Tony Hawk´s Proving Ground
Artikel verfasst von Sascha Geldermann am 26.11.2007
Wenn die Welt zum Testgelände wird
Es ist wieder an der Zeit aufs Skateboard zu steigen und die Welt zum Spielplatz zu erklären. Während der Wii im letzten Jahr nur mit einem Spin-Off der berühmten „Tony Hawk“-Reihe bedient wurde, erhält er mit „Proving Ground“ nun seinen ersten richtigen Teil der Serie, bei dem Ihr bestimmt, wohin Euch das Skaten führen soll.
Zu Beginn landet Ihr aber erst einmal, ganz ohne Möglichkeit zur freien Entscheidung, im Hauptmenü. Wer zuvor schon den einen oder anderen Teil der Serie gespielt hat, wird dabei eine negative Überraschung erleben. Die große Modiauswahl früherer Teile scheint verschwunden zu sein, sodass neben dem Story-Modus nur noch die Optionen und ein Mehrspielerpart auswählbar sind. Später wird sich herausstellen, das viele der altbekannten Modi nun im Story-Modus enthalten sind, einige wichtige Elemente, wie ein richtiger Editor, fehlen aber dennoch. Außerdem haben es die Entwickler nicht für nötig empfunden einen Online-Modus zu integrieren, so wie er in den Versionen für die anderen Heimkonsolen zu finden ist.
Nachdem Ihr Euch für den Story-Modus entschieden habt, geht es erstmal ans Erstellen eines eigenen Skaters. Faule Spieler können zwar auch einfach den Zufallsgenerator die gesamte Arbeit überlassen, wer sein Ebenbild auf die Mattscheibe bringen möchte, wird sich aber über die weitreichenden Möglichkeiten des Editors freuen. Name, Aussehen, Kleidung und Accessoires lassen sich hier festlegen und auch euer eigenes Skateboard darf gestaltet werden. Wenn Ihr mit eurem Werk zufrieden seid, dürft Ihr es in die Welt von „Proving Ground“ entlassen.
Finde deinen Stil
Die Story folgt dieses Mal dem Motto „So wie du skatest, bist du auch“. Dabei werden ganz klischeehaft alle Skater in drei Arten unterteilt. Da gibt es die Hardcoreskater, die sich mit Leib und Seele dem Extremsport verschrieben haben und sich auch von Polizisten nicht davon abhalten lassen, die ganze Welt als Skatepark zu missbrauchen. In einer ganz anderen Liga spielen dagegen die Karriereskater, die Videos drehen, von Fans bejubelt werden und dabei auch noch hohe Gehaltsschecks in die Taschen ihrer Shorts stecken können. Die eher kreativen Skater nennen sich Rigger und basteln am liebsten aus Schrott Rampen oder andere Gaps, die sie dann natürlich auch gleich ausprobieren.
Somit lassen sich die vielen Aufgaben, die alle Levels für Euch bereit halten, auch in diese Kategorien einordnen. Mit der Zeit werdet Ihr Euch für eine Richtung entscheiden müssen, womit Ihr euren eigenen Skatestil definiert. Zu Beginn solltet Ihr Euch aber erst einmal ganz frei an alle Aufgaben wagen und ausprobieren, was sie für Euch bereit halten. Beim Hardcore-Skaten geht es meistens darum, einen bestimmten Trick an einem festgelegten Ort auszuführen und durch besonderen Wagemut zu punkten. Karriere-Skater dagegen zeigen Ihr Können am liebsten vor der Kamera oder zumindest vor einem beachtlichen Publikum. Hierbei gilt es die Tricks möglichst sauber zu stehen, was durch eine Zeitlupenfunktion erleichtert wird.
Besonders interessant ist das Leben der Rigger, zumindest wenn Ihr an den Parkeditoren vergangener Tony Hawk-Teilen viel Spaß hattet. Als Rigger habt Ihr nämlich oft die Möglichkeit Rampen, Grindstangen und viele andere Gaps in den Levels aufzustellen, um auf diesen dann Tricks auszuführen. Dieses Bauelement im laufendem Spiel bringt etwas neuen Wind in die Serie und gestaltet sich sehr unterhaltsam. Ein richtiger Parkeditor für die Erstellung eines komplett eigenen Skateparcours kann dadurch aber natürlich nicht ersetzt werden, sodass dessen Fehlen den einen oder anderen Fan sicherlich enttäuschen wird.
