Meteos Disney Magic
Artikel verfasst von Sascha Geldermann am 05.07.2007
Meteos trifft Disney
Im Jahre 2005 wurden Nintendo DS-Besitzer von Q Entertainment der Bedrohung durch Meteos ausgesetzt. Während diese Partikel in der virtuellen Welt ganze Planeten zerstören konnten, lösten sie in der Realität regelrechte Suchterscheinungen aus. Mit „Meteos Disney Magic“ kehrt das bekannte Prinzip nun auf den Nintendo DS zurück, bedient sich dabei aber einer neuen Geschichte und einer neuen Präsentation.
Wie der Name leicht erkennen lässt, konnten sich die Entwickler Disney-Lizenzen sichern, die nun die komplette Aufmachung des Spiels bestimmen. Es ist keine Rede mehr von Tod und Zerstörung, stattdessen wird einem eine viel kinderfreundlichere Geschichte dargeboten. Der Spieler wird von Jiminy Grille und der Fee Naseweis darum gebeten, die Disney-Geschichten wieder zu ordnen. Eine noch unbekannte Macht hat nämlich den Versuch unternommen diese zu ändern und dabei alles durcheinander gebracht. Wer also verhindern möchte, dass seine Helden vor die Hunde gehen, sollte sich den Stylus schnappen und mit Geschick wieder für Ordnung sorgen.
Dabei müssen einzelne Geschichten aus verschiedenen Filmen bearbeitet werden, die den verschiedenen Planeten aus dem ursprünglichen Spiel entsprechen. Die Entwickler konnten sich viele Lizenzen sichern, sodass von König der Löwen über Toy Story bis hin zu Fluch der Karibik alle wichtigen Disney-Filme aus alten Tagen und heutigen Zeiten vorhanden sind. Dabei sind sowohl die Hintergründe, als auch die Meteos selbst dem jeweiligen Film angepasst, was für optische Abwechslung sorgt.
Neue Bewegungsfreiheit
Nicht nur die Präsentation hat sich bei dem neuen Ableger der Puzzle-Reihe geändert, sondern auch einige grundlegende Elemente. Der Nintendo DS wird nun, wie ein Buch, seitlich gehalten. Das macht bei dem Spielprinzip auch viel Sinn, da der Touchscreen nun in vertikaler Hinsicht viel mehr Platz bietet und ein komfortableres Spielen ermöglicht. Natürlich gibt es auch Optionen für Linkshänder, die den Handheld dadurch einfach umdrehen können.
Während diese Veränderung sofort auffällt, zeigt sie eine weitere erst beim Spielen. Wie gewohnt fallen Meteos in das Spielfeld, die mit dem Stylus verschoben werden. Werden drei gleicher Farbe in eine Reihe gebracht, heben sie, und alle Meteos die sich über ihnen befinden, ab und fliegen aus dem Bildschirm. Um das Ziel zu erreichen, die Meteosstapel nicht den oberen Bildschirmrand berühren zu lassen, steht nun aber eine neue Bewegung zur Verfügung. Im Originalspiel ließen sich die Meteos nur vertikal verschieben, während nun auch eine horizontale Bewegung möglich ist. Natürlich wurde aber der Schwierigkeitsgrad den Veränderungen angepasst, sodass das Spiel genauso viel Geschicklichkeit verlangt, wie sein Vorgänger.
Darüber hinaus haben nun Spezialblöcke ihren Weg in das Spiel gefunden. Jockerblöcke haben die nützliche Eigenschaft jede andere Farbe ersetzen zu können. Werden sie neben zwei gleichfarbigen Blöcken geschoben, sorgen sie also für die Zündung. Raketenblöcke sind sogar noch praktischer. Werden diese nämlich zweimal angetippt, fliegen sie mit den beiden benachbarten Meteos aus dem Bildschirm – ungeachtet deren Farbe. Der effektivste Trumpf sind allerdings Ersatzblöcke, die alle Meteos einer Farbe in eine andere verwandeln. Bei geschicktem Einsatz dieser Blöcke kann somit ein regelrechtes Meteos-Feuerwerkt gestartet werden, das die Punkteanzeige und die Laune des Spielers garantiert in die Höhe schnellen lässt.
Die Veränderungen des Spielprinzips sind allesamt sinnvoll, haben allerdings nur wenige Auswirkungen, sodass sich der Titel kaum anders spielt, als sein Vorgänger. Viele Eigenschaften wurden auch beibehalten, wie z.B. die Zweitzündung, die gelegentlich erforderlich ist, um einen schweren Block aus dem Bildschirm zu befördern. Ebenfalls beibehalten wurden auch die Unterschiede zwischen den einzelnen Geschichten. Somit verhalten sich die Meteos in den einzelnen Abschnitten unterschiedlich und steigen mal schneller und mal langsamer in die Luft. Im Vorgänger wurde das durch die unterschiedliche Gravitation der Planeten erklärt. Dieses Mal wird keine Erklärung dazu geliefert, was aber leicht zu verschmerzen ist, schließlich sogen diese Elemente für viel Abwechslung.
Vom Anfänger zum Profi
Der Story-Modus ist in vier Schwierigkeitsstufen unterteilt, bei denen unterschiedliche Wege durch die Disney-Geschichten eingeschlagen werden. Während bei der einfachsten Stufe auch junge Spieler keinerlei Probleme haben sollten, kommen in den höheren vor allem ältere Spieler auf ihre Kosten, da dort ein hohes Niveau verlangt wird. Die Story verändert sich bei allen Stufen auch ein wenig, wobei diese aber niemals eine allzu große Rolle einnimmt und viel mehr eine lose Umrahmung der einzelnen Abschnitte darstellt.
Im Story-Modus absolvierte Abschnitte werden als Challenges verfügbar. Beim wiederholten Spielen gibt es dabei die Wahl zwischen verschiedenen Regeln. Es kann darum gespielt werden möglichst viele Blöcke innerhalb eines Zeitlimits zu zerstören oder eine bestimmte Anzahl an Meteos in möglichst wenig Zeit aus dem Bildschirm zu feuern. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Modi, wie ein Tutorial oder auch Extras. Bei den Extras können verschiedene Statistiken oder aber auch erspielte Bilder von Disney-Charakteren betrachtet werden. Beides sollte einen netten Anreiz darstellen auf Highscore-Jagd zu gehen.
Auch ein Mehrspieler-Modus ist natürlich wieder mit dabei. Bis zu vier Spieler können dabei gegeneinander antreten und um die Wette Meteos aus dem Bildschirm schießen. Dabei wird auch das Einzelkarten-Spiel unterstützt, bei dem von den vier Spielern nur ein einziger eine Cartridge benötigt. Außerdem könnt Ihr euren Freunden auch eine Demoversion des Einzelspieler-Modus schicken, die sie dann ausprobieren dürfen. Schmerzlich vermisst wird allerdings ein Online-Modus, der das Spiel noch einmal aufgewertet hätte.
Die Disney-Präsentation ist in allen Modi gelungen, macht aber wenig Gebrach von der Hardware-Leistung des Nintendo DS. Auch wenn das Spiel etwas besser aussieht als der erste Teil, bewegt sich die Grafik immer noch auf dem niedrigen Niveau, das bei Puzzlespielen Gang und Gebe ist. Der Sound ist ebenfalls nur zweckmäßig, stört dabei aber nicht und versprüht sogar etwas Disney-Charme. Insgesamt kann die Präsentation trotz ihrer Schlichtheit überzeugen und schränkt das Spielprinzip in keiner Weise ein.
Im Jahre 2005 wurden Nintendo DS-Besitzer von Q Entertainment der Bedrohung durch Meteos ausgesetzt. Während diese Partikel in der virtuellen Welt ganze Planeten zerstören konnten, lösten sie in der Realität regelrechte Suchterscheinungen aus. Mit „Meteos Disney Magic“ kehrt das bekannte Prinzip nun auf den Nintendo DS zurück, bedient sich dabei aber einer neuen Geschichte und einer neuen Präsentation.
Wie der Name leicht erkennen lässt, konnten sich die Entwickler Disney-Lizenzen sichern, die nun die komplette Aufmachung des Spiels bestimmen. Es ist keine Rede mehr von Tod und Zerstörung, stattdessen wird einem eine viel kinderfreundlichere Geschichte dargeboten. Der Spieler wird von Jiminy Grille und der Fee Naseweis darum gebeten, die Disney-Geschichten wieder zu ordnen. Eine noch unbekannte Macht hat nämlich den Versuch unternommen diese zu ändern und dabei alles durcheinander gebracht. Wer also verhindern möchte, dass seine Helden vor die Hunde gehen, sollte sich den Stylus schnappen und mit Geschick wieder für Ordnung sorgen.
Dabei müssen einzelne Geschichten aus verschiedenen Filmen bearbeitet werden, die den verschiedenen Planeten aus dem ursprünglichen Spiel entsprechen. Die Entwickler konnten sich viele Lizenzen sichern, sodass von König der Löwen über Toy Story bis hin zu Fluch der Karibik alle wichtigen Disney-Filme aus alten Tagen und heutigen Zeiten vorhanden sind. Dabei sind sowohl die Hintergründe, als auch die Meteos selbst dem jeweiligen Film angepasst, was für optische Abwechslung sorgt.
Neue Bewegungsfreiheit
Nicht nur die Präsentation hat sich bei dem neuen Ableger der Puzzle-Reihe geändert, sondern auch einige grundlegende Elemente. Der Nintendo DS wird nun, wie ein Buch, seitlich gehalten. Das macht bei dem Spielprinzip auch viel Sinn, da der Touchscreen nun in vertikaler Hinsicht viel mehr Platz bietet und ein komfortableres Spielen ermöglicht. Natürlich gibt es auch Optionen für Linkshänder, die den Handheld dadurch einfach umdrehen können.
Während diese Veränderung sofort auffällt, zeigt sie eine weitere erst beim Spielen. Wie gewohnt fallen Meteos in das Spielfeld, die mit dem Stylus verschoben werden. Werden drei gleicher Farbe in eine Reihe gebracht, heben sie, und alle Meteos die sich über ihnen befinden, ab und fliegen aus dem Bildschirm. Um das Ziel zu erreichen, die Meteosstapel nicht den oberen Bildschirmrand berühren zu lassen, steht nun aber eine neue Bewegung zur Verfügung. Im Originalspiel ließen sich die Meteos nur vertikal verschieben, während nun auch eine horizontale Bewegung möglich ist. Natürlich wurde aber der Schwierigkeitsgrad den Veränderungen angepasst, sodass das Spiel genauso viel Geschicklichkeit verlangt, wie sein Vorgänger.
Darüber hinaus haben nun Spezialblöcke ihren Weg in das Spiel gefunden. Jockerblöcke haben die nützliche Eigenschaft jede andere Farbe ersetzen zu können. Werden sie neben zwei gleichfarbigen Blöcken geschoben, sorgen sie also für die Zündung. Raketenblöcke sind sogar noch praktischer. Werden diese nämlich zweimal angetippt, fliegen sie mit den beiden benachbarten Meteos aus dem Bildschirm – ungeachtet deren Farbe. Der effektivste Trumpf sind allerdings Ersatzblöcke, die alle Meteos einer Farbe in eine andere verwandeln. Bei geschicktem Einsatz dieser Blöcke kann somit ein regelrechtes Meteos-Feuerwerkt gestartet werden, das die Punkteanzeige und die Laune des Spielers garantiert in die Höhe schnellen lässt.
Die Veränderungen des Spielprinzips sind allesamt sinnvoll, haben allerdings nur wenige Auswirkungen, sodass sich der Titel kaum anders spielt, als sein Vorgänger. Viele Eigenschaften wurden auch beibehalten, wie z.B. die Zweitzündung, die gelegentlich erforderlich ist, um einen schweren Block aus dem Bildschirm zu befördern. Ebenfalls beibehalten wurden auch die Unterschiede zwischen den einzelnen Geschichten. Somit verhalten sich die Meteos in den einzelnen Abschnitten unterschiedlich und steigen mal schneller und mal langsamer in die Luft. Im Vorgänger wurde das durch die unterschiedliche Gravitation der Planeten erklärt. Dieses Mal wird keine Erklärung dazu geliefert, was aber leicht zu verschmerzen ist, schließlich sogen diese Elemente für viel Abwechslung.
Vom Anfänger zum Profi
Der Story-Modus ist in vier Schwierigkeitsstufen unterteilt, bei denen unterschiedliche Wege durch die Disney-Geschichten eingeschlagen werden. Während bei der einfachsten Stufe auch junge Spieler keinerlei Probleme haben sollten, kommen in den höheren vor allem ältere Spieler auf ihre Kosten, da dort ein hohes Niveau verlangt wird. Die Story verändert sich bei allen Stufen auch ein wenig, wobei diese aber niemals eine allzu große Rolle einnimmt und viel mehr eine lose Umrahmung der einzelnen Abschnitte darstellt.
Im Story-Modus absolvierte Abschnitte werden als Challenges verfügbar. Beim wiederholten Spielen gibt es dabei die Wahl zwischen verschiedenen Regeln. Es kann darum gespielt werden möglichst viele Blöcke innerhalb eines Zeitlimits zu zerstören oder eine bestimmte Anzahl an Meteos in möglichst wenig Zeit aus dem Bildschirm zu feuern. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Modi, wie ein Tutorial oder auch Extras. Bei den Extras können verschiedene Statistiken oder aber auch erspielte Bilder von Disney-Charakteren betrachtet werden. Beides sollte einen netten Anreiz darstellen auf Highscore-Jagd zu gehen.
Auch ein Mehrspieler-Modus ist natürlich wieder mit dabei. Bis zu vier Spieler können dabei gegeneinander antreten und um die Wette Meteos aus dem Bildschirm schießen. Dabei wird auch das Einzelkarten-Spiel unterstützt, bei dem von den vier Spielern nur ein einziger eine Cartridge benötigt. Außerdem könnt Ihr euren Freunden auch eine Demoversion des Einzelspieler-Modus schicken, die sie dann ausprobieren dürfen. Schmerzlich vermisst wird allerdings ein Online-Modus, der das Spiel noch einmal aufgewertet hätte.
Die Disney-Präsentation ist in allen Modi gelungen, macht aber wenig Gebrach von der Hardware-Leistung des Nintendo DS. Auch wenn das Spiel etwas besser aussieht als der erste Teil, bewegt sich die Grafik immer noch auf dem niedrigen Niveau, das bei Puzzlespielen Gang und Gebe ist. Der Sound ist ebenfalls nur zweckmäßig, stört dabei aber nicht und versprüht sogar etwas Disney-Charme. Insgesamt kann die Präsentation trotz ihrer Schlichtheit überzeugen und schränkt das Spielprinzip in keiner Weise ein.
Sascha Geldermann meint...
Meteos und Disney ergeben ein stimmiges Paar, das erneut für ein fesselndes Puzzle-Erlebnis sorgt. Das Prinzip wurde wieder in vielen Modi einwandfrei umgesetzt und durch neue Elemente erweitert, die zwar geringfügig dafür aber sinnvoll sind. Auch wenn ein Online-Modus immer noch schmerzlich vermisst wird, dürfen Puzzle-Fans wieder sorglos zugreifen – zumindest wenn sie keine Abneigung gegenüber Disney-Figuren hegen.
Meteos und Disney ergeben ein stimmiges Paar, das erneut für ein fesselndes Puzzle-Erlebnis sorgt. Das Prinzip wurde wieder in vielen Modi einwandfrei umgesetzt und durch neue Elemente erweitert, die zwar geringfügig dafür aber sinnvoll sind. Auch wenn ein Online-Modus immer noch schmerzlich vermisst wird, dürfen Puzzle-Fans wieder sorglos zugreifen – zumindest wenn sie keine Abneigung gegenüber Disney-Figuren hegen.

GRAFIK
Die Disney-Präsentation ist gelungen, während die Grafik an sich wieder zweckmäßig gehalten wurde.
Die Disney-Präsentation ist gelungen, während die Grafik an sich wieder zweckmäßig gehalten wurde.

SOUND
Am einfachen Sound hat sich seit dem Original nichts geändert.
Am einfachen Sound hat sich seit dem Original nichts geändert.

BEDIENUNG
Die Steuerung funktioniert gewohnt intuitiv.
Die Steuerung funktioniert gewohnt intuitiv.

UMFANG
Es werden viele Modi geboten, einen Online-Part gibt es aber nicht.
Es werden viele Modi geboten, einen Online-Part gibt es aber nicht.
SPIELSPASS
Meteos macht auch im Disney-Look süchtig.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Meteos macht auch im Disney-Look süchtig.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel