Far Cry Vengeance
Artikel verfasst von Sascha Geldermann am 23.12.2006
Im Paradies ist die Hölle los
Nachdem der GameCube von Ubisoft keine Version des Spiels Far Cry spendiert bekam, holt der Publisher dieses Versäumnis nun auf dem Wii nach. Mit Far Cry Vengeance wurde ein Ego-Shooter versprochen, der über die Stärken der Serie verfügt und gleichzeitig speziell auf die Besonderheiten der New Generation Konsole aus dem Hause Nintendo zugeschnitten ist. Ob dieses Versprechen eingehalten werden kann?
Das Abenteuer entführt den Spieler in ein tropisches Paradies. Palmen, Strand und Meer versprechen eigentlich perfekte Erholung. Davon kann Jack Carver aber nur träumen. Nach den Geschehnissen der anderen Far Cry-Teile versucht er zwar sein Leben wieder zu ordnen, doch durch seine Adern fließt immer noch das Serum, das ihn früher zu einer unbesiegbaren Kampfmaschine machte. Bisher konnte Jack seine innere Kraft erfolgreich unterdrücken, doch als er nach einem mehr oder weniger harmlosen Flirt mit der Schönheit Kade Ärger mit dem Militär bekommt, wird es notwendig erneut zur Kampfmaschine zu werden.
Direkt am Anfang seines neuen Abenteuers gerät Jack in Gefangenschaft. Doch schon wenig später erkämpft sich Carver seine Freiheit zurück, womit seine Feinde ein großes Problem haben. Der Ausbruch aus dem Militärlager bildet nur den Beginn viel weitreichender Ereignisse, in deren Verlauf Jack über eine gesamte Inselgruppe gejagt wird. Auf seinen Weg durch dichtes Dschungel-Gestrüpp trifft er nicht nur auf unzählige Feinde, sondern auch auf einige Verbündete. Kade stellt sich nach einem erneuten Wiedersehen als äußerst schlagfertig heraus und auch der einflussreiche Kien Do ist ein wertvoller Verbündeter. Weniger Freundschaftlich sieht Jack´s Beziehung zu Semeru aus, der sich nicht nur als mysteriös, sondern auch als psychopathisch und gefährlich herausstellt.
Zielsicher
Auch wenn Jack übermenschliche Kräfte besitzt, ist er nicht unsterblich. Um die Übermacht an Gegnern ausschalten zu können sind daher auch Waffenkenntnisse und ein zielsicheres Händchen von Nöten. Die Wii-Remote ermöglicht ein einfaches, schnelles und präzises Zielen. Mit ihrem Einsatz kann das Zielkreuz frei über den Bildschirm bewegt werden, womit sich Jack auch automatisch dreht. Mit einem Druck auf den A-Knopf friert die Kamera ein, was ein noch genaueres Zielen ermöglicht. Die Grundeinstellungen funktionieren sehr gut, allerdings können auch individuelle Justierungen vorgenommen werden, was die Drehgeschwindigkeit erhöht oder das Zielkreuz in der Mitte des Bildschirms zentriert. Damit kann die Steuerung auf die Bedürfnisse des Spielers angepasst werden.
Durch das Schwingen der Wii-Remote können auch Nachkampfangriffe ausgeführt werden, was ebenfalls sehr gut funktioniert. Leider haben es die Entwickler nicht bei diesen sinnvollen Anwendungen des neuartigen Controllers belassen. Sprünge werden mit einer Ruckbewegung des Nunchuck ausgeführt, was sich nicht besonders intuitiv anfühlt und nicht vollkommen präzise funktioniert. Auch für das Zoomen beim Zielen wäre ein Knopf besser gewesen. Dieses wird nämlich durch eine ruckartige Vorwärtsbewegung mit der Remote ausgeführt. So kommt es des Öfteren vor, dass Jack statt zu Zoomen einen Nachkampfangriff ausführt und umgekehrt.
Predatorin im Blut
An Waffen mangelt es Jack nicht. Diese lassen sich überall auf der Insel finden und auch getötete Gegner sind so freundlich, ihre Ausrüstung zurückzulassen. Die Auswahl an Schusswaffen und Sprengsätzen ist beachtlich. Über zwei Dutzend verschiedene Waffen haben es in das Spiel geschafft. Angefangen mit Pistolen, über Scharfschützengewehre bis hin zum Raketenwerfer ist alles für einen ausführlichen Insel-Amoklauf vorhanden. Wer damit immer noch nicht zufrieden ist, hat außerdem die Möglichkeit sich in verschiedene Wagen, Trucks und Boote zu setzen, die nicht nur eine sehr schnelle Fortbewegung ermöglichen, sondern in der Regel auch noch mit durchschlagenden Waffen bestückt sind.