Durch die verschiedenen Aufgabentypen gestaltet sich der Story-Modus sehr abwechslungsreich, vor allem da darüber hinaus noch andere Aufgaben auf Euch warten. Neben den Storyzielen dürft Ihr Euch so auch an Klassik-Aufgaben versuchen, die sich an verteilten Arcade-Automaten starten lassen. Diese Aufgaben sind an die älteren Teile angelehnt und umfassen unter anderem auch die guten alten Highscore-Läufe, bei denen Ihr innerhalb eines Zeitlimits eine bestimmte Punktezahl erreichen müsst. Somit sind die die alten Modi doch nicht ganz verschwunden, sondern in schwacher Form im Story-Modus enthalten, der dadurch zu einer interessanten und auch umfangreichen Angelegenheit wird.
Keine Kontrolle
Sehr wichtig bei einem Skatespiel ist natürlich die Steuerung. Das Gameplay wird schließlich davon bestimmt, Aktionen gezielt und möglichst genau ausführen zu können. Auf dem ersten Blick scheinen die Entwickler dabei auch gute Arbeit geleistet haben, die Tastenbelegung ist nämlich durchweg durchdacht und ermöglicht das Ausführen grundlegender Tricks schnell und einfach. Der Ollie, also der Basissprung, hat natürlich einen Platz auf dem A-Button bekommen. Grinds werden mit dem B-Knopf und Grab- und Flip-Tricks mit der Z- bzw. C-Taste ausgeführt. Es ist nur eine sehr kurze Eingewöhnungsphase von Nöten, bis Ihr all diese Tricks verinnerlicht habt.
Aber nicht nur Tasten werden zur Kontrolle eures Skaters benötigt, auch mit Bewegungen werden Aktionen ausgeführt. Leider liegt genau da das große Problem des Spiels. Die Erkennung der Bewegungen funktioniert nämlich schlicht und einfach nicht. Das zeigt sich schon beim Manual, der sowohl mit dem Analogstick, als auch durch das Neigen des Nunchuck ausgeführt werden kann. Während die altbekannte Stickvariante wie immer tadellos funktioniert, sind mit dem Nunchuck etliche Versuche nötig, bis euer Skater endlich auf zwei Rollen durch die Gegend fährt.
Während beim Manual noch das Ausweichen auf den Analogstick möglich ist, haben alle anderen bewegungsabhängigen Aktionen keine alternative Taste. So kann leider auch der Fokus-Modus, der als Zeitlupenfunktion eigentlich immens wichtig ist, nur in den seltensten Fällen im richtigen Augenblick aktiviert werden, was Euch nicht nur massig Punkte kosten kann, sondern mindestens genauso viele Nerven.
Wer auf Hardcoreskater setzt, muss besonders viel Frust aushalten können. Dabei kommt nämlich oft der „Aggro-Kick“ zum Einsatz, bei dem Ihr die Wii-Remote in einem bestimmten Takt schlagen müsst. Was in Einzelfällen schon nicht funktioniert, funktioniert im Takt natürlich schon gar nicht. Somit sollte es nicht sehr verwunderlich sein, wenn Ihr Wii-Remote und Nunchuck nach kurzer Zeit in die Ecke schmeißt. Die Aufgaben des Spiels sind sicherlich interessant, die Steuerung nimmt Euch aber jede Motivation, um Euch an diesen zu versuchen. Wer bei der Wii-Version von „Proving Ground“ weit kommen möchte, braucht also viel Geduld und eine ausgeprägte Frusttoleranz. Der Spielspaß wird dabei natürlich stark in Mitleidenschaft gezogen, womit selbst große Fans dieses Spiel schnell wieder ins Regal stellen könnten.
Der richtige Skate-Soundtrack
Im Mehrspielermodus hat sich im Vergleich zu früheren Teilen der Serie nichts getan. Hier dürfen zwei Spieler in vier altbekannten Disziplinen antreten. Beim „Trickturnier“ gilt es mehr Punkte als der Gegenspieler zu holen, während bei „Graffiti“ die Markierung von Objekten im Vordergrund steht. Auch „Loser“ ist wieder vorhanden, wobei sich zwei Freunde gegenseitig mit Tricks überbieten müssen. Friedlich geht es dagegen beim Fun-Skaten zu, bei dem zwei Spieler einfach gemeinsam die Levels unsicher machen. Da im Mehrspieler-Modus die problematischen Tricks gezielt umgangen werden können, kommt hier auch etwas mehr Spaß auf, als im Story-Part. Enttäuschend ist allerdings, dass sich der Multiplayer-Modus schon seit Jahren nicht mehr weiterentwickelt hat.
In grafischer Hinsicht gestaltet sich die Wii-Version von „Proving Ground“ grundsolide. Ein großer optischer Sprung im Vergleich zu den GameCube-Ablegern ist zwar nicht auszumachen, dafür sehen die Charaktere aber sauber aus, die Animationen sind weich und die Framerate durchweg flüssig. Negativ zu vermerken sind dagegen die Levels, die seltsam leer und detailarm wirken. Insgesamt bleibt das Spiel also hinter den technischen Möglichkeiten des Wii zurück.
Wo „Tony Hawk“ drauf steht, ist meistens richtig gute Musik drin. Das ist auch hierbei wieder der Fall, die Tracklist kann sich nämlich sehen lassen. Neben vielen Songs des Hip Hop-Genres werden vor allem Freunde des gepflegten Rocks verwöhnt. Von den Beastie Boys, über die Foo Fighters bis hin zu der legendären Grunge-Band Nirvana ist eine gute Auswahl vorhanden, auch wenn die Tracklisten dieser Serie sicherlich schon mal gefüllter und besser gemischt waren.
Es ist wieder an der Zeit aufs Skateboard zu steigen und die Welt zum Spielplatz zu erklären. Während der Wii im letzten Jahr nur mit einem Spin-Off der berühmten „Tony Hawk“-Reihe bedient wurde, erhält er mit „Proving Ground“ nun seinen ersten richtigen Teil der Serie, bei dem Ihr bestimmt, wohin Euch das Skaten führen soll.
Zu Beginn landet Ihr aber erst einmal, ganz ohne Möglichkeit zur freien Entscheidung, im Hauptmenü. Wer zuvor schon den einen oder anderen Teil der Serie gespielt hat, wird dabei eine negative Überraschung erleben. Die große Modiauswahl früherer Teile scheint verschwunden zu sein, sodass neben dem Story-Modus nur noch die Optionen und ein Mehrspielerpart auswählbar sind. Später wird sich herausstellen, das viele der altbekannten Modi nun im Story-Modus enthalten sind, einige wichtige Elemente, wie ein richtiger Editor, fehlen aber dennoch. Außerdem haben es die Entwickler nicht für nötig empfunden einen Online-Modus zu integrieren, so wie er in den Versionen für die anderen Heimkonsolen zu finden ist.
Nachdem Ihr Euch für den Story-Modus entschieden habt, geht es erstmal ans Erstellen eines eigenen Skaters. Faule Spieler können zwar auch einfach den Zufallsgenerator die gesamte Arbeit überlassen, wer sein Ebenbild auf die Mattscheibe bringen möchte, wird sich aber über die weitreichenden Möglichkeiten des Editors freuen. Name, Aussehen, Kleidung und Accessoires lassen sich hier festlegen und auch euer eigenes Skateboard darf gestaltet werden. Wenn Ihr mit eurem Werk zufrieden seid, dürft Ihr es in die Welt von „Proving Ground“ entlassen.
Finde deinen Stil
Die Story folgt dieses Mal dem Motto „So wie du skatest, bist du auch“. Dabei werden ganz klischeehaft alle Skater in drei Arten unterteilt. Da gibt es die Hardcoreskater, die sich mit Leib und Seele dem Extremsport verschrieben haben und sich auch von Polizisten nicht davon abhalten lassen, die ganze Welt als Skatepark zu missbrauchen. In einer ganz anderen Liga spielen dagegen die Karriereskater, die Videos drehen, von Fans bejubelt werden und dabei auch noch hohe Gehaltsschecks in die Taschen ihrer Shorts stecken können. Die eher kreativen Skater nennen sich Rigger und basteln am liebsten aus Schrott Rampen oder andere Gaps, die sie dann natürlich auch gleich ausprobieren.
Somit lassen sich die vielen Aufgaben, die alle Levels für Euch bereit halten, auch in diese Kategorien einordnen. Mit der Zeit werdet Ihr Euch für eine Richtung entscheiden müssen, womit Ihr euren eigenen Skatestil definiert. Zu Beginn solltet Ihr Euch aber erst einmal ganz frei an alle Aufgaben wagen und ausprobieren, was sie für Euch bereit halten. Beim Hardcore-Skaten geht es meistens darum, einen bestimmten Trick an einem festgelegten Ort auszuführen und durch besonderen Wagemut zu punkten. Karriere-Skater dagegen zeigen Ihr Können am liebsten vor der Kamera oder zumindest vor einem beachtlichen Publikum. Hierbei gilt es die Tricks möglichst sauber zu stehen, was durch eine Zeitlupenfunktion erleichtert wird.
Besonders interessant ist das Leben der Rigger, zumindest wenn Ihr an den Parkeditoren vergangener Tony Hawk-Teilen viel Spaß hattet. Als Rigger habt Ihr nämlich oft die Möglichkeit Rampen, Grindstangen und viele andere Gaps in den Levels aufzustellen, um auf diesen dann Tricks auszuführen. Dieses Bauelement im laufendem Spiel bringt etwas neuen Wind in die Serie und gestaltet sich sehr unterhaltsam. Ein richtiger Parkeditor für die Erstellung eines komplett eigenen Skateparcours kann dadurch aber natürlich nicht ersetzt werden, sodass dessen Fehlen den einen oder anderen Fan sicherlich enttäuschen wird.
Durch die verschiedenen Aufgabentypen gestaltet sich der Story-Modus sehr abwechslungsreich, vor allem da darüber hinaus noch andere Aufgaben auf Euch warten. Neben den Storyzielen dürft Ihr Euch so auch an Klassik-Aufgaben versuchen, die sich an verteilten Arcade-Automaten starten lassen. Diese Aufgaben sind an die älteren Teile angelehnt und umfassen unter anderem auch die guten alten Highscore-Läufe, bei denen Ihr innerhalb eines Zeitlimits eine bestimmte Punktezahl erreichen müsst. Somit sind die die alten Modi doch nicht ganz verschwunden, sondern in schwacher Form im Story-Modus enthalten, der dadurch zu einer interessanten und auch umfangreichen Angelegenheit wird.
Keine Kontrolle
Sehr wichtig bei einem Skatespiel ist natürlich die Steuerung. Das Gameplay wird schließlich davon bestimmt, Aktionen gezielt und möglichst genau ausführen zu können. Auf dem ersten Blick scheinen die Entwickler dabei auch gute Arbeit geleistet haben, die Tastenbelegung ist nämlich durchweg durchdacht und ermöglicht das Ausführen grundlegender Tricks schnell und einfach. Der Ollie, also der Basissprung, hat natürlich einen Platz auf dem A-Button bekommen. Grinds werden mit dem B-Knopf und Grab- und Flip-Tricks mit der Z- bzw. C-Taste ausgeführt. Es ist nur eine sehr kurze Eingewöhnungsphase von Nöten, bis Ihr all diese Tricks verinnerlicht habt.
Aber nicht nur Tasten werden zur Kontrolle eures Skaters benötigt, auch mit Bewegungen werden Aktionen ausgeführt. Leider liegt genau da das große Problem des Spiels. Die Erkennung der Bewegungen funktioniert nämlich schlicht und einfach nicht. Das zeigt sich schon beim Manual, der sowohl mit dem Analogstick, als auch durch das Neigen des Nunchuck ausgeführt werden kann. Während die altbekannte Stickvariante wie immer tadellos funktioniert, sind mit dem Nunchuck etliche Versuche nötig, bis euer Skater endlich auf zwei Rollen durch die Gegend fährt.
Während beim Manual noch das Ausweichen auf den Analogstick möglich ist, haben alle anderen bewegungsabhängigen Aktionen keine alternative Taste. So kann leider auch der Fokus-Modus, der als Zeitlupenfunktion eigentlich immens wichtig ist, nur in den seltensten Fällen im richtigen Augenblick aktiviert werden, was Euch nicht nur massig Punkte kosten kann, sondern mindestens genauso viele Nerven.
Wer auf Hardcoreskater setzt, muss besonders viel Frust aushalten können. Dabei kommt nämlich oft der „Aggro-Kick“ zum Einsatz, bei dem Ihr die Wii-Remote in einem bestimmten Takt schlagen müsst. Was in Einzelfällen schon nicht funktioniert, funktioniert im Takt natürlich schon gar nicht. Somit sollte es nicht sehr verwunderlich sein, wenn Ihr Wii-Remote und Nunchuck nach kurzer Zeit in die Ecke schmeißt. Die Aufgaben des Spiels sind sicherlich interessant, die Steuerung nimmt Euch aber jede Motivation, um Euch an diesen zu versuchen. Wer bei der Wii-Version von „Proving Ground“ weit kommen möchte, braucht also viel Geduld und eine ausgeprägte Frusttoleranz. Der Spielspaß wird dabei natürlich stark in Mitleidenschaft gezogen, womit selbst große Fans dieses Spiel schnell wieder ins Regal stellen könnten.
Der richtige Skate-Soundtrack
Im Mehrspielermodus hat sich im Vergleich zu früheren Teilen der Serie nichts getan. Hier dürfen zwei Spieler in vier altbekannten Disziplinen antreten. Beim „Trickturnier“ gilt es mehr Punkte als der Gegenspieler zu holen, während bei „Graffiti“ die Markierung von Objekten im Vordergrund steht. Auch „Loser“ ist wieder vorhanden, wobei sich zwei Freunde gegenseitig mit Tricks überbieten müssen. Friedlich geht es dagegen beim Fun-Skaten zu, bei dem zwei Spieler einfach gemeinsam die Levels unsicher machen. Da im Mehrspieler-Modus die problematischen Tricks gezielt umgangen werden können, kommt hier auch etwas mehr Spaß auf, als im Story-Part. Enttäuschend ist allerdings, dass sich der Multiplayer-Modus schon seit Jahren nicht mehr weiterentwickelt hat.
In grafischer Hinsicht gestaltet sich die Wii-Version von „Proving Ground“ grundsolide. Ein großer optischer Sprung im Vergleich zu den GameCube-Ablegern ist zwar nicht auszumachen, dafür sehen die Charaktere aber sauber aus, die Animationen sind weich und die Framerate durchweg flüssig. Negativ zu vermerken sind dagegen die Levels, die seltsam leer und detailarm wirken. Insgesamt bleibt das Spiel also hinter den technischen Möglichkeiten des Wii zurück.
Wo „Tony Hawk“ drauf steht, ist meistens richtig gute Musik drin. Das ist auch hierbei wieder der Fall, die Tracklist kann sich nämlich sehen lassen. Neben vielen Songs des Hip Hop-Genres werden vor allem Freunde des gepflegten Rocks verwöhnt. Von den Beastie Boys, über die Foo Fighters bis hin zu der legendären Grunge-Band Nirvana ist eine gute Auswahl vorhanden, auch wenn die Tracklisten dieser Serie sicherlich schon mal gefüllter und besser gemischt waren.
Sascha Geldermann meint...
Die Wii-Version von "Proving Ground" ist eine Enttäuschung. Die geringe Modi-Auswahl lässt sich in Anbetracht des sehr interessanten Story-Modus noch verschmerzen, die katastrophale Bewegungserkennung dagegen ist unverzeihlich. Viele Aktionen lassen sich so nämlich nicht zuverlässig ausführen, was bei einem Skate-Spiel natürlich fatale Folgen für Motivation und Spielspaß hat.
Die Wii-Version von "Proving Ground" ist eine Enttäuschung. Die geringe Modi-Auswahl lässt sich in Anbetracht des sehr interessanten Story-Modus noch verschmerzen, die katastrophale Bewegungserkennung dagegen ist unverzeihlich. Viele Aktionen lassen sich so nämlich nicht zuverlässig ausführen, was bei einem Skate-Spiel natürlich fatale Folgen für Motivation und Spielspaß hat.

GRAFIK
Die Framerate ist stabil und Charaktere sehen sehr gut aus. Die Umgebung bewegt sich aber nur auf GameCube-Niveau.
Die Framerate ist stabil und Charaktere sehen sehr gut aus. Die Umgebung bewegt sich aber nur auf GameCube-Niveau.

SOUND
Der Soundtrack ist genretypisch fantastisch.
Der Soundtrack ist genretypisch fantastisch.

BEDIENUNG
Alles, was mit den Knöpfen erledigt wird, funktioniert. Die Bewegungserkennung ist aber katastrophal und macht den Titel fast unspielbar.
Alles, was mit den Knöpfen erledigt wird, funktioniert. Die Bewegungserkennung ist aber katastrophal und macht den Titel fast unspielbar.

UMFANG
Der Story-Modus ist interessant. Ansonsten gibt es aber kaum Modi.
Der Story-Modus ist interessant. Ansonsten gibt es aber kaum Modi.
SPIELSPASS
Die miese Steuerung bricht Tony das Genick.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Die miese Steuerung bricht Tony das Genick.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel