Kirby: Mouse Attack
Artikel verfasst von Heiko Ellinger am 27.06.2007
Nenn mich, wie du willst!
Wir erinnern uns an das erste Kirby-Abenteuer auf dem Nintendo DS. „Kirby Power-Paintbrush“ wurde in Deutschland eingedeutscht mit dem Namen „Kirby Power-Malpinsel“ veröffentlicht. Schon damals waren Verpackung und Anleitung allerdings international gestaltet, lediglich im DS-Menü konnte man die deutschen Wurzeln erkennen. Im Spiel war dann alles ganz anders als klassisches Gameplay. Per Touchscreen konnte man Regenbogen-Linien einzeichnen, an denen sich Kirby dann lang rollte.
Knappe eineinhalb Jahre später findet sich die rosa Knutschkugel erneut auf Nintendos erfolgreichem Handheld wieder. Und auch dieses Mal erwartet uns eine Namensposse, die eigentlich kein Mensch braucht. Dürfen wir vorstellen: „Kirby: Mouse Attack“ oder laut DS-Menü „Kirby: Mausattacke“. Während wir uns beim letzten Mal solidarisch mit der eigenen Sprache erklärten, stehen wir dieses Mal zu Verpackung und Anleitung und stellen in den folgenden Zeilen „Kirby: Mouse Attack“ vor.
Eins vorweg: Auch das neue Abenteuer eines der ältesten Nintendo-Helden ist wieder qietschbunt geraten, auf den Einsatz der Regenbogen-Linien haben die Entwickler von Flagship, die zuvor für Nintendo bereits „The Legend of Zelda: The Minish Cap“ entwickeln durften, allerdings verzichtet. Stattdessen konzentriert sich der Titel voll auf den Einsatz diverser Gegner-Fähigkeiten und ein gutes Stück klassisches Jump & Run.
Die Story ist erfreulich gewaltfrei und ebenso erfreulich schnell erzählt. Um auf ewig kugelrund und knallig rosa bleiben zu können, gönnt sich Kirby das eine oder andere Stück Kuchen. An einem wundervollen Tag im Dream Land freut sich unser Held auf ein Stück Erdbeertorte. Doch dann das Unfassbare: Die Torte ist weg. Scheinbar steckt Kirbys ärgster Widersacher König Dedede dahinter. Doch nur scheinbar, den plötzlich taucht eine Bande von Mäusen auf…
Im Wandel der Fähigkeiten
Der Spieler hat nun die Aufgabe, Kirby auf seinem Abenteuer zu begleiten und der fiesen Mäusebande das Handwerk zu legen. Dazu stehen ihm nicht nur verschiedene Bewegungen Kirbys zur Verfügung. Darüber hinaus könnt Ihr Euch Fähigkeiten der zahlreichen Gegner zu Nutze machen.
Kirbys besondere Fähigkeit war es schon immer, Gegner wie ein Staubsauger einzusaugen. Dies kann er natürlich auch in seinem neusten Abenteuer. Viele Gegner überlassen Euch so unfreiwillig Ihre Fähigkeiten. Als Tier könnt Ihr Euch etwa durch lockeres Erdreich graben, als Feuer-Kirby den Feinden ordentlich einheizen oder mit dem Schwert einem grüngewandten Helden aus Hyrule Konkurrenz machen. Einige Fähigkeiten sind dabei eher für den Fernkampf gedacht, so die Wurfsterne des Ninjas, andere wiederum wie der Elektroschock eignen sich als schnelles Reaktionsmittel im Nahkampf. Ihr verliert eine Fähigkeit, sobald Euch ein Gegner getroffen hat. Beeilt Ihr Euch, könnt Ihr sie durch Aufsaugen allerdings zurückerhalten. Die Fähigkeiten bringen sehr viel Abwechslung ins Gameplay. Teilweise könnt Ihr Euch ganz entspannt durch einen Abschnitt bewegen, da Ihr Gegner frühzeitig ausschalten könnt, an anderen Stellen ist dagegen Fingerspitzengefühl gefragt, wenn es nah an die Gegner heran geht.
Ein kleiner Speicher ermöglicht es Kirby, diverse Fähigkeiten mit sich zu tragen. Sowohl die Spezialfähigkeiten als auch jegliche Items werden in Luftblasen gespeichert. Fünf davon kann Kirby gleichzeitig mit sich tragen. Die Kirby-Blase müsst Ihr beispielsweise mit zwei weiteren gleichen Blasen kombinieren und erhaltet dann ein weiteres Leben.
In den Welten warten außerdem mal mehr, mal weniger gut versteckte Schatztruhen auf Euch. Diese enthalten neue Funktionen fürs Spiel. Weniger wichtige, wie neue Farben für Kirby oder Soundsamples, aber auch wichtigere wie die Erweiterung von Kirbys Energieleiste finden sich in diesen Truhen. Vor allem zu Beginn des Spiels sollte es aber keine Schwierigkeit sein, die Truhen zu finden. Solltet Ihr dennoch mal eine der wertvollen Kisten verpassen, könnt Ihr den Level jederzeit wiederholen und müsst Euch dann nicht mehr um bereits gefundene Schätze kümmern. Am Ende einer Welt wartet außerdem ein Bossgegner darauf, dass Ihr ihm eine Lektion erteilt.
Bunt, bunter, Kirby
Das Dream Land präsentiert sich auch dieses Mal von seiner bunten Seite. Zahlreiche Farbenspiele, diverse Gegnertypen und selbst die Möglichkeit, Kirby einen neuen Anstrich zu verpassen, sorgen für ein buntes Vergnügen. Dank abwechslungsreichem Leveldesign wird es dabei nie langweilig. Das Spiel verzichtet dabei sowohl bei der Grafik, die sich in bester 2D-Manier zeigt, als auch beim Gameplay auf gewagte Experimente. Der Touchscreen wird nur genutzt, um die Menüführung zu erleichtern. Ansonsten beschränkt sich das Spiel auf den Einsatz der Tasten.
Allerhand klassisches gibt es da auch auf die Ohren. Viele Soundeffekte des Spiels begleiten uns, ganz Nintendo-typisch, bereits seit dem Erstling und sind höchstens leicht aufgepeppt worden. Dies ist keinesfalls langweilig, sondern sorgt für einen wohligen Erkennungswert. Die vergangene Zocker-Zeit aus dem Bereich NES und SNES war ja doch die beste. Spieler, denen Kirby bisher unbekannt war, könnten allerdings durch die teils hektische Hintergrundmusik genervt werden, dürften aber durch den Anblick des süßesten Helden aller Zeiten wieder besänftigt werden.
Die zahlreichen Truhen ebnen Euch den Weg zu ebenso zahlreichen Extras, so dass man jeden Levelabschnitt so oft spielen wird, bis alle Truhen gefunden sind. Die Gegner stellen dabei kein großes Hindernis da und können im Notfall einfach überflogen werden. Das Spiel ist leider für Veteranen viel zu einfach, auf einstellbare Schwierigkeitsgrade wurde dennoch verzichtet.
Wird die Story dann zu langweilig oder habt Ihr das letzte Rätsel gelüftet, stehen Euch noch drei eher langweilige Minispiele zur Verfügung. Diese könnt Ihr zu allem Überfluss auch noch per drahtloser Übertragung mit bis zu drei Freunden spielen, braucht aber eigentlich keiner.
Wir erinnern uns an das erste Kirby-Abenteuer auf dem Nintendo DS. „Kirby Power-Paintbrush“ wurde in Deutschland eingedeutscht mit dem Namen „Kirby Power-Malpinsel“ veröffentlicht. Schon damals waren Verpackung und Anleitung allerdings international gestaltet, lediglich im DS-Menü konnte man die deutschen Wurzeln erkennen. Im Spiel war dann alles ganz anders als klassisches Gameplay. Per Touchscreen konnte man Regenbogen-Linien einzeichnen, an denen sich Kirby dann lang rollte.
Knappe eineinhalb Jahre später findet sich die rosa Knutschkugel erneut auf Nintendos erfolgreichem Handheld wieder. Und auch dieses Mal erwartet uns eine Namensposse, die eigentlich kein Mensch braucht. Dürfen wir vorstellen: „Kirby: Mouse Attack“ oder laut DS-Menü „Kirby: Mausattacke“. Während wir uns beim letzten Mal solidarisch mit der eigenen Sprache erklärten, stehen wir dieses Mal zu Verpackung und Anleitung und stellen in den folgenden Zeilen „Kirby: Mouse Attack“ vor. Eins vorweg: Auch das neue Abenteuer eines der ältesten Nintendo-Helden ist wieder qietschbunt geraten, auf den Einsatz der Regenbogen-Linien haben die Entwickler von Flagship, die zuvor für Nintendo bereits „The Legend of Zelda: The Minish Cap“ entwickeln durften, allerdings verzichtet. Stattdessen konzentriert sich der Titel voll auf den Einsatz diverser Gegner-Fähigkeiten und ein gutes Stück klassisches Jump & Run.
Die Story ist erfreulich gewaltfrei und ebenso erfreulich schnell erzählt. Um auf ewig kugelrund und knallig rosa bleiben zu können, gönnt sich Kirby das eine oder andere Stück Kuchen. An einem wundervollen Tag im Dream Land freut sich unser Held auf ein Stück Erdbeertorte. Doch dann das Unfassbare: Die Torte ist weg. Scheinbar steckt Kirbys ärgster Widersacher König Dedede dahinter. Doch nur scheinbar, den plötzlich taucht eine Bande von Mäusen auf…
Im Wandel der Fähigkeiten
Der Spieler hat nun die Aufgabe, Kirby auf seinem Abenteuer zu begleiten und der fiesen Mäusebande das Handwerk zu legen. Dazu stehen ihm nicht nur verschiedene Bewegungen Kirbys zur Verfügung. Darüber hinaus könnt Ihr Euch Fähigkeiten der zahlreichen Gegner zu Nutze machen.
Kirbys besondere Fähigkeit war es schon immer, Gegner wie ein Staubsauger einzusaugen. Dies kann er natürlich auch in seinem neusten Abenteuer. Viele Gegner überlassen Euch so unfreiwillig Ihre Fähigkeiten. Als Tier könnt Ihr Euch etwa durch lockeres Erdreich graben, als Feuer-Kirby den Feinden ordentlich einheizen oder mit dem Schwert einem grüngewandten Helden aus Hyrule Konkurrenz machen. Einige Fähigkeiten sind dabei eher für den Fernkampf gedacht, so die Wurfsterne des Ninjas, andere wiederum wie der Elektroschock eignen sich als schnelles Reaktionsmittel im Nahkampf. Ihr verliert eine Fähigkeit, sobald Euch ein Gegner getroffen hat. Beeilt Ihr Euch, könnt Ihr sie durch Aufsaugen allerdings zurückerhalten. Die Fähigkeiten bringen sehr viel Abwechslung ins Gameplay. Teilweise könnt Ihr Euch ganz entspannt durch einen Abschnitt bewegen, da Ihr Gegner frühzeitig ausschalten könnt, an anderen Stellen ist dagegen Fingerspitzengefühl gefragt, wenn es nah an die Gegner heran geht. Ein kleiner Speicher ermöglicht es Kirby, diverse Fähigkeiten mit sich zu tragen. Sowohl die Spezialfähigkeiten als auch jegliche Items werden in Luftblasen gespeichert. Fünf davon kann Kirby gleichzeitig mit sich tragen. Die Kirby-Blase müsst Ihr beispielsweise mit zwei weiteren gleichen Blasen kombinieren und erhaltet dann ein weiteres Leben.
In den Welten warten außerdem mal mehr, mal weniger gut versteckte Schatztruhen auf Euch. Diese enthalten neue Funktionen fürs Spiel. Weniger wichtige, wie neue Farben für Kirby oder Soundsamples, aber auch wichtigere wie die Erweiterung von Kirbys Energieleiste finden sich in diesen Truhen. Vor allem zu Beginn des Spiels sollte es aber keine Schwierigkeit sein, die Truhen zu finden. Solltet Ihr dennoch mal eine der wertvollen Kisten verpassen, könnt Ihr den Level jederzeit wiederholen und müsst Euch dann nicht mehr um bereits gefundene Schätze kümmern. Am Ende einer Welt wartet außerdem ein Bossgegner darauf, dass Ihr ihm eine Lektion erteilt.
Bunt, bunter, Kirby
Das Dream Land präsentiert sich auch dieses Mal von seiner bunten Seite. Zahlreiche Farbenspiele, diverse Gegnertypen und selbst die Möglichkeit, Kirby einen neuen Anstrich zu verpassen, sorgen für ein buntes Vergnügen. Dank abwechslungsreichem Leveldesign wird es dabei nie langweilig. Das Spiel verzichtet dabei sowohl bei der Grafik, die sich in bester 2D-Manier zeigt, als auch beim Gameplay auf gewagte Experimente. Der Touchscreen wird nur genutzt, um die Menüführung zu erleichtern. Ansonsten beschränkt sich das Spiel auf den Einsatz der Tasten.
Allerhand klassisches gibt es da auch auf die Ohren. Viele Soundeffekte des Spiels begleiten uns, ganz Nintendo-typisch, bereits seit dem Erstling und sind höchstens leicht aufgepeppt worden. Dies ist keinesfalls langweilig, sondern sorgt für einen wohligen Erkennungswert. Die vergangene Zocker-Zeit aus dem Bereich NES und SNES war ja doch die beste. Spieler, denen Kirby bisher unbekannt war, könnten allerdings durch die teils hektische Hintergrundmusik genervt werden, dürften aber durch den Anblick des süßesten Helden aller Zeiten wieder besänftigt werden. Die zahlreichen Truhen ebnen Euch den Weg zu ebenso zahlreichen Extras, so dass man jeden Levelabschnitt so oft spielen wird, bis alle Truhen gefunden sind. Die Gegner stellen dabei kein großes Hindernis da und können im Notfall einfach überflogen werden. Das Spiel ist leider für Veteranen viel zu einfach, auf einstellbare Schwierigkeitsgrade wurde dennoch verzichtet.
Wird die Story dann zu langweilig oder habt Ihr das letzte Rätsel gelüftet, stehen Euch noch drei eher langweilige Minispiele zur Verfügung. Diese könnt Ihr zu allem Überfluss auch noch per drahtloser Übertragung mit bis zu drei Freunden spielen, braucht aber eigentlich keiner.
Heiko Ellinger meint...
„Kirby: Mouse Attack“ ist ein gelungenes neues Abenteuer des rosa Helden in Kissenform. Zahlreiche Geheimnisse und die bunte Aufmachung motivieren, die Fähigkeiten sorgen für Abwechslung. Leider ist das Abenteuer etwas zu leicht geraten, worunter natürlich auch die Spielzeit leidet. Der Mehrspieler-Part ist völlig überflüssig.
„Kirby: Mouse Attack“ ist ein gelungenes neues Abenteuer des rosa Helden in Kissenform. Zahlreiche Geheimnisse und die bunte Aufmachung motivieren, die Fähigkeiten sorgen für Abwechslung. Leider ist das Abenteuer etwas zu leicht geraten, worunter natürlich auch die Spielzeit leidet. Der Mehrspieler-Part ist völlig überflüssig.

GRAFIK
Kunterbunt und zuckersüß - typische Kirby-Optik also.
Kunterbunt und zuckersüß - typische Kirby-Optik also.

SOUND
Typische Melodien und Soundeffekte.
Typische Melodien und Soundeffekte.

BEDIENUNG
Kinderleichtes Manövrieren des rosa Helden und einfacher Einsatz der Fähigkeiten.
Kinderleichtes Manövrieren des rosa Helden und einfacher Einsatz der Fähigkeiten.

UMFANG
Viele Geheimnisse und eine gute Portion Spielwitz sorgen für Motivation.
Viele Geheimnisse und eine gute Portion Spielwitz sorgen für Motivation.
SPIELSPASS
Gelungenes Knuddel-Abenteuer mit dem rosa Edelknödel.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Gelungenes Knuddel-Abenteuer mit dem rosa Edelknödel.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel