Heroes of Mana
Artikel verfasst von Gennaro Grippo am 26.09.2007
Das Mana-Universum in Gefahr
Wer erinnert sich nicht an das fabelhafte „Secret of Mana“ für das Super Nintendo? Ein absoluter Klassiker, der noch heute als eines der besten Rollenspiele überhaupt gehandelt wird. Seit kurzem schickt Square Enix erneut eine Heldentruppe in den Kampf und präsentiert mit „Heroes of Mana“ für den Nintendo DS ein Echtzeit-Strategie – Spiel mit Rollenspieleinlagen. Angesiedelt im Mana-Universum, gilt es einen Krieg zu führen und selbstverständlich den Sieg zu erlangen. Doch was würdet Ihr unternehmen, wenn die Gefahr von Euch selbst ausgeht? Würdet Ihr weiterhin den Krieg führen wollen oder das angegriffene Volk unterstützen? Würdet Ihr nicht versuchen den Krieg zu verhindern?
In „Heroes of Mana“ übernehmt Ihr die Rolle von Roget, einem treuen Diener des Landes Pedda. Ihr werdet auf eine geheime Mission geschickt, wo Ihr ins Königreich der Beastmen eindringen und die Umstände und Hintergründe für deren geplanten Krieg gegen die Menschen herausfinden sollt. Auf dem Weg dorthin erleidet Ihr einen Schiffbruch, woraufhin Euch die Beastmen umzingeln. Vom Anführer könnt Ihr in Erfahrung bringen, dass die Beastmen gar keinen Krieg gegen die Menschen planen. Im selben Moment wird die Hauptstadt der Beastmen von der Armee Peddas gestürzt. Schnell wird Euch klar, dass man Euch ausgetrickst hat: Nicht die Beastmen planen einen Krieg, sondern die Menschen selbst. In der Tat hat es das Land Pedda auf die Weltherrschaft abgesehen. Für eine diplomatische Konversation fehlt die Zeit, also reist Ihr in die Welt hinaus um die restlichen Länder vor der Invasion zu warnen.
You don't speak English? I'm sorry...
In der Welt von „Heroes of Mana“ wird Englisch gesprochen, wer hätte es für möglich gehalten. Tatsächlich kommt das Spiel ohne Lokalisierung daher, womit wir schon beim ersten Kritikpunkt wären. Alle, die des Englischen mächtig sind werden keinerlei Probleme haben den zahlreichen Dialogen zu folgen und generell die komplexe Story, mit ihren Wendungen und Intrigen, zu verstehen. Alle anderen werden hingegen das womöglich Beste am Spiel verpassen. Die Story wird, wie schon erwähnt, in Dialogen zwischen den Crew-Mitgliedern und anderen Charakteren des Mana-Universums erzählt. Generell ist das Spiel sehr textlastig, bietet erfreulicherweise aber auch Abwechslung im Sinne von Zwischensequenzen, die im Anime-Stil gehalten und äußerst gut gelungen sind.
Das Spiel ist in Kapiteln unterteilt, wobei die ersten Kapitel zugleich das Tutorial darstellen, in dem Ihr alles Wissenswerte, von der Steuerung und dem Management der Ressourcen bis hin zur Führung Eurer Einheiten im Kampf, erfahrt. Auf einer Weltkarte reist Ihr von Ort zu Ort um neue Schlachten auszutragen. Abgesehen vom Steuerkreuz, mit dem Ihr das Schlachtfeld scrollen könnt, werdet Ihr ausschließlich mit dem Touchscreen Eure Einheiten befehligen. Während Ihr anfangs mit den Helden selbst in die Schlacht zieht und einen Gegner nach den Anderen ins Jenseits befördert, werdet Ihr auf Dauer merken, dass ein Krieger allein sich nicht gegen eine Armee behaupten kann. Deshalb müsst Ihr, neben dem Kampf auf dem Schlachtfeld, auch Ressourcen sammeln, Basen bauen und somit Einheiten produzieren, die Euch tatkräftig im Kampf zur Seite stehen.
WarCraft III für Nintendo DS?
Zum Glück müsst Ihr keine komplexen Basen bauen wie in anderen Echtzeit-Strategie – Spielen. Dreh- und Angelpunkt Eurer Basen und der Produktionsstätten für Eure Einheiten ist Euer Raumschiff, die Nightswan. Zwar sieht die Nightswan auf dem Nintendo DS – Bildschirm recht klein aus, besitzt im Inneren aber Unmengen an Platz. Dort lassen sich Basen errichten, die spezielle Einheiten produzieren. Wichtig für das Bauen von Basen sind natürlich Ressourcen, die Ihr auf dem Schlachtfeld finden könnt. Da wären zum Einen die Gaiasteine, die benötigt werden um generell Basen in Eurem Raumschiff zu bauen. Des Weiteren gibt es Treantbeeren, die Euch das Produzieren von Einheiten ermöglicht. Sehr hilfreich ist auch eine Heilstätte, die verwundete Einheiten wieder heilt. Wie Ihr unschwer erkennen könnt, spielt das Raumschiff eine überaus wichtige Rolle. Deshalb solltet Ihr es generell vor feindlichen Angriffen schützen, andernfalls könnt Ihr keine neuen Einheiten herbeirufen, was automatisch zur Niederlage führt.

Um das Ganze noch herausfordernder und spannender für die Spieler zu gestalten, hat Square Enix ein Kreislauf von Einheitstypen entwickelt. Demnach kann man nicht nur durch eine Überzahl an Einheiten gewinnen, sondern muss die Einheiten geschickt im Kampf einsetzen. Oberhalb dieser Zeile könnt Ihr anhand einer Grafik sehen, welche Einheitstypen effektiv gegen andere Typen sind. Nur wer diesen Kreislauf verinnerlicht, wird mit Leichtigkeit die Schlachten meistern können. Andernfalls werden womöglich viele von Euch ins Gras beißen und Missionen mehrmals spielen müssen, bevor endlich der Sieg erlangt wird. Außerdem werdet Ihr auch ins Gras beißen und Euch ärgern, wenn die Framerate in die Knie geht. Dies ist der Fall, wenn sich mehrere Einheiten auf dem Nintendo DS – Bildschirm tummeln. Das Einzige was Einem übrig bleibt ist lediglich zusehen und hoffen, dass die stotternden Schlachten so langsam aber sicher dem Ende neigen. Leider vermisst man auch ein Formationssystem, mit dem man die eigenen Einheiten koordiniert auf den Gegner loslassen kann. So spazieren Eure Einheiten konfus über das Terrain zum Gegner, wobei sich auch die skurrile Wegfindung bemerkbar macht. Jede Mission besitzt obendrein konkrete Sieg- und Niederlage-Bedingungen. So könnt Ihr noch so gut auf dem Schlachtfeld sein und eine deutliche Mehrheit an Einheiten haben, sobald Euer Hauptcharakter das Zeitliche segnet meldet sich der Game Over – Bildschirm. Dies zu verhindern wäre eigentlich kein großes Problem. Leider könnt Ihr, wenn irgendwo auf der Karte die Schlacht tobt, nicht gleichzeitig auch neue Einheiten produzieren. Demnach kann es gut sein, dass Ihr beim Bestellen von neuen Einheiten nicht mitbekommt, dass Euer Hauptcharakter kurz vor dem Tod steht. Und wenn Ihr es dann bemerkt, ist es schon zu spät – die ganze Angelegenheit ist stressig und nervig.
Stragegie meets Rollenspiel
Eigentlich liegt das Hauptaugenmerk von „Heroes of Mana“ auf Echtzeit-Strategie. Dennoch machen sich typische Rollenspiel-Einlagen bemerkbar. Vor jeder Mission entscheidet Ihr, welche Charaktere Eurer Crew die Schlacht beitreten sollen. Damit diese auf Dauer nicht mit Fäusten und in schäbigen Rüstungen gegen die Gegnerschar antreten muss, erhaltet Ihr nach jedem Sieg diverse Items. Dies können Handschuhe oder auch Rüstungsteile sein. Hiermit kann man die Crew ausrüsten und nebenbei Statuseigenschaften (Lebenspunkte, Angriffsstärke, Angriffsrate & Angriffsreichweite) verbessern. Jedoch ist Vorsicht geboten, denn viele Items verbessern zwar eine Eigenschaft, verschlechtern aber zugleich eine Andere. Deshalb müsst Ihr selbst entscheiden, in welche Richtung Ihr Eure Crew entwickeln wollt und worauf Ihr Euer Hauptaugenmerk legt.
Ist es Euch erst einmal gelungen, die Singleplayer-Kampagne erfolgreich abzuschließen, wartet ein recht unterhaltsamer Multiplayer auf Euch. Ihr dürft sowohl lokal mit einem Freund spielen oder via Nintendo Wi-Fi Connection Euch mit Spielern aus aller Welt messen. Erfreulich am Online-Modus ist, dass es eine so genannte „Heroes-Rangliste“ gibt. Dabei wird jede Woche die Mission, die für die Platzierung in der Rangliste entscheidend ist, geändert. Um erfolgreich im Online-Modus zu sein, müsst Ihr entsprechend gut in der Singleplayer-Kampagne die Missionen absolvieren und gute Ränge erzielen. Seid Ihr erfolgreich, erhaltet Ihr Punkte und es winken gegebenfalls Preise. Alles in allem ein gut gelungener Multiplayer-Modus, der nach der Solo-Kampagne noch weiterhin für Spaß sorgen kann. Doch kommen wir nun zur technischen Seite von „Heroes of Mana“.
Grafisch macht das Spiel Einiges her. Die Umgebungen wurden liebevoll in einem Mix aus 2D und 3D in Szene gesetzt und auch die Charaktermodelle selbst sehen äußerst gut aus. Ganz zu schweigen von den atemberaubenden Zwischensequenzen, die eine willkommene Abwechslung darstellen. Des Weiteren wäre die Musikuntermalung zu nennen, die im Ganzen äußerst stimmig ist. Befindet Ihr Euch jedoch zu lange in einer Schacht, könnte die Melodie aufgrund der Endlosschleife nervig werden. Ebenfalls negativ zu vermerken ist die fehlende Singlecard-Play - Möglichkeit. Es wäre ja wirklich nicht allzu schwer gewesen, die Funktion für das Herunterladen der Karten zu implementieren. Nichtsdestotrotz kann man mit „Heroes of Mana“ Spaß haben, man sollte aber nicht allzu viel erwarten.
Wer erinnert sich nicht an das fabelhafte „Secret of Mana“ für das Super Nintendo? Ein absoluter Klassiker, der noch heute als eines der besten Rollenspiele überhaupt gehandelt wird. Seit kurzem schickt Square Enix erneut eine Heldentruppe in den Kampf und präsentiert mit „Heroes of Mana“ für den Nintendo DS ein Echtzeit-Strategie – Spiel mit Rollenspieleinlagen. Angesiedelt im Mana-Universum, gilt es einen Krieg zu führen und selbstverständlich den Sieg zu erlangen. Doch was würdet Ihr unternehmen, wenn die Gefahr von Euch selbst ausgeht? Würdet Ihr weiterhin den Krieg führen wollen oder das angegriffene Volk unterstützen? Würdet Ihr nicht versuchen den Krieg zu verhindern?In „Heroes of Mana“ übernehmt Ihr die Rolle von Roget, einem treuen Diener des Landes Pedda. Ihr werdet auf eine geheime Mission geschickt, wo Ihr ins Königreich der Beastmen eindringen und die Umstände und Hintergründe für deren geplanten Krieg gegen die Menschen herausfinden sollt. Auf dem Weg dorthin erleidet Ihr einen Schiffbruch, woraufhin Euch die Beastmen umzingeln. Vom Anführer könnt Ihr in Erfahrung bringen, dass die Beastmen gar keinen Krieg gegen die Menschen planen. Im selben Moment wird die Hauptstadt der Beastmen von der Armee Peddas gestürzt. Schnell wird Euch klar, dass man Euch ausgetrickst hat: Nicht die Beastmen planen einen Krieg, sondern die Menschen selbst. In der Tat hat es das Land Pedda auf die Weltherrschaft abgesehen. Für eine diplomatische Konversation fehlt die Zeit, also reist Ihr in die Welt hinaus um die restlichen Länder vor der Invasion zu warnen.
You don't speak English? I'm sorry...
In der Welt von „Heroes of Mana“ wird Englisch gesprochen, wer hätte es für möglich gehalten. Tatsächlich kommt das Spiel ohne Lokalisierung daher, womit wir schon beim ersten Kritikpunkt wären. Alle, die des Englischen mächtig sind werden keinerlei Probleme haben den zahlreichen Dialogen zu folgen und generell die komplexe Story, mit ihren Wendungen und Intrigen, zu verstehen. Alle anderen werden hingegen das womöglich Beste am Spiel verpassen. Die Story wird, wie schon erwähnt, in Dialogen zwischen den Crew-Mitgliedern und anderen Charakteren des Mana-Universums erzählt. Generell ist das Spiel sehr textlastig, bietet erfreulicherweise aber auch Abwechslung im Sinne von Zwischensequenzen, die im Anime-Stil gehalten und äußerst gut gelungen sind. Das Spiel ist in Kapiteln unterteilt, wobei die ersten Kapitel zugleich das Tutorial darstellen, in dem Ihr alles Wissenswerte, von der Steuerung und dem Management der Ressourcen bis hin zur Führung Eurer Einheiten im Kampf, erfahrt. Auf einer Weltkarte reist Ihr von Ort zu Ort um neue Schlachten auszutragen. Abgesehen vom Steuerkreuz, mit dem Ihr das Schlachtfeld scrollen könnt, werdet Ihr ausschließlich mit dem Touchscreen Eure Einheiten befehligen. Während Ihr anfangs mit den Helden selbst in die Schlacht zieht und einen Gegner nach den Anderen ins Jenseits befördert, werdet Ihr auf Dauer merken, dass ein Krieger allein sich nicht gegen eine Armee behaupten kann. Deshalb müsst Ihr, neben dem Kampf auf dem Schlachtfeld, auch Ressourcen sammeln, Basen bauen und somit Einheiten produzieren, die Euch tatkräftig im Kampf zur Seite stehen.
WarCraft III für Nintendo DS?
Zum Glück müsst Ihr keine komplexen Basen bauen wie in anderen Echtzeit-Strategie – Spielen. Dreh- und Angelpunkt Eurer Basen und der Produktionsstätten für Eure Einheiten ist Euer Raumschiff, die Nightswan. Zwar sieht die Nightswan auf dem Nintendo DS – Bildschirm recht klein aus, besitzt im Inneren aber Unmengen an Platz. Dort lassen sich Basen errichten, die spezielle Einheiten produzieren. Wichtig für das Bauen von Basen sind natürlich Ressourcen, die Ihr auf dem Schlachtfeld finden könnt. Da wären zum Einen die Gaiasteine, die benötigt werden um generell Basen in Eurem Raumschiff zu bauen. Des Weiteren gibt es Treantbeeren, die Euch das Produzieren von Einheiten ermöglicht. Sehr hilfreich ist auch eine Heilstätte, die verwundete Einheiten wieder heilt. Wie Ihr unschwer erkennen könnt, spielt das Raumschiff eine überaus wichtige Rolle. Deshalb solltet Ihr es generell vor feindlichen Angriffen schützen, andernfalls könnt Ihr keine neuen Einheiten herbeirufen, was automatisch zur Niederlage führt.

Um das Ganze noch herausfordernder und spannender für die Spieler zu gestalten, hat Square Enix ein Kreislauf von Einheitstypen entwickelt. Demnach kann man nicht nur durch eine Überzahl an Einheiten gewinnen, sondern muss die Einheiten geschickt im Kampf einsetzen. Oberhalb dieser Zeile könnt Ihr anhand einer Grafik sehen, welche Einheitstypen effektiv gegen andere Typen sind. Nur wer diesen Kreislauf verinnerlicht, wird mit Leichtigkeit die Schlachten meistern können. Andernfalls werden womöglich viele von Euch ins Gras beißen und Missionen mehrmals spielen müssen, bevor endlich der Sieg erlangt wird. Außerdem werdet Ihr auch ins Gras beißen und Euch ärgern, wenn die Framerate in die Knie geht. Dies ist der Fall, wenn sich mehrere Einheiten auf dem Nintendo DS – Bildschirm tummeln. Das Einzige was Einem übrig bleibt ist lediglich zusehen und hoffen, dass die stotternden Schlachten so langsam aber sicher dem Ende neigen. Leider vermisst man auch ein Formationssystem, mit dem man die eigenen Einheiten koordiniert auf den Gegner loslassen kann. So spazieren Eure Einheiten konfus über das Terrain zum Gegner, wobei sich auch die skurrile Wegfindung bemerkbar macht. Jede Mission besitzt obendrein konkrete Sieg- und Niederlage-Bedingungen. So könnt Ihr noch so gut auf dem Schlachtfeld sein und eine deutliche Mehrheit an Einheiten haben, sobald Euer Hauptcharakter das Zeitliche segnet meldet sich der Game Over – Bildschirm. Dies zu verhindern wäre eigentlich kein großes Problem. Leider könnt Ihr, wenn irgendwo auf der Karte die Schlacht tobt, nicht gleichzeitig auch neue Einheiten produzieren. Demnach kann es gut sein, dass Ihr beim Bestellen von neuen Einheiten nicht mitbekommt, dass Euer Hauptcharakter kurz vor dem Tod steht. Und wenn Ihr es dann bemerkt, ist es schon zu spät – die ganze Angelegenheit ist stressig und nervig.
Stragegie meets Rollenspiel
Eigentlich liegt das Hauptaugenmerk von „Heroes of Mana“ auf Echtzeit-Strategie. Dennoch machen sich typische Rollenspiel-Einlagen bemerkbar. Vor jeder Mission entscheidet Ihr, welche Charaktere Eurer Crew die Schlacht beitreten sollen. Damit diese auf Dauer nicht mit Fäusten und in schäbigen Rüstungen gegen die Gegnerschar antreten muss, erhaltet Ihr nach jedem Sieg diverse Items. Dies können Handschuhe oder auch Rüstungsteile sein. Hiermit kann man die Crew ausrüsten und nebenbei Statuseigenschaften (Lebenspunkte, Angriffsstärke, Angriffsrate & Angriffsreichweite) verbessern. Jedoch ist Vorsicht geboten, denn viele Items verbessern zwar eine Eigenschaft, verschlechtern aber zugleich eine Andere. Deshalb müsst Ihr selbst entscheiden, in welche Richtung Ihr Eure Crew entwickeln wollt und worauf Ihr Euer Hauptaugenmerk legt. Ist es Euch erst einmal gelungen, die Singleplayer-Kampagne erfolgreich abzuschließen, wartet ein recht unterhaltsamer Multiplayer auf Euch. Ihr dürft sowohl lokal mit einem Freund spielen oder via Nintendo Wi-Fi Connection Euch mit Spielern aus aller Welt messen. Erfreulich am Online-Modus ist, dass es eine so genannte „Heroes-Rangliste“ gibt. Dabei wird jede Woche die Mission, die für die Platzierung in der Rangliste entscheidend ist, geändert. Um erfolgreich im Online-Modus zu sein, müsst Ihr entsprechend gut in der Singleplayer-Kampagne die Missionen absolvieren und gute Ränge erzielen. Seid Ihr erfolgreich, erhaltet Ihr Punkte und es winken gegebenfalls Preise. Alles in allem ein gut gelungener Multiplayer-Modus, der nach der Solo-Kampagne noch weiterhin für Spaß sorgen kann. Doch kommen wir nun zur technischen Seite von „Heroes of Mana“.
Grafisch macht das Spiel Einiges her. Die Umgebungen wurden liebevoll in einem Mix aus 2D und 3D in Szene gesetzt und auch die Charaktermodelle selbst sehen äußerst gut aus. Ganz zu schweigen von den atemberaubenden Zwischensequenzen, die eine willkommene Abwechslung darstellen. Des Weiteren wäre die Musikuntermalung zu nennen, die im Ganzen äußerst stimmig ist. Befindet Ihr Euch jedoch zu lange in einer Schacht, könnte die Melodie aufgrund der Endlosschleife nervig werden. Ebenfalls negativ zu vermerken ist die fehlende Singlecard-Play - Möglichkeit. Es wäre ja wirklich nicht allzu schwer gewesen, die Funktion für das Herunterladen der Karten zu implementieren. Nichtsdestotrotz kann man mit „Heroes of Mana“ Spaß haben, man sollte aber nicht allzu viel erwarten.
Gennaro Grippo meint...
Ein Echtzeit-Strategie – Spiel für den Nintendo DS? Klingt schwer und ist es auch in der Tat. Zahlreiche Mängel im Gameplay trüben den Spielspaß, im Ganzen kann man aber durchaus mit „Heroes of Mana“ Spaß haben. Weshalb auf eine Lokalisierung verzichtet worden ist, bleibt mir ein Geheimnis. Hätte man doch gleich die US-Version in die deutschen Regale stellen können, stattdessen mussten wir aber warten. Nichtsdestotrotz, jeder der Englisch versteht wird die Story mögen und mit viel gutem Willen auch Spaß am Spiel finden.
Ein Echtzeit-Strategie – Spiel für den Nintendo DS? Klingt schwer und ist es auch in der Tat. Zahlreiche Mängel im Gameplay trüben den Spielspaß, im Ganzen kann man aber durchaus mit „Heroes of Mana“ Spaß haben. Weshalb auf eine Lokalisierung verzichtet worden ist, bleibt mir ein Geheimnis. Hätte man doch gleich die US-Version in die deutschen Regale stellen können, stattdessen mussten wir aber warten. Nichtsdestotrotz, jeder der Englisch versteht wird die Story mögen und mit viel gutem Willen auch Spaß am Spiel finden.

GRAFIK
Beeindruckende Grafik-Engine, die wunderschöne 2D- und 3D-Grafiken auf den Bildschirm zaubert
Beeindruckende Grafik-Engine, die wunderschöne 2D- und 3D-Grafiken auf den Bildschirm zaubert

SOUND
Situationsabhängige Melodien wechseln sich gekonnt mit einem schönen Soundtrack ab
Situationsabhängige Melodien wechseln sich gekonnt mit einem schönen Soundtrack ab

BEDIENUNG
Leichte Bedienung durch Stylus, allerdings reagiert der Touchscreen nicht immer prompt auf eure Reaktionen
Leichte Bedienung durch Stylus, allerdings reagiert der Touchscreen nicht immer prompt auf eure Reaktionen

UMFANG
Umfangreiche Kampagne mit "Viel-zu-entdecken-Faktor" und unterhaltsamer Mehrspieler-Modus, leider ohne Singlecard-Play
Umfangreiche Kampagne mit "Viel-zu-entdecken-Faktor" und unterhaltsamer Mehrspieler-Modus, leider ohne Singlecard-Play
SPIELSPASS
"Heroes of Mana" ist ein gelungenes Strategie-RPG à la "Fire Emblem", lässt aber Tiefgang vermissen
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
"Heroes of Mana" ist ein gelungenes Strategie-RPG à la "Fire Emblem", lässt aber Tiefgang vermissen
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel

Genre
Strategie-RPG
Entwickler
Square Enix
Publisher
Koch Media
Releasedatum
12.09.2007
USK-Freigabe

» Weitere Infos zum Titel
Strategie-RPG
Entwickler
Square Enix
Publisher
Koch Media
Releasedatum
12.09.2007
USK-Freigabe

» Weitere Infos zum Titel