Meine Tierschule
Artikel verfasst von Sascha Geldermann am 01.10.2007
Das Leben eines Tiertrainers
Die Tierfreunde unter den Nintendo DS-Besitzer können sich über das Lineup das Publisher DTP nur freuen. Nachdem dieser Euch schon die Möglichkeit eröffnet hat, in die Rolle eines Tierarztes bzw. eines Tierpflegers zu schlüpfen, überlässt er Euch nun die Führung einer Tierschule. Hier dürft Ihr eure vierbeinigen Schützlinge nicht nur Pflegen, sondern ihnen auch Manieren oder außergewöhnliche Tricks beibringen.
Ihr beginnt als unbekannter Trainer, der nicht allzu viel Geld auf seinem Konto hat. Auch euer Gelände ist noch recht unbebaut und bietet anfangs neben einem Büro und einem Lagerschuppen nur noch ein Gebäude für eine einzige Tierart. Am Anfang müsst Ihr auch nämlich entscheiden, ob Ihr Euch erstmal nur um Hunde, Katzen, Tierkinder oder Kleintiere kümmern wollt. Im Laufe des Spiels verdient Ihr natürlich immer mehr Geld und könnt auch Gebäude für andere Tierarten anbauen, womit eure Tage immer ausgefüllter werden.
Bis Ihr überhaupt erst Mal über einen Anbau nachdenken könnt, müsst Ihr aber erst reichlich Geld verdienen. Zum Glück kommen schon kurz nach der Eröffnung eurer Tierschule verzweifelte Tierbesitzer und bitten Euch um Hilfe. Am Anfang geht es hauptsächlich darum Katzen zutraulich zu machen oder Hunden grundlegende Begriffe beizubringen. Mit der Zeit steigt dann euer Bekanntheitsgrad und die Aufgaben werden anspruchsvoller. Am Ende kümmert Ihr Euch um die Ausbildung von Blindenhunden oder bereitet Tiere sogar für ihre Rollen in Filmen vor. Das Leben eines Tiertrainers ist also durchaus abwechslungsreich.
Monotone Aufgabenvielfalt
Trotz vieler Aufgaben werden ältere Spieler aber schnell gelangweilt sein. Das Konzept richtet sich eindeutig an ein sehr junges Publikum, was auch die kindgerechte Präsentation unterstreicht. Das Erfüllen der Aufgaben ist somit nicht besonders schwer, was auch bei jungen und ungeübten Spielern schnell zu Erfolgerlebnissen führt. So werdet Ihr ein immer berühmterer Tiertrainer, dessen Konto sich genauso füllt, wie sein Gelände. Irgendwann tummeln sich in eurer Tierschule dann Mäuse, Kaninchen, Papageien, Katzen, Hunde, Pferde und Esel und Ihr habt alle Hände voll zu tun.
Trotz so vieler Tierarten bleibt die Abwechslung dennoch auf der Strecke. Das Pflegen und Trainieren läuft nämlich immer gleich ab und wird durch das Anklicken von Symbolen durchgeführt. Per Klick verteilt Ihr so Futter oder ruft einen Befehl. Im Pflegemodus könnt Ihr außerdem mit dem Stylus die Tiere Streicheln oder Bürsten, wobei aber ein weiter Kritikpunkt auffällt. Durch diese Aktionen füllt sich zwar der Vertrauens- bzw. Pflegebalken am Bildschirmrand, das Tier selbst gibt aber kaum Feedback. Zumeist still und ohne jegliche Reaktion lässt es die jeweilige Aktion über sich ergehen, sodass nur die Balken vom Effekt zeugen.
Abseits der etwas monotonen Tierpflege gibt es noch einige andere Aufgaben zu bewältigen. So ist es wichtig immer genug Futter im Lagerraum zu haben, weswegen Ihr ab und zu der Stadt einen Besuch abstatten solltet. Hier lässt sich auch eine Werbeagentur finden, die eurem Bekanntschaftsgrad nur dienlich sein kann. Zu mehr Ruhm kommt Ihr aber auch durch Fortbildungen, die als Fernkurs in eurem Büro erfolgen. Bei diesen Kursen werden Euch Infos über Tierpflege zugeschickt, die tatsächlich interessant sind. Danach wird euer Wissen in einem Test geprüft, nach dessen erfolgreichen Absolvieren ihr einen Rang aufsteigt. Am Ende könnt Ihr somit sogar zum besten Trainer der Welt gekürt werden, was abseits der Pokémon-Welt etwas übertrieben wirkt, die angepeilte Zielgruppe aber sicherlich erfreuen wird.
Gemeinsame Fürsorge
Verlaufen werdet Ihr Euch auf eurem Gelände sicherlich nicht. Neben einer geringen Größe verhindert das nämlich auch eine übersichtliche Karte auf dem oberen Bildschirm, die alle Gebäude, eure Position, sowie die Position eurer Tiere anzeigt. So könnt Ihr gezielt einen gewünschten Schützling anpeilen und müsst nicht erst das ganze Gelände nach ihm absuchen. Auf dem unteren Bildschirm wird gleichzeitig das Geschehen dargestellt. Die Grafik ist dabei äußerst schwach ausgefallen, so dass euer Charakters nicht viel mehr als ein menschenförmiger Pixelhaufen ist. Die Tiere im Pflege-Modus sehen etwas besser aus, kommen über grafisches Mittelmaß aber auch nicht hinaus. Der Sound wirkt ebenso veraltet, da dieser nur unscheinbar und monoton im Hintergrund dudelt.
Die Steuerung ist sehr einfach ausgefallen. Die Symbol-Bedienung bei der Pflege und dem Trainieren der Tiere mag für Monotonie sorgen, gleichzeitig garantiert sie aber auch eine kinderleichte Bedienung. Alternativ zu den Symbolen können mit dem Stylus auch Gesten gezeichnet oder Kommandos in das Mikrofon gerufen werden. Beides stellt sich aber schnell als etwas ungenau heraus, sodass Ihr Euch letztendlich auf die Symbol-Steuerung beschränken werdet.
Solltet Ihr einen Freund haben, der ebenfalls eine virtuelle Tierschule besitzt, werdet Ihr Euch über den Mehrspieler-Modus freuen. Hier bekommen beide Mitspieler den gleichen Auftrag und müssen ihn möglichst schnell erledigen. Alternativ dazu kann sich der Wettstreit auch auf einzelne Befehle beschränken oder durch ganze Serien von Aufgaben erweitert werden. Da das Beibringen von Befehlen hauptsächlich vom Glück abhängig ist, macht der Mehrspieler-Modus allerdings nicht allzu viel Sinn und ist nicht mehr als ein recht nettes Extra.
Die Tierfreunde unter den Nintendo DS-Besitzer können sich über das Lineup das Publisher DTP nur freuen. Nachdem dieser Euch schon die Möglichkeit eröffnet hat, in die Rolle eines Tierarztes bzw. eines Tierpflegers zu schlüpfen, überlässt er Euch nun die Führung einer Tierschule. Hier dürft Ihr eure vierbeinigen Schützlinge nicht nur Pflegen, sondern ihnen auch Manieren oder außergewöhnliche Tricks beibringen.
Ihr beginnt als unbekannter Trainer, der nicht allzu viel Geld auf seinem Konto hat. Auch euer Gelände ist noch recht unbebaut und bietet anfangs neben einem Büro und einem Lagerschuppen nur noch ein Gebäude für eine einzige Tierart. Am Anfang müsst Ihr auch nämlich entscheiden, ob Ihr Euch erstmal nur um Hunde, Katzen, Tierkinder oder Kleintiere kümmern wollt. Im Laufe des Spiels verdient Ihr natürlich immer mehr Geld und könnt auch Gebäude für andere Tierarten anbauen, womit eure Tage immer ausgefüllter werden.
Bis Ihr überhaupt erst Mal über einen Anbau nachdenken könnt, müsst Ihr aber erst reichlich Geld verdienen. Zum Glück kommen schon kurz nach der Eröffnung eurer Tierschule verzweifelte Tierbesitzer und bitten Euch um Hilfe. Am Anfang geht es hauptsächlich darum Katzen zutraulich zu machen oder Hunden grundlegende Begriffe beizubringen. Mit der Zeit steigt dann euer Bekanntheitsgrad und die Aufgaben werden anspruchsvoller. Am Ende kümmert Ihr Euch um die Ausbildung von Blindenhunden oder bereitet Tiere sogar für ihre Rollen in Filmen vor. Das Leben eines Tiertrainers ist also durchaus abwechslungsreich.
Monotone Aufgabenvielfalt
Trotz vieler Aufgaben werden ältere Spieler aber schnell gelangweilt sein. Das Konzept richtet sich eindeutig an ein sehr junges Publikum, was auch die kindgerechte Präsentation unterstreicht. Das Erfüllen der Aufgaben ist somit nicht besonders schwer, was auch bei jungen und ungeübten Spielern schnell zu Erfolgerlebnissen führt. So werdet Ihr ein immer berühmterer Tiertrainer, dessen Konto sich genauso füllt, wie sein Gelände. Irgendwann tummeln sich in eurer Tierschule dann Mäuse, Kaninchen, Papageien, Katzen, Hunde, Pferde und Esel und Ihr habt alle Hände voll zu tun.
Trotz so vieler Tierarten bleibt die Abwechslung dennoch auf der Strecke. Das Pflegen und Trainieren läuft nämlich immer gleich ab und wird durch das Anklicken von Symbolen durchgeführt. Per Klick verteilt Ihr so Futter oder ruft einen Befehl. Im Pflegemodus könnt Ihr außerdem mit dem Stylus die Tiere Streicheln oder Bürsten, wobei aber ein weiter Kritikpunkt auffällt. Durch diese Aktionen füllt sich zwar der Vertrauens- bzw. Pflegebalken am Bildschirmrand, das Tier selbst gibt aber kaum Feedback. Zumeist still und ohne jegliche Reaktion lässt es die jeweilige Aktion über sich ergehen, sodass nur die Balken vom Effekt zeugen.
Abseits der etwas monotonen Tierpflege gibt es noch einige andere Aufgaben zu bewältigen. So ist es wichtig immer genug Futter im Lagerraum zu haben, weswegen Ihr ab und zu der Stadt einen Besuch abstatten solltet. Hier lässt sich auch eine Werbeagentur finden, die eurem Bekanntschaftsgrad nur dienlich sein kann. Zu mehr Ruhm kommt Ihr aber auch durch Fortbildungen, die als Fernkurs in eurem Büro erfolgen. Bei diesen Kursen werden Euch Infos über Tierpflege zugeschickt, die tatsächlich interessant sind. Danach wird euer Wissen in einem Test geprüft, nach dessen erfolgreichen Absolvieren ihr einen Rang aufsteigt. Am Ende könnt Ihr somit sogar zum besten Trainer der Welt gekürt werden, was abseits der Pokémon-Welt etwas übertrieben wirkt, die angepeilte Zielgruppe aber sicherlich erfreuen wird.
Gemeinsame Fürsorge
Verlaufen werdet Ihr Euch auf eurem Gelände sicherlich nicht. Neben einer geringen Größe verhindert das nämlich auch eine übersichtliche Karte auf dem oberen Bildschirm, die alle Gebäude, eure Position, sowie die Position eurer Tiere anzeigt. So könnt Ihr gezielt einen gewünschten Schützling anpeilen und müsst nicht erst das ganze Gelände nach ihm absuchen. Auf dem unteren Bildschirm wird gleichzeitig das Geschehen dargestellt. Die Grafik ist dabei äußerst schwach ausgefallen, so dass euer Charakters nicht viel mehr als ein menschenförmiger Pixelhaufen ist. Die Tiere im Pflege-Modus sehen etwas besser aus, kommen über grafisches Mittelmaß aber auch nicht hinaus. Der Sound wirkt ebenso veraltet, da dieser nur unscheinbar und monoton im Hintergrund dudelt.
Die Steuerung ist sehr einfach ausgefallen. Die Symbol-Bedienung bei der Pflege und dem Trainieren der Tiere mag für Monotonie sorgen, gleichzeitig garantiert sie aber auch eine kinderleichte Bedienung. Alternativ zu den Symbolen können mit dem Stylus auch Gesten gezeichnet oder Kommandos in das Mikrofon gerufen werden. Beides stellt sich aber schnell als etwas ungenau heraus, sodass Ihr Euch letztendlich auf die Symbol-Steuerung beschränken werdet.
Solltet Ihr einen Freund haben, der ebenfalls eine virtuelle Tierschule besitzt, werdet Ihr Euch über den Mehrspieler-Modus freuen. Hier bekommen beide Mitspieler den gleichen Auftrag und müssen ihn möglichst schnell erledigen. Alternativ dazu kann sich der Wettstreit auch auf einzelne Befehle beschränken oder durch ganze Serien von Aufgaben erweitert werden. Da das Beibringen von Befehlen hauptsächlich vom Glück abhängig ist, macht der Mehrspieler-Modus allerdings nicht allzu viel Sinn und ist nicht mehr als ein recht nettes Extra.
Sascha Geldermann meint...
Mit Meine Tierschule richtet sich DTP wieder an junge Tierfreunde, denen durch eine einfache Bedienung und einem geringen Schwierigkeitsgrad ein leichter Einstieg gewährt wird. Die vielen Aufgaben und zahlreichen Tiere werden die Zielgruppe sicherlich eine ganze Weile unterhalten, auch wenn sich auf Dauer Monotonie bemerkbar macht, die zusammen mit dem kaum vorhandene Feedback der Tiere das Spielerlebnis trübt.
Mit Meine Tierschule richtet sich DTP wieder an junge Tierfreunde, denen durch eine einfache Bedienung und einem geringen Schwierigkeitsgrad ein leichter Einstieg gewährt wird. Die vielen Aufgaben und zahlreichen Tiere werden die Zielgruppe sicherlich eine ganze Weile unterhalten, auch wenn sich auf Dauer Monotonie bemerkbar macht, die zusammen mit dem kaum vorhandene Feedback der Tiere das Spielerlebnis trübt.

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