Metroid Prime Hunters
Artikel verfasst von Gennaro Grippo am 26.06.2007
She's back
Mit der Metroid Prime - Reihe auf dem GameCube wurden die Fans zum ersten Mal in die Haut von Protagonistin Samus Aran gebeamt. Erstmalig in einem Metroid-Spiel darf der Spieler die Geschehnisse in der First-Person-Shooter Ansicht miterleben und erfährt noch intensiver, welche Gefahren in Wirklichkeit auf Samus Aran lauern. Mit einem eher mäßigem Erfolg in Japan und einem fulminaten Start in den USA und in Europa feierte Samus Aran ihr GameCube-Debüt. Nach mehr als ein Jahr nach den Ereignissen in Metroid Prime 2: Echoes beliefert Nintendo auch den Nintendo DS mit einem exklusiven Ableger der Reihe, von dessen Qualität wir uns schon zum Launch des neuen Handhelds anhand einer Demo überzeugen konnten. Seit kurzem steht nun auch die Vollversion in den Regalen der Elektrofachgeschäfte und hofft auf eure Unterstützung, die "ultimative Macht" zu finden.
Wie es schon im realen Leben des Öfteren der Fall ist, können einige Leute einfach nicht den Mund halten und müssen Vieles bekannt geben. Eine telepatische Nachricht, dessen Herkunft unbekannt ist, macht urplötzlich die Runde in der Galaxie und verkündet allen Kopfgeldjägern, dass im alimbischen Cluster die "ultimative Macht" ruht. Natürlich ist man von diesem imposanten Namen angetan und möchte das Teil auf alle Fälle haben. Schade, dass dabei die Nachbarn mitlauschen mussten und demnach auch denselben Wunsch entwickeln, das Teil ihr Eigen nennen zu dürfen. Ohne lange zu zögern schnappt man sich sein Raumschiff, fährt zur nächsten intergalaktischen Tankstelle und reist Richtung alimbischen Cluster, wo insgesamt vier Planten darauf warten erkundet zu werden. Leider haben die insgesamt sechs Hunters wohl nicht mit Samus Aran gerechnet, die ihnen auf der Reise des Öfteren Feuer unterm Hintern macht. Immerhin darf das unbekannte Relikt nicht in die falschen Händen geraten!
Sieben Hunters müsst Ihr sein







Diese sieben Hunters werden sich des Öfteren über den Weg laufen und auch Samus Aran wird die helle Freude haben, die netten Burschen kennenlernen zu dürfen. Das Treffen endet zwar immer damit, dass einer der beiden Hunters das Zeitliche segnen muss, aber das sollte keinesfalls ein Problem darstellen. Auch kann es vorkommen, dass sich schon zwei Hunters in einer Area bekämpfen und Samus Aran die lachende Dritte im Bunde ist, die einfach auf einen geeigneten Moment wartet um einzugreifen. Jeder Hunter unterscheidet sich, was nicht nur optisch der Fall ist. Alle haben eine unterschiedliche Lieblingswaffe, die je nach Einsatz verheerende Folgen haben kann. Zudem hat jeder Kopfgeldjäger die Gabe, sich in einer Alternativen Form zu verwandeln, die weitere Schmankerl im Petto haben. Samus Aran kann beispielsweise mit dem Morphball durch die Gegend rasen und Bomben legen, während hingegen Weavel sich teilen kann. Dabei übernimmt sein Unterkörper eine stationäre Schussanlage, während sein Oberkörper gemütlich durch die Gegend wandern kann, nützliche Items ergattert und die Protagonistin durch wirres hin -und herzischen verwirrt. Trace besitzt beispielsweise die Gabe, unsichtbar zu werden und dank einer Scharfschützenwaffen aus einer großen Entfernung dank zielgenauen Zoom einen Headshot zu erzielen.
The adventure must begin
Dreh -und Angelpunkt eures Abenteuers ist euer Raumschiff. Im Cockpit scannt Ihr das alimbische Cluster ab um neue, unbekannte
Planeten ausfindig zu machen, die Ihr dann später bereist. Zudem signalisiert euch eine Leiste am linken Rand, auf welche Hunters
Ihr auf den jeweiligen Planeten gestoßen seid. Habt Ihr ein Ziel anvisiert und beflogen, befindet Ihr euch weiterhin im
Cockpit, wo euch weitere, wichtige Informationen zur Verfügung stehen. Ihr dürft jederzeit speichern und um es deutlich auszudrücken,
Ihr könnt nur im Raumschiff euren Spielstand absichern, da sich nirgends auf den Planeten sonst Speicherstationen befinden.
Wollt Ihr demnach ein Spiel auf einem Planeten speichern, müsst Ihr stets bis zur Landestelle eures Vehikels gehen und
im Cockpit die Speicherfunktion nutzen. Zudem habt Ihr Zugriff auf die Datenbank, die ein Lexikon der Scanfortschritte
darstellt. Erneut kommt in eurem Abenteuer der Scan-Visor zum Einsatz, dank dessen Hilfe Ihr nach und nach mehr über die
Geschichte des alimbischen Clusters erfahrt und letztlich den Grund ihres Absterbens. Alle Fortschritte werden dann in
der Datenbank festgehalten und sind jederzeit aufrufbar. Auch Kreaturen, Symbole oder Portale erhalten einen Eintrag. Ebenfalls
ist an einigen Passagen der Scan-Visor dringend notwendig um weiterzukommen. Beispielsweise ist eine Tur verschlosen, die
sich einfach nicht öffnen lässt. Dank des Scan-Visors erfahrt Ihr augenblicklich, welche Waffe diese Tür entriegeln kann. Auch lassen
sich einige Schalterrätsel nur mit dem Scan-Visor erledigen und ein schneller Scan eures Gegners lässt euch sofort wissen,
wo und was seine Schachstelle ist. Ein weiterer Punkt im Cockpit lautet "Waffenauswahl". Hier dürft Ihr Samus Aran mit
eingesammelten Sub-Waffen der anderen Hunters ausrüsten. Der letzte anwählbarer Punkt sind die Optionen. Hier könnt Ihr den Sound
justieren, festlegen ob Ihr mit oder ohne Rumble Pak spielt und die Steuerungsvarianten definieren. Auch lässt sich
die Sensivität des Touchscreens einstellen und so die optimale "Mausgeschwindigkeit" festlegen.
Zuvor seid Ihr in den Sternenarchiven unterwegs. Diese Raumstation wurde durch ein unbekanntes Objekt beschädigt und befindet sich in desolatem Zustand. Hier trefft Ihr zum ersten Mal auf einem Hunter, der es auf euer ergattertes Artefakt abgesehen hat. Sollte er siegen, wird euch das eingesammelte Artefakt entnommen und Ihr dürft fortan die Raumstation durchstreifen, bis Ihr ihn erneut begegnet und eine Revanche verlangt. In bekannter Metroid Prime - Manier wandert Ihr durch die Station, erledigt mit eurem Beam auftauchende Gegner, die Ihr zuvor scannen solltet, und macht euch auf die Suche der versteckten Artefakten und Okolithen. Insgesamt wollen acht Okolithen gefunden werden, die letztlich zur Entschlüsselung der "ultimativen Macht" vonnöten sind. Gelegentliche Schalter -und Türrätsel lassen sich ohne Weiteres dank des Scan-Visors behandeln. Solltet Ihr auf Türen treffen, die sich nicht öffnen lassen wollen, müsst Ihr später erneut die Station besuchen, nachdem Ihr die passende Waffe zum Entriegeln gefunden habt. Dieses hin -und herreisen zwischen Planeten und Stationen könnte euch auf Dauer auf den Keks gehen und teils Orientierungsprobleme hervorrufen. Später besucht Ihr den Außenposten Vesper und die Planeten Alinos und Arcterra.
Zocken, wie auf dem PC
Mit Metroid Prime: Hunters demonstriert Nintendo souverän wie eine gute FPS-Steuerung auf den Nintendo DS aussehen muss.
Hierbei wurden bei den Steuerungsvarianten auch Linkshänder berücksichtigen, die sich auf zwei exklusive Steuerungsmethoden freuen
dürfen. Entweder man spielt das Spiel lediglich mit den Aktionstasten des Nintendo DS oder nimmt zur schnelleren Reaktion
den Stylus zur Hand. Diese beiden Varianten wurden nun sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder integriert, sodass
wirklich jeder in den Genuss des Spiels kommen kann. Vor allem gegen die riesige Gegnerschar ist eine präzise Steuerung
dringend vonnöten. Ein Endgegner ist beispielsweise kaum zu schlagen, wenn Ihr nicht präzise auf seiner Schwachstelle schießt.
Wobei man hierbei erwähnen muss, dass die Endgegnerauswahl recht mager ausgefallen ist. Auf den insgesamt vier Orten trefft
Ihr vier Endgegner, die sich jedes Mal bei einem erneuten Besuch nur minimal unterscheiden. Meistens haben sie ein
Schutzschild verpasst bekommen, den es zu umgehen gilt - alles in allem jedoch eine einfache Angelegenheit. Unlogisch erscheint
die Nachsequenz: Man erhält vom Raumschiff die Warnung, dass der Planet oder die Raumstation in einem angegebenen Zeitlimit
evakuiert werden muss. Rein logisch betrachtet würde man an eine mögliche Explosion denken, die jedoch nicht in Aktion tritt.
Man hetzt demnach durch die Gegend, erledigt nebenbei Gegner und regt sich auf, dass die Türen mit Zeitverzögerung sich
öffnen und somit wichtige Sekunden verstreichen. Kaum hat man es geschafft, startet man das Raumschiff und düst davon. Wenn Ihr
zum Spaß nun sofort wieder auf den jeweiligen Planeten, wo Ihr zuvor wart, hinfliegt, sieht alles wie vor wenigen Sekunden aus.
"Zocken, wie auf den PC" trifft jedoch nicht nur von der Steuerung her gesehen zu. Dank der WiFi-Unterstützung dürft Ihr euch auch gegen bis zu vier weiteren Spieler auf der ganzen Welt duellieren. Leider ist im WiFi-Modus lediglich der Modus "Kampf" vorhanden, welches schlichtweg ein Deathmatch darstellt. Wie schon bei Mario Kart DS darf jeder Spieler eine Karte auswählen. Dabei gewinnt die Map mit den meisten Stimmen. Sollte jeder der Spieler eine andere Map ausgewählt haben, entscheidet das Zufallsprinzip, auf welcher Karte virtuelles Blut fließen darf. Damit Ihr online identifizierbar seid, besitzt jeder Hunter eine Jagdlizenz, in der Schusserfolge, Lieblingswaffe, favorisierter Hunter uvm. vermerkt sind. Ein Rangsystem gibt es ebenfalls, der durch Sterne gekennzeichnet wird. Je mehr Matchs Ihr bestreitet, desto schneller erlangt Ihr Rangpunkte. Eine Neuerung stellt die Chatfunktion dar. Diese ist jedoch nur Freunden vorbehalten, die gegenseitig ihre Freundescodes getauscht haben. Es darf sowohl in schriftlicher Form gechattet werden oder neuerdings auch via Stimme. Drückt Ihr in der Auswahllobby die X-Taste könnt Ihr dank Mikrofon direkt mit euren Freund plaudern. Das Ganze soll dabei nicht als eine WiFi-Telefonie gehandhabt werden sondern dient vielmehr der Match-Besprechung. Ihr dürft sowohl vor als auch nach dem Match miteinander kommunizieren.
Im lokalen Multiplayer geht hingegen, abgesehen vom einzigen WiFi-Modus "Kampf", richtig die Post ab. In insgesamt sieben Modi dürft Ihr um die Wette schießen. Dabei auch teamunterstützende Modi wie beispielsweise Eroberung, welches einem Capture the Flag ähnelt. Anfangs dürft Ihr lediglich Samus Aran als Hunter wählen. Sobald Ihr im eigentlichem Spiel weitere Hunters begegnet seid und besiegt habt, schaltet Ihr diese automatisch auch im Hunter-Auswahlmenü im Multiplayer frei. Wie auch im Solopart gilt es auch im Multiplayer nützliche Items wie Energiekapseln, Missile-Packs oder U.M.-Packs einzusammeln. Je nach Modus findet man auch weitere Items wie die Spezifische Waffe, Tarnung, Zerstörung, Alternativ fatal oder Okolith. Alles in allem ist der Multiplayer -und Onlinemodus gut gelungen, auch wenn die WFC-Variante nicht ausbalanciert ist. Es gibt Hunters, die lediglich ein Schuss benötigen um den Gegner zu eliminieren. Als ein recht unfairer Hunter wird des Öfteren Trace angesehen. Zum einen kann er per Zoom-Funktion von weitem den Gegner erledigen. Zum anderen kann er sich, wenn er stehenbleibt, unsichtbar machen. Man stelle sich nun vor mit Samus Aran durch die Map zu laufen und urplötzlich mit einem Headshot getötet zu werden. Beim Respawn in der Arena durchstreift Ihr die komplette Arena, findet aber nirgends euren Gegner. Der Unsichtbare ist nämlich so schlau, dass er sein Punktestand verteidigen und keine Risiken eingehen möchte. Sicherlich eine überlegte Taktik, aber für viele, vor allem Neulinge, sehr ärgerlich da man kaum eine Chance hat, noch einen Sieg zu erlangen.
Nicht alles ist "galaktisch" gut
Mit Metroid Prime: Hunters feiert Samus Aran gekonnt einen exzellenten Auftritt auf Nintendos Neuem. Nicht nur die
Steuerung ist äußerst gut gelungen, auch wenn sie manchmal zu Krämpfen in den Händen führen kann. Auch von optischer
Seite kann man nicht viel meckern. Sicherlich hat man es nicht mit einer PlayStation Portable zu tun, somit sind auch
die teils pixeligen Objekte oder Gegenden zu verkraften. Dennoch erkennt man sofort, wie viel Liebe die Entwickler in das
Spiel gesteckt haben. Auch wenn die Entwickler stets das Genre als Adventure bezeichnen, erkennt man im neuesten Teil, dass
man eher auf die Action-Bahn gerutscht ist. Metroid Prime - Fans der ersten Minute werden sich sofort heimisch fühlen, müssen
sich jedoch etwas umgewöhnen, u.a. auch wegen des hohen Fokus auf Action. Vielen wird die zu lineare Story und generell die
Kürze des Singleplayers sehr schmerzen, deshalb sollte auch nicht direkt ein Vergleich mit den beiden Vorgängern wagen. Vielmehr
sollte man Metroid Prime: Hunters als ein eigenständiges Spiel ansehen, welches im Metroid Prime - Universum angesiedelt ist, sich
jedoch vom Inhalt her weit von den Vorgängern distanziert. Die VoiceChat-Funktion funktioniert im Multiplayer einwandfrei, leider nur
mit Freunden nutzbar. Generell ist der Multiplayer-Modus herausragend und macht seinen Namen dank zahlreichen Maps, sieben Spielmodi
und eine Menge Items seinen Namen ganze Ehre. Zudem ist die Filmclip-Galerie eine nette Dreingabe und fasst alle Miniclips, die man
im Spiel freischaltet, zusammen.
Die Integrierung von insgesamt sieben Kopfgeldjägern verdient zudem ein Extralob. Jeder Hunter hat seine Eigenschaften und Fähigkeiten, die letztlich von fundamentaler Wichtigkeit für das Gameplay sind. Man stelle sich einen Multiplayer vor, in dem nur Samus Aran wählbar ist - langweilig! Die Altvernative Form verpasst zudem allen Hunters einen individuellen Touch und letzten Endes kann jeder für sich entscheiden, welcher Kopfgeldjäger eher zur eigenen Person passt. Metroid Prime: Hunters beweist, dass Quantität wichtiger ist als Qualität. Wobei man hier erwähnen muss, dass beide Aspekte auf hohem Niveau sind!
Die Metroid - History

Mit der Metroid Prime - Reihe auf dem GameCube wurden die Fans zum ersten Mal in die Haut von Protagonistin Samus Aran gebeamt. Erstmalig in einem Metroid-Spiel darf der Spieler die Geschehnisse in der First-Person-Shooter Ansicht miterleben und erfährt noch intensiver, welche Gefahren in Wirklichkeit auf Samus Aran lauern. Mit einem eher mäßigem Erfolg in Japan und einem fulminaten Start in den USA und in Europa feierte Samus Aran ihr GameCube-Debüt. Nach mehr als ein Jahr nach den Ereignissen in Metroid Prime 2: Echoes beliefert Nintendo auch den Nintendo DS mit einem exklusiven Ableger der Reihe, von dessen Qualität wir uns schon zum Launch des neuen Handhelds anhand einer Demo überzeugen konnten. Seit kurzem steht nun auch die Vollversion in den Regalen der Elektrofachgeschäfte und hofft auf eure Unterstützung, die "ultimative Macht" zu finden.
Wie es schon im realen Leben des Öfteren der Fall ist, können einige Leute einfach nicht den Mund halten und müssen Vieles bekannt geben. Eine telepatische Nachricht, dessen Herkunft unbekannt ist, macht urplötzlich die Runde in der Galaxie und verkündet allen Kopfgeldjägern, dass im alimbischen Cluster die "ultimative Macht" ruht. Natürlich ist man von diesem imposanten Namen angetan und möchte das Teil auf alle Fälle haben. Schade, dass dabei die Nachbarn mitlauschen mussten und demnach auch denselben Wunsch entwickeln, das Teil ihr Eigen nennen zu dürfen. Ohne lange zu zögern schnappt man sich sein Raumschiff, fährt zur nächsten intergalaktischen Tankstelle und reist Richtung alimbischen Cluster, wo insgesamt vier Planten darauf warten erkundet zu werden. Leider haben die insgesamt sechs Hunters wohl nicht mit Samus Aran gerechnet, die ihnen auf der Reise des Öfteren Feuer unterm Hintern macht. Immerhin darf das unbekannte Relikt nicht in die falschen Händen geraten!
Sieben Hunters müsst Ihr sein







Diese sieben Hunters werden sich des Öfteren über den Weg laufen und auch Samus Aran wird die helle Freude haben, die netten Burschen kennenlernen zu dürfen. Das Treffen endet zwar immer damit, dass einer der beiden Hunters das Zeitliche segnen muss, aber das sollte keinesfalls ein Problem darstellen. Auch kann es vorkommen, dass sich schon zwei Hunters in einer Area bekämpfen und Samus Aran die lachende Dritte im Bunde ist, die einfach auf einen geeigneten Moment wartet um einzugreifen. Jeder Hunter unterscheidet sich, was nicht nur optisch der Fall ist. Alle haben eine unterschiedliche Lieblingswaffe, die je nach Einsatz verheerende Folgen haben kann. Zudem hat jeder Kopfgeldjäger die Gabe, sich in einer Alternativen Form zu verwandeln, die weitere Schmankerl im Petto haben. Samus Aran kann beispielsweise mit dem Morphball durch die Gegend rasen und Bomben legen, während hingegen Weavel sich teilen kann. Dabei übernimmt sein Unterkörper eine stationäre Schussanlage, während sein Oberkörper gemütlich durch die Gegend wandern kann, nützliche Items ergattert und die Protagonistin durch wirres hin -und herzischen verwirrt. Trace besitzt beispielsweise die Gabe, unsichtbar zu werden und dank einer Scharfschützenwaffen aus einer großen Entfernung dank zielgenauen Zoom einen Headshot zu erzielen.
The adventure must begin
Dreh -und Angelpunkt eures Abenteuers ist euer Raumschiff. Im Cockpit scannt Ihr das alimbische Cluster ab um neue, unbekannte
Planeten ausfindig zu machen, die Ihr dann später bereist. Zudem signalisiert euch eine Leiste am linken Rand, auf welche Hunters
Ihr auf den jeweiligen Planeten gestoßen seid. Habt Ihr ein Ziel anvisiert und beflogen, befindet Ihr euch weiterhin im
Cockpit, wo euch weitere, wichtige Informationen zur Verfügung stehen. Ihr dürft jederzeit speichern und um es deutlich auszudrücken,
Ihr könnt nur im Raumschiff euren Spielstand absichern, da sich nirgends auf den Planeten sonst Speicherstationen befinden.
Wollt Ihr demnach ein Spiel auf einem Planeten speichern, müsst Ihr stets bis zur Landestelle eures Vehikels gehen und
im Cockpit die Speicherfunktion nutzen. Zudem habt Ihr Zugriff auf die Datenbank, die ein Lexikon der Scanfortschritte
darstellt. Erneut kommt in eurem Abenteuer der Scan-Visor zum Einsatz, dank dessen Hilfe Ihr nach und nach mehr über die
Geschichte des alimbischen Clusters erfahrt und letztlich den Grund ihres Absterbens. Alle Fortschritte werden dann in
der Datenbank festgehalten und sind jederzeit aufrufbar. Auch Kreaturen, Symbole oder Portale erhalten einen Eintrag. Ebenfalls
ist an einigen Passagen der Scan-Visor dringend notwendig um weiterzukommen. Beispielsweise ist eine Tur verschlosen, die
sich einfach nicht öffnen lässt. Dank des Scan-Visors erfahrt Ihr augenblicklich, welche Waffe diese Tür entriegeln kann. Auch lassen
sich einige Schalterrätsel nur mit dem Scan-Visor erledigen und ein schneller Scan eures Gegners lässt euch sofort wissen,
wo und was seine Schachstelle ist. Ein weiterer Punkt im Cockpit lautet "Waffenauswahl". Hier dürft Ihr Samus Aran mit
eingesammelten Sub-Waffen der anderen Hunters ausrüsten. Der letzte anwählbarer Punkt sind die Optionen. Hier könnt Ihr den Sound
justieren, festlegen ob Ihr mit oder ohne Rumble Pak spielt und die Steuerungsvarianten definieren. Auch lässt sich
die Sensivität des Touchscreens einstellen und so die optimale "Mausgeschwindigkeit" festlegen.Zuvor seid Ihr in den Sternenarchiven unterwegs. Diese Raumstation wurde durch ein unbekanntes Objekt beschädigt und befindet sich in desolatem Zustand. Hier trefft Ihr zum ersten Mal auf einem Hunter, der es auf euer ergattertes Artefakt abgesehen hat. Sollte er siegen, wird euch das eingesammelte Artefakt entnommen und Ihr dürft fortan die Raumstation durchstreifen, bis Ihr ihn erneut begegnet und eine Revanche verlangt. In bekannter Metroid Prime - Manier wandert Ihr durch die Station, erledigt mit eurem Beam auftauchende Gegner, die Ihr zuvor scannen solltet, und macht euch auf die Suche der versteckten Artefakten und Okolithen. Insgesamt wollen acht Okolithen gefunden werden, die letztlich zur Entschlüsselung der "ultimativen Macht" vonnöten sind. Gelegentliche Schalter -und Türrätsel lassen sich ohne Weiteres dank des Scan-Visors behandeln. Solltet Ihr auf Türen treffen, die sich nicht öffnen lassen wollen, müsst Ihr später erneut die Station besuchen, nachdem Ihr die passende Waffe zum Entriegeln gefunden habt. Dieses hin -und herreisen zwischen Planeten und Stationen könnte euch auf Dauer auf den Keks gehen und teils Orientierungsprobleme hervorrufen. Später besucht Ihr den Außenposten Vesper und die Planeten Alinos und Arcterra.
Zocken, wie auf dem PC
Mit Metroid Prime: Hunters demonstriert Nintendo souverän wie eine gute FPS-Steuerung auf den Nintendo DS aussehen muss.
Hierbei wurden bei den Steuerungsvarianten auch Linkshänder berücksichtigen, die sich auf zwei exklusive Steuerungsmethoden freuen
dürfen. Entweder man spielt das Spiel lediglich mit den Aktionstasten des Nintendo DS oder nimmt zur schnelleren Reaktion
den Stylus zur Hand. Diese beiden Varianten wurden nun sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder integriert, sodass
wirklich jeder in den Genuss des Spiels kommen kann. Vor allem gegen die riesige Gegnerschar ist eine präzise Steuerung
dringend vonnöten. Ein Endgegner ist beispielsweise kaum zu schlagen, wenn Ihr nicht präzise auf seiner Schwachstelle schießt.
Wobei man hierbei erwähnen muss, dass die Endgegnerauswahl recht mager ausgefallen ist. Auf den insgesamt vier Orten trefft
Ihr vier Endgegner, die sich jedes Mal bei einem erneuten Besuch nur minimal unterscheiden. Meistens haben sie ein
Schutzschild verpasst bekommen, den es zu umgehen gilt - alles in allem jedoch eine einfache Angelegenheit. Unlogisch erscheint
die Nachsequenz: Man erhält vom Raumschiff die Warnung, dass der Planet oder die Raumstation in einem angegebenen Zeitlimit
evakuiert werden muss. Rein logisch betrachtet würde man an eine mögliche Explosion denken, die jedoch nicht in Aktion tritt.
Man hetzt demnach durch die Gegend, erledigt nebenbei Gegner und regt sich auf, dass die Türen mit Zeitverzögerung sich
öffnen und somit wichtige Sekunden verstreichen. Kaum hat man es geschafft, startet man das Raumschiff und düst davon. Wenn Ihr
zum Spaß nun sofort wieder auf den jeweiligen Planeten, wo Ihr zuvor wart, hinfliegt, sieht alles wie vor wenigen Sekunden aus."Zocken, wie auf den PC" trifft jedoch nicht nur von der Steuerung her gesehen zu. Dank der WiFi-Unterstützung dürft Ihr euch auch gegen bis zu vier weiteren Spieler auf der ganzen Welt duellieren. Leider ist im WiFi-Modus lediglich der Modus "Kampf" vorhanden, welches schlichtweg ein Deathmatch darstellt. Wie schon bei Mario Kart DS darf jeder Spieler eine Karte auswählen. Dabei gewinnt die Map mit den meisten Stimmen. Sollte jeder der Spieler eine andere Map ausgewählt haben, entscheidet das Zufallsprinzip, auf welcher Karte virtuelles Blut fließen darf. Damit Ihr online identifizierbar seid, besitzt jeder Hunter eine Jagdlizenz, in der Schusserfolge, Lieblingswaffe, favorisierter Hunter uvm. vermerkt sind. Ein Rangsystem gibt es ebenfalls, der durch Sterne gekennzeichnet wird. Je mehr Matchs Ihr bestreitet, desto schneller erlangt Ihr Rangpunkte. Eine Neuerung stellt die Chatfunktion dar. Diese ist jedoch nur Freunden vorbehalten, die gegenseitig ihre Freundescodes getauscht haben. Es darf sowohl in schriftlicher Form gechattet werden oder neuerdings auch via Stimme. Drückt Ihr in der Auswahllobby die X-Taste könnt Ihr dank Mikrofon direkt mit euren Freund plaudern. Das Ganze soll dabei nicht als eine WiFi-Telefonie gehandhabt werden sondern dient vielmehr der Match-Besprechung. Ihr dürft sowohl vor als auch nach dem Match miteinander kommunizieren.
Im lokalen Multiplayer geht hingegen, abgesehen vom einzigen WiFi-Modus "Kampf", richtig die Post ab. In insgesamt sieben Modi dürft Ihr um die Wette schießen. Dabei auch teamunterstützende Modi wie beispielsweise Eroberung, welches einem Capture the Flag ähnelt. Anfangs dürft Ihr lediglich Samus Aran als Hunter wählen. Sobald Ihr im eigentlichem Spiel weitere Hunters begegnet seid und besiegt habt, schaltet Ihr diese automatisch auch im Hunter-Auswahlmenü im Multiplayer frei. Wie auch im Solopart gilt es auch im Multiplayer nützliche Items wie Energiekapseln, Missile-Packs oder U.M.-Packs einzusammeln. Je nach Modus findet man auch weitere Items wie die Spezifische Waffe, Tarnung, Zerstörung, Alternativ fatal oder Okolith. Alles in allem ist der Multiplayer -und Onlinemodus gut gelungen, auch wenn die WFC-Variante nicht ausbalanciert ist. Es gibt Hunters, die lediglich ein Schuss benötigen um den Gegner zu eliminieren. Als ein recht unfairer Hunter wird des Öfteren Trace angesehen. Zum einen kann er per Zoom-Funktion von weitem den Gegner erledigen. Zum anderen kann er sich, wenn er stehenbleibt, unsichtbar machen. Man stelle sich nun vor mit Samus Aran durch die Map zu laufen und urplötzlich mit einem Headshot getötet zu werden. Beim Respawn in der Arena durchstreift Ihr die komplette Arena, findet aber nirgends euren Gegner. Der Unsichtbare ist nämlich so schlau, dass er sein Punktestand verteidigen und keine Risiken eingehen möchte. Sicherlich eine überlegte Taktik, aber für viele, vor allem Neulinge, sehr ärgerlich da man kaum eine Chance hat, noch einen Sieg zu erlangen.
Nicht alles ist "galaktisch" gut
Mit Metroid Prime: Hunters feiert Samus Aran gekonnt einen exzellenten Auftritt auf Nintendos Neuem. Nicht nur die
Steuerung ist äußerst gut gelungen, auch wenn sie manchmal zu Krämpfen in den Händen führen kann. Auch von optischer
Seite kann man nicht viel meckern. Sicherlich hat man es nicht mit einer PlayStation Portable zu tun, somit sind auch
die teils pixeligen Objekte oder Gegenden zu verkraften. Dennoch erkennt man sofort, wie viel Liebe die Entwickler in das
Spiel gesteckt haben. Auch wenn die Entwickler stets das Genre als Adventure bezeichnen, erkennt man im neuesten Teil, dass
man eher auf die Action-Bahn gerutscht ist. Metroid Prime - Fans der ersten Minute werden sich sofort heimisch fühlen, müssen
sich jedoch etwas umgewöhnen, u.a. auch wegen des hohen Fokus auf Action. Vielen wird die zu lineare Story und generell die
Kürze des Singleplayers sehr schmerzen, deshalb sollte auch nicht direkt ein Vergleich mit den beiden Vorgängern wagen. Vielmehr
sollte man Metroid Prime: Hunters als ein eigenständiges Spiel ansehen, welches im Metroid Prime - Universum angesiedelt ist, sich
jedoch vom Inhalt her weit von den Vorgängern distanziert. Die VoiceChat-Funktion funktioniert im Multiplayer einwandfrei, leider nur
mit Freunden nutzbar. Generell ist der Multiplayer-Modus herausragend und macht seinen Namen dank zahlreichen Maps, sieben Spielmodi
und eine Menge Items seinen Namen ganze Ehre. Zudem ist die Filmclip-Galerie eine nette Dreingabe und fasst alle Miniclips, die man
im Spiel freischaltet, zusammen.Die Integrierung von insgesamt sieben Kopfgeldjägern verdient zudem ein Extralob. Jeder Hunter hat seine Eigenschaften und Fähigkeiten, die letztlich von fundamentaler Wichtigkeit für das Gameplay sind. Man stelle sich einen Multiplayer vor, in dem nur Samus Aran wählbar ist - langweilig! Die Altvernative Form verpasst zudem allen Hunters einen individuellen Touch und letzten Endes kann jeder für sich entscheiden, welcher Kopfgeldjäger eher zur eigenen Person passt. Metroid Prime: Hunters beweist, dass Quantität wichtiger ist als Qualität. Wobei man hier erwähnen muss, dass beide Aspekte auf hohem Niveau sind!
Die Metroid - History

Gennaro Grippo meint...
Mit Metroid Prime Hunters liefert Entwickler NST einen erstklassigen Ego-Shooter für den Nintendo DS ab, der vor allem in grafischer und steuerungstechnischer Hinsicht glänzt. Leider konzentriert sich Metroid Prime Hunters mehr auf Action, statt seiner Adventure-Reihe treu zu bleiben. Und ist einmal das Geheimnis um die "ultimative Macht" gelüftet, bietet der Online-Modus genug Spielspaß um weiterhin am Nintendo DS zu fesseln. Kurz gesagt, Metroid Prime Hunters ist voll und ganz gelungen!
Mit Metroid Prime Hunters liefert Entwickler NST einen erstklassigen Ego-Shooter für den Nintendo DS ab, der vor allem in grafischer und steuerungstechnischer Hinsicht glänzt. Leider konzentriert sich Metroid Prime Hunters mehr auf Action, statt seiner Adventure-Reihe treu zu bleiben. Und ist einmal das Geheimnis um die "ultimative Macht" gelüftet, bietet der Online-Modus genug Spielspaß um weiterhin am Nintendo DS zu fesseln. Kurz gesagt, Metroid Prime Hunters ist voll und ganz gelungen!

GRAFIK
Wunderschöne 3D-Levels und atemberaubende Effekte, auch das Charakter -und Gegnerdesign sind ein Hingucker
Wunderschöne 3D-Levels und atemberaubende Effekte, auch das Charakter -und Gegnerdesign sind ein Hingucker

SOUND
Atmosphärische Musikuntermalung, die je nach Situation wechselt. Die Melodien wiederholen sich recht selten
Atmosphärische Musikuntermalung, die je nach Situation wechselt. Die Melodien wiederholen sich recht selten

BEDIENUNG
Unglaublich intuitive und einfache Steuerung per Touchscreen, für ein FPS optimal
Unglaublich intuitive und einfache Steuerung per Touchscreen, für ein FPS optimal

UMFANG
Umfangreiche Kampagne, noch umfangreicherer Mehrspieler-Modus mit Online-Anbindung und viel zu entdecken bzw scannen
Umfangreiche Kampagne, noch umfangreicherer Mehrspieler-Modus mit Online-Anbindung und viel zu entdecken bzw scannen
SPIELSPASS
Samus Aran zeigt sich von seiner besten Seite - die Demo hat zum Launch des Nintendo DS nicht zu wenig versprochen, ein toller FPS mit viel Umfang
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Samus Aran zeigt sich von seiner besten Seite - die Demo hat zum Launch des Nintendo DS nicht zu wenig versprochen, ein toller FPS mit viel Umfang
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel

Genre
Ego-Shooter
Entwickler
NST
Publisher
Nintendo
Releasedatum
05.05.2006
USK-Freigabe

» Weitere Infos zum Titel
Ego-Shooter
Entwickler
NST
Publisher
Nintendo
Releasedatum
05.05.2006
USK-Freigabe

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