Richtig interessant wird das Abenteuer aber erst, wenn Schritt für Schritt der tierische Instinkt wieder erwacht, den Carver so lange Zeit unterdrückt hatte. Durch das ausführen von Kopfschüssen und Nahkampfangriffen wird eine Predatorin-Anzeige gefüllt. Predatorin ist das Stresshormon des Körpers. Ist die Anzeige gefüllt, kann dieses ausgeschüttet werden, womit der Raubtiermodus aktiviert wird und Jack kurzeitig wilde Fähigkeiten erhält.
In diesem Zustand laufen alle Bewegungen viel schneller ab. Damit kann Jack sich auf Gegner stürzen, bevor diese überhaupt reagieren können. Mit dem Einsatz von Predatorin eröffnen sich Carver auch einige besonders starke Angriffe, womit Carver seine Feinde mit bloßen Händen erledigen kann. Auch sein Geruchsinn und seine Sehkraft werden im Raubtiermodus gestärkt, so dass Gegner schon von weitem gewittert werden können oder auch im Dunkeln erkennbar sind. Weitere Vorteile, die durch das Predatorin entstehen, sind beachtliche Sprünge, die Fähigkeit zu Klettern und die Möglichkeit zur Selbstheilung. Insgesamt sind die animalischen Fähigkeiten sehr gut gelungenen und bringen Schwung in das Spiel.
Dumme Feinde im Pop-Up-Dschungel
Schon die Einführung in die Geschichte macht die niedrige Qualität der Zwischensequenzen deutlich. Diese haben im Vergleich zu der Ingame-Grafik aber immer noch einen Oscar verdient. Nintendo hat zwar immer wieder betont, dass Grafik nicht allzu wichtig ist, doch so wie die Entwickler diese Worte interpretiert zu haben scheinen, waren sie mit Sicherheit nie gemeint. Die Optik erinnert an N64-Zeiten und bietet unschöne Texturen, schlechte Charaktermodelle und eine detailarme Umgebung. Vor allem die vielen Pop-Ups zerstören die Atmosphäre massiv. Es gelingt einfach nicht in das Geschehen einzutauchen, wenn Objekte, Bäume und manchmal sogar Gegner plötzlich aus dem Nichts erscheinen.
Im Anbetracht der katastrophalen Grafik ist es außerdem sehr verwunderlich, warum das Geschehen nicht einmal flüssig abläuft und die Framerate ständig einbricht, was beim Zielen gelegentlich störend ins Gewicht fällt. Nicht viel besser sieht es mit der Qualität des Sounds aus. Die Sprecher leisten zwar in den Zwischensequenzen eine gute Arbeit, im Spiel selbst sind Sprecher und auch Soundeffekte wenig überzeugend. Auf eine musikalische Untermalung muss zum größten Teil verzichtet werden, womit die Entwickler eine weitere Chance vertan haben, Atmosphäre zu erzeugen.
Hätten sich die Probleme des Spiels auf technische Mängel beschränkt, wäre Far Cry Vengeance sicherlich noch ein halbwegs annehmbarer Ego-Shooter gewesen. Leider treten weitere Probleme ausgerechnet in einem für dieses Genre sehr wichtigen Bereich auf. Die KI der Feinde ist nämlich äußerst gering ausgefallen. Sie reagieren ungeschickt auf Angriffe, scheinen nie planvoll zu handeln, können nicht Zielen und rennen oftmals mit einer solchen Begeisterung in den Kugelhagel, dass man von Selbstmord reden könnte. Eigentlich haben die Feinde schon einen Applaus verdient, wenn sie Jack überhaupt einmal bemerken. Denn auch wenn er direkt in ihrer Blickrichtung steht, bemerken die Feinde ihn erst, wenn er ganz in der Nähe ist. Manchmal ist nicht einmal das der Fall, so dass Ihr Euch gelegentlich auch mitten in eine Gruppe von Gegnern stellen und mit ihnen gemeinsam die tropische Umgebung genießen könnt. Es ist unklar, ob die Feinde im Dschungel eine riesige Hanf-Plantage entdeckt haben, fest steht aber auf jeden Fall, dass sie nicht richtig bei der Sache sind. Damit verkommt das Spiel zu seiner stumpfen Ballerorgie ohne jeglichen Reiz.
Das schöne an Mehrspieler-Modi ist, dass sie vollkommen unabhängig von der KI des Spiels sind. Dennoch ist der Mehrspieler-Modus von Far Cry Vengeance mehr als nur enttäuschend ausgefallen. Wenn schon auf Online-Duelle verzichtet werden muss, wären wenigstens heimische Duelle mit vier Spielern wünschenswert gewesen. Allerdings können die Duelle nur zu zweit ausgetragen werden, was nicht sehr viel Spannung verspricht, vor allem da es auch keine Bots in das Spiel geschafft haben. Außerdem gibt es auch nur zwei Modi. Der Modus „Chaos“ wird seinem Namen nicht gerecht, da Chaos genauso wenig aufkommt, wie Spielspaß. Es handelt sich eigentlich um ein ganz normales Deatchmatch. Bei dem zweiten Modus handelt es sich ebenfalls um ein Deatchmatch nur mit dem Unterschied, dass bei diesem auch der Raubtier-Modus verfügbar ist. Die Ähnlichkeit der beiden Modi trägt genauso wenig zum Mehrspieler-Spaß bei, wie die kleinen und unkreativen Karten.
Nachdem der GameCube von Ubisoft keine Version des Spiels Far Cry spendiert bekam, holt der Publisher dieses Versäumnis nun auf dem Wii nach. Mit Far Cry Vengeance wurde ein Ego-Shooter versprochen, der über die Stärken der Serie verfügt und gleichzeitig speziell auf die Besonderheiten der New Generation Konsole aus dem Hause Nintendo zugeschnitten ist. Ob dieses Versprechen eingehalten werden kann?
Das Abenteuer entführt den Spieler in ein tropisches Paradies. Palmen, Strand und Meer versprechen eigentlich perfekte Erholung. Davon kann Jack Carver aber nur träumen. Nach den Geschehnissen der anderen Far Cry-Teile versucht er zwar sein Leben wieder zu ordnen, doch durch seine Adern fließt immer noch das Serum, das ihn früher zu einer unbesiegbaren Kampfmaschine machte. Bisher konnte Jack seine innere Kraft erfolgreich unterdrücken, doch als er nach einem mehr oder weniger harmlosen Flirt mit der Schönheit Kade Ärger mit dem Militär bekommt, wird es notwendig erneut zur Kampfmaschine zu werden.
Direkt am Anfang seines neuen Abenteuers gerät Jack in Gefangenschaft. Doch schon wenig später erkämpft sich Carver seine Freiheit zurück, womit seine Feinde ein großes Problem haben. Der Ausbruch aus dem Militärlager bildet nur den Beginn viel weitreichender Ereignisse, in deren Verlauf Jack über eine gesamte Inselgruppe gejagt wird. Auf seinen Weg durch dichtes Dschungel-Gestrüpp trifft er nicht nur auf unzählige Feinde, sondern auch auf einige Verbündete. Kade stellt sich nach einem erneuten Wiedersehen als äußerst schlagfertig heraus und auch der einflussreiche Kien Do ist ein wertvoller Verbündeter. Weniger Freundschaftlich sieht Jack´s Beziehung zu Semeru aus, der sich nicht nur als mysteriös, sondern auch als psychopathisch und gefährlich herausstellt.
Zielsicher
Auch wenn Jack übermenschliche Kräfte besitzt, ist er nicht unsterblich. Um die Übermacht an Gegnern ausschalten zu können sind daher auch Waffenkenntnisse und ein zielsicheres Händchen von Nöten. Die Wii-Remote ermöglicht ein einfaches, schnelles und präzises Zielen. Mit ihrem Einsatz kann das Zielkreuz frei über den Bildschirm bewegt werden, womit sich Jack auch automatisch dreht. Mit einem Druck auf den A-Knopf friert die Kamera ein, was ein noch genaueres Zielen ermöglicht. Die Grundeinstellungen funktionieren sehr gut, allerdings können auch individuelle Justierungen vorgenommen werden, was die Drehgeschwindigkeit erhöht oder das Zielkreuz in der Mitte des Bildschirms zentriert. Damit kann die Steuerung auf die Bedürfnisse des Spielers angepasst werden.
Durch das Schwingen der Wii-Remote können auch Nachkampfangriffe ausgeführt werden, was ebenfalls sehr gut funktioniert. Leider haben es die Entwickler nicht bei diesen sinnvollen Anwendungen des neuartigen Controllers belassen. Sprünge werden mit einer Ruckbewegung des Nunchuck ausgeführt, was sich nicht besonders intuitiv anfühlt und nicht vollkommen präzise funktioniert. Auch für das Zoomen beim Zielen wäre ein Knopf besser gewesen. Dieses wird nämlich durch eine ruckartige Vorwärtsbewegung mit der Remote ausgeführt. So kommt es des Öfteren vor, dass Jack statt zu Zoomen einen Nachkampfangriff ausführt und umgekehrt.
Predatorin im Blut
An Waffen mangelt es Jack nicht. Diese lassen sich überall auf der Insel finden und auch getötete Gegner sind so freundlich, ihre Ausrüstung zurückzulassen. Die Auswahl an Schusswaffen und Sprengsätzen ist beachtlich. Über zwei Dutzend verschiedene Waffen haben es in das Spiel geschafft. Angefangen mit Pistolen, über Scharfschützengewehre bis hin zum Raketenwerfer ist alles für einen ausführlichen Insel-Amoklauf vorhanden. Wer damit immer noch nicht zufrieden ist, hat außerdem die Möglichkeit sich in verschiedene Wagen, Trucks und Boote zu setzen, die nicht nur eine sehr schnelle Fortbewegung ermöglichen, sondern in der Regel auch noch mit durchschlagenden Waffen bestückt sind.
Richtig interessant wird das Abenteuer aber erst, wenn Schritt für Schritt der tierische Instinkt wieder erwacht, den Carver so lange Zeit unterdrückt hatte. Durch das ausführen von Kopfschüssen und Nahkampfangriffen wird eine Predatorin-Anzeige gefüllt. Predatorin ist das Stresshormon des Körpers. Ist die Anzeige gefüllt, kann dieses ausgeschüttet werden, womit der Raubtiermodus aktiviert wird und Jack kurzeitig wilde Fähigkeiten erhält.
In diesem Zustand laufen alle Bewegungen viel schneller ab. Damit kann Jack sich auf Gegner stürzen, bevor diese überhaupt reagieren können. Mit dem Einsatz von Predatorin eröffnen sich Carver auch einige besonders starke Angriffe, womit Carver seine Feinde mit bloßen Händen erledigen kann. Auch sein Geruchsinn und seine Sehkraft werden im Raubtiermodus gestärkt, so dass Gegner schon von weitem gewittert werden können oder auch im Dunkeln erkennbar sind. Weitere Vorteile, die durch das Predatorin entstehen, sind beachtliche Sprünge, die Fähigkeit zu Klettern und die Möglichkeit zur Selbstheilung. Insgesamt sind die animalischen Fähigkeiten sehr gut gelungenen und bringen Schwung in das Spiel.
Dumme Feinde im Pop-Up-Dschungel
Schon die Einführung in die Geschichte macht die niedrige Qualität der Zwischensequenzen deutlich. Diese haben im Vergleich zu der Ingame-Grafik aber immer noch einen Oscar verdient. Nintendo hat zwar immer wieder betont, dass Grafik nicht allzu wichtig ist, doch so wie die Entwickler diese Worte interpretiert zu haben scheinen, waren sie mit Sicherheit nie gemeint. Die Optik erinnert an N64-Zeiten und bietet unschöne Texturen, schlechte Charaktermodelle und eine detailarme Umgebung. Vor allem die vielen Pop-Ups zerstören die Atmosphäre massiv. Es gelingt einfach nicht in das Geschehen einzutauchen, wenn Objekte, Bäume und manchmal sogar Gegner plötzlich aus dem Nichts erscheinen.
Im Anbetracht der katastrophalen Grafik ist es außerdem sehr verwunderlich, warum das Geschehen nicht einmal flüssig abläuft und die Framerate ständig einbricht, was beim Zielen gelegentlich störend ins Gewicht fällt. Nicht viel besser sieht es mit der Qualität des Sounds aus. Die Sprecher leisten zwar in den Zwischensequenzen eine gute Arbeit, im Spiel selbst sind Sprecher und auch Soundeffekte wenig überzeugend. Auf eine musikalische Untermalung muss zum größten Teil verzichtet werden, womit die Entwickler eine weitere Chance vertan haben, Atmosphäre zu erzeugen.
Hätten sich die Probleme des Spiels auf technische Mängel beschränkt, wäre Far Cry Vengeance sicherlich noch ein halbwegs annehmbarer Ego-Shooter gewesen. Leider treten weitere Probleme ausgerechnet in einem für dieses Genre sehr wichtigen Bereich auf. Die KI der Feinde ist nämlich äußerst gering ausgefallen. Sie reagieren ungeschickt auf Angriffe, scheinen nie planvoll zu handeln, können nicht Zielen und rennen oftmals mit einer solchen Begeisterung in den Kugelhagel, dass man von Selbstmord reden könnte. Eigentlich haben die Feinde schon einen Applaus verdient, wenn sie Jack überhaupt einmal bemerken. Denn auch wenn er direkt in ihrer Blickrichtung steht, bemerken die Feinde ihn erst, wenn er ganz in der Nähe ist. Manchmal ist nicht einmal das der Fall, so dass Ihr Euch gelegentlich auch mitten in eine Gruppe von Gegnern stellen und mit ihnen gemeinsam die tropische Umgebung genießen könnt. Es ist unklar, ob die Feinde im Dschungel eine riesige Hanf-Plantage entdeckt haben, fest steht aber auf jeden Fall, dass sie nicht richtig bei der Sache sind. Damit verkommt das Spiel zu seiner stumpfen Ballerorgie ohne jeglichen Reiz.
Das schöne an Mehrspieler-Modi ist, dass sie vollkommen unabhängig von der KI des Spiels sind. Dennoch ist der Mehrspieler-Modus von Far Cry Vengeance mehr als nur enttäuschend ausgefallen. Wenn schon auf Online-Duelle verzichtet werden muss, wären wenigstens heimische Duelle mit vier Spielern wünschenswert gewesen. Allerdings können die Duelle nur zu zweit ausgetragen werden, was nicht sehr viel Spannung verspricht, vor allem da es auch keine Bots in das Spiel geschafft haben. Außerdem gibt es auch nur zwei Modi. Der Modus „Chaos“ wird seinem Namen nicht gerecht, da Chaos genauso wenig aufkommt, wie Spielspaß. Es handelt sich eigentlich um ein ganz normales Deatchmatch. Bei dem zweiten Modus handelt es sich ebenfalls um ein Deatchmatch nur mit dem Unterschied, dass bei diesem auch der Raubtier-Modus verfügbar ist. Die Ähnlichkeit der beiden Modi trägt genauso wenig zum Mehrspieler-Spaß bei, wie die kleinen und unkreativen Karten.
Sascha Geldermann meint...
Mit einem übermenschlichen Helden, unzähligen Waffen, vielen Fahrzeugen und einer guten Steuerung bietet Far Cry Vengeance eigentlich die perfekten Zutaten für einen gelungenen Ego-Shooter. Leider reduzieren aber massive Mängel den Spielspaß auf ein Minimum. Die katastrophale Technik verhindert das Aufkommen von Atmosphäre und macht ein Eintauchen in das Geschehen unmöglich. Besonders enttäuschend ist die schwache KI der Gegner, die dem Titel den kompletten Reiz raubt. Nicht einmal der Mehrspieler-Modus kann begeistern, der nur ein schwaches Beiwerk darstellt. Damit ist Far Cry Vengeance die bisher größte Enttäuschung im Spieleangebot des Wii.
Mit einem übermenschlichen Helden, unzähligen Waffen, vielen Fahrzeugen und einer guten Steuerung bietet Far Cry Vengeance eigentlich die perfekten Zutaten für einen gelungenen Ego-Shooter. Leider reduzieren aber massive Mängel den Spielspaß auf ein Minimum. Die katastrophale Technik verhindert das Aufkommen von Atmosphäre und macht ein Eintauchen in das Geschehen unmöglich. Besonders enttäuschend ist die schwache KI der Gegner, die dem Titel den kompletten Reiz raubt. Nicht einmal der Mehrspieler-Modus kann begeistern, der nur ein schwaches Beiwerk darstellt. Damit ist Far Cry Vengeance die bisher größte Enttäuschung im Spieleangebot des Wii.

GRAFIK
Wie kann die Framerate bei so einer katastrophalen Grafik nur so instabil sein?
Wie kann die Framerate bei so einer katastrophalen Grafik nur so instabil sein?

SOUND
Der Sound ist einfach nur mies.
Der Sound ist einfach nur mies.

BEDIENUNG
Das Zielen klappt problemlos, aber Springen und Zoomen sind unnötig umständlich.
Das Zielen klappt problemlos, aber Springen und Zoomen sind unnötig umständlich.

UMFANG
Über zwei Dutzend Waffen und viele Fahrzeuge warten auf euch, der Mehrspieler-Modus ist aber eine herbe Enttäuschung.
Über zwei Dutzend Waffen und viele Fahrzeuge warten auf euch, der Mehrspieler-Modus ist aber eine herbe Enttäuschung.
SPIELSPASS
Dieser Ego-Shooter versagt auf ganzer Linie.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Dieser Ego-Shooter versagt auf ganzer Linie.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel