Geometry Wars Galaxies
Artikel verfasst von Aljoscha Reuther am 31.01.2008
Der Stand-Alone Epilepsieanfall
Geometry Wars kam im Jahr 2003 mit dem Spiel Project Gotham Racing 2 auf die Xbox, als verstecktes Minispiel in einem Arcadeautomaten. Das Spiel machte jedoch so schnell die runde, dass das suchterregende Prinzip als eigenständiges Spiel auf der Spielplattform Xbox Live angeboten wurde. Der noch höhere Erfolg des Retro-Shooters im Stil des klassischen Asteroids war ausschlaggebend dafür, dass das Spiel nun auch für die Wii erscheint - und dort dank einer super angepassten Steuerung eine noch bessere Figur macht als auf der Originalkonsole.

Die Geschichte von Geometry Wars ist kurz erklärt. In den Produktionsjahren von Project Gotham Racing 2 erstellte Stephen "Cakey" Cakebread, einer der Programmierer von Bizarre Creations, eine Demo, um eine neue Controllerprogrammierung zu testen. Im Studio fand die Demo viel Anklang, und so entschloss sich Cakebread, das Spiel auch für PGR2 zu entwickeln. Getreu dem Motto "don't mess around with texture files" ("nicht mit Texturen herumspielen") bestand das Spiel nur aus simplen Linien und einigen Partikeleffekten, unter anderem auch deshalb, weil die Zeit, die dem Team blieb um PGR2 fertig zu stellen, sehr kurz war und Cakebread dadurch wenig an dem Spiel selbst entwickeln konnte. Dennoch wurde Geometry Wars zu einem beliebten Easteregg und der Stand-Alone Nachfolger "Geometry Wars: Retro Evolved" wurde auf der XBox Live Plattform zu einem kommerziellen Erfolg.
Die nächste Generation des Spiels, Geometry Wars: Galaxies erscheint nun ausschließlich für Nintendo's Erfolgskonsolen. Entwickelt wurde das Spiel von Kuju Entertainment (Battalion Wars, BWii).
Bunt, Bunter, GWG.
Zum Spiel selbst braucht man kaum etwas zu sagen. Ihr steuert eine simple geometrische Figur, die als Schiff dient. Mit diesem könnt Ihr auf einem 2D-Gitternetz (Arena) herumfliegen und feindliche geometrische Figuren abschießen - Geometry Wars eben. Diese Figuren haben verschiedene Eigenschaften, teilweise schweben sie einfach so in den Raum, teilweise verfolgen sie das Schiff und teilweise bringen sie das komplette Physiksystem durcheinander. Jedoch eines ist bei allen Gegnern gleich: berühren sie das Schiff, verliert Ihr ein Leben. Allerdings seid Ihr nicht allein im Kampf gegen den Terror aus den Mathebüchern, denn eine Drohne unterstützt euch nach Leibeskräften.
Die Fähigkeiten dieser Drohne könnt Ihr nach dem EP + Level System ausbauen, und nach und nach weitere dieser Fähigkeiten, wie zum Beispiel angreifen, verteidigen, sammeln und fegen "erwerben". Insgesamt stehen der Drohne acht Möglichkeiten zur Verfügung, von denen Ihr aber immer nur eine Einzelne pro Spielrunde einsetzen könnt. Je höher der Level dieser Fähigkeiten liegt, desto schneller, genauer oder wirksamer wird die Drohne.

