Harvest Moon: Magical Melody
Artikel verfasst von Aljoscha Reuther am 02.05.2008
Wie schön muss das Leben doch sein, wenn man als bodenständiger Landbesitzer seine Brötchen noch auf ehrliche und traditionelle Art und Weise als Bauer verdient. Dazu ein ruhiges Dorf inmitten von grünen Wiesen, Bäumen voll mit Früchten und ruhigen, natürlichen Wäldern, abgeschieden von Stress und schlechter Luft- da geht das Leben einfach leichter von der Hand - wäre da nicht die wichtige Aufgabe, die Erntegöttin wieder zum Leben zu erwecken.
Where's your Hof at?
1998 - in diesem Jahr erschien das erste Harvest Moon auf dem SNES in Europa. Die Bauernhofsimulation aus dem Hause Natsume folgt seit jeher demselben Prinzip: ein Spieler (meist Männlich) erhält auf eine nicht näher erklärte Art und Weise einen heruntergekommenen Hof und muss sich dort als Farmer beweisen. Dabei muss er Gemüse anpflanzen, Gebäude bauen, Holz hacken, und Tiere züchten. Eine Rundum-Hofsimulation also.

Im, sagen wir, neusten Teil der Serie, Harvest Moon: Magical Melody, wird mit diesem Prinzip natürlich auch nicht gebrochen. Moment - "sagen wir"? Ist es denn nicht der neuste Teil der Serie?
Nun, auf den ersten Blick finden wir, in Europa, keine neuere Version von Harvest Moon. Und dennoch handelt es sich leider nur um einen Aufguss des bereits 2006 erschienenen Gamecubetitels. Magical Melody erreichte Europa leider nie auf Nintendo's Zauberwürfel, dafür steht uns aber eine, angeblich, runderneuerte Version für die Wii zur Verfügung, die es nur in Europa gibt.
Warum der Titel, trotz seines Alters, immer noch Spaß macht, und warum dieser Spaß durch pure Faulheit und, entschuldigt, schlampige Qualitätssicherung getrübt wird, lest ihr in folgender Bestandsaufnahme des virtuellen Bauernhofs.
Alles fängt natürlich so an, wie jedes Harvest Moon: eine kleine Einführung, darauf folgt ein Intermezzo mit dem Bürgermeister, um Name und Geburtstag festzulegen, und schon geht's los. Was? Zu schnell? Gut, dann von vorne.
Es war einmal, und ist auch wieder, eine Erntegöttin. Diese war recht missmutig darüber, wie die Menschen ihre Güte nutzten - und sie allmählich vergaßen. Also verwandelte sie sich in Stein, und erschuf 100 Noten, die nur derjenige "finden kann", welcher ein ruhiges und Bodenständiges Leben im Sinne der Erntegöttin lebt. Erst wenn diese 100 Noten wieder zusammengefunden haben, wird die Göttin aus ihrem steinernen Schlaf erwachen - wenn die Magische Melodie ertönt.
Das ist auch schon alles, was man zur Story des Spiels wissen muss - denn um mehr geht es nicht. Wieder einmal haben die Entwickler, diesmal die Leute von Rising Star Games (ironischer weise ein englisches Studio/Publisher)es also geschafft, das "Zwischenziel" von Harvest Moon in eine nette Story zu verpacken. Und dennoch wird diese, im Zuge der leider nicht ganz stressfreien Arbeit auf dem Land, schnell zur Nebensache. Man erinnert sich höchstens noch an die Steinstatue im magischen Wald, wenn wieder einmal eine Note gefunden wurde.

"Wenn der Hahn kräht auf dem Mist…"
Am restlichen Spielverlauf hat sich seit jeher nichts geändert. Nachdem wir am Anfang des Spiels eine geeignete Stelle für unser Land (Wälder, Dorf, Strand) ausgewählt haben, beginnt unser Farmerleben sofort. Nun heißt es erst einmal die Läden in der Stadt abklappern, was in jedem Fall mehrere Tage dauert, da manche Geschäfte an bestimmten Wochentagen geschlossen haben. Danach geht es in unser Haus, das ebenfalls auf unserem Land steht. Nicht zu vergessen ist natürlich, dass wir einen Hund geschenkt bekommen.
Danach können wir uns daran machen, mit der Hacke unser Land zu bestellen. Dies können wir entweder auf unserem eigenen Land machen, oder auf den öffentlich Zugänglichen flächen - was eher empfehlenswert ist, da sich unser eigenes Land in Grenzen hält. Öffentlich bedeutet natürlich nicht, dass die anderen Dorfbewohner unsere Erträge klauen, sondern nur, dass auf diesen Flächen nach Herzenslust angebaut werden darf, aber keine Gebäude platziert werden können.
Je nach Jahreszeit gibt es dann verschiedene Arten von Gemüse und Obst anzubauen. Im Frühling gibt es Rüben und Kartoffeln, im Sommer Tomaten und Mais, und so weiter. Das ist natürlich nur eine kleine Auswahl der Pflanzen, die wir pro Saison anbauen können. Jedoch sollte man sich auf einige Arten beschränken, da nach Ablauf einer Saison (30 Tage) alles verendet und sich nicht mehr Ernten lässt. Zudem sollte man sich immer die Wachstumszeiten der Pflanzen merken (im Durchschnitt 4-7 Tage). Um diese einzuhalten, müssen die Pflanzen zudem jeden Tag gegossen werden - was nach und nach die Kondition unseres Bauern sinken lässt - sodass fast die gesamte Kondition, die uns (ohne Mahlzeiten) über den Tag zur Verfügung steht, schon für das Gießen draufgeht.
Die Kondition kann allerdings während des Spiels verbessert werden, und die Geräte, die benutzt werden können, werden mit der Zeit auch besser, d.h. weniger Anstrengend in der Benutzung, sodass sie weniger Kraft verbrauchen. Wenn wir allerdings doch einmal einen, im wahrsten Sinne des Wortes, Fehltritt wagen, "bezahlen" wir das mit einem verlorenen Tag und einer langen, nicht abbrechbaren Videosequenz beim Arzt.
Aber natürlich bietet Harvest Moon: Magical Melody weitaus mehr als nur das Anpflanzen und Ernten von Früchten und Gemüsen. In der Lebendigen Spielwelt (das Dorf und die darum liegenden Wälder und Hügel sowie der Strand) finden wir immer wieder allerhand Dinge, die Verkauft werden können: Blumen, Pilze, Honig - und einige andere Dinge, sowie verschiedene Edelmetalle und natürlich Holz und Stein. Holz wird zum Bau der verschiedenen Gebäude benötigt, die ihr im Laufe des Spieles brauchen werdet, zum Beispiel um in die Tierzucht einzusteigen.
Tierzucht, ein guter Übergang, denn hier findet sich das zweite Standbein des Spieles: Mit Kühen, Schafen und Hühnern lassen sich, nach Aufbringen der Anschaffungskosten, viele Taler auf unser Konto bringen: die Eier der Hühner, die Milch der Kühe, die wir zu Käse und Butter verarbeiten können, und die Wolle der Schafe sind gute, und vor allem stetige Gewinngaranten im Spiel - wenn wir sie denn auch richtig behandeln. Denn wenn wir einmal vergessen, den lieben Tieren ihr Futter (Heu, das wir sähen und ernten müssen) zu geben, streiken sie, und es dauert ein paar Tage, bis wieder "etwas aus ihnen herauskommt". Gleiches gilt, wenn die Tiere einmal krank werden. Hier müsst ihr mit einem Gesundheitstrank etwas nachhelfen.
Wenn ihr dann einmal "mehr" Tiere benötigt, reicht ebenfalls ein einfacher Trank, um eines der Tiere "trächtig" zu machen. Es dauert knapp 1 ½ bis 2 Wochen, bis das Junge bzw. das Küken geboren wird. Danach dauert es noch einmal einige Zeit, bis ihr das Tier auch nutzen könnt, d.h. es Milch, Eier oder Wolle gibt, die ihr verkaufen könnt.
Bauer sucht Frau
Neben den vielen Möglichkeiten, mit allerhand selbst erzeugten und im Umland gesammelten Dinge Geld zu verdienen, und selbiges auch in den Ausbau unseres Hofes zu stecken, spielt das soziale Umfeld unseres Bauern eine Rolle. In vielen der Harvest Moon Episoden gab es für den Farmwirt die Möglichkeit, eine Familie zu gründen - und so ist es auch bei Magical Melody. Um einige der Noten zu erwischen, die wir für den "Sieg" im Spiel benötigen, müssen wir uns neben der ertragreichen Feld- und Stallarbeit irgendwann auch mal um eine Frau bemühen - von denen stehen uns im Dorf nach und nach einige zur Auswahl. Haben wir eine potenzielle Geliebte gefunden, gilt es nun, sie mit Geschenken (Dinge von unserer Farm, vornehmlich Blumen) und netten "Unterhaltungen" für uns zu gewinnen - irgendwann endet es in jedem Fall darin, dass wir eine kleine Farmer-Familie haben, inklusive Kind und Haustier - wovon letzteres definitiv der längste Begleiter im Spiel ist.

Aber auch die anderen Dorfbewohner brauchen unsere Aufmerksamkeit: je mehr Leute wir besser kennen, desto besser wird unser Ruf und desto leichter läuft das Landleben für uns: Geschenke, günstigere Preise und hier und da mal ein nützlicher Tipp sind für denjenigen kein Problem, der sich gut in die Dorfgemeinschaft eingliedert. Das funktioniert am besten mit den ab und an stattfindenden Festivitäten, wie eine Blumenschau, ein Koch-Wettbewerb, ein Pferderennen (bei dem wir, wenn wir ein Pferd besitzen, sogar dran teilnehmen können) oder einfach ein Jahreszeit bezogenes Fest. Wann und wo diese Feste stattfinden, sehen wir auf dem ansonsten ungenutzten Dorfplatz am schwarzen Brett. Direkt daneben steht eine Box, in der wir Materialien für die aktuellen Ereignisse zur Verfügung stellen können (zum Beispiel ein paar Blumen für das Blumenfest).
Doch das Dorf ist nicht einfach nur "da", es entwickelt sich mit der Zeit. So lernen wir auf den ersten Festen im Frühling diverse Leute kennen, die uns erzählen, wie gern sie im Dorf ein Geschäft eröffnen würden. Doch um dies zu ermöglichen, müssen bestimmte Vorgaben erfüllt werden, beispielsweise müssen wir, um den Schmied ins Dorf zu locken, welcher uns dann günstigere Werkzeug-Upgrades verschaffen kann, regelmäßig Edelmetalle (Kupfer, Silber, Gold) in unsere Versandbox stecken. Diese Metalle finden wir im Berg am oberen Ende des Dorfes. Wenn der Schmied dann aber erst einmal im Dorf sein Geschäft eröffnet hat, ist er nicht mehr auf unsere Lieferungen angewiesen. Zu viel wird hier dennoch nicht verraten.
Natürlich sind uns nicht alle Einwohner des Dorfes wohlgesonnen - einer von ihnen will uns im Rennen um die Wiedererweckung der Erntegöttin: Jamey. Er ist der festen Überzeugung, dass die Menschen es nicht verdient haben, von der Göttin gesegnet zu sein, und will sie alleine Retten, um ihre Gunst für sich zu beanspruchen - und wir stehen ihm dabei natürlich im Weg, weswegen er uns nicht gerade freundlich behandelt. Im Menü des Spieles sehen wir zudem immer, wie wir im Vergleich zu Jamey dastehen - gemessen an unseren Errungenschaften im Spiel am jeweiligen Tag. Wenn wir an diesem Tag viel Gutes getan haben und viele Dinge verkauft haben, steigt unsere Punktzahl - und die Jamey's sinkt. Welchen Stellenwert dieser Vergleich, bzw. der gesamte Wettbewerb zwischen uns und Jamey in der Story hat, kommt beim Spielen allerdings nicht wirklich zu Tage - denn allem Anschein nach sucht Jamey nicht nach den Noten.

Innen hui, außen Pfui?
Die Spielmechanik dürfte nun genug erklärt sein, doch wie läuft das Spiel? Es handelt sich, das merkt man eigentlich sofort, immer noch um das "alte" Gamecubespiel, an der Grafik hat sich nichts geändert, und die Konsole wird quasi in einen temporären Gamecube Modus geschaltet - was vor allem dadurch auffällt, dass alle Wii-Spezifischen Bestandteile, wie das Home-Menü, sehr langsam laufen.
Des Weiteren wurden die vergangenen zwei Jahre scheinbar nicht genutzt, um dem Spiel eine würdige Übersetzung zu spendieren. Zwar kann man die Harvest Moon- Spielmechanik auch ohne große Texteinblendungen problemlos verstehen, dennoch ist es geradezu peinlich, dass im Spiel an allen Ecken und Enden englische Bezeichnungen auftauchen. So ist das komplette Pausenmenü, mit Inventar, Karte, Büchersammlung etc., in englischer Sprache - nur ab und an finden wir deutsche Bezeichnungen - und wenigstens sind die Texte im Spiel, die uns wichtige Hinweise geben, ebenfalls deutsch. Dennoch kann man von zwei Jahren Pause, und somit Zeit, am Spiel zu arbeiten, doch erwarten, dass ein Spiel, welches sich zweifelsohne auch an jüngere Spieler richtet, komplett in Deutsch vorzufinden ist - zumindest auf der Textebene.
Diese grobe Schlamperei bei der Lokalisierung des Titels ist leider nicht das Ende der Fahnenstange, denn die Bereiche, die übersetzt wurden, sind recht komisch geschrieben. So haben wir des Öfteren einen recht seltsamen Ton in den Sprechblasen, die sich über den Charakteren befinden. Wenn wir zum Beispiel zu den Elfen am Schrein der Erntegöttin gehen, endet die kurze Zwischensequenz, die darauf folgt, immer damit, dass einer der Elfen sagt "Ich will, dass Du mehr Noten suchst." In diesem Ton sind auch alle anderen Unterhaltungen gehalten, viele erscheinen etwas unsinnig, manche sogar komplett fehl am Platz. Die Lokalisierung war zwar nie eine Stärke der Harvest Moon- Serie (man erinnere sich an diverse Fehlübersetzungen, zum Beispiel im 2. Teil für den GBC: "Küren" und "Hühn"), aber etwas mehr Feingefühl hätte man für das ansonsten kaum veränderte Basisprodukt erwarten können.

Ein letzter, aber auch gewichtiger Kritikpunkt, ist das Zeitmanagement des Titels. Zwar haben wir nicht, wie in anderen Teilen der Serie, einen festgelegten Zeitpunkt am Abend des Tages, an dem wir automatisch ins Bett gehen, aber dennoch reicht das Zeitlimit, dass wir an einem Tag haben, kaum aus, um alles zu erledigen. Besonders bei größeren Ackergebieten geht locker der ganze Tag nur zum Gießen der Pflanzen drauf - kaum noch Zeit um sich um die Tiere, deren Produkte sowie den sozialen Kontakten oder dem Beschaffen von anderen Gütern - zum Beispiel Metalle aus dem Berg - zu widmen.
Allerdings wurde bereits im Spiel für den Gamecube auf eines geachtet: Das gesamte Spiel ist, trotz seines einfachen Prinzipes, sehr komplex und durchdacht, auch durch das Sammeln von Noten, und auch das einfache Leben als Bauer mit der Pflicht zur Selbstversorgung, wird der Spieler trotz der vielen Schnitzer lange Zeit an den Bildschirm gefesselt. Wie eh und je, könnte man sagen - denn am Grundprinzip der Serie wurde, wie schon gesagt, nichts geändert. Wer also mit der mangelhaften Lokalisierungsarbeit und der altbackenen Grafik sowie dem Zeitdruck des Spieles klarkommt, für den tut sich bei Harvest Moon Magical Melody der wirklich anspruchsvollste Titel der gesamten Serie auf.
Dennoch fehlen einige Punkte, die in der Gamecube Version des Spieles noch vorhanden waren: der Spieler wird gezwungen, den männlichen Charakter zu wählen, und die Möglichkeit, ein anderes Tier als den Hund auszuwählen, wurde auch wegrationalisiert - Gründe hierfür nannte Nintendo allerdings nicht. Dem Spiel wurde allerdings ein Multiplayer hinzugefügt, in dem die diversen Minispiele, die im Spiel versteckt sind, auch gegen bis zu 4 Freunde gespielt werden können.
Um noch die letzten Worte, wie immer, der Technik zu widmen:
Wie schon des Öfteren angesprochen, handelt es sich bei dem Spiel um ein sehr einfaches Re-Release des bereits 2006 erschienenen Gamecubespiels. Die Technik hat sich nicht im geringsten Geändert. Die Charaktere sind nicht, wie im letzten Heimkonsolen-Ableger der Serie (A Wonderful Life) auf Normalgröße gehalten, sondern folgen dem sog. Chibi-Modell, also große Köpfe mit kleinen Körpern. Emotionen werden mit ein paar Gesichtstexturen dargestellt, die sich aber nicht flüssig, sondern ruckartig ändern. Zudem erscheint von Zeit zu Zeit etwas über eurem Kopf, dass die aktuelle Aktion beschreiben soll. Wenn wir jemanden begrüßen, wackeln über unserem (und auch dem der NPCs) Kopf ein Paar striche hin und her, wenn uns etwas peinlich ist, schwitzt unser Alter Ego riesentropfen. Über diesen Stil kann man natürlich streiten, aber dennoch macht das Spiel aufgrund der festen "90° von oben" Ansicht keinen übertrieben kindlichen Eindruck. Allerdings sind alle Modelle, angefangen bei den Tieren und aufgehört bei den Gebäuden, recht spartanisch und kantig ausgefallen.

Zur Steuerung kann nicht viel gesagt werden, außer, dass die eigentlichen Eigenschaften der Wii-FB nicht zur Geltung kommen. Gesteuert wird unser Charakter per Nunchuk-Control Stick, die Aktionen werden mit dem Z Knopf am selbigen ausgeführt. Einzig und allein die das Schütteln der Wii-FB wurde im Steuerungsprofil belegt, denn dadurch wird das aktuelle Werkzeug verwendet.
Schön wäre es gewesen, wenn die Entwickler beim Anpassen des Spieles die Unterstützung des Gamecubecontrollers mit eingebaut hätten - aber leider ist das Spiel nur mit Wii-FB und Nunchuk zu spielen.
Der Sound, so könnte man in Mundart sagen, "geht". Zwar hat unser Bauer eine recht seltsame Synchronstimme erhalten, die nicht wirklich zu ihm passt, und man hat immer 30 Tage nach einander dieselbe Hintergrundmusik, aber der Rest des Spiels trudelt recht normal aus den Fernsehlautsprechern. Keine überragende Leistung, aber auch keine, die man sich lieber von der Disk gewünscht hätte.
Der eben kurz angesprochene Multiplayer kann getrost ignoriert werden. Zwar kann man, wenn man gerade "nichts anderes zu tun hat", mal die Minispiele, die im Normalspiel auch vorkommen, gegeneinander spielen, aber da gibt es wirklich bessere Möglichkeiten. Diesen Part als "neue Inhalte der Wii Version" zu bezeichnen, ist doch etwas übertrieben.
Aljoscha Reuther meint...
Harvest Moon macht Spaß, keine Frage, trotz der groben Lokalisierungsschnitzer und der offensichtlich alten Technik. Immerhin ist der Titel günstiger als viele andere Titel, sodass sich ein reinschauen für Fans des ruhigen Spielens gepaart mit einer tollen Atmosphäre durchaus lohnt. Dennoch wünscht man sich bei einer Zwischenzeit von 2 Jahren bessere Ergebnisse.
Harvest Moon macht Spaß, keine Frage, trotz der groben Lokalisierungsschnitzer und der offensichtlich alten Technik. Immerhin ist der Titel günstiger als viele andere Titel, sodass sich ein reinschauen für Fans des ruhigen Spielens gepaart mit einer tollen Atmosphäre durchaus lohnt. Dennoch wünscht man sich bei einer Zwischenzeit von 2 Jahren bessere Ergebnisse.

GRAFIK
Dem Spiel merkt man an, dass es den Rest der Welt bereits auf dem Gamecube erkundet hat. Und selbst dort wäre die Grafik allenfalls Durchschnitt gewesen.
Dem Spiel merkt man an, dass es den Rest der Welt bereits auf dem Gamecube erkundet hat. Und selbst dort wäre die Grafik allenfalls Durchschnitt gewesen.

SOUND
30 Tage am Stück das selbe gedudel... mein Kopf...
30 Tage am Stück das selbe gedudel... mein Kopf...

BEDIENUNG
Klassische Steuerung, die Wii-Features wirken auf biegen und brechen reingequetscht.
Klassische Steuerung, die Wii-Features wirken auf biegen und brechen reingequetscht.

UMFANG
Wie bei jedem Harvest Moon ist die Spielzeit praktisch unendlich.
Wie bei jedem Harvest Moon ist die Spielzeit praktisch unendlich.
SPIELSPASS
Nette Farmsimulation, nun auch in Europa
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Nette Farmsimulation, nun auch in Europa
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel