High School Musical - Regie führst Du!
Artikel verfasst von Sascha Geldermann am 10.12.2007
Auf zum Broadway!
Das ganze Leben ist ein Musical – zumindest in dem Disyney-Film „High School Musical“, der 2006 riesige Erfolge feiern konnte und mit Preisen geradezu überschüttet wurde. Kein Wunder also, dass nicht nur ein weiterer Film folgte, sondern auch eine Videospielumsetzung. Diese gehört natürlich dem Musik-Genre an und lässt Euch mit den Stars aus den Filmen die Bühnen dieser Welt erobern.
Die East High School hat großes mit ihren Schülern vor. Die sechs größten Talente sollen nämlich einen Sieg bei dem nationalen Wettbewerb „Das beste Jugendmusical Amerikas“, kurz BJM Amerika, erringen. Bei diesen sechs Hoffnungsträgern handelt es sich natürlich um Troy, Gabriella und Co., also den Stars der Filmvorlage, die nun einen langen Weg vor sich haben, der in der Stadt Albuquerque beginnt und bis zum Broadway führen könnte.
Somit ist das Spiel auch in die Schwierigkeitsstufen „Lokal“, „Bundesstaat“, „Überregional“ und „National“ unterteilt, in denen jeweils mehrere Auftritte auf Euch warten. Eine richtige Handlung gibt es zwischen euren Darbietungen nicht. Diesen gehen lediglich kurze Dialoge voraus, bei denen Fotos der Stars als Standbilder eingeblendet werden. Diese Gespräche bilden einen netten Rahmen, besitzen aber nicht allzu viel Inhalt und lassen sich in den meisten Fällen mit folgender Aufforderung zusammenfassen: „Hey, lasst uns Tanzen!“
Tanzen und Musizieren
Sobald Ihr auf der Bühne steht, wird es ernst. Solltet Ihr Euch bei eurer Darbietung zu viele Fehler Leisten, könnt Ihr sofort nach Hause fahren. Also konzentriert Euch und achtet genau darauf, wann Symbole auf dem Touchscreen auftauchen. Diese müssen nämlich mit dem Stylus berührt werden, sobald sie grün aufleuchten. Schafft Ihr das mit dem richtigen Timing, legt Ihr eine 1A-Show ab. Das ganze erinnert stark an Nintendo „Elite Beat Agents“, besitzt aber deutlich weniger Tiefgang. Das liegt vor allem daran, dass der Schwierigkeitsgrad sehr niedrig ausgefallen ist und Ihr nie wirklich ins Schwitzen geraten werdet.
Genauso läuft auch das Musizieren mit den Instrumenten ab, das gelegentlich von Euch verlangt wird. Auch hier tauchen Symbole auf, bei deren Berührung dann das Geräusch eures jeweiligen Instrumentes ertönt. Der einzige Unterschied zu den Tanzeinlagen besteht darin, dass die Instrumente gelegentlich gewechselt werden müssen, was problemlos und schnell über den Touchscreen erledigt werden kann. Somit lässt sich das gesamte Spielgeschehen mit dem Stylus kontrollieren, was eine intuitive, zugängliche und, was für dieses Genre besonders wichtig ist, präzise Steuerung ermöglicht.
Richtig überzeugen kann der Soundtrack des Spiels. Bei diesem haben sich die Entwickler strikt an die Vorlage gehalten, womit alle Lieder des ersten „High School Musical“-Films auf der Cartridge zu finden sind. Somit schwingen die Stars unter anderem zu „Bop to the Top“ ihr Tanzbein oder strapazieren ihre Instrumente zum Sound von „What I've Been Looking For“.
Murder on the Dancefloor
Alle Auftritte, die Ihr im Story-Modus erfolgreich absolviert habt, lassen sich in einem Arkade-Part wiederholen. Hierbei dürft Ihr die Stücke auch auf andere Bühnen verfrachten oder sie mit anderen Charakteren angehen. Es ist sogar möglich eigene Charaktere zu erstellen, um mit diesen dann auf Highscore-Jagd zu gehen.
Außerdem dürft Ihr eure Tanzkünste auch im Wettbewerb gehen einen Mitspieler unter Beweis stellen, zumindest wenn dieser auch eine Kopie dieses Spiels sein Eigen nennt. Der Mehrspieler-Modus läuft genauso ab wie die Solo-Darbietungen, ermöglicht es Euch aber auch noch, euren Kontrahenten abzulenken. Manchmal tauchen nämlich Schnellangriff-Symbole auf dem Touchscreen auf, mit denen Ihr eurem Mitspieler schadet, wenn dieser eure Attacke nicht rechtzeitig mit einem Ausweich-Symbol abwehren kann. Es geht auf der Bühne also nicht ganz friedlich und nicht immer mit legalen Mitteln zu. Dem Spielspaß ist das aber natürlich förderlich, da dadurch etwas mehr Schwung in die Sache kommt.
Wer sich fragt, warum der Untertitel „Regie führst Du!“ lautet, wird die Antwort darauf im Video-Studio finden. Hier lassen sich als eure Auftritte nachträglich bearbeiten, sodass theoretisch ein 1A-Musikvideo entsteht. In der Praxis ist dieser Modus aber sehr enttäuschend ausgestattet. Ihr könnt lediglich einige Einstellung bei der Kameraposition und den Lichtverhältnissen vornehmen oder kleine Effekte, wie Konfettiregen, einbauen. Insgesamt sind die Möglichkeiten so gering und die Ergebnisse so unspektakulär, dass diese Spielerei nur wenige Minuten Spaß macht.
Dabei hätten die Auftritte eine nachträgliche Verschönerung durchaus vertragen können. Die Grafik des Spiels ganz nämlich überhaupt nicht überzeugen. Während die Bühnen noch solide aussehen, sind die Charaktermodelle schlichtweg scheußlich. Ohne das Wissen, das es sich um ein „High School Musical“-Spiel handelt, hätten selbst Fans die Stars aus dem Film nur sehr schwer erkannt. Während bei der Musik die Nähe zum Film gegeben ist, bleibt sie bei der Grafik somit leider aus, was das Gameplay zwar natürlich nicht schlechter macht, für Fans aber auf jeden Fall schade ist.
Das ganze Leben ist ein Musical – zumindest in dem Disyney-Film „High School Musical“, der 2006 riesige Erfolge feiern konnte und mit Preisen geradezu überschüttet wurde. Kein Wunder also, dass nicht nur ein weiterer Film folgte, sondern auch eine Videospielumsetzung. Diese gehört natürlich dem Musik-Genre an und lässt Euch mit den Stars aus den Filmen die Bühnen dieser Welt erobern.
Die East High School hat großes mit ihren Schülern vor. Die sechs größten Talente sollen nämlich einen Sieg bei dem nationalen Wettbewerb „Das beste Jugendmusical Amerikas“, kurz BJM Amerika, erringen. Bei diesen sechs Hoffnungsträgern handelt es sich natürlich um Troy, Gabriella und Co., also den Stars der Filmvorlage, die nun einen langen Weg vor sich haben, der in der Stadt Albuquerque beginnt und bis zum Broadway führen könnte.
Somit ist das Spiel auch in die Schwierigkeitsstufen „Lokal“, „Bundesstaat“, „Überregional“ und „National“ unterteilt, in denen jeweils mehrere Auftritte auf Euch warten. Eine richtige Handlung gibt es zwischen euren Darbietungen nicht. Diesen gehen lediglich kurze Dialoge voraus, bei denen Fotos der Stars als Standbilder eingeblendet werden. Diese Gespräche bilden einen netten Rahmen, besitzen aber nicht allzu viel Inhalt und lassen sich in den meisten Fällen mit folgender Aufforderung zusammenfassen: „Hey, lasst uns Tanzen!“
Tanzen und Musizieren
Sobald Ihr auf der Bühne steht, wird es ernst. Solltet Ihr Euch bei eurer Darbietung zu viele Fehler Leisten, könnt Ihr sofort nach Hause fahren. Also konzentriert Euch und achtet genau darauf, wann Symbole auf dem Touchscreen auftauchen. Diese müssen nämlich mit dem Stylus berührt werden, sobald sie grün aufleuchten. Schafft Ihr das mit dem richtigen Timing, legt Ihr eine 1A-Show ab. Das ganze erinnert stark an Nintendo „Elite Beat Agents“, besitzt aber deutlich weniger Tiefgang. Das liegt vor allem daran, dass der Schwierigkeitsgrad sehr niedrig ausgefallen ist und Ihr nie wirklich ins Schwitzen geraten werdet.
Genauso läuft auch das Musizieren mit den Instrumenten ab, das gelegentlich von Euch verlangt wird. Auch hier tauchen Symbole auf, bei deren Berührung dann das Geräusch eures jeweiligen Instrumentes ertönt. Der einzige Unterschied zu den Tanzeinlagen besteht darin, dass die Instrumente gelegentlich gewechselt werden müssen, was problemlos und schnell über den Touchscreen erledigt werden kann. Somit lässt sich das gesamte Spielgeschehen mit dem Stylus kontrollieren, was eine intuitive, zugängliche und, was für dieses Genre besonders wichtig ist, präzise Steuerung ermöglicht.
Richtig überzeugen kann der Soundtrack des Spiels. Bei diesem haben sich die Entwickler strikt an die Vorlage gehalten, womit alle Lieder des ersten „High School Musical“-Films auf der Cartridge zu finden sind. Somit schwingen die Stars unter anderem zu „Bop to the Top“ ihr Tanzbein oder strapazieren ihre Instrumente zum Sound von „What I've Been Looking For“.
Murder on the Dancefloor
Alle Auftritte, die Ihr im Story-Modus erfolgreich absolviert habt, lassen sich in einem Arkade-Part wiederholen. Hierbei dürft Ihr die Stücke auch auf andere Bühnen verfrachten oder sie mit anderen Charakteren angehen. Es ist sogar möglich eigene Charaktere zu erstellen, um mit diesen dann auf Highscore-Jagd zu gehen.
Außerdem dürft Ihr eure Tanzkünste auch im Wettbewerb gehen einen Mitspieler unter Beweis stellen, zumindest wenn dieser auch eine Kopie dieses Spiels sein Eigen nennt. Der Mehrspieler-Modus läuft genauso ab wie die Solo-Darbietungen, ermöglicht es Euch aber auch noch, euren Kontrahenten abzulenken. Manchmal tauchen nämlich Schnellangriff-Symbole auf dem Touchscreen auf, mit denen Ihr eurem Mitspieler schadet, wenn dieser eure Attacke nicht rechtzeitig mit einem Ausweich-Symbol abwehren kann. Es geht auf der Bühne also nicht ganz friedlich und nicht immer mit legalen Mitteln zu. Dem Spielspaß ist das aber natürlich förderlich, da dadurch etwas mehr Schwung in die Sache kommt.
Wer sich fragt, warum der Untertitel „Regie führst Du!“ lautet, wird die Antwort darauf im Video-Studio finden. Hier lassen sich als eure Auftritte nachträglich bearbeiten, sodass theoretisch ein 1A-Musikvideo entsteht. In der Praxis ist dieser Modus aber sehr enttäuschend ausgestattet. Ihr könnt lediglich einige Einstellung bei der Kameraposition und den Lichtverhältnissen vornehmen oder kleine Effekte, wie Konfettiregen, einbauen. Insgesamt sind die Möglichkeiten so gering und die Ergebnisse so unspektakulär, dass diese Spielerei nur wenige Minuten Spaß macht.
Dabei hätten die Auftritte eine nachträgliche Verschönerung durchaus vertragen können. Die Grafik des Spiels ganz nämlich überhaupt nicht überzeugen. Während die Bühnen noch solide aussehen, sind die Charaktermodelle schlichtweg scheußlich. Ohne das Wissen, das es sich um ein „High School Musical“-Spiel handelt, hätten selbst Fans die Stars aus dem Film nur sehr schwer erkannt. Während bei der Musik die Nähe zum Film gegeben ist, bleibt sie bei der Grafik somit leider aus, was das Gameplay zwar natürlich nicht schlechter macht, für Fans aber auf jeden Fall schade ist.
Sascha Geldermann meint...
„High School Musical: Regie führst Du!“ ist ein solides Musikspiel mit tollem Soundtrack. Während das Video-Studio unbrauchbar ist, machen die eigentlichen Darbietungen durchaus Spaß, auch wenn es ihnen etwas an Anspruch fehlt.
„High School Musical: Regie führst Du!“ ist ein solides Musikspiel mit tollem Soundtrack. Während das Video-Studio unbrauchbar ist, machen die eigentlichen Darbietungen durchaus Spaß, auch wenn es ihnen etwas an Anspruch fehlt.

GRAFIK
Abgesehen von den scheußlichen Charaktermodellen geht die Grafik in Ordnung.
Abgesehen von den scheußlichen Charaktermodellen geht die Grafik in Ordnung.

SOUND
Der Soundtrack aus der Filmvorlage kann eigentlich nur toll sein.
Der Soundtrack aus der Filmvorlage kann eigentlich nur toll sein.

BEDIENUNG
Die Touchscreen-Steuerung ist zugänglich.
Die Touchscreen-Steuerung ist zugänglich.

UMFANG
Hier wird nicht viel geboten. Der Video-Maker ist zwar eine nette Idee, aber in der Praxis absolut unbrauchbar.
Hier wird nicht viel geboten. Der Video-Maker ist zwar eine nette Idee, aber in der Praxis absolut unbrauchbar.
SPIELSPASS
Kindgerechtes Musikspiel mit tollem Soundtrack.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Kindgerechtes Musikspiel mit tollem Soundtrack.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel