7 Wonders of the Ancient World
Artikel verfasst von Sascha Geldermann am 09.05.2008
Willkommen zu einer Reise, auf der Ihr alle sieben Weltwunder der Antike besuchen werdet. Mehr noch, Ihr seid sogar für deren Bau verantwortlich. Ihr müsst nur Köpfchen beweisen und bei diesem Puzzlespiel Punkte sammeln, damit Ihr Bauwerke erschafft, über die die Menschheit noch in tausenden Jahren reden wird.
Baumeister der Weltwunder
Die Präsentation des Spiels ist einfallsreich und passt perfekt zum Gameplay. Auf dem oberen Bildschirm sind nämlich altertümliche Bauarbeiter im Comic-Look zu sehen, die in jedem Abschnitt ein anderes Weltwunder erschaffen. Allerdings müsst Ihr für die Baumsteine sorgen, die auf dem Touchscreen zu sehen sind. Auf diesen Bausteinen liegen verschiedenfarbige Runen, von denen Ihr nun mindestens drei in eine Reihe bringen müsst. Dann löst sich diese Reihe nämlich auf und die Bausteine unter den beteiligten Runen werden zu den Arbeitern geschickt. Ihr solltet dabei schnell vorgehen, denn es läuft ein Zeitlimit ab und wenn sich die Arbeiter unterfordert fühlen, treten sie in den Streik. Das ist zwar lustig anzusehen, kann aber leider auch allzu schnell das Aus für das Bauprojekt bedeuten.

Um drei gleichfarbige Runen in eine Reihe zu bringen, könnt Ihr jeweils zwei von ihnen austauschen. Geschickte Spieler schaffen es gelegentlich auch, mehr als drei Steine in eine Reihe zu bringen, wofür sie mit Power Ups belohnt werden. Diese ermöglichen es wiederum, zahlreiche Runen auf einen Schlag vom Spielfeld zu fegen. Damit ein Level als absolviert gilt, müsst Ihr aber nicht nur alle Bausteine, sondern auch Schlusssteine zu den Arbeitern schicken. Diese großen Brocken schieben sich einfach zwischen die Runen und können nur beseitigt werden, wenn Ihr alle Reihen unter ihnen auflöst, bis sie den unteren Bildschirmrand erreichen und vor dort automatisch zum oberen Bildschirm transportiert werden.
Im Grunde dreht sich also alles darum, Reihen aus gleichfarbigen Runen zu bilden. Dieses Spielprinzip macht zwar durchaus Spaß, kam in aber schon in zahlreichen anderen Puzzlespielen zum Einsatz. Bei „7 Wonders of the Ancient World“ wird dieses altbekannte Prinzip zwar mit einer netten Präsentation versehen, ins Gameplay fließen aber kaum eigene Ideen ein. Wer schon ein vergleichbares Spiel sein Eigen nennt, bekommt mit diesem Titel also nicht Neues geboten.
Viele Levels, wenige Modi
Wer sich mit dem Spiel anfreunden kann, wird sich lange Zeit damit beschäftigen können. Ganze 192 Levels warten nämlich darauf, von Euch geknackt zu werden. Der Schwierigkeitsgrad steigt dabei langsam an, Veränderungen im Gameplay dürft Ihr aber nicht erwarten. Das bleibt vom Anfang bis zum Ende dasselbe.

Nachdem Ihr den ersten Level absolviert habt, werden noch zwei weitere Modi verfügbar. „Freies Spiel“ erlaubt Euch, Aufgaben ohne Ende zu lösen. Bei „Runen Suche“ gilt es stattdessen Runen einer bestimmten Farbe auflösen. Leider heben sich diese Varianten nicht allzu sehr vom Hauptmodus ab. Außerdem sind insgesamt drei Modi etwas wenig für ein Puzzlespiel, zumal auf Mehrspieler-Funktionen leider ganz verzichtet wurde.
Sowohl die Grafik als auch der Sound gestalten sich, wie bei vielen Vertretern dieses Genres, als rein zweckmäßig. Die Comic-Bauarbeiter auf dem oberen Bildschirm sind lustig anzusehen, ihre Darstellung ist aber sehr einfach. Hier hätten sich die Entwickler durchaus mehr Mühe geben können. Die simple Gestaltung des Spielfelds ist dagegen nachvollziehbar, hier musste schließlich für ausreichend Übersicht gesorgt werden, damit Ihr bei der Runen-Suche nicht abgelenkt werdet.
Sascha Geldermann meint...
„7 Wonders of the Ancient World“ greift ein altbekanntes Spielprinzip auf und kombiniert es mit einer netten Präsentation. Leider lässt das Puzzlespiel aber kaum neue Ideen in das Spielprinzip einfließen. Aufgrund der wenigen Modi und der fehlenden Mehrspieler-Unterstützung ist es sogar vielen vergleichbaren Spielen unterlegen.
„7 Wonders of the Ancient World“ greift ein altbekanntes Spielprinzip auf und kombiniert es mit einer netten Präsentation. Leider lässt das Puzzlespiel aber kaum neue Ideen in das Spielprinzip einfließen. Aufgrund der wenigen Modi und der fehlenden Mehrspieler-Unterstützung ist es sogar vielen vergleichbaren Spielen unterlegen.

GRAFIK
Die Comic-Bauarbeiter wissen zu gefallen, der Rest ist aber nur zweckmäßig.
Die Comic-Bauarbeiter wissen zu gefallen, der Rest ist aber nur zweckmäßig.

SOUND
Solide Musik sorgt für einen netten Hintergrund.
Solide Musik sorgt für einen netten Hintergrund.

BEDIENUNG
Die Steuerung funktioniert problemlos.
Die Steuerung funktioniert problemlos.

UMFANG
Die vielen Levels lassen sich nur in wenig Modi und auch nur alleine spielen.
Die vielen Levels lassen sich nur in wenig Modi und auch nur alleine spielen.
SPIELSPASS
Unterhaltsames Spielprinzip, ohne neue Ideen.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Unterhaltsames Spielprinzip, ohne neue Ideen.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel