Golden Eye: Rogue Agent
Artikel verfasst von Gennaro Grippo am 26.06.2007
Das Gute daran, ist das Böse darin!
Das Genre der Ego-Shooter ist auf Handhelds rar gesät. Umso mehr erfreut es den Nintendo DS - Besitzern, dass Videospielgigant Electronic Arts den ersten First-Person Shooter auf Nintendos neuem Handheld portiert hat. Goldeneye: Rogue Agent besticht nicht nur durch guter Grafik und typischem Ego-Shooter Flair, sondern auch dank des Touchscreen mit einer äußerst präzisen Steuerung, die alle First-Person Shooter auf dem Gameboy Advance erblassen lassen. Welche Stärken und Schwächen das Spiel mit sich bringt, erfährt Ihr in unserem Martini-freien Review.
Schon beim Starten des Spieles fällt auf, dass sich EA nicht an die Konsolenversionen orientiert hat. Statt eines actiongeladenen Intros werden dem Spieler nur Standbildern und ein nüchterndes Menü geboten. Nichtsdestotrotz verbirgt sich hinter den typischen Copyrightanzeigen die wahre Action. Im Menü angelangt habt Ihr die Wahl zwischen zwei Modi, sowie den Optionen. Im Optionsmenü könnt Ihr sowohl Sound, als auch Hintergrundbeleuchtung regeln. Auch habt Ihr die Möglichkeit hinter dem Button Controls die Steuerung beliebig zu ändern, doch dazu erfährt Ihr weiter unten Näheres.
Aller Anfang ist schwer
Nachdem Ihr ein Profil erstellt habt, erwartet euch das so genannte Mission-Briefing, welches mit Zwischensequenzen und mäßigem Sound unterlegt ist. Danach schlüpft Ihr in die Rolle eines Doppel-Null-Geheimagenten, der für das MI6 tätig ist. Habt Ihr alle Gegner auf gut Deutsch eliminiert und leider die Trainingsmission verloren, erhaltet Ihr eure Bewertung und werdet wahrlich überrascht. Aufgrund eurer rücksichtslosen Brutalität werden Ihr nämlich entlassen und dürft euch ab sofort einen neuen Job suchen, dazu gesellt sich noch der Verlust eures Auges. Da die Integrierung eines Arbeitsamtes jedoch wohlmöglich die Kapazität der Cartridge gesprengt hätte, meldet sich netter Weise Auric Goldfinger, seines Zeichens Mr. Oberbösewicht und stellt euch ein. Er möchte mit eurer Unterstützung den Krieg gegen Dr. No ein Ende setzen und die Macht über den Underground in der Bond-Welt erlangen. Dies gestaltet sich mit lediglich einem Auge als schwere Aufgabe und deshalb verpasst man euch ein mechanisches Auge, welches auf den Namen Goldeneye hört. Ab hier beginnt das wahre Spiel und zu eurem Erstaunen, läuft ein Intro ab, welches man am Anfang vermisst hat.
Das Goldeneye ist eine unverzichtliche Waffe gegen die Gegnerschar. Es findet Platz auf den unteren Bildschirm und lässt sich via Stylus steuern. Während Ihr am Anfang auf eurem Goldeneye nur die Lebens –und Schutzanzeige einsehen könnt, sowie Waffen und Munition werdet Ihr später dank zahlreichen Upgrades im Stande sein, übernatürliches zu tun. Zum einen gesellt sich die MB-Sicht hinzu. Mit diesem Upgrade könnt Ihr Gegner durch Wände sehen und schon im Vorhinein eure Taktik planen. Etwas später im Verlauf des Spieles erlangt Ihr das EM-Hack, mit dem Ihr Waffen und elektronische Geräte manipulieren könnt. Ein weiteres Upgrade ist der magnetische Polaritätschild, mit dem Ihr die Fähigkeit erhaltet, Schüsse und andere Angriffe abzuwehren und umzulenken. Last but not least wäre noch das magnetische Induktionsfeld zu erwähnen. Damit könnt Ihr Gegner via Select-Taste in den sicheren Tod befördern. Auch sollte an dieser Stelle gesagt sein, dass diese Spezialfeatures nicht dauerhaft sind. Eine Anzeige informiert euch über die Dauer der Benutzung. Ist diese Anzeige erschöpft, lädt sich diese im Verlauf des Spieles langsam aber sicher wieder auf.
Zahlreiche Steuerungsvarianten
Wie es sich für einen First-Person Shooter auf einem Handheld gehört, gibt es mehrere Steuerungsmöglichkeiten. Die erste Variante ist auf Steuerkreuz und den vier Aktionstasten ausgelegt. Mit dem Digital-Pad könnt Ihr euren Charakter bewegen. Um euch umzusehen dienen die Aktionstasten X, Y, A und B. Mit X schaut Ihr nach oben, mit Y nach links, mit A nach rechts und zu guter Letzt mit B nach unten. Die Schultertasten verwendet Ihr für das Schießen. Dabei gilt: Die linke Schultertaste bedient die linke Waffe und die rechte Schultertaste feuert Kugeln aus der rechten Waffe. Natürlich dürft Ihr in hektischen Situationen beide Waffen feuern lassen. Um Waffen aufzuheben oder eine besitzende Waffe wegzuwerfen müsst Ihr lediglich auf dem Waffenicon mit dem Daumen oder Stylus klicken. Im Groben und Ganzen wäre dies die Standard-Steuerung. Dazu kommt noch die Steuerung via Stylus, die exzellent die heimische Maus am PC ersetzt oder das Wrist-Trap. Welche Steuerungsvariante letztendlich die Beste ist, muss jeder Spieler für sich entscheiden und nach seinen Vorstellungen konfigurieren. So habt Ihr zum Beispiel die Möglichkeit, die Y-Achse zu invertieren oder Auto-Aim und Auto-Level zu aktivieren. Auch lässt sich die Schnelligkeit beim Umgucken justieren.
Die Kampagne & die Technik
Insgesamt haben es sechs, große Levels in das Spiel geschafft. Eine Save-Option gibt es nicht, jedoch ein Checkpoint-System. Habt Ihr eine Mission erfolgreich bestanden werdet Ihr aufgefordert, dass Spiel entweder zu Speichern oder ohne speichern weiterzuspielen. In den Menüs wird euch dann durch eine Prozentzahl angegeben, wie weit Ihr schon im Spiel vorangekommen seid. Schon im ersten Level geht es sofort zur Sache. Anfangs noch mit eurer Standardpistole und paar Granaten bewaffnet geht es darum, möglichst viele Gegner den Garaus zu machen. Schön zu sehen sind dabei die kleinen Effekte im Verlauf des Spieles. In der Trainingsmission habt Ihr zum Beispiel mit eurer Pistole die Computer-Monitore zerschossen. In der ersten Mission könnt Ihr auch Glas zerschießen, welches in mehreren Splittern auf den Boden fällt. Generell ist die Grafik bei Goldeneye: Rogue Agent sehr gut ausgefallen und auch die Texturen machen einen guten Eindruck. Dazu kommt, dass das Spiel nie ins Stottern gerät und sich permanent flüssig spielt. Ein wichtiger Punkt ist auch der Sound, der leider nicht so gut ausgefallen ist wie die restlichen Faktoren des Spieles. Schon nach kurzer Zeit wird euch nämlich die monotone Melodie zum Verhängnis. Auch die Waffensounds wissen auf Dauer zu nerven. Nichtsdestotrotz kann man über dieses Manko hinwegsehen und sich weiterhin am Spiel vergnügen. Ein wichtiges Hauptaugenmerk sind die zahlreichen Kombinationen der Waffen und hier gilt ein großes Lob an die Entwickler. Diese haben sich nicht nur auf zwei oder drei Kaliber festgelegt, sondern eine Menge Material ins Spiel integriert. Beispielsweise ist die beste Taktik, sowohl eine Fern –als auch eine Nahwaffe in den Händen zu halten. Dies hat zu Folge, dass Ihr mit der Fernwaffe Gegner in Ruhe eliminieren könnt. Die Nahkampfwaffe dient dagegen zur schnellen Reaktion falls ein Gegner hinter einer Mauer hervorkommt. Wer sich nicht mit so einer Kombination anfreunden kann hat viele weitere Möglichkeiten zur Verfügung. Auch sehr beliebt ist die Kombination H2-90 und Granaten. Doch letztendlich liegt es an Euch, die passende Kombination herauszufinden und damit die Bond-Unterwelt unsicher zu machen. Zur Auswahl stehen Spec 9 Pistole, Jackal .347 Pistole, Type-S Frag Granaten, Mamba 12G Sturmgewehr, HS-90 Automatic, AR4 Commando Gewehr, Long Bow Snipergewehr, Harpoon Raketenwerfer, Predator Machinengewehr, Venom 200ML Pistole, Mag Rail, Tesla EM, Omen XR, Golden Gun und die Goblin Mine. Unverzichtlich im Verlauf des Spieles ist auch der Schild. Meistens, wenn Ihr gegen Gegner kämpft und diese sterben, hinterlassen diese sowohl ihre Waffe als auch eine Schutzweste. Diese ist dann meistens beschädigt, verleiht euch aber noch den restlichen Schutz, den es zu bieten hat. Um möglichst viel Schutz einzukassieren solltet Ihr die Waffen eher Richtung Kopf zielen, dadurch beschädigt Ihr die Schutzweste am geringsten.
Des Öfteren findet Ihr aber auch Schutzwesten mitten in den Levels verstreut, die vollen Schutz geben. Diesen Schutz benötigt Ihr nicht nur gegen die enorme Gegnerschar, sondern auch gegen Helikopter, die euch das Leben schwer machen wollen. Wichtig hierbei ist die Deckung, denn Frontal habt Ihr keine Chance. Kaum seid Ihr in einer guten Position rät es sich, mit einer starken Wumme auf das fliegende Ding zu schießen. Kurze Zeit darauf stürzt der Helikopter ab und Ihr könnt eure Mission fortsetzen. Die Gegner sind jedoch nicht unbedingt von schlechten Eltern. Zwar gibt es wenige, verschiedene Gegnertypen, aber diese wissen sich zu verteidigen. Die meisten Burschen laufen direkt auf euch zu und ballern dauernd auf euch ein bis sie auf einmal stehen bleiben und nachladen müssen. Andere Gegner sind dagegen schlauer und nutzen die Umgebung zu ihrem Vorteil. Zum Beispiel versteckt sich ein Gegner hinter einer Wand, wenn er bemerkt, dass er wenige Chancen hat euch zu besiegen und kommt erst dann wieder hervor, dann Ihr euch zum Beispiel umdreht. Andere sind dagegen mehr flexibler und laufen entweder weg, knien sich hin oder holen Verstärkung. Zwischendurch werdet Ihr auch auf Ganoven (Zwischengegner) treffen, die Ihr erledigen müsst. Interaktionsmöglichkeiten gibt es in Form von Leitern, Stangen, an denen man sich herunterseilen kann und Schaltern, die ein Ereignis im Spiel hervorrufen.
Multiplayer-Kost
Habt Ihr die Kampagne erfolgreich bestanden braucht Ihr das Spiel nicht direkt in eurem Regal zu verstauen. Es gibt nämlich noch den so genannten Virtual Training – Modus. Dort habt Ihr die Wahl zwischen drei Modi, dem Single Player, den Multi-Card Play und dem Single-Card Play. Wir widmen uns erstmal dem ersten Modus. Dort könnt Ihr im wahrsten Sinne des Wortes trainieren. Ihr könnt Waffen auswählen, Gegnertyp und eine Map bestimmen. Ebenfalls lassen sich Spielregeln ändern, die Spielzeit einstellen und die Anzahl der Gegner definieren. Der zweite Modus ist der Multi-Card Play. Dabei gilt es, dass jeder Spieler eine Cartridge besitzt. Im letzten Modus, dem Single-Card Play, benötigt man dagegen nur ein Modul. Die restlichen Kollegen laden sich die erforderlichen Daten bequem via Download-Play auf Ihre Nintendo DS – Systeme herunter. Es darf mit bis zu maximal acht Spielern gegeneinander gespielt und gemessen werden.
Das Genre der Ego-Shooter ist auf Handhelds rar gesät. Umso mehr erfreut es den Nintendo DS - Besitzern, dass Videospielgigant Electronic Arts den ersten First-Person Shooter auf Nintendos neuem Handheld portiert hat. Goldeneye: Rogue Agent besticht nicht nur durch guter Grafik und typischem Ego-Shooter Flair, sondern auch dank des Touchscreen mit einer äußerst präzisen Steuerung, die alle First-Person Shooter auf dem Gameboy Advance erblassen lassen. Welche Stärken und Schwächen das Spiel mit sich bringt, erfährt Ihr in unserem Martini-freien Review.Schon beim Starten des Spieles fällt auf, dass sich EA nicht an die Konsolenversionen orientiert hat. Statt eines actiongeladenen Intros werden dem Spieler nur Standbildern und ein nüchterndes Menü geboten. Nichtsdestotrotz verbirgt sich hinter den typischen Copyrightanzeigen die wahre Action. Im Menü angelangt habt Ihr die Wahl zwischen zwei Modi, sowie den Optionen. Im Optionsmenü könnt Ihr sowohl Sound, als auch Hintergrundbeleuchtung regeln. Auch habt Ihr die Möglichkeit hinter dem Button Controls die Steuerung beliebig zu ändern, doch dazu erfährt Ihr weiter unten Näheres.
Aller Anfang ist schwer
Nachdem Ihr ein Profil erstellt habt, erwartet euch das so genannte Mission-Briefing, welches mit Zwischensequenzen und mäßigem Sound unterlegt ist. Danach schlüpft Ihr in die Rolle eines Doppel-Null-Geheimagenten, der für das MI6 tätig ist. Habt Ihr alle Gegner auf gut Deutsch eliminiert und leider die Trainingsmission verloren, erhaltet Ihr eure Bewertung und werdet wahrlich überrascht. Aufgrund eurer rücksichtslosen Brutalität werden Ihr nämlich entlassen und dürft euch ab sofort einen neuen Job suchen, dazu gesellt sich noch der Verlust eures Auges. Da die Integrierung eines Arbeitsamtes jedoch wohlmöglich die Kapazität der Cartridge gesprengt hätte, meldet sich netter Weise Auric Goldfinger, seines Zeichens Mr. Oberbösewicht und stellt euch ein. Er möchte mit eurer Unterstützung den Krieg gegen Dr. No ein Ende setzen und die Macht über den Underground in der Bond-Welt erlangen. Dies gestaltet sich mit lediglich einem Auge als schwere Aufgabe und deshalb verpasst man euch ein mechanisches Auge, welches auf den Namen Goldeneye hört. Ab hier beginnt das wahre Spiel und zu eurem Erstaunen, läuft ein Intro ab, welches man am Anfang vermisst hat.Das Goldeneye ist eine unverzichtliche Waffe gegen die Gegnerschar. Es findet Platz auf den unteren Bildschirm und lässt sich via Stylus steuern. Während Ihr am Anfang auf eurem Goldeneye nur die Lebens –und Schutzanzeige einsehen könnt, sowie Waffen und Munition werdet Ihr später dank zahlreichen Upgrades im Stande sein, übernatürliches zu tun. Zum einen gesellt sich die MB-Sicht hinzu. Mit diesem Upgrade könnt Ihr Gegner durch Wände sehen und schon im Vorhinein eure Taktik planen. Etwas später im Verlauf des Spieles erlangt Ihr das EM-Hack, mit dem Ihr Waffen und elektronische Geräte manipulieren könnt. Ein weiteres Upgrade ist der magnetische Polaritätschild, mit dem Ihr die Fähigkeit erhaltet, Schüsse und andere Angriffe abzuwehren und umzulenken. Last but not least wäre noch das magnetische Induktionsfeld zu erwähnen. Damit könnt Ihr Gegner via Select-Taste in den sicheren Tod befördern. Auch sollte an dieser Stelle gesagt sein, dass diese Spezialfeatures nicht dauerhaft sind. Eine Anzeige informiert euch über die Dauer der Benutzung. Ist diese Anzeige erschöpft, lädt sich diese im Verlauf des Spieles langsam aber sicher wieder auf.
Zahlreiche Steuerungsvarianten
Wie es sich für einen First-Person Shooter auf einem Handheld gehört, gibt es mehrere Steuerungsmöglichkeiten. Die erste Variante ist auf Steuerkreuz und den vier Aktionstasten ausgelegt. Mit dem Digital-Pad könnt Ihr euren Charakter bewegen. Um euch umzusehen dienen die Aktionstasten X, Y, A und B. Mit X schaut Ihr nach oben, mit Y nach links, mit A nach rechts und zu guter Letzt mit B nach unten. Die Schultertasten verwendet Ihr für das Schießen. Dabei gilt: Die linke Schultertaste bedient die linke Waffe und die rechte Schultertaste feuert Kugeln aus der rechten Waffe. Natürlich dürft Ihr in hektischen Situationen beide Waffen feuern lassen. Um Waffen aufzuheben oder eine besitzende Waffe wegzuwerfen müsst Ihr lediglich auf dem Waffenicon mit dem Daumen oder Stylus klicken. Im Groben und Ganzen wäre dies die Standard-Steuerung. Dazu kommt noch die Steuerung via Stylus, die exzellent die heimische Maus am PC ersetzt oder das Wrist-Trap. Welche Steuerungsvariante letztendlich die Beste ist, muss jeder Spieler für sich entscheiden und nach seinen Vorstellungen konfigurieren. So habt Ihr zum Beispiel die Möglichkeit, die Y-Achse zu invertieren oder Auto-Aim und Auto-Level zu aktivieren. Auch lässt sich die Schnelligkeit beim Umgucken justieren. Die Kampagne & die Technik
Insgesamt haben es sechs, große Levels in das Spiel geschafft. Eine Save-Option gibt es nicht, jedoch ein Checkpoint-System. Habt Ihr eine Mission erfolgreich bestanden werdet Ihr aufgefordert, dass Spiel entweder zu Speichern oder ohne speichern weiterzuspielen. In den Menüs wird euch dann durch eine Prozentzahl angegeben, wie weit Ihr schon im Spiel vorangekommen seid. Schon im ersten Level geht es sofort zur Sache. Anfangs noch mit eurer Standardpistole und paar Granaten bewaffnet geht es darum, möglichst viele Gegner den Garaus zu machen. Schön zu sehen sind dabei die kleinen Effekte im Verlauf des Spieles. In der Trainingsmission habt Ihr zum Beispiel mit eurer Pistole die Computer-Monitore zerschossen. In der ersten Mission könnt Ihr auch Glas zerschießen, welches in mehreren Splittern auf den Boden fällt. Generell ist die Grafik bei Goldeneye: Rogue Agent sehr gut ausgefallen und auch die Texturen machen einen guten Eindruck. Dazu kommt, dass das Spiel nie ins Stottern gerät und sich permanent flüssig spielt. Ein wichtiger Punkt ist auch der Sound, der leider nicht so gut ausgefallen ist wie die restlichen Faktoren des Spieles. Schon nach kurzer Zeit wird euch nämlich die monotone Melodie zum Verhängnis. Auch die Waffensounds wissen auf Dauer zu nerven. Nichtsdestotrotz kann man über dieses Manko hinwegsehen und sich weiterhin am Spiel vergnügen. Ein wichtiges Hauptaugenmerk sind die zahlreichen Kombinationen der Waffen und hier gilt ein großes Lob an die Entwickler. Diese haben sich nicht nur auf zwei oder drei Kaliber festgelegt, sondern eine Menge Material ins Spiel integriert. Beispielsweise ist die beste Taktik, sowohl eine Fern –als auch eine Nahwaffe in den Händen zu halten. Dies hat zu Folge, dass Ihr mit der Fernwaffe Gegner in Ruhe eliminieren könnt. Die Nahkampfwaffe dient dagegen zur schnellen Reaktion falls ein Gegner hinter einer Mauer hervorkommt. Wer sich nicht mit so einer Kombination anfreunden kann hat viele weitere Möglichkeiten zur Verfügung. Auch sehr beliebt ist die Kombination H2-90 und Granaten. Doch letztendlich liegt es an Euch, die passende Kombination herauszufinden und damit die Bond-Unterwelt unsicher zu machen. Zur Auswahl stehen Spec 9 Pistole, Jackal .347 Pistole, Type-S Frag Granaten, Mamba 12G Sturmgewehr, HS-90 Automatic, AR4 Commando Gewehr, Long Bow Snipergewehr, Harpoon Raketenwerfer, Predator Machinengewehr, Venom 200ML Pistole, Mag Rail, Tesla EM, Omen XR, Golden Gun und die Goblin Mine. Unverzichtlich im Verlauf des Spieles ist auch der Schild. Meistens, wenn Ihr gegen Gegner kämpft und diese sterben, hinterlassen diese sowohl ihre Waffe als auch eine Schutzweste. Diese ist dann meistens beschädigt, verleiht euch aber noch den restlichen Schutz, den es zu bieten hat. Um möglichst viel Schutz einzukassieren solltet Ihr die Waffen eher Richtung Kopf zielen, dadurch beschädigt Ihr die Schutzweste am geringsten.
Des Öfteren findet Ihr aber auch Schutzwesten mitten in den Levels verstreut, die vollen Schutz geben. Diesen Schutz benötigt Ihr nicht nur gegen die enorme Gegnerschar, sondern auch gegen Helikopter, die euch das Leben schwer machen wollen. Wichtig hierbei ist die Deckung, denn Frontal habt Ihr keine Chance. Kaum seid Ihr in einer guten Position rät es sich, mit einer starken Wumme auf das fliegende Ding zu schießen. Kurze Zeit darauf stürzt der Helikopter ab und Ihr könnt eure Mission fortsetzen. Die Gegner sind jedoch nicht unbedingt von schlechten Eltern. Zwar gibt es wenige, verschiedene Gegnertypen, aber diese wissen sich zu verteidigen. Die meisten Burschen laufen direkt auf euch zu und ballern dauernd auf euch ein bis sie auf einmal stehen bleiben und nachladen müssen. Andere Gegner sind dagegen schlauer und nutzen die Umgebung zu ihrem Vorteil. Zum Beispiel versteckt sich ein Gegner hinter einer Wand, wenn er bemerkt, dass er wenige Chancen hat euch zu besiegen und kommt erst dann wieder hervor, dann Ihr euch zum Beispiel umdreht. Andere sind dagegen mehr flexibler und laufen entweder weg, knien sich hin oder holen Verstärkung. Zwischendurch werdet Ihr auch auf Ganoven (Zwischengegner) treffen, die Ihr erledigen müsst. Interaktionsmöglichkeiten gibt es in Form von Leitern, Stangen, an denen man sich herunterseilen kann und Schaltern, die ein Ereignis im Spiel hervorrufen. Multiplayer-Kost
Habt Ihr die Kampagne erfolgreich bestanden braucht Ihr das Spiel nicht direkt in eurem Regal zu verstauen. Es gibt nämlich noch den so genannten Virtual Training – Modus. Dort habt Ihr die Wahl zwischen drei Modi, dem Single Player, den Multi-Card Play und dem Single-Card Play. Wir widmen uns erstmal dem ersten Modus. Dort könnt Ihr im wahrsten Sinne des Wortes trainieren. Ihr könnt Waffen auswählen, Gegnertyp und eine Map bestimmen. Ebenfalls lassen sich Spielregeln ändern, die Spielzeit einstellen und die Anzahl der Gegner definieren. Der zweite Modus ist der Multi-Card Play. Dabei gilt es, dass jeder Spieler eine Cartridge besitzt. Im letzten Modus, dem Single-Card Play, benötigt man dagegen nur ein Modul. Die restlichen Kollegen laden sich die erforderlichen Daten bequem via Download-Play auf Ihre Nintendo DS – Systeme herunter. Es darf mit bis zu maximal acht Spielern gegeneinander gespielt und gemessen werden.
Gennaro Grippo meint...
Goldeneye: Rogue Agent konnte mich von der ersten Spielminute an sofort überzeugen. Dies mag wohl daran liegen, dass der Touchscreen ein komplett neues Spielerlebnis bei First-Person Shooter entfachen lässt, dass man mit bis zu acht Spielern kabellos spielen kann und dass die Grafik für Handheld-Verhältnisse auf höchstem Niveau ist. Zwar hat es einige Zeit gedauert, bis man sich an die Steuerung gewöhnt hat, doch danach hat man enorm viel Spaß, die Levels zu durchstreifen und Gegner zu eliminieren.
Goldeneye: Rogue Agent konnte mich von der ersten Spielminute an sofort überzeugen. Dies mag wohl daran liegen, dass der Touchscreen ein komplett neues Spielerlebnis bei First-Person Shooter entfachen lässt, dass man mit bis zu acht Spielern kabellos spielen kann und dass die Grafik für Handheld-Verhältnisse auf höchstem Niveau ist. Zwar hat es einige Zeit gedauert, bis man sich an die Steuerung gewöhnt hat, doch danach hat man enorm viel Spaß, die Levels zu durchstreifen und Gegner zu eliminieren.

GRAFIK
Detaillierte 3D-Karten, allerdings wirken die Charaktere etwas zu kantig
Detaillierte 3D-Karten, allerdings wirken die Charaktere etwas zu kantig

SOUND
Eher nerviges Gedudel statt passender Musikuntermalung, trägt stellenweise aber durchaus zur Atmosphäre bei
Eher nerviges Gedudel statt passender Musikuntermalung, trägt stellenweise aber durchaus zur Atmosphäre bei

BEDIENUNG
Einfache Handhabung und präzise Reaktion per Touchscreen, die an "Metroid Prime Hunters" erinnert
Einfache Handhabung und präzise Reaktion per Touchscreen, die an "Metroid Prime Hunters" erinnert

UMFANG
Kampagne unterhält für einige Stunden, danach sorgt der Multiplayer für weiteren Spielspaß im Single- und Multicard-Modus
Kampagne unterhält für einige Stunden, danach sorgt der Multiplayer für weiteren Spielspaß im Single- und Multicard-Modus
SPIELSPASS
Starker Auftritt von James Bond aus der First-Person-Sicht auf dem Nintendo DS, welches Metroid Prime Hunters Paroli bietet
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Starker Auftritt von James Bond aus der First-Person-Sicht auf dem Nintendo DS, welches Metroid Prime Hunters Paroli bietet
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel

Genre
Action
Entwickler
EA Tiburon
Publisher
Electronic Arts
Releasedatum
01.07.2005
USK-Freigabe

» Weitere Infos zum Titel
Action
Entwickler
EA Tiburon
Publisher
Electronic Arts
Releasedatum
01.07.2005
USK-Freigabe

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