Mega Man ZX
Artikel verfasst von Sascha Geldermann am 15.08.2007
Die Vereinigung von Z und X
1987 setze ein kleines japanisches Unternehmen namens Capcom große Hoffnung in eine neue Franchise, mit denen Ihr der der große Durchbruch gelingen sollte. Der Held dieses Spiels erhielt den Namen Rainbowman, da er bei Waffenwechsel seine Farbe änderte. Im Laufe der Entwicklung änderte sich dieser Name und stattdessen wurde der weniger farbenfrohe Rockman geboren. Das änderte aber nichts daran, dass die Serie ein großer Erfolg wurde und der neue Charakter unter dem Namen Mega Man bald darauf auch im Westen treue Fans gewinnen konnte. Seitdem hat die Serie viele Ableger und Spin-Off hervorgebracht. Zwei davon sind die die Zero- und die X-Reihe, die mit Mega Man ZX nun vereint werden.
Der jahrelange Krieg des Vorgängers ist seit langer Zeit vorbei. Menschen und Androiden leben längst friedlich zusammen und haben sich in ihrer gemeinsamen Entwicklung sogar immer weiter aneinander angepasst. Als es auch noch dem Unternehmen Slither Inc. gelingt das große Problem der Energieknappheit zu beseitigen, scheint einer friedlichen Welt nichts mehr im Wege zu stehen. Doch diese Hoffnungen werden schnell von einer neuen Gefahr untergraben. Die so genannten Mavericks verbreiten Angst und Schrecken und scheinen besonders einen Groll gegen die Slither Inc. zu hegen. Der Staat schickt mit den Wächtern eine mächtige Organisation in den Kampf gegen die Mavericks, woraufhin ein erneuter Krieg kurz bevorsteht.
In diesen schweren Zeiten arbeitet der Hauptcharakter des Spiels für einen Lieferanten-Service. Je nachdem ob Ihr Euch für einen männlichen oder weiblichen Helden entscheidet, bekommt Ihr als Vent oder Aile den Auftrag ein geheimnisvolles Paket an die Wächter zu liefern. Dabei geht aber so einiges schief, da die Mavericks einen Angriff auf Euch starten und Ihr bald in allergrößter Gefahr schwebt. Doch gerade als euer letztes Stündlein zu schlagen scheint, offenbart sich der Inhalt des Pakets. Es enthält Biometall, das mit eurem Mut reagiert und Euch die Verwandlung in Modell X ermöglicht. Damit erhaltet Ihr nicht nur eine coole Rüstung, sondern auch neue Waffen und Fähigkeiten. So könnt Ihr in die Fußstapfen von Mega Man treten und es mit den Mavericks problemlos aufnehmen.
Actionreicher Arcade-Kampf
Da sich Biometall nur mit ausgewählten Personen verbindet, gewinnt Ihr schnell die Achtung der Wächter und tretet dieser Organisation bei. Nun erhaltet Ihr an bestimmten technischen Apparaten, so genannte Transerver, Missionen, die es zu erledigen gilt. Im Gegensatz zu anderen Teilen der Serie besucht Ihr bei Mega Man ZX aber nicht mehr unabhängige Levels. Die 2D-Spielwelt ist nun komplett zusammenhängend und in durchnummerierte Abschnitte unterteilt. Theoretisch könnt Ihr die gesamte Spielwelt also ganz frei bereisen. In der Praxis wird diese Theorie zwar durch verschlossene Türen und bestimmte Missionsvorgaben etwas gedämpft, sodass das Spiel doch linear abläuft, das Leveldesign ist aber dennoch absolut durchdacht und weiß durch unterschiedliche Wege und Verknüpfungspunkte zu gefallen. Erfreulich ist dabei auch, dass Transerver als Transportmittel dienen und Ihr dank dieser praktischen Hilfsmitteln in schon besuchte Areale teleportiert werden könnt, was lange Laufwege entschärft.
Das Spielprinzip ist absolut typisch für die Serie, womit Fans sich wieder über das unkomplizierte Arcade-Gameplay freuen dürfen. Dabei steht vor allem Dauer-Action auf dem Programm, da Ihr oft gegen ganze Gegnerhorden in den Kampf zieht, die Ihr mit Lasersalven über den Haufen schießt. Immer wieder stellt sich Euch auch ein dicker Endgegner in den Weg, womit spannende Boss-Kämpfe ausbrechen, für die die Serie berühmt ist. Als nettes Extra lassen sich sogar Boss-Gegner aus den GBA-Teilen Zero 3 und Zero 4 in das Spiel transferieren, indem die entsprechenden Spiele in den GBA-Schacht des Nintendo DS gesteckt werden. Somit stellen sich Euch wieder jede Menge Bösewichte in den Weg, deren Niveau von dem Schwierigkeitsgrad abhängig ist, der zum Glück wählbar ist. So dürfen sich Fans wieder mit Anforderungen auf gewohnt fast unmenschlichem Niveau konfrontieren, während Neulingen gleichzeitig ein frustfreies Abenteuer ermöglicht wird.
Verwandlungskünstler
Im Verlauf der insgesamt etwas schwachen Story werdet Ihr auf neues Biometall stoßen, das Euch weitere Verwandlungen ermöglicht. Es liegt dann an Euch, für jede Situation die passende Form zu finden. Die Modelle unterscheiden sich dabei nicht nur anhand ihrer Waffen, sondern Weisen auch unterschiedliche Fähigkeiten vor. Während Modell LX sehr geeignet für Missionen im Wasser ist, überzeugt die Verwandlung PX eher durch die Fähigkeit sich an Decken und Vorsprüngen festhalten zu können. Durch die Verwandlungen kommt somit Abwechslung in das Spiel und Ihr werdet im Spielverlauf immer vielseitiger. Schade dabei ist nur, dass das Abenteuer sehr schnell zu Ende ist. Das Spiel ist, zumindest wenn Ihr Euch nicht ständig verlaufen solltet, in guten fünf Stunden zu knacken, was natürlich viel zu wenig ist.
Während das Arcade-Gameplay auch heute noch seinen Reiz hat, fällt die veraltete Technik des Spiels eher negativ auf. Es gibt zwar gelegentlich einige Comic-Sequenzen, die fantastisch aussehen, das eigentliche Spielgeschehen bewegt sich aber auf deutlich geringerem Niveau. Die Hintergründe und Charaktermodelle wären auch auf dem Game Boy Advance möglich gewesen und auch die etwas spärlichen Details sind für NDS-Verhältnisse enttäuschend. Das gleiche gilt für den Sound, der, Reto-Feeling hin oder her, heute einfach nicht mehr angemessen ist. Zumindest profitiert aber die Steuerung des Spiels von den Möglichkeiten des Nintendo DS. Während der Touchscreen zur Inventar-Verwaltung dient, lassen sich mit den vielen Knöpfen nämlich alle Moves der verschiedenen Modelle ganz einfach und intuitiv ausführen.
1987 setze ein kleines japanisches Unternehmen namens Capcom große Hoffnung in eine neue Franchise, mit denen Ihr der der große Durchbruch gelingen sollte. Der Held dieses Spiels erhielt den Namen Rainbowman, da er bei Waffenwechsel seine Farbe änderte. Im Laufe der Entwicklung änderte sich dieser Name und stattdessen wurde der weniger farbenfrohe Rockman geboren. Das änderte aber nichts daran, dass die Serie ein großer Erfolg wurde und der neue Charakter unter dem Namen Mega Man bald darauf auch im Westen treue Fans gewinnen konnte. Seitdem hat die Serie viele Ableger und Spin-Off hervorgebracht. Zwei davon sind die die Zero- und die X-Reihe, die mit Mega Man ZX nun vereint werden.
Der jahrelange Krieg des Vorgängers ist seit langer Zeit vorbei. Menschen und Androiden leben längst friedlich zusammen und haben sich in ihrer gemeinsamen Entwicklung sogar immer weiter aneinander angepasst. Als es auch noch dem Unternehmen Slither Inc. gelingt das große Problem der Energieknappheit zu beseitigen, scheint einer friedlichen Welt nichts mehr im Wege zu stehen. Doch diese Hoffnungen werden schnell von einer neuen Gefahr untergraben. Die so genannten Mavericks verbreiten Angst und Schrecken und scheinen besonders einen Groll gegen die Slither Inc. zu hegen. Der Staat schickt mit den Wächtern eine mächtige Organisation in den Kampf gegen die Mavericks, woraufhin ein erneuter Krieg kurz bevorsteht.
In diesen schweren Zeiten arbeitet der Hauptcharakter des Spiels für einen Lieferanten-Service. Je nachdem ob Ihr Euch für einen männlichen oder weiblichen Helden entscheidet, bekommt Ihr als Vent oder Aile den Auftrag ein geheimnisvolles Paket an die Wächter zu liefern. Dabei geht aber so einiges schief, da die Mavericks einen Angriff auf Euch starten und Ihr bald in allergrößter Gefahr schwebt. Doch gerade als euer letztes Stündlein zu schlagen scheint, offenbart sich der Inhalt des Pakets. Es enthält Biometall, das mit eurem Mut reagiert und Euch die Verwandlung in Modell X ermöglicht. Damit erhaltet Ihr nicht nur eine coole Rüstung, sondern auch neue Waffen und Fähigkeiten. So könnt Ihr in die Fußstapfen von Mega Man treten und es mit den Mavericks problemlos aufnehmen.
Actionreicher Arcade-Kampf
Da sich Biometall nur mit ausgewählten Personen verbindet, gewinnt Ihr schnell die Achtung der Wächter und tretet dieser Organisation bei. Nun erhaltet Ihr an bestimmten technischen Apparaten, so genannte Transerver, Missionen, die es zu erledigen gilt. Im Gegensatz zu anderen Teilen der Serie besucht Ihr bei Mega Man ZX aber nicht mehr unabhängige Levels. Die 2D-Spielwelt ist nun komplett zusammenhängend und in durchnummerierte Abschnitte unterteilt. Theoretisch könnt Ihr die gesamte Spielwelt also ganz frei bereisen. In der Praxis wird diese Theorie zwar durch verschlossene Türen und bestimmte Missionsvorgaben etwas gedämpft, sodass das Spiel doch linear abläuft, das Leveldesign ist aber dennoch absolut durchdacht und weiß durch unterschiedliche Wege und Verknüpfungspunkte zu gefallen. Erfreulich ist dabei auch, dass Transerver als Transportmittel dienen und Ihr dank dieser praktischen Hilfsmitteln in schon besuchte Areale teleportiert werden könnt, was lange Laufwege entschärft.
Das Spielprinzip ist absolut typisch für die Serie, womit Fans sich wieder über das unkomplizierte Arcade-Gameplay freuen dürfen. Dabei steht vor allem Dauer-Action auf dem Programm, da Ihr oft gegen ganze Gegnerhorden in den Kampf zieht, die Ihr mit Lasersalven über den Haufen schießt. Immer wieder stellt sich Euch auch ein dicker Endgegner in den Weg, womit spannende Boss-Kämpfe ausbrechen, für die die Serie berühmt ist. Als nettes Extra lassen sich sogar Boss-Gegner aus den GBA-Teilen Zero 3 und Zero 4 in das Spiel transferieren, indem die entsprechenden Spiele in den GBA-Schacht des Nintendo DS gesteckt werden. Somit stellen sich Euch wieder jede Menge Bösewichte in den Weg, deren Niveau von dem Schwierigkeitsgrad abhängig ist, der zum Glück wählbar ist. So dürfen sich Fans wieder mit Anforderungen auf gewohnt fast unmenschlichem Niveau konfrontieren, während Neulingen gleichzeitig ein frustfreies Abenteuer ermöglicht wird.
Verwandlungskünstler
Im Verlauf der insgesamt etwas schwachen Story werdet Ihr auf neues Biometall stoßen, das Euch weitere Verwandlungen ermöglicht. Es liegt dann an Euch, für jede Situation die passende Form zu finden. Die Modelle unterscheiden sich dabei nicht nur anhand ihrer Waffen, sondern Weisen auch unterschiedliche Fähigkeiten vor. Während Modell LX sehr geeignet für Missionen im Wasser ist, überzeugt die Verwandlung PX eher durch die Fähigkeit sich an Decken und Vorsprüngen festhalten zu können. Durch die Verwandlungen kommt somit Abwechslung in das Spiel und Ihr werdet im Spielverlauf immer vielseitiger. Schade dabei ist nur, dass das Abenteuer sehr schnell zu Ende ist. Das Spiel ist, zumindest wenn Ihr Euch nicht ständig verlaufen solltet, in guten fünf Stunden zu knacken, was natürlich viel zu wenig ist.
Während das Arcade-Gameplay auch heute noch seinen Reiz hat, fällt die veraltete Technik des Spiels eher negativ auf. Es gibt zwar gelegentlich einige Comic-Sequenzen, die fantastisch aussehen, das eigentliche Spielgeschehen bewegt sich aber auf deutlich geringerem Niveau. Die Hintergründe und Charaktermodelle wären auch auf dem Game Boy Advance möglich gewesen und auch die etwas spärlichen Details sind für NDS-Verhältnisse enttäuschend. Das gleiche gilt für den Sound, der, Reto-Feeling hin oder her, heute einfach nicht mehr angemessen ist. Zumindest profitiert aber die Steuerung des Spiels von den Möglichkeiten des Nintendo DS. Während der Touchscreen zur Inventar-Verwaltung dient, lassen sich mit den vielen Knöpfen nämlich alle Moves der verschiedenen Modelle ganz einfach und intuitiv ausführen.
Sascha Geldermann meint...
Megaman ZX bietet ein gelungenes Arcade-Gameplay, das durch kompromisslose Action, abwechslungsreiche Verwandlungsformen und einem interessanten Leveldesign punkten kann. Dank des wählbaren Schwierigkeitsgrades haben sowohl Neulinge, als auch alte Fans ihren Spaß, der nach guten fünf Stunden aber leider ein viel zu frühes Ende findet.
Megaman ZX bietet ein gelungenes Arcade-Gameplay, das durch kompromisslose Action, abwechslungsreiche Verwandlungsformen und einem interessanten Leveldesign punkten kann. Dank des wählbaren Schwierigkeitsgrades haben sowohl Neulinge, als auch alte Fans ihren Spaß, der nach guten fünf Stunden aber leider ein viel zu frühes Ende findet.

GRAFIK
Hübsche Comic-Sequenzen stehen einer schwachen Ingame-Grafik gegenüber.
Hübsche Comic-Sequenzen stehen einer schwachen Ingame-Grafik gegenüber.

SOUND
Der Sound klingt veraltet.
Der Sound klingt veraltet.

BEDIENUNG
Die Steuerung macht keine Probleme.
Die Steuerung macht keine Probleme.

UMFANG
Das Abenteuer könnte länger sein. Durch den wählbaren Schwierigkeitsgrad lohnen sich aber mehrere Durchgänge.
Das Abenteuer könnte länger sein. Durch den wählbaren Schwierigkeitsgrad lohnen sich aber mehrere Durchgänge.
SPIELSPASS
Actionreiches Spiel mit Retro-Feeling.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Actionreiches Spiel mit Retro-Feeling.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel