42 Spieleklassiker
Artikel verfasst von Gennaro Grippo am 07.07.2007
Lass' uns spielen!
Mit der Touch! Generations hat Nintendo nicht nur eine einsteigerfreundliche Marke erschaffen, mit der überwiegend Casual Gamers ans Handheld geführt werden, sondern auch eine exzellente Plattform für simple und dennoch motivierende Spielkonzepte ins Leben gerufen. Vor allem Karten-, Brett- und Gesellschaftsspiele sind auf dem Nintendo DS äußerst beliebt, da sie dank der intuitiven Steuerung des Nintendo DS für Jedermann zugänglich sind. Mit „42 Spieleklassiker“ liefert Nintendo die bis dato umfangreichste Spielesammlung für den Nintendo DS ab und sorgt dank der Unterstützung der Nintendo Wi-Fi Connection für Spielspaß ohne Ende. Ob „42 Spieleklassiker“ auch lohnenswert und die Umsetzung der Spiele gelungen ist, erfahrt Ihr in den folgenden Zeilen.
In „42 Spieleklassiker“ stehen Euch eine Vielzahl an Kartenspiele zur Verfügung, wie Black Jack, Hearts, Mau-Mau, Rommé und Poker. Unter der Kategorie Brettspiele lassen sich beispielsweise Schach, Dame und Seeschlacht bestreiten. Wer hingegen etwas sportlichere Spiele favorisiert, darf sich an Dart, Billiard oder Bowling wagen. Ebenfalls mit an Bord ist das Kult-Kartenspiel aus dem Hause Nintendo, Hanafuda. Trotz der Vielfalt an Spieleklassiker werden sicherlich viele von Euch nicht alle Spiele beherrschen, geschweige denn überhaupt kennen. Doch auch diejenigen werden in den Genuss der „42 Spieleklassiker“ kommen: Jedem Spiel wurde das entsprechende Reglement spendiert, so dass Ihr die Spiele auch direkt erlernen könnt. Zahlreiche Spiele bieten zudem Regelvariationen an, durch die Ihr die Spielpartie nach Euren Wünschen anpassen dürft.
Stempel, viele Stempel...
Im Singleplayer von „42 Spieleklassiker“ erwarten Euch insgesamt drei Modi. In „Freies Spiel“ dürft Ihr jedes vorhandene Spiel bestreiten. Hierbei wird Euch in der ein oder anderen Kategorie auffallen, dass einige Spiele nicht von Anfang an zugänglich sind. Diese, sowie auch Icons und Designs müsst Ihr erst einmal freischalten. Je nach Spiel teilt Euch das System CPU-Gegner zu und stellt die Reihenfolge der Spieler fest. Solltet Ihr bei einem Spiel nicht weiterkommen, dürft Ihr jederzeit den in der unteren Leiste befindlichen Regel-Button anklicken und Euch die Spielregel und Siegesbedingungen durchlesen. Alle Spiele werden ausschließlich über den Touchscreen gesteuert und gehen dabei erdenklich einfach von der Hand. Wie weiter oben schon erwähnt, kann man, falls es das jeweilige Spiel erlaubt, die Regeln ändern und somit andere Variationen ausprobieren.
Ein weiterer Modus ist die Stempeltour, in der Ihr nach und nach alle „42 Spieleklassiker“ spielt. Um ein Spiel erfolgreich abzuschließen und zum Nächsten zu gelangen, benötigt man drei Stempel. Wer nun Bedenken hat, ein Spiel nicht gewinnen zu können, kann aufatmen. Auch wenn man als Verlierer aus der Partie hervorgeht, erhält man einen Troststempel. Dies hat natürlich zur Folge, dass man dann das Spiel dreimal bestreiten muss, um die insgesamt drei Stempel zu ergattern. Bestenfalls müsste man das Spiel schon gewinnen, um sofort alle drei Stempel zu erhalten und direkt zum nächsten Spiel zu kommen. Last but not least wartet der Mission-Modus auf Euch, in dem Ihr in insgesamt 30 Spielen eine bestimmte Bedingung erfüllen müsst. So müsst Ihr beispielsweise bei zehn Würfen in Dart insgesamt 200 Punkte erzielen oder in Bowling 5-mal ein Pin umstoßen. Was anfangs noch machbar erscheint, entpuppt sich mit der Zeit als wahre Herausforderung. Zum Beispiel braucht man für einen Turkey (3x Strike) im Bowling wahrlich Übung und eine gute Hand.
Duelle mit der ganzen Welt
Während „42 Spieleklassiker“ im Singleplayer eher ein Spiel für zwischendurch ist, vor allem nach dem Bestehen der Missionen und der Stempeltour, sorgt der Multiplayer samt Online-Modus für grenzenlosen Spielspaß. Ihr dürft Euch mit bis zu sieben weiteren Freunden duellieren und den Spieleklassiker-Champion küren. Der Multiplayer ist sowohl per Einzelkarten-Spiel als auch per Multikarten-Spiel bestreitbar, was positiv zu vermerken ist. Ebenfalls lobenswert ist die Option „Geschenktausch“, mit der Ihr Euren Freunden Demos aller „42 Spieleklassiker“ schicken könnt. Doch das Bonbon schlechthin von „42 Spieleklassiker“ ist ohne Zweifel der Online-Modus, der Euch immer wieder zu einer kleinen Runde am Nintendo DS fesseln kann.
Via Nintendo Wi-Fi Connection lassen sich alle Spiele austragen. Anhand einer Weltrangliste könnt Ihr einsehen, wie lange und wie viel Ihr noch spielen müsst, um an Ruhm und Ehre zu gelangen. Bevor Ihr Euch mit Euren Kontrahenten zum Spiel gesellt, wählt Ihr zuvor erst einmal das Spiel aus, welches Ihr online spielen wollt. Danach beginnt die Gegnersuche, die binnen kürzester Zeit alle Gegenspieler beisammen geholt hat. Und schon fängt auch die Partie an, in der ebenfalls die Regeln noch einmal eingesehen werden können und man sich mit den anderen anhand von vorgefertigten Chat-Sprüchen unterhalten kann. Alles in allem läuft der Online-Modus flüssig und macht ungemein viel Spaß. Vor allem in Spielen wie Poker, Texas Hold'Em, Schach oder auch Billiard und Bowling werdet Ihr wahrlich Eure helle Freude haben.
Spiele hui - Technik pfui?
„42 Spieleklassiker“ besticht nicht nur durch seine umfangreiche Spielesammlung und dem exzellenten Multiplayer-Modus samt Online-Funktionalität, sondern vor allem durch seine einfache Steuerung, die wirklich jede Art von Spieler begeistern wird. Leider bleibt auch solch eine große Spielesammlung nicht von Abstrichen verschont, denn in technischer Hinsicht sieht das Ganze weniger beeindruckend aus. Die Grafik ist nur zweckmäßig und die Musikuntermalung auf Dauer nervtötend. Angesichts der Tatsache, dass sich das Spiel auf die Spielesammlung selbst und deren Umsetzung konzentriert, ist dies aber schon zu verkraften. Unerfreulicherweise sorgt das Spiel im Singleplayer nicht für Langzeitmotivation und dürfte nach Bestehen der Stempeltour und der 30 Missionen schnell ins Regal wandern und nur noch gelegentlich für eine Runde zwischendurch hervorgeholt werden. Dafür ist das Spiel im Multiplayer eine wahre Spielspaßgranate und läuft bei insgesamt acht Spielern so richtig in Höchstform auf.
Ganz zu schweigen vom Online-Modus, der nicht nur flüssig ist, sondern auch für unendlich viel Spaß sorgt. Schließlich sorgen Spiele wie Schach erst im Online-Modus für die richtige Motivation und Herausforderung, da man sich gegen Profis aus aller Welt duelliert. Auch in steuerungstechnischer Hinsicht gibt es nichts zu meckern. Alle Spiele lassen sich ohne allzu langer Eingewöhnungszeit bestreiten und sind erdenklich einfach konzipiert worden. Zwar bietet die Spielesammlung auch Spiele an, die man teilweise noch nie gehört hat. Dennoch fällt der Einstieg dank des ausführlichen Reglement nicht schwer. Kurz gesagt, „42 Spieleklassiker“ ist eine wirklich grandiose Spielesammlung!
Mit der Touch! Generations hat Nintendo nicht nur eine einsteigerfreundliche Marke erschaffen, mit der überwiegend Casual Gamers ans Handheld geführt werden, sondern auch eine exzellente Plattform für simple und dennoch motivierende Spielkonzepte ins Leben gerufen. Vor allem Karten-, Brett- und Gesellschaftsspiele sind auf dem Nintendo DS äußerst beliebt, da sie dank der intuitiven Steuerung des Nintendo DS für Jedermann zugänglich sind. Mit „42 Spieleklassiker“ liefert Nintendo die bis dato umfangreichste Spielesammlung für den Nintendo DS ab und sorgt dank der Unterstützung der Nintendo Wi-Fi Connection für Spielspaß ohne Ende. Ob „42 Spieleklassiker“ auch lohnenswert und die Umsetzung der Spiele gelungen ist, erfahrt Ihr in den folgenden Zeilen. In „42 Spieleklassiker“ stehen Euch eine Vielzahl an Kartenspiele zur Verfügung, wie Black Jack, Hearts, Mau-Mau, Rommé und Poker. Unter der Kategorie Brettspiele lassen sich beispielsweise Schach, Dame und Seeschlacht bestreiten. Wer hingegen etwas sportlichere Spiele favorisiert, darf sich an Dart, Billiard oder Bowling wagen. Ebenfalls mit an Bord ist das Kult-Kartenspiel aus dem Hause Nintendo, Hanafuda. Trotz der Vielfalt an Spieleklassiker werden sicherlich viele von Euch nicht alle Spiele beherrschen, geschweige denn überhaupt kennen. Doch auch diejenigen werden in den Genuss der „42 Spieleklassiker“ kommen: Jedem Spiel wurde das entsprechende Reglement spendiert, so dass Ihr die Spiele auch direkt erlernen könnt. Zahlreiche Spiele bieten zudem Regelvariationen an, durch die Ihr die Spielpartie nach Euren Wünschen anpassen dürft.
Stempel, viele Stempel...
Im Singleplayer von „42 Spieleklassiker“ erwarten Euch insgesamt drei Modi. In „Freies Spiel“ dürft Ihr jedes vorhandene Spiel bestreiten. Hierbei wird Euch in der ein oder anderen Kategorie auffallen, dass einige Spiele nicht von Anfang an zugänglich sind. Diese, sowie auch Icons und Designs müsst Ihr erst einmal freischalten. Je nach Spiel teilt Euch das System CPU-Gegner zu und stellt die Reihenfolge der Spieler fest. Solltet Ihr bei einem Spiel nicht weiterkommen, dürft Ihr jederzeit den in der unteren Leiste befindlichen Regel-Button anklicken und Euch die Spielregel und Siegesbedingungen durchlesen. Alle Spiele werden ausschließlich über den Touchscreen gesteuert und gehen dabei erdenklich einfach von der Hand. Wie weiter oben schon erwähnt, kann man, falls es das jeweilige Spiel erlaubt, die Regeln ändern und somit andere Variationen ausprobieren. Ein weiterer Modus ist die Stempeltour, in der Ihr nach und nach alle „42 Spieleklassiker“ spielt. Um ein Spiel erfolgreich abzuschließen und zum Nächsten zu gelangen, benötigt man drei Stempel. Wer nun Bedenken hat, ein Spiel nicht gewinnen zu können, kann aufatmen. Auch wenn man als Verlierer aus der Partie hervorgeht, erhält man einen Troststempel. Dies hat natürlich zur Folge, dass man dann das Spiel dreimal bestreiten muss, um die insgesamt drei Stempel zu ergattern. Bestenfalls müsste man das Spiel schon gewinnen, um sofort alle drei Stempel zu erhalten und direkt zum nächsten Spiel zu kommen. Last but not least wartet der Mission-Modus auf Euch, in dem Ihr in insgesamt 30 Spielen eine bestimmte Bedingung erfüllen müsst. So müsst Ihr beispielsweise bei zehn Würfen in Dart insgesamt 200 Punkte erzielen oder in Bowling 5-mal ein Pin umstoßen. Was anfangs noch machbar erscheint, entpuppt sich mit der Zeit als wahre Herausforderung. Zum Beispiel braucht man für einen Turkey (3x Strike) im Bowling wahrlich Übung und eine gute Hand.
Duelle mit der ganzen Welt
Während „42 Spieleklassiker“ im Singleplayer eher ein Spiel für zwischendurch ist, vor allem nach dem Bestehen der Missionen und der Stempeltour, sorgt der Multiplayer samt Online-Modus für grenzenlosen Spielspaß. Ihr dürft Euch mit bis zu sieben weiteren Freunden duellieren und den Spieleklassiker-Champion küren. Der Multiplayer ist sowohl per Einzelkarten-Spiel als auch per Multikarten-Spiel bestreitbar, was positiv zu vermerken ist. Ebenfalls lobenswert ist die Option „Geschenktausch“, mit der Ihr Euren Freunden Demos aller „42 Spieleklassiker“ schicken könnt. Doch das Bonbon schlechthin von „42 Spieleklassiker“ ist ohne Zweifel der Online-Modus, der Euch immer wieder zu einer kleinen Runde am Nintendo DS fesseln kann. Via Nintendo Wi-Fi Connection lassen sich alle Spiele austragen. Anhand einer Weltrangliste könnt Ihr einsehen, wie lange und wie viel Ihr noch spielen müsst, um an Ruhm und Ehre zu gelangen. Bevor Ihr Euch mit Euren Kontrahenten zum Spiel gesellt, wählt Ihr zuvor erst einmal das Spiel aus, welches Ihr online spielen wollt. Danach beginnt die Gegnersuche, die binnen kürzester Zeit alle Gegenspieler beisammen geholt hat. Und schon fängt auch die Partie an, in der ebenfalls die Regeln noch einmal eingesehen werden können und man sich mit den anderen anhand von vorgefertigten Chat-Sprüchen unterhalten kann. Alles in allem läuft der Online-Modus flüssig und macht ungemein viel Spaß. Vor allem in Spielen wie Poker, Texas Hold'Em, Schach oder auch Billiard und Bowling werdet Ihr wahrlich Eure helle Freude haben.
Spiele hui - Technik pfui?
„42 Spieleklassiker“ besticht nicht nur durch seine umfangreiche Spielesammlung und dem exzellenten Multiplayer-Modus samt Online-Funktionalität, sondern vor allem durch seine einfache Steuerung, die wirklich jede Art von Spieler begeistern wird. Leider bleibt auch solch eine große Spielesammlung nicht von Abstrichen verschont, denn in technischer Hinsicht sieht das Ganze weniger beeindruckend aus. Die Grafik ist nur zweckmäßig und die Musikuntermalung auf Dauer nervtötend. Angesichts der Tatsache, dass sich das Spiel auf die Spielesammlung selbst und deren Umsetzung konzentriert, ist dies aber schon zu verkraften. Unerfreulicherweise sorgt das Spiel im Singleplayer nicht für Langzeitmotivation und dürfte nach Bestehen der Stempeltour und der 30 Missionen schnell ins Regal wandern und nur noch gelegentlich für eine Runde zwischendurch hervorgeholt werden. Dafür ist das Spiel im Multiplayer eine wahre Spielspaßgranate und läuft bei insgesamt acht Spielern so richtig in Höchstform auf. Ganz zu schweigen vom Online-Modus, der nicht nur flüssig ist, sondern auch für unendlich viel Spaß sorgt. Schließlich sorgen Spiele wie Schach erst im Online-Modus für die richtige Motivation und Herausforderung, da man sich gegen Profis aus aller Welt duelliert. Auch in steuerungstechnischer Hinsicht gibt es nichts zu meckern. Alle Spiele lassen sich ohne allzu langer Eingewöhnungszeit bestreiten und sind erdenklich einfach konzipiert worden. Zwar bietet die Spielesammlung auch Spiele an, die man teilweise noch nie gehört hat. Dennoch fällt der Einstieg dank des ausführlichen Reglement nicht schwer. Kurz gesagt, „42 Spieleklassiker“ ist eine wirklich grandiose Spielesammlung!
Gennaro Grippo meint...
Kaum zu glauben, aber „42 Spieleklassiker“ hat mich wirklich überrascht. Eigentlich mag ich solche umfangreichen Spielesammlungen nicht, da man stets die Qual der Wahl hat. Doch „42 Spieleklassiker“ macht wirklich Spaß und dank des integrierten Regelwerks bin ich auch in den Genuss von Spielen gekommen, die ich gar nicht kannte. Doch am meisten hat es mir der Online-Modus angetan, unfassbar wie spaßig die Spieleklassiker sein können!
Kaum zu glauben, aber „42 Spieleklassiker“ hat mich wirklich überrascht. Eigentlich mag ich solche umfangreichen Spielesammlungen nicht, da man stets die Qual der Wahl hat. Doch „42 Spieleklassiker“ macht wirklich Spaß und dank des integrierten Regelwerks bin ich auch in den Genuss von Spielen gekommen, die ich gar nicht kannte. Doch am meisten hat es mir der Online-Modus angetan, unfassbar wie spaßig die Spieleklassiker sein können!

GRAFIK
Die Grafik ist zweckmäßig, schlichte Animationen sorgen für Abwechslung.
Die Grafik ist zweckmäßig, schlichte Animationen sorgen für Abwechslung.

SOUND
Solide Musikuntermalung, die sich jedoch schnell wiederholt und nerven kann
Solide Musikuntermalung, die sich jedoch schnell wiederholt und nerven kann

BEDIENUNG
Die Steuerung ist intuitiv und geht schnell von der Hand, benötigt größtenteils nur Stylus.
Die Steuerung ist intuitiv und geht schnell von der Hand, benötigt größtenteils nur Stylus.

UMFANG
Zahlreiche Spieleklassiker in diversen Regel-Variationen, hinzu kommt ein unterhaltsamer Online-Modus
Zahlreiche Spieleklassiker in diversen Regel-Variationen, hinzu kommt ein unterhaltsamer Online-Modus
SPIELSPASS
Unterhaltsame Spielesammlung, die technisch durchaus mehr verdient gehabt hätte
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Unterhaltsame Spielesammlung, die technisch durchaus mehr verdient gehabt hätte
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel