Yoshi Touch & Go
Artikel verfasst von Sascha Geldermann am 25.11.2006
Künstlerische Freiheit
Mit dem Touchscreen des NDS lassen sich so einige innovative Dinge anstellen. Ganze Armeen kann man damit befehligen, Hunde streicheln oder auch Feuersalven gezielt auf einen Gegner feuern. Allerdings eignet er sich auch hervorragend zum Zeichnen. Diese Tatsache haben die Entwickler von Nintendo dazu verwendet, ein weiteres neuartiges Spiel für den Handheld zu entwickeln – „Yoshi Touch & Go“!
Die Misere passiert an einem ganz speziellen Tag. Der Klapperstorch, der bekanntlich die Babys bringt, muss ein Zwillingspaar an die dazugehörigen Eltern abliefern. Bei diesen Kindern handelt es sich um Mario und Luigi persönlich, doch selbst zu Beginn ihres Lebens werden sie von Abenteuern nicht verschont. Mit einer unheimlichen Geschwindigkeit schnellt ein Schatten durch die Luft und trifft den Storch. Vor Schreck lässt dieser prompt die beiden Kinder fallen, die daraufhin, ganz im Sinne der Schwerkraft, in die Tiefe stürzten. Nun ist es eure Aufgabe Baby Mario sicher zu Boden zu bringen, indem ihr seinen Weg mit dem Stylus bestimmt und Linien zeichnet die ihn leiten.
Den Stylus als Pinsel-Ersatz zu verwenden ist keine schwierige Aufgabe, doch wegen der Neuartigkeit des Spiels darf ein Tutorial natürlich nicht fehlen. So kann man sich im Hauptmenü eine Demo vorführen lassen, die die notwendigen Elemente des Titels ausreichend erklärt. Man kann das Gameplay in zwei Abschnitte aufteilen. Der erste stellt den Fall von Baby Mario dar und ihr zeichnet mit dem Stylus Wolkenbahnen, die ihn sicher durch den Luftverkehr lotsen. Über den Wolken ist die Freiheit leider nicht ganz so grenzenlos, wie manche Lieder behaupten, aber künstlerisch stehen euch glücklicher Weise alle Möglichkeiten offen. Mit dem Zeichnen von Wolken könnt ihr auf der einen Seite Schutzwände gegen die fliegenden Gegner errichten und auf der anderen Kanäle zeichnen, in denen ihr den kleinen Mario zu Münzen lotsen könnt, die euch wichtige Punkte einbringen. Solltet ihr euch mal verzeichnen müsst ihr den Touchscreen zum Glück nicht mit einem Radiergummi bearbeiten. Pustet man in das Mirkofon des NDS so verschwinden automatisch alle Linien und man kann schnell wieder den Stylus schwingen.
Sicherer Boden?
Mit den Wolken kann man Mario vor den Gegnern beschützen und ihn zu wertvollen Münzen leiten, den Sturz aufhalten dagegen vermag man auf diese Art und Weise nicht. Doch natürlich endet Mario´s Leben nicht, bevor es überhaupt richtig angefangen hat. Kurz vor dem Boden bleibt er an einem Ast hängen, womit er aber natürlich immer noch nicht ganz in Sicherheit ist. Zum Glück kommt Yoshi zufällig vorbei und bemerkt das Kind im Baum. Gerade als der Ast bricht und Mario erneut von der Schwerkraft bedroht wird, kann der grüne Dino die Lage mit einem Sprung unter Kontrolle bringen. Baby Mario sitzt nun sicher auf seinen Rücken und Yoshi macht sich auf, um ihn wieder zum Klapperstorch zu bringen, damit dieser den Transport weiter ausführen kann. Ihr werdet schnell merken, dass der Boden nicht sicherer ist, als die gefährlichen Lüfte und so müsst ihr auch hier den Stylus schwingen, damit Yoshi und sein Schützling ihr Ziel sicher erreichen.
Yoshi läuft automatisch und unaufhaltsam, was euch ein bisschen unter Zeitdruck setzt. Nun gilt es mit Wolken Brücke über Abgründe oder Rampen zum Erreichen schwebender Münzen zu errichten. Des Weiteren kann man Gegner unschädlich machen, indem man sie mit dem Stylus einkreist. Dann nämlich landen sie in einer Seifenblase und verwandeln sich ebenfalls in wertvolle Münzen. Yoshi hat auch Eier im Gepäck, die er als Wurfgeschosse gegen Feinde einsetzen kann. Man muss mit dem Stylus nur auf das gewünschte Ziel tippen, damit dieses mit Rührei konfrontiert wird, das effektiver ist, als man annehmen könnte. Der Bestand der Eier ist begrenzt, kann aber mit Früchten wieder aufgefüllt werden. Andere Items führen zur Unverwundbarkeit oder vernichten alle Widersacher, die auf dem Bildschirm zu sehen sind. Nach einiger Zeit erreicht man dann den Klapperstorch und ihr habt eure Mission beendet. Ist das Spiel nun zu Ende?
Highscore-Jagd
Tatsächlich hat der Hauptmodus „Punkt-Attacke“ nur einen einzigen Level zu bieten, der nicht einmal besonders lang ist. „Yoshi Touch & Go“ ist auf jeden Fall ein Spiel für Zwischendurch, das von der Highscore-Jagd lebt. Nur Zocker, die Spaß daran haben, immer wieder auf Punkte-Jagd zu gehen und die sich durch Highscore-Ränge motivieren lassen werden sich lange mit dem Titel beschäftigen können. Bei allen anderen Zockern könnte schnell Langeweile aufkommen, auch wenn es noch weitere Modi gibt, die dem gleichen Prinzip zur Grunde liegen.
Besonders interessant ist dabei wohl der Modus „Marathon“. Dabei müsst ihr mit dem Baby eine möglichst weite Strecke zurücklegen, wobei man natürlich nicht von den Gegnern getroffen werden darf. Aus den absolvierten Metern errechnet sich die Punktzahl. Theoretisch könnte man diesen Modus unendlich lange spielen, da es keinen Endpunkt gibt. Das Spiel endet erst bei einem „Game Over“, wobei der weiteste Punkt mit einer Flagge gekennzeichnet wird, die man bei wiederholtem Spielen sehen kann. Außerdem gibt es auch den Modus „Zeit-Attacke“, in dem man Baby Luigi so schnell wie möglich vor bösartigen Koopas befreien muss. Hierbei errechnet sich die Punkzahl durch die benötigte Zeit. Beim „Panik-Ritt“ gibt es noch eine vierte Variante der Punkteerechnung. Hier gilt es in einem Zeitlimit möglichst weit zu kommen. Außerdem gibt es einen Mehrspieler-Modus für zwei Spieler. Es gilt als erstes das Ziel zu erreichen, wobei man mit besiegten Gegnern zusätzliche Widersacher auf den anderen Spieler hetzt.
Die Steuerung funktioniert problemlos und intuitiv, womit kein Frust aufkommt. Präzise lässt sich Yoshi durch die bunten 2D-Welten leiten, die zweckgemäß aussehen und sicherlich auch auf dem Game Boy Advance umsetzbar gewesen wären. Diese Mittelmäßigkeit trifft auch auf den Sound zu, der zwar nette aber doch recht einfache Musikstücke und Effekte auf Lager hat. Zum Glück spielt die technische Seite bei so einem Titel keine allzu große Rolle, so dass dadurch keine Einschränkung des Gameplays oder Minderung des Spielspasses entstehen.
Mit dem Touchscreen des NDS lassen sich so einige innovative Dinge anstellen. Ganze Armeen kann man damit befehligen, Hunde streicheln oder auch Feuersalven gezielt auf einen Gegner feuern. Allerdings eignet er sich auch hervorragend zum Zeichnen. Diese Tatsache haben die Entwickler von Nintendo dazu verwendet, ein weiteres neuartiges Spiel für den Handheld zu entwickeln – „Yoshi Touch & Go“!
Die Misere passiert an einem ganz speziellen Tag. Der Klapperstorch, der bekanntlich die Babys bringt, muss ein Zwillingspaar an die dazugehörigen Eltern abliefern. Bei diesen Kindern handelt es sich um Mario und Luigi persönlich, doch selbst zu Beginn ihres Lebens werden sie von Abenteuern nicht verschont. Mit einer unheimlichen Geschwindigkeit schnellt ein Schatten durch die Luft und trifft den Storch. Vor Schreck lässt dieser prompt die beiden Kinder fallen, die daraufhin, ganz im Sinne der Schwerkraft, in die Tiefe stürzten. Nun ist es eure Aufgabe Baby Mario sicher zu Boden zu bringen, indem ihr seinen Weg mit dem Stylus bestimmt und Linien zeichnet die ihn leiten.
Den Stylus als Pinsel-Ersatz zu verwenden ist keine schwierige Aufgabe, doch wegen der Neuartigkeit des Spiels darf ein Tutorial natürlich nicht fehlen. So kann man sich im Hauptmenü eine Demo vorführen lassen, die die notwendigen Elemente des Titels ausreichend erklärt. Man kann das Gameplay in zwei Abschnitte aufteilen. Der erste stellt den Fall von Baby Mario dar und ihr zeichnet mit dem Stylus Wolkenbahnen, die ihn sicher durch den Luftverkehr lotsen. Über den Wolken ist die Freiheit leider nicht ganz so grenzenlos, wie manche Lieder behaupten, aber künstlerisch stehen euch glücklicher Weise alle Möglichkeiten offen. Mit dem Zeichnen von Wolken könnt ihr auf der einen Seite Schutzwände gegen die fliegenden Gegner errichten und auf der anderen Kanäle zeichnen, in denen ihr den kleinen Mario zu Münzen lotsen könnt, die euch wichtige Punkte einbringen. Solltet ihr euch mal verzeichnen müsst ihr den Touchscreen zum Glück nicht mit einem Radiergummi bearbeiten. Pustet man in das Mirkofon des NDS so verschwinden automatisch alle Linien und man kann schnell wieder den Stylus schwingen.
Sicherer Boden?
Mit den Wolken kann man Mario vor den Gegnern beschützen und ihn zu wertvollen Münzen leiten, den Sturz aufhalten dagegen vermag man auf diese Art und Weise nicht. Doch natürlich endet Mario´s Leben nicht, bevor es überhaupt richtig angefangen hat. Kurz vor dem Boden bleibt er an einem Ast hängen, womit er aber natürlich immer noch nicht ganz in Sicherheit ist. Zum Glück kommt Yoshi zufällig vorbei und bemerkt das Kind im Baum. Gerade als der Ast bricht und Mario erneut von der Schwerkraft bedroht wird, kann der grüne Dino die Lage mit einem Sprung unter Kontrolle bringen. Baby Mario sitzt nun sicher auf seinen Rücken und Yoshi macht sich auf, um ihn wieder zum Klapperstorch zu bringen, damit dieser den Transport weiter ausführen kann. Ihr werdet schnell merken, dass der Boden nicht sicherer ist, als die gefährlichen Lüfte und so müsst ihr auch hier den Stylus schwingen, damit Yoshi und sein Schützling ihr Ziel sicher erreichen.
Yoshi läuft automatisch und unaufhaltsam, was euch ein bisschen unter Zeitdruck setzt. Nun gilt es mit Wolken Brücke über Abgründe oder Rampen zum Erreichen schwebender Münzen zu errichten. Des Weiteren kann man Gegner unschädlich machen, indem man sie mit dem Stylus einkreist. Dann nämlich landen sie in einer Seifenblase und verwandeln sich ebenfalls in wertvolle Münzen. Yoshi hat auch Eier im Gepäck, die er als Wurfgeschosse gegen Feinde einsetzen kann. Man muss mit dem Stylus nur auf das gewünschte Ziel tippen, damit dieses mit Rührei konfrontiert wird, das effektiver ist, als man annehmen könnte. Der Bestand der Eier ist begrenzt, kann aber mit Früchten wieder aufgefüllt werden. Andere Items führen zur Unverwundbarkeit oder vernichten alle Widersacher, die auf dem Bildschirm zu sehen sind. Nach einiger Zeit erreicht man dann den Klapperstorch und ihr habt eure Mission beendet. Ist das Spiel nun zu Ende?
Highscore-Jagd
Tatsächlich hat der Hauptmodus „Punkt-Attacke“ nur einen einzigen Level zu bieten, der nicht einmal besonders lang ist. „Yoshi Touch & Go“ ist auf jeden Fall ein Spiel für Zwischendurch, das von der Highscore-Jagd lebt. Nur Zocker, die Spaß daran haben, immer wieder auf Punkte-Jagd zu gehen und die sich durch Highscore-Ränge motivieren lassen werden sich lange mit dem Titel beschäftigen können. Bei allen anderen Zockern könnte schnell Langeweile aufkommen, auch wenn es noch weitere Modi gibt, die dem gleichen Prinzip zur Grunde liegen.
Besonders interessant ist dabei wohl der Modus „Marathon“. Dabei müsst ihr mit dem Baby eine möglichst weite Strecke zurücklegen, wobei man natürlich nicht von den Gegnern getroffen werden darf. Aus den absolvierten Metern errechnet sich die Punktzahl. Theoretisch könnte man diesen Modus unendlich lange spielen, da es keinen Endpunkt gibt. Das Spiel endet erst bei einem „Game Over“, wobei der weiteste Punkt mit einer Flagge gekennzeichnet wird, die man bei wiederholtem Spielen sehen kann. Außerdem gibt es auch den Modus „Zeit-Attacke“, in dem man Baby Luigi so schnell wie möglich vor bösartigen Koopas befreien muss. Hierbei errechnet sich die Punkzahl durch die benötigte Zeit. Beim „Panik-Ritt“ gibt es noch eine vierte Variante der Punkteerechnung. Hier gilt es in einem Zeitlimit möglichst weit zu kommen. Außerdem gibt es einen Mehrspieler-Modus für zwei Spieler. Es gilt als erstes das Ziel zu erreichen, wobei man mit besiegten Gegnern zusätzliche Widersacher auf den anderen Spieler hetzt.
Die Steuerung funktioniert problemlos und intuitiv, womit kein Frust aufkommt. Präzise lässt sich Yoshi durch die bunten 2D-Welten leiten, die zweckgemäß aussehen und sicherlich auch auf dem Game Boy Advance umsetzbar gewesen wären. Diese Mittelmäßigkeit trifft auch auf den Sound zu, der zwar nette aber doch recht einfache Musikstücke und Effekte auf Lager hat. Zum Glück spielt die technische Seite bei so einem Titel keine allzu große Rolle, so dass dadurch keine Einschränkung des Gameplays oder Minderung des Spielspasses entstehen.
Sascha Geldermann meint...
Durch das frische Spielkonzept und gutem Ausnutzen der innovativen NDS-Features macht „Yoshi Touch & Go“ sehr viel Spaß. Allerdings ist dieser Titel ganz klar ein Spiel für zwischendurch und wird nur Spieler langfristig begeistern können, die sich durch Highscore-Jagd motivieren lassen. Alle anderen werden von dem einfachen Prinzip nach kurzer Zeit gelangweilt sein.
Durch das frische Spielkonzept und gutem Ausnutzen der innovativen NDS-Features macht „Yoshi Touch & Go“ sehr viel Spaß. Allerdings ist dieser Titel ganz klar ein Spiel für zwischendurch und wird nur Spieler langfristig begeistern können, die sich durch Highscore-Jagd motivieren lassen. Alle anderen werden von dem einfachen Prinzip nach kurzer Zeit gelangweilt sein.

GRAFIK
Der Stil ist nett, die Grafik aber einfach gehalten.
Der Stil ist nett, die Grafik aber einfach gehalten.

SOUND
Der Sound untermalt das Spiel nett.
Der Sound untermalt das Spiel nett.

BEDIENUNG
Die Steuerung funktioniert klasse.
Die Steuerung funktioniert klasse.

UMFANG
Das Abenteuer ist kurz, es werden aber interessante Modi geboten.
Das Abenteuer ist kurz, es werden aber interessante Modi geboten.
SPIELSPASS
Interessantes Prinzip, doch Yoshi geht schnell die Puste aus.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Interessantes Prinzip, doch Yoshi geht schnell die Puste aus.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel