Avatar - Der Herr der Elemente: Die Erde brennt
Artikel verfasst von Sascha Geldermann am 12.01.2008
Das Abenteuer geht weiter
Mit „Die Erde Brennt“ schlägt THQ das zweite Buch der Avatar-Geschichte auf, in dem sich dieses Mal alles um das Element Erde dreht. Der Avatar Aang und seine Freunde erleben dabei neue Abenteuer in einer Welt, die von dem zerstörerischen Feldzug der Feuernation gekennzeichnet ist. Es liegt ein langer Weg vor der Gruppe, auf dem viele Gefahren lauern, aber auch neue Verbündete auf sie warten.
Die Story setzt am Anfang der zweiten Staffel an und führt die Geschichte des Wasser-Buches in mehreren Kapiteln fort. Aang möchte seiner Bestimmung als Avatar nachkommen und seine Ausbildung fortführen. Das ist schließlich die einzige Hoffnung darauf, den Krieg mit der Feuernation zu beenden und die Welt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Allerdings musste das Erdkönigreich, Handlungsort dieses Spiels, schon herbe Niederlagen einstecken. So kann sich Avatar nicht voll und ganz auf seine Ausbildung konzentrieren, sondern wird auch immer wieder in Kämpfe mit der Feuernation verwickelt.
Nicht nur die Geschichte der zweiten Staffel wird Fans erfreuen, sondern auch die große Anzahl an spielbaren Charakteren. Zu Beginn können neben Aang auch noch die bekannten Kämpfer Katara und Sokka übernommen werden. Später schließen sich dann auch noch vier weitere Charaktere der Gruppe an, sodass Ihr letztendlich in die Rolle von sieben Figuren schlüpfen dürft, die natürlich allesamt der TV-Vorlage entstammen.
Kämpfernatur
„Die Erde Brennt“ ist ein Action-Rollenspiel, bei dem der Fokus eindeutig auf den Kämpfen liegt. Auf eurer Reise werdet Ihr somit immer wieder auf Gegner treffen, bei denen es sich zumeist um Krieger der Feuernation handelt. Die Kämpfe laufen in Echtzeit ab und bieten damit viel Action. Allerdings ist das Kampfsystem sehr flach ausgefallen. Alle Charaktere verfügen nämlich nur über einen einzigen Standartangriff, was ziemlich schnell zu Button-Smashing führt, dem auf Dauer die Luft aufgeht.
Etwas mehr Schwung bringen da schon die Spezialangriffe in das Spiel. Von diesen stehen jedem Kämpfer vier zur Verfügung, die immer seinem Element entsprechen. Diese kraftvollen Attacken lassen sich mit einem einfachen Knopfdruck entfesseln und fügen den Widersachern immensen Schaden zu. Da ist es kein Wunder, dass diese Angriffe nur begrenzt zur Verfügung stehen und den Einsatz von Bändigungspunkten verlangen. Allerdings füllen sich diese Punkte nach kurzer Zeit auch immer wieder selbstständig auf, sodass die Spezialangriffe doch recht häufig eingesetzt werden können. Vielleicht sogar etwas zu häufig, denn so sind selbst harte Gegner relativ leicht auf die Matte zu schicken.
Die Reise durch das Erdkönigreich
Abseits der Kämpfe gilt es das Erdkönigreich zu erforschen und sich auch immer wieder den Wünschen seiner Bewohner anzunehmen. So werdet Ihr sehr früh im Spiel von einer Krankenschwester beauftragt, Heilkräuter zu sammeln, was eine Erkundungstour vor den Toren der Stadt zur Folge hat. Das Finden von Gegenständen ist allgemein eine sehr beliebte Aufgabenstellung, die sich ständig wiederholt. Das Spiel leidet insgesamt etwas unter Abwechslungslosigkeit. Während das Abenteuer am Anfang noch voll mitreißen kann, trübt die Monotonie später den Spielspaß etwas. Dank der spannenden Geschichte und den neuen Charakteren müssen sich Fans allerdings keine Sorgen um ausreichende Motivation machen. Außerdem lockern einige Minispiele und gelegentliche Flugkämpfe das Spielgeschehen auch immer wieder gelungen auf.
Im Verlauf des Abenteuers werden alle Charaktere immer stärker. Durch Siege werden Erfahrungspunkte gesammelt, die Euch Stufen aufsteigen lassen. Außerdem warten auch immer mächtigere Spezialattacken auf Euch. So werdet Ihr eine immer ernstere Bedrohung für eure Feinde, wozu auch euer Inventar seinen Betrag leisten wird. In diesem sammeln sich nämlich nach und nach Heilgegenstände an, die sich im Kampf einsetzen lassen und Euch selbst dann in Bestform bringen, wenn Ihr kurz zuvor bereits mit einem Bein im Jenseits standet.
In grafischer Hinsicht präsentiert sich das Spiel solide. Der Stil der Anime-Vorlage wird aufgegriffen und eine saubere 3D-Welt gezeigt. Optische Höhepunkte sind sicherlich die flüssigen Animationen der Charaktere, während die Umgebungen etwas unter Detailarmut leiden. Der Sound präsentiert sich ebenfalls recht durchschnittlich, bietet aber auf jeden Fall eine nette Untermalung des Geschehens. Während die Charaktere im laufenden Spielgeschehen stumm bleiben, bieten wichtige Zwischensequenzen sogar eine deutsche Sprachausgabe, bei der die Sprecher der TV-Serie Ihr Talent überzeugend unter Beweis stellen.
Mit „Die Erde Brennt“ schlägt THQ das zweite Buch der Avatar-Geschichte auf, in dem sich dieses Mal alles um das Element Erde dreht. Der Avatar Aang und seine Freunde erleben dabei neue Abenteuer in einer Welt, die von dem zerstörerischen Feldzug der Feuernation gekennzeichnet ist. Es liegt ein langer Weg vor der Gruppe, auf dem viele Gefahren lauern, aber auch neue Verbündete auf sie warten.
Nicht nur die Geschichte der zweiten Staffel wird Fans erfreuen, sondern auch die große Anzahl an spielbaren Charakteren. Zu Beginn können neben Aang auch noch die bekannten Kämpfer Katara und Sokka übernommen werden. Später schließen sich dann auch noch vier weitere Charaktere der Gruppe an, sodass Ihr letztendlich in die Rolle von sieben Figuren schlüpfen dürft, die natürlich allesamt der TV-Vorlage entstammen.
Kämpfernatur
„Die Erde Brennt“ ist ein Action-Rollenspiel, bei dem der Fokus eindeutig auf den Kämpfen liegt. Auf eurer Reise werdet Ihr somit immer wieder auf Gegner treffen, bei denen es sich zumeist um Krieger der Feuernation handelt. Die Kämpfe laufen in Echtzeit ab und bieten damit viel Action. Allerdings ist das Kampfsystem sehr flach ausgefallen. Alle Charaktere verfügen nämlich nur über einen einzigen Standartangriff, was ziemlich schnell zu Button-Smashing führt, dem auf Dauer die Luft aufgeht.
Etwas mehr Schwung bringen da schon die Spezialangriffe in das Spiel. Von diesen stehen jedem Kämpfer vier zur Verfügung, die immer seinem Element entsprechen. Diese kraftvollen Attacken lassen sich mit einem einfachen Knopfdruck entfesseln und fügen den Widersachern immensen Schaden zu. Da ist es kein Wunder, dass diese Angriffe nur begrenzt zur Verfügung stehen und den Einsatz von Bändigungspunkten verlangen. Allerdings füllen sich diese Punkte nach kurzer Zeit auch immer wieder selbstständig auf, sodass die Spezialangriffe doch recht häufig eingesetzt werden können. Vielleicht sogar etwas zu häufig, denn so sind selbst harte Gegner relativ leicht auf die Matte zu schicken.
Die Reise durch das Erdkönigreich
Im Verlauf des Abenteuers werden alle Charaktere immer stärker. Durch Siege werden Erfahrungspunkte gesammelt, die Euch Stufen aufsteigen lassen. Außerdem warten auch immer mächtigere Spezialattacken auf Euch. So werdet Ihr eine immer ernstere Bedrohung für eure Feinde, wozu auch euer Inventar seinen Betrag leisten wird. In diesem sammeln sich nämlich nach und nach Heilgegenstände an, die sich im Kampf einsetzen lassen und Euch selbst dann in Bestform bringen, wenn Ihr kurz zuvor bereits mit einem Bein im Jenseits standet.
In grafischer Hinsicht präsentiert sich das Spiel solide. Der Stil der Anime-Vorlage wird aufgegriffen und eine saubere 3D-Welt gezeigt. Optische Höhepunkte sind sicherlich die flüssigen Animationen der Charaktere, während die Umgebungen etwas unter Detailarmut leiden. Der Sound präsentiert sich ebenfalls recht durchschnittlich, bietet aber auf jeden Fall eine nette Untermalung des Geschehens. Während die Charaktere im laufenden Spielgeschehen stumm bleiben, bieten wichtige Zwischensequenzen sogar eine deutsche Sprachausgabe, bei der die Sprecher der TV-Serie Ihr Talent überzeugend unter Beweis stellen.
Sascha Geldermann meint...
„Die Erde brennt“ ist ein einfach gestricktes Rollenspiel, dem es auf Dauer an Abwechslung fehlt. Fans der Serie werden sich dadurch allerdings kaum stören lassen und sich stattdessen über die Geschichte der zweiten Staffel, die mächtigen Spezialangriffe und natürlich die vielen spielbaren Charaktere freuen.
„Die Erde brennt“ ist ein einfach gestricktes Rollenspiel, dem es auf Dauer an Abwechslung fehlt. Fans der Serie werden sich dadurch allerdings kaum stören lassen und sich stattdessen über die Geschichte der zweiten Staffel, die mächtigen Spezialangriffe und natürlich die vielen spielbaren Charaktere freuen.

GRAFIK
Die Kämpfer mit ihren flüssigen Animationen wissen zu gefallen - im Gegensatz zur kargen Umgebung.
Die Kämpfer mit ihren flüssigen Animationen wissen zu gefallen - im Gegensatz zur kargen Umgebung.

SOUND
Die Musik hält sich zu sehr im Hintergrund, aber die Sprachausgabe in den Sequenzen macht eine Menge her.
Die Musik hält sich zu sehr im Hintergrund, aber die Sprachausgabe in den Sequenzen macht eine Menge her.

BEDIENUNG
Die Steuerung funktioniert wirklich problemlos.
Die Steuerung funktioniert wirklich problemlos.

UMFANG
Fans können sich über viele spielbare Charaktere freuen.
Fans können sich über viele spielbare Charaktere freuen.
SPIELSPASS
Nettes Abenteuer mit zu wenig Tiefgang.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Nettes Abenteuer mit zu wenig Tiefgang.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel