Könige der Wellen
Artikel verfasst von Alischan Akhtar am 15.09.2007
Surfing Bird
Von der Leinwand in die Konsole. Dies ist der Weg den so gut wie jeder „Kinderfilm“ bzw. Animationsfilm in den letzten Jahren gegangen ist. Demnach ist es kaum verwunderlich dass dies auch bei Könige der Wellen so ist. Jedoch zeigt sich bei Könige der Wellen eine Besonderheit. Hüpft man in anderen Film Versoftungen der Story des Films in einem Jump and Runs nach, begibt man sich bei Könige der Wellen in selbige auf einem Surfboard. Ein Surfspiel für Wii und dann auch noch mit Pinguinen? Genau, diese kleinen Frackträger die nicht mal fliegen können, sich aber als Vögel bezeichnen, wollen die Wellen beherrschen.
Zunächst stehen euch mit dem Held des Films Cody Maverick, der Rettungsschwimmerin Lani sowie Chicken Joe und Rory Nubins vier Startcharaktere zur Auswahl. Während des Spielverlaufs werdet ihr dann noch die Möglichkeit haben die Anzahl der Surfer zu erhöhen.
Das Spiel bietet zwei Spielmodi. Zum einen ist dort der Wettkamps-Modus welcher als Hauptspielmodus angesehen wird. Hier surft man sich durch verschiedene Strecken. Bevor man sich entscheidet sich in die Wellen zu stürzen muss man sich einen Charakter aussuchen. Die vier oben erwähnten unterscheiden sich in ihren Attributen (Drehung, Freistil, Extase und Temposchub). Dazu gibt es noch unterschiedliche Surfbretter, deren Anzahl sich im Spielverlauf auch noch erhöht. Es gilt die richtige Mischung zu finden um das Beste rauszuholen.
Trickreiche „Vögel“
Nachdem man sich für Surfer und Brett entschieden hat, kann man ein Tutorial spielen welches die grundlegende Steuerung erklärt. Die Steuerung von Könige der Wellen ist denkbar einfach. Die einzige Wii exklusive Steuerungsbewegung findet sich beim Temposchub. Diesen führt ihr durch schüttel der Wii Mote aus. Seinen Pinguin steuert man mit dem Controlstick des Nunchuks. Man sollte versuchen sich auf die Riesenwellen zu begeben welche links bzw. rechts des Spielgeschehens zu finden sind. Ist man nahe der Wellen kann man per Z-Knopf auf ihnen gleiten. Dieses bringt dann eine Balanceanzeige zum Vorschein wobei man mit dem Controlstick versuchen muss, möglichst in der Mitte zu bleiben. Rutscht man zu sehr nach rechts oder links bekommt man keine Punkte für das gleiten. Per A – Knopf kann man springen, befindet man sich dann in der Luft führt man einfache Tricks durch erneutes drücken des A-Knopfes aus.
Zunächst stehen euch mit dem Held des FilmTricks kann man auch per B-Knopf in der Luft tätigen. Je länger man diesen hält desto mehr Punkte bekommt man. Jedoch ist Vorsicht geboten, da ein Scheitern des Tricks euch leer ausgehen lässt. Als dritte Trickmethode gibt es noch die Freistiltricks. Diese führt man ebenfalls in der Luft aus. Während euer Pinguin durch die Lüfte gleitet genügt ein halten des Steuerkreuzes in eine beliebige Richtung. So könnt ihr euch nach links oder rechts drehen, bzw. einen Vor- oder Rückwärtssalto ausführen. Unten links im Bildschirm befindet sich zudem noch ein Energiebalken. Diesen füllt ihr durch geglückte Tricks auf. Ist dieser maximal gefüllt könnt ihr den Extase Modus starten. Nun könnt ihr für einige Sekunden in der Luft Extase Tricks ausführen welchen euch deutlich mehr Punkte einbringen als die anderen Tricks. Eure Punkte könnt ihr zudem noch durch Items erhöhen. Auf jeder Strecke gibt es diese Bonus Objekte welche euch für einen gewissen Zeitpunkt fünf-, drei- oder zweifache Punkte für einen Trick geben.
Punkte sind für euch das wichtigste an dem Spiel. Es handelt sich hier ja nicht um ein Wettrennen, sondern darum wie viel Punkte ihr einheimst. Obwohl ihr mit CPU Konkurrenz durch die Wellen reitet, gibt es kein Ranking nach den Rennen. Vor jeder Strecke wird euch angezeigt was zu erreichen gilt. So gilt es immer zwei Punktzahlen zu erreichen. Zudem muss man noch durch verschiedene Tore auf der Strecke fahren.
Zunächst stehen euch mit dem Held des Film Für jedes gemeisterte Ziel erhaltet ihr Pokale welche notwendig sind um andere Strecken freizuschalten. Zudem finden sich auf den Strecken noch kleine Pinguin Statuen, die Surf Idole. Insgesamt gibt 100 dieser Statuen. Durch einsammeln der Surf Idole schaltet ihr Extras wie Grafiken, Videos oder neue Tube Slide Level frei.
Das Tube Sliding stellt einen netten Nebenmodus dar. Hier muss man auf einem Blatt durch die Lavaröhren eines Vulkans gleiten. Hier geht es um Zeit. Je schneller man die Strecke beendet desto besser. Auf den Strecken gibt es überall Sanduhren zu finden. Fährt man durch so eine, stoppt die Zeit für einige Sekunden. Es gibt drei Tube Sliding Strecken, welche man nach und nach durch die Surf Idol Statuen freispielen kann. Neben den Tube Sliding gibt es noch einen Multiplayer Modus. Hier kann man sich per Splitscreen zu zweit messen. Wer die meisten Punkte beim Surfen einheimst ist hier der Sieger.
Coole Technik?
Die Könige der Wellen sind wahrhaftig königlich beim Surfen, aber technisch könnte man noch ein wenig werkeln. Die Grafik ist solide, bietet aber nichts Besonderes. Die meisten Strecken ähneln sich zu sehr, auch wenn es die gleichen Orte mit verschiedenen Strecken sind (z.B. Pin Gu Süd 1, Pin Gu Süd 2 usw.). Die Charaktere sind jedoch nett anzusehen. Der Sound ist gut gelungen. Es gibt verschiedene Hintergrundslieder, welche ihr auch noch aufstocken könnt während des Spiels. Mit dem Minus Knopf könnt ihr das Lied wechseln. Die Synchronstimmen wissen auch zu gefallen, jedoch hört man diese natürlich während der Rennen eher seltener, als wie in den Videos die meistens vor den Rennen laufen. Die kurzen Videos vor den Rennen sind zudem auch recht lustig gemacht.
Von der Leinwand in die Konsole. Dies ist der Weg den so gut wie jeder „Kinderfilm“ bzw. Animationsfilm in den letzten Jahren gegangen ist. Demnach ist es kaum verwunderlich dass dies auch bei Könige der Wellen so ist. Jedoch zeigt sich bei Könige der Wellen eine Besonderheit. Hüpft man in anderen Film Versoftungen der Story des Films in einem Jump and Runs nach, begibt man sich bei Könige der Wellen in selbige auf einem Surfboard. Ein Surfspiel für Wii und dann auch noch mit Pinguinen? Genau, diese kleinen Frackträger die nicht mal fliegen können, sich aber als Vögel bezeichnen, wollen die Wellen beherrschen.
Zunächst stehen euch mit dem Held des Films Cody Maverick, der Rettungsschwimmerin Lani sowie Chicken Joe und Rory Nubins vier Startcharaktere zur Auswahl. Während des Spielverlaufs werdet ihr dann noch die Möglichkeit haben die Anzahl der Surfer zu erhöhen.Das Spiel bietet zwei Spielmodi. Zum einen ist dort der Wettkamps-Modus welcher als Hauptspielmodus angesehen wird. Hier surft man sich durch verschiedene Strecken. Bevor man sich entscheidet sich in die Wellen zu stürzen muss man sich einen Charakter aussuchen. Die vier oben erwähnten unterscheiden sich in ihren Attributen (Drehung, Freistil, Extase und Temposchub). Dazu gibt es noch unterschiedliche Surfbretter, deren Anzahl sich im Spielverlauf auch noch erhöht. Es gilt die richtige Mischung zu finden um das Beste rauszuholen.
Trickreiche „Vögel“
Nachdem man sich für Surfer und Brett entschieden hat, kann man ein Tutorial spielen welches die grundlegende Steuerung erklärt. Die Steuerung von Könige der Wellen ist denkbar einfach. Die einzige Wii exklusive Steuerungsbewegung findet sich beim Temposchub. Diesen führt ihr durch schüttel der Wii Mote aus. Seinen Pinguin steuert man mit dem Controlstick des Nunchuks. Man sollte versuchen sich auf die Riesenwellen zu begeben welche links bzw. rechts des Spielgeschehens zu finden sind. Ist man nahe der Wellen kann man per Z-Knopf auf ihnen gleiten. Dieses bringt dann eine Balanceanzeige zum Vorschein wobei man mit dem Controlstick versuchen muss, möglichst in der Mitte zu bleiben. Rutscht man zu sehr nach rechts oder links bekommt man keine Punkte für das gleiten. Per A – Knopf kann man springen, befindet man sich dann in der Luft führt man einfache Tricks durch erneutes drücken des A-Knopfes aus.
Zunächst stehen euch mit dem Held des FilmTricks kann man auch per B-Knopf in der Luft tätigen. Je länger man diesen hält desto mehr Punkte bekommt man. Jedoch ist Vorsicht geboten, da ein Scheitern des Tricks euch leer ausgehen lässt. Als dritte Trickmethode gibt es noch die Freistiltricks. Diese führt man ebenfalls in der Luft aus. Während euer Pinguin durch die Lüfte gleitet genügt ein halten des Steuerkreuzes in eine beliebige Richtung. So könnt ihr euch nach links oder rechts drehen, bzw. einen Vor- oder Rückwärtssalto ausführen. Unten links im Bildschirm befindet sich zudem noch ein Energiebalken. Diesen füllt ihr durch geglückte Tricks auf. Ist dieser maximal gefüllt könnt ihr den Extase Modus starten. Nun könnt ihr für einige Sekunden in der Luft Extase Tricks ausführen welchen euch deutlich mehr Punkte einbringen als die anderen Tricks. Eure Punkte könnt ihr zudem noch durch Items erhöhen. Auf jeder Strecke gibt es diese Bonus Objekte welche euch für einen gewissen Zeitpunkt fünf-, drei- oder zweifache Punkte für einen Trick geben. Punkte sind für euch das wichtigste an dem Spiel. Es handelt sich hier ja nicht um ein Wettrennen, sondern darum wie viel Punkte ihr einheimst. Obwohl ihr mit CPU Konkurrenz durch die Wellen reitet, gibt es kein Ranking nach den Rennen. Vor jeder Strecke wird euch angezeigt was zu erreichen gilt. So gilt es immer zwei Punktzahlen zu erreichen. Zudem muss man noch durch verschiedene Tore auf der Strecke fahren.
Zunächst stehen euch mit dem Held des Film Für jedes gemeisterte Ziel erhaltet ihr Pokale welche notwendig sind um andere Strecken freizuschalten. Zudem finden sich auf den Strecken noch kleine Pinguin Statuen, die Surf Idole. Insgesamt gibt 100 dieser Statuen. Durch einsammeln der Surf Idole schaltet ihr Extras wie Grafiken, Videos oder neue Tube Slide Level frei.Das Tube Sliding stellt einen netten Nebenmodus dar. Hier muss man auf einem Blatt durch die Lavaröhren eines Vulkans gleiten. Hier geht es um Zeit. Je schneller man die Strecke beendet desto besser. Auf den Strecken gibt es überall Sanduhren zu finden. Fährt man durch so eine, stoppt die Zeit für einige Sekunden. Es gibt drei Tube Sliding Strecken, welche man nach und nach durch die Surf Idol Statuen freispielen kann. Neben den Tube Sliding gibt es noch einen Multiplayer Modus. Hier kann man sich per Splitscreen zu zweit messen. Wer die meisten Punkte beim Surfen einheimst ist hier der Sieger.
Coole Technik?
Die Könige der Wellen sind wahrhaftig königlich beim Surfen, aber technisch könnte man noch ein wenig werkeln. Die Grafik ist solide, bietet aber nichts Besonderes. Die meisten Strecken ähneln sich zu sehr, auch wenn es die gleichen Orte mit verschiedenen Strecken sind (z.B. Pin Gu Süd 1, Pin Gu Süd 2 usw.). Die Charaktere sind jedoch nett anzusehen. Der Sound ist gut gelungen. Es gibt verschiedene Hintergrundslieder, welche ihr auch noch aufstocken könnt während des Spiels. Mit dem Minus Knopf könnt ihr das Lied wechseln. Die Synchronstimmen wissen auch zu gefallen, jedoch hört man diese natürlich während der Rennen eher seltener, als wie in den Videos die meistens vor den Rennen laufen. Die kurzen Videos vor den Rennen sind zudem auch recht lustig gemacht.
Alischan Akhtar meint...
Mit Könige der Wellen bringt Ubisoft mal ein etwas anderes Spiel zu einem Film, auch wenn es sich natürlich sehr gut angeboten hat bei diesem Titel. Anstatt jeder Film Versoftung ein Jump and Run zu spendieren surft man bei Könige der Wellen und das nicht mal schlecht. Es erinnert teilweise an ein Tony Hawk Spiel, nur mit Surfbrettern und ohne Hawk, sondern mit Pinguinen.
Mit Könige der Wellen bringt Ubisoft mal ein etwas anderes Spiel zu einem Film, auch wenn es sich natürlich sehr gut angeboten hat bei diesem Titel. Anstatt jeder Film Versoftung ein Jump and Run zu spendieren surft man bei Könige der Wellen und das nicht mal schlecht. Es erinnert teilweise an ein Tony Hawk Spiel, nur mit Surfbrettern und ohne Hawk, sondern mit Pinguinen.

GRAFIK
Gute modellierte Charaktere, die Umgebungen wirken oft gleich.
Gute modellierte Charaktere, die Umgebungen wirken oft gleich.

SOUND
Gute Sprachausgabe, passende Hintergrundmusik.
Gute Sprachausgabe, passende Hintergrundmusik.

BEDIENUNG
Meist genauer Steuerung, leider mit einigen Hängern.
Meist genauer Steuerung, leider mit einigen Hängern.

UMFANG
Online-Modus, freischaltbare Sachen. Kaum wiederspielwert.
Online-Modus, freischaltbare Sachen. Kaum wiederspielwert.
SPIELSPASS
Für eine Filmumsetzung nicht schlecht.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Für eine Filmumsetzung nicht schlecht.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel

Genre
Trendsport
Entwickler
Ubisoft Montreal
Publisher
Ubisoft
Releasedatum
20.09.2007
USK-Freigabe

» Weitere Infos zum Titel
Trendsport
Entwickler
Ubisoft Montreal
Publisher
Ubisoft
Releasedatum
20.09.2007
USK-Freigabe

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