Crash of the Titans
Artikel verfasst von Sascha Geldermann am 04.02.2008
Tutorials waren gestern
Crash Bandicoot hat sich 1996 durch eines der ersten 3D-Jump´n´Runs gekämpft und gehört seitdem zur festen Prominenz der Videospiel-Welt. Bei dem ersten Nintendo DS-Ableger der Reihe handelte es sich lediglich um eine Minispielsammlung, mit „Crash of the Titans“ kehrt der berühmte Nasenbeutler nun aber so wieder auf die beiden Bildschirme zurück, wie Fans ihn kennen und lieben. Macht Euch also bereit für waghalsige Sprünge und knallharte Action.
Die Serie lebt seit jeher von einer gewaltigen Portion Humor, auf die auch im neusten Teil nicht verzichtet wird. So fasst der Oberbösewicht Neo Cortex auch dieses Mal wieder einen eher zweifelhaften Plan, um die Macht der Tiki-Masken an sich zu reißen. Er wartet ganz einfach bis Crash eingeschlafen ist und verlässt sich auf dessen tiefen Schlaf, um Unheil zu stiften. Dieser Plan ist eigentlich von Anfang an zum scheitern verurteilt, sodass Crash natürlich Wind von der Sache bekommt, auf seinen Mittagsschlaf verzichtet und sich sofort auf die Socken macht, um seinen Erzfeind das Handwerk zu legen.
Diese nichtige Story zählt sicherlich nicht zu den Elementen des Spiels, die an die beiden Bildschirme fesseln. Allerdings hätte eine ernste Geschichte auch den abgedrehten Stil des Jump´n´Runs getrübt, der gleich bei euren ersten Schritten deutlich wird. Als nämlich eine Erklärung der Steuerung beginnt ruft Crash „Oh, nicht noch ein Tutorial“ und verweist darauf, dass alle Aktionen in einem Sonderpunkt des Pausenmenüs nachgelesen werden können. Somit fällt das Tutorial bei diesem Spiel aus, ganz zu Freude der Spieler, die immer schon eine Abneigung gegen langwierige Erklärungen hatten. Diese Lösung erweist sich aber auch deswegen als sehr geschickt, da die Aktionen im Menü absolut verständlich erklärt werden und so auch kein Neueinsteiger überfordert wird.
Abwechslung im Übermaß
Wie sich bald darauf zeigt, hat Neo Cortex doch noch einiges mehr auf dem Kasten, als sein dümmlicher Plan vermuten ließ. So hat er eine Waffe entwickelt, mit der er die Bewohner der Wumpa-Inseln, Schauplatz dieses Spiels, in Mutanten verwandeln kann. Nun hat Crash also doch wieder alle Hände voll zu tun, wobei er sich aber auch auf die Hilfe der magischen Tiki-Maske Aku Aku verlassen kann.
Die Reise über die Wumpa-Inseln stellt sich schnell ein unterhaltsamer Trip heraus, bei dem Abwechslung ganz groß geschrieben wird. Zwar handelt es sich auch bei „Crash of the Titans“ wieder um ein waschechtes 3D-Jump´n´Run, doch die Spielmechanik beschränkt sich längst nicht darauf, nur von einer Plattform zur nächsten zu springen. So scheint Crash auch eine Vorliebe für Extremsport zu haben, da er die Tiki-Maske Aku Aku immer wieder als Snowboard missbraucht, mit dem er für kurze Zeit durch die Gegend driftet. Außerdem lassen sich auch Stangen, und alles was diesen ähnlich ist, zum Grinden nutzen. Dabei bewegt sich der Nasenbeutler mit einem Tempo durch die Gegend, das selbst Tony Hawk neidisch machen würde.
Allzu schnell solltet Ihr aber dennoch nicht durch die Levels rasen. Oft verlangen die Missionsziele nämlich das Zerstören von Kisten und das Sammeln von zahlreichen Objekten, die nur mit offenen Augen zu finden sind. Dabei habt Ihr eure Umgebung stets gut im Blick. Die Kamera lässt sich zwar nicht manuell justieren, das ist aber auch gar nicht nötig. Die Levels werden immer aus einer ausgezeichneten Perspektive gezeigt, sodass es weder beim Sammeln, noch bei den Sprungpassagen zu Problemen durch ungünstige Winkel kommt.
Geschicklichkeit ist bei diesem Jump´n´Run nur die halbe Miete. Zahlreiche Monster bringen nämlich auch eine riesige Portion Action in die Sache. Von der Übermacht an Gegnern lässt sich Crash aber nur wenig beeindrucken. Mit Schlag- und Trittkombos kann er sich nämlich ausgezeichnet zur Wehr setzen, während gut getimte Abwehr- und Ausweichaktionen ihn selbst vor Schaden bewahren. Auch dieser Teil des Gameplays, der mit den Sprungpassagen natürlich bunt gemischt ist, kann somit voll und ganz überzeugen.
Auf dem Rücken des Feindes
Schon nach wenigen Spielminuten bekommt Crash von Aku Aku eine ganz neue Fähigkeit verliehen, die das Hauptelement des Spiels darstellt. Der Bandicoot kann aber diesem Zeitpunkt nämlich Feinde „patschen“, was nichts anderes bedeutet, als dass Ihr die Kontrolle über eure Widersacher übernehmen dürft. Das Prozedere ist dabei denkbar einfach. Mit Tritten und Schlägen bearbeitet Ihr Feinde einfach wie gewohnt, bis Sternchen um ihre Köpfe schwirren. Anstatt ihnen dann aber den Rest zu geben, schleudert Ihr mit einem einfachen Knopfdruck die Tiki-Maske auf sie. Daraufhin gehorchen die Kreaturen euren Befehlen, sodass sich Crash auf sie schwingen kann und ihre die Kontrolle über sie habt, bis Ihr Crash absteigen lasst, um euren Weg wieder zu Fuß oder auf den Rücken eines anderen Monsters fortzusetzen.
Sobald Ihr erst einmal im Nacken von einem der über 20 beherrschbaren Monstern sitzt, lassen sich auch deren individuelle Eigenschaften nutzen. Dazu zählt natürlich auch ihre bloße Körperkraft, die ihre Schläge viel tödlicher macht, als die von Crash. Darüber hinaus verfügt jede der Kreaturen aber auch noch über eine Spezialattacke, die verheerenden Schaden anrichtet. Die Ausführung dieser besonderen Angriffe fordert manchmal den Einsatz des Touchscreens, gelegentlich aber den des Mikrofons, das eure Puste in tödlichen Feueratem verwandelt. Allerdings war es den Entwicklern wohl etwas zu riskant, den Gebrauch von Stylus und Mikrofon fest vorzuschreiben, sodass bequeme Spieler all diese Aktionen auch einfach mit Druck auf den B-Knopf ausführen dürfen.
Die Kontrolle der Monster bringt jede Menge Schwung und noch mehr Action ins Spiel. Es macht einfach Spaß, sich auf besiegte Feinde zu schwingen und sich auf ihren Rücken durch die Levels zu kämpfen. Dabei ist die Unterwerfung der Monster nicht einmal die einzige Möglichkeit, die Geschichte aus der Sicht des Feindes zu erleben. Gelegentlich verlagert sich das Geschehen nämlich von Crash auf Nina, die Niemand anderes als Neo Cortex´ Nichte ist. In dieser Form arbeitet Ihr für die Gegenseite und verwandelt mit der Mutato-Strahlenkanone 3000 harmlose Tiere in bösartige Mutanten, mit denen Crash sich dann später auseinandersetzen muss.
Viel Motivation für wenig Inhalt
An Motivationsanreizen mangelt es dem Spiel ganz und gar nicht. Einer davon ist die Möglichkeit, die Fähigkeiten von Crash zu verbessern. Dafür müsst Ihr in den Levels einfach so genannte Mojo sammeln, die Ihr von besiegten Gegnern erhaltet oder auch in zerstörbaren Kisten findet. Diese Mojo lassen sich dann am Evolutions-Kiosk, wie könnte so ein Ort in diesem Spiel auch sonst heißen, in Fähigkeiten-Upgrades investieren. Auf diese Art und Weise erhöht Crash unter anderem seine Angriffskraft, stärkt seine Abwehr oder erweitert seine Gesundheitsanzeige, um für den nächsten Kampf gerüstet zu sein.
Insgesamt wäre das Spiel fähig, für viele Stunden zu motivieren. Leider werden diese aber nicht geboten. Selbst unerfahrene Spieler werden nach wenigen Stunden den Abspann zu Gesicht bekommen, der sie mit einem viel zu frühen Ende konfrontiert. Es ist absolut unverständlich, warum die Entwickler das Potenzial des Gameplays nicht genutzt haben, um noch viele weitere Levels zu füllen. Zwar laden die bereits besuchten Areale immer wieder zu erneuten Entdeckungstouren ein, was aber nur ein sehr schwacher Trost für den viel zu geringen Umfang des Spiels ist.
Aber auch wenn die Zahl der Levels gering ist, lässt sich den Entwicklern nicht absprechen, dass sie viel Zeit und vor allem viel Liebe in das Spiel gesteckt haben. Das lässt sich nämlich nicht nur dem Gameplay anmerken, sondern auch der Präsentation. Der Humor des Spiels ist allgegenwärtig und lässt sich auch in kleinen Details entdecken. So befindet sich im Pausenmenü auch eine Liste aller bisher kontrollierten Monster, die Infos zu diesen Kreaturen bereithält. Während andere Spiele so ein Bestiarium nutzen, um ernste Hintergrundinformationen zu liefern, enthält es in diesem Spiel Monster-Steckbriefe mit Punkten wie „Mag:“ oder „Mag nicht:“, die dazu auch noch mit lustigen Antworten versehen sind.
Aber auch die Technik macht einen guten Eindruck. Der Sound bietet eine nette Untermalung, während die 3D-Grafik ordentlich von der Power des Nintendo DS Gebraucht macht. Die Gestaltung der Umgebung ist abwechslungsreich ausgefallen und reicht von grünen Dschungellandschaften bis hin zu dunklen Gemäuern. Und auch die Charaktermodelle können überzeugen, die dem Spiel in vielen Fällen natürlich treu bleiben und dessen Humor widerspiegeln
Crash Bandicoot hat sich 1996 durch eines der ersten 3D-Jump´n´Runs gekämpft und gehört seitdem zur festen Prominenz der Videospiel-Welt. Bei dem ersten Nintendo DS-Ableger der Reihe handelte es sich lediglich um eine Minispielsammlung, mit „Crash of the Titans“ kehrt der berühmte Nasenbeutler nun aber so wieder auf die beiden Bildschirme zurück, wie Fans ihn kennen und lieben. Macht Euch also bereit für waghalsige Sprünge und knallharte Action.
Die Serie lebt seit jeher von einer gewaltigen Portion Humor, auf die auch im neusten Teil nicht verzichtet wird. So fasst der Oberbösewicht Neo Cortex auch dieses Mal wieder einen eher zweifelhaften Plan, um die Macht der Tiki-Masken an sich zu reißen. Er wartet ganz einfach bis Crash eingeschlafen ist und verlässt sich auf dessen tiefen Schlaf, um Unheil zu stiften. Dieser Plan ist eigentlich von Anfang an zum scheitern verurteilt, sodass Crash natürlich Wind von der Sache bekommt, auf seinen Mittagsschlaf verzichtet und sich sofort auf die Socken macht, um seinen Erzfeind das Handwerk zu legen.
Diese nichtige Story zählt sicherlich nicht zu den Elementen des Spiels, die an die beiden Bildschirme fesseln. Allerdings hätte eine ernste Geschichte auch den abgedrehten Stil des Jump´n´Runs getrübt, der gleich bei euren ersten Schritten deutlich wird. Als nämlich eine Erklärung der Steuerung beginnt ruft Crash „Oh, nicht noch ein Tutorial“ und verweist darauf, dass alle Aktionen in einem Sonderpunkt des Pausenmenüs nachgelesen werden können. Somit fällt das Tutorial bei diesem Spiel aus, ganz zu Freude der Spieler, die immer schon eine Abneigung gegen langwierige Erklärungen hatten. Diese Lösung erweist sich aber auch deswegen als sehr geschickt, da die Aktionen im Menü absolut verständlich erklärt werden und so auch kein Neueinsteiger überfordert wird.
Abwechslung im Übermaß
Wie sich bald darauf zeigt, hat Neo Cortex doch noch einiges mehr auf dem Kasten, als sein dümmlicher Plan vermuten ließ. So hat er eine Waffe entwickelt, mit der er die Bewohner der Wumpa-Inseln, Schauplatz dieses Spiels, in Mutanten verwandeln kann. Nun hat Crash also doch wieder alle Hände voll zu tun, wobei er sich aber auch auf die Hilfe der magischen Tiki-Maske Aku Aku verlassen kann.
Die Reise über die Wumpa-Inseln stellt sich schnell ein unterhaltsamer Trip heraus, bei dem Abwechslung ganz groß geschrieben wird. Zwar handelt es sich auch bei „Crash of the Titans“ wieder um ein waschechtes 3D-Jump´n´Run, doch die Spielmechanik beschränkt sich längst nicht darauf, nur von einer Plattform zur nächsten zu springen. So scheint Crash auch eine Vorliebe für Extremsport zu haben, da er die Tiki-Maske Aku Aku immer wieder als Snowboard missbraucht, mit dem er für kurze Zeit durch die Gegend driftet. Außerdem lassen sich auch Stangen, und alles was diesen ähnlich ist, zum Grinden nutzen. Dabei bewegt sich der Nasenbeutler mit einem Tempo durch die Gegend, das selbst Tony Hawk neidisch machen würde.
Allzu schnell solltet Ihr aber dennoch nicht durch die Levels rasen. Oft verlangen die Missionsziele nämlich das Zerstören von Kisten und das Sammeln von zahlreichen Objekten, die nur mit offenen Augen zu finden sind. Dabei habt Ihr eure Umgebung stets gut im Blick. Die Kamera lässt sich zwar nicht manuell justieren, das ist aber auch gar nicht nötig. Die Levels werden immer aus einer ausgezeichneten Perspektive gezeigt, sodass es weder beim Sammeln, noch bei den Sprungpassagen zu Problemen durch ungünstige Winkel kommt.
Geschicklichkeit ist bei diesem Jump´n´Run nur die halbe Miete. Zahlreiche Monster bringen nämlich auch eine riesige Portion Action in die Sache. Von der Übermacht an Gegnern lässt sich Crash aber nur wenig beeindrucken. Mit Schlag- und Trittkombos kann er sich nämlich ausgezeichnet zur Wehr setzen, während gut getimte Abwehr- und Ausweichaktionen ihn selbst vor Schaden bewahren. Auch dieser Teil des Gameplays, der mit den Sprungpassagen natürlich bunt gemischt ist, kann somit voll und ganz überzeugen.
Auf dem Rücken des Feindes
Schon nach wenigen Spielminuten bekommt Crash von Aku Aku eine ganz neue Fähigkeit verliehen, die das Hauptelement des Spiels darstellt. Der Bandicoot kann aber diesem Zeitpunkt nämlich Feinde „patschen“, was nichts anderes bedeutet, als dass Ihr die Kontrolle über eure Widersacher übernehmen dürft. Das Prozedere ist dabei denkbar einfach. Mit Tritten und Schlägen bearbeitet Ihr Feinde einfach wie gewohnt, bis Sternchen um ihre Köpfe schwirren. Anstatt ihnen dann aber den Rest zu geben, schleudert Ihr mit einem einfachen Knopfdruck die Tiki-Maske auf sie. Daraufhin gehorchen die Kreaturen euren Befehlen, sodass sich Crash auf sie schwingen kann und ihre die Kontrolle über sie habt, bis Ihr Crash absteigen lasst, um euren Weg wieder zu Fuß oder auf den Rücken eines anderen Monsters fortzusetzen.
Sobald Ihr erst einmal im Nacken von einem der über 20 beherrschbaren Monstern sitzt, lassen sich auch deren individuelle Eigenschaften nutzen. Dazu zählt natürlich auch ihre bloße Körperkraft, die ihre Schläge viel tödlicher macht, als die von Crash. Darüber hinaus verfügt jede der Kreaturen aber auch noch über eine Spezialattacke, die verheerenden Schaden anrichtet. Die Ausführung dieser besonderen Angriffe fordert manchmal den Einsatz des Touchscreens, gelegentlich aber den des Mikrofons, das eure Puste in tödlichen Feueratem verwandelt. Allerdings war es den Entwicklern wohl etwas zu riskant, den Gebrauch von Stylus und Mikrofon fest vorzuschreiben, sodass bequeme Spieler all diese Aktionen auch einfach mit Druck auf den B-Knopf ausführen dürfen.
Die Kontrolle der Monster bringt jede Menge Schwung und noch mehr Action ins Spiel. Es macht einfach Spaß, sich auf besiegte Feinde zu schwingen und sich auf ihren Rücken durch die Levels zu kämpfen. Dabei ist die Unterwerfung der Monster nicht einmal die einzige Möglichkeit, die Geschichte aus der Sicht des Feindes zu erleben. Gelegentlich verlagert sich das Geschehen nämlich von Crash auf Nina, die Niemand anderes als Neo Cortex´ Nichte ist. In dieser Form arbeitet Ihr für die Gegenseite und verwandelt mit der Mutato-Strahlenkanone 3000 harmlose Tiere in bösartige Mutanten, mit denen Crash sich dann später auseinandersetzen muss.
Viel Motivation für wenig Inhalt
An Motivationsanreizen mangelt es dem Spiel ganz und gar nicht. Einer davon ist die Möglichkeit, die Fähigkeiten von Crash zu verbessern. Dafür müsst Ihr in den Levels einfach so genannte Mojo sammeln, die Ihr von besiegten Gegnern erhaltet oder auch in zerstörbaren Kisten findet. Diese Mojo lassen sich dann am Evolutions-Kiosk, wie könnte so ein Ort in diesem Spiel auch sonst heißen, in Fähigkeiten-Upgrades investieren. Auf diese Art und Weise erhöht Crash unter anderem seine Angriffskraft, stärkt seine Abwehr oder erweitert seine Gesundheitsanzeige, um für den nächsten Kampf gerüstet zu sein.
Insgesamt wäre das Spiel fähig, für viele Stunden zu motivieren. Leider werden diese aber nicht geboten. Selbst unerfahrene Spieler werden nach wenigen Stunden den Abspann zu Gesicht bekommen, der sie mit einem viel zu frühen Ende konfrontiert. Es ist absolut unverständlich, warum die Entwickler das Potenzial des Gameplays nicht genutzt haben, um noch viele weitere Levels zu füllen. Zwar laden die bereits besuchten Areale immer wieder zu erneuten Entdeckungstouren ein, was aber nur ein sehr schwacher Trost für den viel zu geringen Umfang des Spiels ist.
Aber auch wenn die Zahl der Levels gering ist, lässt sich den Entwicklern nicht absprechen, dass sie viel Zeit und vor allem viel Liebe in das Spiel gesteckt haben. Das lässt sich nämlich nicht nur dem Gameplay anmerken, sondern auch der Präsentation. Der Humor des Spiels ist allgegenwärtig und lässt sich auch in kleinen Details entdecken. So befindet sich im Pausenmenü auch eine Liste aller bisher kontrollierten Monster, die Infos zu diesen Kreaturen bereithält. Während andere Spiele so ein Bestiarium nutzen, um ernste Hintergrundinformationen zu liefern, enthält es in diesem Spiel Monster-Steckbriefe mit Punkten wie „Mag:“ oder „Mag nicht:“, die dazu auch noch mit lustigen Antworten versehen sind.
Aber auch die Technik macht einen guten Eindruck. Der Sound bietet eine nette Untermalung, während die 3D-Grafik ordentlich von der Power des Nintendo DS Gebraucht macht. Die Gestaltung der Umgebung ist abwechslungsreich ausgefallen und reicht von grünen Dschungellandschaften bis hin zu dunklen Gemäuern. Und auch die Charaktermodelle können überzeugen, die dem Spiel in vielen Fällen natürlich treu bleiben und dessen Humor widerspiegeln
Sascha Geldermann meint...
„Crash of the Titans“ ist ein abgedrehtes Jump´n´Run, das vor Abwechslung nur so strotzt. Auch die Action kommt nicht zu kurz, wobei vor allem die Kontrolle über besiegte Monster begeistern kann. Nur schade, dass dieses unterhaltsame Abenteuer ein viel zu frühes Ende nimmt.
„Crash of the Titans“ ist ein abgedrehtes Jump´n´Run, das vor Abwechslung nur so strotzt. Auch die Action kommt nicht zu kurz, wobei vor allem die Kontrolle über besiegte Monster begeistern kann. Nur schade, dass dieses unterhaltsame Abenteuer ein viel zu frühes Ende nimmt.

GRAFIK
Eine humorvolle Präsentation und die hübsche 3D-Grafik lassen kaum Wünsche offen.
Eine humorvolle Präsentation und die hübsche 3D-Grafik lassen kaum Wünsche offen.

SOUND
Nette musikalische Untermalung des Geschehens.
Nette musikalische Untermalung des Geschehens.

BEDIENUNG
Die Steuerung funktioniert gut.
Die Steuerung funktioniert gut.

UMFANG
Das Aventeuer ist kurz, dafür halten aber die Upgrades der Fähigkeiten bei Laune.
Das Aventeuer ist kurz, dafür halten aber die Upgrades der Fähigkeiten bei Laune.
SPIELSPASS
Abwechslungsreiches Abenteuer, das zu schnell vorbei ist.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Abwechslungsreiches Abenteuer, das zu schnell vorbei ist.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel

Genre
TBA
Entwickler
Amaze
Publisher
Sierra
Releasedatum
24.10.2007
USK-Freigabe

» Weitere Infos zum Titel
TBA
Entwickler
Amaze
Publisher
Sierra
Releasedatum
24.10.2007
USK-Freigabe

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