Phoenix Wright: Ace Attorney - Justice for All
Artikel verfasst von Gennaro Grippo am 27.12.2007
Phoenix Wright is back
Nach seinem fulminanten Erfolg mit „Phoenix Wright: Ace Attorney” kehrt der mit Abstand beste Strafverteidiger der Videospielgeschichte zurück und wird in seinem neuesten Abenteuer mit vier brandneuen Fällen konfrontiert. Seine Aufgabe ist klar und unterscheidet sich gänzlich von den RTL-Gerichtssendungen: Die Unschuld seiner Mandanten beweisen und die Wahrheit ans Tageslicht bringen.
Auch in „Phoenix Wright: Ace Attorney – Justice for All” hat Capcom keinen Lügendetektor eingebaut. Es gilt ein weiteres Mal an den Tatorten zu schnüffeln, mit Zeugen zu sprechen und Beweise zu sammeln. Dabei ist es in erster Linie wichtig, den Richter von der Unschuld Eures Mandanten zu überzeugen. Doch dies ist keinesfalls ein Kinderspiel, denn Staatsanwältin Franziska von Karma, die in „Phoenix Wright: Ace Attorney – Justice for All” ihr Debüt feiert, heizt Euch und generell den gesamten Gerichtssaal mächtig ein. Ob es heutzutage erlaubt ist, mit einer Peitsche im Gerichtssaal zu schwingen, wollen wir mal im Raum stehen lassen. Sie darf es jedoch, dabei ist die Peitsche nicht einmal der einzige Grund, weshalb Phoenix Wright des Öfteren vor Verzweiflung durchdrehen könnte. Hartnäckig kontert sie sämtliche Anschuldigungen und jeden Beweis, der von Euch dem Richter vorgelegt wird. Nein, „Phoenix Wright: Ace Attorney – Justice for All” lässt sich nicht mehr mit Leichtigkeit meistern. Diesmal müsst Ihr weitaus mehr leisten, als in „Phoenix Wright: Ace Attorney” von Euch verlangt wurde.
Im Vergleich zu „Phoenix Wright: Ace Attorney” wirkt Phoenix Wright neuestes Abenteuer durchdachter und setzt an Spannung noch einmal einen drauf. Die Charaktere überzeugen ein weiteres Mal mit ihrem einzigartigen Charme, ganz zu schweigen von deren Dialogen und Verhalten. Außerdem erhält „Phoenix Wright: Ace Attorney – Justice for All” mit dem neuen Psyche-Lock – Feature mehr Tiefgang. Doch widmen wir uns nun dem Alltag eines Strafverteidigers.
Ich bin unschuldig, wirklich!
Wie in „Phoenix Wright: Ace Attorney” handeln auch die neuen vier Fälle von Morde. In einem Fall spielt zusätzlich ein Autounfall eine entscheidende Rolle. Generell wird vor jedem Fall ein kurzes Intro abgespielt, welches Euch mit dem kommenden Fall schon einmal vertraut macht. Nach einigen Dialogen springt dann schließlich die Katze aus dem Sack, jemand wurde ermordet. Während anfangs Phoenix Wright die Verteidigung der Angeklagten freiwillig übernimmt, zwingt ihn im späteren Verlauf des Spiels Maya einen Magier zu verteidigen. Im Ganzen laufen die Fälle allesamt gleich ab. Erst einmal versucht Ihr aus potentiellen Zeugen etwas herauszuholen und widmet Euch anschließend dem Tatort sowie dessen Umgebung. Auf der Suche nach Hinweisen, lässt sich in Point&Click-Manier die Umgebung erforschen, natürlich via Touchscreen. Solltet Ihr auf etwas Wichtiges gestoßen sein, wird der Gegenstand automatisch in die Gerichtsakte registriert. Ihr schnüffelt solange nach Beweisen, bis sich das Spiel meldet und Euch die nahende Verhandlung ankündigt. Insofern braucht Ihr, wie auch in Teil 1, keine Angst haben wichtiges Beweismaterial übersehen zu haben.
Im Gerichtssaal geht es dann ans Eingemachte, fortan könnt Ihr Euch keine Fehler erlauben. Solltet Ihr dennoch auf Forderung falsche Beweise vorlegen oder einen Gedankengang nicht richtig verfolgt haben, wird Euch vom Richter eine Strafe verhängt. Müsst Ihr zu viele Strafen einstecken, ist irgendwann das Maß voll und der Prozess beendet. Genau das würde Staatsanwältin Franziska von Karma entgegen kommen, denn sie beabsichtigt es in jedem Gerichtsverfahren Euch eine auszuwischen. Da wundert es kaum, dass sie sich mit ihrer Peitsche im Gerichtssaal wie eine Domina verhält und selbst den Richter einschüchtert. Kommen beide Anwälte jedoch einmal in Fahrt, läuft das Spiel erst richtig in Höchstform auf. Während der Richter gar nichts mehr versteht, spielen Phoenix und Franziska Ping-Pong und beruhigen sich erst dann wieder, wenn der Richter sich an seinem Hammer erinnert und um Ruhe mahnt. Oft dauert eine solche Verhandlung viele Minuten, so dass das Gericht Pausen einlegt oder sich, je nachdem wie komplex der Fall ist, auf den nächsten Tag verabschiedet. Hier habt Ihr die Möglichkeit abzuspeichern, doch auch während des Spiels ist es jederzeit möglich den Fortschritt zu speichern. Beim nächsten Mal startet Ihr genau an dieser Stelle wieder und müsst Euch nicht vom Episodenanfang durchkämpfen.
Die haben doch eine psychische Blockade...
Der Schlüssel zum Erfolg sind nicht nur Beweise, auch wenn diese das Wichtigste überhaupt in einer Gerichtsverhandlung sind. Vielmehr sind die Informationen der Zeugen von fundamentaler Wichtigkeit. Erneut nimmt Phoenix Wright jeden Vernommenen ins Kreuzverhör und sucht nach einem Widerspruch. Meistens sind diese recht eindeutig, doch nicht immer kommen Euch die Befragten entgegen. Hier ist es wichtig, statt Beweise zu präsentieren und so womöglich eine Strafe vom Richter zu kassieren, die Vernommenen anzugreifen. Selbstverständlich ist hiermit nicht der körperliche Angriff gemeint, sondern der Verbale. Ihr hinterfragt die Stellungnahme und könnt dadurch neue Erkenntnisse gewinnen, die durchaus zu einem Widerspruch führen. Des Öfteren kommen Euch aber ganz skurrile Gestalten in den Befragungsstuhl, die äußerst hartnäckig und hinterlistig sind. Allein ihre übertriebenen Emotionsausbrüche müssten dem Richter schon suggerieren, dass da etwas nicht stimmt. Dennoch müsst Ihr knallhart einen Beweis vorlegen oder einen Widerspruch entlarven, um den Vernommenen ein für alle Mal ausflippen zu lassen und letztlich die Wahrheit aus ihm herauszukitzeln.
Aber nicht nur im Gerichtssaal müsst Ihr die Wahrheit aus den Befragten herausbekommen. Während Eurer Ermittlungen werdet Ihr abermals auf abgedrehte Figuren stoßen, die einfach nicht mit der Wahrheit herausrücken wollen. Sie besitzen so genannte psychische Blockaden, die ihre Geheimnisse bewahren sollen. Hier kommt ein Gegenstand zum Einsatz, dass sich Magatama nennt. Diesen mysteriösen Stein habt Ihr recht am Anfang des Spiels von einem kleinen Mädchen erhalten, welches im Medium-Dorf Kurain wohnt. Damit ist es Euch möglich solche psychische Blockaden zu sehen. Habt Ihr einmal eine psychische Blockade bei einem Befragten festgestellt, gilt es mit Vorsicht vorzugehen. Erst einmal solltet Ihr sämtliche Beweise zusammentragen, bevor Ihr Euch versucht die Blockade zu überwinden. Seid Ihr jedoch einmal im Gespräch, werdet Ihr nicht sofort Antworten erhalten. Die Vernommenen reagieren äußerst zurückhaltend und wollen erst einmal von Euren Theorien überzeugt werden. Sobald Ihr also aufgefordert werdet, müsst Ihr aus der Gerichtsakte Beweise vorlegen, die Eure Anschuldigungen belegen. Seid Ihr erfolgreich, bricht ein Schloss dieser Blockade. Je nachdem wie viele Schlösser diese Blockade aufrecht erhalten, müsst Ihr so lange weitermachen bis alle Schlösser geknackt sind und die Kette herabfällt. Nun könnt Ihr Euch die Geschichten anhören. Daraus gewinnt Ihr meistens neue Erkenntnisse, die Euch in den Verhandlungen zunutze kommen.
Schache Technik! - Objection!
„Phoenix Wright: Ace Attorney – Justice for All” besitzt das gewisse Etwas, was man sich bei jedem Spiel wünschen würde: Es fesselt Einem von der ersten Sekunde an. Die Fälle sind äußerst spannend inszeniert, ganz zu schweigen von den zahlreichen Wendungen in den Verhandlungen. Hier werdet selbst Ihr des Öfteren vor neuen Herausforderungen gestellt und teilweise dazu gezwungen, einen anderen Gedankengang in Erwägung zu ziehen. Verfolgt Ihr diesen jedoch konsequent und baut Eure Verteidigung und Eure Beweise darauf auf, werdet Ihr sehen, dass alles Sinn ergibt. Wieder einmal weiß Capcom mit dem einzigartigen Charakterdesign zu überzeugen. Schon in „Phoenix Wright: Ace Attorney” haben sie zum guten Ruf des Spiels beigetragen. Im neuesten Teil setzt Capcom erneut einen drauf und überrascht ein weiteres Mal mit humorvollen Dialogen. Hierbei sei wirklich ein Lob an die Übersetzung ausgesprochen, einfach fabelhaft. Selbst kleine Anspielungen finden in „Phoenix Wright: Ace Attorney – Justice for All” Platz, so zitiert beispielsweise ein Clown die ersten Zeilen des A-Team – Intros.
In technischer Hinsicht ist das Spiel einwandfrei, wenn es auch bei weitem nicht die Fähigkeiten des Nintendo DS ausschöpft. Letztlich handelt es sich ja nur um ein Remake des GBA-Klassikers, einen extra auf den Nintendo DS zugeschnittenen Fall wie in Teil 1 gibt es in „Phoenix Wright: Ace Attorney – Justice for All” leider nicht. Dennoch werdet Ihr recht lange am Handheld gefesselt bleiben, stolze 15 Std. Spielzeit bringt der neueste Teil mit sich und bleibt von Anfang bis Ende durchgehend spannend. Die Grafik mag nicht sonderlich bombastisch vorkommen, hat jedoch ihren eigenen comichaften Charme und eine exzellente Präsentation. Zu guter Letzt gebührt ein Lob den Melodien, die mittlerweile Kultstatus erreicht haben sollten. Man darf schon jetzt gespannt auf den nächsten Teil sein, „Phoenix Wright': Ace Attorney – Trials & Tribulations“. Außerdem wird demnächst mit „Apollo Justice: Ace Attorney“ ein exklusiver Teil für den Nintendo DS erscheinen, der von den speziellen Fähigkeiten des Handhelds sicherlich Gebrauch machen wird. Alles in allem ist „Phoenix Wright: Ace Attorney – Justice for All” ein atemberaubendes Spiel, welches man sich keinesfalls entgehen lassen kann – auf gar keinen Fall!
Nach seinem fulminanten Erfolg mit „Phoenix Wright: Ace Attorney” kehrt der mit Abstand beste Strafverteidiger der Videospielgeschichte zurück und wird in seinem neuesten Abenteuer mit vier brandneuen Fällen konfrontiert. Seine Aufgabe ist klar und unterscheidet sich gänzlich von den RTL-Gerichtssendungen: Die Unschuld seiner Mandanten beweisen und die Wahrheit ans Tageslicht bringen.
Auch in „Phoenix Wright: Ace Attorney – Justice for All” hat Capcom keinen Lügendetektor eingebaut. Es gilt ein weiteres Mal an den Tatorten zu schnüffeln, mit Zeugen zu sprechen und Beweise zu sammeln. Dabei ist es in erster Linie wichtig, den Richter von der Unschuld Eures Mandanten zu überzeugen. Doch dies ist keinesfalls ein Kinderspiel, denn Staatsanwältin Franziska von Karma, die in „Phoenix Wright: Ace Attorney – Justice for All” ihr Debüt feiert, heizt Euch und generell den gesamten Gerichtssaal mächtig ein. Ob es heutzutage erlaubt ist, mit einer Peitsche im Gerichtssaal zu schwingen, wollen wir mal im Raum stehen lassen. Sie darf es jedoch, dabei ist die Peitsche nicht einmal der einzige Grund, weshalb Phoenix Wright des Öfteren vor Verzweiflung durchdrehen könnte. Hartnäckig kontert sie sämtliche Anschuldigungen und jeden Beweis, der von Euch dem Richter vorgelegt wird. Nein, „Phoenix Wright: Ace Attorney – Justice for All” lässt sich nicht mehr mit Leichtigkeit meistern. Diesmal müsst Ihr weitaus mehr leisten, als in „Phoenix Wright: Ace Attorney” von Euch verlangt wurde. Im Vergleich zu „Phoenix Wright: Ace Attorney” wirkt Phoenix Wright neuestes Abenteuer durchdachter und setzt an Spannung noch einmal einen drauf. Die Charaktere überzeugen ein weiteres Mal mit ihrem einzigartigen Charme, ganz zu schweigen von deren Dialogen und Verhalten. Außerdem erhält „Phoenix Wright: Ace Attorney – Justice for All” mit dem neuen Psyche-Lock – Feature mehr Tiefgang. Doch widmen wir uns nun dem Alltag eines Strafverteidigers.
Ich bin unschuldig, wirklich!
Wie in „Phoenix Wright: Ace Attorney” handeln auch die neuen vier Fälle von Morde. In einem Fall spielt zusätzlich ein Autounfall eine entscheidende Rolle. Generell wird vor jedem Fall ein kurzes Intro abgespielt, welches Euch mit dem kommenden Fall schon einmal vertraut macht. Nach einigen Dialogen springt dann schließlich die Katze aus dem Sack, jemand wurde ermordet. Während anfangs Phoenix Wright die Verteidigung der Angeklagten freiwillig übernimmt, zwingt ihn im späteren Verlauf des Spiels Maya einen Magier zu verteidigen. Im Ganzen laufen die Fälle allesamt gleich ab. Erst einmal versucht Ihr aus potentiellen Zeugen etwas herauszuholen und widmet Euch anschließend dem Tatort sowie dessen Umgebung. Auf der Suche nach Hinweisen, lässt sich in Point&Click-Manier die Umgebung erforschen, natürlich via Touchscreen. Solltet Ihr auf etwas Wichtiges gestoßen sein, wird der Gegenstand automatisch in die Gerichtsakte registriert. Ihr schnüffelt solange nach Beweisen, bis sich das Spiel meldet und Euch die nahende Verhandlung ankündigt. Insofern braucht Ihr, wie auch in Teil 1, keine Angst haben wichtiges Beweismaterial übersehen zu haben. Im Gerichtssaal geht es dann ans Eingemachte, fortan könnt Ihr Euch keine Fehler erlauben. Solltet Ihr dennoch auf Forderung falsche Beweise vorlegen oder einen Gedankengang nicht richtig verfolgt haben, wird Euch vom Richter eine Strafe verhängt. Müsst Ihr zu viele Strafen einstecken, ist irgendwann das Maß voll und der Prozess beendet. Genau das würde Staatsanwältin Franziska von Karma entgegen kommen, denn sie beabsichtigt es in jedem Gerichtsverfahren Euch eine auszuwischen. Da wundert es kaum, dass sie sich mit ihrer Peitsche im Gerichtssaal wie eine Domina verhält und selbst den Richter einschüchtert. Kommen beide Anwälte jedoch einmal in Fahrt, läuft das Spiel erst richtig in Höchstform auf. Während der Richter gar nichts mehr versteht, spielen Phoenix und Franziska Ping-Pong und beruhigen sich erst dann wieder, wenn der Richter sich an seinem Hammer erinnert und um Ruhe mahnt. Oft dauert eine solche Verhandlung viele Minuten, so dass das Gericht Pausen einlegt oder sich, je nachdem wie komplex der Fall ist, auf den nächsten Tag verabschiedet. Hier habt Ihr die Möglichkeit abzuspeichern, doch auch während des Spiels ist es jederzeit möglich den Fortschritt zu speichern. Beim nächsten Mal startet Ihr genau an dieser Stelle wieder und müsst Euch nicht vom Episodenanfang durchkämpfen.
Die haben doch eine psychische Blockade...
Der Schlüssel zum Erfolg sind nicht nur Beweise, auch wenn diese das Wichtigste überhaupt in einer Gerichtsverhandlung sind. Vielmehr sind die Informationen der Zeugen von fundamentaler Wichtigkeit. Erneut nimmt Phoenix Wright jeden Vernommenen ins Kreuzverhör und sucht nach einem Widerspruch. Meistens sind diese recht eindeutig, doch nicht immer kommen Euch die Befragten entgegen. Hier ist es wichtig, statt Beweise zu präsentieren und so womöglich eine Strafe vom Richter zu kassieren, die Vernommenen anzugreifen. Selbstverständlich ist hiermit nicht der körperliche Angriff gemeint, sondern der Verbale. Ihr hinterfragt die Stellungnahme und könnt dadurch neue Erkenntnisse gewinnen, die durchaus zu einem Widerspruch führen. Des Öfteren kommen Euch aber ganz skurrile Gestalten in den Befragungsstuhl, die äußerst hartnäckig und hinterlistig sind. Allein ihre übertriebenen Emotionsausbrüche müssten dem Richter schon suggerieren, dass da etwas nicht stimmt. Dennoch müsst Ihr knallhart einen Beweis vorlegen oder einen Widerspruch entlarven, um den Vernommenen ein für alle Mal ausflippen zu lassen und letztlich die Wahrheit aus ihm herauszukitzeln.Aber nicht nur im Gerichtssaal müsst Ihr die Wahrheit aus den Befragten herausbekommen. Während Eurer Ermittlungen werdet Ihr abermals auf abgedrehte Figuren stoßen, die einfach nicht mit der Wahrheit herausrücken wollen. Sie besitzen so genannte psychische Blockaden, die ihre Geheimnisse bewahren sollen. Hier kommt ein Gegenstand zum Einsatz, dass sich Magatama nennt. Diesen mysteriösen Stein habt Ihr recht am Anfang des Spiels von einem kleinen Mädchen erhalten, welches im Medium-Dorf Kurain wohnt. Damit ist es Euch möglich solche psychische Blockaden zu sehen. Habt Ihr einmal eine psychische Blockade bei einem Befragten festgestellt, gilt es mit Vorsicht vorzugehen. Erst einmal solltet Ihr sämtliche Beweise zusammentragen, bevor Ihr Euch versucht die Blockade zu überwinden. Seid Ihr jedoch einmal im Gespräch, werdet Ihr nicht sofort Antworten erhalten. Die Vernommenen reagieren äußerst zurückhaltend und wollen erst einmal von Euren Theorien überzeugt werden. Sobald Ihr also aufgefordert werdet, müsst Ihr aus der Gerichtsakte Beweise vorlegen, die Eure Anschuldigungen belegen. Seid Ihr erfolgreich, bricht ein Schloss dieser Blockade. Je nachdem wie viele Schlösser diese Blockade aufrecht erhalten, müsst Ihr so lange weitermachen bis alle Schlösser geknackt sind und die Kette herabfällt. Nun könnt Ihr Euch die Geschichten anhören. Daraus gewinnt Ihr meistens neue Erkenntnisse, die Euch in den Verhandlungen zunutze kommen.
Schache Technik! - Objection!
„Phoenix Wright: Ace Attorney – Justice for All” besitzt das gewisse Etwas, was man sich bei jedem Spiel wünschen würde: Es fesselt Einem von der ersten Sekunde an. Die Fälle sind äußerst spannend inszeniert, ganz zu schweigen von den zahlreichen Wendungen in den Verhandlungen. Hier werdet selbst Ihr des Öfteren vor neuen Herausforderungen gestellt und teilweise dazu gezwungen, einen anderen Gedankengang in Erwägung zu ziehen. Verfolgt Ihr diesen jedoch konsequent und baut Eure Verteidigung und Eure Beweise darauf auf, werdet Ihr sehen, dass alles Sinn ergibt. Wieder einmal weiß Capcom mit dem einzigartigen Charakterdesign zu überzeugen. Schon in „Phoenix Wright: Ace Attorney” haben sie zum guten Ruf des Spiels beigetragen. Im neuesten Teil setzt Capcom erneut einen drauf und überrascht ein weiteres Mal mit humorvollen Dialogen. Hierbei sei wirklich ein Lob an die Übersetzung ausgesprochen, einfach fabelhaft. Selbst kleine Anspielungen finden in „Phoenix Wright: Ace Attorney – Justice for All” Platz, so zitiert beispielsweise ein Clown die ersten Zeilen des A-Team – Intros. In technischer Hinsicht ist das Spiel einwandfrei, wenn es auch bei weitem nicht die Fähigkeiten des Nintendo DS ausschöpft. Letztlich handelt es sich ja nur um ein Remake des GBA-Klassikers, einen extra auf den Nintendo DS zugeschnittenen Fall wie in Teil 1 gibt es in „Phoenix Wright: Ace Attorney – Justice for All” leider nicht. Dennoch werdet Ihr recht lange am Handheld gefesselt bleiben, stolze 15 Std. Spielzeit bringt der neueste Teil mit sich und bleibt von Anfang bis Ende durchgehend spannend. Die Grafik mag nicht sonderlich bombastisch vorkommen, hat jedoch ihren eigenen comichaften Charme und eine exzellente Präsentation. Zu guter Letzt gebührt ein Lob den Melodien, die mittlerweile Kultstatus erreicht haben sollten. Man darf schon jetzt gespannt auf den nächsten Teil sein, „Phoenix Wright': Ace Attorney – Trials & Tribulations“. Außerdem wird demnächst mit „Apollo Justice: Ace Attorney“ ein exklusiver Teil für den Nintendo DS erscheinen, der von den speziellen Fähigkeiten des Handhelds sicherlich Gebrauch machen wird. Alles in allem ist „Phoenix Wright: Ace Attorney – Justice for All” ein atemberaubendes Spiel, welches man sich keinesfalls entgehen lassen kann – auf gar keinen Fall!
Gennaro Grippo meint...
„Phoenix Wright: Ace Attorney – Justice for All“ gehört schon jetzt zu den Perlen der Videospielgeschichte. Derart spannend, fesselnd und humorvoll war selten ein Spiel. Phoenix Wright wächst einem wahrlich ans Herz, wie auch seine Mandanten. Dieses Spiel muss man einfach gespielt haben, andernfalls hat man einen ganz großen Titel verpennt!
„Phoenix Wright: Ace Attorney – Justice for All“ gehört schon jetzt zu den Perlen der Videospielgeschichte. Derart spannend, fesselnd und humorvoll war selten ein Spiel. Phoenix Wright wächst einem wahrlich ans Herz, wie auch seine Mandanten. Dieses Spiel muss man einfach gespielt haben, andernfalls hat man einen ganz großen Titel verpennt!

GRAFIK
Vorgefertigte Grafiken mit wenigen Animationen, die aber nicht die Gerichtsverhandlung stören
Vorgefertigte Grafiken mit wenigen Animationen, die aber nicht die Gerichtsverhandlung stören

SOUND
Wenige Melodien, eine Sprachausgabe gibt es nicht. Dafür häufiges Hammerschlagen und Einspruch-Einwände
Wenige Melodien, eine Sprachausgabe gibt es nicht. Dafür häufiges Hammerschlagen und Einspruch-Einwände

BEDIENUNG
Größtenteils ist man mit dem Lesen der Texte beschäftigt, gelegentlich kommt der Touchscreen zum Einsatz um Beweismaterial vorzuzeigen oder näher unter die Lupe zu nehmen
Größtenteils ist man mit dem Lesen der Texte beschäftigt, gelegentlich kommt der Touchscreen zum Einsatz um Beweismaterial vorzuzeigen oder näher unter die Lupe zu nehmen

UMFANG
Spannende Fälle, die aufeinander aufbauen. Allerdings ist nach dem ersten Durchspielen auch Schluss, Neues gibt es nicht zu entdecken
Spannende Fälle, die aufeinander aufbauen. Allerdings ist nach dem ersten Durchspielen auch Schluss, Neues gibt es nicht zu entdecken
SPIELSPASS
Spannendes Gerichts-Adventure, welches von seinen Dialogen und überraschenden Wendungen lebt
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Spannendes Gerichts-Adventure, welches von seinen Dialogen und überraschenden Wendungen lebt
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel

Genre
Adventure
Entwickler
Capcom
Publisher
Nintendo
Releasedatum
15.03.2007
USK-Freigabe

» Weitere Infos zum Titel
Adventure
Entwickler
Capcom
Publisher
Nintendo
Releasedatum
15.03.2007
USK-Freigabe

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