EA Playground
Artikel verfasst von Alischan Akhtar am 26.11.2007
Back to school
Schön war die Zeit als man auf dem Spielplatz seiner alten Schule unbeschwert gespielt hat. Man kickte mit den Kumpels, tauschte Murmeln, spielte Basketball, ließ Papierflieger durch die Gegend fliegen oder schoss mit Schaumstoffpistolen seine Mitschüler ab. Moment, sowas hab ich ja nie erlebt, aber nun habe ich und jeder andere die Gelegenheit dazu.
In EA Playground übernimmt ihr die Kontrolle über ein Kind welches auf dem virtuellen Schulhof sein Können unter Beweis stellen muss.
Zu Beginn des Spiels werdet ihr erstmal vom Stickerkönig um Empfang genommen. Er weist euch in das Leben auf dem Schulhof ein und erzählt euch dass es verschiedene Kinder gibt, die euch herausfordern werden. Besiegt ihr sie alle, könnt ihr 23 goldene Sticker bekommen. Wenn ihr alle 23 gesammelt habt, dürft ihr gegen den Stickerkönig persönlich in allen Disziplinen noch einmal antreten um den letzten goldenen Sticker zu erhalten. So macht man sich auf dem Weg über den Schulhof. Ihr steuert das Spiel komplett nur mit der Wii-Remote, der Nunchuk wird nicht benutzt. Ihr steuert euer Kind, welches ihr zu Beginn aussuchen und benennen könnt, mit dem Steuerkreuz über dem Schulhof. Die Kinder gegen die ihr antreten könnt, erkennt ihr an einer Markierung über ihren Köpfen. Wenn ihr sie das erste Mal besiegt habt, bekommt ihr einen der goldenen Sticker. Danach haben sie noch andere Herausforderungen für euch.
Allerlei Spielerei?
Es gibt insgesamt sieben verschieden Spiele. Eines davon ist Völkerball was die meisten wohl noch aus dem Sportunterricht kennen dürften. Es spielen zwei Teams gegeneinander und man muss versuchen die Gegner mit Bällen abzuwerfen. Auch hier steuert ihr euer Kinder mit dem Steuerkreuz der Wii-Remote. Durch schwingen der Wii-Remote nach vorne werft ihr euren Ball. Schwingt ihr zur Seite, könnte ihr zur Seite springen um Würfe auszuweichen. Sollten eure Teamkameraden abgeworfen worden sein, habt ihr die Möglichkeit sie wieder ins Spiel zurück zu bringen. Dazu müsst ihr lediglich einen Ball auffangen.
Dies könnt ihr durch gut getimtes drücken des B-Knopfs tun wenn der Ball auf euch zufliegt. Eines der anderen Spiele heißt Kicks. Hier spielt ihr eine Mischung aus Volleyball und Fußball. In der Mitte ist ein Netz und auf beiden Seiten ein Tor. Zum schießen müsst ihr lediglich die Wii-Remote schütteln, gleiche Steuerung gilt für den Torwart. Leider ist vor allem das Halten von Bällen oft willkürlich. So schüttelt man in die richtige Richtung, jedoch springt ihr in die entgegengesetzte Richtung. Dies ist vor allem bei den Nebenherausforderungen oft frustrierend. So dürft ihr in einer Herausforderung kein Gegentor bekommen, aber drei eigene schießen. Oder ihr müsst zehn Bälle halten (wobei Lattentreffer auch als gehalten gelten).
Kinderleicht
Das Problem bei den Herausforderungen ist, dass es keine richtigen Herausforderungen sind und es immer die gleichen sind, nur in leicht abgeänderter Form. So gibt es drei verschiedene Kinder die mit euch kicken möchten. Bei jedem muss man Bälle halten und zu null gewinnen (jeweils ein paar Bälle mehr halten bzw. mehr Tore schießen). So fehlt einem leider die Abwechslung. Dies zieht sich über alle Spiele. Die wieten sind übrigens Autorennen, wo ihr auf einer Modelrennbahn mit Rennboliden über die Strecken rast.
Beim Tetherball hängt ein Ball an einer Schnur rund ihr müsst versuchen ihn so oft wie möglich um die Stange zu schlagen. Dies tut ihr durch gutes Timing mit der Wii-Remote. Die anderen drei Spiele sind Papierflieger, Wandball und Darts. Beim ersten müsst ihr eure Wii-Remote wie einen Papierflieger halten und diesen dann ins Ziel balancieren bzw. lenken. Wandball stellt eine Art Squash dar, wo ihr den Ball jedoch mit der Hand gegen die Wand schlagen müsst, so dass euer Gegner den Abpraller am besten nicht erreichen kann. Wer denkt dass das letzte Spiel Darts etwas mit dem Spiel Dart zu tun hat, ist auf dem Holzweg. Darts ist eine Art Ego-Shooter wo ihr mit einem Gewehr durch die Gegend lauft und andere Kinder abschießt. Dieser Modus erinnert sehr stark an die Ego-Shooter Passagen aus Rayman Raving Rabbids, nur mit Kindern anstatt von Hasen und mit weniger Action.