Wenn Ihr eine Fähigkeit erwerben wollt, müsst Ihr vorher genug Geld einsammeln. Das Geld, im Spiel "Geoms" genannt, wird von den Gegnern fallen gelassen, die Ihr im Spiel besiegt. Je nach dem wie schwer besagter Gegner zu besiegen war (= wie viele Schüsse er einsteckt oder wie gut er ausweichen kann) gibt es für einen Gegner entweder 1, 2, 5 oder 10 Geoms.
Mit diesen Geoms werden allerdings nicht nur Fähigkeiten oder später auch Level und Galaxien "freikaufen", sondern sie stellen auch den wert des Multiplikators im Spiel dar.
Der Multiplikator sollte bereits aus anderen Spielen bekannt sein, gemeint ist einfach die Zahl, mit der die Punktzahl multipliziert wird. Wenn beispielsweise ein Gegner 50 Punkte pro Abschuss bringt, gibt es für den Selben Gegner mit einem Multiplikator von 2 schon satte 100 Punkte. Wo bei anderen Spielen allerdings bei einem Multiplikator von 10 oder 15 oft Schluss ist, ist 10-15 bei Geometry Wars nahezu unbrauchbar, denn der höchste Multiplikator im Spiel liegt bei 150. Um diesen zu erreichen, müssen Geoms eingesammelt werden, der Wert erhöht sich immer um 1, wenn Ihr ein Geom oder ein Geom-Pack eingesammelt habt, es ist also egal ob Ihr ein einzelnes oder ein 10er Geom einsammelt, der Wert wird immer um 1 erhöht. Wenn euer Schiff zerstört wird, wird der Multiplikator auf 0 zurückgesetzt.
Hauptaufgabe im Spiel ist, neben dem Massakrieren von Kreisen, Vierecken und Dreiecken, das sammeln von Auszeichnungen, und eben dafür braucht Ihr die eben erwähnten Multiplikatoren. Im Regelfall gibt es die Bronze Medallie für einen Wert um die 2 Millionengrenze, die Silbermedallie im Bereich 4-5 Millionen und die Goldmedallie ab 7 Millionen.
Um diese, auch trotz des hohen Multiplikators, schweren Ziele zu erreichen, sind satte 24 Gegner zum Abschuss freigegeben, von denen über die Hälfte nur in der Nintendoversion zu sehen sind. Die Spanne reicht von den eben genannten Verfolgern über schnelle, sich bei Beschuss aufsplittende Objekte bis hin zu schwarzen löchern, die die anderen Gegner verschlucken und euch beim abschließenden Explodieren mit schnellen Partikeln beschießen - Ihr solltet sie also möglichst vor dem Explodieren erledigen.

Euer Waffenarsenal ist dabei recht eingeschränkt, Ihr müsst mit der Waffe, die euer aktueller "Punktestand" euch gewährt, vorlieb nehmen, kurz: je höher euer Punktestand ist, desto höher ist der Schaden, den eure Waffe anrichtet. Wenn es zu voll wird, bleibt euch zudem noch die Möglichkeit einer Bombe, die das gesamte Spielfeld auf einmal Leerfegt, was allerdings keine Punkte oder Geoms bringt.
Die Gegner strömen dabei in Wellenangriffen auf euch zu, allerdings kommen diese Wellen oft so dicht hintereinander, dass es wirkt, als würde das Spiel euch mit Dauerfeuer belasten. Zudem ist die Gegneranzahl teilweise erschreckend hoch - manch einer könnte sich an Serious Sam erinnert fühlen.
Der Aufbau des Spieles ist recht umfangreich, neben dem normalen Spiel (Galaxie), die auch die neuen Gegner und Drohnen beinhaltet, gibt es auch noch das Original "Geometry Wars: Retro Evolved", also die XBL Version, einen recht ansehnlichen Multiplayer und ein besonderes Feature, das besonders die DS Besitzer freuen dürfte, denn diese können sich von der Wii-Konsole das Spiel auf ihren DS herunterladen und Retro Evolved antesten. Dies hat zwar keinen wirklichen nutzen für das Spiel und die Spieldateien sind nach dem Ausschalten des DS auch wieder verloren, aber dennoch bringt der Titel etwas Abwechslung vom Wii-Controller und bietet zudem einen Einblick in die DS Version. Diese gibt es nämlich auch, und hier kann man, wie damals bei Metroid Prime auf dem Gamecube, zwischen Wii und DS Daten austauschen, um Herausforderungen freizuschalten. Dies geht allerdings nicht mit der Download Version, die im Spiel enthalten ist.
Die Level im Spiel sind zahlreich vorhanden, und weisen neben den verschiedenen "Grundformen" auch noch weitere Spielereien auf, wie beispielsweise ein riesiges schwarzes Loch in der Mitte des Spielfeldes oder sich bewegende Wände mitten auf dem Spielfeld. Im Galaxie-Modus gibt es bereits über 60 einzelne Level, der Schwierigkeitsgrad schwankt allerdings beträchtlich - und es gibt auch keine wirklichen Ziele, die man erfüllen muss, um die nächste Galaxie Freizuschalten, höchstens vielleicht das nötige Kleingeld zu erwirtschaften um die nächste Galaxie zu kaufen.

Wer braucht schon 3D?
Grafisch ist Geometry Wars Galaxies wirklich ein Problemfall, zwar ist der Titel ein reiner 2D-Shooter, der in vielen dingen an das klassische Asteroids erinnert, was allerdings an Effekten über den Bildschirm flimmert, steht modernen 3D Spielen in nichts nach. Durch das weglassen von Texturen flimmern teilweise so viele Partikel über den Bildschirm, dass man komplett den Überblick verliert, wo das eigene Schiff nun schwebt und was einfach nur das Sperrfeuer darstellt - die Gegner nicht zu vergessen. Die Überschrift "Stand-Alone Epilepsieanfall" kommt nicht von ungefähr, das Spiel ist knallbunt, es gibt kaum Zeiten wo nichts explodiert oder nicht ein paar andere Effekte das Spielfeld hell aufflimmern lassen - Spieler, die auf Lichtreflexe auch nur ansatzweise negativ reagieren, sollten die Finger von dem Titel lassen. Augenschmerzen sind in jedem fall garantiert - aber vertretbar.
Neben den eindrucksvollen Partikeleffekten sind auch noch die Verformungseigenschaften des Spielfeldes ein wirklich netter Grafik-Leckerbissen. Eure Waffen ziehen lange bahnen wie im Wasser hinter sich her, die schwarzen Löcher verzerren das komplette Gittermuster auf dem Spielfeld und die Bomben erzeugen einen physikalisch korrekten Wassertropfen-Effekt. Alles in allem ist die Präsentation, trotz der fehlenden 3D Grafik, durchaus gelungen, mehrmaliges Staunen, was da auf dem Bildschirm geschieht, ist garantiert.

Ähnlich sieht es mit dem Sound aus, zwar ist dieser genau so Sporadisch gehalten wie die Grafik, aber die Hintergrundmusik, das Geräusch eines erscheinenden Geometrie-Gegners und die Waffensounds sind allemal ausreichend, um aus dem Spiel einen durchaus normalen Standard beim Sound zu halten. Allerdings wiederholen sich die Hintergrundmusikstücke zu oft und zu schnell, daher leichte Abzüge in der B-Note..
Die Steuerung ist schnell erklärt, es wird mit Wii FB und Nunchuk gespielt, mit dem Nunchuk steuert Ihr das Schiff, und mit der Wii FB wird auf dem Bildschirm gezielt und Gefeuert. Simpel, ausgewogen, sehr schön angepasst - das lässt keine Wünsche offen.
Der Multiplayer im Spiel ist, wie eben schon gesagt, recht ansehnlich, Ihr könnt (leider nur Lokal) mit oder gegen einen zweiten Spieler mit der Wii-FB oder dem Classic-Controller (der auch unterstützt wird, aber nicht empfehlenswert ist) antreten - die Level bleiben aber die selben, es macht aber dennoch viel mehr spaß, zu zweit gegen die Figuren vorzugehen.
Zudem gibt es eine Online Highscore, die zusätzlich Motiviert - aber mehr auch nicht. Ein Onlinemultiplayer wäre super gewesen.
Geometry Wars kam im Jahr 2003 mit dem Spiel Project Gotham Racing 2 auf die Xbox, als verstecktes Minispiel in einem Arcadeautomaten. Das Spiel machte jedoch so schnell die runde, dass das suchterregende Prinzip als eigenständiges Spiel auf der Spielplattform Xbox Live angeboten wurde. Der noch höhere Erfolg des Retro-Shooters im Stil des klassischen Asteroids war ausschlaggebend dafür, dass das Spiel nun auch für die Wii erscheint - und dort dank einer super angepassten Steuerung eine noch bessere Figur macht als auf der Originalkonsole.

Die Geschichte von Geometry Wars ist kurz erklärt. In den Produktionsjahren von Project Gotham Racing 2 erstellte Stephen "Cakey" Cakebread, einer der Programmierer von Bizarre Creations, eine Demo, um eine neue Controllerprogrammierung zu testen. Im Studio fand die Demo viel Anklang, und so entschloss sich Cakebread, das Spiel auch für PGR2 zu entwickeln. Getreu dem Motto "don't mess around with texture files" ("nicht mit Texturen herumspielen") bestand das Spiel nur aus simplen Linien und einigen Partikeleffekten, unter anderem auch deshalb, weil die Zeit, die dem Team blieb um PGR2 fertig zu stellen, sehr kurz war und Cakebread dadurch wenig an dem Spiel selbst entwickeln konnte. Dennoch wurde Geometry Wars zu einem beliebten Easteregg und der Stand-Alone Nachfolger "Geometry Wars: Retro Evolved" wurde auf der XBox Live Plattform zu einem kommerziellen Erfolg.
Die nächste Generation des Spiels, Geometry Wars: Galaxies erscheint nun ausschließlich für Nintendo's Erfolgskonsolen. Entwickelt wurde das Spiel von Kuju Entertainment (Battalion Wars, BWii).
Bunt, Bunter, GWG.
Zum Spiel selbst braucht man kaum etwas zu sagen. Ihr steuert eine simple geometrische Figur, die als Schiff dient. Mit diesem könnt Ihr auf einem 2D-Gitternetz (Arena) herumfliegen und feindliche geometrische Figuren abschießen - Geometry Wars eben. Diese Figuren haben verschiedene Eigenschaften, teilweise schweben sie einfach so in den Raum, teilweise verfolgen sie das Schiff und teilweise bringen sie das komplette Physiksystem durcheinander. Jedoch eines ist bei allen Gegnern gleich: berühren sie das Schiff, verliert Ihr ein Leben. Allerdings seid Ihr nicht allein im Kampf gegen den Terror aus den Mathebüchern, denn eine Drohne unterstützt euch nach Leibeskräften.
Die Fähigkeiten dieser Drohne könnt Ihr nach dem EP + Level System ausbauen, und nach und nach weitere dieser Fähigkeiten, wie zum Beispiel angreifen, verteidigen, sammeln und fegen "erwerben". Insgesamt stehen der Drohne acht Möglichkeiten zur Verfügung, von denen Ihr aber immer nur eine Einzelne pro Spielrunde einsetzen könnt. Je höher der Level dieser Fähigkeiten liegt, desto schneller, genauer oder wirksamer wird die Drohne.

Wenn Ihr eine Fähigkeit erwerben wollt, müsst Ihr vorher genug Geld einsammeln. Das Geld, im Spiel "Geoms" genannt, wird von den Gegnern fallen gelassen, die Ihr im Spiel besiegt. Je nach dem wie schwer besagter Gegner zu besiegen war (= wie viele Schüsse er einsteckt oder wie gut er ausweichen kann) gibt es für einen Gegner entweder 1, 2, 5 oder 10 Geoms.
Mit diesen Geoms werden allerdings nicht nur Fähigkeiten oder später auch Level und Galaxien "freikaufen", sondern sie stellen auch den wert des Multiplikators im Spiel dar.
Der Multiplikator sollte bereits aus anderen Spielen bekannt sein, gemeint ist einfach die Zahl, mit der die Punktzahl multipliziert wird. Wenn beispielsweise ein Gegner 50 Punkte pro Abschuss bringt, gibt es für den Selben Gegner mit einem Multiplikator von 2 schon satte 100 Punkte. Wo bei anderen Spielen allerdings bei einem Multiplikator von 10 oder 15 oft Schluss ist, ist 10-15 bei Geometry Wars nahezu unbrauchbar, denn der höchste Multiplikator im Spiel liegt bei 150. Um diesen zu erreichen, müssen Geoms eingesammelt werden, der Wert erhöht sich immer um 1, wenn Ihr ein Geom oder ein Geom-Pack eingesammelt habt, es ist also egal ob Ihr ein einzelnes oder ein 10er Geom einsammelt, der Wert wird immer um 1 erhöht. Wenn euer Schiff zerstört wird, wird der Multiplikator auf 0 zurückgesetzt.
Hauptaufgabe im Spiel ist, neben dem Massakrieren von Kreisen, Vierecken und Dreiecken, das sammeln von Auszeichnungen, und eben dafür braucht Ihr die eben erwähnten Multiplikatoren. Im Regelfall gibt es die Bronze Medallie für einen Wert um die 2 Millionengrenze, die Silbermedallie im Bereich 4-5 Millionen und die Goldmedallie ab 7 Millionen.
Um diese, auch trotz des hohen Multiplikators, schweren Ziele zu erreichen, sind satte 24 Gegner zum Abschuss freigegeben, von denen über die Hälfte nur in der Nintendoversion zu sehen sind. Die Spanne reicht von den eben genannten Verfolgern über schnelle, sich bei Beschuss aufsplittende Objekte bis hin zu schwarzen löchern, die die anderen Gegner verschlucken und euch beim abschließenden Explodieren mit schnellen Partikeln beschießen - Ihr solltet sie also möglichst vor dem Explodieren erledigen.

Euer Waffenarsenal ist dabei recht eingeschränkt, Ihr müsst mit der Waffe, die euer aktueller "Punktestand" euch gewährt, vorlieb nehmen, kurz: je höher euer Punktestand ist, desto höher ist der Schaden, den eure Waffe anrichtet. Wenn es zu voll wird, bleibt euch zudem noch die Möglichkeit einer Bombe, die das gesamte Spielfeld auf einmal Leerfegt, was allerdings keine Punkte oder Geoms bringt.
Die Gegner strömen dabei in Wellenangriffen auf euch zu, allerdings kommen diese Wellen oft so dicht hintereinander, dass es wirkt, als würde das Spiel euch mit Dauerfeuer belasten. Zudem ist die Gegneranzahl teilweise erschreckend hoch - manch einer könnte sich an Serious Sam erinnert fühlen.
Der Aufbau des Spieles ist recht umfangreich, neben dem normalen Spiel (Galaxie), die auch die neuen Gegner und Drohnen beinhaltet, gibt es auch noch das Original "Geometry Wars: Retro Evolved", also die XBL Version, einen recht ansehnlichen Multiplayer und ein besonderes Feature, das besonders die DS Besitzer freuen dürfte, denn diese können sich von der Wii-Konsole das Spiel auf ihren DS herunterladen und Retro Evolved antesten. Dies hat zwar keinen wirklichen nutzen für das Spiel und die Spieldateien sind nach dem Ausschalten des DS auch wieder verloren, aber dennoch bringt der Titel etwas Abwechslung vom Wii-Controller und bietet zudem einen Einblick in die DS Version. Diese gibt es nämlich auch, und hier kann man, wie damals bei Metroid Prime auf dem Gamecube, zwischen Wii und DS Daten austauschen, um Herausforderungen freizuschalten. Dies geht allerdings nicht mit der Download Version, die im Spiel enthalten ist.
Die Level im Spiel sind zahlreich vorhanden, und weisen neben den verschiedenen "Grundformen" auch noch weitere Spielereien auf, wie beispielsweise ein riesiges schwarzes Loch in der Mitte des Spielfeldes oder sich bewegende Wände mitten auf dem Spielfeld. Im Galaxie-Modus gibt es bereits über 60 einzelne Level, der Schwierigkeitsgrad schwankt allerdings beträchtlich - und es gibt auch keine wirklichen Ziele, die man erfüllen muss, um die nächste Galaxie Freizuschalten, höchstens vielleicht das nötige Kleingeld zu erwirtschaften um die nächste Galaxie zu kaufen.

Wer braucht schon 3D?
Grafisch ist Geometry Wars Galaxies wirklich ein Problemfall, zwar ist der Titel ein reiner 2D-Shooter, der in vielen dingen an das klassische Asteroids erinnert, was allerdings an Effekten über den Bildschirm flimmert, steht modernen 3D Spielen in nichts nach. Durch das weglassen von Texturen flimmern teilweise so viele Partikel über den Bildschirm, dass man komplett den Überblick verliert, wo das eigene Schiff nun schwebt und was einfach nur das Sperrfeuer darstellt - die Gegner nicht zu vergessen. Die Überschrift "Stand-Alone Epilepsieanfall" kommt nicht von ungefähr, das Spiel ist knallbunt, es gibt kaum Zeiten wo nichts explodiert oder nicht ein paar andere Effekte das Spielfeld hell aufflimmern lassen - Spieler, die auf Lichtreflexe auch nur ansatzweise negativ reagieren, sollten die Finger von dem Titel lassen. Augenschmerzen sind in jedem fall garantiert - aber vertretbar.
Neben den eindrucksvollen Partikeleffekten sind auch noch die Verformungseigenschaften des Spielfeldes ein wirklich netter Grafik-Leckerbissen. Eure Waffen ziehen lange bahnen wie im Wasser hinter sich her, die schwarzen Löcher verzerren das komplette Gittermuster auf dem Spielfeld und die Bomben erzeugen einen physikalisch korrekten Wassertropfen-Effekt. Alles in allem ist die Präsentation, trotz der fehlenden 3D Grafik, durchaus gelungen, mehrmaliges Staunen, was da auf dem Bildschirm geschieht, ist garantiert.

Ähnlich sieht es mit dem Sound aus, zwar ist dieser genau so Sporadisch gehalten wie die Grafik, aber die Hintergrundmusik, das Geräusch eines erscheinenden Geometrie-Gegners und die Waffensounds sind allemal ausreichend, um aus dem Spiel einen durchaus normalen Standard beim Sound zu halten. Allerdings wiederholen sich die Hintergrundmusikstücke zu oft und zu schnell, daher leichte Abzüge in der B-Note..
Die Steuerung ist schnell erklärt, es wird mit Wii FB und Nunchuk gespielt, mit dem Nunchuk steuert Ihr das Schiff, und mit der Wii FB wird auf dem Bildschirm gezielt und Gefeuert. Simpel, ausgewogen, sehr schön angepasst - das lässt keine Wünsche offen.
Der Multiplayer im Spiel ist, wie eben schon gesagt, recht ansehnlich, Ihr könnt (leider nur Lokal) mit oder gegen einen zweiten Spieler mit der Wii-FB oder dem Classic-Controller (der auch unterstützt wird, aber nicht empfehlenswert ist) antreten - die Level bleiben aber die selben, es macht aber dennoch viel mehr spaß, zu zweit gegen die Figuren vorzugehen.
Zudem gibt es eine Online Highscore, die zusätzlich Motiviert - aber mehr auch nicht. Ein Onlinemultiplayer wäre super gewesen.
Aljoscha Reuther meint...
Geometry Wars ist genial, soviel kann man sagen. Simple Spielmechanik, simple Grafik, keine Story - der perfekte Arcadeshooter. Allerdings bin ich sehr oft gezwungen worden, meine Augen vor dem Partikelfeuerwerk zu schützen und ein paar Minuten Pause zu machen - die Augenschmerzen sind garantiert. Fans von Arcadeshootern und Scorehunter-Spielen können bedenkenlos zugreifen!
Geometry Wars ist genial, soviel kann man sagen. Simple Spielmechanik, simple Grafik, keine Story - der perfekte Arcadeshooter. Allerdings bin ich sehr oft gezwungen worden, meine Augen vor dem Partikelfeuerwerk zu schützen und ein paar Minuten Pause zu machen - die Augenschmerzen sind garantiert. Fans von Arcadeshootern und Scorehunter-Spielen können bedenkenlos zugreifen!

GRAFIK
Obwohl alles nur aus Strichen und Punkten besteht, ist die Grafik eine Wucht. So viele Partikeleffekte sieht man nirgends - und wenn man bei diesem Spiel nicht aufpasst, sieht man auch sonst nichts mehr. Am besten eine Sonnenbrille beim Spielen aufsetzen!
Obwohl alles nur aus Strichen und Punkten besteht, ist die Grafik eine Wucht. So viele Partikeleffekte sieht man nirgends - und wenn man bei diesem Spiel nicht aufpasst, sieht man auch sonst nichts mehr. Am besten eine Sonnenbrille beim Spielen aufsetzen!

SOUND
Ein fetziger Retro-Soundtrack unterlegt das Spiel, allerdings hört man davon vor lauter Soundeffekten eigentlich recht wenig.
Ein fetziger Retro-Soundtrack unterlegt das Spiel, allerdings hört man davon vor lauter Soundeffekten eigentlich recht wenig.

BEDIENUNG
Die Steuerung ist perfekt an die Wii angepasst und geht ohne Schütteln und Schwingen von der Hand.
Die Steuerung ist perfekt an die Wii angepasst und geht ohne Schütteln und Schwingen von der Hand.

UMFANG
Massig Level und viele Spielmodi sorgen für praktisch endlosen Spielspaß - wenn man das denn seinen Augen zumuten möchte.
Massig Level und viele Spielmodi sorgen für praktisch endlosen Spielspaß - wenn man das denn seinen Augen zumuten möchte.
SPIELSPASS
Süchtig machender Augenkrebserreger
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Süchtig machender Augenkrebserreger
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel