Cosmic Family
Artikel verfasst von Sascha Geldermann am 12.09.2007
Zu Besuch bei Familie Cosmic
Beflügelt durch die Familienpolitik Nintendos traut sich Ubisoft auf dem Wii in eine Genreecke, die im Konsolen-Bereich eher selten ist. Mit Cosmic Family bringt der französische Publisher nämlich ein Lernspiel für kleine Kinder im Alter von 3 bis 7 Jahren auf den Markt. Mit diesem werden die Junior-Zocker auf eine Entdeckungsreise geschickt, die Koordination, Kreativität und Vorstellungskraft schulen soll.
Bevor die Reise losgeht werdet Ihr aber erst einmal von einem bunten und absolut kindgerechten Elefanten in Empfang genommen. Dieser stellt Euch die Familie Cosmic vor, die aus einem Elternpaar, drei Kindern, einem Hund und einer Katze besteht. Das interessante an dieser Familie ist, dass sie in einer Rakete wohnt, die aus fünf Stockwerken besteht. All diese Stockwerke gilt es nun nach und nach zu erforschen, um am Ende zu einer finalen Überraschung zu gelangen. Dabei seid Ihr aber nie auf Euch allein gestellt, denn der bunte Elefant dient als Reisebegleiter, der Euch mit Denkanstössen und vielen Tipps versorgt. Somit werden sich auch die kleinsten Zocker nicht verloren fühlen und können problemlos in das Abenteuer starten.
Die einzelnen Stockwerke werden ganz allein mit der Wii-Remote erforscht, mit der die Umgebung abgesucht und Objekte berührt werden können. Durch möglichst gründliche Erforschung und somit möglichst vielen Interaktionen werden Blütenblätter verdient, die in einer bestimmten Anzahl den Weg in das nächste Stockwerk öffnen. Bei den meisten Interaktionen wird durch Anklicken eines Objektes eine Animation abgespielt, bei der die teilweise etwas ungewöhnlichen Familienaktivitäten in der Rakete gezeigt werden. Dabei werden durchweg ein freundliches Bild von den Charakteren und ein harmonisches Miteinander gezeigt, was Kindern die Wichtigkeit von Familienzusammengehörigkeit vermittelt.
Spielen mit Lerneffekt
Durch die Animationen wird sicherlich der Erforschungsdrang gefördert, richtige Lerneffekte kommen aber eher bei den Minispielen auf, die manchmal nach einer Interaktion eingeleitet werden. Diese sind natürlich auch der Zielgruppe angepasst und dementsprechend sehr simpel. Die Steuerung umfasst in jedem Fall nicht mehr als einfache Bewegungen und dem A-Knopf, was selbst für kleine Kinder absolut zugänglich sein sollte. Die Aufgabenstellung und der Ablauf des Spiels werden zuvor in deutscher Sprachausgabe ganz genau erklärt, was bei der angepeilten Zielgruppe natürlich besonders wichtig ist.
Insgesamt werden Koordination, Kreativität und Vorstellungskraft in über 20 Minispielen gefördert. Dabei gilt es unter anderem Schiebepuzzles zu lösen, Objekte logischen Gruppen zuzuordnen oder Formen zu erkennen. Da es ein riesiger Unterschied zwischen der Intelligenz eines dreijährigen und der eines siebenjährigen Kindes gibt, stehen für alle Aufgaben drei verschiedene Schwierigkeitsstufen zur Verfügung, bei der das richtige Niveau eingestellt und auch jeder Zeit gewechselt werden kann. Somit sind die Aufgaben absolut passend gestaltet und für die Angehörigen der Zielgruppe genau das Richtige. Schade ist nur die geringe Anzahl der Minispiele. Das Spiel ist zwar zum Budget-Preis von nur 30 Euro erhältlich, aber selbst dafür ist der Umfang ein wenig zu gering ausgefallen.
Kinderfreundliche Technik
Sollte einmal kein Interesse mehr an der Erkundungstour und den fest vorgegeben Aufgaben bestehen, können die kleinen Zocker ihrer Kreativität beim Malen freien Lauf lassen. Dabei ist es egal, ob vorgegebene Bilder ausgemalt oder ganz eigene Kunstwerke kreiert werden wollen. Die Wii-Remote eignet sich prima als Buntstift und im Notfall auch als ausgezeichneter Radiergummi. Darüber hinaus lassen sich durch gelöste Aufgaben auch Aufkleber sammeln, mit der sich Objekte im Haushalt der Familie Cosmic gestalten lassen. Somit ist Abseits der Minispiele auch für Beschäftigung gesorgt.
Die Grafik des Spiels ist comichaft gehalten und lässt auf dem ersten Blick die Zielgruppe erkennen. So erstrahlt die Umgebung oft in bunten Farben und die Gestaltung der Charaktere ist sehr kinderfreundlich ausgefallen. Leider ist die Grafik aber auch sehr schlicht. Die jungen Zocker haben zwar sicherlich keine großen optischen Ansprüche, an einigen Stellen wäre noch etwas Feinschliff und etwas mehr Liebe zum Details aber dennoch wünschenswert gewesen. Der Sound lässt hingegen nur wenig Grund zur Kritik. Die Stücke sind einfach aber sehr passend und untermalen das Geschehen angenehm. Sehr erfreulich ist auch die gelungene deutsche Synchronisation, die bei einem Publikum, das zum größten Teil das Lesen noch lernen muss, aber eigentlich auch Pflicht war.
Beflügelt durch die Familienpolitik Nintendos traut sich Ubisoft auf dem Wii in eine Genreecke, die im Konsolen-Bereich eher selten ist. Mit Cosmic Family bringt der französische Publisher nämlich ein Lernspiel für kleine Kinder im Alter von 3 bis 7 Jahren auf den Markt. Mit diesem werden die Junior-Zocker auf eine Entdeckungsreise geschickt, die Koordination, Kreativität und Vorstellungskraft schulen soll.
Bevor die Reise losgeht werdet Ihr aber erst einmal von einem bunten und absolut kindgerechten Elefanten in Empfang genommen. Dieser stellt Euch die Familie Cosmic vor, die aus einem Elternpaar, drei Kindern, einem Hund und einer Katze besteht. Das interessante an dieser Familie ist, dass sie in einer Rakete wohnt, die aus fünf Stockwerken besteht. All diese Stockwerke gilt es nun nach und nach zu erforschen, um am Ende zu einer finalen Überraschung zu gelangen. Dabei seid Ihr aber nie auf Euch allein gestellt, denn der bunte Elefant dient als Reisebegleiter, der Euch mit Denkanstössen und vielen Tipps versorgt. Somit werden sich auch die kleinsten Zocker nicht verloren fühlen und können problemlos in das Abenteuer starten.
Die einzelnen Stockwerke werden ganz allein mit der Wii-Remote erforscht, mit der die Umgebung abgesucht und Objekte berührt werden können. Durch möglichst gründliche Erforschung und somit möglichst vielen Interaktionen werden Blütenblätter verdient, die in einer bestimmten Anzahl den Weg in das nächste Stockwerk öffnen. Bei den meisten Interaktionen wird durch Anklicken eines Objektes eine Animation abgespielt, bei der die teilweise etwas ungewöhnlichen Familienaktivitäten in der Rakete gezeigt werden. Dabei werden durchweg ein freundliches Bild von den Charakteren und ein harmonisches Miteinander gezeigt, was Kindern die Wichtigkeit von Familienzusammengehörigkeit vermittelt.
Spielen mit Lerneffekt
Durch die Animationen wird sicherlich der Erforschungsdrang gefördert, richtige Lerneffekte kommen aber eher bei den Minispielen auf, die manchmal nach einer Interaktion eingeleitet werden. Diese sind natürlich auch der Zielgruppe angepasst und dementsprechend sehr simpel. Die Steuerung umfasst in jedem Fall nicht mehr als einfache Bewegungen und dem A-Knopf, was selbst für kleine Kinder absolut zugänglich sein sollte. Die Aufgabenstellung und der Ablauf des Spiels werden zuvor in deutscher Sprachausgabe ganz genau erklärt, was bei der angepeilten Zielgruppe natürlich besonders wichtig ist.
Insgesamt werden Koordination, Kreativität und Vorstellungskraft in über 20 Minispielen gefördert. Dabei gilt es unter anderem Schiebepuzzles zu lösen, Objekte logischen Gruppen zuzuordnen oder Formen zu erkennen. Da es ein riesiger Unterschied zwischen der Intelligenz eines dreijährigen und der eines siebenjährigen Kindes gibt, stehen für alle Aufgaben drei verschiedene Schwierigkeitsstufen zur Verfügung, bei der das richtige Niveau eingestellt und auch jeder Zeit gewechselt werden kann. Somit sind die Aufgaben absolut passend gestaltet und für die Angehörigen der Zielgruppe genau das Richtige. Schade ist nur die geringe Anzahl der Minispiele. Das Spiel ist zwar zum Budget-Preis von nur 30 Euro erhältlich, aber selbst dafür ist der Umfang ein wenig zu gering ausgefallen.
Kinderfreundliche Technik
Sollte einmal kein Interesse mehr an der Erkundungstour und den fest vorgegeben Aufgaben bestehen, können die kleinen Zocker ihrer Kreativität beim Malen freien Lauf lassen. Dabei ist es egal, ob vorgegebene Bilder ausgemalt oder ganz eigene Kunstwerke kreiert werden wollen. Die Wii-Remote eignet sich prima als Buntstift und im Notfall auch als ausgezeichneter Radiergummi. Darüber hinaus lassen sich durch gelöste Aufgaben auch Aufkleber sammeln, mit der sich Objekte im Haushalt der Familie Cosmic gestalten lassen. Somit ist Abseits der Minispiele auch für Beschäftigung gesorgt.
Die Grafik des Spiels ist comichaft gehalten und lässt auf dem ersten Blick die Zielgruppe erkennen. So erstrahlt die Umgebung oft in bunten Farben und die Gestaltung der Charaktere ist sehr kinderfreundlich ausgefallen. Leider ist die Grafik aber auch sehr schlicht. Die jungen Zocker haben zwar sicherlich keine großen optischen Ansprüche, an einigen Stellen wäre noch etwas Feinschliff und etwas mehr Liebe zum Details aber dennoch wünschenswert gewesen. Der Sound lässt hingegen nur wenig Grund zur Kritik. Die Stücke sind einfach aber sehr passend und untermalen das Geschehen angenehm. Sehr erfreulich ist auch die gelungene deutsche Synchronisation, die bei einem Publikum, das zum größten Teil das Lesen noch lernen muss, aber eigentlich auch Pflicht war.
Sascha Geldermann meint...
Cosmic Family ist ein gelungenes Lern- und Entdeckungsspiel, das Kindern im Alter von 3 bis 7 Jahren bedenkenlos ans Herz gelegt werden darf. Durch die einfache Bedienung und die vielen Tipps sympathischer Charaktere können Angehörige der Zielgruppe ihre Fähigkeiten leicht schulen und werden dabei auch noch viel Spaß haben. Das ältere Zocker dagegen gnadenlos unterfordert sind, sollte dabei natürlich klar sein.
Cosmic Family ist ein gelungenes Lern- und Entdeckungsspiel, das Kindern im Alter von 3 bis 7 Jahren bedenkenlos ans Herz gelegt werden darf. Durch die einfache Bedienung und die vielen Tipps sympathischer Charaktere können Angehörige der Zielgruppe ihre Fähigkeiten leicht schulen und werden dabei auch noch viel Spaß haben. Das ältere Zocker dagegen gnadenlos unterfordert sind, sollte dabei natürlich klar sein.

GRAFIK

SOUND

BEDIENUNG

UMFANG
SPIELSPASS
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
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Informationen zum Spiel