Sim City DS
Artikel verfasst von Heiko Ellinger am 30.07.2007
Ein Wright-Klassiker
1989 erschuf das Entwicklungsstudio Maxis nicht zuletzt dank der kreativen Ideen des Designers Will Wright einen echten Klassiker. In diesem Jahr erschien erstmals die Städtebausimulation „Sim City“. Zunächst wurde der Titel für Plattformen wie den PC veröffentlicht. Später würde aber auch das Super Nintendo einen Ableger spendiert bekommen. Auf dem PC veröffentlichte man dann auch weitere Teile der Reihe, der Erfolg brachte kein Ende und so entwickelte sich das Universum der Sims weiter. Aus der Städtebausimulation entsprang die Lebenssimulation „Die Sims“, die zu den erfolgreichsten PC-Spielen aller Zeiten gehört.
Während „Die Sims“ mittlerweile auf sämtlichen Plattformen umherwandeln, wurde es ein wenig Stil um eine der wichtigsten Serien in der Geschichte der Aufbaustrategie. Mit „Sim City DS“ besann sich Electronic Arts nun aber eines besseren. So entwickelte das Studio aus Tokio einen Ableger für Nintendos erfolgreichen Handheld.
In „Sim City“ liegt es an dem Spieler, eine erfolgreiche und funktionierende Stadt von Grund auf zu bauen. Dabei stehen diverse Einrichtungen zur Verfügung, die das Leben lebenswert machen. Außerdem kommt es auch auf die sinnvolle Anordnung einzelner Gebiete an.
Eine Stadt verstehen
Hauptaufgabe des Spielers ist es, als Bürgermeister einer Stadt möglichst viele richtige Entscheidungen zu treffen. Wohngebiete grenzen an Gewerbegebiete, die Industrie dagegen sollte man ein wenig entfernt ansiedeln. Schon nach kurzer Zeit wird man eine erste Entwicklung sehen können, die ersten Einwohner siedeln sich in der Stadt an. Bei entsprechendem Erfolg lohnen sich später auch Wohngebiete mit einer höheren Bevölkerungsdichte.
Darüber hinaus ist es auch wichtig, dass Euren Sims genügend Verkehrsmittel zur Verfügung stehen. Ansonsten kommt es viel zu schnell zu Staus auf den engen Straßen. Busse und die Eisenbahn sorgen dafür, dass sich viele Sims Platz sparend bewegen können. Außerdem müsst Ihr die Wege zur Arbeit so kurz wie möglich halten, da sie sich ansonsten weigern werden, überhaupt arbeiten zu gehen.
Parallel dazu müsst Ihr Euch darum kümmern, Eure Stadt vor äußeren Einflüssen zu schützen. Ihr könnt diverse Katastrophen zuschalten, um dann zu zeigen, was in Euch steckt. Eigens dafür wurde auch ein spezieller Spielmodus eingerichtet. In diesem müsst Ihr bereits aufgebaute Städte vor diversen Unglücken beschützen und retten, was zu retten ist. Eine Kampagne gibt es dagegen nicht, der Fokus des Spiels liegt auf dem Endlosspiel. Daher ist es auch zu verschmerzen, dass es nur einen Speicherstand im Spiel gibt. Wie schon bei der Konkurrenz waren die Datenmengen anders nicht zu verarbeiten.
Ganz ohne Hilfe werdet Ihr allerdings nicht in Euer Amt als Bürgermeister entlassen. Ein Tutorial bringt Euch alle wichtigen Funktionen des Spiels näher. Außerdem steht Euch im Spiel einer von mehreren Beratern mit Rat und Tat zur Seite.
Von Übersicht und kleinen Problemen
Um die geringere Übersicht im Vergleich zum PC-Pendant ein wenig aufzufangen, wurde auf mehrere Zoomstufen ausgewichen. Leider sind diese nur bedingt zu nutzen. Gebäude baut Ihr mit dem Touchscreen, dies funktioniert auch durchaus ordentlich. Der zweite Screen wird unterdessen für wichtige Informationen rund um Eure Stadt genutzt. Die Tasten des Nintendo DS werden ebenfalls für einige Funktionen genutzt. Eine reine Bedienung per Touchscreen funktioniert nicht.
Grafisch ist der Titel annehmbar, ohne den Nintendo DS völlig auszureizen. Dies ist allerdings auch nötig, da die Prozessor-Power für andere Komponenten benötigt wird. Dies reicht aber vor allem bei einer größeren Stadt nicht aus und es kommt zu Rucklern.
Leider kommen auch die Speicher- und Ladezeiten nicht zu kurz. Teilweise dauert der Vorgang mehr als 15 Sekunden, ungenügend für ein Spiel auf einem Handheld. Dagegen fällt der Sound nicht weiter auf.
Per drahtlose Verbindung mit einem anderen Spieler, der allerdings ebenfalls ein Modul besitzen muss, lassen sich Nachrichten über das Postamt austauschen. Darüber hinaus könnt Ihr anderen Spielern besondere Gebäude schenken. Wirklichen Nutzen hat diese Funktion allerdings nicht.
1989 erschuf das Entwicklungsstudio Maxis nicht zuletzt dank der kreativen Ideen des Designers Will Wright einen echten Klassiker. In diesem Jahr erschien erstmals die Städtebausimulation „Sim City“. Zunächst wurde der Titel für Plattformen wie den PC veröffentlicht. Später würde aber auch das Super Nintendo einen Ableger spendiert bekommen. Auf dem PC veröffentlichte man dann auch weitere Teile der Reihe, der Erfolg brachte kein Ende und so entwickelte sich das Universum der Sims weiter. Aus der Städtebausimulation entsprang die Lebenssimulation „Die Sims“, die zu den erfolgreichsten PC-Spielen aller Zeiten gehört.
Während „Die Sims“ mittlerweile auf sämtlichen Plattformen umherwandeln, wurde es ein wenig Stil um eine der wichtigsten Serien in der Geschichte der Aufbaustrategie. Mit „Sim City DS“ besann sich Electronic Arts nun aber eines besseren. So entwickelte das Studio aus Tokio einen Ableger für Nintendos erfolgreichen Handheld.
In „Sim City“ liegt es an dem Spieler, eine erfolgreiche und funktionierende Stadt von Grund auf zu bauen. Dabei stehen diverse Einrichtungen zur Verfügung, die das Leben lebenswert machen. Außerdem kommt es auch auf die sinnvolle Anordnung einzelner Gebiete an.
Eine Stadt verstehen
Hauptaufgabe des Spielers ist es, als Bürgermeister einer Stadt möglichst viele richtige Entscheidungen zu treffen. Wohngebiete grenzen an Gewerbegebiete, die Industrie dagegen sollte man ein wenig entfernt ansiedeln. Schon nach kurzer Zeit wird man eine erste Entwicklung sehen können, die ersten Einwohner siedeln sich in der Stadt an. Bei entsprechendem Erfolg lohnen sich später auch Wohngebiete mit einer höheren Bevölkerungsdichte.
Darüber hinaus ist es auch wichtig, dass Euren Sims genügend Verkehrsmittel zur Verfügung stehen. Ansonsten kommt es viel zu schnell zu Staus auf den engen Straßen. Busse und die Eisenbahn sorgen dafür, dass sich viele Sims Platz sparend bewegen können. Außerdem müsst Ihr die Wege zur Arbeit so kurz wie möglich halten, da sie sich ansonsten weigern werden, überhaupt arbeiten zu gehen. Parallel dazu müsst Ihr Euch darum kümmern, Eure Stadt vor äußeren Einflüssen zu schützen. Ihr könnt diverse Katastrophen zuschalten, um dann zu zeigen, was in Euch steckt. Eigens dafür wurde auch ein spezieller Spielmodus eingerichtet. In diesem müsst Ihr bereits aufgebaute Städte vor diversen Unglücken beschützen und retten, was zu retten ist. Eine Kampagne gibt es dagegen nicht, der Fokus des Spiels liegt auf dem Endlosspiel. Daher ist es auch zu verschmerzen, dass es nur einen Speicherstand im Spiel gibt. Wie schon bei der Konkurrenz waren die Datenmengen anders nicht zu verarbeiten.
Ganz ohne Hilfe werdet Ihr allerdings nicht in Euer Amt als Bürgermeister entlassen. Ein Tutorial bringt Euch alle wichtigen Funktionen des Spiels näher. Außerdem steht Euch im Spiel einer von mehreren Beratern mit Rat und Tat zur Seite.
Von Übersicht und kleinen Problemen
Um die geringere Übersicht im Vergleich zum PC-Pendant ein wenig aufzufangen, wurde auf mehrere Zoomstufen ausgewichen. Leider sind diese nur bedingt zu nutzen. Gebäude baut Ihr mit dem Touchscreen, dies funktioniert auch durchaus ordentlich. Der zweite Screen wird unterdessen für wichtige Informationen rund um Eure Stadt genutzt. Die Tasten des Nintendo DS werden ebenfalls für einige Funktionen genutzt. Eine reine Bedienung per Touchscreen funktioniert nicht. Grafisch ist der Titel annehmbar, ohne den Nintendo DS völlig auszureizen. Dies ist allerdings auch nötig, da die Prozessor-Power für andere Komponenten benötigt wird. Dies reicht aber vor allem bei einer größeren Stadt nicht aus und es kommt zu Rucklern.
Leider kommen auch die Speicher- und Ladezeiten nicht zu kurz. Teilweise dauert der Vorgang mehr als 15 Sekunden, ungenügend für ein Spiel auf einem Handheld. Dagegen fällt der Sound nicht weiter auf.
Per drahtlose Verbindung mit einem anderen Spieler, der allerdings ebenfalls ein Modul besitzen muss, lassen sich Nachrichten über das Postamt austauschen. Darüber hinaus könnt Ihr anderen Spielern besondere Gebäude schenken. Wirklichen Nutzen hat diese Funktion allerdings nicht.
Heiko Ellinger meint...
Eine ordentliche Umsetzung ohne Neuerungen. „Sim City DS“ funktioniert trotz der geringeren Übersicht. Leider finden sich ähnliche Mängel wie bei der Konkurrenz. Nur ein Speicherstand, dazu lange Ladezeiten und Ruckler, auf der anderen Seite aber eine ordentliche Bedienung dank Touchscreen. Fans der Reihe werden auch hier ihren Spaß haben.
Eine ordentliche Umsetzung ohne Neuerungen. „Sim City DS“ funktioniert trotz der geringeren Übersicht. Leider finden sich ähnliche Mängel wie bei der Konkurrenz. Nur ein Speicherstand, dazu lange Ladezeiten und Ruckler, auf der anderen Seite aber eine ordentliche Bedienung dank Touchscreen. Fans der Reihe werden auch hier ihren Spaß haben.

GRAFIK
Hübsche Umsetzung eines Klassikers.
Hübsche Umsetzung eines Klassikers.

SOUND
Unspektakuläre Sounduntermalung.
Unspektakuläre Sounduntermalung.

BEDIENUNG
Die Zoomstufen sind unglücklich gewählt, dadurch ist die Bedienung teils etwas hakelig.
Die Zoomstufen sind unglücklich gewählt, dadurch ist die Bedienung teils etwas hakelig.

UMFANG
Unendlich-Spielprinzip des großen Bruders.
Unendlich-Spielprinzip des großen Bruders.
SPIELSPASS
Ordentliche Umsetzung mit technischen Problemen.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Ordentliche Umsetzung mit technischen Problemen.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel