WinneToons: Die Legende vom Schatz im Silbersee
Artikel verfasst von Sascha Geldermann am 11.11.2007
Schatzsuche im Wilden Westen
Mit WinneToons startete 2002 eine Zeichentrickserie im deutschen Fernsehen, die frei auf den Winnetou-Abenteuern von Karl May basiert. Nach 26 Folgen fassten die Macher dann den Entschluss einen Kinofilm zu produzieren, den sie mit „Die Legende vom Schatz im Silbersee“ auch umsetzten. Damit erobern die WinneToons nicht nur die große Leinwand, sondern passend dazu auch den Nintendo DS.
Das Abenteuer beginnt an einem verregneten Tag im Jahre 1860 und führt Euch nach New York. Der junge Bobby erhält von seinem todkranken Vater ein Tagebuch, in dem von der „Kammer der gefiederten Schlange“ die Rede ist. In dieser soll sich ein sagenumwobener Schatz befinden, den schon viele gesucht, aber nie gefunden haben. Nach dem Tod seines Vaters hält Bobby nichts mehr in seiner Heimatstadt, sodass er eine Reise durch den Wilden Westen beginnt, fest entschlossen, den legendären Schatz ausfindig zu machen.
Diese Reise führt durch 20 Level, die vier verschiedenen Settings zugeordnet sind. Als Bobby flüchtet Ihr anfangs aus der Stadt, wobei sich Polizisten an eure Fersen heften, die den Jungen ins Waisenhaus stecken wollen. Außerhalb der Stadt warten aber noch viel größere Gefahren. Die gewissenlosen Brinkley Ganoven haben ebenfalls Wind von dem Schatz bekommen und wollen Euch um jeden Preis aufhalten. Zum Glück findet Ihr aber schnell Verbündete. Besonders das Mädchen Nscho-Tschi, Winnetous Schwester, erweist sich als hilfreiche Begleiterin.
Jump´n´Run pfui…
Den größten Teil des Spiels machen Jump´n´Run-Passagen aus. Diese sind leider sehr ideenlos und bedienen sich lediglich an Standart-Elementen. So springt Ihr von Plattform zu Plattform, erklettert Leitern, verschiebt Kisten und legt Schalter um. Kniffelige Rätsel oder ein interessantes Leveldesign werdet Ihr dabei vergebens suchen. Den Höhepunkt bilden schon gelegentliche Gegenstände die aufgesammelt und wenige Schritte weiter eingesetzt werden müssen. Auch die Kämpfe laufen sehr flach und monoton ab. Ihr spannt mit dem B-Knopf eure Fletsche, schleudert eurem Feind einen Stein ins Gesicht und springt am Ende noch mal auf ihn, damit er endgültig Ruhe gibt.
Ab und zu dürft Ihr Euch auch auf ein Pferd schwingen. Dieses läuft dann ganz alleine los, eure Aufgabe besteht aber darin, Euch vor tiefen Ästen zu ducken und über Hindernisse zu springen. Auch das kam schon in unzähligen anderen Spielen zum Einsatz, bietet aber zumindest etwas Abwechslung. Leider entwickeln sich die Charaktere auch nicht im Spielverkauf weiter, sodass es weder neue Fähigkeiten zu erlernen, noch neue Waffen zu ergattern gibt. Zugegebenermaßen bleibt dem Spiel für große Entwicklungen aber auch zu wenig Zeit. Nach spätestens vier Stunden werdet Ihr nämlich das vollbracht haben, was andere Abenteurer in ihrem ganzen Leben nicht geschafft haben sollen und den legendären Schatz euer Eigen nennen.
…Minispiele hui
Um einiges unterhaltsames als die Jump´n´Run-Passagen gestalten sich die Minispiele, die es gelegentlich zu bewältigen gilt. So dürft Ihr einem Huhn lustiger Weise das Tanzen beibringen oder, ernsterer Weise, mit sicheren Schnitten Dynamit entschärfen. Außerdem lässt sich beim Zielschießen der Bogen von Nscho-Tschi mit dem Stylus spannen, während bei einer Floßfahrt durch gefährliche Felsen das Steuerkreuz voll und ganz ausgelastet wird. Am Tor zum Schatzraum wartet außerdem noch eine ganz besonders harte Prüfung auf Euch, die aus vier Minispielen besteht.
Auch in grafischer Hinsicht lassen sich große Unterschiede ausmachen. Die Jump´n-Run-Levels erinnern mit ihrer einfachen Darstellung und den wenigen Details stark an den Game Boy Advance. Die Minispiele werden dem Nintendo DS dagegen viel gerechter und können mit schönen Charaktermodellen im Comic-Stil und gelungenen Animationen aufwarten.
Die musikalische Untermalung ist in beiden Fällen recht simpel ausgefallen, dafür kann aber die deutsche Sprachausgabe überzeugen. So wird die Geschichte während der Zwischensequenzen erzählt und auch während des Spiels stoßen die Charaktere immer wieder Rufe aus. Auch an der Steuerung ist nichts auszusetzen, was aber auch kein großes Wunder ist. Die Aktionsmöglichkeiten begrenzen sich eigentlich auf Rennen, Springen und Schiessen, womit die Hälfte der Knöpfe nicht einmal belegt ist.
Mit WinneToons startete 2002 eine Zeichentrickserie im deutschen Fernsehen, die frei auf den Winnetou-Abenteuern von Karl May basiert. Nach 26 Folgen fassten die Macher dann den Entschluss einen Kinofilm zu produzieren, den sie mit „Die Legende vom Schatz im Silbersee“ auch umsetzten. Damit erobern die WinneToons nicht nur die große Leinwand, sondern passend dazu auch den Nintendo DS.
Das Abenteuer beginnt an einem verregneten Tag im Jahre 1860 und führt Euch nach New York. Der junge Bobby erhält von seinem todkranken Vater ein Tagebuch, in dem von der „Kammer der gefiederten Schlange“ die Rede ist. In dieser soll sich ein sagenumwobener Schatz befinden, den schon viele gesucht, aber nie gefunden haben. Nach dem Tod seines Vaters hält Bobby nichts mehr in seiner Heimatstadt, sodass er eine Reise durch den Wilden Westen beginnt, fest entschlossen, den legendären Schatz ausfindig zu machen.
Diese Reise führt durch 20 Level, die vier verschiedenen Settings zugeordnet sind. Als Bobby flüchtet Ihr anfangs aus der Stadt, wobei sich Polizisten an eure Fersen heften, die den Jungen ins Waisenhaus stecken wollen. Außerhalb der Stadt warten aber noch viel größere Gefahren. Die gewissenlosen Brinkley Ganoven haben ebenfalls Wind von dem Schatz bekommen und wollen Euch um jeden Preis aufhalten. Zum Glück findet Ihr aber schnell Verbündete. Besonders das Mädchen Nscho-Tschi, Winnetous Schwester, erweist sich als hilfreiche Begleiterin.
Jump´n´Run pfui…
Den größten Teil des Spiels machen Jump´n´Run-Passagen aus. Diese sind leider sehr ideenlos und bedienen sich lediglich an Standart-Elementen. So springt Ihr von Plattform zu Plattform, erklettert Leitern, verschiebt Kisten und legt Schalter um. Kniffelige Rätsel oder ein interessantes Leveldesign werdet Ihr dabei vergebens suchen. Den Höhepunkt bilden schon gelegentliche Gegenstände die aufgesammelt und wenige Schritte weiter eingesetzt werden müssen. Auch die Kämpfe laufen sehr flach und monoton ab. Ihr spannt mit dem B-Knopf eure Fletsche, schleudert eurem Feind einen Stein ins Gesicht und springt am Ende noch mal auf ihn, damit er endgültig Ruhe gibt.
Ab und zu dürft Ihr Euch auch auf ein Pferd schwingen. Dieses läuft dann ganz alleine los, eure Aufgabe besteht aber darin, Euch vor tiefen Ästen zu ducken und über Hindernisse zu springen. Auch das kam schon in unzähligen anderen Spielen zum Einsatz, bietet aber zumindest etwas Abwechslung. Leider entwickeln sich die Charaktere auch nicht im Spielverkauf weiter, sodass es weder neue Fähigkeiten zu erlernen, noch neue Waffen zu ergattern gibt. Zugegebenermaßen bleibt dem Spiel für große Entwicklungen aber auch zu wenig Zeit. Nach spätestens vier Stunden werdet Ihr nämlich das vollbracht haben, was andere Abenteurer in ihrem ganzen Leben nicht geschafft haben sollen und den legendären Schatz euer Eigen nennen.
…Minispiele hui
Um einiges unterhaltsames als die Jump´n´Run-Passagen gestalten sich die Minispiele, die es gelegentlich zu bewältigen gilt. So dürft Ihr einem Huhn lustiger Weise das Tanzen beibringen oder, ernsterer Weise, mit sicheren Schnitten Dynamit entschärfen. Außerdem lässt sich beim Zielschießen der Bogen von Nscho-Tschi mit dem Stylus spannen, während bei einer Floßfahrt durch gefährliche Felsen das Steuerkreuz voll und ganz ausgelastet wird. Am Tor zum Schatzraum wartet außerdem noch eine ganz besonders harte Prüfung auf Euch, die aus vier Minispielen besteht.
Auch in grafischer Hinsicht lassen sich große Unterschiede ausmachen. Die Jump´n-Run-Levels erinnern mit ihrer einfachen Darstellung und den wenigen Details stark an den Game Boy Advance. Die Minispiele werden dem Nintendo DS dagegen viel gerechter und können mit schönen Charaktermodellen im Comic-Stil und gelungenen Animationen aufwarten.
Die musikalische Untermalung ist in beiden Fällen recht simpel ausgefallen, dafür kann aber die deutsche Sprachausgabe überzeugen. So wird die Geschichte während der Zwischensequenzen erzählt und auch während des Spiels stoßen die Charaktere immer wieder Rufe aus. Auch an der Steuerung ist nichts auszusetzen, was aber auch kein großes Wunder ist. Die Aktionsmöglichkeiten begrenzen sich eigentlich auf Rennen, Springen und Schiessen, womit die Hälfte der Knöpfe nicht einmal belegt ist.
Sascha Geldermann meint...
Bei der Umsetzung des WinneToons-Kinofilms handelt es sich um ein viel zu kurzes Jump´n´Run, das sich lediglich an Standart-Elementen bedient. Richtig viel Spaß kommt eigentlich nur bei den Minispielen auf, die aber einen viel zu geringen Teil des Spiels einnehmen.
Bei der Umsetzung des WinneToons-Kinofilms handelt es sich um ein viel zu kurzes Jump´n´Run, das sich lediglich an Standart-Elementen bedient. Richtig viel Spaß kommt eigentlich nur bei den Minispielen auf, die aber einen viel zu geringen Teil des Spiels einnehmen.

GRAFIK
Die Jump'n'Run-Levels sehen schwach aus. Dafür können aber die Minispiele optisch überzeugen.
Die Jump'n'Run-Levels sehen schwach aus. Dafür können aber die Minispiele optisch überzeugen.

SOUND
Die Musik ist einfach gehalten, die deutsche Synchronisation punktet aber.
Die Musik ist einfach gehalten, die deutsche Synchronisation punktet aber.

BEDIENUNG
Bei der Steuerung gibt es keine Probleme.
Bei der Steuerung gibt es keine Probleme.

UMFANG
Das Abenteuer ist recht kurz.
Das Abenteuer ist recht kurz.
SPIELSPASS
Spielspaß kommt bei diesem Abenteuer nur selten auf.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Spielspaß kommt bei diesem Abenteuer nur selten auf.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel