Harry Potter und der Feuerkelch
Artikel verfasst von Gennaro Grippo am 27.06.2007
Das Phänomen Harry Potter
Mit dem Zauberschüler Harry Potter hat die britische Autorin Joanne K. Rowling einen der besten Romane der Welt geschaffen. Anfang Oktober erschien Band 6 auf dem Markt, mit dem Titel „Harry Potter und der Halbblutprinz“ und sorgte unter den Fans für Furore. Vor wenigen Tagen feierten Harry, Ron und Hermine mit „Harry Potter und der Feuerkelch“ schon ihren vierten Kinoauftritt in Folge. Da ist es selbstverständlich, dass der Lizenznehmer Electronic Arts nicht lange auf sich warten ließ und veröffentlichte einige Tage vor Kinostart das offizielle Videospiel für alle Konsolen.
Natürlich vergeht auch in Hogwarts die Zeit wie im Fluge und so ist man in diesem Jahr zur Quidditch-Weltmeisterschaften angelangt. Das Trio, welches aus Harry, Ron und Hermine besteht, stellt sich der Aufgabe des Trimagischen Turniers. Während des Abenteuers erlernt das Zaubertrio neue Zaubersprüche, die im Kampf gegen Feinde von großer Bedeutung sind. Des Weiteren besucht Ihr die einzigartigen Schauplätze des Films und nutzt die Macht der Dreien, um Rätsel zu lösen. Dank des Unterrichts von Professor Moody werdet Ihr in Verteidigung gegen die dunklen Künste geschult und für den finalen Kampf gegen Lord Voldemort vorbereitet.
Wie steuert man einen Zauberer?
Die Steuerung bei „Harry Potter und der Feuerkelch“ ist sehr gut gelungen und macht Gebrauch aller Features des Nintendo DS. Mit dem Steuerkreuz könnt Ihr Harry, Ron oder Hermine durch die Levels bewegen. Durch das Betätigen der linken Schultertaste ruft Ihr eure beiden Freunde herbei um besondere Rätsel zu lösen wie etwa einen schweren Kelch zu heben. Mit dem A-Knopf könnt Ihr einen Schusszauber von euch geben, der zum Beispiel für das Öffnen von Truhen benötigt wird. Per B-Taste gebt Ihr einen Strahlenzauber ab um Gegner zu schnappen und durch die Gegend schwingen zu lassen, um sie anschließend dann mit voller Wucht auf den Boden zu werfen. Mit der Start-Taste gelangt Ihr ins Pausenmenü, wo euch fünf Optionen zur Verfügung stehen wie etwa Optionen, Level verlassen oder Folio Universitas, der dazu verwendet wird, um erlernte Zaubertechniken nachzuschlagen. Der Touchscreen wird überwiegend im Kampf gegen Dämonen verwendet. Dort habt Ihr drei Zauberkünste zur Verfügung. Bei Einem gilt es, aufblinkende Punkte anzutippen um Zauberbälle abzuschießen. Bei einem anderen Zauber gilt es, vorgefertigte Symbole mit dem Stylus nachzuzeichnen, um den Gegner den Garaus zu machen. Bei der letzten Methode müsst Ihr aufblinkende Punkte antippen und dann zum nächsten Punkt hinziehen, damit Harry mehrere Kraftbälle von sich gibt.
Bevor Ihr in den Genuss des Zauberspektakels kommt, müsst Ihr die Lizenzangaben über euch ergehen lassen und euch für eine Sprache aus sechs Anwählbaren entscheiden. Insgesamt habt Ihr drei Spielstände zur Verfügung. Habt Ihr Einen gewählt, erscheint ein neues Menü, welches euch Einspieler, Mehrspieler, Optionen, Folio Universitas, Mitwirkende und Boni freigeschaltet zur Verfügung stellt. Unter dem Mehrspieler-Modus könnt Ihr mit einem Freund via Multikarten-Spiel das kooperative Abenteuer bestehen. In den Optionen könnt Ihr lediglich die Musik samt Effekte ein –und abschalten.
Startet Ihr die Solo-Kampagne könnt Ihr entweder das Abenteuer beitreten, ein magisches Geschöpf pflegen (Nintendogs lässt grüßen) oder auch einfach Mini-Spiele zocken. Insgesamt haben es sechs Mini-Spiele ins Spiel geschafft, die allesamt via Touchpen bedient werden. In „Hippogreif-Fütterung“ gilt es einen Vogel zu füttern, während Ihr bei „Aparecium“ vorgelegte Spielerkarten freirubbeln müsst. Bei der Pflege eures magischen Geschöpfs kommt zum aller ersten Mal das Mikrofon zum Einsatz, denn der kleine Niffler will von euch erstmal gerufen werden. Doch dies stellt auch die einzige Verwendung des Mikrofons dar. Ist euer Freund erstmal bei euch, dürft Ihr euch für eines der drei Eimer entscheiden. Wollt Ihr lieber mit ihm spielen, ihn pflegen oder doch nur füttern? Die Entscheidung ist euch überlassen. Eine Herzleiste an der linken Seite des Touchscreens zeigt euch, wie gern euch euer kleiner Freund hat.
Macken des Singleplayers
Stolze elf Levels wollen von euch gemeistert werden. Vor dem Abenteuer habt Ihr die Wahl zwischen Harry, Ron und Hermine – Unterschiede gibt es jedoch im Verlauf des Abenteuers nicht. Zu Beginn befindet Ihr euch auf dem Zeltplatz der Quidditch-Weltmeisterschaft bis plötzlich dunkle Schergen ein Chaos im Gange setzen und Ihr das Weite suchen müsst. Gleichzeitig stellt der erste Level eine Art Tutorial dar, welches euch mit der Steuerung vertraut macht und euch auch im Verlauf des Spieles mit nützlichen Tipps versorgt. Zudem sind in jedem Level Boni versteckt wie Trimagische Schild-Embleme, Bertie Botts Bohnen und Schokofrösche, die eure Kraftleiste auffrischen. Auch Sammelkarten wollen von euch gefunden und eingesammelt werden. Die Spielwelt könnte am Anfang als monoton gelten, entpuppt sich jedoch im Verlauf des Spieles als äußerst abwechslungsreich. Eure Hauptaufgabe liegt darin, Feinde zu bezwingen. Dies geschieht im normalen Echtzeit-Modus, wo Ihr lediglich den A-Knopf drücken müsst oder auch in einer pokémonähnlichen Kampfsequenz, wo der Touchpen Verwendung findet. Außerdem gesellt sich das Verschieben von Gegenständen wie Kelche, Steine oder Säulen hinzu. Manchmal kommen schwere Brocken vor, die die Hilfe von euren beiden Freunden erwarten. Dies stellt sich als eine recht interessante Art der Gruppenarbeit heraus, wird aber nicht immer erwartungsgemäß umgesetzt. Zum Beispiel erscheint Ron nicht, wenn Ihr in ruft, weil er sich hinter einem Baum verfangen hat. Des Öfteren kommt es auch vor, dass eure Freunde direkt neben euch stehen, Ihr jedoch mit Hilferufen nichts erlangt, weil sie einfach tot da stehen.
Um höher gelegene Ebenen zu erreichen müsst Ihr zum Beispiel erst kaputte Säulen reparieren und dann so verschieben, dass Ihr auf diese klettern könnt. Um eine kleine Insel zu erreichen müsst Ihr lediglich einen Stein ins Wasser werfen, um danach auf die Insel hinzuspringen. Um das Rundumpaket aufzupeppen hat Electronic Arts auch Schwimm-, Flug –und Tanzszenen eingebaut. In einem Level gilt es, den Ozean zu erkunden um eure Freunde zu retten. In einer anderen Mission schwingt Ihr euch auf euren Besen und düst durch die Gegend, um den Wildgewordenen Drachen zu entkommen. Die Tanzszene findet dagegen auf dem Weihnachtsball statt. Dabei findet der Touchscreen keine Verwendung, sondern die digitalen Knöpfe. Eine Leiste signalisiert euch die zu drückenden Tasten für den Tanz. Am Ende eines Tanzes wird euch ein Rang zugeordnet. Habt Ihr das Publikum überzeugt, könnt Ihr bis zu drei Melodien freispielen und weitertanzen bis der Arzt kommt, der nie kommen wird. Alles in Einem ist das Spiel recht abwechslungsreich gestaltet und lässt über die Dauer hinweg keine Langeweile aufkommen.
Der finale Kampf gegen Lord Voldemort gibt euch wahrlich den Rest und stellt ein perfektes Ende dar: Nachdem Ihr die Trophäe aus dem Irrgarten ergattert habt, gelangt Ihr zum Friedhof. Dort erwartet euch Lord Voldemort mit der Absicht, euch endgültig zu eliminieren. Ein Kampf gegen ihn aus reiner Gewalt ist nicht drin, denn seine dunklen Künste sind stärker als Eure. Deshalb gilt es, taktisch vorzugehen und die Umgebung zu euren Schutz zu nutzen. Habt Ihr Voldemort in der ersten Phase besiegt, kommt das alles entscheidende Finale, welches im Tanz-Stil gehalten ist. Eine Leiste zeigt euch die Tastenfolge, die Ihr betätigen müsst um den dunklen Lord zu überwältigen. Nachdem Ihr ihn bezwungen habt, erfahrt Ihr die ganze Geschichte.
Achtung – Spoiler: Euer Verteidigungslehrer, Professor Moody, hatte es Lord Voldemort erlaubt, erneut nach Hogwarts zu gelangen. Er hat dafür gesorgt, dass euer Name im Kelch vorzufinden war und letztendlich herausgenommen wurde, damit Ihr das Trimagische Turnier bestreitet. Seine Absicht war, euch direkt in die Hände Voldemorts zu führen – seine Freundlichkeit und seine Lehrstunden waren nur eine Attrappe.
Die Technik eines Zauberstabs
„Harry Potter und der Feuerkelch“ besticht vor allem dank der liebevoll, vorgezeichneten 3D-Landschaften. Die Charaktermodelle sind zudem originalgetreu und machen auch auf dem Nintendo DS eine gute Figur. Die Wasser –und Feuereffekte sind ebenfalls gut gelungen, hätten aber etwas mehr Details vertragen können. Minuspunkte müssen sich die dummen Beiden, die euch während des Abenteuers begleiten, gefallen lassen. Die Sprachausgabe ist akzeptabel, aber auch nicht mehr. Des Weiteren sind einige Passagen äußerst schwer gestaltet worden, sodass das Neustart-Prinzip häufig Verwendung findet. Da wir bei Verwendung angelangt sind möchte ich die Touchscreen-Steuerung noch positiv vermerken. Die Entwickler hätten zwar den Touchscreen etwas mehr ins Spielgeschehen einbeziehen müssen anstatt nur bei Mini-Spielen und Kämpfe, doch überwiegend kann man sich mit dem Einsatz des Stylus glücklich schätzen.
Mit dem Zauberschüler Harry Potter hat die britische Autorin Joanne K. Rowling einen der besten Romane der Welt geschaffen. Anfang Oktober erschien Band 6 auf dem Markt, mit dem Titel „Harry Potter und der Halbblutprinz“ und sorgte unter den Fans für Furore. Vor wenigen Tagen feierten Harry, Ron und Hermine mit „Harry Potter und der Feuerkelch“ schon ihren vierten Kinoauftritt in Folge. Da ist es selbstverständlich, dass der Lizenznehmer Electronic Arts nicht lange auf sich warten ließ und veröffentlichte einige Tage vor Kinostart das offizielle Videospiel für alle Konsolen.Natürlich vergeht auch in Hogwarts die Zeit wie im Fluge und so ist man in diesem Jahr zur Quidditch-Weltmeisterschaften angelangt. Das Trio, welches aus Harry, Ron und Hermine besteht, stellt sich der Aufgabe des Trimagischen Turniers. Während des Abenteuers erlernt das Zaubertrio neue Zaubersprüche, die im Kampf gegen Feinde von großer Bedeutung sind. Des Weiteren besucht Ihr die einzigartigen Schauplätze des Films und nutzt die Macht der Dreien, um Rätsel zu lösen. Dank des Unterrichts von Professor Moody werdet Ihr in Verteidigung gegen die dunklen Künste geschult und für den finalen Kampf gegen Lord Voldemort vorbereitet.
Wie steuert man einen Zauberer?
Die Steuerung bei „Harry Potter und der Feuerkelch“ ist sehr gut gelungen und macht Gebrauch aller Features des Nintendo DS. Mit dem Steuerkreuz könnt Ihr Harry, Ron oder Hermine durch die Levels bewegen. Durch das Betätigen der linken Schultertaste ruft Ihr eure beiden Freunde herbei um besondere Rätsel zu lösen wie etwa einen schweren Kelch zu heben. Mit dem A-Knopf könnt Ihr einen Schusszauber von euch geben, der zum Beispiel für das Öffnen von Truhen benötigt wird. Per B-Taste gebt Ihr einen Strahlenzauber ab um Gegner zu schnappen und durch die Gegend schwingen zu lassen, um sie anschließend dann mit voller Wucht auf den Boden zu werfen. Mit der Start-Taste gelangt Ihr ins Pausenmenü, wo euch fünf Optionen zur Verfügung stehen wie etwa Optionen, Level verlassen oder Folio Universitas, der dazu verwendet wird, um erlernte Zaubertechniken nachzuschlagen. Der Touchscreen wird überwiegend im Kampf gegen Dämonen verwendet. Dort habt Ihr drei Zauberkünste zur Verfügung. Bei Einem gilt es, aufblinkende Punkte anzutippen um Zauberbälle abzuschießen. Bei einem anderen Zauber gilt es, vorgefertigte Symbole mit dem Stylus nachzuzeichnen, um den Gegner den Garaus zu machen. Bei der letzten Methode müsst Ihr aufblinkende Punkte antippen und dann zum nächsten Punkt hinziehen, damit Harry mehrere Kraftbälle von sich gibt. Bevor Ihr in den Genuss des Zauberspektakels kommt, müsst Ihr die Lizenzangaben über euch ergehen lassen und euch für eine Sprache aus sechs Anwählbaren entscheiden. Insgesamt habt Ihr drei Spielstände zur Verfügung. Habt Ihr Einen gewählt, erscheint ein neues Menü, welches euch Einspieler, Mehrspieler, Optionen, Folio Universitas, Mitwirkende und Boni freigeschaltet zur Verfügung stellt. Unter dem Mehrspieler-Modus könnt Ihr mit einem Freund via Multikarten-Spiel das kooperative Abenteuer bestehen. In den Optionen könnt Ihr lediglich die Musik samt Effekte ein –und abschalten.
Startet Ihr die Solo-Kampagne könnt Ihr entweder das Abenteuer beitreten, ein magisches Geschöpf pflegen (Nintendogs lässt grüßen) oder auch einfach Mini-Spiele zocken. Insgesamt haben es sechs Mini-Spiele ins Spiel geschafft, die allesamt via Touchpen bedient werden. In „Hippogreif-Fütterung“ gilt es einen Vogel zu füttern, während Ihr bei „Aparecium“ vorgelegte Spielerkarten freirubbeln müsst. Bei der Pflege eures magischen Geschöpfs kommt zum aller ersten Mal das Mikrofon zum Einsatz, denn der kleine Niffler will von euch erstmal gerufen werden. Doch dies stellt auch die einzige Verwendung des Mikrofons dar. Ist euer Freund erstmal bei euch, dürft Ihr euch für eines der drei Eimer entscheiden. Wollt Ihr lieber mit ihm spielen, ihn pflegen oder doch nur füttern? Die Entscheidung ist euch überlassen. Eine Herzleiste an der linken Seite des Touchscreens zeigt euch, wie gern euch euer kleiner Freund hat.
Macken des Singleplayers
Stolze elf Levels wollen von euch gemeistert werden. Vor dem Abenteuer habt Ihr die Wahl zwischen Harry, Ron und Hermine – Unterschiede gibt es jedoch im Verlauf des Abenteuers nicht. Zu Beginn befindet Ihr euch auf dem Zeltplatz der Quidditch-Weltmeisterschaft bis plötzlich dunkle Schergen ein Chaos im Gange setzen und Ihr das Weite suchen müsst. Gleichzeitig stellt der erste Level eine Art Tutorial dar, welches euch mit der Steuerung vertraut macht und euch auch im Verlauf des Spieles mit nützlichen Tipps versorgt. Zudem sind in jedem Level Boni versteckt wie Trimagische Schild-Embleme, Bertie Botts Bohnen und Schokofrösche, die eure Kraftleiste auffrischen. Auch Sammelkarten wollen von euch gefunden und eingesammelt werden. Die Spielwelt könnte am Anfang als monoton gelten, entpuppt sich jedoch im Verlauf des Spieles als äußerst abwechslungsreich. Eure Hauptaufgabe liegt darin, Feinde zu bezwingen. Dies geschieht im normalen Echtzeit-Modus, wo Ihr lediglich den A-Knopf drücken müsst oder auch in einer pokémonähnlichen Kampfsequenz, wo der Touchpen Verwendung findet. Außerdem gesellt sich das Verschieben von Gegenständen wie Kelche, Steine oder Säulen hinzu. Manchmal kommen schwere Brocken vor, die die Hilfe von euren beiden Freunden erwarten. Dies stellt sich als eine recht interessante Art der Gruppenarbeit heraus, wird aber nicht immer erwartungsgemäß umgesetzt. Zum Beispiel erscheint Ron nicht, wenn Ihr in ruft, weil er sich hinter einem Baum verfangen hat. Des Öfteren kommt es auch vor, dass eure Freunde direkt neben euch stehen, Ihr jedoch mit Hilferufen nichts erlangt, weil sie einfach tot da stehen. Um höher gelegene Ebenen zu erreichen müsst Ihr zum Beispiel erst kaputte Säulen reparieren und dann so verschieben, dass Ihr auf diese klettern könnt. Um eine kleine Insel zu erreichen müsst Ihr lediglich einen Stein ins Wasser werfen, um danach auf die Insel hinzuspringen. Um das Rundumpaket aufzupeppen hat Electronic Arts auch Schwimm-, Flug –und Tanzszenen eingebaut. In einem Level gilt es, den Ozean zu erkunden um eure Freunde zu retten. In einer anderen Mission schwingt Ihr euch auf euren Besen und düst durch die Gegend, um den Wildgewordenen Drachen zu entkommen. Die Tanzszene findet dagegen auf dem Weihnachtsball statt. Dabei findet der Touchscreen keine Verwendung, sondern die digitalen Knöpfe. Eine Leiste signalisiert euch die zu drückenden Tasten für den Tanz. Am Ende eines Tanzes wird euch ein Rang zugeordnet. Habt Ihr das Publikum überzeugt, könnt Ihr bis zu drei Melodien freispielen und weitertanzen bis der Arzt kommt, der nie kommen wird. Alles in Einem ist das Spiel recht abwechslungsreich gestaltet und lässt über die Dauer hinweg keine Langeweile aufkommen.
Der finale Kampf gegen Lord Voldemort gibt euch wahrlich den Rest und stellt ein perfektes Ende dar: Nachdem Ihr die Trophäe aus dem Irrgarten ergattert habt, gelangt Ihr zum Friedhof. Dort erwartet euch Lord Voldemort mit der Absicht, euch endgültig zu eliminieren. Ein Kampf gegen ihn aus reiner Gewalt ist nicht drin, denn seine dunklen Künste sind stärker als Eure. Deshalb gilt es, taktisch vorzugehen und die Umgebung zu euren Schutz zu nutzen. Habt Ihr Voldemort in der ersten Phase besiegt, kommt das alles entscheidende Finale, welches im Tanz-Stil gehalten ist. Eine Leiste zeigt euch die Tastenfolge, die Ihr betätigen müsst um den dunklen Lord zu überwältigen. Nachdem Ihr ihn bezwungen habt, erfahrt Ihr die ganze Geschichte.Achtung – Spoiler: Euer Verteidigungslehrer, Professor Moody, hatte es Lord Voldemort erlaubt, erneut nach Hogwarts zu gelangen. Er hat dafür gesorgt, dass euer Name im Kelch vorzufinden war und letztendlich herausgenommen wurde, damit Ihr das Trimagische Turnier bestreitet. Seine Absicht war, euch direkt in die Hände Voldemorts zu führen – seine Freundlichkeit und seine Lehrstunden waren nur eine Attrappe.
Die Technik eines Zauberstabs
„Harry Potter und der Feuerkelch“ besticht vor allem dank der liebevoll, vorgezeichneten 3D-Landschaften. Die Charaktermodelle sind zudem originalgetreu und machen auch auf dem Nintendo DS eine gute Figur. Die Wasser –und Feuereffekte sind ebenfalls gut gelungen, hätten aber etwas mehr Details vertragen können. Minuspunkte müssen sich die dummen Beiden, die euch während des Abenteuers begleiten, gefallen lassen. Die Sprachausgabe ist akzeptabel, aber auch nicht mehr. Des Weiteren sind einige Passagen äußerst schwer gestaltet worden, sodass das Neustart-Prinzip häufig Verwendung findet. Da wir bei Verwendung angelangt sind möchte ich die Touchscreen-Steuerung noch positiv vermerken. Die Entwickler hätten zwar den Touchscreen etwas mehr ins Spielgeschehen einbeziehen müssen anstatt nur bei Mini-Spielen und Kämpfe, doch überwiegend kann man sich mit dem Einsatz des Stylus glücklich schätzen.
Gennaro Grippo meint...
Leider konnte mich das Spiel nicht richtig fesseln, doch die Motivation weiterzuspielen war vorhanden. Enttäuscht wurde ich jedoch von der Sprachausgabe und der Gruppenarbeit des Trios. Doch dank der abwechslungsreichen, gestalteten Levels konnte ich die Schwachpunkte überwinden. Im Ganzen ist „Harry Potter und der Feuerkelch“ ein gutes Adventure, mehr auch nicht. Für Fans sei auf jeden Fall eine Kaufempfehlung ausgesprochen, alle anderen sollten erstmal Probe spielen.
Leider konnte mich das Spiel nicht richtig fesseln, doch die Motivation weiterzuspielen war vorhanden. Enttäuscht wurde ich jedoch von der Sprachausgabe und der Gruppenarbeit des Trios. Doch dank der abwechslungsreichen, gestalteten Levels konnte ich die Schwachpunkte überwinden. Im Ganzen ist „Harry Potter und der Feuerkelch“ ein gutes Adventure, mehr auch nicht. Für Fans sei auf jeden Fall eine Kaufempfehlung ausgesprochen, alle anderen sollten erstmal Probe spielen.

GRAFIK
Schöne 3D-Landschaften und originalgetreue Charaktermodelle, die Zaubersprüche werden ebenfalls optisch ansprechend in Szene gesetzt
Schöne 3D-Landschaften und originalgetreue Charaktermodelle, die Zaubersprüche werden ebenfalls optisch ansprechend in Szene gesetzt

SOUND
Unterhaltsamer Soundtrack und atmosphärische Melodien begleiten euch durch Hogwarts
Unterhaltsamer Soundtrack und atmosphärische Melodien begleiten euch durch Hogwarts

BEDIENUNG
Dank Touchscreen-Einsatz zeichnet Ihr die Magie-Runen direkt und setzt euren Gegnern zu
Dank Touchscreen-Einsatz zeichnet Ihr die Magie-Runen direkt und setzt euren Gegnern zu

UMFANG
Spannendes Abenteuer, welches sich jedoch recht schnell dem Ende neigt
Spannendes Abenteuer, welches sich jedoch recht schnell dem Ende neigt
SPIELSPASS
Gelungener Auftritt von Harry Potter, allerdings hätten mehr Umfang dem Spiel nicht geschadet
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Gelungener Auftritt von Harry Potter, allerdings hätten mehr Umfang dem Spiel nicht geschadet
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel

Genre
Action-Adventure
Entwickler
EA UK
Publisher
Electronic Arts
Releasedatum
10.11.2005
USK-Freigabe

» Weitere Infos zum Titel
Action-Adventure
Entwickler
EA UK
Publisher
Electronic Arts
Releasedatum
10.11.2005
USK-Freigabe

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