Zeiten des Films „Der Zorn des Khan“ angesiedelt. Der Spieler übernimmt das Alltagsleben eines Sternenflottenkapitäns und stellt sich mit seiner Crew, für die er bei jeder Mission verantwortlich ist, stetig neuen Herausforderungen. Auf dem Spieler warten zwei Kampagnen zu je 15 Missionen. Zuvor darf man sich auf der Seite der Föderation schlagen und für Recht und Ordnung sorgen. Nach erfolgreichem Absolvieren der Föderationskampagne steht auch die Kampagne um die kriegerischen Klingonen zur Verfügung. Damit man stets auf dem Stand der Dinge bleibt, erlaubt ein Upgradesystem die kontinuierliche Verbesserung der Crew und des Raumschiffes. Was ein Sternenflottenkapitän sonst noch alles erlebt, erfahrt Ihr in den folgenden Zeilen.
Die Arbeit beginnt
Zuvor sei erwähnt, dass das Spiel komplett in englischer Sprache gehalten ist. Diejenigen, die des Englischen nicht mächtig sind, werden durchaus Probleme haben der Story, sowie die Missionbriefings und somit die Einsatzziele zu folgen. Zu Beginn übernehmt Ihr die Rolle des Kapitäns Renolds, der in der ersten Mission mit seiner Crew und seinem Schiff vertraut gemacht wird. Zudem erlernt der Spieler die wichtigsten Manöver und Befehle seines Raumschiffes und das Verhalten bei einer Alarmstufe Rot – Situation. Man erhält über sein System Botschaften und Hinweise, die einem zu einen anderen Sektor führen. Ohne große Umwege dürft Ihr euch direkt in den erwähnten Quadranten warpen. Dort angekommen gilt es die erhaltene Mission zu absolvieren. Dabei kann es sich beispielsweise um eine Rettungs-, Patrouillen - oder Kampfmission handeln. Da Ihr generell nicht viel mit Diplomatie am Hut habt, führt nun einmal kein Weg an einer Weltraumschlacht vorbei.
Im Kampf gewinnt nicht die Partei, die stärkere Waffen besitzt sondern die mit der richtigen Taktik. Beispielsweise sollte Eure erste Aktion das Hochfahren des Schutzschildes sein. Die Föderation besitzt beispielsweise wiederaufladbare Schilde, während die Klingonen sich tarnen können und stets für eine Überraschung gut sind. Nachteil hierbei ist, dass die Klingonen im Tarnmodus keine Angriffe vollführen können. Nutzt Ihr Eure Waffen gegen gegnerische Einheiten gilt es zuvor deren Schilde zu zerstören. Jedes Schild ist in Segmenten unterteilt. Gelingt es Euch ein Segment zu zerstören und Eure Phasergeschütze und Photonenabschussvorrichtungen auf die „Sicherheitslücke“ zu konzentrieren, segnet der Gegner deutlich schneller den virtuellen Tod als wenn Ihr versucht, alle Schildsegmente zu beseitigen und somit freie Schussbahn auf das gegnerische Raumschiff zu bekommen.
Upgradesystem und HUD
Nach jeder erfolgreich bestandenen Mission zieht Ihr euch in Eure Heimatbasis zurück. Dort angekommen werdet Ihr, je nachdem wie die Mission abgelaufen ist, für Euren Erfolg gekürt. Je nachdem welche strategischen Entscheidungen Ihr im Kampf gefällt habt und wie der Erfolg ausgefallen ist, werdet Ihr mit Medaillen ausgestattet. Eine Goldmedaille verspricht nicht nur mehr Ansehen unter seiner Crew und generell bei der Föderation, sondern auch wertvolle Upgradepunkte. Dank dieser lassen sich Attribute des Raumschiffes verbessern, wie beispielsweise Photonentorpedos oder Verstärkung der Schilde. Je nachdem wie man strategisch ausgerichtet ist, kann man mehr den Angriff oder die Verteidigung verbessern.
Auf dem Touchscreen habt Ihr ein recht übersichtlich gestaltetes System zur Verfügung. Dort habt Ihr drei Menüpunkte zur Auswahl: Schilde, Navigation und Waffen. Zudem erlauben Euch unabhängige Buttons das Warpen und Alarmauslösen. Unter dem Menüpunkt „Shield“ könnt Ihr Euren aktuellen Schutzschildzustand einsehen. Das Navigationssystem erlaubt es Euch lediglich mit dem Touchscreen zu steuern, indem Ihr die Geschwindigkeit und Richtung anhand einer Leiste definiert. Zu guter Letzt lassen sich unter „Weapons“ die Waffen nutzen. Ihr werdet sehen, dass Euer Kriegsschiff an unterschiedlichen Stellen Geschütze hat, die je nach Position zur gegnerischen Flotte einsetzbar sind.
Die technische Seite
In technischer Hinsicht ist „Star Trek: Tactical Assault“ ein zweischneidiges Schwert. Zum Einen ist die Steuerung via Touchscreen äußerst gut gelungen und macht ungemein viel Spaß. Darüber hinaus kann sich auch der Umfang sehen lassen, mit seinen zwei Kampagnen zu je 15 Missionen. Eher negativ fällt jedoch die Grafik, der Sound und die Linearität des Spiels ins Gewicht. Natürlich konnte man keine Grafikpracht im Sinne der PSP-Version erwarten, doch Lichteffekte und Schadensmodelle hätten durchaus besser umgesetzt werden können. Neben dem Treky-Spruch in englischer Sprache, zu Beginn der Introsequenz, werden dem Spieler typische Star Trek-Soundeffekte geboten. Die Weltraumschlachten werden zudem mit ruhiger actiongeladener Musik untermalt, stellen im Ganzen jedoch nichts Spektakuläres dar. Außerdem sei noch der Multiplayer-Modus erwähnt, der ausschließlich mit dem Multikarten-Spiel funktioniert. Man kann sich mit einem weiteren Kapitän duellieren und in einem schnellen Gefecht die Gegner ins Jenseits befördern. Last but not least sollte noch erwähnt werden, dass das Rumble Pak für den Nintendo DS unterstützt wird.
„... Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung 5 Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat." Mit diesen Sätzen weiß sicherlich jeder eingefleischte Treky etwas mit anzufangen. Das Sternenepos „Star Trek“, welches in den 60er Jahren von Gene Roddenberry ins Leben gerufen wurde, erfreut sich bis heute noch großer Beliebtheit. Dank der über 700 Episoden der Serie, 10 Kinofilmen, zahlreichen Romanen und einigen Video -und Computerspiele lebt die Saga weiter und kann weiterhin begeistern.Chronologisch gesehen ist „Star Trek: Tactical Assault“ zu Zeiten des Films „Der Zorn des Khan“ angesiedelt. Der Spieler übernimmt das Alltagsleben eines Sternenflottenkapitäns und stellt sich mit seiner Crew, für die er bei jeder Mission verantwortlich ist, stetig neuen Herausforderungen. Auf dem Spieler warten zwei Kampagnen zu je 15 Missionen. Zuvor darf man sich auf der Seite der Föderation schlagen und für Recht und Ordnung sorgen. Nach erfolgreichem Absolvieren der Föderationskampagne steht auch die Kampagne um die kriegerischen Klingonen zur Verfügung. Damit man stets auf dem Stand der Dinge bleibt, erlaubt ein Upgradesystem die kontinuierliche Verbesserung der Crew und des Raumschiffes. Was ein Sternenflottenkapitän sonst noch alles erlebt, erfahrt Ihr in den folgenden Zeilen.
Die Arbeit beginnt
Zuvor sei erwähnt, dass das Spiel komplett in englischer Sprache gehalten ist. Diejenigen, die des Englischen nicht mächtig sind, werden durchaus Probleme haben der Story, sowie die Missionbriefings und somit die Einsatzziele zu folgen. Zu Beginn übernehmt Ihr die Rolle des Kapitäns Renolds, der in der ersten Mission mit seiner Crew und seinem Schiff vertraut gemacht wird. Zudem erlernt der Spieler die wichtigsten Manöver und Befehle seines Raumschiffes und das Verhalten bei einer Alarmstufe Rot – Situation. Man erhält über sein System Botschaften und Hinweise, die einem zu einen anderen Sektor führen. Ohne große Umwege dürft Ihr euch direkt in den erwähnten Quadranten warpen. Dort angekommen gilt es die erhaltene Mission zu absolvieren. Dabei kann es sich beispielsweise um eine Rettungs-, Patrouillen - oder Kampfmission handeln. Da Ihr generell nicht viel mit Diplomatie am Hut habt, führt nun einmal kein Weg an einer Weltraumschlacht vorbei.Im Kampf gewinnt nicht die Partei, die stärkere Waffen besitzt sondern die mit der richtigen Taktik. Beispielsweise sollte Eure erste Aktion das Hochfahren des Schutzschildes sein. Die Föderation besitzt beispielsweise wiederaufladbare Schilde, während die Klingonen sich tarnen können und stets für eine Überraschung gut sind. Nachteil hierbei ist, dass die Klingonen im Tarnmodus keine Angriffe vollführen können. Nutzt Ihr Eure Waffen gegen gegnerische Einheiten gilt es zuvor deren Schilde zu zerstören. Jedes Schild ist in Segmenten unterteilt. Gelingt es Euch ein Segment zu zerstören und Eure Phasergeschütze und Photonenabschussvorrichtungen auf die „Sicherheitslücke“ zu konzentrieren, segnet der Gegner deutlich schneller den virtuellen Tod als wenn Ihr versucht, alle Schildsegmente zu beseitigen und somit freie Schussbahn auf das gegnerische Raumschiff zu bekommen.
Upgradesystem und HUD
Nach jeder erfolgreich bestandenen Mission zieht Ihr euch in Eure Heimatbasis zurück. Dort angekommen werdet Ihr, je nachdem wie die Mission abgelaufen ist, für Euren Erfolg gekürt. Je nachdem welche strategischen Entscheidungen Ihr im Kampf gefällt habt und wie der Erfolg ausgefallen ist, werdet Ihr mit Medaillen ausgestattet. Eine Goldmedaille verspricht nicht nur mehr Ansehen unter seiner Crew und generell bei der Föderation, sondern auch wertvolle Upgradepunkte. Dank dieser lassen sich Attribute des Raumschiffes verbessern, wie beispielsweise Photonentorpedos oder Verstärkung der Schilde. Je nachdem wie man strategisch ausgerichtet ist, kann man mehr den Angriff oder die Verteidigung verbessern.Auf dem Touchscreen habt Ihr ein recht übersichtlich gestaltetes System zur Verfügung. Dort habt Ihr drei Menüpunkte zur Auswahl: Schilde, Navigation und Waffen. Zudem erlauben Euch unabhängige Buttons das Warpen und Alarmauslösen. Unter dem Menüpunkt „Shield“ könnt Ihr Euren aktuellen Schutzschildzustand einsehen. Das Navigationssystem erlaubt es Euch lediglich mit dem Touchscreen zu steuern, indem Ihr die Geschwindigkeit und Richtung anhand einer Leiste definiert. Zu guter Letzt lassen sich unter „Weapons“ die Waffen nutzen. Ihr werdet sehen, dass Euer Kriegsschiff an unterschiedlichen Stellen Geschütze hat, die je nach Position zur gegnerischen Flotte einsetzbar sind.
Die technische Seite
In technischer Hinsicht ist „Star Trek: Tactical Assault“ ein zweischneidiges Schwert. Zum Einen ist die Steuerung via Touchscreen äußerst gut gelungen und macht ungemein viel Spaß. Darüber hinaus kann sich auch der Umfang sehen lassen, mit seinen zwei Kampagnen zu je 15 Missionen. Eher negativ fällt jedoch die Grafik, der Sound und die Linearität des Spiels ins Gewicht. Natürlich konnte man keine Grafikpracht im Sinne der PSP-Version erwarten, doch Lichteffekte und Schadensmodelle hätten durchaus besser umgesetzt werden können. Neben dem Treky-Spruch in englischer Sprache, zu Beginn der Introsequenz, werden dem Spieler typische Star Trek-Soundeffekte geboten. Die Weltraumschlachten werden zudem mit ruhiger actiongeladener Musik untermalt, stellen im Ganzen jedoch nichts Spektakuläres dar. Außerdem sei noch der Multiplayer-Modus erwähnt, der ausschließlich mit dem Multikarten-Spiel funktioniert. Man kann sich mit einem weiteren Kapitän duellieren und in einem schnellen Gefecht die Gegner ins Jenseits befördern. Last but not least sollte noch erwähnt werden, dass das Rumble Pak für den Nintendo DS unterstützt wird.
Gennaro Grippo meint...
„Star Trek: Tactical Assault“ ist ein einzigartiges Spiel, welches vor allem eingefleischte Trekys gefallen wird. Äußerst gut gelungen ist die Touchscreensteuerung, sowie der Umfang. Aufgrund des recht monotonen Missionsdesigns seid Ihr überwiegend damit beschäftigt, von einem Sektor zum Anderen zu reisen und die dort stationierten Gegner zu eliminieren. Über eine weniger gut gelungene Grafik und Musikuntermalung können Veteranen ohne Weiteres hinwegsehen. Alle anderen sollten definitiv erst einmal Probe spielen!
„Star Trek: Tactical Assault“ ist ein einzigartiges Spiel, welches vor allem eingefleischte Trekys gefallen wird. Äußerst gut gelungen ist die Touchscreensteuerung, sowie der Umfang. Aufgrund des recht monotonen Missionsdesigns seid Ihr überwiegend damit beschäftigt, von einem Sektor zum Anderen zu reisen und die dort stationierten Gegner zu eliminieren. Über eine weniger gut gelungene Grafik und Musikuntermalung können Veteranen ohne Weiteres hinwegsehen. Alle anderen sollten definitiv erst einmal Probe spielen!

GRAFIK
Schwache Grafiken, unscharfe Raumschiff-Texturen und matschige Planeten
Schwache Grafiken, unscharfe Raumschiff-Texturen und matschige Planeten

SOUND
Ab und zu paar Geräusche ansonsten herrscht im All - wer hätte es gedacht - Totenstille
Ab und zu paar Geräusche ansonsten herrscht im All - wer hätte es gedacht - Totenstille

BEDIENUNG
Dank Touchscreen-Einsatz sind die Raumschiffe schnell und einfach zu bedienen
Dank Touchscreen-Einsatz sind die Raumschiffe schnell und einfach zu bedienen

UMFANG
Umfangreiche Kampagne und ein unterhaltsamer Multiplayer, doch beidem fehlt auf Dauer die Abwechslung
Umfangreiche Kampagne und ein unterhaltsamer Multiplayer, doch beidem fehlt auf Dauer die Abwechslung
SPIELSPASS
Star Trek von seiner soliden Seite - Die Nintendo DS-Version ist für Fans der Reihe einen Blick wert
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Star Trek von seiner soliden Seite - Die Nintendo DS-Version ist für Fans der Reihe einen Blick wert
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel

Genre
TBA
Entwickler
Bethesda Softworks
Publisher
Ubisoft
Releasedatum
22.12.2006
USK-Freigabe

» Weitere Infos zum Titel
TBA
Entwickler
Bethesda Softworks
Publisher
Ubisoft
Releasedatum
22.12.2006
USK-Freigabe

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