Murmeln regieren den Schulhof
Wenn ihr Aufgaben erfolgreich meistert, bekommt ihr Murmeln. Murmeln ist eure „Währung“ auf dem Schulhof. Wenn ihr genug Murmeln gesammelt habt, könnt ihr diese gegen Power Ups eintauschen. So könnt ihr nochmal für jede Disziplin verschieden Sticker kaufen, die euch zum Beispiel einen Megaschuss bzw. Schlag ausführen lassen, oder euch neue Modelle fürs Papierfliegen zur Verfügung stellen. Die Power Ups sind allesamt recht nett, aber bis auf die Extraflieger hilft euch nichts großartig weiter, da es schon so sehr leicht ist. Neben den sieben Hauptspielen gibt es noch kleinere Nebenaufgaben die allesamt unwichtig sind. So sind in jeder Ecke Murmeln „versteckt“ und ihr könnt mit den Kindern abklatschen. Zudem liegen noch ein paar Herrenlose Basketbälle los die ihr dribbeln könnt. Schafft ihr dies, könnt ihr mit ihnen durch die gegen laufen, wo von man wiederrum nichts hat. Zu dem gibt es noch eine Basketball Challenge wo ihr Freiwürfe wirft und die Insektenjagd. Bei allen Spielen bekommt man Murmeln und man muss alles schaffen, wenn man auf 100% kommen möchte.
Dies kann man durch einen Druck des Minus-Knopfs überprüfen. Hier sieht man sein Zeugnis und man kann sehen was man schon alles erreicht hat bzw. was noch nicht. Das Spiel bietet zu dem noch einen Multiplayer Modus wo man mit bis zu drei weiteren Spielern sein Können unter Beweis stellen kann. Der Multiplayer ist dann natürlich auch am spaßigsten, jedoch kann man nicht alle Spiele zu viert Spielen. Wand- und Tetherball kann man verständlicherweise nur zu zweit Spielen. Das größte Manko ist aber leider die Anzahl der Spiele und leider gibt es weder einen Online Modus oder irgendwelche Ranglisten.
Oldschool Technik?
Grafisch macht EA Playground nicht viel her. Es spielt auf den Cute Look von My Sims an, ohne jedoch so niedlich zu wirken wie eben jene Sims. Mir persönlich gefiel der Look der Charaktere überhaupt nicht. Ich fand sie eher hässlich als schön. Dies ist jedoch Geschmackssache. Keine Geschmackssache ist aber die Qualität der Grafik. So erleben wir hier grafisch GameCube Mittelmaß. Dafür sind die vier Areale relativ groß geraten. Auch findet ihr eine Menge an Kindern wieder die über den Schulhof oder im Park laufen, jedoch könnt ihr nur Kinder ansprechen, die euch eine Herausforderung anbieten. Der Sound macht da ebenso keine Ausnahme. Die Texte werden mit einem Geblabber untermalt, was die Sprache darstellen soll. Auch hier hat man sich an die Sims orientiert, also spendierte man auch den Schulhofkindern eine fiktive Sprache. Die Musikuntermalung ist langweilig und monoton und kann teilweise nervig sein.
Schön war die Zeit als man auf dem Spielplatz seiner alten Schule unbeschwert gespielt hat. Man kickte mit den Kumpels, tauschte Murmeln, spielte Basketball, ließ Papierflieger durch die Gegend fliegen oder schoss mit Schaumstoffpistolen seine Mitschüler ab. Moment, sowas hab ich ja nie erlebt, aber nun habe ich und jeder andere die Gelegenheit dazu.
In EA Playground übernimmt ihr die Kontrolle über ein Kind welches auf dem virtuellen Schulhof sein Können unter Beweis stellen muss.
Zu Beginn des Spiels werdet ihr erstmal vom Stickerkönig um Empfang genommen. Er weist euch in das Leben auf dem Schulhof ein und erzählt euch dass es verschiedene Kinder gibt, die euch herausfordern werden. Besiegt ihr sie alle, könnt ihr 23 goldene Sticker bekommen. Wenn ihr alle 23 gesammelt habt, dürft ihr gegen den Stickerkönig persönlich in allen Disziplinen noch einmal antreten um den letzten goldenen Sticker zu erhalten. So macht man sich auf dem Weg über den Schulhof. Ihr steuert das Spiel komplett nur mit der Wii-Remote, der Nunchuk wird nicht benutzt. Ihr steuert euer Kind, welches ihr zu Beginn aussuchen und benennen könnt, mit dem Steuerkreuz über dem Schulhof. Die Kinder gegen die ihr antreten könnt, erkennt ihr an einer Markierung über ihren Köpfen. Wenn ihr sie das erste Mal besiegt habt, bekommt ihr einen der goldenen Sticker. Danach haben sie noch andere Herausforderungen für euch.
Allerlei Spielerei?
Es gibt insgesamt sieben verschieden Spiele. Eines davon ist Völkerball was die meisten wohl noch aus dem Sportunterricht kennen dürften. Es spielen zwei Teams gegeneinander und man muss versuchen die Gegner mit Bällen abzuwerfen. Auch hier steuert ihr euer Kinder mit dem Steuerkreuz der Wii-Remote. Durch schwingen der Wii-Remote nach vorne werft ihr euren Ball. Schwingt ihr zur Seite, könnte ihr zur Seite springen um Würfe auszuweichen. Sollten eure Teamkameraden abgeworfen worden sein, habt ihr die Möglichkeit sie wieder ins Spiel zurück zu bringen. Dazu müsst ihr lediglich einen Ball auffangen.
Dies könnt ihr durch gut getimtes drücken des B-Knopfs tun wenn der Ball auf euch zufliegt. Eines der anderen Spiele heißt Kicks. Hier spielt ihr eine Mischung aus Volleyball und Fußball. In der Mitte ist ein Netz und auf beiden Seiten ein Tor. Zum schießen müsst ihr lediglich die Wii-Remote schütteln, gleiche Steuerung gilt für den Torwart. Leider ist vor allem das Halten von Bällen oft willkürlich. So schüttelt man in die richtige Richtung, jedoch springt ihr in die entgegengesetzte Richtung. Dies ist vor allem bei den Nebenherausforderungen oft frustrierend. So dürft ihr in einer Herausforderung kein Gegentor bekommen, aber drei eigene schießen. Oder ihr müsst zehn Bälle halten (wobei Lattentreffer auch als gehalten gelten).
Kinderleicht
Das Problem bei den Herausforderungen ist, dass es keine richtigen Herausforderungen sind und es immer die gleichen sind, nur in leicht abgeänderter Form. So gibt es drei verschiedene Kinder die mit euch kicken möchten. Bei jedem muss man Bälle halten und zu null gewinnen (jeweils ein paar Bälle mehr halten bzw. mehr Tore schießen). So fehlt einem leider die Abwechslung. Dies zieht sich über alle Spiele. Die wieten sind übrigens Autorennen, wo ihr auf einer Modelrennbahn mit Rennboliden über die Strecken rast.
Beim Tetherball hängt ein Ball an einer Schnur rund ihr müsst versuchen ihn so oft wie möglich um die Stange zu schlagen. Dies tut ihr durch gutes Timing mit der Wii-Remote. Die anderen drei Spiele sind Papierflieger, Wandball und Darts. Beim ersten müsst ihr eure Wii-Remote wie einen Papierflieger halten und diesen dann ins Ziel balancieren bzw. lenken. Wandball stellt eine Art Squash dar, wo ihr den Ball jedoch mit der Hand gegen die Wand schlagen müsst, so dass euer Gegner den Abpraller am besten nicht erreichen kann. Wer denkt dass das letzte Spiel Darts etwas mit dem Spiel Dart zu tun hat, ist auf dem Holzweg. Darts ist eine Art Ego-Shooter wo ihr mit einem Gewehr durch die Gegend lauft und andere Kinder abschießt. Dieser Modus erinnert sehr stark an die Ego-Shooter Passagen aus Rayman Raving Rabbids, nur mit Kindern anstatt von Hasen und mit weniger Action.
Murmeln regieren den Schulhof
Wenn ihr Aufgaben erfolgreich meistert, bekommt ihr Murmeln. Murmeln ist eure „Währung“ auf dem Schulhof. Wenn ihr genug Murmeln gesammelt habt, könnt ihr diese gegen Power Ups eintauschen. So könnt ihr nochmal für jede Disziplin verschieden Sticker kaufen, die euch zum Beispiel einen Megaschuss bzw. Schlag ausführen lassen, oder euch neue Modelle fürs Papierfliegen zur Verfügung stellen. Die Power Ups sind allesamt recht nett, aber bis auf die Extraflieger hilft euch nichts großartig weiter, da es schon so sehr leicht ist. Neben den sieben Hauptspielen gibt es noch kleinere Nebenaufgaben die allesamt unwichtig sind. So sind in jeder Ecke Murmeln „versteckt“ und ihr könnt mit den Kindern abklatschen. Zudem liegen noch ein paar Herrenlose Basketbälle los die ihr dribbeln könnt. Schafft ihr dies, könnt ihr mit ihnen durch die gegen laufen, wo von man wiederrum nichts hat. Zu dem gibt es noch eine Basketball Challenge wo ihr Freiwürfe wirft und die Insektenjagd. Bei allen Spielen bekommt man Murmeln und man muss alles schaffen, wenn man auf 100% kommen möchte.
Dies kann man durch einen Druck des Minus-Knopfs überprüfen. Hier sieht man sein Zeugnis und man kann sehen was man schon alles erreicht hat bzw. was noch nicht. Das Spiel bietet zu dem noch einen Multiplayer Modus wo man mit bis zu drei weiteren Spielern sein Können unter Beweis stellen kann. Der Multiplayer ist dann natürlich auch am spaßigsten, jedoch kann man nicht alle Spiele zu viert Spielen. Wand- und Tetherball kann man verständlicherweise nur zu zweit Spielen. Das größte Manko ist aber leider die Anzahl der Spiele und leider gibt es weder einen Online Modus oder irgendwelche Ranglisten.
Oldschool Technik?
Grafisch macht EA Playground nicht viel her. Es spielt auf den Cute Look von My Sims an, ohne jedoch so niedlich zu wirken wie eben jene Sims. Mir persönlich gefiel der Look der Charaktere überhaupt nicht. Ich fand sie eher hässlich als schön. Dies ist jedoch Geschmackssache. Keine Geschmackssache ist aber die Qualität der Grafik. So erleben wir hier grafisch GameCube Mittelmaß. Dafür sind die vier Areale relativ groß geraten. Auch findet ihr eine Menge an Kindern wieder die über den Schulhof oder im Park laufen, jedoch könnt ihr nur Kinder ansprechen, die euch eine Herausforderung anbieten. Der Sound macht da ebenso keine Ausnahme. Die Texte werden mit einem Geblabber untermalt, was die Sprache darstellen soll. Auch hier hat man sich an die Sims orientiert, also spendierte man auch den Schulhofkindern eine fiktive Sprache. Die Musikuntermalung ist langweilig und monoton und kann teilweise nervig sein.
Alischan Akhtar meint...
EA Playground bietet kurzweiligen Spaß, jedoch ist der Singleplayer Part in wenigen Stunden beendet und auch im Multiplayer fehlt einfach die Vielfalt. Die Steuerung, zu wenig Spiele und das Fehlen von Onlinemodus oder wenigstens Online Ranglisten wie bei Rayman Raving Rabbids, geben dem Spiel nur einen niedrigen Wiederspielwert.
EA Playground bietet kurzweiligen Spaß, jedoch ist der Singleplayer Part in wenigen Stunden beendet und auch im Multiplayer fehlt einfach die Vielfalt. Die Steuerung, zu wenig Spiele und das Fehlen von Onlinemodus oder wenigstens Online Ranglisten wie bei Rayman Raving Rabbids, geben dem Spiel nur einen niedrigen Wiederspielwert.

GRAFIK
Solide Umgebungen, manche Figuren sehen sehr schwach modelliert aus.
Solide Umgebungen, manche Figuren sehen sehr schwach modelliert aus.

SOUND
Fiktive Sprachausgabe, nervende und solide Musiken wechseln sich ab.
Fiktive Sprachausgabe, nervende und solide Musiken wechseln sich ab.

BEDIENUNG
Teilweise schwammige Steuerung.
Teilweise schwammige Steuerung.

UMFANG
Zu wenig Mini-Spiele, kaum Abwechslung und keine Online-Modi.
Zu wenig Mini-Spiele, kaum Abwechslung und keine Online-Modi.
SPIELSPASS
Der virtuelle Spielplatz kann nur sehr kurzweilig unterhalten.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Der virtuelle Spielplatz kann nur sehr kurzweilig unterhalten.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel

Genre
Geschicklichkeit
Entwickler
Electronic Arts
Publisher
Electronic Arts
Releasedatum
07.11.2007
USK-Freigabe

» Weitere Infos zum Titel
Geschicklichkeit
Entwickler
Electronic Arts
Publisher
Electronic Arts
Releasedatum
07.11.2007
USK-Freigabe

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