DragonBall Z: Goku Densetsu
Artikel verfasst von Gennaro Grippo am 07.10.2007
DBZ-Universum erneut in Gefahr
Es ist bei weitem keine Seltenheit mehr, dass jede Plattform ein oder mehrere Ableger von Akira Toriyamas Meisterwerk spendiert bekommt. Durchaus berechtigt, denn das DragonBall – Universum erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit und kann eine riesige Fangemeinde vorweisen. Mit „DragonBall Z: Goku Densetsu“ erscheint bereits das zweite Spiel der beliebten Animeserie auf dem Nintendo DS. Während man sich in „DragonBall Z: Supersonic Warriors 2“ noch in bester Beat'em Up – Manier durch die Story kämpfen musste, geht es nun taktischer zur Sache. In einem Trading-Card-Game mit Rollenspieleinlagen soll man noch einmal die DragonBall Z – Geschichte mit Son Goku, Son Gohan, Piccolo und Vegeta Revue passieren lassen. Darüber hinaus sollen freischaltbare Boni und der Multiplayer-Modus für Langzeitmotivation und Abwechslung sorgen.
Das Hauptaugenmerk von „DragonBall Z: Goku Densetsu“ ist ohne weiteres der Story-Modus. Hier dürft Ihr wahlweise den Handlungsstrang von Son Goku, Son Gohan oder Piccolo nachspielen. Des Weiteren lässt sich im Verlauf des Spiels auch der Werdegang von Vegeta freischalten. Startet Ihr mit Son Goku, werdet Ihr schnell Bekanntschaft mit Radditz machen, der Son Gohan gekidnappt hat. Also machen sich Son Goku und sein ehemaliger Rivale Piccolo auf den Weg, Son Gokus Sohn zu befreien. Leider läuft es nicht ganz wie geplant und Son Goku stirbt. Dennoch, im DragonBall Z – Universum ist das möglich, nutzt Son Goku die Zeit um im Jenseits bei Meister Kaio zu trainieren. Dies ist auch bitter nötig, denn schon in einem Jahr sollen weitere Gefahren auflauern und die Erde erschüttern. Piccolo und Son Gohan nutzen die Zeit ebenfalls um ein intensives Training durchzuführen. Kann die Invasion gestoppt werden oder verpennt Son Goku den Angriff im Jenseits?
Auf in den Kampf!
Zu Beginn des Spiels werdet Ihr erst einmal etwas irritiert sein. „DragonBall Z: Goku Densetsu“ ist kein Beat'em Up? In der Tat musste das DragonBall-typische Genre einem Anderen weichen. Diesmal dürft Ihr mit Karten spielen und nebenbei die Entwicklung Eures Kämpfers managen. Erfreulicherweise meldet sich am Anfang Gott zu Wort und erklärt Euch Schritt für Schritt das Kartensystem. Es ist empfehlenswert sich die zahlreichen Tipps durchzulesen, weil sich das Kartensystem andernfalls nicht wirklich von alleine erklären lässt. Viele Möglichkeiten und Taktiken werden Euch erst so offenbart. Habt Ihr einmal den Dreh raus, ist es ein Kinderspiel in „DragonBall Z: Goku Densetsu“ die Gegner aus dem Verkehr zu ziehen. Das Besondere an den Karten ist ihre Aufteilung: Jede Karte besitzt drei Symbole. Die obere DragonBall-Kugel signalisiert Eure Stärke an. Je mehr Sterne darin vorzufinden sind, desto stärker seid Ihr im Angriff. Die untere DragonBall-Kugel zeigt Euch hingegen den Verteidigungswert an. Je höher dieser ist, desto besser könnt Ihr gegnerische Attacken blocken. Last but not least wäre das Aktionssymbol zu nennen, welches Ihr mittig auf der Karte findet. Dieses gibt Aufschluss darüber, welche Aktion ausgeführt werden muss. Insgesamt gibt es acht Aktionen: Angriff, Energie, Training, Umkehr, Einsatz, Event, Verstecken und Z-Karte.
Dieses System zu verinnerlichen bedarf nur einer kleinen Eingewöhnungszeit. Die Aktion „Angriff“ erklärt sich von selbst. Verfügt Eure Karte über das Aktionssymbol „Energie“, wird für den jeweiligen Kampf die Stärke Eures Kämpfers erhöht, „Training“ stärkt wiederum Eure Verteidigung. Nutzt Ihr die Karte „Umkehr“, wird die Stärkequote Eures Gegners mit der Stärkequote Eurer Karte vertauscht, so dass Ihr im wahrsten Sinne des Wortes den Gegner mit seinen eigenen Waffen bezwingt. Das Aktionssymbol „Einsatz“ erlaubt es Euch Items zu verwenden, wie beispielsweise das Auffrischen Eurer Lebensenergie. Mit einer Karte, die das Symbol „Event“ besitzt, könnt Ihr Freunde herbeirufen, die Euch im Kampf unterstützen. Des Weiteren gibt es das „Verstecken“-Aktionssymbol, mit dem Ihr versuchen könnt, aus dem Kampf zu flüchten. Zu guter Letzt wäre die Z-Karte zu nennen. Dies ist die mit Abstand schönste Karte überhaupt, denn Dank Ihr dürft Ihr selbst entscheiden, welche Aktion ausgeführt werden soll. Hierbei öffnet sich ein Kreismenü, mit dem Ihr die Aktion selbst definieren könnt. Sehr hilfreich, je nach aktueller Lage im Kampf. Wichtig ist aber noch zu erwähnen, dass diese Aktionssymbole, wie in den vorhergegangenen Zeilen beschrieben, nur im Kampf-Modus so zutreffen. Befindet Ihr Euch auf der Landkarte, ist die Wirkung der Karten anders!
DragonBall Z als Brettspiel
Wer erinnert sich nicht an „Mario Party“? Auf einer Karte bewegt Ihr Euch, je nach geworfener Zahl, über das Feld und könnt gelegentlich Events auslösen. Dasselbe gilt auch für den Landkarten-Modus in „DragonBall Z: Goku Densetsu“. Eure Spielfigur wandert hier von Punkt zu Punkt um das Ziel der Story für die jeweilige Karte zu erreichen. Jede Mission besitzt darüber hinaus einen Limit an Schritten. Wenn Ihr dieses überschreitet, bevor das Missionsziel erfüllt ist, ist die Mission fehlgeschlagen und Ihr dürft noch einmal von Vorne beginnen. Die Karten haben im Landkarten-Modus, wie weiter oben schon angedeutet, eine andere Funktion und Wirkung. Die Anzahl der Sterne in der oberen DragonBall-Kugel geben Euch nämlich die zur Verfügung stehenden Schritte an, die Ihr auf der Karte machen könnt. Am Ende jedes Zugs stoßt Ihr auf einen Gegner, woraufhin ein Kartenkampf stattfindet. Die Karte, die Ihr für Eure Schritte gezogen habt, wird mit der Eures Gegners konfrontiert. Derjenige, der die höhere Abwehrquote hat, gewinnt das Duell. Solltet Ihr gewinnen, ist der Gegner Geschichte. Gewinnt hingegen Euer Gegner, wechselt das Geschehen in den üblichen Kampf-Modus.
Die Kämpfe an sich mögen anfangs noch spaßig sein, werden jedoch auf Dauer zu simpel. Wahre Herausforderungen stellen sich Euch kaum in den Weg, auch stärkere Gegner wie Radditz lassen sich mit paar ausgeklügelten Zügen schnell besiegen. Obligatorische Kämpfe sind ja noch zu tolerieren, aber das nach jedem Zug ein Gegner auf dem Programm steht ist wahrlich nervig. Vor allem auch, wenn man die Kartenkämpfe verliert und sich somit den eigentlichen Kampf stellen muss. Dadurch zieht sich das Spiel unnötig in die Länge und lässt die Nerven weiter in die Höhe treiben. Recht unterhaltsam sind hingegen die Rollenspieleinlagen geworden, die leider ebenfalls äußerst einfach gestaltet worden sind. In typischer RPG-Manier gilt es Kämpfe zu bestreiten um Erfahrungspunkte zu ergattern. Habt Ihr genug EP gesammelt steigt Euer Kämpfer im Level auf. Hier darf man, nicht wie in anderen Rollenspiele, Punkte auf Fähigkeiten und Attribute verteilen, sondern muss sich eine Dyna-Kapsel aussuchen. Je nachdem welche Farbe diese Kapsel besitzt, wird die entsprechende Fähigkeit verbessert. Diese Fähigkeiten werden durch die Aktionssymbole repräsentiert. Darüber hinaus könnt Ihr auch in einigen Minispielen Erfahrung sammeln und Euren Kämpfer stärken werden lassen.
Kombinieren statt Verlieren
Im späteren Verlauf der Story könnt Ihr auch Abwehr -und Angriffskombos nutzen. Wählt Ihr eine Karte im Kampf aus, blinken weitere kombinierbare Karten auf. Je mehr Karten Ihr kombiniert, desto stärker seid Ihr in der entsprechenden Aktion. Dabei wird die Stärke- oder Abwehrquote aller Karten addiert. Dadurch erhaltet Ihr des Öfteren höhere Werte als die Eures Gegners, wodurch der Kampf ein Kinderspiel wird. Früh oder später wird es Euch gelingen, das Spiel endgültig durchzuspielen. Was bleibt sind nette Boni und ein Multiplayer-Modus, einen Online-Modus sucht man vergeblich. Unter den Boni versteht man neue Karten oder auch Sprachsamples der vier Kämpfer. Wirklich interessant ist dies im Ganzen nicht, doch eingefleischte DragonBall-Fans werden sich freuen Son Goku, Piccolo, Son Gohan und Vegeta in ihrer Muttersprache brüllen zu hören, indem man vorgefertigte Sätze anklickt. Zu guter Letzt noch einige positive und negative Worte zum Multiplayer-Modus. Im Ganzen recht unterhaltsam und dank des einfachen Kartensystems wirklich empfehlenswert für Jedermann. Ferner wird man dank Singlecard-Play-Option mit einem Freund und nur einem Modul Spaß haben. Besitzt jeder ein Exemplar des Spiels, dürfen insgesamt vier Spieler die Karten sprechen lassen. Leider vermisst man einen Online-Modus, der dem Spiel allemal gut getan hätte.
In technischer Hinsicht ist nicht viel zu sagen. Die Grafik reißt bei weitem keine Bäume aus, fängt die Animeserie aber erstklassig ein. Die Musikuntermalung ist hingegen gut gelungen und wird vor allem Fans des Animes erfreuen. Die Melodien, die aus dem Nintendo DS – Lautsprecher kommen vermitteln nämlich einen erstklassigen DragonBall-Flair. Der Steuerung kann man ebenfalls nichts übel nehmen, außer vielleicht ihre Einfachheit. Karten und Aktionen mit dem Stylus auswählen ist nicht sonderlich innovativ, da liefern andere Nintendo DS – Spiele bessere Beispiele. Der Multiplayer ist im Ganzen akzeptabel, ein Online-Modus wäre wünschenswert gewesen. Alles in allem ist „DragonBall Z: Goku Densetsu“ ein akzeptables Trading-Card-Game mit einfachen Rollenspielelementen geworden, welches überwiegend eingefleischte DragonBall-Fans ansprechen wird. Für eine breitere Zielgruppe ist das Spiel zu simpel und bietet kaum Abwechslung.
Es ist bei weitem keine Seltenheit mehr, dass jede Plattform ein oder mehrere Ableger von Akira Toriyamas Meisterwerk spendiert bekommt. Durchaus berechtigt, denn das DragonBall – Universum erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit und kann eine riesige Fangemeinde vorweisen. Mit „DragonBall Z: Goku Densetsu“ erscheint bereits das zweite Spiel der beliebten Animeserie auf dem Nintendo DS. Während man sich in „DragonBall Z: Supersonic Warriors 2“ noch in bester Beat'em Up – Manier durch die Story kämpfen musste, geht es nun taktischer zur Sache. In einem Trading-Card-Game mit Rollenspieleinlagen soll man noch einmal die DragonBall Z – Geschichte mit Son Goku, Son Gohan, Piccolo und Vegeta Revue passieren lassen. Darüber hinaus sollen freischaltbare Boni und der Multiplayer-Modus für Langzeitmotivation und Abwechslung sorgen. Das Hauptaugenmerk von „DragonBall Z: Goku Densetsu“ ist ohne weiteres der Story-Modus. Hier dürft Ihr wahlweise den Handlungsstrang von Son Goku, Son Gohan oder Piccolo nachspielen. Des Weiteren lässt sich im Verlauf des Spiels auch der Werdegang von Vegeta freischalten. Startet Ihr mit Son Goku, werdet Ihr schnell Bekanntschaft mit Radditz machen, der Son Gohan gekidnappt hat. Also machen sich Son Goku und sein ehemaliger Rivale Piccolo auf den Weg, Son Gokus Sohn zu befreien. Leider läuft es nicht ganz wie geplant und Son Goku stirbt. Dennoch, im DragonBall Z – Universum ist das möglich, nutzt Son Goku die Zeit um im Jenseits bei Meister Kaio zu trainieren. Dies ist auch bitter nötig, denn schon in einem Jahr sollen weitere Gefahren auflauern und die Erde erschüttern. Piccolo und Son Gohan nutzen die Zeit ebenfalls um ein intensives Training durchzuführen. Kann die Invasion gestoppt werden oder verpennt Son Goku den Angriff im Jenseits?
Auf in den Kampf!
Zu Beginn des Spiels werdet Ihr erst einmal etwas irritiert sein. „DragonBall Z: Goku Densetsu“ ist kein Beat'em Up? In der Tat musste das DragonBall-typische Genre einem Anderen weichen. Diesmal dürft Ihr mit Karten spielen und nebenbei die Entwicklung Eures Kämpfers managen. Erfreulicherweise meldet sich am Anfang Gott zu Wort und erklärt Euch Schritt für Schritt das Kartensystem. Es ist empfehlenswert sich die zahlreichen Tipps durchzulesen, weil sich das Kartensystem andernfalls nicht wirklich von alleine erklären lässt. Viele Möglichkeiten und Taktiken werden Euch erst so offenbart. Habt Ihr einmal den Dreh raus, ist es ein Kinderspiel in „DragonBall Z: Goku Densetsu“ die Gegner aus dem Verkehr zu ziehen. Das Besondere an den Karten ist ihre Aufteilung: Jede Karte besitzt drei Symbole. Die obere DragonBall-Kugel signalisiert Eure Stärke an. Je mehr Sterne darin vorzufinden sind, desto stärker seid Ihr im Angriff. Die untere DragonBall-Kugel zeigt Euch hingegen den Verteidigungswert an. Je höher dieser ist, desto besser könnt Ihr gegnerische Attacken blocken. Last but not least wäre das Aktionssymbol zu nennen, welches Ihr mittig auf der Karte findet. Dieses gibt Aufschluss darüber, welche Aktion ausgeführt werden muss. Insgesamt gibt es acht Aktionen: Angriff, Energie, Training, Umkehr, Einsatz, Event, Verstecken und Z-Karte. Dieses System zu verinnerlichen bedarf nur einer kleinen Eingewöhnungszeit. Die Aktion „Angriff“ erklärt sich von selbst. Verfügt Eure Karte über das Aktionssymbol „Energie“, wird für den jeweiligen Kampf die Stärke Eures Kämpfers erhöht, „Training“ stärkt wiederum Eure Verteidigung. Nutzt Ihr die Karte „Umkehr“, wird die Stärkequote Eures Gegners mit der Stärkequote Eurer Karte vertauscht, so dass Ihr im wahrsten Sinne des Wortes den Gegner mit seinen eigenen Waffen bezwingt. Das Aktionssymbol „Einsatz“ erlaubt es Euch Items zu verwenden, wie beispielsweise das Auffrischen Eurer Lebensenergie. Mit einer Karte, die das Symbol „Event“ besitzt, könnt Ihr Freunde herbeirufen, die Euch im Kampf unterstützen. Des Weiteren gibt es das „Verstecken“-Aktionssymbol, mit dem Ihr versuchen könnt, aus dem Kampf zu flüchten. Zu guter Letzt wäre die Z-Karte zu nennen. Dies ist die mit Abstand schönste Karte überhaupt, denn Dank Ihr dürft Ihr selbst entscheiden, welche Aktion ausgeführt werden soll. Hierbei öffnet sich ein Kreismenü, mit dem Ihr die Aktion selbst definieren könnt. Sehr hilfreich, je nach aktueller Lage im Kampf. Wichtig ist aber noch zu erwähnen, dass diese Aktionssymbole, wie in den vorhergegangenen Zeilen beschrieben, nur im Kampf-Modus so zutreffen. Befindet Ihr Euch auf der Landkarte, ist die Wirkung der Karten anders!
DragonBall Z als Brettspiel
Wer erinnert sich nicht an „Mario Party“? Auf einer Karte bewegt Ihr Euch, je nach geworfener Zahl, über das Feld und könnt gelegentlich Events auslösen. Dasselbe gilt auch für den Landkarten-Modus in „DragonBall Z: Goku Densetsu“. Eure Spielfigur wandert hier von Punkt zu Punkt um das Ziel der Story für die jeweilige Karte zu erreichen. Jede Mission besitzt darüber hinaus einen Limit an Schritten. Wenn Ihr dieses überschreitet, bevor das Missionsziel erfüllt ist, ist die Mission fehlgeschlagen und Ihr dürft noch einmal von Vorne beginnen. Die Karten haben im Landkarten-Modus, wie weiter oben schon angedeutet, eine andere Funktion und Wirkung. Die Anzahl der Sterne in der oberen DragonBall-Kugel geben Euch nämlich die zur Verfügung stehenden Schritte an, die Ihr auf der Karte machen könnt. Am Ende jedes Zugs stoßt Ihr auf einen Gegner, woraufhin ein Kartenkampf stattfindet. Die Karte, die Ihr für Eure Schritte gezogen habt, wird mit der Eures Gegners konfrontiert. Derjenige, der die höhere Abwehrquote hat, gewinnt das Duell. Solltet Ihr gewinnen, ist der Gegner Geschichte. Gewinnt hingegen Euer Gegner, wechselt das Geschehen in den üblichen Kampf-Modus. Die Kämpfe an sich mögen anfangs noch spaßig sein, werden jedoch auf Dauer zu simpel. Wahre Herausforderungen stellen sich Euch kaum in den Weg, auch stärkere Gegner wie Radditz lassen sich mit paar ausgeklügelten Zügen schnell besiegen. Obligatorische Kämpfe sind ja noch zu tolerieren, aber das nach jedem Zug ein Gegner auf dem Programm steht ist wahrlich nervig. Vor allem auch, wenn man die Kartenkämpfe verliert und sich somit den eigentlichen Kampf stellen muss. Dadurch zieht sich das Spiel unnötig in die Länge und lässt die Nerven weiter in die Höhe treiben. Recht unterhaltsam sind hingegen die Rollenspieleinlagen geworden, die leider ebenfalls äußerst einfach gestaltet worden sind. In typischer RPG-Manier gilt es Kämpfe zu bestreiten um Erfahrungspunkte zu ergattern. Habt Ihr genug EP gesammelt steigt Euer Kämpfer im Level auf. Hier darf man, nicht wie in anderen Rollenspiele, Punkte auf Fähigkeiten und Attribute verteilen, sondern muss sich eine Dyna-Kapsel aussuchen. Je nachdem welche Farbe diese Kapsel besitzt, wird die entsprechende Fähigkeit verbessert. Diese Fähigkeiten werden durch die Aktionssymbole repräsentiert. Darüber hinaus könnt Ihr auch in einigen Minispielen Erfahrung sammeln und Euren Kämpfer stärken werden lassen.
Kombinieren statt Verlieren
Im späteren Verlauf der Story könnt Ihr auch Abwehr -und Angriffskombos nutzen. Wählt Ihr eine Karte im Kampf aus, blinken weitere kombinierbare Karten auf. Je mehr Karten Ihr kombiniert, desto stärker seid Ihr in der entsprechenden Aktion. Dabei wird die Stärke- oder Abwehrquote aller Karten addiert. Dadurch erhaltet Ihr des Öfteren höhere Werte als die Eures Gegners, wodurch der Kampf ein Kinderspiel wird. Früh oder später wird es Euch gelingen, das Spiel endgültig durchzuspielen. Was bleibt sind nette Boni und ein Multiplayer-Modus, einen Online-Modus sucht man vergeblich. Unter den Boni versteht man neue Karten oder auch Sprachsamples der vier Kämpfer. Wirklich interessant ist dies im Ganzen nicht, doch eingefleischte DragonBall-Fans werden sich freuen Son Goku, Piccolo, Son Gohan und Vegeta in ihrer Muttersprache brüllen zu hören, indem man vorgefertigte Sätze anklickt. Zu guter Letzt noch einige positive und negative Worte zum Multiplayer-Modus. Im Ganzen recht unterhaltsam und dank des einfachen Kartensystems wirklich empfehlenswert für Jedermann. Ferner wird man dank Singlecard-Play-Option mit einem Freund und nur einem Modul Spaß haben. Besitzt jeder ein Exemplar des Spiels, dürfen insgesamt vier Spieler die Karten sprechen lassen. Leider vermisst man einen Online-Modus, der dem Spiel allemal gut getan hätte.In technischer Hinsicht ist nicht viel zu sagen. Die Grafik reißt bei weitem keine Bäume aus, fängt die Animeserie aber erstklassig ein. Die Musikuntermalung ist hingegen gut gelungen und wird vor allem Fans des Animes erfreuen. Die Melodien, die aus dem Nintendo DS – Lautsprecher kommen vermitteln nämlich einen erstklassigen DragonBall-Flair. Der Steuerung kann man ebenfalls nichts übel nehmen, außer vielleicht ihre Einfachheit. Karten und Aktionen mit dem Stylus auswählen ist nicht sonderlich innovativ, da liefern andere Nintendo DS – Spiele bessere Beispiele. Der Multiplayer ist im Ganzen akzeptabel, ein Online-Modus wäre wünschenswert gewesen. Alles in allem ist „DragonBall Z: Goku Densetsu“ ein akzeptables Trading-Card-Game mit einfachen Rollenspielelementen geworden, welches überwiegend eingefleischte DragonBall-Fans ansprechen wird. Für eine breitere Zielgruppe ist das Spiel zu simpel und bietet kaum Abwechslung.
Gennaro Grippo meint...
Mittlerweile müssen wir gestehen, dass es derart viele DragonBall Z – Spiele gibt, dass man die Geschichte um Son Goku und seinen Freunden in- und auswendig kennt. Nichtsdestotrotz hätte der Trip ins Strategie-RPG – Genre für Abwechslung sorgen können. Leider ist das Karten- und Rollenspielsystem zu einfach ausgefallen.
Mittlerweile müssen wir gestehen, dass es derart viele DragonBall Z – Spiele gibt, dass man die Geschichte um Son Goku und seinen Freunden in- und auswendig kennt. Nichtsdestotrotz hätte der Trip ins Strategie-RPG – Genre für Abwechslung sorgen können. Leider ist das Karten- und Rollenspielsystem zu einfach ausgefallen.

GRAFIK
Schlichte Grafiken, polygonale Hintergrundkulisse.
Schlichte Grafiken, polygonale Hintergrundkulisse.

SOUND
Atmosphärische DBZ-Melodien, Sprachsamples der Helden.
Atmosphärische DBZ-Melodien, Sprachsamples der Helden.

BEDIENUNG
Simple Steuerung.
Simple Steuerung.

UMFANG
Schnell durchgespielter Story-Modus, wenig motivierender Multiplayer.
Schnell durchgespielter Story-Modus, wenig motivierender Multiplayer.
SPIELSPASS
Die DBZ-Saga leidet an übertriebener Simplizität
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Die DBZ-Saga leidet an übertriebener Simplizität
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel