EA Playground
Artikel verfasst von Gennaro Grippo am 26.12.2007
Welcome to the Spielplatz
Der Nintendo DS eignet sich dank seiner Features ausgezeichnet für Minispiel-Sammlungen. Dies hat nicht nur Nintendo selbst mit „Wario Ware Touched!“ herausgefunden, sondern unter anderem auch Branchengigant Electronic Arts. Was tut man, wenn es draußen regnet und man nicht auf den Spielplatz kann? Selbstverständlich, man holt den Spielplatz einfach ins Haus!
Mit „EA Playground“ schlägt Electronic Arts jedoch einen anderen Weg ein. Zu Beginn wählt Ihr zwischen Junge und Mädchen Eure Spielfigur aus und schon befindet Ihr Euch in der virtuellen Spielwelt wieder. Ihr könnt Euch frei bewegen, mit anderen Kindern plaudern und die Spielwelt erkunden. Außerdem könnt Ihr, der Spielerei wegen, einen Basketball aufnehmen und dribbeln oder mit einem Fußball paar Runden laufen, die Animationen sind wirklich gut gelungen. Insgesamt warten drei Locations auf Euch: Schulhof, Park und Stadion. Jedoch sind diese drei Orte nicht von Anfang an zugänglich. Es gilt daher viele Spiele zu absolvieren, damit Ihr eine neue Location freischaltet und Euren Siegeszug fortsetzen könnt. Überall erwarten Euch gleichgesinnte Kinder, die Euch zu verschiedenen Spielen einladen. Sei es Völkerball, Fußball, Autorennen, Skateboarding oder Basketball – nahezu jede beliebte Spielart lässt sich in „EA Playground“ antreffen. Euer Ziel ist es nicht nur jedes Spiel zu meistern sondern Sticker zu sammeln. Dadurch vollendet Ihr Eure persönliche Sammlung und könnt Euch fortan als Stickerkönig outen, der amtierende Stickerkönig Knut muss daraufhin zurücktreten. Die Belohnung für gewonnene Spiele stellen übrigens Murmeln dar, mit denen Ihr Power-Ups erwerben könnt.
„EA Playground“ ist eine spaßige Spielesammlung, die vor allem im Multiplayer richtig zu begeistern weiß. Bis zu vier Spieler dürfen sich in den insgesamt neun Spielen messen. Leider wird kein Singlecard-Play unterstützt, wodurch wohl oder übel jeder der Teilnehmer eine Cartridge besitzen muss. Auf einen Online-Modus hat man gänzlich verzichtet, obwohl es durchaus sinnvoll gewesen wäre und eine höhere Wertung ermöglicht hätte.
Werde ein Stickerkönig
Um Euer Stickeralbum zu vervollständigen müsst Ihr möglichst viele Herausforderungen annehmen. Dazu braucht Ihr zu Beginn des Spiels lediglich mit den Kindern auf dem Schulhof zu sprechen. Insgesamt gibt es neun Spiele, die durch drei Kinder repräsentiert werden. Jedes Kind stellt sozusagen einen Experten dieser Disziplin dar und eine entsprechende Schwierigkeitsstufe. Habt Ihr einmal eine Herausforderung angenommen, könnt Ihr Euch vor dem Showdown ein Tutorial ansehen. Hier wird in erster Linie die Steuerung vorgestellt und natürlich die Siegesbedingung präsentiert. Habt Ihr genug von der Theorie, dürft Ihr Euch direkt in die Praxis stürzen. Anfangs werdet Ihr in Spielen wie Völkerball oder Fußball mit Leichtigkeit Siege heimfahren, doch je höher der Schwierigkeitsgrad wird, desto öfter werdet Ihr die Herausforderungen wiederholen müssen. Diese Prozedur zieht sich so lange hin, bis Ihr alle neun Spiele samt Ihrer Vertreter, sprich insgesamt 27 Spiele absolvieren, gemeistert habt. Erst dann könnt Ihr es mit dem Stickerkönig aufnehmen und ein für alle Mal klarstellen, wer der stärkere Stickerkönig ist.
Das Hauptaugenmerk von „EA Playground“ sind definitiv die Spiele. Doch solch eine Spielsammlung steht und fällt mit der Umsetzung, in anderen Worten mit der Steuerung. Diese ist erfreulicherweise äußerst gut gelungen und erfüllt bei allen Spielen reibungslos seine Funktion. In Spielen wie Fußball (Kicks) oder Basketball, wo Ihr Eure Spielfigur selbst steuert, reagiert die Steuerung äußerst präzise. Ihr bewegt Euch über das Spielfeld, nehmt – im Falle von Basketball - den Ball auf, dirigiert Euch auf ein Multiplikator-Feld und wirft ins Korb, indem Ihr die A-Taste drückt und so lange festhaltet, bis eine auftauchende Skala ihr Maxima erreicht. Eine weitere Steuerungsmöglichkeit kommt bei Völkerball zum Vorschein, die ausschließlich via Touchscreen bewerkstelligt wird. Mit dem Stylus bewegt Ihr Eure Figur über das Spielfeld, tippt Ihr auf den auf dem Boden liegenden Ball nimmt Eure Spielfigur selbigen auf. Nun könnt Ihr weiterhin auf dem Spielfeld umher laufen und gegebenfalls geworfenen Bällen ausweichen oder Ihr tippt auf ein am oberen Touchscreen-Rand vorgesehenes Feld um die Wurfrichtung des Balls festzulegen. Auf dem oberen Bildschirm könnt Ihr selbstverständlich die gegnerische Mannschaft und ihre Aktionen einsehen. Alles in allem eine wirklich vorbildliche Umsetzung aller Spiele, die in erster Linie von den einzigartigen Features des Nintendo DS profitiert.
Zeit zum Spielen
Wie bei anderen Spielsammlungen auch, so geht es in „EA Playground“ insgeheim ebenfalls um Highscore knacken. Die einen werden die Herausforderung lieben, andere wiederum die Highscore-Jagd hassen. Insofern ist „EA Playground“, wie so manch anderes Spiel, Geschmackssache und definitiv nicht Jedermanns Sache. Abgesehen von der guten Umsetzung hat „EA Playground“ jedoch auch mit Unannehmlichkeiten zu kämpfen. Davon ist in erster Linie die Akustik betroffen. Zwar ertönen aus den Lautsprechern überwiegend schöne und fröhliche Melodien, die souverän zum Szenario passen, doch im Ganzen wird zu wenig fürs Ohr geboten. Dialoge gibt es nur in Textform, auf eine Synchronisation hat man verzichtet. Das Einzige was man zu hören bekommt ist ein schelmisches „Hey“. Enttäuschend ist weiterhin das Fehlen eines Online-Modus', der zweifellos die Krönung dieser Spielsammlung gewesen wäre. Hätte doch ein Online-Modus letztlich das wahre Potenzial hinter „EA Playground“ ausgeschöpft. Nichtsdestotrotz kann man sich mit dem lokalen Multiplayer mit bis zu vier Spielern glücklich schätzen, schließlich bietet dieser alles, was man sich von einem Multiplayer-Modus nun einmal erhofft, nämlich Spaß.
In technischer Hinsicht kann man kaum meckern. Die Animationen sind geschmeidig und detailverliebt in Szene gesetzt worden, wie auch die ganze Spielwelt. Man hat wirklich das Gefühl, dass das Leben auf dem Schulhof und andernorts im Spiel pulsiert. Die Kinder stehen nicht einfach festgefroren dar, sondern gehen ihren Beschäftigungen nach. Da wird auf dem Trampolin gesprungen, mit dem Ball gedribbelt oder mit dem ferngesteuertem Auto Runden gedreht. Des Weiteren machen die Spiele dank guter Umsetzung und Ausnutzung der Nintendo DS – Features ungemein viel Spaß und laufen im Multiplayer erst richtig in Höchstform auf.
Der Nintendo DS eignet sich dank seiner Features ausgezeichnet für Minispiel-Sammlungen. Dies hat nicht nur Nintendo selbst mit „Wario Ware Touched!“ herausgefunden, sondern unter anderem auch Branchengigant Electronic Arts. Was tut man, wenn es draußen regnet und man nicht auf den Spielplatz kann? Selbstverständlich, man holt den Spielplatz einfach ins Haus!
Mit „EA Playground“ schlägt Electronic Arts jedoch einen anderen Weg ein. Zu Beginn wählt Ihr zwischen Junge und Mädchen Eure Spielfigur aus und schon befindet Ihr Euch in der virtuellen Spielwelt wieder. Ihr könnt Euch frei bewegen, mit anderen Kindern plaudern und die Spielwelt erkunden. Außerdem könnt Ihr, der Spielerei wegen, einen Basketball aufnehmen und dribbeln oder mit einem Fußball paar Runden laufen, die Animationen sind wirklich gut gelungen. Insgesamt warten drei Locations auf Euch: Schulhof, Park und Stadion. Jedoch sind diese drei Orte nicht von Anfang an zugänglich. Es gilt daher viele Spiele zu absolvieren, damit Ihr eine neue Location freischaltet und Euren Siegeszug fortsetzen könnt. Überall erwarten Euch gleichgesinnte Kinder, die Euch zu verschiedenen Spielen einladen. Sei es Völkerball, Fußball, Autorennen, Skateboarding oder Basketball – nahezu jede beliebte Spielart lässt sich in „EA Playground“ antreffen. Euer Ziel ist es nicht nur jedes Spiel zu meistern sondern Sticker zu sammeln. Dadurch vollendet Ihr Eure persönliche Sammlung und könnt Euch fortan als Stickerkönig outen, der amtierende Stickerkönig Knut muss daraufhin zurücktreten. Die Belohnung für gewonnene Spiele stellen übrigens Murmeln dar, mit denen Ihr Power-Ups erwerben könnt.„EA Playground“ ist eine spaßige Spielesammlung, die vor allem im Multiplayer richtig zu begeistern weiß. Bis zu vier Spieler dürfen sich in den insgesamt neun Spielen messen. Leider wird kein Singlecard-Play unterstützt, wodurch wohl oder übel jeder der Teilnehmer eine Cartridge besitzen muss. Auf einen Online-Modus hat man gänzlich verzichtet, obwohl es durchaus sinnvoll gewesen wäre und eine höhere Wertung ermöglicht hätte.
Werde ein Stickerkönig
Um Euer Stickeralbum zu vervollständigen müsst Ihr möglichst viele Herausforderungen annehmen. Dazu braucht Ihr zu Beginn des Spiels lediglich mit den Kindern auf dem Schulhof zu sprechen. Insgesamt gibt es neun Spiele, die durch drei Kinder repräsentiert werden. Jedes Kind stellt sozusagen einen Experten dieser Disziplin dar und eine entsprechende Schwierigkeitsstufe. Habt Ihr einmal eine Herausforderung angenommen, könnt Ihr Euch vor dem Showdown ein Tutorial ansehen. Hier wird in erster Linie die Steuerung vorgestellt und natürlich die Siegesbedingung präsentiert. Habt Ihr genug von der Theorie, dürft Ihr Euch direkt in die Praxis stürzen. Anfangs werdet Ihr in Spielen wie Völkerball oder Fußball mit Leichtigkeit Siege heimfahren, doch je höher der Schwierigkeitsgrad wird, desto öfter werdet Ihr die Herausforderungen wiederholen müssen. Diese Prozedur zieht sich so lange hin, bis Ihr alle neun Spiele samt Ihrer Vertreter, sprich insgesamt 27 Spiele absolvieren, gemeistert habt. Erst dann könnt Ihr es mit dem Stickerkönig aufnehmen und ein für alle Mal klarstellen, wer der stärkere Stickerkönig ist. Das Hauptaugenmerk von „EA Playground“ sind definitiv die Spiele. Doch solch eine Spielsammlung steht und fällt mit der Umsetzung, in anderen Worten mit der Steuerung. Diese ist erfreulicherweise äußerst gut gelungen und erfüllt bei allen Spielen reibungslos seine Funktion. In Spielen wie Fußball (Kicks) oder Basketball, wo Ihr Eure Spielfigur selbst steuert, reagiert die Steuerung äußerst präzise. Ihr bewegt Euch über das Spielfeld, nehmt – im Falle von Basketball - den Ball auf, dirigiert Euch auf ein Multiplikator-Feld und wirft ins Korb, indem Ihr die A-Taste drückt und so lange festhaltet, bis eine auftauchende Skala ihr Maxima erreicht. Eine weitere Steuerungsmöglichkeit kommt bei Völkerball zum Vorschein, die ausschließlich via Touchscreen bewerkstelligt wird. Mit dem Stylus bewegt Ihr Eure Figur über das Spielfeld, tippt Ihr auf den auf dem Boden liegenden Ball nimmt Eure Spielfigur selbigen auf. Nun könnt Ihr weiterhin auf dem Spielfeld umher laufen und gegebenfalls geworfenen Bällen ausweichen oder Ihr tippt auf ein am oberen Touchscreen-Rand vorgesehenes Feld um die Wurfrichtung des Balls festzulegen. Auf dem oberen Bildschirm könnt Ihr selbstverständlich die gegnerische Mannschaft und ihre Aktionen einsehen. Alles in allem eine wirklich vorbildliche Umsetzung aller Spiele, die in erster Linie von den einzigartigen Features des Nintendo DS profitiert.
Zeit zum Spielen
Wie bei anderen Spielsammlungen auch, so geht es in „EA Playground“ insgeheim ebenfalls um Highscore knacken. Die einen werden die Herausforderung lieben, andere wiederum die Highscore-Jagd hassen. Insofern ist „EA Playground“, wie so manch anderes Spiel, Geschmackssache und definitiv nicht Jedermanns Sache. Abgesehen von der guten Umsetzung hat „EA Playground“ jedoch auch mit Unannehmlichkeiten zu kämpfen. Davon ist in erster Linie die Akustik betroffen. Zwar ertönen aus den Lautsprechern überwiegend schöne und fröhliche Melodien, die souverän zum Szenario passen, doch im Ganzen wird zu wenig fürs Ohr geboten. Dialoge gibt es nur in Textform, auf eine Synchronisation hat man verzichtet. Das Einzige was man zu hören bekommt ist ein schelmisches „Hey“. Enttäuschend ist weiterhin das Fehlen eines Online-Modus', der zweifellos die Krönung dieser Spielsammlung gewesen wäre. Hätte doch ein Online-Modus letztlich das wahre Potenzial hinter „EA Playground“ ausgeschöpft. Nichtsdestotrotz kann man sich mit dem lokalen Multiplayer mit bis zu vier Spielern glücklich schätzen, schließlich bietet dieser alles, was man sich von einem Multiplayer-Modus nun einmal erhofft, nämlich Spaß. In technischer Hinsicht kann man kaum meckern. Die Animationen sind geschmeidig und detailverliebt in Szene gesetzt worden, wie auch die ganze Spielwelt. Man hat wirklich das Gefühl, dass das Leben auf dem Schulhof und andernorts im Spiel pulsiert. Die Kinder stehen nicht einfach festgefroren dar, sondern gehen ihren Beschäftigungen nach. Da wird auf dem Trampolin gesprungen, mit dem Ball gedribbelt oder mit dem ferngesteuertem Auto Runden gedreht. Des Weiteren machen die Spiele dank guter Umsetzung und Ausnutzung der Nintendo DS – Features ungemein viel Spaß und laufen im Multiplayer erst richtig in Höchstform auf.
Gennaro Grippo meint...
„EA Playground“ ist im Ganzen eine vorbildliche Spielsammlung geworden. Die Umsetzung der Spiele lässt kaum Wünsche offen, einzig das Fehlen des Online-Modus' schmerzt. Die Highsore-Jagd scheint mir zudem nicht Jedermanns Sache zu sein. Grafisch kann sich das Spiel aber sehen lassen, sowie natürlich auch im Multiplayer.
„EA Playground“ ist im Ganzen eine vorbildliche Spielsammlung geworden. Die Umsetzung der Spiele lässt kaum Wünsche offen, einzig das Fehlen des Online-Modus' schmerzt. Die Highsore-Jagd scheint mir zudem nicht Jedermanns Sache zu sein. Grafisch kann sich das Spiel aber sehen lassen, sowie natürlich auch im Multiplayer.

GRAFIK
Detaillierte Grafik, geschmeidige Animationen und generell bunte Spielwelt.
Detaillierte Grafik, geschmeidige Animationen und generell bunte Spielwelt.

SOUND
Keine Synchronisation, schöne und beruhigende Melodien die sich jedoch schnell wiederholen.
Keine Synchronisation, schöne und beruhigende Melodien die sich jedoch schnell wiederholen.

BEDIENUNG
Die Minispiele nutzen den Touchscreen optimal und abwechslungsreich.
Die Minispiele nutzen den Touchscreen optimal und abwechslungsreich.

UMFANG
Zahlreiche Minispiele, kein Online-Modus aber gelungener lokaler Multiplayer.
Zahlreiche Minispiele, kein Online-Modus aber gelungener lokaler Multiplayer.
SPIELSPASS
Spaßige Minispielsammlung, die schnell in eine sinnfreie Highscore-Jagd ausartet
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Spaßige Minispielsammlung, die schnell in eine sinnfreie Highscore-Jagd ausartet
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel