Lost in Blue
Artikel verfasst von Gennaro Grippo am 27.06.2007
Auf einer Insel gestrandet…
Der englische Autor Daniel Defoe erschuf mit Robinson Crusoe eine Figur, die gestrandet auf einer Insel ums Überleben kämpfte. Dieser Idee machte sich auch Konamis neuester Streich „Lost in Blue“ zugunsten. Doch während Robinson Crusoe von Freitag begleitet wurde, ist euer Begleiter im Spiel vom weiblichen Geschlecht. Anstatt Techtelmechtel und möglichst viel Nachwuchs auf die Welt zu bringen, geht es hier leider erneut nach alter Tradition ums Überleben. Weshalb das virtuelle Überleben schwieriger ist, versucht dieser Review zu klären. Als Anmerkung sei hinzugefügt, dass die getestete Version auf der US-Original basiert. Abgesehen von der Sprachausgabe und den Texten ist das Spiel in der europäischen Fassung inhaltsgleich!
Wenn man auf eine scheinbar unbewohnte Insel strandet, fühlt man sich recht einsam. So erging es auch unserem 18 Jährigen Helden Keith, der auf einem Luxuskreuzer über den Atlantik segelte. In einer stürmischen Nacht brach das Schiff zusammen und als er wieder zu sich kam, war er auf einer idyllischen Insel. Nirgends wo gab es ein Zeichen von weiteren Überlebenden. Nichtsdestotrotz sieht sich Keith auf der Insel etwas um und entdeckt nach einiger Zeit eine Höhle, die sich später als sein Unterschlupf entpuppt. Doch der Gedanke, dass alle verschollen sind lässt ihn nicht in Frieden. So entscheidet er sich rapide nach Überlebenden Ausschau zu halten und wird sogar fündig. Am Ende des Strandes liegt im Sand ein Schlauchboot samt einer Passagierin. Die junge Schönheit, die sich Skye nennt, ist beängstigt und bittet euch um Hilfe. Da sie kurzsichtig ist, ist sie auf ihre Brille angewiesen. Leider hat sie diese bei der Strandung verloren. Als höflicher Gentleman suchen wir im Sand nach den Brillen und werden erneut fündig, jedoch unter unseren Schuhen mit einem komischen Geräusch untermalt. Um nicht dumm dazustehen packt Keith sie an der Hand und verspricht ihr, zusammen auf dieser Insel zu überleben – Hand in Hand.
Wenn der Magen anfängt zu sprechen
Keith erkennt den Ernst der Lage und macht sich auf der Suche nach Nahrung. Leider findet er zuvor nur Kokosnüsse, Auster, Karotten und Kartoffeln. Die hübsche Lady an eurer Seite wirkt erwachsener als sie eigentlich ist und letztendlich ist dies euer Glück, denn aus jeglichen Zutaten zaubert sie Delikatessen. Zusammen setzt Ihr euch in die Höhle und esst, was euch die Insel zur Verfügung stellt. Um das Spiel herausfordernder zu gestalten, haben die Entwickler vier Eigenschaften der Figuren eingebaut. Das Erste ist die Lebensanzeige, die auf dem oberen Bildschirm eingeblendet wird. Dazu gesellen sich auch Kraft, Wasser und Magen. Alle Angaben sind in Prozentzahlen angegeben und sinken mit der Zeit. Wer zum Beispiel viel läuft, um möglichst viel von der Insel zu erkunden, wird in rund fünf Minuten schon seine komplette Kraft verbraucht haben. Seit Ihr zu lange unter der Sonne kann es zudem auch vorkommen, dass Ihr Durst und Hunger bekommt, was sich durch die schnelle Senkung der Prozentzahl bemerkbar macht. Durch diese Tatsache kommt schnell Stress und Frust auf, denn nicht nur Ihr habt eure Bedürfnisse sondern auch eure Begleiterin. Deshalb gilt es bei der Suche nach Nahrung immer genug mitzunehmen und nicht nur paar Kokosnüsse einzupacken, die euren Magen allein befriedigen. Das einzige Manko, das sich schnell beseitigen lässt, ist der Durst, denn dafür braucht Ihr lediglich ans Ufer zu gehen und das dortige, reine Wasser zu trinken.
Doch mit der Zeit wird schnell klar, dass das Sammeln allein nicht reicht. Ihr benötigt auch Fleisch oder Fische. Zu eurem Glück ist Keith ein recht schlauer Bursche, der mit gefundenen Ästen und Steinen Waffen herstellen kann, die zur Jagd nötig sind. Den Anfang macht ein Speer, mit dem Ihr Fische fangen könnt. Zum Glück haben die Entwickler mehrere Fischarten integriert, sodass wenigstens bei der Fischerei keine Monotonie aufkommt. Später bastelt Ihr euch auch Pfeil und Bogen und bringt einige Rehe um die Ecke. Das einzige Problem an den Geräten ist schlichtweg die fehlende Garantie. Nachdem Ihr die Waffen paar Mal gebraucht habt, gehen sie kaputt und Ihr müsst euch erneut auf die Suche nach den benötigten Materialien machen. Zudem kommt das Pech, dass je nach Wetterlage diverse Bereiche der Insel nicht erreichbar sind. Benötigt Ihr in etwa einen Bambus um einen Speer zu kreieren, müsst Ihr erst darauf warten bis Ebbe auf der Insel herrscht, damit Ihr auf der anderen Seite gelangt. Eine sinnvolle Idee ist dabei, sich mehrere Exemplare mitzunehmen und in eurem Unterschlupf in einer Art Regal aufzubewahren. So habt Ihr, falls euer Gerät kaputt geht, sofort die nötigen Materialen bei euch und könnt weiter auf Wildjagd gehen.
Steuerung & technische Seite
Erfreulicherweise ist das Spiel sehr einfach gehalten und steuert sich blendend. Wie bei fast jedem Spiel steuert Ihr auch in „Lost in Blue“ euren Helden via Steuerkreuz. Das Spielgeschehen läuft auf dem Touchscreen ab, während auf dem oberen Bildschirm eure Figuren eingeblendet werden mit ihren Status. Eine Sonne im Hintergrund signalisiert euch zudem auch, welche Uhrzeit es derzeit ist. Auch eine Uhr zeigt euch die aktuelle Zeit an, samt der Tage, die Ihr schon auf der Insel verbracht habt. Mit der A-Taste könnt Ihr im Textmodus weiterblättern und Aktionen durchführen wie etwa im Sand nach etwas suchen. Der B-Knopf dient hauptsächlich Aktionen widerzurufen oder zu rennen. Per Y benutzt Ihr ein ausgewähltes Item, haltet eure Begleiterin an der Hand oder schiebt einen Gegenstand. Mit dem X-Knopf öffnet Ihr das Submenü. Dort könnt Ihr euer Inventar einsehen, den Befehl „Rest“ wählen um euch etwas auszuruhen, einen Gegenstand oder Waffe basteln und eine Art Kochbuch aufschlagen. Mit den Schultertasten wechselt Ihr das Bild des oberen Bildschirms. Ihr könnt zwischen Status der Figuren, Map und Karte wählen. Während die Map einen Grundriss der Gegend zeigt, zeigt euch die Karte die gesamte Insel an. Die letzte, belegte Taste ist Start und dient, das Spiel per Schnellspeichern zu sichern. Eine weitere Speichermöglichkeit findet Ihr in eurer Höhle. Ihr benötigt dafür etwas Holz und einen Stock und könnt fortan mit einem Feuergerät Wärme machen. Dabei müsst Ihr zuerst die Schultertasten abwechselnd betätigen und sobald Ihr aufgefordert werdet ins Mikrofon pusten. Dank dieser Wärme können die Figuren in der Höhle schlafen und euch wird die Möglichkeit gegeben zu speichern. Durch diese Speichermethode vergeht ein Tag und bevor der nächste Tag anbricht, seht Ihr das Gepäck von Keith und Skye, sowie die verbrauchte Nahrung. Befindet Ihr euch auf Jagd, wird ausschließlich der Touchscreen verwendet. Beim Fische fangen müsst Ihr zum Beispiel im richtigen Moment den Speer ins Wasser werfen um Einen zu erwischen.
Die technische Seite von „Lost in Blue“ ist nicht unbedingt schlecht, hat jedoch Faktoren, die einen ziemlich nerven können. Die Grafik ist sehr gut gelungen und erinnert etwas an Another Code. Eine liebevoll gestaltete Insel, mit verschiedenen Bereichen sorgt für die richtige Atmosphäre. Auch die Sprachausgabe ist nicht von schlechten Eltern, jedoch zu eintönig. Ihr bekommt jeden Morgen von eurer Begleiterin Sachen zu hören wie „Good morning“ oder „Hi“. Aus Keiths Mund kommt recht selten etwas raus, doch wenn er was von sich gibt, dann Sachen wie „Hm“ oder „Ah“. Zudem muss man sagen, dass „Lost in Blue“ ein nicht allzu textlastiges Spiel geworden ist. Die Rätsel sind recht gut, auf Dauer jedoch nicht mehr herausfordernd. Die schlechte Seite an „Lost in Blue“ ist eindeutig die Tatsache, dass Ihr ums Überleben kämpfen müsst. Zu schnell seid Ihr hungrig oder kraftlos und das ständige Suchen nach Nahrung, sowie weiteren Materialien für Geräte ist mit der Zeit ziemlich nervig und frustrierend. Frustrierend in dem Sinne, dass wenn Ihr ein Gegenstand benötigt und die halbe Insel danach absucht, Ihr es einfach nicht findet. Benötigt Ihr diesen Gegenstand nicht, findet man komischerweise fast um jede Ecke eins. Alles in allem stellt „Lost in Blue“ ein gutes Adventure-Spiel dar, welches ohne die oben genannten Kritikpunkte wohlmöglich Hitpotential gehabt hätte.
Der englische Autor Daniel Defoe erschuf mit Robinson Crusoe eine Figur, die gestrandet auf einer Insel ums Überleben kämpfte. Dieser Idee machte sich auch Konamis neuester Streich „Lost in Blue“ zugunsten. Doch während Robinson Crusoe von Freitag begleitet wurde, ist euer Begleiter im Spiel vom weiblichen Geschlecht. Anstatt Techtelmechtel und möglichst viel Nachwuchs auf die Welt zu bringen, geht es hier leider erneut nach alter Tradition ums Überleben. Weshalb das virtuelle Überleben schwieriger ist, versucht dieser Review zu klären. Als Anmerkung sei hinzugefügt, dass die getestete Version auf der US-Original basiert. Abgesehen von der Sprachausgabe und den Texten ist das Spiel in der europäischen Fassung inhaltsgleich!Wenn man auf eine scheinbar unbewohnte Insel strandet, fühlt man sich recht einsam. So erging es auch unserem 18 Jährigen Helden Keith, der auf einem Luxuskreuzer über den Atlantik segelte. In einer stürmischen Nacht brach das Schiff zusammen und als er wieder zu sich kam, war er auf einer idyllischen Insel. Nirgends wo gab es ein Zeichen von weiteren Überlebenden. Nichtsdestotrotz sieht sich Keith auf der Insel etwas um und entdeckt nach einiger Zeit eine Höhle, die sich später als sein Unterschlupf entpuppt. Doch der Gedanke, dass alle verschollen sind lässt ihn nicht in Frieden. So entscheidet er sich rapide nach Überlebenden Ausschau zu halten und wird sogar fündig. Am Ende des Strandes liegt im Sand ein Schlauchboot samt einer Passagierin. Die junge Schönheit, die sich Skye nennt, ist beängstigt und bittet euch um Hilfe. Da sie kurzsichtig ist, ist sie auf ihre Brille angewiesen. Leider hat sie diese bei der Strandung verloren. Als höflicher Gentleman suchen wir im Sand nach den Brillen und werden erneut fündig, jedoch unter unseren Schuhen mit einem komischen Geräusch untermalt. Um nicht dumm dazustehen packt Keith sie an der Hand und verspricht ihr, zusammen auf dieser Insel zu überleben – Hand in Hand.
Wenn der Magen anfängt zu sprechen
Keith erkennt den Ernst der Lage und macht sich auf der Suche nach Nahrung. Leider findet er zuvor nur Kokosnüsse, Auster, Karotten und Kartoffeln. Die hübsche Lady an eurer Seite wirkt erwachsener als sie eigentlich ist und letztendlich ist dies euer Glück, denn aus jeglichen Zutaten zaubert sie Delikatessen. Zusammen setzt Ihr euch in die Höhle und esst, was euch die Insel zur Verfügung stellt. Um das Spiel herausfordernder zu gestalten, haben die Entwickler vier Eigenschaften der Figuren eingebaut. Das Erste ist die Lebensanzeige, die auf dem oberen Bildschirm eingeblendet wird. Dazu gesellen sich auch Kraft, Wasser und Magen. Alle Angaben sind in Prozentzahlen angegeben und sinken mit der Zeit. Wer zum Beispiel viel läuft, um möglichst viel von der Insel zu erkunden, wird in rund fünf Minuten schon seine komplette Kraft verbraucht haben. Seit Ihr zu lange unter der Sonne kann es zudem auch vorkommen, dass Ihr Durst und Hunger bekommt, was sich durch die schnelle Senkung der Prozentzahl bemerkbar macht. Durch diese Tatsache kommt schnell Stress und Frust auf, denn nicht nur Ihr habt eure Bedürfnisse sondern auch eure Begleiterin. Deshalb gilt es bei der Suche nach Nahrung immer genug mitzunehmen und nicht nur paar Kokosnüsse einzupacken, die euren Magen allein befriedigen. Das einzige Manko, das sich schnell beseitigen lässt, ist der Durst, denn dafür braucht Ihr lediglich ans Ufer zu gehen und das dortige, reine Wasser zu trinken. Doch mit der Zeit wird schnell klar, dass das Sammeln allein nicht reicht. Ihr benötigt auch Fleisch oder Fische. Zu eurem Glück ist Keith ein recht schlauer Bursche, der mit gefundenen Ästen und Steinen Waffen herstellen kann, die zur Jagd nötig sind. Den Anfang macht ein Speer, mit dem Ihr Fische fangen könnt. Zum Glück haben die Entwickler mehrere Fischarten integriert, sodass wenigstens bei der Fischerei keine Monotonie aufkommt. Später bastelt Ihr euch auch Pfeil und Bogen und bringt einige Rehe um die Ecke. Das einzige Problem an den Geräten ist schlichtweg die fehlende Garantie. Nachdem Ihr die Waffen paar Mal gebraucht habt, gehen sie kaputt und Ihr müsst euch erneut auf die Suche nach den benötigten Materialien machen. Zudem kommt das Pech, dass je nach Wetterlage diverse Bereiche der Insel nicht erreichbar sind. Benötigt Ihr in etwa einen Bambus um einen Speer zu kreieren, müsst Ihr erst darauf warten bis Ebbe auf der Insel herrscht, damit Ihr auf der anderen Seite gelangt. Eine sinnvolle Idee ist dabei, sich mehrere Exemplare mitzunehmen und in eurem Unterschlupf in einer Art Regal aufzubewahren. So habt Ihr, falls euer Gerät kaputt geht, sofort die nötigen Materialen bei euch und könnt weiter auf Wildjagd gehen.
Steuerung & technische Seite
Erfreulicherweise ist das Spiel sehr einfach gehalten und steuert sich blendend. Wie bei fast jedem Spiel steuert Ihr auch in „Lost in Blue“ euren Helden via Steuerkreuz. Das Spielgeschehen läuft auf dem Touchscreen ab, während auf dem oberen Bildschirm eure Figuren eingeblendet werden mit ihren Status. Eine Sonne im Hintergrund signalisiert euch zudem auch, welche Uhrzeit es derzeit ist. Auch eine Uhr zeigt euch die aktuelle Zeit an, samt der Tage, die Ihr schon auf der Insel verbracht habt. Mit der A-Taste könnt Ihr im Textmodus weiterblättern und Aktionen durchführen wie etwa im Sand nach etwas suchen. Der B-Knopf dient hauptsächlich Aktionen widerzurufen oder zu rennen. Per Y benutzt Ihr ein ausgewähltes Item, haltet eure Begleiterin an der Hand oder schiebt einen Gegenstand. Mit dem X-Knopf öffnet Ihr das Submenü. Dort könnt Ihr euer Inventar einsehen, den Befehl „Rest“ wählen um euch etwas auszuruhen, einen Gegenstand oder Waffe basteln und eine Art Kochbuch aufschlagen. Mit den Schultertasten wechselt Ihr das Bild des oberen Bildschirms. Ihr könnt zwischen Status der Figuren, Map und Karte wählen. Während die Map einen Grundriss der Gegend zeigt, zeigt euch die Karte die gesamte Insel an. Die letzte, belegte Taste ist Start und dient, das Spiel per Schnellspeichern zu sichern. Eine weitere Speichermöglichkeit findet Ihr in eurer Höhle. Ihr benötigt dafür etwas Holz und einen Stock und könnt fortan mit einem Feuergerät Wärme machen. Dabei müsst Ihr zuerst die Schultertasten abwechselnd betätigen und sobald Ihr aufgefordert werdet ins Mikrofon pusten. Dank dieser Wärme können die Figuren in der Höhle schlafen und euch wird die Möglichkeit gegeben zu speichern. Durch diese Speichermethode vergeht ein Tag und bevor der nächste Tag anbricht, seht Ihr das Gepäck von Keith und Skye, sowie die verbrauchte Nahrung. Befindet Ihr euch auf Jagd, wird ausschließlich der Touchscreen verwendet. Beim Fische fangen müsst Ihr zum Beispiel im richtigen Moment den Speer ins Wasser werfen um Einen zu erwischen. Die technische Seite von „Lost in Blue“ ist nicht unbedingt schlecht, hat jedoch Faktoren, die einen ziemlich nerven können. Die Grafik ist sehr gut gelungen und erinnert etwas an Another Code. Eine liebevoll gestaltete Insel, mit verschiedenen Bereichen sorgt für die richtige Atmosphäre. Auch die Sprachausgabe ist nicht von schlechten Eltern, jedoch zu eintönig. Ihr bekommt jeden Morgen von eurer Begleiterin Sachen zu hören wie „Good morning“ oder „Hi“. Aus Keiths Mund kommt recht selten etwas raus, doch wenn er was von sich gibt, dann Sachen wie „Hm“ oder „Ah“. Zudem muss man sagen, dass „Lost in Blue“ ein nicht allzu textlastiges Spiel geworden ist. Die Rätsel sind recht gut, auf Dauer jedoch nicht mehr herausfordernd. Die schlechte Seite an „Lost in Blue“ ist eindeutig die Tatsache, dass Ihr ums Überleben kämpfen müsst. Zu schnell seid Ihr hungrig oder kraftlos und das ständige Suchen nach Nahrung, sowie weiteren Materialien für Geräte ist mit der Zeit ziemlich nervig und frustrierend. Frustrierend in dem Sinne, dass wenn Ihr ein Gegenstand benötigt und die halbe Insel danach absucht, Ihr es einfach nicht findet. Benötigt Ihr diesen Gegenstand nicht, findet man komischerweise fast um jede Ecke eins. Alles in allem stellt „Lost in Blue“ ein gutes Adventure-Spiel dar, welches ohne die oben genannten Kritikpunkte wohlmöglich Hitpotential gehabt hätte.
Gennaro Grippo meint...
Ich persönlich habe mich sehr auf diesen Titel gefreut. Am Anfang war es auch für mich eine wahre Überraschung und ich war durchaus zufrieden. Doch mit der Zeit schlich sich dieser gemeine Druck ein und der Frust stieg hoch. Ich kann einfach nicht verstehen, warum man nach einer guten Mahlzeit ca. 5 Min. später schon wieder Hunger haben kann und kaum noch Kraftreserven besitzt? Auch das ständige Sammeln ging mir auf den Keks. Doch alles in allem ist das Spiel recht gut gelungen. Für die Einen ist es eine Herausforderung, für die Anderen eine Nervenreise – insofern Geschmackssache!
Ich persönlich habe mich sehr auf diesen Titel gefreut. Am Anfang war es auch für mich eine wahre Überraschung und ich war durchaus zufrieden. Doch mit der Zeit schlich sich dieser gemeine Druck ein und der Frust stieg hoch. Ich kann einfach nicht verstehen, warum man nach einer guten Mahlzeit ca. 5 Min. später schon wieder Hunger haben kann und kaum noch Kraftreserven besitzt? Auch das ständige Sammeln ging mir auf den Keks. Doch alles in allem ist das Spiel recht gut gelungen. Für die Einen ist es eine Herausforderung, für die Anderen eine Nervenreise – insofern Geschmackssache!

GRAFIK
Beeindruckende Charakter-Modelle und Animationen, sowie eine liebevoll designte 3D-Insel mit unterschiedlichen klimatischen Gebieten
Beeindruckende Charakter-Modelle und Animationen, sowie eine liebevoll designte 3D-Insel mit unterschiedlichen klimatischen Gebieten

SOUND
Klassische "Lost - atmosphärische" Melodien wechseln sich rasch ab, abgegrenzte Gebiete haben stets dieselbe Melodie
Klassische "Lost - atmosphärische" Melodien wechseln sich rasch ab, abgegrenzte Gebiete haben stets dieselbe Melodie

BEDIENUNG
Zahlreiche Überlebens-Minispiele werden mit dem Touchscreen umgesetzt
Zahlreiche Überlebens-Minispiele werden mit dem Touchscreen umgesetzt

UMFANG
Herausfordernde, teilweise unfaire Passagen kennzeichnen den Hauptmodus, einen Mehrspieler gibt es nicht
Herausfordernde, teilweise unfaire Passagen kennzeichnen den Hauptmodus, einen Mehrspieler gibt es nicht
SPIELSPASS
Der virtuelle Trip auf einer einsamen Insel und ums Überleben zu kämpfen ist unterhaltsamen, an einigen Stellen aber ungemein schwierig
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Der virtuelle Trip auf einer einsamen Insel und ums Überleben zu kämpfen ist unterhaltsamen, an einigen Stellen aber ungemein schwierig
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel

Genre
Action-Adventure
Entwickler
Konami
Publisher
Konami
Releasedatum
11.11.2005
USK-Freigabe

» Weitere Infos zum Titel
Action-Adventure
Entwickler
Konami
Publisher
Konami
Releasedatum
11.11.2005
USK-Freigabe

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