Die Sims 2
Artikel verfasst von Gennaro Grippo am 20.11.2006
Besuch aus Merkwürdighausen
Nachdem „Die Sims 2“ vor geraumer Zeit etliche Fans an den Monitoren gefesselt hat, besucht diesmal die nette Nachbarschaft aus Merkwürdighausen auch die heimischen Konsolen. Abgesehen von den Heimkonsolen bekommen auch die Handhelds ihre Version spendiert, die sich voneinander unterscheiden. Welche Aufgaben euch in der Nintendo DS – Version erwarten und ob die Fassung seinem großen Bruder ebenwürdig ist, erfahrt Ihr in unserem alienfreien Review.
Während man in der GBA-Fassung für gute Quoten in einer Reality-Show sorgen muss, beschäftigt sich das Dasein in der DS-Version um das Management eines Hotels, welches dem Untergang nahe liegt. Das Unglück nimmt an einem sonnigen Tag in der Wüste seinen Lauf: Ihr fahrt gemütlich mit eurem Auto bis Ihr auf einmal komische Geräusche wahrnehmt, die euch sofort auf einen Defekt aufmerksam machen. So seid Ihr leider gezwungen, in einer kleinen Stadt Rast einzulegen und die örtliche Werkstatt einen Besuch abzustatten. Bei eurer Ankunft heißt euch das Schild „Willkommen in Merkwürdighausen“ willkommen und lädt zum Aufenthalt ein. Doch schon nach wenigen Minuten erkennt Ihr den Ernst der Lage: Diese arme Stadt besitzt nicht mal eine Werkstatt! Eine Pizzeria, ein Krankenhaus, ein Kino und eine Freizeiteinrichtung sucht Ihr ebenfalls vergeblich. Zum Glück trefft Ihr nach kurzer Zeit Siegfried Gülle, seines Zeichens KFZ-Mechaniker, der eher den Anschein hat, als sei er vor kurzem aus einer Irrenanstalt geflohen. Doch dies interessiert euch nicht, stattdessen ist seine Nachricht viel wichtiger, denn diese beinhaltet, dass die Reparatur eures Wagens einen längeren Zeitraum in Anspruch nimmt, sodass Ihr euch wohl oder übel mit der kleinen, armen Stadt arrangieren müsst. Und erneut begrüßt euch das Glück, denn es wird derzeit im örtlichen Hotel ein neuer Chef gesucht – also übernehmt Ihr den Posten des Managers.
Die Erstellung eines Sim
Bevor Ihr euch in die spannende Aufgabe stürzen könnt ein Hotel zu managen, müsst Ihr erst einmal das Intro über euch ergehen lassen. Danach folgt das Erstellen eures Sim. Hier erwarten euch zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Zunächst entscheidet Ihr euch für eine Frisur. Neben der Farbe könnt Ihr auch diverse Stile anwählen und so eine Figur nach euren Wünschen kreieren. Danach folgt das Gesicht. Hier lassen sich Hautfarbe, Ausdruck und sogar verschiedene Bärte anwählen. Habt Ihr das Erscheinungsbild eures Sim festgelegt, folgt die Kleidung. Ihr könnt euch für einen Anzug entscheiden, Jeans und T-Shirt oder einem Pullover. Des Weiteren müsst Ihr einen Schlafanzug definieren, mit dem Ihr nachts schlafen gehen könnt. Kauft Ihr euch zudem später im Verlauf des Spiels einen Kleiderschrank, könnt Ihr beliebig oft eure Kleidung im Spiel wechseln.
Nachdem Ihr euren Sim erstellt habt, startet das wahre Spiel. Zuvor lernt Ihr einige, wichtige Personen kennen wie etwa den Bürgermeister, dessen Mutter und den Mafioso Fusilli, samt seiner hinreißenden Tochter Ara. Wie es für ein „Sims-Spiel“ üblich ist, musst Ihr Freundschaften knüpfen und pflegen. Dabei stehen euch erneut einige Multiple-Choice – Verfahren zur Verfügung wie etwa jemanden beeindrucken, beruhigen oder umschwärmen. Jedes dieser Kategorien wird in drei Unteraspekte gegliedert. Beim Beeindrucken ist es zum Einen der Handschlag, das Tanzen und zu Letzt das Lachen. Dagegen müsst Ihr beim Beruhigen auf die Möglichkeiten Betteln, Zurückbrüllen und Bändigen zurückgreifen. Dabei sind die Animationen der Figuren sehr gut gelungen und Ihr erkennt sofort, welche Einstellung sie haben.
Das Leben eines Managers
Als Manager hat man es nicht leicht: Statistiken auswerten, dafür sorgen, dass das Hotel einen guten Ruf bekommt und natürlich möglichst viele Gäste anlocken und so viel Geld wie möglich aus ihnen locken. Anfangs besteht eure Aufgabe darin, die wenigen Gäste zu unterhalten. Während sich Einige mit einem neuen Becken zufrieden geben, wollen Andere die Beseitigung von Mäusen, die sich des Öfteren in eurem Hotel breit machen. Kleingeld verdient Ihr euch mit Staubsaugen, später gesellt sich noch der Metalldetektor hinzu, mit dem Ihr in der Wüste Gegenstände orten und danach gegen Bares austauschen könnt. Des Weiteren erhaltet Ihr Geld durch das Auschecken von Gästen.
Merkwürdighausen ist eine komische, kleine und arme Stadt mitten in der Wüste. Die genaue Gegend ist nicht bekannt, doch nach etwas Spielzeit ordnet Ihr dieses Gebiet der Area 51 zu. Grund dafür ist der häufige Besuch von nicht sympathischen Aliens, dessen Absicht die Welteroberung ist. Sollten die Außerirdischen mal wieder die Stadt besuchen, so erhaltet Ihr meistens ein Telefonat von einem Freund oder eine SMS, die euch darüber informiert. Die beste Waffe gegen die farblichen Ungeheuer ist schlichtweg eine Wasserpistole, die sich an jedem Wasserbecken füllen lässt. Gesteuert wird diese teuflische Wumme mit dem Touchscreen: Zuvor ladet Ihr sie auf. Danach visiert Ihr einen Alien an und schießt los. Dabei müsst Ihr jedoch aufpassen, nicht in deren Gefangenschaft zu geraten. Sollte dies der Fall sein, werdet Ihr von einem Ufo verschleppt und befindet euch kurzerhand wieder in eurem Büro. Die einzige Folge ist, dass Ihr euch äußerst komisch fortbewegt und wahrlich Mühe habt, Schritte zu machen.
Das Büro und weitere Räumlichkeiten
Natürlich braucht jeder Manager ein eigenes Büro, welches Ihr im Hotel hinter der Theke findet. Dieses könnt Ihr beliebig gestalten. Leider ist es nicht möglich, Räume auszubauen und somit größer zu machen. Letztendlich seit Ihr dann an den vorgegeben Wänden gebunden und dürft lediglich die Innenausstattung ändern. Zuvor müsst Ihr euch noch mit einem normalen Bad, Sofa und Bett begnügen. Später, wenn das Einkommen stimmt, könnt Ihr euch luxuriösere Sachen wie einem 2,4GHz PC oder einem Plasma-Fernseher zulegen und euer perfektes Eldorado einrichten.
Doch das Büro ist nicht die einzige Räumlichkeit in einem großen Hotel. Neben den üblichen Gästezimmern, welche sich allesamt voneinander in der Ausstattung unterscheiden, gibt es auch Räumlichkeiten für die Freizeit. Nach und nach kauft Ihr euch im Rathaus neue Räume und vollendet langsam das komplette Hotel. Für die Einrichtung eines Raumes werden immer acht Stunden benötigt. Freizeiteinrichtungen sind ebenfalls mit von der Partie und lassen sich im Innenhof des Hotels finden. Zum Einen gibt es die Kunstgalerie, wo Ihr selbst Porträts malen und danach verkaufen könnt, vorausgesetzt, das Bild ist ein akzeptables Kunstwerk geworden. Eine weitere Einrichtung ist die Saxophon-Bar, in der Ihr einen DJ spielen könnt und selbst Musik komponiert. Für die sportlichen Gäste stellt die Fitness-Area eine perfekte Unterhaltung dar. Das Kasino sorgt dagegen für Zocker-Stimmung. Damit jedoch alle Räume mit Strom versorgt werden können, müsst Ihr Leuchtstäbe sammeln und damit den Generator im Keller füttern.
Die simoleanische Technik
„Die Sims 2“ ist ein rundum nettes Spiel, welches jedoch viel Potenzial verschenkt und einige Macken aufweist. Zunächst sollte die Grafik erwähnt werden. Diese erstrahlt in pixeliger 3D-Optik und sieht im Ganzen recht gut aus. Das Drehen der Kamera mit der linken und rechten Schultertaste funktioniert einwandfrei und auch das Zoomen macht seiner Funktion ganze Ehre. Die Animationen sind zudem sehr gut gelungen, beschränken sich jedoch auf Wenige, so wie die Sprachsamples, die nach einiger Zeit mächtig auf den Keks gehen. Das ständige Hin –und Herlaufen, weil mal wieder Gäste zu viele Wünsche haben, macht auf Dauer auch nicht Spaß und führt zu Frust. Auch ein sehr störender Aspekt ist das Abstürzen des Spiels. Es ist eine Seltenheit, falls in einer Spielsession von rund drei bis vier Stunden das Spiel nicht einmal die Stagnation vorführt. Sehr nervig wird es dann, wenn man über einen längeren Zeitraum das Abspeichern vergessen hat und somit gezwungen ist, erneut alle Aufgaben zu absolvieren. Über kleinere Mängel wie das Umarmen, welches manchmal äußerst unrealistisch vorkommt, kann man hinwegsehen. Der Sound ist akzeptabel, aber auch nicht mehr, denn auf Dauer wird dieser monoton. Die Tatsache, dass man diesmal in „Die Sims 2“ die Hauptfigur selbst steuert, ist positiv zu vermerken. Für die Langzeitmotivation sorgen dies und die aufgelisteten Aspekte nur bedingt.
Als „Die Sims 2“ für den PC auf den Markt kam, war die Freude groß. Umso mehr erfreute es den Spielern, dass es dieses Spiel auch auf den Konsolen schaffen wird. Doch was hier geboten wird ist schlichtweg nicht ebenwürdig. Die Neuerung, die Hauptfigur selbst zu steuern und ein Szenario vorzugeben, ist nicht unbedingt schlecht, doch der Rest passt irgendwie nicht zum Rundumpaket. Sowohl der Sound, als auch die Sprachausgabe ist monoton und langweilig und das ständige „Wünsche erfüllen“ nervt auf Dauer ebenfalls. Einzig gut sind die abwechslungsreichen, gestalteten Räumlichkeiten, die den Touchscreen verwenden. Erneut haben wir es mit einer soliden Software zu tun, die man auf jeden Fall vor dem Kauf erst Probe spielen sollte.
Nachdem „Die Sims 2“ vor geraumer Zeit etliche Fans an den Monitoren gefesselt hat, besucht diesmal die nette Nachbarschaft aus Merkwürdighausen auch die heimischen Konsolen. Abgesehen von den Heimkonsolen bekommen auch die Handhelds ihre Version spendiert, die sich voneinander unterscheiden. Welche Aufgaben euch in der Nintendo DS – Version erwarten und ob die Fassung seinem großen Bruder ebenwürdig ist, erfahrt Ihr in unserem alienfreien Review.Während man in der GBA-Fassung für gute Quoten in einer Reality-Show sorgen muss, beschäftigt sich das Dasein in der DS-Version um das Management eines Hotels, welches dem Untergang nahe liegt. Das Unglück nimmt an einem sonnigen Tag in der Wüste seinen Lauf: Ihr fahrt gemütlich mit eurem Auto bis Ihr auf einmal komische Geräusche wahrnehmt, die euch sofort auf einen Defekt aufmerksam machen. So seid Ihr leider gezwungen, in einer kleinen Stadt Rast einzulegen und die örtliche Werkstatt einen Besuch abzustatten. Bei eurer Ankunft heißt euch das Schild „Willkommen in Merkwürdighausen“ willkommen und lädt zum Aufenthalt ein. Doch schon nach wenigen Minuten erkennt Ihr den Ernst der Lage: Diese arme Stadt besitzt nicht mal eine Werkstatt! Eine Pizzeria, ein Krankenhaus, ein Kino und eine Freizeiteinrichtung sucht Ihr ebenfalls vergeblich. Zum Glück trefft Ihr nach kurzer Zeit Siegfried Gülle, seines Zeichens KFZ-Mechaniker, der eher den Anschein hat, als sei er vor kurzem aus einer Irrenanstalt geflohen. Doch dies interessiert euch nicht, stattdessen ist seine Nachricht viel wichtiger, denn diese beinhaltet, dass die Reparatur eures Wagens einen längeren Zeitraum in Anspruch nimmt, sodass Ihr euch wohl oder übel mit der kleinen, armen Stadt arrangieren müsst. Und erneut begrüßt euch das Glück, denn es wird derzeit im örtlichen Hotel ein neuer Chef gesucht – also übernehmt Ihr den Posten des Managers.
Die Erstellung eines Sim
Bevor Ihr euch in die spannende Aufgabe stürzen könnt ein Hotel zu managen, müsst Ihr erst einmal das Intro über euch ergehen lassen. Danach folgt das Erstellen eures Sim. Hier erwarten euch zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Zunächst entscheidet Ihr euch für eine Frisur. Neben der Farbe könnt Ihr auch diverse Stile anwählen und so eine Figur nach euren Wünschen kreieren. Danach folgt das Gesicht. Hier lassen sich Hautfarbe, Ausdruck und sogar verschiedene Bärte anwählen. Habt Ihr das Erscheinungsbild eures Sim festgelegt, folgt die Kleidung. Ihr könnt euch für einen Anzug entscheiden, Jeans und T-Shirt oder einem Pullover. Des Weiteren müsst Ihr einen Schlafanzug definieren, mit dem Ihr nachts schlafen gehen könnt. Kauft Ihr euch zudem später im Verlauf des Spiels einen Kleiderschrank, könnt Ihr beliebig oft eure Kleidung im Spiel wechseln.Nachdem Ihr euren Sim erstellt habt, startet das wahre Spiel. Zuvor lernt Ihr einige, wichtige Personen kennen wie etwa den Bürgermeister, dessen Mutter und den Mafioso Fusilli, samt seiner hinreißenden Tochter Ara. Wie es für ein „Sims-Spiel“ üblich ist, musst Ihr Freundschaften knüpfen und pflegen. Dabei stehen euch erneut einige Multiple-Choice – Verfahren zur Verfügung wie etwa jemanden beeindrucken, beruhigen oder umschwärmen. Jedes dieser Kategorien wird in drei Unteraspekte gegliedert. Beim Beeindrucken ist es zum Einen der Handschlag, das Tanzen und zu Letzt das Lachen. Dagegen müsst Ihr beim Beruhigen auf die Möglichkeiten Betteln, Zurückbrüllen und Bändigen zurückgreifen. Dabei sind die Animationen der Figuren sehr gut gelungen und Ihr erkennt sofort, welche Einstellung sie haben.
Das Leben eines Managers
Als Manager hat man es nicht leicht: Statistiken auswerten, dafür sorgen, dass das Hotel einen guten Ruf bekommt und natürlich möglichst viele Gäste anlocken und so viel Geld wie möglich aus ihnen locken. Anfangs besteht eure Aufgabe darin, die wenigen Gäste zu unterhalten. Während sich Einige mit einem neuen Becken zufrieden geben, wollen Andere die Beseitigung von Mäusen, die sich des Öfteren in eurem Hotel breit machen. Kleingeld verdient Ihr euch mit Staubsaugen, später gesellt sich noch der Metalldetektor hinzu, mit dem Ihr in der Wüste Gegenstände orten und danach gegen Bares austauschen könnt. Des Weiteren erhaltet Ihr Geld durch das Auschecken von Gästen.Merkwürdighausen ist eine komische, kleine und arme Stadt mitten in der Wüste. Die genaue Gegend ist nicht bekannt, doch nach etwas Spielzeit ordnet Ihr dieses Gebiet der Area 51 zu. Grund dafür ist der häufige Besuch von nicht sympathischen Aliens, dessen Absicht die Welteroberung ist. Sollten die Außerirdischen mal wieder die Stadt besuchen, so erhaltet Ihr meistens ein Telefonat von einem Freund oder eine SMS, die euch darüber informiert. Die beste Waffe gegen die farblichen Ungeheuer ist schlichtweg eine Wasserpistole, die sich an jedem Wasserbecken füllen lässt. Gesteuert wird diese teuflische Wumme mit dem Touchscreen: Zuvor ladet Ihr sie auf. Danach visiert Ihr einen Alien an und schießt los. Dabei müsst Ihr jedoch aufpassen, nicht in deren Gefangenschaft zu geraten. Sollte dies der Fall sein, werdet Ihr von einem Ufo verschleppt und befindet euch kurzerhand wieder in eurem Büro. Die einzige Folge ist, dass Ihr euch äußerst komisch fortbewegt und wahrlich Mühe habt, Schritte zu machen.
Das Büro und weitere Räumlichkeiten
Natürlich braucht jeder Manager ein eigenes Büro, welches Ihr im Hotel hinter der Theke findet. Dieses könnt Ihr beliebig gestalten. Leider ist es nicht möglich, Räume auszubauen und somit größer zu machen. Letztendlich seit Ihr dann an den vorgegeben Wänden gebunden und dürft lediglich die Innenausstattung ändern. Zuvor müsst Ihr euch noch mit einem normalen Bad, Sofa und Bett begnügen. Später, wenn das Einkommen stimmt, könnt Ihr euch luxuriösere Sachen wie einem 2,4GHz PC oder einem Plasma-Fernseher zulegen und euer perfektes Eldorado einrichten.Doch das Büro ist nicht die einzige Räumlichkeit in einem großen Hotel. Neben den üblichen Gästezimmern, welche sich allesamt voneinander in der Ausstattung unterscheiden, gibt es auch Räumlichkeiten für die Freizeit. Nach und nach kauft Ihr euch im Rathaus neue Räume und vollendet langsam das komplette Hotel. Für die Einrichtung eines Raumes werden immer acht Stunden benötigt. Freizeiteinrichtungen sind ebenfalls mit von der Partie und lassen sich im Innenhof des Hotels finden. Zum Einen gibt es die Kunstgalerie, wo Ihr selbst Porträts malen und danach verkaufen könnt, vorausgesetzt, das Bild ist ein akzeptables Kunstwerk geworden. Eine weitere Einrichtung ist die Saxophon-Bar, in der Ihr einen DJ spielen könnt und selbst Musik komponiert. Für die sportlichen Gäste stellt die Fitness-Area eine perfekte Unterhaltung dar. Das Kasino sorgt dagegen für Zocker-Stimmung. Damit jedoch alle Räume mit Strom versorgt werden können, müsst Ihr Leuchtstäbe sammeln und damit den Generator im Keller füttern.
Die simoleanische Technik
„Die Sims 2“ ist ein rundum nettes Spiel, welches jedoch viel Potenzial verschenkt und einige Macken aufweist. Zunächst sollte die Grafik erwähnt werden. Diese erstrahlt in pixeliger 3D-Optik und sieht im Ganzen recht gut aus. Das Drehen der Kamera mit der linken und rechten Schultertaste funktioniert einwandfrei und auch das Zoomen macht seiner Funktion ganze Ehre. Die Animationen sind zudem sehr gut gelungen, beschränken sich jedoch auf Wenige, so wie die Sprachsamples, die nach einiger Zeit mächtig auf den Keks gehen. Das ständige Hin –und Herlaufen, weil mal wieder Gäste zu viele Wünsche haben, macht auf Dauer auch nicht Spaß und führt zu Frust. Auch ein sehr störender Aspekt ist das Abstürzen des Spiels. Es ist eine Seltenheit, falls in einer Spielsession von rund drei bis vier Stunden das Spiel nicht einmal die Stagnation vorführt. Sehr nervig wird es dann, wenn man über einen längeren Zeitraum das Abspeichern vergessen hat und somit gezwungen ist, erneut alle Aufgaben zu absolvieren. Über kleinere Mängel wie das Umarmen, welches manchmal äußerst unrealistisch vorkommt, kann man hinwegsehen. Der Sound ist akzeptabel, aber auch nicht mehr, denn auf Dauer wird dieser monoton. Die Tatsache, dass man diesmal in „Die Sims 2“ die Hauptfigur selbst steuert, ist positiv zu vermerken. Für die Langzeitmotivation sorgen dies und die aufgelisteten Aspekte nur bedingt.Als „Die Sims 2“ für den PC auf den Markt kam, war die Freude groß. Umso mehr erfreute es den Spielern, dass es dieses Spiel auch auf den Konsolen schaffen wird. Doch was hier geboten wird ist schlichtweg nicht ebenwürdig. Die Neuerung, die Hauptfigur selbst zu steuern und ein Szenario vorzugeben, ist nicht unbedingt schlecht, doch der Rest passt irgendwie nicht zum Rundumpaket. Sowohl der Sound, als auch die Sprachausgabe ist monoton und langweilig und das ständige „Wünsche erfüllen“ nervt auf Dauer ebenfalls. Einzig gut sind die abwechslungsreichen, gestalteten Räumlichkeiten, die den Touchscreen verwenden. Erneut haben wir es mit einer soliden Software zu tun, die man auf jeden Fall vor dem Kauf erst Probe spielen sollte.
Gennaro Grippo meint...
Da ich schon „Die Sims 2“ für den PC gespielt habe, war meine Freude umso größer, als ich erfuhr, dass das berühmte Simulations-Spiel aus dem Hause Maxis auch auf Konsolen erscheinen wird. Doch dann stellte sich heraus, dass man die Hauptfigur selbst steuert und ein vorgegebenes Szenario, im Falle der Nintendo DS – Version das Management eines Hotels, spielen muss. An sich nicht gerade eine schlechte Idee, doch das Schlechte daran ist der Rest. Sowohl Optik und Sound, als auch die Aufgaben an sich haben mir nur bedingt Spaß gemacht – ich spiele lieber die PC-Version weiter!
Da ich schon „Die Sims 2“ für den PC gespielt habe, war meine Freude umso größer, als ich erfuhr, dass das berühmte Simulations-Spiel aus dem Hause Maxis auch auf Konsolen erscheinen wird. Doch dann stellte sich heraus, dass man die Hauptfigur selbst steuert und ein vorgegebenes Szenario, im Falle der Nintendo DS – Version das Management eines Hotels, spielen muss. An sich nicht gerade eine schlechte Idee, doch das Schlechte daran ist der Rest. Sowohl Optik und Sound, als auch die Aufgaben an sich haben mir nur bedingt Spaß gemacht – ich spiele lieber die PC-Version weiter!

GRAFIK
Etwas verpixelte 3D-Optik mit abwechslungsreichen Schauplätzen.
Etwas verpixelte 3D-Optik mit abwechslungsreichen Schauplätzen.

SOUND
Monotone Soundkulisse, Samples wiederholen sich schnell.
Monotone Soundkulisse, Samples wiederholen sich schnell.

BEDIENUNG
Einfache Bedienung sowohl via Touchscreen als auch per Tasten.
Einfache Bedienung sowohl via Touchscreen als auch per Tasten.

UMFANG
Vorgegebenes Szenario, Aufgaben monoton und wenig Abwechslung.
Vorgegebenes Szenario, Aufgaben monoton und wenig Abwechslung.
SPIELSPASS
Dem Handheld-Debüt der Sims mangelt es an spielerischer Freiheit
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Dem Handheld-Debüt der Sims mangelt es an spielerischer Freiheit
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel