Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt
Artikel verfasst von Heiko Ellinger am 20.08.2007
Ihr werdet den Tag nie vergessen…
…an dem Ihr Käpt’n Jack Sparrow fast erwischt hättet. Dabei habt Ihr den berüchtigten und im tiefsten Inneren doch gutherzigen Piraten gefasst, wenn Ihr Euch Disneys „Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt“ natürlich ganz frei von Piraterie und Verbrechen beim Händler Eures Vertrauens besorgt habt. Denn im Titel von Entwickler Eurocom übernehmt Ihr unter anderem die Geschicke Sparrows. Außerdem schlüpft Ihr in der Story in die Haut von Will Turner, Elizabeth Swann und sogar dem legendären Käpt’n Barbossa.
Die Story der Filme dürfte hinlänglich bekannt sein. Moment, der Filme, also Mehrzahl? Trotz des eigentlich eindeutig auf den letzten Teil der Trilogie zugeschnittenen Untertitels befasst sich das Videospiel auch mit den Ereignissen aus dem zweiten Teil der Reihe. Der Spieler erhält also innerhalb der Story ein Rundum-Sorglos-Paket zu den Abenteuern von Jack, Will und Elizabeth. Dabei trifft er außerdem alle relevanten Charaktere der beiden Filme. Gegen einige davon wird auch der Degen gezogen werden müssen, denn die Action kommt in „Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt“ auf keinen Fall zu kurz.
Ob sich die virtuellen Abenteuer ebenso wie ein Kinobesuch lohnen und was Ihr auf dem Weg zum berüchtigtsten Piraten aller Zeiten alles so erledigen müsst, sollen die folgenden Zeilen des Tests zu „Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt“ klären.
Das Säbelrasseln
Wie es sich für einen richtigen Piraten gehört, hantiert auch Jack Sparrow weniger mit Worten. Stattdessen werden Konflikte vornehmlich durch harten Stahl geregelt, so dass die Schwertkämpfe einen zentralen Punkt des Spiels ausmachen. Mit der Wii-Fernbedienung führt Ihr verschiedene Manöver aus. Der Nunchuck wird dagegen vor allem zum Blocken von Gegnern verwendet.
Die Missionen geleiten Euch über zahlreiche Aufgaben durch die wichtigsten Schauplätze der Filmvorlage. Dabei stehen ab und an auch optionale Ziele zur Verfügung, die weitere Goodies freischalten, aber nicht zwingend erfüllt werden müssen.
Zu großen Teilen erinnert das Spiel dabei an ein traditionelles Action-Adventure. Ihr lauft durch die Umgebungen, erwehrt Euch zahlreicher Gegner und erfüllt die Aufgaben etwa durch das Lösen von selten schweren Rätseln und durch das Auffinden von Gegenständen. Ab und an kommt es aber zu einem Duell. Hier wechselt die Perspektive in eine Seitenansicht und Ihr seht Euch nur einem Feind gegenüber. Zwar unterscheidet sich hier die Steuerung nicht vom Rest des Spiels, allerdings erlaubt der C-Knopf teilweise Interaktionen mit der Umgebung.
Der Duell-Modus lässt sich übrigens später auch für einen Mehrspieler-Part freischalten. Hier duellieren sich dann zwei Spieler mit zahlreichen Charakteren aus der Filmreihe. Bevor Ihr das jedoch machen könnt, müsst Ihr diverse Level des Storymodus im Modus „Herausforderung“ absolvieren. Dieser ist nochmals in drei Untermodi aufgeteilt, in denen Ihr unter anderem eine bestimmte Anzahl an Feinden in der schnellstmöglichen Zeit töten müsst. Auch dieser Modus lässt sich netterweise mit einem Freund bestreiten.
Im Spiel gibt es zahlreiche Geheimnisse zu entdecken und Schätze freizuschalten. Deshalb habt Ihr auch die Möglichkeit, abgeschlossene Missionen aus der Story nochmals zu spielen. Dann müsst Ihr Euch nicht einmal auf die vorgegebenen Charaktere beschränken, sondern könnt frei wählen.
Fluch der Kamera
Grafisch präsentiert sich der Titel durchaus ordentlich. Vor allem die Charaktermodelle wissen zu gefallen und lassen die Personen aus den Filmen mehr als erahnen. Die Texturen sind dafür teils sehr grob und stammen so wohl aus der PS2-Version des Spiels. Hier wäre sicherlich eine deutliche Steigerung drin gewesen. Dazu neigt die Kamera des Öfteren zu Problemen, bei denen manuelles Nachjustieren nötig ist, sehr ärgerlich.
Die Sounduntermalung profitiert natürlich vom tollen Soundtrack des Films. So sind Musik und Soundeffekte sehr gelungen und auch die Sprachausgabe ist ordentlich. Leider wurden aber nicht die originalen Sprecher aus den Filmen genommen, was die Atmosphäre sicherlich noch um einiges gesteigert hätte.
…an dem Ihr Käpt’n Jack Sparrow fast erwischt hättet. Dabei habt Ihr den berüchtigten und im tiefsten Inneren doch gutherzigen Piraten gefasst, wenn Ihr Euch Disneys „Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt“ natürlich ganz frei von Piraterie und Verbrechen beim Händler Eures Vertrauens besorgt habt. Denn im Titel von Entwickler Eurocom übernehmt Ihr unter anderem die Geschicke Sparrows. Außerdem schlüpft Ihr in der Story in die Haut von Will Turner, Elizabeth Swann und sogar dem legendären Käpt’n Barbossa. Die Story der Filme dürfte hinlänglich bekannt sein. Moment, der Filme, also Mehrzahl? Trotz des eigentlich eindeutig auf den letzten Teil der Trilogie zugeschnittenen Untertitels befasst sich das Videospiel auch mit den Ereignissen aus dem zweiten Teil der Reihe. Der Spieler erhält also innerhalb der Story ein Rundum-Sorglos-Paket zu den Abenteuern von Jack, Will und Elizabeth. Dabei trifft er außerdem alle relevanten Charaktere der beiden Filme. Gegen einige davon wird auch der Degen gezogen werden müssen, denn die Action kommt in „Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt“ auf keinen Fall zu kurz.
Ob sich die virtuellen Abenteuer ebenso wie ein Kinobesuch lohnen und was Ihr auf dem Weg zum berüchtigtsten Piraten aller Zeiten alles so erledigen müsst, sollen die folgenden Zeilen des Tests zu „Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt“ klären.
Das Säbelrasseln
Wie es sich für einen richtigen Piraten gehört, hantiert auch Jack Sparrow weniger mit Worten. Stattdessen werden Konflikte vornehmlich durch harten Stahl geregelt, so dass die Schwertkämpfe einen zentralen Punkt des Spiels ausmachen. Mit der Wii-Fernbedienung führt Ihr verschiedene Manöver aus. Der Nunchuck wird dagegen vor allem zum Blocken von Gegnern verwendet.
Die Missionen geleiten Euch über zahlreiche Aufgaben durch die wichtigsten Schauplätze der Filmvorlage. Dabei stehen ab und an auch optionale Ziele zur Verfügung, die weitere Goodies freischalten, aber nicht zwingend erfüllt werden müssen. Zu großen Teilen erinnert das Spiel dabei an ein traditionelles Action-Adventure. Ihr lauft durch die Umgebungen, erwehrt Euch zahlreicher Gegner und erfüllt die Aufgaben etwa durch das Lösen von selten schweren Rätseln und durch das Auffinden von Gegenständen. Ab und an kommt es aber zu einem Duell. Hier wechselt die Perspektive in eine Seitenansicht und Ihr seht Euch nur einem Feind gegenüber. Zwar unterscheidet sich hier die Steuerung nicht vom Rest des Spiels, allerdings erlaubt der C-Knopf teilweise Interaktionen mit der Umgebung.
Der Duell-Modus lässt sich übrigens später auch für einen Mehrspieler-Part freischalten. Hier duellieren sich dann zwei Spieler mit zahlreichen Charakteren aus der Filmreihe. Bevor Ihr das jedoch machen könnt, müsst Ihr diverse Level des Storymodus im Modus „Herausforderung“ absolvieren. Dieser ist nochmals in drei Untermodi aufgeteilt, in denen Ihr unter anderem eine bestimmte Anzahl an Feinden in der schnellstmöglichen Zeit töten müsst. Auch dieser Modus lässt sich netterweise mit einem Freund bestreiten.
Im Spiel gibt es zahlreiche Geheimnisse zu entdecken und Schätze freizuschalten. Deshalb habt Ihr auch die Möglichkeit, abgeschlossene Missionen aus der Story nochmals zu spielen. Dann müsst Ihr Euch nicht einmal auf die vorgegebenen Charaktere beschränken, sondern könnt frei wählen.
Fluch der Kamera
Grafisch präsentiert sich der Titel durchaus ordentlich. Vor allem die Charaktermodelle wissen zu gefallen und lassen die Personen aus den Filmen mehr als erahnen. Die Texturen sind dafür teils sehr grob und stammen so wohl aus der PS2-Version des Spiels. Hier wäre sicherlich eine deutliche Steigerung drin gewesen. Dazu neigt die Kamera des Öfteren zu Problemen, bei denen manuelles Nachjustieren nötig ist, sehr ärgerlich. Die Sounduntermalung profitiert natürlich vom tollen Soundtrack des Films. So sind Musik und Soundeffekte sehr gelungen und auch die Sprachausgabe ist ordentlich. Leider wurden aber nicht die originalen Sprecher aus den Filmen genommen, was die Atmosphäre sicherlich noch um einiges gesteigert hätte.
Heiko Ellinger meint...
„Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt“ ist sicherlich ein solides Lizenzspiel geworden. Für Fans der Filmvorlage ist das Spiel mehr als einen Blick wert. Lediglich die Kamera kann einem den Spielspaß ab und an vermiesen.
„Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt“ ist sicherlich ein solides Lizenzspiel geworden. Für Fans der Filmvorlage ist das Spiel mehr als einen Blick wert. Lediglich die Kamera kann einem den Spielspaß ab und an vermiesen.

GRAFIK
Tolle Charaktermodelle, aber verwaschene Texturen.
Tolle Charaktermodelle, aber verwaschene Texturen.

SOUND
Originalsprecher fehlen, dafür kann der Soundtrack auch im Videospiel begeistern.
Originalsprecher fehlen, dafür kann der Soundtrack auch im Videospiel begeistern.

BEDIENUNG
Simples Gefuchtel mit der Wii-Fernbedienung. Die Kamera stört ab und an.
Simples Gefuchtel mit der Wii-Fernbedienung. Die Kamera stört ab und an.

UMFANG
Ein relativer kurzer Ausflug in die Welt der Piraten.
Ein relativer kurzer Ausflug in die Welt der Piraten.
SPIELSPASS
Ordentliche Lizenzumsetzung mit Captain Jack.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Ordentliche Lizenzumsetzung mit Captain Jack.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel