Pokémon Diamant
Artikel verfasst von Sascha Geldermann am 09.08.2007
Ich will (immer noch) der Allerbeste sein
Am 27. Juli 2007 ging für viele hiesige Pokémon-Fans eine lange Zeit voll ungeduldigem Warten zu Ende. Nachdem die neuen Editionen Diamant und Perl schon vor Monaten in Japan und den USA erschienen waren und dort bereits über 10 Millionen Mal verkauft werden konnten, erreichten sie dann nämlich auch endlich Europa. Dieser Test basiert dabei auf der Diamant-Edition, die sich allerdings nur durch einige andere Pokémon von ihrem Perl-Gegenstück unterscheidet und abgesehen davon inhaltsgleich ist.
Nintendo setzt auch bei den Nintendo DS-Ablegern der berühmten Reihe wieder auf die altbewährte Story. So schlüpft Ihr in die Rolle eines, wahlweise weiblichen oder männlichen, Helden, der ein ruhiges Leben in einem kleinen Dorf der Region Sinnoh führt. Bald darauf kommt auch wieder ein wissensdurstiger Pokémon-Professor ins Spiel, der Euch euer erstes Taschen-Monster überlässt. Dabei habt Ihr die Wahl zwischen dem Pflanzenwesen Chelast, dem feurigen Panflam und den auf Wasser spezialisierten Plinfa. Sobald Ihr Euch für euer erstes Pokémon, und damit auch für einen treuen Begleiter, entschieden habt, kann das Abenteuer auch schon losgehen.
Eure Ziele ähneln denen der Trainer vergangener Editionen dabei sehr stark. Der Slogan „Ich will der Allerbeste sein“ trifft auch dieses Mal wieder zu, da Ihr von dem Aufstieg zum Pokémon-Champion träumt. Dafür müsst Ihr aber überhaupt erstmal zur Pokémon-Liga zugelassen werden und das ist ein langer steiniger Weg. Es gilt acht starke Arenaleiter in die Knie zu zwingen, die sich in den großen Ortschaften von Sinnoh finden lassen. Auf diese Art und Weise erhaltet Ihr die acht Arenaorden, die eure Eintrittkarte zur Pokémon-Liga darstellen, in der Ihr dann gegen die Top Vier und letztendlich gegen den derzeitigen Pokémon-Champion antreten dürft, dessen Identität eine kleine Überraschung darstellt.
Der zweite Slogan der Serie lautet „Schnapp sie Dir alle“ und auf diesen besteht vor allem der Pokémon Professor Eibe. Dieser drückt Euch nämlich direkt am Anfang ein Pokédex in die Hand, das die Daten aller Pokémon, denen Ihr auf eurer Reise begegnet, automatisch einspeichert. Professor Eibe bittet Euch darum die Daten zu vervollständigen womit Ihr alle Pokémon der Region Sinnoh zumindest einmal sehen und besser noch fangen solltet. Und als hättet Ihr damit nicht schon alle Hände voll zu tun, treibt auch wieder eine bösartige Gruppierung ihr Unwesen. Das Team Galaktik träumt von einer neuen Weltordnung und schreckt dabei vor keiner Grausamkeit zurück. Ihr solltet Euch bemühen, die Pläne des Teams zu vereiteln. Dabei werdet Ihr auch Informationen über den Ursprung der Pokémon erfahren und Euch auf die Spuren der legendären Kreatur begeben, die in der Diamant-Edition Dialga und in dem Perl-Gegenstück Palkia ist.
Abenteuer in Sinnoh
Die Region Sinnoh ist wohl die größte der Pokémon-Reihe und umfasst viele verschiedene Orte. Ihr besucht kleine Dörfer, stürzt Euch in den Trubel großer Städte, kämpft Euch durch dunkle Höhlen, bahnt Euch euren Weg durch hohes Gras und überquert sogar den Ozean. Dabei werdet Ihr immer wieder auf die verschiedensten Pokémon treffen, von denen es in den Editionen Diamant und Perl über 100 neue gibt, die die Gesamtzahl auf 493 aufstocken. Um wirklich alle Wesen euer Eigen nennen zu dürfen, ist aber der Tausch mit Besitzern der jeweils anderen Edition und von älteren Versionen notwendig. Für eine ganz besondere Kreatur müsst Ihr sogar eine Verbindung zu dem NDS-Spiel Pokémon Ranger aufbauen. Wer sie sich also wirklich alle schnappen möchte, muss viel Zeit und Arbeit investieren, aber selbst wenn Ihr Euch nur auf die Pokémon eurer eigenen Version beschränkt, dürft Ihr Euch über eine hohe Zahl an kampfwilligen Taschen-Monstern freuen.
Aber natürlich laufen die Wesen auch dieses Mal nicht einfach so in eure Arme, sondern setzen sich kräftig zur Wehr. Ihr müsst erst eure eigenen Pokémon in den Kampf schicken, um die Kraftpunkte-Anzeige der wilden Exemplare möglichst stark zu reduzieren. Habt Ihr euren Gegner möglichst intensiv geschwächt, wird es Zeit einen Pokéball einzusetzen, mit dem Ihr ihn einfangen und ab dann selbst in den Kampf schicken könnt. Um die Wahrscheinlichkeit für einen erfolgreichen Fang möglichst hoch zu gestalten, sollet Ihr dabei auch auf die Wahl der Pokébälle achten. Diese sind nun nämlich ein einem riesigen Angebot verfügbar. Angefangen von der Standartversion, über besonders starke Hyperbälle bis hin zu Finsterbälllen, die den Fang an dunklen Orten erleichtern, gibt es für jede Situation dem passenden Ball.
Bälle und viele andere praktische Items lassen sich in Läden finden, die in fast jeder Ortschaft angesiedelt sind. Eine weitere wichtige Anlaufstelle sind auch die weit verbreiteten Pokémon-Center. Dort werden eure Kreaturen kostenlos komplett geheilt und können auch in einem Lagerungssystem abgelegt werden. Insgesamt könnt Ihr nämlich nur sechs Pokémon bei Euch tragen, während der Rest gelagert wird. Somit ist es wichtig ein vielseitiges Team zusammenzustellen, das gegen alle Arten von Feinden gewappnet ist. Entscheidend sind dabei vor allem die Elemente, denen jedes Pokémon zugeordnet ist. Gegen ein Pflanzenwesen sind Feuerattacken besonders effektiv, während Angriffe des Elementes Wasser kaum Wirkung zeigen. Bei Kämpfen ist es also immer sehr wichtig, den passenden Kämpfer einzusetzen, da Ihr ansonsten kaum eine Chance auf einen Sieg habt.
Die Kämpfe laufen rundenbasiert ab und lassen Euch damit alle Zeit der Welt, um taktisch klug zu agieren. In jeder Runde habt Ihr die Wahl euer Pokémon eine Attacke ausführen zu lassen, es gegen ein anderes Wesen eures Teams auszutauschen oder ein Item, wie z.B. ein Heilmittel, einzusetzen. In Auseinandersetzungen mit wilden Pokémon ist auch noch die Flucht möglich, die Euch bei Kämpfen gegen andere Trainer verwehrt bleibt. Entscheidet Ihr Euch für einen Angriff stehen Euch bis zu vier Attacken zur Auswahl, die abhängig von der Art und dem Element eures Pokémon sind. Neben dem Zufügen von Schaden haben einige Attacken auch andere Wirkungen, wie das Einschläfern des Gegners, die Abnahme seiner Verteidigung oder der Verbesserung der eigenen Angriffskraft. Das bringt noch einmal einen guten Schuss Taktik in die Kämpfe und ist mit verantwortlich dafür, dass sie eine fesselnde Angelegenheit sind. Die Auswahl von Aktionen und Angriffen läuft auf dem Nintendo DS einfacher ab als je zuvor. Während die Kämpfe auf dem oberen Bildschirm toben, können auf dem Touchscreen schnell und präzise die Befehle erteilt werden, was eine ganz neue Dynamik in die Kämpfe bringt. Für neuen Schwung sorgen darüber hinaus auch Doppelkämpfe. Dabei treten zwei eurer Pokémon oder eines eurer eigenen Schützlinge zusammen mit einem verbündeten Monster eines anderen Trainers gegen zwei Gegner an. Neben der Attacke muss nun auch gewählt werden, welches Pokémon sie treffen soll. Manche Attacken treffen aber auch beide Gegner und in unglücklichen Fällen den Verbündeten gleich noch dazu.
Das Leben eines Pokémon-Trainers
Das Abenteuer in der Region Sinnoh ist wieder überaus faszinierend und fesselt von der ersten Sekunde bis mindestens zum Abspann, der nach guten 30 Stunden über den Bildschirm flimmert. Es gibt viel zu entdecken, viel er erleben und viel zu bewältigen. Außerdem motivieren die Suche nach neuen Pokémon, die Optimierung des eigenen Teams und natürlich das Trainieren seiner Schützlinge. Diese sammeln durch Kämpfe nämlich fleißig Erfahrungspunkte, steigen Level auf und verbessern ihre Attribute. Mit der Zeit werden auch stärkere Attacken erlernt, die neue Taktiken und Möglichkeiten eröffnen. Da sich ein Pokémon nur maximal vier Attacken merken kann muss auch genau überlegt werden, welche es sich merken und welche es vergessen soll. Die tollsten Belohnungen für das harte Training sind aber wohl die Entwicklungen der eigenen Monster. Durch das Erreichen bestimmter Level, durch besondere Zuneigung oder durch den Einsatz von Evolutionssteinen verändern sich die Taschenmonster nämlich, nehmen eine neue Gestalt an und werden noch stärker. Wer mit dem niedlichen Kücken Plinfa in seinem Heimatdorf loszieht und nach vielen Kämpfen seine zweite Entwicklung zum majestätischen Pinguin Impoleon miterlebt kann Glückgefühle sicherlich nicht unterbinden und wird sich frisch motiviert erneut in den Kampf stürzen. Es gibt also vielseitige Gründe dafür, dass das Pokémon-Prinzip auch heute noch absolut süchtig und unglaublich viel Spaß macht.
Bei so vielen harten Kämpfen dürft Ihr auch die Entspannung nicht vergessen. Die Entwickler haben dafür ein großzügiges Angebot auf die Beine gestellt, bei dem jeder Spieler das passende finden sollte. So dürft Ihr in der Spielhalle euer Glück auf die Probe stellen, in einem riesigen Kaufhaus Shopping betreiben oder einfach mal die Angel am Ufer aufwerfen. Auch die Safari Zone ist wieder mit dabei, bei der Ihr ohne Kämpfe, sondern mit Ködern und Steinen auf die Jagd nach Pokémon geht. Abwechslung bringen aber auch Pokémon-Wettbewerbe in das Spiel, bei denen es absolut friedlich zugeht. Die Taschen-Monster treten dabei nämlich nur mit ihrer Ausstrahlung in den Kategorien Coolness, Anmut, Klugheit, Stärke und Schönheit gegeneinander an. Jeder Wettbewerb besteht dabei aus drei Teilen. Als erstes müssen die Pokémon geschmückt werden und mir ihrem Aussehen punkten, dann gilt es bei einem Tanzwettbewerb vorgeführte Aktionen mit dem richtigen Timing nachzuarmen und letztendlich führt ihr den Punkterichtern die Attacken eurer Schützlinge vor, die dann von ihnen bewertet werden. Um möglichst viele Punkte zu erringen solltet Ihr zuvor die Ausstrahlung eurer Pokémon am besten mit speziellen Süßigkeiten, so genannten Knurspen, verbessern. Diese werden aus Beeren hergestellt, die sich nicht nur als Zutat, sondern auch als Item eignen. Genau wie einige andere Gegenstände können die Beeren nämlich von euren Pokémon während der Kämpfe gehalten werden, was unterschiedliche Effekte hervorruft.
Es gibt also viel zu sehen in Sinnoh, wobei Ihr Euch euren Weg aber erst Schritt für Schritt freikämpfen müsst. Nicht nur kampflustige Trainer halten Euch auf, sondern auch weitaus schwierigere Hindernisse. Kleine Bäume, Steine und Felswände versperren ab und an den Weg oder es gilt Gewässer oder sogar Wasserfälle zu überwinden. Dafür könnt Ihr so genannte VM-Attacken nutzen, die sich auch außerhalb der Kämpfe einsetzen lassen. Dafür müsst Ihr diese VM-Attacken aber erstens finden und zweitens einen bestimmten Orden auftreiben, um sie auch wirklich einsetzen zu können. Nach eurem fünften Orden wird es Euch z.B. möglich die Attacke Surfer einzusetzen, mit der Ihr auf den Rücken eines Pokémon Gewässer überqueren könnt. Schon nach dem dritten Orden wird auch das Nutzen der VM Fliegen möglich, mit der Euch ein Flugpokémon direkt zu einem schon besuchten Ort tragen kann. Die VM eröffnen Euch also neue Wege oder erleichtern eure Reise, womit sie eine zentrale Rolle in dem Spiel einnehmen. Aber es gibt auch andere wichtige Gegenstände, auf die Ihr nur schwer verzichten könnt. Eine Karte sorgt so für die nötige Orientierung und ein Fahrrad ermöglich eine schnellere Fortbewegung. Besonders wichtig ist aber auch das Pokétech. Dieser tragbare Mini-Computer verfügt über viele Funktionen, die ständig erweitert werden. Angefangen von einer Digitaluhr, über einen Notizblock bis zu einem Schrittzähler bleiben dabei keine Wünsche offen.
Außerdem lassen sich mit dem Pokétech auch bereits besiegte Trainer ausfindig machen, die erneut gegen Euch antreten möchten. Somit gehen Euch auch nach vielen Stunden nicht die Gegner aus. Vor allem da das Spiel mit dem Abspann noch lange nicht zu Ende ist. Euer Aufstieg zum Pokémon-Champion macht für Euch nämlich erst ein spezielles Areal zugänglich, in denen neue Aufgaben und Gegner auf Euch warten. Außerdem wird Euch Professor Eibe nach der Vervollständigung des Pokédex Euch auch noch einen größeren Auftrag erteilen. Was Euch nach dem Abspann genau erwarten wollen wir an dieser Stelle aber noch nicht verraten. Diese Entdeckungen dürft Ihr nach den anstrengenden Kämpfen in der Pokémon-Liga selbst machen. Ihr dürft Euch aber auf jeden Fall auch nach 30 Stunden noch auf unterhaltsame Aufgaben und neue Abenteuer freuen.
Weltweiter Pokémon-Wahnsinn
Abgesehen von dem komplexen Einzelspieler-Part wartet aber auch eine umfangreiche Mehrspieler-Erfahrung auf Euch. Im so genannten Konnex-Klub, einer virtuellen Räumlichkeit, können sich Trainer via Wireless-Funktion des Nintendo DS treffen und miteinander interagieren. Ihr dürft Chatten, zusammen Bilder malen, Pokémon tauschen und natürlich auch Kämpfe austragen. Allerdings sind hier nur Pokémon bis Level 30 zugelassen. Kämpfe mit stärkeren Taschen-Monstern lassen sich dagegen im Kolosseum austragen, wobei allerdings aus eigene Regeln und Einschränkungen festgelegt werden dürfen. Hier können zwei Spieler dann in Einzel- oder auch Doppelkämpfen gegeneinander antreten. Außerdem dürfen auch vier Spieler einen Kampf bestreiten, wobei sie in zwei Teams aufgeteilt werden und so Doppelkämpfe austragen. Aber auch an Pokémon-Wettbewerben können bis zu vier Spieler teilnehmen, um die Ausstrahlung der Schützlinge zu vergleichen. Es lassen sich sogar zu viert Knurpse erstellen, die besonders effektiv sind.
Interessant ist aber auch der Untergrund, in den sich bis zu acht Spieler begeben können. Er ist ein Tunnelkomplex der sich unter der ganzen Region Sinnoh erstreckt. Hier dürft Ihr an einem beliebigen Ort eine Geheimbasis erstellen, die Ihr nach eurem Geschmack dekorieren dürft. Bestandteil einer solchen Basis ist in jedem Fall eine Fahne, die es zu schützen gilt. Ziel dieses Modus ist es nämlich die Basen der Mitspieler zu finden und deren Fahne in die eigenen Räumlichkeiten zu bringen, um Punkte zu kassieren. Zu diesem Zweck lassen sich auch Fallen aufstellen, in die die Mitspieler mit ein bisschen Glück eurerseits und ein bisschen Pech ihrerseits tappen. Darüber hinaus könnt Ihr im Untergrund mit Hammer und Spitzhacke auch nach Schätzen graben. Mehrspieler-Freunde kommen also voll und ganz auf ihre Kosten und können sich an den verschiedensten Aktivitäten erfreuen.
Ein Online-Modus ist bei einem Pokémon-Spiel eigentlich Pflicht. Das hat sich auch Nintendo gedacht, sodass die Editionen Diamant und Perle die Wi-Fi-Connection unterstützen. Auch hierbei habt Ihr die Wahl zwischen verschiedenen Modi. Ihr könnt Kontakt mit Spielern aufnehmen, die Ihr über ihren Freundes-Code in euer Adressbuch eingetragen habt. Mit diesen lassen sich Pokémon tauschen, Kämpfe bestreiten und auch via VoiceChat Gespräche führen. Aber natürlich dürft Ihr auch Kontakt zu fremden Spielern aus aller Welt aufnehmen, wobei der VoiceChar allerdings entfällt. Dennoch lassen sich Pokémon tauschen und Kämpfe bestreiten. Außerdem könnt Ihr Euch auch nach dem Aufstieg zum Pokémon-Champion mit Trainern zusammenschließen und an einem ganz besonderen Ort gemeinsam in den Kampf ziehen.
Die technische Seite des Spiels ist solide ausgefallen, lässt aber Anlass zur Kritik. Die Grafik erstrahlt nun in der dritten Dimension und kann einige nette Effekte vorweisen. Spuren am Strand und Spiegelungen im Wasser sind zwar nett anzusehen, stellen aber auch schon die optischen Höhepunkte des Spiels dar. Der Rest erinnert eher an die Grafik der Vorgänger, die auf dem Nintendo DS natürlich nicht mehr sehr angemessen ist. Vor allem beim Kampfbildschirm wird deutlich, dass es in grafischer Hinsicht kaum Fortschritte gab. Auch beim Sound haben die Entwickler auf Bewährtes gesetzt, wobei die Überarbeitung alter Melodien allerdings wunderbar geglückt ist und die musikalischen Stücke auch heute noch angenehm und stimmig klingen. Die Rufe der Pokémon wurde dagegen aber leider nicht überarbeitet und haben sich seit den ersten Teilen nicht verändert. Somit bewegen sie sich immer noch auf Tamagotchi-Niveau, was aber keinen Spieler so richtig stören sollte.
Am 27. Juli 2007 ging für viele hiesige Pokémon-Fans eine lange Zeit voll ungeduldigem Warten zu Ende. Nachdem die neuen Editionen Diamant und Perl schon vor Monaten in Japan und den USA erschienen waren und dort bereits über 10 Millionen Mal verkauft werden konnten, erreichten sie dann nämlich auch endlich Europa. Dieser Test basiert dabei auf der Diamant-Edition, die sich allerdings nur durch einige andere Pokémon von ihrem Perl-Gegenstück unterscheidet und abgesehen davon inhaltsgleich ist.
Nintendo setzt auch bei den Nintendo DS-Ablegern der berühmten Reihe wieder auf die altbewährte Story. So schlüpft Ihr in die Rolle eines, wahlweise weiblichen oder männlichen, Helden, der ein ruhiges Leben in einem kleinen Dorf der Region Sinnoh führt. Bald darauf kommt auch wieder ein wissensdurstiger Pokémon-Professor ins Spiel, der Euch euer erstes Taschen-Monster überlässt. Dabei habt Ihr die Wahl zwischen dem Pflanzenwesen Chelast, dem feurigen Panflam und den auf Wasser spezialisierten Plinfa. Sobald Ihr Euch für euer erstes Pokémon, und damit auch für einen treuen Begleiter, entschieden habt, kann das Abenteuer auch schon losgehen.
Eure Ziele ähneln denen der Trainer vergangener Editionen dabei sehr stark. Der Slogan „Ich will der Allerbeste sein“ trifft auch dieses Mal wieder zu, da Ihr von dem Aufstieg zum Pokémon-Champion träumt. Dafür müsst Ihr aber überhaupt erstmal zur Pokémon-Liga zugelassen werden und das ist ein langer steiniger Weg. Es gilt acht starke Arenaleiter in die Knie zu zwingen, die sich in den großen Ortschaften von Sinnoh finden lassen. Auf diese Art und Weise erhaltet Ihr die acht Arenaorden, die eure Eintrittkarte zur Pokémon-Liga darstellen, in der Ihr dann gegen die Top Vier und letztendlich gegen den derzeitigen Pokémon-Champion antreten dürft, dessen Identität eine kleine Überraschung darstellt.
Der zweite Slogan der Serie lautet „Schnapp sie Dir alle“ und auf diesen besteht vor allem der Pokémon Professor Eibe. Dieser drückt Euch nämlich direkt am Anfang ein Pokédex in die Hand, das die Daten aller Pokémon, denen Ihr auf eurer Reise begegnet, automatisch einspeichert. Professor Eibe bittet Euch darum die Daten zu vervollständigen womit Ihr alle Pokémon der Region Sinnoh zumindest einmal sehen und besser noch fangen solltet. Und als hättet Ihr damit nicht schon alle Hände voll zu tun, treibt auch wieder eine bösartige Gruppierung ihr Unwesen. Das Team Galaktik träumt von einer neuen Weltordnung und schreckt dabei vor keiner Grausamkeit zurück. Ihr solltet Euch bemühen, die Pläne des Teams zu vereiteln. Dabei werdet Ihr auch Informationen über den Ursprung der Pokémon erfahren und Euch auf die Spuren der legendären Kreatur begeben, die in der Diamant-Edition Dialga und in dem Perl-Gegenstück Palkia ist.
Abenteuer in Sinnoh
Die Region Sinnoh ist wohl die größte der Pokémon-Reihe und umfasst viele verschiedene Orte. Ihr besucht kleine Dörfer, stürzt Euch in den Trubel großer Städte, kämpft Euch durch dunkle Höhlen, bahnt Euch euren Weg durch hohes Gras und überquert sogar den Ozean. Dabei werdet Ihr immer wieder auf die verschiedensten Pokémon treffen, von denen es in den Editionen Diamant und Perl über 100 neue gibt, die die Gesamtzahl auf 493 aufstocken. Um wirklich alle Wesen euer Eigen nennen zu dürfen, ist aber der Tausch mit Besitzern der jeweils anderen Edition und von älteren Versionen notwendig. Für eine ganz besondere Kreatur müsst Ihr sogar eine Verbindung zu dem NDS-Spiel Pokémon Ranger aufbauen. Wer sie sich also wirklich alle schnappen möchte, muss viel Zeit und Arbeit investieren, aber selbst wenn Ihr Euch nur auf die Pokémon eurer eigenen Version beschränkt, dürft Ihr Euch über eine hohe Zahl an kampfwilligen Taschen-Monstern freuen.
Aber natürlich laufen die Wesen auch dieses Mal nicht einfach so in eure Arme, sondern setzen sich kräftig zur Wehr. Ihr müsst erst eure eigenen Pokémon in den Kampf schicken, um die Kraftpunkte-Anzeige der wilden Exemplare möglichst stark zu reduzieren. Habt Ihr euren Gegner möglichst intensiv geschwächt, wird es Zeit einen Pokéball einzusetzen, mit dem Ihr ihn einfangen und ab dann selbst in den Kampf schicken könnt. Um die Wahrscheinlichkeit für einen erfolgreichen Fang möglichst hoch zu gestalten, sollet Ihr dabei auch auf die Wahl der Pokébälle achten. Diese sind nun nämlich ein einem riesigen Angebot verfügbar. Angefangen von der Standartversion, über besonders starke Hyperbälle bis hin zu Finsterbälllen, die den Fang an dunklen Orten erleichtern, gibt es für jede Situation dem passenden Ball.
Bälle und viele andere praktische Items lassen sich in Läden finden, die in fast jeder Ortschaft angesiedelt sind. Eine weitere wichtige Anlaufstelle sind auch die weit verbreiteten Pokémon-Center. Dort werden eure Kreaturen kostenlos komplett geheilt und können auch in einem Lagerungssystem abgelegt werden. Insgesamt könnt Ihr nämlich nur sechs Pokémon bei Euch tragen, während der Rest gelagert wird. Somit ist es wichtig ein vielseitiges Team zusammenzustellen, das gegen alle Arten von Feinden gewappnet ist. Entscheidend sind dabei vor allem die Elemente, denen jedes Pokémon zugeordnet ist. Gegen ein Pflanzenwesen sind Feuerattacken besonders effektiv, während Angriffe des Elementes Wasser kaum Wirkung zeigen. Bei Kämpfen ist es also immer sehr wichtig, den passenden Kämpfer einzusetzen, da Ihr ansonsten kaum eine Chance auf einen Sieg habt.
Die Kämpfe laufen rundenbasiert ab und lassen Euch damit alle Zeit der Welt, um taktisch klug zu agieren. In jeder Runde habt Ihr die Wahl euer Pokémon eine Attacke ausführen zu lassen, es gegen ein anderes Wesen eures Teams auszutauschen oder ein Item, wie z.B. ein Heilmittel, einzusetzen. In Auseinandersetzungen mit wilden Pokémon ist auch noch die Flucht möglich, die Euch bei Kämpfen gegen andere Trainer verwehrt bleibt. Entscheidet Ihr Euch für einen Angriff stehen Euch bis zu vier Attacken zur Auswahl, die abhängig von der Art und dem Element eures Pokémon sind. Neben dem Zufügen von Schaden haben einige Attacken auch andere Wirkungen, wie das Einschläfern des Gegners, die Abnahme seiner Verteidigung oder der Verbesserung der eigenen Angriffskraft. Das bringt noch einmal einen guten Schuss Taktik in die Kämpfe und ist mit verantwortlich dafür, dass sie eine fesselnde Angelegenheit sind. Die Auswahl von Aktionen und Angriffen läuft auf dem Nintendo DS einfacher ab als je zuvor. Während die Kämpfe auf dem oberen Bildschirm toben, können auf dem Touchscreen schnell und präzise die Befehle erteilt werden, was eine ganz neue Dynamik in die Kämpfe bringt. Für neuen Schwung sorgen darüber hinaus auch Doppelkämpfe. Dabei treten zwei eurer Pokémon oder eines eurer eigenen Schützlinge zusammen mit einem verbündeten Monster eines anderen Trainers gegen zwei Gegner an. Neben der Attacke muss nun auch gewählt werden, welches Pokémon sie treffen soll. Manche Attacken treffen aber auch beide Gegner und in unglücklichen Fällen den Verbündeten gleich noch dazu.
Das Leben eines Pokémon-Trainers
Das Abenteuer in der Region Sinnoh ist wieder überaus faszinierend und fesselt von der ersten Sekunde bis mindestens zum Abspann, der nach guten 30 Stunden über den Bildschirm flimmert. Es gibt viel zu entdecken, viel er erleben und viel zu bewältigen. Außerdem motivieren die Suche nach neuen Pokémon, die Optimierung des eigenen Teams und natürlich das Trainieren seiner Schützlinge. Diese sammeln durch Kämpfe nämlich fleißig Erfahrungspunkte, steigen Level auf und verbessern ihre Attribute. Mit der Zeit werden auch stärkere Attacken erlernt, die neue Taktiken und Möglichkeiten eröffnen. Da sich ein Pokémon nur maximal vier Attacken merken kann muss auch genau überlegt werden, welche es sich merken und welche es vergessen soll. Die tollsten Belohnungen für das harte Training sind aber wohl die Entwicklungen der eigenen Monster. Durch das Erreichen bestimmter Level, durch besondere Zuneigung oder durch den Einsatz von Evolutionssteinen verändern sich die Taschenmonster nämlich, nehmen eine neue Gestalt an und werden noch stärker. Wer mit dem niedlichen Kücken Plinfa in seinem Heimatdorf loszieht und nach vielen Kämpfen seine zweite Entwicklung zum majestätischen Pinguin Impoleon miterlebt kann Glückgefühle sicherlich nicht unterbinden und wird sich frisch motiviert erneut in den Kampf stürzen. Es gibt also vielseitige Gründe dafür, dass das Pokémon-Prinzip auch heute noch absolut süchtig und unglaublich viel Spaß macht.
Bei so vielen harten Kämpfen dürft Ihr auch die Entspannung nicht vergessen. Die Entwickler haben dafür ein großzügiges Angebot auf die Beine gestellt, bei dem jeder Spieler das passende finden sollte. So dürft Ihr in der Spielhalle euer Glück auf die Probe stellen, in einem riesigen Kaufhaus Shopping betreiben oder einfach mal die Angel am Ufer aufwerfen. Auch die Safari Zone ist wieder mit dabei, bei der Ihr ohne Kämpfe, sondern mit Ködern und Steinen auf die Jagd nach Pokémon geht. Abwechslung bringen aber auch Pokémon-Wettbewerbe in das Spiel, bei denen es absolut friedlich zugeht. Die Taschen-Monster treten dabei nämlich nur mit ihrer Ausstrahlung in den Kategorien Coolness, Anmut, Klugheit, Stärke und Schönheit gegeneinander an. Jeder Wettbewerb besteht dabei aus drei Teilen. Als erstes müssen die Pokémon geschmückt werden und mir ihrem Aussehen punkten, dann gilt es bei einem Tanzwettbewerb vorgeführte Aktionen mit dem richtigen Timing nachzuarmen und letztendlich führt ihr den Punkterichtern die Attacken eurer Schützlinge vor, die dann von ihnen bewertet werden. Um möglichst viele Punkte zu erringen solltet Ihr zuvor die Ausstrahlung eurer Pokémon am besten mit speziellen Süßigkeiten, so genannten Knurspen, verbessern. Diese werden aus Beeren hergestellt, die sich nicht nur als Zutat, sondern auch als Item eignen. Genau wie einige andere Gegenstände können die Beeren nämlich von euren Pokémon während der Kämpfe gehalten werden, was unterschiedliche Effekte hervorruft.
Es gibt also viel zu sehen in Sinnoh, wobei Ihr Euch euren Weg aber erst Schritt für Schritt freikämpfen müsst. Nicht nur kampflustige Trainer halten Euch auf, sondern auch weitaus schwierigere Hindernisse. Kleine Bäume, Steine und Felswände versperren ab und an den Weg oder es gilt Gewässer oder sogar Wasserfälle zu überwinden. Dafür könnt Ihr so genannte VM-Attacken nutzen, die sich auch außerhalb der Kämpfe einsetzen lassen. Dafür müsst Ihr diese VM-Attacken aber erstens finden und zweitens einen bestimmten Orden auftreiben, um sie auch wirklich einsetzen zu können. Nach eurem fünften Orden wird es Euch z.B. möglich die Attacke Surfer einzusetzen, mit der Ihr auf den Rücken eines Pokémon Gewässer überqueren könnt. Schon nach dem dritten Orden wird auch das Nutzen der VM Fliegen möglich, mit der Euch ein Flugpokémon direkt zu einem schon besuchten Ort tragen kann. Die VM eröffnen Euch also neue Wege oder erleichtern eure Reise, womit sie eine zentrale Rolle in dem Spiel einnehmen. Aber es gibt auch andere wichtige Gegenstände, auf die Ihr nur schwer verzichten könnt. Eine Karte sorgt so für die nötige Orientierung und ein Fahrrad ermöglich eine schnellere Fortbewegung. Besonders wichtig ist aber auch das Pokétech. Dieser tragbare Mini-Computer verfügt über viele Funktionen, die ständig erweitert werden. Angefangen von einer Digitaluhr, über einen Notizblock bis zu einem Schrittzähler bleiben dabei keine Wünsche offen.
Außerdem lassen sich mit dem Pokétech auch bereits besiegte Trainer ausfindig machen, die erneut gegen Euch antreten möchten. Somit gehen Euch auch nach vielen Stunden nicht die Gegner aus. Vor allem da das Spiel mit dem Abspann noch lange nicht zu Ende ist. Euer Aufstieg zum Pokémon-Champion macht für Euch nämlich erst ein spezielles Areal zugänglich, in denen neue Aufgaben und Gegner auf Euch warten. Außerdem wird Euch Professor Eibe nach der Vervollständigung des Pokédex Euch auch noch einen größeren Auftrag erteilen. Was Euch nach dem Abspann genau erwarten wollen wir an dieser Stelle aber noch nicht verraten. Diese Entdeckungen dürft Ihr nach den anstrengenden Kämpfen in der Pokémon-Liga selbst machen. Ihr dürft Euch aber auf jeden Fall auch nach 30 Stunden noch auf unterhaltsame Aufgaben und neue Abenteuer freuen.
Weltweiter Pokémon-Wahnsinn
Abgesehen von dem komplexen Einzelspieler-Part wartet aber auch eine umfangreiche Mehrspieler-Erfahrung auf Euch. Im so genannten Konnex-Klub, einer virtuellen Räumlichkeit, können sich Trainer via Wireless-Funktion des Nintendo DS treffen und miteinander interagieren. Ihr dürft Chatten, zusammen Bilder malen, Pokémon tauschen und natürlich auch Kämpfe austragen. Allerdings sind hier nur Pokémon bis Level 30 zugelassen. Kämpfe mit stärkeren Taschen-Monstern lassen sich dagegen im Kolosseum austragen, wobei allerdings aus eigene Regeln und Einschränkungen festgelegt werden dürfen. Hier können zwei Spieler dann in Einzel- oder auch Doppelkämpfen gegeneinander antreten. Außerdem dürfen auch vier Spieler einen Kampf bestreiten, wobei sie in zwei Teams aufgeteilt werden und so Doppelkämpfe austragen. Aber auch an Pokémon-Wettbewerben können bis zu vier Spieler teilnehmen, um die Ausstrahlung der Schützlinge zu vergleichen. Es lassen sich sogar zu viert Knurpse erstellen, die besonders effektiv sind.
Interessant ist aber auch der Untergrund, in den sich bis zu acht Spieler begeben können. Er ist ein Tunnelkomplex der sich unter der ganzen Region Sinnoh erstreckt. Hier dürft Ihr an einem beliebigen Ort eine Geheimbasis erstellen, die Ihr nach eurem Geschmack dekorieren dürft. Bestandteil einer solchen Basis ist in jedem Fall eine Fahne, die es zu schützen gilt. Ziel dieses Modus ist es nämlich die Basen der Mitspieler zu finden und deren Fahne in die eigenen Räumlichkeiten zu bringen, um Punkte zu kassieren. Zu diesem Zweck lassen sich auch Fallen aufstellen, in die die Mitspieler mit ein bisschen Glück eurerseits und ein bisschen Pech ihrerseits tappen. Darüber hinaus könnt Ihr im Untergrund mit Hammer und Spitzhacke auch nach Schätzen graben. Mehrspieler-Freunde kommen also voll und ganz auf ihre Kosten und können sich an den verschiedensten Aktivitäten erfreuen.
Ein Online-Modus ist bei einem Pokémon-Spiel eigentlich Pflicht. Das hat sich auch Nintendo gedacht, sodass die Editionen Diamant und Perle die Wi-Fi-Connection unterstützen. Auch hierbei habt Ihr die Wahl zwischen verschiedenen Modi. Ihr könnt Kontakt mit Spielern aufnehmen, die Ihr über ihren Freundes-Code in euer Adressbuch eingetragen habt. Mit diesen lassen sich Pokémon tauschen, Kämpfe bestreiten und auch via VoiceChat Gespräche führen. Aber natürlich dürft Ihr auch Kontakt zu fremden Spielern aus aller Welt aufnehmen, wobei der VoiceChar allerdings entfällt. Dennoch lassen sich Pokémon tauschen und Kämpfe bestreiten. Außerdem könnt Ihr Euch auch nach dem Aufstieg zum Pokémon-Champion mit Trainern zusammenschließen und an einem ganz besonderen Ort gemeinsam in den Kampf ziehen.
Die technische Seite des Spiels ist solide ausgefallen, lässt aber Anlass zur Kritik. Die Grafik erstrahlt nun in der dritten Dimension und kann einige nette Effekte vorweisen. Spuren am Strand und Spiegelungen im Wasser sind zwar nett anzusehen, stellen aber auch schon die optischen Höhepunkte des Spiels dar. Der Rest erinnert eher an die Grafik der Vorgänger, die auf dem Nintendo DS natürlich nicht mehr sehr angemessen ist. Vor allem beim Kampfbildschirm wird deutlich, dass es in grafischer Hinsicht kaum Fortschritte gab. Auch beim Sound haben die Entwickler auf Bewährtes gesetzt, wobei die Überarbeitung alter Melodien allerdings wunderbar geglückt ist und die musikalischen Stücke auch heute noch angenehm und stimmig klingen. Die Rufe der Pokémon wurde dagegen aber leider nicht überarbeitet und haben sich seit den ersten Teilen nicht verändert. Somit bewegen sie sich immer noch auf Tamagotchi-Niveau, was aber keinen Spieler so richtig stören sollte.
Sascha Geldermann meint...
Der Pokémon-Wahnsinn geht weiter: Die Editionen Diamant und Perle bringen das bekannte Konzept nun auf einen modernen Stand. Die Story hat sich dabei zwar kaum verändert und die Grafik fordert den Nintendo DS nur wenig, dafür macht das Gameplay aber wieder binnen weniger Sekunden absolut süchtig. Somit werden sich Spieler bis zum Abspann nach gut 30 Stunden nur sehr schwer von ihrer virtuellen Trainerkarriere trennen können. Und auch danach bleibt das Spiel dank zusätzlicher Aufgaben und natürlich den umfangreichen Mehrspieler- und Online-Modi eine Spielspaßgranate, die ohne Zweifel zu den Top-Titeln des Nintendo DS zählt.
Der Pokémon-Wahnsinn geht weiter: Die Editionen Diamant und Perle bringen das bekannte Konzept nun auf einen modernen Stand. Die Story hat sich dabei zwar kaum verändert und die Grafik fordert den Nintendo DS nur wenig, dafür macht das Gameplay aber wieder binnen weniger Sekunden absolut süchtig. Somit werden sich Spieler bis zum Abspann nach gut 30 Stunden nur sehr schwer von ihrer virtuellen Trainerkarriere trennen können. Und auch danach bleibt das Spiel dank zusätzlicher Aufgaben und natürlich den umfangreichen Mehrspieler- und Online-Modi eine Spielspaßgranate, die ohne Zweifel zu den Top-Titeln des Nintendo DS zählt.

GRAFIK
Die Grafik ist eher einfach gehalten, wird durch viele Effekte aber aufgewertet.
Die Grafik ist eher einfach gehalten, wird durch viele Effekte aber aufgewertet.

SOUND
Die Pokémon-Rufe sind mittlerweile definitiv veraltet. Die Musik dagegen ist fantastisch.
Die Pokémon-Rufe sind mittlerweile definitiv veraltet. Die Musik dagegen ist fantastisch.

BEDIENUNG
Die Touchscreen-Steuerung ist sehr komfortabel.
Die Touchscreen-Steuerung ist sehr komfortabel.

UMFANG
Neben einem langen Abenteuer werden hier endlich auch Online-Kämpfe geboten.
Neben einem langen Abenteuer werden hier endlich auch Online-Kämpfe geboten.
SPIELSPASS
Fesselndes Pokémon-Spiel - endlich auch mit Online-Kämpfen!
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Fesselndes Pokémon-Spiel - endlich auch mit Online-Kämpfen!
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel