Link´s Crossbow Training
Artikel verfasst von Heiko Ellinger am 29.12.2007
Lightgun ohne Lightgun
In Deutschland zwar eher selten verbreitet, erinnern wir uns dennoch einmal an eine Spielhalle. Neben zahlreichen Flipper-Tischen und Motorrad-Simulationen findet man hier sicherlich auch den einen oder anderen Videospielautomaten, an dem eine oder bevorzugt zwei Plastikwaffen angeschlossen sind. Die so genannten Lightgun-Shooter erfreuen sich einer besonderen Beliebtheit. Dies liegt vor allem an der leichten Zugänglichkeit, da in der Regel nur geschossen werden muss, und zum anderen natürlich auch daran, dass man eine „echte“ Waffe in der Hand hält.
Die Pointer-Funktion der Wii-Fernbedienung ersetzt auf Wii natürlich die nicht mehr benötigte Pistole. Daher ist es kein Wunder, dass mittlerweile doch einige ehemalige Lightgun-Titel angekündigt wurden. Um dazu auch das passende Zubehör zu liefern, gibt es seit geraumer Zeit Pistolen von Drittherstellern. Nintendo selbst hat sich allerdings mit dem Wii Zapper eine Art Gewehr ausgedacht, in dessen Hülle Fernbedienung und Nunchuck eingesetzt werden. Den Zapper hält man also am besten mit zwei Händen. Erweiterte Funktionen gibt es mit dem Plastikzubehör natürlich nicht, dennoch wird die Authentizität doch deutlich gesteigert. Das Halten mit beiden Händen verleiht beim Zielen außerdem eine höhere Stabilität.
Im Paket enthalten ist allerdings auch gleich ein Demonstrationsspiel. „Link’s Crossbow Training“ ist eine größtenteils gewaltfreie Möglichkeit, den Zapper auf Herz und Nieren zu testen und auf Grund seiner Verbindung zur legendären Zelda-Reihe natürlich einen Blick wert. Warum es aber bei einem ausgiebigen Blick bleiben wird, werden die folgenden Zeilen klären.
Schießen und sogar Laufen
Sieht man „Link’s Crossbow Training“ als reine Demonstration für den Wii Zapper an, wird man sicherlich einige Minuten Spaß mit dem Titel haben. Ansonsten bietet das Spiel doch zu wenig, um es mehr als ein oder zweimal hervor zu holen. Insgesamt neun Kapitel stehen im Spiel zur Verfügung, jedes wiederum in drei Abschnitte unterteilt. Das Spiel unterscheidet dabei grundlegend zwischen zwei Spielmodi. In einigen Missionen reicht es aus, wenn Ihr einfach zielt und schießt. Link bewegt sich dann automatisch, während Ihr Gegner oder Zielscheiben aus der Egosicht aufs Korn nehmt.
In anderen Abschnitten wartet ein erweitertes Gameplay auf Euch. Hier müsst Ihr Euch nicht nur der Gegnerschar entledigen, sondern Link mit dem Nunchuck auch noch manövrieren. Durch Bewegen des Zappers an den Bildschirmrand könnt Ihr Euch hier umsehen.
In jeder Mission sammelt Ihr Punkte und müsst ein bestimmtes Limit erreichen, um das nächste Kapitel zu erreichen. Außerdem werden hier auch in Form von Bronze, Silber und Gold Einstufungen Eurer Leistung vorgenommen. Wer möchte, kann also eine regelrechte Highscore-Jagd starten. Passend dazu gibt es auch einen Trainingsmodus, über den Ihr Euch die Abschnitte erst einmal einprägen könnt.
Im Mehrspieler-Modus treten bis zu vier Spieler nacheinander in den gleichen Missionen an. Am Spielablauf ändert dies natürlich nichts. Wer nicht unbedingt auf hohe Punktzahlen aus ist, wird den Titel dann auch schnell durchspielen und schon auf die nächsten Lightgun-Titel warten.
Best of Hyrule
Die Schauplätze des Titels sind sehr abwechslungsreich und bringen Euch an die bekanntesten Orte aus „The Legend of Zelda: Twilight Princess“ zurück. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit vielen Gegnern aus dem erfolgreichen Action-Adventure. Leider bemerkt man hier auch das ungenutzte Potenzial des Spiels, da dem Spieler doch noch viele Orte vorenthalten werden, mit denen man die Spielzeit sicherlich deutlich hätte steigern können.
Ebenso wieder mit dabei ist die Grafik-Engine aus dem Blockbuster. Wer auf Grund der kleineren Level auf grafische Verbesserungen gehofft hat, wird allerdings enttäuscht. Einen Preis für das schönste Wii-Spiel wird „Link’s Crossbow Training“ sicher nicht bekommen. Die Soundeffekte wurden aus dem „großen Bruder“ ebenso recycelt. Damit stehen Euch Zelda-typische Klänge bevor, die das Spielgeschehen schön untermalen.
Die Steuerung funktioniert in den reinen Schieß-Sequenzen völlig problemlos. Durch die Handhabung mit beiden Händen entsteht eine Stabilität beim Zielen, die man sonst nur mit der Fernbedienung nicht erreichen würde. In den erweiterten Missionen, in denen auch der Nunchuck zum Einsatz kommt, passt die Steuerung dann allerdings nicht auf Anhieb. Erst nach einer gewissen Eingewöhnungszeit bekommt man es als Spieler hin, sowohl zu laufen als auch weiterhin gut zu zielen. Da die Gegner allerdings allesamt handzahm sind, dürfte auch das zu keinen Problemen beim Spielen führen.
In Deutschland zwar eher selten verbreitet, erinnern wir uns dennoch einmal an eine Spielhalle. Neben zahlreichen Flipper-Tischen und Motorrad-Simulationen findet man hier sicherlich auch den einen oder anderen Videospielautomaten, an dem eine oder bevorzugt zwei Plastikwaffen angeschlossen sind. Die so genannten Lightgun-Shooter erfreuen sich einer besonderen Beliebtheit. Dies liegt vor allem an der leichten Zugänglichkeit, da in der Regel nur geschossen werden muss, und zum anderen natürlich auch daran, dass man eine „echte“ Waffe in der Hand hält. Die Pointer-Funktion der Wii-Fernbedienung ersetzt auf Wii natürlich die nicht mehr benötigte Pistole. Daher ist es kein Wunder, dass mittlerweile doch einige ehemalige Lightgun-Titel angekündigt wurden. Um dazu auch das passende Zubehör zu liefern, gibt es seit geraumer Zeit Pistolen von Drittherstellern. Nintendo selbst hat sich allerdings mit dem Wii Zapper eine Art Gewehr ausgedacht, in dessen Hülle Fernbedienung und Nunchuck eingesetzt werden. Den Zapper hält man also am besten mit zwei Händen. Erweiterte Funktionen gibt es mit dem Plastikzubehör natürlich nicht, dennoch wird die Authentizität doch deutlich gesteigert. Das Halten mit beiden Händen verleiht beim Zielen außerdem eine höhere Stabilität.
Im Paket enthalten ist allerdings auch gleich ein Demonstrationsspiel. „Link’s Crossbow Training“ ist eine größtenteils gewaltfreie Möglichkeit, den Zapper auf Herz und Nieren zu testen und auf Grund seiner Verbindung zur legendären Zelda-Reihe natürlich einen Blick wert. Warum es aber bei einem ausgiebigen Blick bleiben wird, werden die folgenden Zeilen klären.
Schießen und sogar Laufen
Sieht man „Link’s Crossbow Training“ als reine Demonstration für den Wii Zapper an, wird man sicherlich einige Minuten Spaß mit dem Titel haben. Ansonsten bietet das Spiel doch zu wenig, um es mehr als ein oder zweimal hervor zu holen. Insgesamt neun Kapitel stehen im Spiel zur Verfügung, jedes wiederum in drei Abschnitte unterteilt. Das Spiel unterscheidet dabei grundlegend zwischen zwei Spielmodi. In einigen Missionen reicht es aus, wenn Ihr einfach zielt und schießt. Link bewegt sich dann automatisch, während Ihr Gegner oder Zielscheiben aus der Egosicht aufs Korn nehmt.
In anderen Abschnitten wartet ein erweitertes Gameplay auf Euch. Hier müsst Ihr Euch nicht nur der Gegnerschar entledigen, sondern Link mit dem Nunchuck auch noch manövrieren. Durch Bewegen des Zappers an den Bildschirmrand könnt Ihr Euch hier umsehen. In jeder Mission sammelt Ihr Punkte und müsst ein bestimmtes Limit erreichen, um das nächste Kapitel zu erreichen. Außerdem werden hier auch in Form von Bronze, Silber und Gold Einstufungen Eurer Leistung vorgenommen. Wer möchte, kann also eine regelrechte Highscore-Jagd starten. Passend dazu gibt es auch einen Trainingsmodus, über den Ihr Euch die Abschnitte erst einmal einprägen könnt.
Im Mehrspieler-Modus treten bis zu vier Spieler nacheinander in den gleichen Missionen an. Am Spielablauf ändert dies natürlich nichts. Wer nicht unbedingt auf hohe Punktzahlen aus ist, wird den Titel dann auch schnell durchspielen und schon auf die nächsten Lightgun-Titel warten.
Best of Hyrule
Die Schauplätze des Titels sind sehr abwechslungsreich und bringen Euch an die bekanntesten Orte aus „The Legend of Zelda: Twilight Princess“ zurück. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit vielen Gegnern aus dem erfolgreichen Action-Adventure. Leider bemerkt man hier auch das ungenutzte Potenzial des Spiels, da dem Spieler doch noch viele Orte vorenthalten werden, mit denen man die Spielzeit sicherlich deutlich hätte steigern können.
Ebenso wieder mit dabei ist die Grafik-Engine aus dem Blockbuster. Wer auf Grund der kleineren Level auf grafische Verbesserungen gehofft hat, wird allerdings enttäuscht. Einen Preis für das schönste Wii-Spiel wird „Link’s Crossbow Training“ sicher nicht bekommen. Die Soundeffekte wurden aus dem „großen Bruder“ ebenso recycelt. Damit stehen Euch Zelda-typische Klänge bevor, die das Spielgeschehen schön untermalen. Die Steuerung funktioniert in den reinen Schieß-Sequenzen völlig problemlos. Durch die Handhabung mit beiden Händen entsteht eine Stabilität beim Zielen, die man sonst nur mit der Fernbedienung nicht erreichen würde. In den erweiterten Missionen, in denen auch der Nunchuck zum Einsatz kommt, passt die Steuerung dann allerdings nicht auf Anhieb. Erst nach einer gewissen Eingewöhnungszeit bekommt man es als Spieler hin, sowohl zu laufen als auch weiterhin gut zu zielen. Da die Gegner allerdings allesamt handzahm sind, dürfte auch das zu keinen Problemen beim Spielen führen.
Heiko Ellinger meint...
„Link’s Crossbow Training“ ist eine nette Möglichkeit, den Wii Zapper das erste Mal auf Herz und Nieren zu prüfen. Die Schauplätze im Spiel sind abwechslungsreich, allerdings so wenige, dass der Umfang doch wahnsinnig gering ausfällt. Schade, denn Hyrule hätte da mehr Möglichkeiten zur Entfaltung gegeben.
„Link’s Crossbow Training“ ist eine nette Möglichkeit, den Wii Zapper das erste Mal auf Herz und Nieren zu prüfen. Die Schauplätze im Spiel sind abwechslungsreich, allerdings so wenige, dass der Umfang doch wahnsinnig gering ausfällt. Schade, denn Hyrule hätte da mehr Möglichkeiten zur Entfaltung gegeben.

GRAFIK
Ordentliche und zweckmäßige Präsentation
Ordentliche und zweckmäßige Präsentation

SOUND
Gewohnte Zelda-Klänge.
Gewohnte Zelda-Klänge.

BEDIENUNG
Der Zapper erfüllt seinen Dienst und sorgt für ein leichtes Zielen.
Der Zapper erfüllt seinen Dienst und sorgt für ein leichtes Zielen.

UMFANG
Zu wenige Schauplätze im Spiel sorgen schnell für Langeweile.
Zu wenige Schauplätze im Spiel sorgen schnell für Langeweile.
SPIELSPASS
Nette Spielerei für Zwischendurch.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Nette Spielerei für Zwischendurch.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel