Battalion Wars 2
Artikel verfasst von Aljoscha Reuther am 28.03.2008
Die Welt hat endlich Frieden - nach dem letzten Schlachtzug gegen den Machtbesessenen Kaiser Vlad sind einige Jahre ins Land gegangen, und die Westliche Allianz, die Tundraner, die Anglo-Inseln und das Imperium der Sonne liegen im Waffenstillstand - es könnte alles so wunderbar sein, wäre da nicht der Störfaktor Exilvanien. Denn mithilfe einiger Intrigen schafft es der Kaiser, die Nationen wieder in den Krieg zu versetzen - und nutzt die allgemeine Verwirrung, um nach der mächtigsten Waffe der Welt zu suchen. Unsere Aufgabe? Ihn aufhalten - was sonst?
Wuselfaktor meets Kriegsmaschinerie
Battalion Wars - vor 3 Jahren gehörte es quasi zu den letzten großen Titeln für den bereits damals scheidenden Gamecube. Der oft das "Erwachsenen-Pikmin" genannte RTS-Action-Mix aus dem Nintendo-Wars Universum (u.a. Advance Wars) bekommt nun den heiß erwarteten Nachfolger für die Wii spendiert - mit vollwertigem Multiplayermodus.

Die Story orientiert sich natürlich an den bisherigen Wars-Titeln von Nintendo, die in Japan bereits seit dem NES erscheinen - in Europa kamen wir leider erst mit Advance Wars, natürlich auf dem GBA, in den Genuss der hervorragenden Strategiereihe. Doch selbst wenn wir erst später in die Story einsteigen konnten, die Fraktionen in Battalion Wars dürften allgemein bekannt sein: Die Tundraner, die westl. Allianz, die Anglo-Inseln und natürlich das Imperium der Sonne. Und nicht zu vergessen: Exilvanien - sozusagen das Epi-Zentrum des Krieges. Wir können uns auf jeden Fall auf ein Wiedersehen mit Betty, Nova und Ubel freuen.
Was steckt also hinter der Fortsetzung, die konsolengerecht das Kürzel "BWii" erhalten hat?
Nun, im Prinzip haben die Jungs von Kuju sich treu an den Vorgänger gehalten. Die Handlung setzt fast nahtlos an den Ereignissen von Battalion Wars an, die Technik setzt, sowohl vom Grafischen als auch vom Spielerischen, nichts wirklich neues auf den Fernsehschirm und auch sonst hat sich relativ wenig beim Spiel getan. Zum Glück, denn die wenigen Verbesserungen, die vorgenommen wurden, haben beim Vorgänger gefehlt - leider kommen mit der Wii-Steuerung einige, leider sehr gewichtige Mängel hinzu.
Aber dazu später mehr. Erst einmal zum generellen Spielverlauf, denn hier findet sich eine der klaren Stärken des Spieles. Wo man im Vorgänger nur den Krieg zwischen der Allianz und den Tundranern gegen die Exilvanier geführt hat, fügen sich nun alle Parteien des Planeten in die Kampagne ein. Die ca. 20 Missionen werden recht ausgewogen zwischen den 5 Parteien aufgeteilt. Allerdings umfasst die Kampagne nicht nur eine durchlaufende Geschichte, sondern führt den Spieler in den Missionen der Allianz und der Exilvianer 200 Jahre in die Vergangenheit zurück - so genannte Rückblickmissionen.
In diesen Missionen werden wir, logischerweise, in der Zeit zurück versetzt, und erleben zum einen einen Auszug aus dem Krieg Anglo-Inseln gegen die Allianz, und den Beinahe-Sieg der Exilvanier über das Imperium der Sonne.
In den normalen Missionen geht es, abgesehen von der letzten Mission, in der natürlich alle Nationen heldenhaft gemeinsam gegen den großen Feind vorgehen, um das Gerücht einer Superwaffe des Imperiums der Sonne. Um deren Einsatz vorzubeugen, greifen die Anglo-Inseln die Gebiete des Imperiums an - und werden zurückgedrängt. Daraufhin schwört der hitzköpfige Admiral Akira Rache an den Inseln und greift sie, mit dem Verbündeten Tundrana, an. Was am Anfang noch recht ungeordnet und chaotisch wirkt, setzt sich nach und nach zu einem durchaus abgerundeten Spielerlebnis zusammen, das allerdings zu einfachen Regeln folgt - in der Geschichte gibt es keine wirklich überraschenden Wendungen.

Die Einzelnen Missionen bestehen aus Primär- (gold) und Sekundärdirektiven (silber), die durch Sterne dargestellt werden. Die silbernen Sterne sind optionale Missionsziele, die aber meist erledigt werden müssen, damit man durch, beispielsweise, eine Blockade der Gegner kommt. Meist handelt es sich hierbei aber um das Befreien von Gefangenen oder das Lahmlegen von Flugabwehrstellungen und das Erobern von Heliports.
Die goldenen Sterne sind hingegen Pflichtziele, die meist das Ziel der kompletten, oder zumindest das einer Teilmission anzeigen.
Folgt mir, meine Pik… ich meine Soldaten!
Spieler, die den ersten Teil nicht gespielt haben, werden sich sicher etwas schwer tun, aus dem Titel das Strategiespiel zu entziffern. Denn sowohl vom Spielerischen als auch von der Optik her entspricht das Spiel eher einem Action-Titel - und dieser Annahme kann man auch durchaus Folgen. Denn obwohl sich am eigentlichen Spielprinzip nichts verändert hat, liegt der Fokus bei BWii deutlich mehr im Action Bereich - was nicht zuletzt auf die Steuerung mit Wii-FB und Nunchuk zurückzuführen ist.
Um die Steuerung zu erklären, braucht es nicht viel: unser Battalion besteht aus verschiedenen Gruppen, zum Beispiel Gewehrschützen, Flammenwerfer, kleine Panzer, Helikopter, usw. Diese Gruppen können entweder zusammengefasst, einzeln, oder jede Einheit separat befehligt werden, indem wir ihr die Befehle Aktion (Angreifen, Beschützen, etc.), stoppen und folgen geben. Die Aktion betrifft immer das Anvisierte Ziel, welches ein Gegner, ein Fahnenmast oder eine Benutzbare Einrichtung wie ein MG-Nest sein kann. Wichtig ist hierbei, zu bedenken, dass nur Infanterie, also Fußtruppen, diese Einrichtungen benutzen können. Da das Spiel zu einem Großteil daraus besteht, feindliche Einrichtungen wie Flugplätze oder Kasernen einzunehmen - oder gleich das gegnerische HQ, sollte man immer darauf achten, dass die Infanterietruppen nicht zu schnell von den gegnerischen Einheiten und Gebäuden ausgelöscht werden.

Die beiden anderen Befehle, stoppen und folgen, erklären sich fast von selbs: beim stoppen bleiben die Einheiten an ihrer aktuellen Position stehen und greifen nur an, wenn sie ebenfalls angegriffen werden, und Folgen… naja die Einheiten folgen der Leitfigur eben.
Die Leitfigur können wir frei wählen, jede Einheit, die unserem Kommando unterliegt, ist anwählbar, auch Flugzeuge, Schiffe oder Panzer - einer der größten Pluspunkte des Spieles, denn alles, was wir im Spiel an Einheiten sehen, dürfen, oder können wir irgend wann einmal selbst Steuern- und natürlich auch deren Waffen ausprobieren. Die Kämpfe zwischen den Einheiten spielen sich übrigens sehr flott und auch wenn ein paar Nachladezeiten eingeplant werden müssen, vor allem bei Artillerie und Schlachtschiffen, wird bei Kämpfen ein wahres Munitionsfeuerwerk über den Bildschirm fliegen. Besonders die Explosionseffekte können sich sehen lassen.
Natürlich unterliegen die Einheiten gewissen Regeln - hier greift wieder einmal das Schere-Stein-Papier Prinzip: Panzer nehmen allerhand Fahrzeuge und Verteidigungsgebäude auseinander, scheitern aber beim Feuer eines Bazookatrupps innerhalb von Sekunden. Dafür wird selbiger kaum Chancen gegen einen Gewehr- oder Spezialschützentrupp haben. Die Wiederrum… naja egal. Jedenfalls sind die Einheiten recht ausgeglichen, auch wenn die großen Spezialpanzer der Tundraner und Exilvanier nicht umsonst im englischen Original "Battlestation" heißen - sie sind nämlich fast unzerstörbar, und wenn, dann verlangt dies einen großen Einbruch in der Battalionsstatistik.
Nachschub erhalten wir im Regelfall durch das Befreien von Gefangenen aus Gefangenenlagern oder durch das Erobern von Heliports oder Fabriken/Kasernen. Letztere versorgen uns, solange sie in unserem Besitz sind, auch ständig mit Nachschub, wenn also 3 Soldaten im Kampf das Zeitliche segnen, stehen uns kurze Zeit später wieder 3 neue Soldaten zur Verfügung, die von der Kaserne aus zu uns aufstoßen. Und bei einigen Missionen, vor allem wenn es um Lufteinheiten geht, können wir diese zusätzliche Unterstützung auch gut gebrauchen. Allerdings wird die Produktion erst aufgenommen, wenn eine Einheit abgeschossen wurde, und es werden nur so viele Einheiten produziert, bis der "Eimer wieder voll" ist. Es werden also nicht mehr Einheiten produziert, als der Spieler zu Beginn des Spiels unter seinem Kommando hatte.

Mit den verfügbaren Einheiten geht es so dann über liebevoll gestaltete, teils riesige Karten. Zwar waren die Karten im ersten Teil, zumindest vom Gefühl her, größer, jedoch finden sich, vor allem durch die neuen Fabriken und Kasernen neue strategische Möglichkeiten. Auch die Schauplätze können sich wieder einmal sehen lassen, der Spieler wird durch die verschiedensten Szenarien - vom Inselparadies bis hin zum "industriellen Albtraum", geschickt. Besonders die düsteren und trostlosen Karten der exilvanischen Kampagne können sich sehen lassen. Doch auch die, oft durch See- und Luftkampf dominierten Hafenszenarien sind eine Freude fürs Auge - auch wenn die Sichtweite etwas höher hätte gesetzt werden können.
Bestzeiten gefordert
Bei Battalion Wars 2 steht vor allem eines im Vordergrund: Effizienz. Denn wie bei vielen anderen Spielen auch, basiert die abschließende Wertung nicht in der Tatsache, ob wir ein Level gewonnen haben - sondern eher wie wir es gewonnen haben. Dabei Spielen die Zeit, die Anzahl der abgeschossenen feindlichen Einheiten und Gebäude sowie die Anzahl der Einheiten, die wir durch das Level gebracht haben, eine Rolle. Die Ränge werden dann abschließend Verteilt, wer bei allen 3 Werten um die 100% aufweist, bekommt S, danach folgen A, B, C und D, wobei D das schlechteste ist. Je nach dem wie man also einen Level abschließt, könnte es kommen, dass der Sieg zwar gefeiert wird - euch aber ein Blick auf die Bonusinhalte einer jeden Kampagne (Artworks, Factsheets,…) verwehrt bleibt. Die gibt es nämlich nur, wenn jede Mission mit (mindestens) A abgeschlossen wurde. Doch scheitert dieser Rang meistens an der Zeit, denn die vom Spiel vorgegebenen Zeiten, die immer um die 5-7 Minuten pro Mission verlangen, sind nahezu Unmöglich zu schaffen - und seit ihr eine Sekunde darüber, ist der A-Rang nahezu gestrichen. Kraft (abgeschossene Einheiten und Gebäude) und Effizienz(Schutz eigener Einheiten) sind dagegen leichter zu erfüllen.
Aber nicht zu leicht, denn ein großes Manko hat BWii gegenüber seinem Vorgänger: durch die neuen Steuerungsfunktionen, die dem Spiel eigentlich zu noch besserer Spielbarkeit verhelfen sollten, verursachen des Öfteren teilweise übelste Kamerafehler - da helfen auch die 3 Verschiedenen Zoomstufen (Schulterblick, Verfolgerperspektive von oben, Vogelperspektive) nichts, wenn sich die Kamera während eines wichtigen Gefechts dermaßen verhakt, dass kaum eine Einheit anvisiert werden kann. Besonders nervig ist es dann, wenn ein gegnerischer Kampfhelikopter unsere Einheiten auseinander nimmt, und wir nicht in der Lage sind, so weit nach oben zu sehen, um ihn anvisieren zu können, oder wenn der Massive Panzer, den wir befehligen, knappe ¾ des Bildschirms einnimmt und uns jegliche Sicht versperrt. Zudem wird das Spiel im Gefecht sehr schnell unübersichtlich - zwar schießen unsere Wuselsoldaten selbstständig auf feindliche Einheiten, aber für gezieltes Anwählen einer Einheit ist einfach zu viel auf dem Bildschirm los. Vor allem im Luftkampf und bei der Übernahme (bzw. Verteidigung) von Gebäuden kann das Problem recht schnell auftreten.

Trotz der Kamera- und Übersichtsprobleme spielt sich Teil zwei um einiges besser als der Vorgänger, da der Schwierigkeitsgrad deutlich zurückgeschraubt wurde. Nur selten, und vor allem nahe dem Ende des Spieles, dürften einige Frustmissionen auftauchen - die mit etwas Überlegung auch zu schaffen sind. Allerdings ist diese Überlegung nur ein paar Mal im gesamten Spiel von Nöten - gerade wenn es um gute Zeiten geht, kann jede Taktik über Bord geworfen werden, denn das simple drauf-los-Rennen ist genau so effektiv wie das lange und zeitaufwendige Rumtaktieren und An- und Abwählen von Einheiten. Daher fällt der strategische Teil eher gering aus und man kann Battalion Wars 2 eher als Actiontitel bezeichnen, die Strategischen Elemente sind aber zumindest ansatzweise noch enthalten.
Bei der KI kann ähnliches gesagt werden: ansatzweise Vorhanden. Zwar weichen die Soldaten bei großkalibrigem Feuer (Artillerie, Panzer, Bazooka etc.) den Geschossen schon vor dem Aufschlag aus, allerdings machen sie von der "ausweich- Rolle"(Nunchuk in die Richtung kippen in die mit dem Controlstick gezeigt wird) nur selten gebrauch und greifen meistens mit einfachem "drauf zustürmen" an. Aber wer braucht bei einem solchen titel eine ausgereifte KI - hier herrscht klar das Prinzip Masse statt Klasse - denn die Gegner auf der Karte sind unserer kleinen Battalion immer haushoch überlegen, was die Anzahl angeht.
Alte Technik, gleicher Spaß
Technisch gesehen hat sich bei Battalion Wars fast nichts getan. Die Grafik ist zwar nach wie vor recht nett, aber würde ebenfalls auf dem Gamecube noch laufen - die Engine ist nur wenig aufpoliert worden. Gut, die Fahrzeuge haben ein paar neue Details erhalten und die Explosionen sind etwas aufgewertet worden, dennoch befindet sich, im direkten Vergleich, dieselbe Technik hinter beiden Spielen. Über die fehlenden Details und die sich oft wiederholenden Texturen kann man hinwegsehen. In jedem Fall läuft das Spiel flüssig, auch wenn das System anscheinend, wie bei einem Gamecubespiel, leicht herunter getaktet wird - das Home-Menü wird recht langsam.
Im Gegensatz zur Ingame Grafik hat sich bei den Zwischensequenzen einiges getan. Während wir im ersten Teil nur wenige vollgerenderte Szenen zu Gesicht bekamen, bekommen wir nun zum Anfang und zum Ende jeder der 5 Kampangen ein erstklassiges Video zu Gesicht, dass wirklich keine Wünsche offen lässt.

Auch der Sound wurde zu 90% aus dem alten Spiel übernommen. Im Hauptmenü hören wir wieder das gute alte BW-Theme, und auch die "Siegerehrung" haben wir garantiert auch schon einmal irgendwo gehört. Nicht gerade schlimm - aber da hätte man sich durchaus mehr Mühe geben können.
Deutlich nerviger sind allerdings die verschiedenen Dialekte der einzelnen Kommandanten. Der gewohnt amerikanische Akzent von Betty sowie der osteuropäische Akzent Nova's (Oberhaupt von Tundrana)sind noch erträglich, aber sobald man einmal Admiral Akira vom Imperium der Sonne gehört hat, möchte man dem hitzköpfigen, aggressiven Auftraggeber möglichst schnell zum Schweigen bringen.
Die Steuerung läuft größtenteils recht rund, wenn man das so sagen kann. Mit der Wii-FB wird auf dem Bildschirm gezielt, mit B geschossen, mit A verteilt man Befehle an die Einheiten, die man vorher mit dem Steuerkreuz ausgewählt hat. Der Nunchuk ist zum Bewegen da, und mit Z wird anvisiert.
Interessant wird es, sobald das Fliegen ins Spiel kommt. Denn die Helikopter steuert man ähnlich wie Bodentruppen, nur dass man mit dem neigen der Wii-FB die Höhe "regelt" (Vorsicht, bei niedriger Flughöhe kann das "Gefährt" gegen ein Objekt fliegen und zerschellen), wobei man hingegen die Flugzeuge, die sich ständig in Bewegung befinden, mit der Neigung der Wii-FB nach links und rechts lenkt. Eine bessere Steuerung für Flugzeuge habe ich bisher noch nicht gesehen. Die Höhe verändert man genau so, wie beim Helikopter.
Kommen wir nun, abschließend, zum Herzstück von Battalion Wars 2: dem Multiplayer. Auf der Wii gab es ja bereits einige Versuche, einen vernünftigen Online Multiplayer einzubauen, doch BWii ist das erste Spiel, dass es wirklich schafft, diesen auch wirklich lohnend umzusetzen. In den drei Modi Koop, Angriff und Gefecht, werden wir auf jeweils 4-6 Karten gut beschäftigt.
Der Koop Modus, dazu muss nicht viel gesagt werden. Zu zweit wird auf großen Karten eine zusätzliche Mission (inklusive Anfangsbriefing und gesprochenen Instruktionen sowie einer kurzen Geschichte zur Situation) durchgeführt, in der jeder eine der zur Verfügung stehenden Parteien übernimmt und gegen den Computer antritt. Hier zählen auch die Standard Attribute des Solo-Spieles, Zeit, Angriffskraft und Effizienz - also wie viele eurer Einheiten noch übrig sind. Am Ende gibt es auch die Bewertung - die dann, sollte diese "S" lauten, in eurem Onlineprofil gespeichert wird.
Der Angriff ist schon etwas komplizierter: ein Spieler übernimmt den Angreifer, der andere den Verteidiger. Der Angreifer bekommt diverse Gold-Direktiven, die er nach einander erfüllen muss, bis er zum HQ des Gegners kommt. Ist das HQ eingenommen, gewinnt der Angreifer. Aufgabe des Verteidigers ist es natürlich, die Gold-Direktiven des Angreifers zu verhindern. Sollte er das innerhalb des Zeitlimits schaffen, bzw. sollte er es schaffen, dass der Angreifer sein HQ während der Runde nicht einnimmt, gewinnt er.
Beim Gefecht handelt es sich um eine Art Deathmatch auf Zeit. Mit jeweils einer Basis ausgestattet, treten die Spieler gegeneinander auf einem Spielfeld an. Nun geht es darum, möglichst viele der gegnerischen Einheiten auf den Schrottplatz zu befördern - für große Einheiten wie Panzer, Schiffe oder Helikopter gibt es mehr Punkte. Wer am Ende der 5 Minuten die meisten Punkte hat, gewinnt - natürlich.

Alles in allem kann man sagen, dass der Multiplayer des Spieles wirklich das Prädikat "erstklassig" verdient hat. Wenn ein wenig mehr Kartenmaterial vorhanden wäre, könnten bestimmt noch mehr Spieler in den Bann des Spieles gezogen werden, denn auch, wenn die Karten recht groß sind und, je mehr man spielt, auch neue Karten freigeschaltet werden (was jedoch nicht die Zahl der maximalen Karten erhöht), irgendwann kennt man den Lösungsweg und schafft die A bzw. S Ränge im Schlaf.
Aljoscha Reuther meint...
Battalion Wars 2 – eines der besten Spiele, die ich bisher für Wii gesehen habe. Einzig und allein die Kameraprobleme und dieses „das war im ersten Teil doch auch so“- Gefühl trüben den Spielspaß.
Dennoch kann man BWii als durchaus gelungenes Spiel bezeichnen, besonders wegen des erstklassigen Multiplayers – meiner Meinung nach die Referenz der bisher erschienenen WiFi Titel.
Battalion Wars 2 – eines der besten Spiele, die ich bisher für Wii gesehen habe. Einzig und allein die Kameraprobleme und dieses „das war im ersten Teil doch auch so“- Gefühl trüben den Spielspaß.
Dennoch kann man BWii als durchaus gelungenes Spiel bezeichnen, besonders wegen des erstklassigen Multiplayers – meiner Meinung nach die Referenz der bisher erschienenen WiFi Titel.

GRAFIK
Super Grafik mit wundervollen, verschiedenen Umgebungen und tollen Effekten
Super Grafik mit wundervollen, verschiedenen Umgebungen und tollen Effekten

SOUND
Super (englische) Sprachausgabe und tolle Soundkulissen
Super (englische) Sprachausgabe und tolle Soundkulissen

BEDIENUNG
Die Steuerung wurde super an die Wii angepasst, hier gibt es absolut nichts zu meckern!
Die Steuerung wurde super an die Wii angepasst, hier gibt es absolut nichts zu meckern!

UMFANG
Eine klasse Solokampagne und ein noch besserer Multiplayer, so muss ein Spiel gemacht sein!
Eine klasse Solokampagne und ein noch besserer Multiplayer, so muss ein Spiel gemacht sein!
SPIELSPASS
Brilliante Fortsetzung, die Multiplayerreferenz
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Brilliante Fortsetzung, die Multiplayerreferenz
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel