Runaway: The Dream of the Turtle
Artikel verfasst von Heiko Ellinger am 17.12.2007
Es kann auch nichts gut gehen
Da hat man eigentlich alles, was man will und dann will man irgendwie noch mehr. So oder so ähnlich passiert es auch bei Brian Basco und Gina Timmins. Einem wunderschönen Strandurlaub wollen sie mit dem Besuch der Tiki-Wasserfälle die Krone aufsetzen. Dumm nur, dass der ergraute Pilot auf dem Flug die Welt der Lebenden verlässt und weder Brian noch Gina fliegerische Fähigkeiten besitzen. So überlässt Gentleman Brian Gina den einzigen Fallschirm und muss sich seinerseits auf eine ungemütliche Landung einstellen.
Wie durch Zufall überlebt Brian den Absturz und findet sich mitten im Dschungel wieder. Von Gina fehlt jede Spur und so liegt es an Euch, Brian in „Runaway: The Dream of the Turtle“ bei der Suche nach der verlorenen Dame zu unterstützen. Im Verlauf der Geschichte manövriert Ihr so ungesehen in ein viel größeres Abenteuer als die Suche nach Gina.
„Runaway: The Dream of the Turtle“ ist ein waschechtes Point & Click Adventure. Dieses altehrwürdige Genre erlebt in den letzten Jahren eine punktuelle Renaissance in Form von wenigen Highlights. Dazu gehört auch die Runaway-Reihe, die mittlerweile zwei Titel umfasst. Letzerer erschien erst vor kurzem für den PC und nun eben für Nintendo DS. Den Erstling muss man dabei nicht gespielt haben, denn lediglich einige Charaktere entstammen hieraus. Vorkenntnisse für die Story braucht man also nicht.
Benutze A mit B in C
Das Gameplay des Titels entspricht dem vergleichbarer Titel. An verschiedensten Schauplätzen trefft Ihr auf andere Charaktere und erhaltet so mittels Dialoge Informationen. Außerdem findet Ihr viele Gegenstände, die Ihr benutzen könnt, um Euren Weg fortzusetzen. Wie mittlerweile üblich könnt ihr optional alle interaktionsfähigen Stellen eines Schauplatzes einblenden, um keine wichtigen Details zu verpassen.
Um den Titel optimal an den DS anzupassen, wurden einige Features überarbeitet oder hinzugefügt. Der Umfang des PC-Originals wurde aber unberührt gelassen. Das Inventar wird zur besseren Übersicht auf dem Topscreen dargestellt, während Ihr Brian über den Touchscreen steuert. Hier könnt Ihr auch eine Lupe verwenden, um kleinere Details höher aufgelöst darzustellen. Obwohl es also einige Hilfen im Spiel gibt, wirkt das Spielgeschehen teilweise nicht ganz flüssig. Die Übersicht des PC-Monitors fehlt einfach.
Dafür punktet der Titel im Gegensatz zu Konkurrent „Undercover: Doppeltes Spiel“ in Sachen Umfang. So werdet Ihr für das gezahlte Geld zahlreiche Stunden bestens unterhalten, was nicht zuletzt an einigen schwierigeren Rätseln liegt. Diese richten sich eher an alte Hasen im Genre, Anfänger ziehen hier und da wohl besser eine Komplettlösung zu Rate. Das Abenteuer ist dabei übrigens in sechs Kapitel unterteilt.
Hübsches Inselflair
Grafisch ist der Titel wirklich gelungen. Dazu tragen auch die tollen Zwischensequenzen bei, die zwar durch die Komprimierung etwas an Qualität verlieren, dafür aber in großer Anzahl die Geschichte um Brian und Gina fortführen. Der Sound der kurzen Filme kann da leider nicht mithalten. So kratzt es doch sehr stark aus den kleinen Lautsprechern des Nintendo DS. Abhilfe können hier ein wenig Kopfhörer schaffen. Ansonsten sind aber auch die Soundeffekte gelungen und untermalen das Inselflair sehr gut. Leider werden des Öfteren Textfenster zu früh ausgeblendet, so dass man die Texte nicht lesen kann. Das ist sehr ärgerlich und hätte eigentlich nicht passieren dürfen.
Weniger gut gelungen ist auch die Steuerung. Trotz der angesprochenen Hilfsmittel kommt es öfters zu Problemen. Völlig verkorkst ist die Steuerung in den Dialogen, bei denen man höllisch aufpassen muss, um nicht die falsche Antwort zu geben und das Gespräch so möglicherweise vorzeitig zu beenden. Besser funktioniert da die Navigation durch die einzelnen Schauplätze.
Zwei Punkte kosten den Titel dann aber auch den silbernen Award: Zum einen finden sich häufige Rechtschreibfehler in den Texten, außerdem bringt ein Bug das Spiel im dritten Kapitel zum Absturz, wenn man nicht die richtige Reihenfolge einhält. Das ist mehr als ärgerlich und hätte spätestens beim Testen auffallen müssen.
Da hat man eigentlich alles, was man will und dann will man irgendwie noch mehr. So oder so ähnlich passiert es auch bei Brian Basco und Gina Timmins. Einem wunderschönen Strandurlaub wollen sie mit dem Besuch der Tiki-Wasserfälle die Krone aufsetzen. Dumm nur, dass der ergraute Pilot auf dem Flug die Welt der Lebenden verlässt und weder Brian noch Gina fliegerische Fähigkeiten besitzen. So überlässt Gentleman Brian Gina den einzigen Fallschirm und muss sich seinerseits auf eine ungemütliche Landung einstellen. Wie durch Zufall überlebt Brian den Absturz und findet sich mitten im Dschungel wieder. Von Gina fehlt jede Spur und so liegt es an Euch, Brian in „Runaway: The Dream of the Turtle“ bei der Suche nach der verlorenen Dame zu unterstützen. Im Verlauf der Geschichte manövriert Ihr so ungesehen in ein viel größeres Abenteuer als die Suche nach Gina.
„Runaway: The Dream of the Turtle“ ist ein waschechtes Point & Click Adventure. Dieses altehrwürdige Genre erlebt in den letzten Jahren eine punktuelle Renaissance in Form von wenigen Highlights. Dazu gehört auch die Runaway-Reihe, die mittlerweile zwei Titel umfasst. Letzerer erschien erst vor kurzem für den PC und nun eben für Nintendo DS. Den Erstling muss man dabei nicht gespielt haben, denn lediglich einige Charaktere entstammen hieraus. Vorkenntnisse für die Story braucht man also nicht.
Benutze A mit B in C
Das Gameplay des Titels entspricht dem vergleichbarer Titel. An verschiedensten Schauplätzen trefft Ihr auf andere Charaktere und erhaltet so mittels Dialoge Informationen. Außerdem findet Ihr viele Gegenstände, die Ihr benutzen könnt, um Euren Weg fortzusetzen. Wie mittlerweile üblich könnt ihr optional alle interaktionsfähigen Stellen eines Schauplatzes einblenden, um keine wichtigen Details zu verpassen. Um den Titel optimal an den DS anzupassen, wurden einige Features überarbeitet oder hinzugefügt. Der Umfang des PC-Originals wurde aber unberührt gelassen. Das Inventar wird zur besseren Übersicht auf dem Topscreen dargestellt, während Ihr Brian über den Touchscreen steuert. Hier könnt Ihr auch eine Lupe verwenden, um kleinere Details höher aufgelöst darzustellen. Obwohl es also einige Hilfen im Spiel gibt, wirkt das Spielgeschehen teilweise nicht ganz flüssig. Die Übersicht des PC-Monitors fehlt einfach.
Dafür punktet der Titel im Gegensatz zu Konkurrent „Undercover: Doppeltes Spiel“ in Sachen Umfang. So werdet Ihr für das gezahlte Geld zahlreiche Stunden bestens unterhalten, was nicht zuletzt an einigen schwierigeren Rätseln liegt. Diese richten sich eher an alte Hasen im Genre, Anfänger ziehen hier und da wohl besser eine Komplettlösung zu Rate. Das Abenteuer ist dabei übrigens in sechs Kapitel unterteilt.
Hübsches Inselflair
Grafisch ist der Titel wirklich gelungen. Dazu tragen auch die tollen Zwischensequenzen bei, die zwar durch die Komprimierung etwas an Qualität verlieren, dafür aber in großer Anzahl die Geschichte um Brian und Gina fortführen. Der Sound der kurzen Filme kann da leider nicht mithalten. So kratzt es doch sehr stark aus den kleinen Lautsprechern des Nintendo DS. Abhilfe können hier ein wenig Kopfhörer schaffen. Ansonsten sind aber auch die Soundeffekte gelungen und untermalen das Inselflair sehr gut. Leider werden des Öfteren Textfenster zu früh ausgeblendet, so dass man die Texte nicht lesen kann. Das ist sehr ärgerlich und hätte eigentlich nicht passieren dürfen.
Weniger gut gelungen ist auch die Steuerung. Trotz der angesprochenen Hilfsmittel kommt es öfters zu Problemen. Völlig verkorkst ist die Steuerung in den Dialogen, bei denen man höllisch aufpassen muss, um nicht die falsche Antwort zu geben und das Gespräch so möglicherweise vorzeitig zu beenden. Besser funktioniert da die Navigation durch die einzelnen Schauplätze. Zwei Punkte kosten den Titel dann aber auch den silbernen Award: Zum einen finden sich häufige Rechtschreibfehler in den Texten, außerdem bringt ein Bug das Spiel im dritten Kapitel zum Absturz, wenn man nicht die richtige Reihenfolge einhält. Das ist mehr als ärgerlich und hätte spätestens beim Testen auffallen müssen.
Heiko Ellinger meint...
„Runaway: The Dream of the Turtle“ hat alles, was ein gutes Adventure braucht. Sympathische Charaktere, Wortwitz, eine gute Story und fantastische Präsentation. Der Titel hat aber auch einige Macken, die so nicht hätten sein dürfen. Hier verwehrt die schlampige Arbeit der Qualitätssicherung eine höhere Wertung.
„Runaway: The Dream of the Turtle“ hat alles, was ein gutes Adventure braucht. Sympathische Charaktere, Wortwitz, eine gute Story und fantastische Präsentation. Der Titel hat aber auch einige Macken, die so nicht hätten sein dürfen. Hier verwehrt die schlampige Arbeit der Qualitätssicherung eine höhere Wertung.

GRAFIK
Hübsche Umsetzung des PC-Titels.
Hübsche Umsetzung des PC-Titels.

SOUND
Die stark komprimierte Sprachausgabe kratzt aus den Lautsprechern.
Die stark komprimierte Sprachausgabe kratzt aus den Lautsprechern.

BEDIENUNG
Die teils zu kurze Einblendung von Textfenstern ist ärgerlich.
Die teils zu kurze Einblendung von Textfenstern ist ärgerlich.

UMFANG
Ein schlimmer Bug in Kapitel 3 kann das Spiel abstürzen lassen - schlampige Umsetzung eines sonst so guten Spieles.
Ein schlimmer Bug in Kapitel 3 kann das Spiel abstürzen lassen - schlampige Umsetzung eines sonst so guten Spieles.
SPIELSPASS
Technische Macken verhindern eine höhere Wertung.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Technische Macken verhindern eine höhere Wertung.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel