Super Smash Bros. Brawl
Artikel verfasst von Heiko Ellinger am 17.07.2008
Seit N64-Zeiten trifft sich die Crème de la crème der Nintendo-Charaktere einmal in jeder Konsolen-Generation, um es gemeinsam richtig krachen zu lassen. Friedlich geht es dabei nie zu. Wer bei „Super Smash Bros.“ den Ring betritt, setzt sich nämlich actiongeladenen, verrückten und zuweilen chaotischen Kämpfen aus. Jetzt ist es wieder Zeit für die berüchtigtste Zusammenkunft des Nintendo-Universums, die sich spektakulärer denn je präsentiert.
Die Elite smasht wieder!
Die Gästeliste von „Super Smash Bros. Brawl“ ist lang und umfasst stolze 37 Kämpfer. Die Serien-Veteranen mussten in den vergangenen Teilen zwar schon jede Menge Prügel einstecken, trauen sich aber erneut in den Kampfring. Mario schleudert also wieder Feuerbälle auf Pikachu, während dieser mit Blitzen zurückschießt. Und auch Link ist wieder mit von der Partie, dieses Mal in Twilight Princess-Look und mit dem Sturmbumerang ausgerüstet. Zusätzlich zu den Veteranen mischen auf Wii aber auch zahlreiche Neuzugänge mit. Wario stürmt den Kampfring ungehobelt mit seinem Motorrad, während Pit stilvoll vom Himmel herab schwebt. Außerdem schließen sich auch noch Diddy Kong, ein Pokémon-Trainer, Captain Olimar und noch einige andere Neulinge der Truppe an. Selbst Charaktere außerhalb des Nintendo-Univesums haben Kunde von dem Kampfspektakel vernommen. Solid Snake lässt Metal Gear mal Metal Gear sein und knöpft sich lieber die Nintendo-Sippe vor. Und auch Sonic lässt es sich nicht nehmen, seinem ehemaligen Erzfeind Mario mal so richtig die Fresse zu polieren. Durch besondere Erfolge werden auch noch einige geheime Kämpfer verfügbar. Um wen es sich dabei handelt, müsst ihr aber selbst herausfinden.

Das Gameplay präsentiert sich in bekannter Art und Weise. Auch der neuste Teil von „Super Smash Bros.“ ist wieder ein waschechtes 2D-Beat´em Up, dem es an nichts fehlt. Die Spielbarkeit ist wieder über jeden Zweifel erhaben und befördert „Brawl“ direkt auf den Genre-Thron. Ziel ist es in der Regel, alle Kontrahenten aus dem Ring zu befördern. Dafür prügelt Ihr erst einmal ordentlich auf sie ein, um ihren Schadenwert zu erhöhen, der in Prozent angezeigt wird. Bei 100% ist dabei noch lange nicht Schluss. Doch je höher der Schadenswert eines Kämpfers klettert, desto weiter wird er durch Attacken geschleudert. Spätestens im Bereich von 200% solltet Ihr eure Gegner also mit einem starken Schlag aus dem Bildschirm befördern können. Zu empfehlen sind dafür die Smash-Angriffe, die zwar kurz aufgeladen werden müssen, bei einem Treffer aber ein ziemlich sicheres Flugticket für eure angeschlagenden Widersacher darstellen.
Jeder der 37 Kämpfer spielt sich auf seine eigene Art und Weise. Manche sind stärker, andere dafür schneller. Einige verfügen nur über geringe Sprungkraft, während vereinzelte Charaktere sogar kurz in der Luft schweben können. Ihr solltet also alle Kämpfer einmal ausprobieren und denen wählen, der zu eurem Stil passt. Ein wichtiges Kriterium sind dabei sicherlich auch die individuellen Spezialattacken, von denen jeder Charakter vier vorweisen kann. Bowser spuckt Feuer, Donkey Kong verteilt Kopfnüsse und Wario vernebelt die Arena typischer Weise mit seinen Blähungen. Dieses Mal kommt sogar noch eine neue Angriffsart dazu. Gelegentlich taucht nämlich ein Smash-Ball auf dem Spielfeld auf. Zögert nicht und schnappt ihn Euch. Denn dadurch führt euer Kämpfer seinen individuellen Super Smash aus. Dieser ist immer spektakulär und unglaublich stark. Sollte euch euer Gegner den Smash-Ball vor der Nase wegschnappen könnt ihr euch schon mal auf euren Untergang, aber auch auf eine ansehnliche Showeinlange einstellen.
Wenn vier Kämpfer über den Bildschirm rennen, springen und fliegen, während sie mit ihren Spezialattacken um sich schleudern, ist Chaos vorprogrammiert. Das wird durch immer wieder auftauchende Items sogar noch verstärkt. Dann gehen die Charaktere nämlich mit Baseballschlägern und Laserschwertern aufeinander los oder greifen gleich zu Schusswaffen und Bomben. Interessante Sachen passieren außerdem, wenn Ihr Pokébälle oder explosive Kisten durch die Gegend werft. Abwechslungsreich sind die Kämpfe also auf jeden Fall. Und oft eben auch chaotisch. Die Übersicht kann in Extremfällen nur noch schwer behalten werden, richtig verloren geht sie aber dennoch nie. Deswegen führt dieses Chaos auch nicht zu Frust, sondern befördert den Spielspaß viel mehr in Höhen, die nur wenige andere Spiele jemals erreicht haben.

Abenteuer für einsame Kämpfer
„Super Smash Bros. Brawl“ bietet eine unglaubliche Vielfalt an Modi, die unzählige Stunden beschäftigen können. Im Solo-Part sind wieder viele bekannte Modi des Vorgängers enthalten. Absolut grundlegend ist dabei natürlich das Training. Hier macht ihr euch mit der Spielweise und den Spezialattacken der einzelnen Kämpfer vertraut. An wahlweise passiven oder angriffslustigen Gegnern probiert ihr Angriffe, Würfe oder die wertvolle Kunst der richtigen Verteidigung aus. Außerdem gewöhnt ihr euch in diesem Modus an die Steuerung. Kenner der Vorgänger werden dafür aber nur wenig Zeit benötigen. Die Steuerung hat sich im Vergleich zu dem Vorgänger nämlich eigentlich nicht geändert. Warum auch – schließlich geht sie ausgezeichnet von der Hand. Probleme werdet ihr mit der Kontrolle nicht haben, vor allem da euch mehrere Steuerungsoptionen offen stehen. Die Steuerung mit Remote und Nunchuk steht der klassischen Variante per GameCube- oder Classic-Controller in nichts nach. Die Knopfbelegung ist dabei ähnlich, Befehle per Bewegung werden nicht benötigt und sind nur auf Wunsch möglich. Es kann auch nur mit der Wii-Remote in waagerechter Haltung gespielt werden. Das funktioniert auch ganz gut, fühlt sich aber nicht ganz so intuitiv an, wie die anderen Varianten.
Sobald ihr die richtige Steuerung und den richtigen Kämpfer gefunden habt, könnt ihr euch an die anderen Modi des Solo-Parts heranwagen. Der klassische Modus macht seinem Namen alle Ehre und fordert euch zu einer Reihe von Kämpfen heraus. Wenn ihr einen überstanden habt, folgt der nächste, bis ihr alle Herausforderungen absolviert habt. Interessantere und abwechslungsreichere Aufgaben stellt der Missions-Modus. Dabei nehmt Ihr als Fox Platz in einem Panzer, um damit das Spielfeld zu überrollen. Oder Ihr nehmt an einem Pokémon-Turnier teil. Bei den Missionen lassen sich typische Situationen aus diversen Nintendo-Spielen aber nicht nur nacherleben, sondern auch in ihr Gegenteil verkehren. Somit stapft ihr schon mal als Bowser durch den ersten Level von Super Mario Land, um am Ende Nintendos Maskottchen auf die Matte zu schicken. Wer damit noch nicht genug hat, sollte sich einfach im Stadion durch das Zerschlagen von Zielscheiben oder dem Bearbeiten eines Sandsackes austoben.

Wenn die Serie in der Vergangenheit Kritik einstecken musste, dann meistens dafür, dass Solo-Spieler nicht ganz auf ihre Kosten kamen. Ein Vorwurf, der dank des Abenteuer-Modus „Der Subraum-Emissär“ bei „Brawl“ nicht mehr möglich ist. Dieser wird einsame Spieler nämlich über zehn Stunden regelrecht an den Bildschirm fesseln – ein Umfang der für dieses Genre ganz und gar beachtlich ist. Dabei wird in mitreißenden Zwischensequenzen eine spannende Geschichte erzählt, in die alle Kämpfer involviert sind. Link und Yoshi ziehen gemeinsam durch den Wald, während Samus und Pikachu als Team eine Raumstation erforschen. Nach und nach tauchen immer mehr Nintendo-Charaktere auf, die sich im Kampf gegen einen fürchterlichen Feind miteinander verbünden. Wer dabei nur Kämpfe in Arenen erwartet irrt gewaltig. Diese stellen nämlich nur einen kleinen Teil des Abenteuers dar. Die meiste Zeit macht Ihr nämlich lange 2D-Level unsicher, die euch durch Wälder, Höhlen und viele andere Schauplätze führen. Dabei werdet ihr natürlich häufig mit Gegnern konfrontiert, müsst aber auch kleine Schalterrätsel lösen oder Jump´n´Run-Einlagen bewältigen. Die spannende Geschichte, die wunderschönen Sequenzen und das überraschend abwechslungsreiche Gameplay machen den Abenteuer-Modus zu einer riesigen Bereicherung für die Serie.
Besonders erfreulich ist der große Wiederspieltwert des Abenteuers. Alle Levels werden nach ihrem absolvieren nämlich frei auf einer Karte anwählbar. Waren beim ersten Durchlauf noch die Kämpfer in den jeweiligen Abschnitten fest vorgegeben, sind sie jetzt frei aus allen Charakteren wählbar, die sich im Laufe des Abenteuers der Gruppe angeschlossen haben. Ihr dürft dabei eure vier Lieblinge auswählen und in eine Reihenfolge bringen. Sobald einer dieser Charaktere dann in der Mission besiegt wird, rückt der nächste einfach nach. Einen Anreiz für mehre Durchläufe bieten sicherlich aber auch die fünf Schwierigkeitsgrade, mit denen ihr das Niveau immer mehr in die Höhe schrauben dürft. Eine wichtige Option vor allem für die Spieler, die ihre Charaktere nach und nach immer stärker gemacht haben. Nach jedem Level dürft ihr nämlich nicht nur den Spielstand sichern, sondern die Kämpfer auch mit gesammelten Aufklebern ausstatten, die Kampfkraft, Verteidigung und bestimmte Effekte im Abenteuer-Modus verbessern. Ihr habt also schon allein genug Gründe dafür, euch immer wieder in das Abenteuer zu stürzen. Wenn dann noch ein Freund hinzukommt, der jeder Zeit als zweiter Charakter in das Spiel einsteigen kann, gibt es erst recht kein Zurück mehr.
Online, offline, überall
Trotz des hervorragenden Einzelspieler-Parts bleibt das Herzstück des Titels natürlich der Mehrspieler-Modus. In diesem können sich bis zu vier Spieler offline in verschiedenen Modi bekämpfen, alternativ ist aber auch ein Online-Modus integriert, um über das Internet gegen Freunde oder Fremde aus aller Welt zu spielen.
Offline können sich vier Spieler (alternativ aufgestockt durch CPU-Gegner) im normalen Brawl-Modus oder im Team-Kampf beweisen. Letzterer splittet die Vierer-Truppe auf zwei Zweier-Teams auf. Für weitaus mehr Spieler ist dagegen der Modus „Wechsel“ geeignet, in dem sich bis zu 16 Spieler tummeln können. Hier werden die Gegner immer zugelost und Ihr müsst die Controller weiterreichen. Gar noch größere Ausmaße nimmt der Turniermodus an, in dem sich bis zu 32 Spieler für den Wettkampf melden können. Um dabei nicht den Überblick zu verlieren, können wie schon in den Vorgängern Profile erstellt werden, die sich dann mit den Charakteren verknüpfen lassen.

Die nötige Abwechslung bekommt Ihr schließlich durch die zahlreichen Einstellmöglichkeiten im Bereich der Regeln. So lassen sich abermals selbst für einzelne Items veränderte Bedingungen festlegen und die Kämpfe sehr individuell gestalten. Hierfür ist schließlich auch der Modus Spezial-Brawl gedacht, dessen Ergebnisse nicht in die Statistik eingehen. So lassen sich veränderte Regeln problemlos nach Lust und Laune ausprobieren.
Online könnt Ihr über Eure Freundesliste jederzeit sehen, ob Freunde gerade spielen, selbst kämpfen wollen oder gar nicht im Spiel zugegen sind. Natürlich setzt auch „Super Smash Bros. Brawl“ dabei auf die Freundescodes. Ohne gegenseitigen Austausch geht also wieder mal nichts. Dafür stehen Euch andere Spielmodi zur Verfügung als im Onlinespiel gegen beliebige Gegner. Im Brawl-Modus können bis zu drei Freunde an einer Wii spielen, insgesamt darf die Anzahl von vier Spielern allerdings nicht überschritten werden. Im Team-Multi-Brawl prügeln sich zwei Freunde und ebenso viele können online auch den beliebten Home Run-Wettkampf austragen.
Spielt Ihr gegen beliebige Gegner aus dem Netz, müsst Ihr auf weitere Mitspieler an Eurer Konsole leider verzichten. Neben dem Standard-Brawl geht es im Team-Kampf heiß her, allerdings erst, wenn sich auch wirklich vier Spieler gefunden haben. Was kurz nach Release noch ein Problem darstellte, ist mittlerweile keines mehr. Zu den üblichen Zeiten findet man jederzeit genügend Gegner, um schnell eine Runde spielen zu können.

In den Optionen gibt es schließlich die Möglichkeit, den Smash-Service zu aktivieren oder nicht zu nutzen. Bei aktiviertem Modus kann Nintendo auf die Wii-Pinnwand Spielfotos, neue Stages aus dem Editor oder Mitschnitte von anderen Kämpfen an Euch senden. So kann man sich durchaus noch den einen oder anderen Tipp in bildlicher Form holen. Außerdem werden auch Mitschnitte von Euch anderen Nutzern zur Verfügung gestellt.
Es dürfte keine Überraschung sein, dass „Super Smash Bros. Brawl“ im Mehrspieler-Modus im Vergleich zu den Vorgängern nichts eingebüßt hat. Stattdessen erweitert der Online-Modus den Spielspaß noch einmal deutlich, auch wenn wir uns nach wie vor ein etwas offeneres System, auch zur Kontaktaufnahme, wünschen würden. Dennoch ist der Titel nicht zuletzt dank diesem Spielmodus ein Langzeit-Garant für Spielspaß.
Die Trophäen der Sieger
Wer große Kämpfe gewinnt, muss auch belohnt werden. Das geschieht in Form von Trophäen und Aufklebern. Diese bilden Charaktere und Gegenstände aus dem Nintendo-Universum ab, zu denen es auch jede Menge Infos gibt. Sowohl die Aufkleber, als auch die Trophäen können direkt im Abenteuer-Modus aufgesammelt oder durch Münzen gekauft werden. Münzen erhaltet ihr eigentlich immer dann, wenn ihr in irgendeinem Modus einen Erfolg verbuchen könnt. Während diese Münzen bei „Melee“ noch an eine Slot-Maschine verfüttert wurden, werden sie nun in einem Minispiel als Munition verbraten. Mit der sogenannten Münzschleuder, einem fest installiertem aber drehbaren Geschütz, schießt ihr auf Flugobjekte, die Aufkleber preis geben. Außerdem fliegen hin und wieder Trophäen über den Bildschirm, die sich nach ausreichendem Beschuss widerstandslos in eure Sammlung einfügen. Eure Trophäensammlung könnt ihr dann ganz stolz betrachten und die Aufkleber in ein passendes Album kleben. Zur Stärkung der Kämpfer dienen die Aufkleber aber nur im Abenteuer-Modus.

Diese Belohnungen findet ihr im sogenannten Tresor, der aber auch noch mit anderen Boni und Funktionen angefüllt ist. Hier lassen sich Fotos und Mitschnitte betrachten, die während der Kämpfe aufgenommen werden können. Boni findet ihr dagegen unter dem Menüpunkt „Meilensteine“, der Soundtracks und Meisterstücke bietet. Bei den Meisterstücken handelt es sich um kurze Demoversionen von alten Nintendo-Spielen. Unter anderem stehen dabei „Kid Icarus“, „Super Metroid“ und „Lylat Wars“ zur Verfügung. Im Grunde ist es eine tolle Idee, den Spielern einen Einblick in die alten Abenteuer der Kämpfer zu geben. Mit der Zeitbegrenzung hat es Nintendo aber etwas übertrieben. Es ist klar, dass Nintendo die Klassiker nicht verschenkt und Zeitlimits einbauen musste, nach denen die Spiele automatisch beendet werden. Aber eine Spieldauer zwischen 30 Sekunden und maximal drei Minuten ist doch etwas übertrieben kurz. Bis dahin sind die Piloten aus „Lylat Wars“ nach der Einsatzbesprechung gerade erst losgeflogen. Eine Dauer von fünf bis zehn Minuten hätte ihren Zweck genauso erfüllt und den Spielern einen wirklich guten Einblick in die Klassiker gegeben. Dennoch ist diese Funktion sehr interessant, genauso wie die Chronik, die Nintendo-Spiele der letzten Jahrzehnte auflistet. Die Liste ist zwar nicht ganz vollständig, darauf erhebt sie aber auch keinen Anspruch.
Eine der größten Bereicherungen für die Serie stellt im Tresor aber definitiv der Stage-Editor dar. Hier könnt ihr eure eigenen Kampfringe erstellen. Legt dafür erst einmal Größe, Hintergrund und die musikalische Untermalung fest, um dann Böden, Wände, Plattformen und Objekte denkbar einfach zu platzieren. Somit erreichtet ihr binnen kürzester Zeit Arenen nach eigenem Bauplan, die die Stage-Auswahl bereichern. Von Haus aus sind aber auch schon jede Menge Kampfringe auswählbar, die euch auf die sonnige Insel von „Super Mario Sunshine“, in den düsteren Weltraum von „Metroid Prime“ oder in eine sterile Lagerhalle aus der „Metal Gear“-Serie befördern. Um die Stage-Auswahl noch einmal in die Höhe zu schrauben, haben die Entwickler zusätzlich sogar noch Arenen aus dem Vorgänger „Melee“ integriert. Freut euch also darauf, in den Hyrule-Tempel zurückzukehren oder euch erneut der Regenbogen Raserei auszusetzen. Ihr habt also die Wahl zwischen neuen und alten Arenen, sowie euren selbst erstellen Stages. Einziger Wehrmutstropfen: die eigenen Stages sind im Online-Modus nicht verwendbar.

Viele Stages bieten abgedrehte Extras und manche verändern sich sogar mit der Zeit. Das wird schon mal durch wahre Effektfeuerwerke begleitet, die den ganzen Bildschirm erhellen. Dabei zeigt sich, dass die Grafik von „Super Smash Bros. Brawl“ im Vergleich zum GameCube-Vorgänger ordentlich aufpoliert wurde. Effekte, Charaktere und Animationen sehen deutlich besser aus. Dennoch läuft die Framerate absolut stabil, sodass sich das Geschehen nicht einmal vom puren Chaos erschüttern lässt. Die Grafik macht also eine gute Figur, auch wenn stellenweise sicherlich noch mehr möglich gewesen wäre. Das wird vor allem in einigen Levels des Abenteuer-Modus deutlich, die steriler sind, als sie sein müssten. Die Grafik könnte sich somit durchaus noch ein paar Scheiben vom Sound abschneiden. Dieser gehört nämlich zu dem besten, was jemals ein Nintendo-Spiel in die Welt geschallt hat. Viele Musikstücke aus Nintendo-Spielen untermalen das Kampfgeschehen passend und stimmungsvoll. Teilweise wurden sie dabei in ihrem Originalzustand belassen, oft aber auch überarbeitet und an die heutigen Möglichkeiten angepasst. Der Sound bietet also das, was sich wie ein roter Faden durch das ganze Spiel zieht: hohe Qualität und die volle Ladung Nintendo.
Heiko Ellinger meint...
„Super Smash Bros. Brawl“ nimmt mit seiner riesigen Modiauswahl, den vielseitigen Kämpfern und dem fehlerfreien Gameplay Platz auf dem Genre-Thron. Ein tadelloser Mehrspieler-Modus für unzählige Spielstunden gehört schon zum Standard der Reihe, nun auch online. Und dank des großartigen Abenteuer-Modus kommen dieses Mal auch Solospieler voll auf ihre Kosten. In diesem Beat´em Up steckt somit purer Spielspaß, der einfach kein Ende nimmt.
„Super Smash Bros. Brawl“ nimmt mit seiner riesigen Modiauswahl, den vielseitigen Kämpfern und dem fehlerfreien Gameplay Platz auf dem Genre-Thron. Ein tadelloser Mehrspieler-Modus für unzählige Spielstunden gehört schon zum Standard der Reihe, nun auch online. Und dank des großartigen Abenteuer-Modus kommen dieses Mal auch Solospieler voll auf ihre Kosten. In diesem Beat´em Up steckt somit purer Spielspaß, der einfach kein Ende nimmt.

GRAFIK
Effekte, Charaktere und Animationen sehen sehr gut aus. Die Framerate bleibt dabei stets stabil.
Effekte, Charaktere und Animationen sehen sehr gut aus. Die Framerate bleibt dabei stets stabil.

SOUND
Bekannte Nintendo-Melodien untermalen das Geschehen passend und stimmungsvoll.
Bekannte Nintendo-Melodien untermalen das Geschehen passend und stimmungsvoll.

BEDIENUNG
Es gibt viele Steuerungsvarianten und alle funktionieren einwandfrei.
Es gibt viele Steuerungsvarianten und alle funktionieren einwandfrei.

UMFANG
Während Einzelspieler allein schon mit dem Story-Modus stundenlang beschäftigt werden, können sich Multiplayer-Freunde vor allem über den Online-Modus freuen.
Während Einzelspieler allein schon mit dem Story-Modus stundenlang beschäftigt werden, können sich Multiplayer-Freunde vor allem über den Online-Modus freuen.
SPIELSPASS
Das Beat'em Up-Genre hat einen neuen König!
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Das Beat'em Up-Genre hat einen neuen König!
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel