Burnout Legends
Artikel verfasst von Gennaro Grippo am 20.11.2006
Ich will Spaß – ich geb’ Gas
Electronic Arts und Rennspiele – zwei Begriffe, die eigentlich überhaupt nicht zusammen passen und dennoch sind sie auf dem Nintendo DS vertreten. Nachdem „Need for Speed Underground 2“ für Angst und Schrecken unter den Fahrern gesorgt hat und „Need for Speed Most Wanted“ von den Gesetzeshütern beschlagnahmt wurde, versucht EA mit „Burnout Legends“ seine Reputation wieder ins Gute zu korrigieren. Etwas, was den Spielern unmöglich erscheint, resultiert tatsächlich als machbar: Electronic Arts, besser gesagt Criterion Games, ist mit „Burnout Legends“ ein recht gutes Rennspiel gelungen, welches seiner Marke „Burnout“ ebenbürtig ist.
Es ist fraglich, was „Burnout Legends“ von den „Need for Speed - Desastern“ abhebt, doch auf jeden Fall zählt auch die Steuerung dazu. Diese ist nämlich erstaunlicherweise gut umgesetzt worden. Da fragt man sich wahrlich, warum diese Steuerungsvariante nicht sofort in den EA-Rennspielen eingesetzt wurde. Nichtsdestotrotz kann man sich glücklich schätzen, dass diese Variante nun endlich den Weg auf den Nintendo DS geschafft hat und nicht weiter im Verborgenen ruhen muss. Aber neben der Steuerung verdient auch das Szenario ein Lob. Es macht einfach viel mehr Spaß, Autos zu rammen und Crashs zu verursachen, als in den „Need for Speed - Teilen“ den Sieg nach Hause zu fahren und möglichst viele Punkte für Tuningteile zu ergattern. Zudem ist die Grafik sehr gut gelungen und bietet zum Glück keine „Most Wanted - Optik“. Auch die Zeitlupen-Szenen sind gut integriert worden und zaubern des Öfteren ein breites Grinsen auf den Lippen der Spieler.
Catch me if you can
In „Burnout Legends“ ist das Hauptaugenmerk definitiv die Schnelligkeit. Abgesehen von den üblichen Pferdestärken, die euer Wagen auf Lager hat, gesellt sich auch noch der Boost hinzu, der euch durch die Straßen wie eine Rakete düsen lässt. In sechs Modi gilt es niemals den Kürzeren zu ziehen. Zum Einen wäre die World Tour, die in fünf Klassen unterteilt ist: Kompakt, Muscle, Coupe, Sport und Super. Zum Anderen könnt Ihr auch Zeitfahren oder die Multiplayer-Modi spielen. Mit „Burnout Legends“ können bis zu fünf Spieler gegeneinander antreten, vorausgesetzt jeder Spieler besitzt ein Exemplar des Spiels. Ist dies nicht der Fall, kann per Einzelkarten-Spiel zu zweit gefahren werden.
Insgesamt haben es sechs Renn-Events ins Spiel geschafft. Beim Rennen gilt es als Erster durch die Ziellinie zu fahren, koste es, was es wolle. Je aggressiver du fährst und je mehr Takedowns du auf der Straße hinlegst, desto schneller steigen deine „Burnout Punkte“. In Zeitfahren müsst Ihr euch eine Strecke vornehmen und die Bestzeit unterbieten. Bei Road Rage müsst Ihr möglichst viele Konkurrenten ausschalten, um den Streckenrekord zu brechen. Auch müsst Ihr hier aufpassen, euer Auto nicht allzu stark zu beschädigen, ansonsten ist die Punktejagd zu Ende. Im Verfolgungsmodus lenkt Ihr einen Polizeiwagen und müsst den Verdächtigen schnappen. Je gerissener und schneller Ihr seid, desto besser. Im World Tour kommt zudem der Face Off auf euch zu. Ihr tretet gegen einen Gegner in zwei Legend-Fahrzeuge gegeneinander an, der Gewinner darf das gegnerische Fahrzeug sein Eigen nennen. Zuletzt wäre noch der Eliminator zu erwähnen. Nach jeder Runde fliegt der Letztplatzierte raus. Am Ende müsst Ihr natürlich auf Platz 1 landen!
Wie oben schon erwähnt, sind Takedowns eure wichtigsten Freunde. Ohne Takedowns – keine Punkte. Damit ein Takedown auch gut umgesetzt wird und nicht lediglich bei einem kleinen Drängler entsteht, gibt es den Boost. Es gibt verschiedene Methoden, Boost zu bekommen. Die Einfachste ist, dauerhaft den Gegenverkehr entgegenzufahren. Auch Drifts geben euch einen geringen Bonus an Boost. Dieser Boost wird dann unten links auf dem oberen Bildschirm in einer Boost-Anzeige vermerkt. Um diesen auch zu benutzen, müsst Ihr die rechte Schultertaste gedrückt halten. Gelingen euch besondere Takedowns, erhaltet Ihr nach dem Rennen eine Postkarte als Bonus.
Bist du ein Burner?
Richtig burnen ist eigentlich ganz einfach. Mit dem Steuerkreuz lenkt Ihr euren Wagen. Haltet Ihr beispielsweise das linke Steuerkreuz gedrückt, driftet euer Wagen nach einiger Zeit in die angegebene Richtung. Mit dem A-Knopf wird beschleunigt und mit der B-Taste gebremst – aber wer bremst, verliert! Drückt Ihr den X-Knopf, könnt Ihr nach hinten sehen. Mit der rechten Schultertaste aktiviert Ihr den Boost und wenn Ihr Select betätigt, schaltet Ihr zwischen zwei Kameras um. Zum Einen die Stoßstangenkamera und zum Anderen die 3rd Person-Kamera. In den Crash-Events dient die X-Taste nicht zum Umsehen, sondern um den Crashbreaker zu aktivieren, der eine Explosion des Wagens hervorruft. In den normalen Rennen wird nach einem Crash auch kurzzeitig der Touchscreen eingesetzt. Der Unfall verläuft dann in Zeitlupe, in der Zwischenzeit habt Ihr dann die Möglichkeit die Richtung anzugeben, in der euer Wagen dann aufprallen soll. Dies bewirkt des Öfteren einen Aftertouch-Effekt, mit dem gegnerische Fahrer gestoppt werden. Zu Letzt sei gesagt, dass auf dem unteren Bildschirm eine Karte der Strecke abgebildet ist und der Status eueres Wagens angezeigt wird.
Und da wir schon bei Crash-Events sind, vertiefen wir auch einbisschen das Thema. Wie der Name schon erahnen lässt, gilt es in diesem Modus möglichst spektakuläre Crashs hinzulegen. In der World Tour gibt es für jede Rennklasse einen speziellen Wagen, der für die Crash-Missionen eingesetzt wird. Auf der Strecke findet Ihr auch immer Symbole, die Verschiedenes bewirken. Ein gelbes Icon gibt euch einen extra Boost. Fahrt Ihr durch blaue Symbole, erhaltet Ihr zusätzliche Crash-Dollars. Das Crashbreaker-Pickup ist dagegen in rot gehalten. Wenn Ihr durch dieses Icon fährt explodiert euer Wagen auf der Stelle. Jedoch lässt sich der Crashbreaker auch auf eine andere Weise gewinnen. Dafür müsst Ihr lediglich ins Ziel hineinrasen und möglichst viel Schaden verursachen. Wenn nach dem Crash weitere Vehikel einen Unfall bauen, steigert sich euer Crashbreaker. Insgesamt müssen nach eurem Crash weitere drei Mal Unfälle von den anderen Fahrern begangen werden, damit sich eure Crashbreaker-Option freischaltet.
Natürlich gilt es nicht nur Chaos zu verbreiten, sondern auch Preise zu kassieren. Die wichtigste Prämie stellt eure Garage dar, besser gesagt der Inhalt eurer Garage. Nach fast jedem Rennen schaltet Ihr einen weiteren Boliden frei, der fortan zur Verfügung steht. Wenn Ihr einen Spezial-Event gemeistert habt, gewinnt Ihr eine Postkarte. Diese sind meistens gekoppelt mit den Spezial-Takedowns. Habt Ihr einen exzellenten Takedown hingelegt, muss natürlich die Erinnerung bleiben – also ab ins Fotoalbum. Und zu Schluss gibt es natürlich auch den beliebteste Gewinn – Trophäen.
Nobody is perfect
Im Gegensatz zu den „Need for Speed - Teilen“ macht „Burnout Legends“ eine ausgesprochen gute Figur. Dies mag daran liegen, dass die Steuerung endlich fahrtauglich umgesetzt wurde. Auch die Optik ist gut und kommt zudem in den Boost-Szenen nie ins Ruckeln. Der Sound passt recht gut zum Spiel, wirkt jedoch zu eintönig. Etwas mehr Samples hätten dem Spiel mit Sicherheit nicht geschadet. Auf der Strecke möglichst viele Takedowns und Crashs hinzulegen und dabei ordentlich Dollars zu kassieren macht enorm viel Spaß. Doch mit der Zeit schleicht sich auch etwas Frust ein, denn meistens crasht Ihr in der letzten Runde, kurz vor dem Ziel und schon werdet Ihr von allen restlichen Fahrern überholt. Es ist mir wahrlich eine Frage, wie man bei vollem Boost über die Strecke brettert und dann bei einem kleinen Unfall, sofort von den restlichen Fahrern überholt wird. Ein dickes Lob verdient auch die Integrierung zahlreicher Fahrzeuge. Zwar entsprechen diese nicht realen Fahrzeuge wie bei „Need for Speed“, sehen dennoch nicht schlecht aus. Alles in allem liefert EA nicht gerade das brillanteste Rennspiel ab, macht aber schon mal den ersten Schritt Richtung „gute Rennspiele“.
Mit „Burnout Legends“ bekommt der Nintendo DS endlich einen ebenbürtigen Vertreter des Genres. Im Vergleich zu den „Need for Speed - Spielen“ auf den Nintendo DS macht „Burnout Legends“ eine sehr gute Figur und ist klar vorzuziehen. Die Optik ist gut, der Sound akzeptabel und das Gameplay passend. Zudem macht das Sammeln der zahlreichen Fahrzeuge auch auf Dauer viel Spaß und der Multiplayer sorgt des Öfteren für breites Grinsen. Alle Rennspielfans sollten einen Blick riskieren und sich nicht von den anderen Rennspielen aus dem Hause EA abschrecken lassen. Wer jedoch eher auf perfekten Rennspiel-Spaß setzt, ist eindeutig mit „Mario Kart DS“ besser bedient.
Electronic Arts und Rennspiele – zwei Begriffe, die eigentlich überhaupt nicht zusammen passen und dennoch sind sie auf dem Nintendo DS vertreten. Nachdem „Need for Speed Underground 2“ für Angst und Schrecken unter den Fahrern gesorgt hat und „Need for Speed Most Wanted“ von den Gesetzeshütern beschlagnahmt wurde, versucht EA mit „Burnout Legends“ seine Reputation wieder ins Gute zu korrigieren. Etwas, was den Spielern unmöglich erscheint, resultiert tatsächlich als machbar: Electronic Arts, besser gesagt Criterion Games, ist mit „Burnout Legends“ ein recht gutes Rennspiel gelungen, welches seiner Marke „Burnout“ ebenbürtig ist.Es ist fraglich, was „Burnout Legends“ von den „Need for Speed - Desastern“ abhebt, doch auf jeden Fall zählt auch die Steuerung dazu. Diese ist nämlich erstaunlicherweise gut umgesetzt worden. Da fragt man sich wahrlich, warum diese Steuerungsvariante nicht sofort in den EA-Rennspielen eingesetzt wurde. Nichtsdestotrotz kann man sich glücklich schätzen, dass diese Variante nun endlich den Weg auf den Nintendo DS geschafft hat und nicht weiter im Verborgenen ruhen muss. Aber neben der Steuerung verdient auch das Szenario ein Lob. Es macht einfach viel mehr Spaß, Autos zu rammen und Crashs zu verursachen, als in den „Need for Speed - Teilen“ den Sieg nach Hause zu fahren und möglichst viele Punkte für Tuningteile zu ergattern. Zudem ist die Grafik sehr gut gelungen und bietet zum Glück keine „Most Wanted - Optik“. Auch die Zeitlupen-Szenen sind gut integriert worden und zaubern des Öfteren ein breites Grinsen auf den Lippen der Spieler.
Catch me if you can
In „Burnout Legends“ ist das Hauptaugenmerk definitiv die Schnelligkeit. Abgesehen von den üblichen Pferdestärken, die euer Wagen auf Lager hat, gesellt sich auch noch der Boost hinzu, der euch durch die Straßen wie eine Rakete düsen lässt. In sechs Modi gilt es niemals den Kürzeren zu ziehen. Zum Einen wäre die World Tour, die in fünf Klassen unterteilt ist: Kompakt, Muscle, Coupe, Sport und Super. Zum Anderen könnt Ihr auch Zeitfahren oder die Multiplayer-Modi spielen. Mit „Burnout Legends“ können bis zu fünf Spieler gegeneinander antreten, vorausgesetzt jeder Spieler besitzt ein Exemplar des Spiels. Ist dies nicht der Fall, kann per Einzelkarten-Spiel zu zweit gefahren werden.Insgesamt haben es sechs Renn-Events ins Spiel geschafft. Beim Rennen gilt es als Erster durch die Ziellinie zu fahren, koste es, was es wolle. Je aggressiver du fährst und je mehr Takedowns du auf der Straße hinlegst, desto schneller steigen deine „Burnout Punkte“. In Zeitfahren müsst Ihr euch eine Strecke vornehmen und die Bestzeit unterbieten. Bei Road Rage müsst Ihr möglichst viele Konkurrenten ausschalten, um den Streckenrekord zu brechen. Auch müsst Ihr hier aufpassen, euer Auto nicht allzu stark zu beschädigen, ansonsten ist die Punktejagd zu Ende. Im Verfolgungsmodus lenkt Ihr einen Polizeiwagen und müsst den Verdächtigen schnappen. Je gerissener und schneller Ihr seid, desto besser. Im World Tour kommt zudem der Face Off auf euch zu. Ihr tretet gegen einen Gegner in zwei Legend-Fahrzeuge gegeneinander an, der Gewinner darf das gegnerische Fahrzeug sein Eigen nennen. Zuletzt wäre noch der Eliminator zu erwähnen. Nach jeder Runde fliegt der Letztplatzierte raus. Am Ende müsst Ihr natürlich auf Platz 1 landen!
Wie oben schon erwähnt, sind Takedowns eure wichtigsten Freunde. Ohne Takedowns – keine Punkte. Damit ein Takedown auch gut umgesetzt wird und nicht lediglich bei einem kleinen Drängler entsteht, gibt es den Boost. Es gibt verschiedene Methoden, Boost zu bekommen. Die Einfachste ist, dauerhaft den Gegenverkehr entgegenzufahren. Auch Drifts geben euch einen geringen Bonus an Boost. Dieser Boost wird dann unten links auf dem oberen Bildschirm in einer Boost-Anzeige vermerkt. Um diesen auch zu benutzen, müsst Ihr die rechte Schultertaste gedrückt halten. Gelingen euch besondere Takedowns, erhaltet Ihr nach dem Rennen eine Postkarte als Bonus.
Bist du ein Burner?
Richtig burnen ist eigentlich ganz einfach. Mit dem Steuerkreuz lenkt Ihr euren Wagen. Haltet Ihr beispielsweise das linke Steuerkreuz gedrückt, driftet euer Wagen nach einiger Zeit in die angegebene Richtung. Mit dem A-Knopf wird beschleunigt und mit der B-Taste gebremst – aber wer bremst, verliert! Drückt Ihr den X-Knopf, könnt Ihr nach hinten sehen. Mit der rechten Schultertaste aktiviert Ihr den Boost und wenn Ihr Select betätigt, schaltet Ihr zwischen zwei Kameras um. Zum Einen die Stoßstangenkamera und zum Anderen die 3rd Person-Kamera. In den Crash-Events dient die X-Taste nicht zum Umsehen, sondern um den Crashbreaker zu aktivieren, der eine Explosion des Wagens hervorruft. In den normalen Rennen wird nach einem Crash auch kurzzeitig der Touchscreen eingesetzt. Der Unfall verläuft dann in Zeitlupe, in der Zwischenzeit habt Ihr dann die Möglichkeit die Richtung anzugeben, in der euer Wagen dann aufprallen soll. Dies bewirkt des Öfteren einen Aftertouch-Effekt, mit dem gegnerische Fahrer gestoppt werden. Zu Letzt sei gesagt, dass auf dem unteren Bildschirm eine Karte der Strecke abgebildet ist und der Status eueres Wagens angezeigt wird.Und da wir schon bei Crash-Events sind, vertiefen wir auch einbisschen das Thema. Wie der Name schon erahnen lässt, gilt es in diesem Modus möglichst spektakuläre Crashs hinzulegen. In der World Tour gibt es für jede Rennklasse einen speziellen Wagen, der für die Crash-Missionen eingesetzt wird. Auf der Strecke findet Ihr auch immer Symbole, die Verschiedenes bewirken. Ein gelbes Icon gibt euch einen extra Boost. Fahrt Ihr durch blaue Symbole, erhaltet Ihr zusätzliche Crash-Dollars. Das Crashbreaker-Pickup ist dagegen in rot gehalten. Wenn Ihr durch dieses Icon fährt explodiert euer Wagen auf der Stelle. Jedoch lässt sich der Crashbreaker auch auf eine andere Weise gewinnen. Dafür müsst Ihr lediglich ins Ziel hineinrasen und möglichst viel Schaden verursachen. Wenn nach dem Crash weitere Vehikel einen Unfall bauen, steigert sich euer Crashbreaker. Insgesamt müssen nach eurem Crash weitere drei Mal Unfälle von den anderen Fahrern begangen werden, damit sich eure Crashbreaker-Option freischaltet.
Natürlich gilt es nicht nur Chaos zu verbreiten, sondern auch Preise zu kassieren. Die wichtigste Prämie stellt eure Garage dar, besser gesagt der Inhalt eurer Garage. Nach fast jedem Rennen schaltet Ihr einen weiteren Boliden frei, der fortan zur Verfügung steht. Wenn Ihr einen Spezial-Event gemeistert habt, gewinnt Ihr eine Postkarte. Diese sind meistens gekoppelt mit den Spezial-Takedowns. Habt Ihr einen exzellenten Takedown hingelegt, muss natürlich die Erinnerung bleiben – also ab ins Fotoalbum. Und zu Schluss gibt es natürlich auch den beliebteste Gewinn – Trophäen.
Nobody is perfect
Im Gegensatz zu den „Need for Speed - Teilen“ macht „Burnout Legends“ eine ausgesprochen gute Figur. Dies mag daran liegen, dass die Steuerung endlich fahrtauglich umgesetzt wurde. Auch die Optik ist gut und kommt zudem in den Boost-Szenen nie ins Ruckeln. Der Sound passt recht gut zum Spiel, wirkt jedoch zu eintönig. Etwas mehr Samples hätten dem Spiel mit Sicherheit nicht geschadet. Auf der Strecke möglichst viele Takedowns und Crashs hinzulegen und dabei ordentlich Dollars zu kassieren macht enorm viel Spaß. Doch mit der Zeit schleicht sich auch etwas Frust ein, denn meistens crasht Ihr in der letzten Runde, kurz vor dem Ziel und schon werdet Ihr von allen restlichen Fahrern überholt. Es ist mir wahrlich eine Frage, wie man bei vollem Boost über die Strecke brettert und dann bei einem kleinen Unfall, sofort von den restlichen Fahrern überholt wird. Ein dickes Lob verdient auch die Integrierung zahlreicher Fahrzeuge. Zwar entsprechen diese nicht realen Fahrzeuge wie bei „Need for Speed“, sehen dennoch nicht schlecht aus. Alles in allem liefert EA nicht gerade das brillanteste Rennspiel ab, macht aber schon mal den ersten Schritt Richtung „gute Rennspiele“.Mit „Burnout Legends“ bekommt der Nintendo DS endlich einen ebenbürtigen Vertreter des Genres. Im Vergleich zu den „Need for Speed - Spielen“ auf den Nintendo DS macht „Burnout Legends“ eine sehr gute Figur und ist klar vorzuziehen. Die Optik ist gut, der Sound akzeptabel und das Gameplay passend. Zudem macht das Sammeln der zahlreichen Fahrzeuge auch auf Dauer viel Spaß und der Multiplayer sorgt des Öfteren für breites Grinsen. Alle Rennspielfans sollten einen Blick riskieren und sich nicht von den anderen Rennspielen aus dem Hause EA abschrecken lassen. Wer jedoch eher auf perfekten Rennspiel-Spaß setzt, ist eindeutig mit „Mario Kart DS“ besser bedient.
Gennaro Grippo meint...
Leider gehöre auch ich zu den armen Spielern, die die beiden „Need for Speed - Teilen“ gespielt haben. Seit jeher habe ich das Kapitel „EA-Rennspiele“ abgehakt und wollte nie wieder etwas damit zu tun haben, bis „Burnout Legends“ auf meinem Schreibtisch lag. Skeptisch tastete ich mich voran und tauchte immer mehr in den rasanten Spaß ein. „Burnout Legends“ ist ausnahmsweise ein gutes Rennspiel geworden, welches seiner Marke auch alle Ehre macht. Die Crashs sind gut in Szene gesetzt und die Optik passt zudem blendend. Mein einziger Kritikpunkt ist die fehlende Logik im Spiel. Ich hoffe wahrlich, dass die weiteren Rennspiele aus dem Hause EA sich an „Burnout Legends“ orientieren und noch mal einen drauflegen – dann steht einer höheren Wertung nichts im Wege!
Leider gehöre auch ich zu den armen Spielern, die die beiden „Need for Speed - Teilen“ gespielt haben. Seit jeher habe ich das Kapitel „EA-Rennspiele“ abgehakt und wollte nie wieder etwas damit zu tun haben, bis „Burnout Legends“ auf meinem Schreibtisch lag. Skeptisch tastete ich mich voran und tauchte immer mehr in den rasanten Spaß ein. „Burnout Legends“ ist ausnahmsweise ein gutes Rennspiel geworden, welches seiner Marke auch alle Ehre macht. Die Crashs sind gut in Szene gesetzt und die Optik passt zudem blendend. Mein einziger Kritikpunkt ist die fehlende Logik im Spiel. Ich hoffe wahrlich, dass die weiteren Rennspiele aus dem Hause EA sich an „Burnout Legends“ orientieren und noch mal einen drauflegen – dann steht einer höheren Wertung nichts im Wege!

GRAFIK
Schöne Optik, die trotz der Raserei eine stabile Framerate beibehält.
Schöne Optik, die trotz der Raserei eine stabile Framerate beibehält.

SOUND
Unterhaltsame Samples, die sich gelegentlich wiederholen.
Unterhaltsame Samples, die sich gelegentlich wiederholen.

BEDIENUNG
Unkomplizierte, klassische Steuerung ohne großen Touchscreen-Einsatz.
Unkomplizierte, klassische Steuerung ohne großen Touchscreen-Einsatz.

UMFANG
Wenig Herausforderungen, aber unterhaltsamer Multiplayer
Wenig Herausforderungen, aber unterhaltsamer Multiplayer
SPIELSPASS
Spaßige Crash-Raserei, der es an Umfang mangelt
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Spaßige Crash-Raserei, der es an Umfang mangelt
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel