DragonBall Z: Supersonic Warriors 2
Artikel verfasst von Gennaro Grippo am 02.12.2006
Das Phänomen DragonBall
DragonBall Z - ein Phänomen, welches auf der ganzen Welt bekannt ist und geliebt wird. Die zahlreichen Spiele der Serie wurden von Fans gut aufgenommen, von Nichtwissende eher abgelehnt. Doch mit DragonBall Z: Supersonic Warriors 2 für den Nintendo DS könnten erstmals Alle zufrieden gestellt werden. Grund dafür ist zum Einen die Integrierung der vielen Charakteren aus dem DragonBall-Universum, zum Anderen mit Sicherheit die Fülle an Spielmodi und der enorme Umfang des Story-Modus. Weshalb man Entwickler Bandai für diese gelungene Arbeit besonders loben muss, erfährt Ihr in den nächsten Zeilen.
Im Mittelpunkt von DragonBall Z: Supersonic Warriors 2 steht die DBZ-Geschichte, die die Freezer-, Cell- und Buu-Saga beinhaltet. Veteranen werden sich sofort an die bösen Burschen erinnern und sich freuen, diese ordentlich zu bearbeiten. Generell wird DragonBall Z: Supersonic Warriors 2 vor allem die Fangemeinde beeindrucken, aber auch Neulinge oder Leute, die DragonBall noch nie so richtig kennenlernen wollten, bekommen mit dem neuestem Teil der Beat 'em Up - Reihe eine willkommende Einladung. Neben dem obligatorischen Story-Modus gesellen sich auch weitere Modi hinzu wie Z-Battle oder Duell. Eine besondere Freude wird der freispielbare Modus "Maximum" aufkommen lassen. Zudem haben Anfänger die Möglichkeit, sich in einem ausführlichen Tutorial mit der Steuerung vertraut zu machen und ihre ersten Schritte in der DragonBall-Saga zu setzen.
Son Goku, Kuririn und Co.
Wie in jedem DragonBall-Spiel feiern auch in Supersonic Warriors 2 zahlreiche Charaktere ihren Auftritt. Mit von der Partie sind natürlich wieder Son Goku, Son Gohan, Piccolo, Kuririn, Vegeta, Trunks, Gotenks uvm. Auch auf der bösen Seite lassen sich beispielsweise Freezer, Cell, Cooler oder Buu anwählen. Anzumerken sind bei den Guten die Verwandlungen zu den Super Saiya-jin - Level, die je nach Bedingungen unterschiedlich ausfallen können. Beispielsweise kann sich Son Gohan als Junge in einem Super Saiya-jin verwandeln, während der erwachsene Gohan in einem Super Saiya-jin 2 entwickeln kann. Son Goku hat unter anderem auch die Gabe, noch mal einen draufzusetzen und sich direkt zu einem Super Saiya-jin 3 zu verwandeln. Bei Charakteren wie Piccolo oder Kuririn ist dies natürlich nicht machbar, dar diese nicht der Rasse der Saiya-jins angehören.
Die von den Fans bejubelten Fusionen könne auch in Supersonic Warriors 2 eingesetzt werden. So verwandeln sich Son Goku und Vegeta zu Gogeta oder Trunks und Son Gohan zum übermutigen Gotenks. Leider werdet Ihr an der Story gebunden, sodass Ihr euch nicht extra mit Trunks oder Gohan fusionieren müsst, sondern sofort die ausfusionierte Form Gotenks steuert. Auch in den normalen Kampfmodi könnt Ihr entweder Trunks, Gohan oder direkt Gotenks anwählen, jedoch nicht die Fusion von Trunks und Son Gohan selbst durchführen. Ebenfalls gut gelungen ist die Tatsache, dass man im Story-Modus von fast allen DragonBall-Charakteren die Geschichte nachspielen kann, was zu einem großen Umfang resultiert.
Die Modi im Detail
Vorbei sind die Zeiten, wo es nur einen anwählbaren Kampfmodus gab. In DragonBall Z: Supersonic Warriors 2 haben es sechs Spielmodi geschafft, die sich allesamt voneinander unterscheiden. Der erste Modus lautet Z-Battle und stellt eine Art Meisterschaft dar. Ihr entscheidet euch entweder für einen Charakter oder wählt ein Team aus, welches aus maximal drei Figuren bestehen darf. Danach begebt Ihr euch auf den Ring und teilt mächtig aus. Natürlich ist euer Ziel als Sieger hervorzugehen und die Konkurrenz ins Jenseits zu befördern.
Das Hauptaugenmerk ist ohne Zweifel der Story-Modus. Ihr landet in einem Charakter-Karusell, wo Ihr euch für einen Charakter entscheiden müsst. Fortan spielt Ihr dessen Geschichte nach. Level für Level müsst Ihr euch durchschlagen und Karten freischalten. Diese Karten sind Stellvertreter für spezielle Fähigkeiten, bei Son Goku beispielsweise die Super-Genkidama, 20-facher Kaioken oder die Verwandlung zum Super-Saiyajin 3. Diese Karten werden euch auf dem oberen Bildschirm angezeigt, während auf dem Touchscreen eine Map samt Locations Platz findet. Des Öfteren gibt es an einem Punkt zwei Wege, einen normalen Weg und eine alternative Fortführung. Um den einfachen Weg freizuschalten reicht der Sieg im jeweiligen Level. Der alternative Weg wird erst dann begehbar, wenn Ihr die in der Zwischensequenz erläuterten Fähigkeiten einsetzt, um eure Gegner den Garaus zu machen.
Ein weiterer Modus lautet Maximum, der erst von euch freigeschaltet werden muss. Aufgabe in diesem Modus ist das Bezwingen einer Reihe unglaublich starker Gegner. Dafür könnt Ihr, ähnlich wie im Z-Battle, euch für einen Charakter entscheiden oder drei Kämpfer in euer Team aufnehmen. Der Wechsel der Charaktere funktioniert übrigens recht einfach und findet auf den Touchscreen statt: Während der Kämpfe seht Ihr nämlich Portäts der Krieger. Der aktuelle Kämpfer wird mit einem weißen Rahmen gekennzeichnet, die restlichen stehen als Porträt für sich. Via Stylus könnt Ihr nun mitten im Geschehen den Charakter wechseln, etwa wenn die Lage brenzlig wird. Ein weiteres, anwählbares Feature auf dem Touchscreen ist die Teamfähigkeitstaste TOUCH. Im Verlauf des Abenteuers lernt Ihr Fähigkeiten, die nicht nur durch euch, sondern auch gemeinsam mit einem anderen Charakter ausgeführt werden können. Beispielsweise können Son Goku und Son Gohan im Team das Familien-Kamehameha abfeuern, welches natürlich um Längen stärker ist als die normale Kamehameha-Variante.
Im Schaukampf-Modus könnt Ihr gegen beliebe Gegner antreten, die Ihr zuvor festlegen könnt. Erneut könnt Ihr Alleine oder zu Dritt euch in den Kampf stürzen und eure Fäuste sprechen lassen. In anderen Worten lässt sich der Schaukampf-Modus als Instant-Play - Variante bezeichnen. Zudem kommt in jedem Modus eine Rekordtabelle hinzu. Je nachdem wie eure Leistungen im Kampf waren, werden diese im Ranking aufgelistet. Der Multiplayer-Modus hört auf den Namen Duell und beinhaltet leider kein SingleCard-Play. Das heißt, jeder Spieler benötigt eine Kopie des Spiels. Eine weitere negative Sache ist die Tatsache, dass nur zwei Spieler gegeneinander spielen dürfen. Vor allem hier wären Kämpfe möglich gewesen, die bis zu sechs Spieler involviert hätten zu je zwei Teams à drei Spieler. Leider hat man hier Einiges an Potenzial verschenkt, was aber im Nachfolger wünschenswert ist. Im Nachhinein wäre auch ein Online-Modus nicht schlecht gewesen, aber letztendlich müssen wir uns mit dem finalen Produkt zufrieden geben.
Der letzte Spielmodus widmet sich mehr den Neulingen und lautet Tutorial. Hier werdet Ihr mit der Steuerung vertraut gemacht. Euer Lehrer ist zuvor Piccolo, später auch Son Goku. Den Körper, den Ihr steuern müsst, gehört Gotenks. Schön anzusehen ist vor jedem Training die Fusion von Trunks und Son Gohan, die in einer Zwischensequenz läuft. Das Tutorial ist ähnlich aufgebaut wie der Story-Modus, mit der Karte und den Locations, die keine Locations mehr sind sondern Übungsstationen.
Zwei Bildschirme für ein Kamehameha
Während der Kämpfe finden auf dem oberen Bildschirm zahlreiche Informationen Platz. Oben links findet man das Porträt seines alter Ego, auf der gegenüberliegenden Seite das Icon des Gegners. Eine gelbe Leiste stellt die Gesundheitsanzeige dar. Durch Verfärbung erkennt Ihr sofort, ob Ihr euch einer brenzligen Situation nähert oder bedenkenlos weiter draufhauen dürft. Unter der Gesundheitsanzeige finden bis zu zwei weitere, kleinere Balken Platz. Diese stellen die Lebensleiste der Teammitglieder dar. In der Mitte befindet sich oben ein Zähler. Habt Ihr diese Funktion ausgeschaltet, braucht Ihr euch keine Gedanken zu machen. Spielt Ihr aber mit einem Limit, müsst Ihr verstärkt auf den Counter achten und in der vorgegebenen Zeit den Gegner eliminieren.
Am unteren Rand des oberen Bildschirms findet man die KI-Anzeige. Diese ist vor allem für die Spezialattacken wichtig. Einige Angriffe lassen sich nämlich nur ab einer bestimmten Prozentzahl ausführen. Son Goku muss beispielsweise für die Super-Genkidama 200 KI-Punkte haben. Eine Raute neben der KI-Anzeige stellt eure Position dar. Das rote Dreieck beschreibt darin eure Richtung. Wie weiter oben schon erwähnt finden auf dem Touchscreen nur die Kämpferporträts Platz und der Teamfähigkeiten-Button.
Technische Seite eines Saiya-jins
DragonBall Z: Supersonic Warriors 2 ist technisch gesehen sogar noch auf dem Gameboy Advance machbar gewesen. Lediglich die polygonalen Hintergründe werden den DS-Fähigkeiten gerecht. Im Ganzen kann man das Spielgeschehen wie folgt beschreiben: Zwei pixelige Charaktere bekämpfen sich in einer noch pixeligeren Gegend. Als optische Stütze wird eine Cel-Shading Optik verwendet, die exzellent zum Spiel passt. Die zahlreichen Spezialattacken wie 20-fachen Kaioken, Kamehameha, Super-Genkidama oder der Finte sind gut inszeniert worden und machen eine äußerst gute Figur.
Den Umfang darf man keinesfalls kritisieren, denn dieser ist im Gegensatz zu seinen Vorgängern wesentlich größer ausgefallen. Allein der Story-Modus fesselt den Spieler für mehrere Wochen an seinem Nintendo DS. Zwar wird ein erfahrener Kämpfer einen Charakterhandlungsstrang in wenigen Minuten durchgespielt haben, doch nicht immer gelingt sofort das Sammeln aller Karten. Auch ist der Wiederspielwert recht hoch, vor allem bei Fans, die gerne zum zigsten Mal den Kampf gegen Freezer bestreiten wollen. Die Musikuntermalung ist ebenfalls sehr gelungen und Kenner der DBZ-Saga werden sich sicherlich sofort heimisch fühlen. Generell hätte man sich aber einige Samples mehr wünschen können. Eine Jukebox zum Abspielen bestimmter Titel ist leider nicht vorhanden, hätte jedoch bei den DragonBall-Freaks Gefallen gefunden.
Mit DragonBall Z: Supersonic Warriors 2 liefert die japanische Entwicklerschmiede Bandai das bis dato beste Beat 'em Up - DragonBall-Spiel für einen Handheld ab. Der erste Auftritt der legendären Kämpfer auf den Nintendo DS ist in vielerlei Hinsicht gut gelungen. Zwar gibt es das ein oder andere Mängel, über die aber Fans locker hinwegsehen können. Auch Anfänger, die auf der Suche nach einem Kampfspiel für den Nintendo DS sind, sollten sich Supersonic Warriors 2 etwas näher ansehen. Zu Schluss kann man nur noch Eines sagen: Kompliment Bandai!
DragonBall Z - ein Phänomen, welches auf der ganzen Welt bekannt ist und geliebt wird. Die zahlreichen Spiele der Serie wurden von Fans gut aufgenommen, von Nichtwissende eher abgelehnt. Doch mit DragonBall Z: Supersonic Warriors 2 für den Nintendo DS könnten erstmals Alle zufrieden gestellt werden. Grund dafür ist zum Einen die Integrierung der vielen Charakteren aus dem DragonBall-Universum, zum Anderen mit Sicherheit die Fülle an Spielmodi und der enorme Umfang des Story-Modus. Weshalb man Entwickler Bandai für diese gelungene Arbeit besonders loben muss, erfährt Ihr in den nächsten Zeilen.Im Mittelpunkt von DragonBall Z: Supersonic Warriors 2 steht die DBZ-Geschichte, die die Freezer-, Cell- und Buu-Saga beinhaltet. Veteranen werden sich sofort an die bösen Burschen erinnern und sich freuen, diese ordentlich zu bearbeiten. Generell wird DragonBall Z: Supersonic Warriors 2 vor allem die Fangemeinde beeindrucken, aber auch Neulinge oder Leute, die DragonBall noch nie so richtig kennenlernen wollten, bekommen mit dem neuestem Teil der Beat 'em Up - Reihe eine willkommende Einladung. Neben dem obligatorischen Story-Modus gesellen sich auch weitere Modi hinzu wie Z-Battle oder Duell. Eine besondere Freude wird der freispielbare Modus "Maximum" aufkommen lassen. Zudem haben Anfänger die Möglichkeit, sich in einem ausführlichen Tutorial mit der Steuerung vertraut zu machen und ihre ersten Schritte in der DragonBall-Saga zu setzen.
Son Goku, Kuririn und Co.
Wie in jedem DragonBall-Spiel feiern auch in Supersonic Warriors 2 zahlreiche Charaktere ihren Auftritt. Mit von der Partie sind natürlich wieder Son Goku, Son Gohan, Piccolo, Kuririn, Vegeta, Trunks, Gotenks uvm. Auch auf der bösen Seite lassen sich beispielsweise Freezer, Cell, Cooler oder Buu anwählen. Anzumerken sind bei den Guten die Verwandlungen zu den Super Saiya-jin - Level, die je nach Bedingungen unterschiedlich ausfallen können. Beispielsweise kann sich Son Gohan als Junge in einem Super Saiya-jin verwandeln, während der erwachsene Gohan in einem Super Saiya-jin 2 entwickeln kann. Son Goku hat unter anderem auch die Gabe, noch mal einen draufzusetzen und sich direkt zu einem Super Saiya-jin 3 zu verwandeln. Bei Charakteren wie Piccolo oder Kuririn ist dies natürlich nicht machbar, dar diese nicht der Rasse der Saiya-jins angehören.Die von den Fans bejubelten Fusionen könne auch in Supersonic Warriors 2 eingesetzt werden. So verwandeln sich Son Goku und Vegeta zu Gogeta oder Trunks und Son Gohan zum übermutigen Gotenks. Leider werdet Ihr an der Story gebunden, sodass Ihr euch nicht extra mit Trunks oder Gohan fusionieren müsst, sondern sofort die ausfusionierte Form Gotenks steuert. Auch in den normalen Kampfmodi könnt Ihr entweder Trunks, Gohan oder direkt Gotenks anwählen, jedoch nicht die Fusion von Trunks und Son Gohan selbst durchführen. Ebenfalls gut gelungen ist die Tatsache, dass man im Story-Modus von fast allen DragonBall-Charakteren die Geschichte nachspielen kann, was zu einem großen Umfang resultiert.
Die Modi im Detail
Vorbei sind die Zeiten, wo es nur einen anwählbaren Kampfmodus gab. In DragonBall Z: Supersonic Warriors 2 haben es sechs Spielmodi geschafft, die sich allesamt voneinander unterscheiden. Der erste Modus lautet Z-Battle und stellt eine Art Meisterschaft dar. Ihr entscheidet euch entweder für einen Charakter oder wählt ein Team aus, welches aus maximal drei Figuren bestehen darf. Danach begebt Ihr euch auf den Ring und teilt mächtig aus. Natürlich ist euer Ziel als Sieger hervorzugehen und die Konkurrenz ins Jenseits zu befördern.Das Hauptaugenmerk ist ohne Zweifel der Story-Modus. Ihr landet in einem Charakter-Karusell, wo Ihr euch für einen Charakter entscheiden müsst. Fortan spielt Ihr dessen Geschichte nach. Level für Level müsst Ihr euch durchschlagen und Karten freischalten. Diese Karten sind Stellvertreter für spezielle Fähigkeiten, bei Son Goku beispielsweise die Super-Genkidama, 20-facher Kaioken oder die Verwandlung zum Super-Saiyajin 3. Diese Karten werden euch auf dem oberen Bildschirm angezeigt, während auf dem Touchscreen eine Map samt Locations Platz findet. Des Öfteren gibt es an einem Punkt zwei Wege, einen normalen Weg und eine alternative Fortführung. Um den einfachen Weg freizuschalten reicht der Sieg im jeweiligen Level. Der alternative Weg wird erst dann begehbar, wenn Ihr die in der Zwischensequenz erläuterten Fähigkeiten einsetzt, um eure Gegner den Garaus zu machen.
Ein weiterer Modus lautet Maximum, der erst von euch freigeschaltet werden muss. Aufgabe in diesem Modus ist das Bezwingen einer Reihe unglaublich starker Gegner. Dafür könnt Ihr, ähnlich wie im Z-Battle, euch für einen Charakter entscheiden oder drei Kämpfer in euer Team aufnehmen. Der Wechsel der Charaktere funktioniert übrigens recht einfach und findet auf den Touchscreen statt: Während der Kämpfe seht Ihr nämlich Portäts der Krieger. Der aktuelle Kämpfer wird mit einem weißen Rahmen gekennzeichnet, die restlichen stehen als Porträt für sich. Via Stylus könnt Ihr nun mitten im Geschehen den Charakter wechseln, etwa wenn die Lage brenzlig wird. Ein weiteres, anwählbares Feature auf dem Touchscreen ist die Teamfähigkeitstaste TOUCH. Im Verlauf des Abenteuers lernt Ihr Fähigkeiten, die nicht nur durch euch, sondern auch gemeinsam mit einem anderen Charakter ausgeführt werden können. Beispielsweise können Son Goku und Son Gohan im Team das Familien-Kamehameha abfeuern, welches natürlich um Längen stärker ist als die normale Kamehameha-Variante.
Im Schaukampf-Modus könnt Ihr gegen beliebe Gegner antreten, die Ihr zuvor festlegen könnt. Erneut könnt Ihr Alleine oder zu Dritt euch in den Kampf stürzen und eure Fäuste sprechen lassen. In anderen Worten lässt sich der Schaukampf-Modus als Instant-Play - Variante bezeichnen. Zudem kommt in jedem Modus eine Rekordtabelle hinzu. Je nachdem wie eure Leistungen im Kampf waren, werden diese im Ranking aufgelistet. Der Multiplayer-Modus hört auf den Namen Duell und beinhaltet leider kein SingleCard-Play. Das heißt, jeder Spieler benötigt eine Kopie des Spiels. Eine weitere negative Sache ist die Tatsache, dass nur zwei Spieler gegeneinander spielen dürfen. Vor allem hier wären Kämpfe möglich gewesen, die bis zu sechs Spieler involviert hätten zu je zwei Teams à drei Spieler. Leider hat man hier Einiges an Potenzial verschenkt, was aber im Nachfolger wünschenswert ist. Im Nachhinein wäre auch ein Online-Modus nicht schlecht gewesen, aber letztendlich müssen wir uns mit dem finalen Produkt zufrieden geben.
Der letzte Spielmodus widmet sich mehr den Neulingen und lautet Tutorial. Hier werdet Ihr mit der Steuerung vertraut gemacht. Euer Lehrer ist zuvor Piccolo, später auch Son Goku. Den Körper, den Ihr steuern müsst, gehört Gotenks. Schön anzusehen ist vor jedem Training die Fusion von Trunks und Son Gohan, die in einer Zwischensequenz läuft. Das Tutorial ist ähnlich aufgebaut wie der Story-Modus, mit der Karte und den Locations, die keine Locations mehr sind sondern Übungsstationen.
Zwei Bildschirme für ein Kamehameha
Während der Kämpfe finden auf dem oberen Bildschirm zahlreiche Informationen Platz. Oben links findet man das Porträt seines alter Ego, auf der gegenüberliegenden Seite das Icon des Gegners. Eine gelbe Leiste stellt die Gesundheitsanzeige dar. Durch Verfärbung erkennt Ihr sofort, ob Ihr euch einer brenzligen Situation nähert oder bedenkenlos weiter draufhauen dürft. Unter der Gesundheitsanzeige finden bis zu zwei weitere, kleinere Balken Platz. Diese stellen die Lebensleiste der Teammitglieder dar. In der Mitte befindet sich oben ein Zähler. Habt Ihr diese Funktion ausgeschaltet, braucht Ihr euch keine Gedanken zu machen. Spielt Ihr aber mit einem Limit, müsst Ihr verstärkt auf den Counter achten und in der vorgegebenen Zeit den Gegner eliminieren.Am unteren Rand des oberen Bildschirms findet man die KI-Anzeige. Diese ist vor allem für die Spezialattacken wichtig. Einige Angriffe lassen sich nämlich nur ab einer bestimmten Prozentzahl ausführen. Son Goku muss beispielsweise für die Super-Genkidama 200 KI-Punkte haben. Eine Raute neben der KI-Anzeige stellt eure Position dar. Das rote Dreieck beschreibt darin eure Richtung. Wie weiter oben schon erwähnt finden auf dem Touchscreen nur die Kämpferporträts Platz und der Teamfähigkeiten-Button.
Technische Seite eines Saiya-jins
DragonBall Z: Supersonic Warriors 2 ist technisch gesehen sogar noch auf dem Gameboy Advance machbar gewesen. Lediglich die polygonalen Hintergründe werden den DS-Fähigkeiten gerecht. Im Ganzen kann man das Spielgeschehen wie folgt beschreiben: Zwei pixelige Charaktere bekämpfen sich in einer noch pixeligeren Gegend. Als optische Stütze wird eine Cel-Shading Optik verwendet, die exzellent zum Spiel passt. Die zahlreichen Spezialattacken wie 20-fachen Kaioken, Kamehameha, Super-Genkidama oder der Finte sind gut inszeniert worden und machen eine äußerst gute Figur.Den Umfang darf man keinesfalls kritisieren, denn dieser ist im Gegensatz zu seinen Vorgängern wesentlich größer ausgefallen. Allein der Story-Modus fesselt den Spieler für mehrere Wochen an seinem Nintendo DS. Zwar wird ein erfahrener Kämpfer einen Charakterhandlungsstrang in wenigen Minuten durchgespielt haben, doch nicht immer gelingt sofort das Sammeln aller Karten. Auch ist der Wiederspielwert recht hoch, vor allem bei Fans, die gerne zum zigsten Mal den Kampf gegen Freezer bestreiten wollen. Die Musikuntermalung ist ebenfalls sehr gelungen und Kenner der DBZ-Saga werden sich sicherlich sofort heimisch fühlen. Generell hätte man sich aber einige Samples mehr wünschen können. Eine Jukebox zum Abspielen bestimmter Titel ist leider nicht vorhanden, hätte jedoch bei den DragonBall-Freaks Gefallen gefunden.
Mit DragonBall Z: Supersonic Warriors 2 liefert die japanische Entwicklerschmiede Bandai das bis dato beste Beat 'em Up - DragonBall-Spiel für einen Handheld ab. Der erste Auftritt der legendären Kämpfer auf den Nintendo DS ist in vielerlei Hinsicht gut gelungen. Zwar gibt es das ein oder andere Mängel, über die aber Fans locker hinwegsehen können. Auch Anfänger, die auf der Suche nach einem Kampfspiel für den Nintendo DS sind, sollten sich Supersonic Warriors 2 etwas näher ansehen. Zu Schluss kann man nur noch Eines sagen: Kompliment Bandai!
Gennaro Grippo meint...
Ich bin von DragonBall Z: Supersonic Warriors 2 begeistert. Als ein treuer DragonBall-Fan war ich sehr gespannt auf den ersten Nintendo DS - Auftritt. Im Ganzen wurde ich nicht enttäuscht, aber einige Kritikpunkte habe ich dennoch gefunden. Beispielsweise der Multiplayer-Modus ist für meinen Geschmack etwas zu dürftig geraten und hätte weitere Modi und einen SingleCard-Play auf jeden Fall verpasst bekommen sollen. Technisch gesehen orientiert sich der Titel sehr stark an seinem GBA-Vorgänger und wird nur minimal den DS-Fähigkeiten gerecht. Für Fans ist das Spiel auf jeden Fall ein Must-Have, alle anderen kann ich eine Proberunde ans Herz legen - alles in allem auf jeden Fall ein gutes Kampfspiel!
Ich bin von DragonBall Z: Supersonic Warriors 2 begeistert. Als ein treuer DragonBall-Fan war ich sehr gespannt auf den ersten Nintendo DS - Auftritt. Im Ganzen wurde ich nicht enttäuscht, aber einige Kritikpunkte habe ich dennoch gefunden. Beispielsweise der Multiplayer-Modus ist für meinen Geschmack etwas zu dürftig geraten und hätte weitere Modi und einen SingleCard-Play auf jeden Fall verpasst bekommen sollen. Technisch gesehen orientiert sich der Titel sehr stark an seinem GBA-Vorgänger und wird nur minimal den DS-Fähigkeiten gerecht. Für Fans ist das Spiel auf jeden Fall ein Must-Have, alle anderen kann ich eine Proberunde ans Herz legen - alles in allem auf jeden Fall ein gutes Kampfspiel!

GRAFIK
Cel-Shading Grafiken, typische DBZ-Schauplätze.
Cel-Shading Grafiken, typische DBZ-Schauplätze.

SOUND
Wenig Samples, die aber die DBZ-Atmosphäre gut einfangen.
Wenig Samples, die aber die DBZ-Atmosphäre gut einfangen.

BEDIENUNG
Leichte Handhabung, auch bei Kombo und Spezialfähigkeiten.
Leichte Handhabung, auch bei Kombo und Spezialfähigkeiten.

UMFANG
Umfangreicher Story-Modus, hoher Wiederspielwert wegen Karten-Sammlerei.
Umfangreicher Story-Modus, hoher Wiederspielwert wegen Karten-Sammlerei.
SPIELSPASS
Optisch ansprechende und spielerisch unterhaltsame DBZ-Prügelei
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Optisch ansprechende und spielerisch unterhaltsame DBZ-Prügelei
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel