Nanostray
Artikel verfasst von Heiko Ellinger am 26.06.2007
Shooter made in Germany
Deutschland ist ein Entwicklungsland im Bereich der Videospiele. Leider all zu selten schaffen es deutsche Titel, aus dem Mittelmaß hervorzustechen und auch international erfolgreich zu sein. Im Bereich der PC-Spiele ist dank Titeln wie „Gothic“ oder „Spellforce“ immerhin eine kleine Steigerung zu erkennen, auf dem Markt der Videospiele sieht das allerdings noch anders aus.
So ist es wenig verwunderlich, dass die Anzahl der deutschen Entwickler, die im Besitz eines Entwicklungs-Kits für den Dual Screen sind, sehr überschaubar ist. Neben dem kürzlich hinzugekommenen Radon Labs-Studio aus Berlin ist vor allem das Münchner Entwicklungsstudio Shin’en zu erwähnen, welches das erste Entwicklungs-Kit in Deutschland erhielt. Mittlerweile ist auch der erste Titel des Studios fertig geworden und steht nun zum Verkauf in den Ladenregalen. „Nanostray“, so der Titel des klassischen Shoot `em Ups, wurde gemeinsam mit Majesco und THQ vertrieben, ist aber trotz neuer Plattform keinesfalls Neuland für die Münchner. Diese entwickelten zuvor bereits die Genrevertreter „Iridion“ und „Iridion II“.
Kampf auf acht Planeten
Der Adventure-Modus des Sci-Fi-Shooters lässt Euch Eure Waffenfertigkeiten auf acht verschiedenen Planeten beweisen. Diese unterschieden sich in den landschaftlichen Begebenheiten, was sich auf Euer Raumschiff allerdings natürlich nicht auswirkt. Für optische Abwechslung ist dennoch gesorgt.
Im Gegensatz zu anderen Titeln des Genres könnt Ihr keine neuen Waffen aufsammeln. Stattdessen stehen Euch bereits zu Beginn vier Waffen mit je zwei Feuermodi zur Verfügung. Außerdem gibt es zusätzlich dazu für auswegslose Situationen noch Bomben. Der erste Feuermodus jeder Waffe ist zwar unbegrenzt nutzbar, allerdings dafür weniger stark. Der zweite Feuermodus ist um einiges stärker, muss aber durch das Einsammeln eines blauen Energiepakets wieder aufgefüllt werden. Mit einer Smartbombe könnt Ihr Euch kurzzeitig Luft verschaffen und alle Gegner auf dem Bildschirm auf einen Schlag erledigen. Diese Bomben habt Ihr aber nur stark begrenzt zur Verfügung. Die vier Waffen werden über den Touchscreen gewechselt, die Bomben per Tastendruck ausgelöst.
Am Ende eines Abschnittes wartet ein Bossgegner auf Euch. Diese sind in der Regel um einiges größer als Euer nun doch jämmerlich wirkendes Raumschiff. Um in diesem ungleichen Duell trotzdem Chancen zu haben, könnt Ihr Euch mit Druck auf den Touchscreen wichtige Informationen heranziehen. Dann bekommt Ihr auf dem Screen dauerhaft die besonderen Trefferzonen des Gegners angezeigt und könnt ihn so an der „Achilles-Ferse“ treffen und für ein schnelles Ende sorgen.
„Schnelles Ende“ ist zugleich auch die passende Bezeichnung für den gesamten Adventure-Modus. Diesen könnt Ihr nämlich in kürzester Zeit durchspielen und die Abschnitte sind dazu noch äußerst leicht. Und auch die weiteren Schwierigkeitsgrade sollten Profis nicht lange fordern. Doch glücklicherweise ist der Adventure-Modus nicht alles, was „Nanostray“ zu bieten hat. Im Arcade-Modus könnt Ihr alle bereits beendeten Abschnitte nochmals spielen und auf Highscore-Jagd gehen. Ist das Spiel in einem Level vorbei, bekommt Ihr einen Code übermittelt. Das Besondere daran: auf der offiziellen Homepage www.nanostray.com könnt Ihr eben diesen Code eintragen und Euch so in eine internationale Highscore-Liste eintragen.
So leicht der Adventure-Modus, so schwer die Prüfungen. 22 Aufgaben warten auf Euch, bei denen Ihr beispielsweise eine bestimmte Punktzahl erreichen müsst. Die Ziele sind teilweise äußerst hochgesteckt. Der Lohn für die Mühen sind Grafiken, Modelle und Lieder aus dem Spiel, die Ihr Euch fortan bequem anschauen beziehungsweise anhören könnt.
Kein Fall für Weicheier
Wer hohe Punktzahlen erreichen will, sollte nicht nur möglichst viele Gegner erledigen und selbst jedes Leben behüten. Stattdessen bewertet das Spiel auch, wie oft Ihr Dauerfeuer verwendet oder die Smartbomben einsetzt. Umso weniger Ihr davon Gebrauch macht, desto besser für Eure Statistik.
Zusätzlich zu dem Einzelspieler-Modus gibt es auch noch einen Download-Play Multiplayer für zwei Spieler. Dieser bietet verschiedene Optionen, wie etwa verschiedene Zeitlimits. In der vorgegebenen Zeit müssen die Spieler dann im gleichen Level die meisten Punkte sammeln oder etwa die meisten Münzen sammeln.
Grafisch gehört Nanostray zu dem Besten, was der Nintendo DS zu bieten hat. Massig Gegner auf dem Bildschirm, dazu voll animierte Hintergründe und tolle Waffeneffekte. Shin’en hat es geschafft, auch mit dem Dual Screen beeindrucken zu können. Dabei unterstützt wird die optische Pracht von tollen Soundeffekten und netter Hintergrundmusik, der allerdings der Wiedererkennungswert fehlt.
Die speziellen Funktionen des Dual Screen nutzt „Nanostray“ zwar nur bedingt, dies tut dem Spielspaß aber keinen Abbruch. Lediglich eine Alternative Auswahlmöglichkeit der Waffe wäre wünschenswert gewesen, kann es doch in hektischen Situationen mal zu Problemen führen, wenn man die Waffe schnell wechseln muss.
Deutschland ist ein Entwicklungsland im Bereich der Videospiele. Leider all zu selten schaffen es deutsche Titel, aus dem Mittelmaß hervorzustechen und auch international erfolgreich zu sein. Im Bereich der PC-Spiele ist dank Titeln wie „Gothic“ oder „Spellforce“ immerhin eine kleine Steigerung zu erkennen, auf dem Markt der Videospiele sieht das allerdings noch anders aus.
So ist es wenig verwunderlich, dass die Anzahl der deutschen Entwickler, die im Besitz eines Entwicklungs-Kits für den Dual Screen sind, sehr überschaubar ist. Neben dem kürzlich hinzugekommenen Radon Labs-Studio aus Berlin ist vor allem das Münchner Entwicklungsstudio Shin’en zu erwähnen, welches das erste Entwicklungs-Kit in Deutschland erhielt. Mittlerweile ist auch der erste Titel des Studios fertig geworden und steht nun zum Verkauf in den Ladenregalen. „Nanostray“, so der Titel des klassischen Shoot `em Ups, wurde gemeinsam mit Majesco und THQ vertrieben, ist aber trotz neuer Plattform keinesfalls Neuland für die Münchner. Diese entwickelten zuvor bereits die Genrevertreter „Iridion“ und „Iridion II“.
Kampf auf acht Planeten
Der Adventure-Modus des Sci-Fi-Shooters lässt Euch Eure Waffenfertigkeiten auf acht verschiedenen Planeten beweisen. Diese unterschieden sich in den landschaftlichen Begebenheiten, was sich auf Euer Raumschiff allerdings natürlich nicht auswirkt. Für optische Abwechslung ist dennoch gesorgt.
Im Gegensatz zu anderen Titeln des Genres könnt Ihr keine neuen Waffen aufsammeln. Stattdessen stehen Euch bereits zu Beginn vier Waffen mit je zwei Feuermodi zur Verfügung. Außerdem gibt es zusätzlich dazu für auswegslose Situationen noch Bomben. Der erste Feuermodus jeder Waffe ist zwar unbegrenzt nutzbar, allerdings dafür weniger stark. Der zweite Feuermodus ist um einiges stärker, muss aber durch das Einsammeln eines blauen Energiepakets wieder aufgefüllt werden. Mit einer Smartbombe könnt Ihr Euch kurzzeitig Luft verschaffen und alle Gegner auf dem Bildschirm auf einen Schlag erledigen. Diese Bomben habt Ihr aber nur stark begrenzt zur Verfügung. Die vier Waffen werden über den Touchscreen gewechselt, die Bomben per Tastendruck ausgelöst.
Am Ende eines Abschnittes wartet ein Bossgegner auf Euch. Diese sind in der Regel um einiges größer als Euer nun doch jämmerlich wirkendes Raumschiff. Um in diesem ungleichen Duell trotzdem Chancen zu haben, könnt Ihr Euch mit Druck auf den Touchscreen wichtige Informationen heranziehen. Dann bekommt Ihr auf dem Screen dauerhaft die besonderen Trefferzonen des Gegners angezeigt und könnt ihn so an der „Achilles-Ferse“ treffen und für ein schnelles Ende sorgen.
„Schnelles Ende“ ist zugleich auch die passende Bezeichnung für den gesamten Adventure-Modus. Diesen könnt Ihr nämlich in kürzester Zeit durchspielen und die Abschnitte sind dazu noch äußerst leicht. Und auch die weiteren Schwierigkeitsgrade sollten Profis nicht lange fordern. Doch glücklicherweise ist der Adventure-Modus nicht alles, was „Nanostray“ zu bieten hat. Im Arcade-Modus könnt Ihr alle bereits beendeten Abschnitte nochmals spielen und auf Highscore-Jagd gehen. Ist das Spiel in einem Level vorbei, bekommt Ihr einen Code übermittelt. Das Besondere daran: auf der offiziellen Homepage www.nanostray.com könnt Ihr eben diesen Code eintragen und Euch so in eine internationale Highscore-Liste eintragen.
So leicht der Adventure-Modus, so schwer die Prüfungen. 22 Aufgaben warten auf Euch, bei denen Ihr beispielsweise eine bestimmte Punktzahl erreichen müsst. Die Ziele sind teilweise äußerst hochgesteckt. Der Lohn für die Mühen sind Grafiken, Modelle und Lieder aus dem Spiel, die Ihr Euch fortan bequem anschauen beziehungsweise anhören könnt.
Kein Fall für Weicheier
Wer hohe Punktzahlen erreichen will, sollte nicht nur möglichst viele Gegner erledigen und selbst jedes Leben behüten. Stattdessen bewertet das Spiel auch, wie oft Ihr Dauerfeuer verwendet oder die Smartbomben einsetzt. Umso weniger Ihr davon Gebrauch macht, desto besser für Eure Statistik.
Zusätzlich zu dem Einzelspieler-Modus gibt es auch noch einen Download-Play Multiplayer für zwei Spieler. Dieser bietet verschiedene Optionen, wie etwa verschiedene Zeitlimits. In der vorgegebenen Zeit müssen die Spieler dann im gleichen Level die meisten Punkte sammeln oder etwa die meisten Münzen sammeln.
Grafisch gehört Nanostray zu dem Besten, was der Nintendo DS zu bieten hat. Massig Gegner auf dem Bildschirm, dazu voll animierte Hintergründe und tolle Waffeneffekte. Shin’en hat es geschafft, auch mit dem Dual Screen beeindrucken zu können. Dabei unterstützt wird die optische Pracht von tollen Soundeffekten und netter Hintergrundmusik, der allerdings der Wiedererkennungswert fehlt.
Die speziellen Funktionen des Dual Screen nutzt „Nanostray“ zwar nur bedingt, dies tut dem Spielspaß aber keinen Abbruch. Lediglich eine Alternative Auswahlmöglichkeit der Waffe wäre wünschenswert gewesen, kann es doch in hektischen Situationen mal zu Problemen führen, wenn man die Waffe schnell wechseln muss.
Heiko Ellinger meint...
Shooter made in Germany
Deutschland ist ein Entwicklungsland im Bereich der Videospiele. Leider all zu selten schaffen es deutsche Titel, aus dem Mittelmaß hervorzustechen und auch international erfolgreich zu sein. Im Bereich der PC-Spiele ist dank Titeln wie „Gothic“ oder „Spellforce“ immerhin eine kleine Steigerung zu erkennen, auf dem Markt der Videospiele sieht das allerdings noch anders aus.
So ist es wenig verwunderlich, dass die Anzahl der deutschen Entwickler, die im Besitz eines Entwicklungs-Kits für den Dual Screen sind, sehr überschaubar ist. Neben dem kürzlich hinzugekommenen Radon Labs-Studio aus Berlin ist vor allem das Münchner Entwicklungsstudio Shin’en zu erwähnen, welches das erste Entwicklungs-Kit in Deutschland erhielt. Mittlerweile ist auch der erste Titel des Studios fertig geworden und steht nun zum Verkauf in den Ladenregalen. „Nanostray“, so der Titel des klassischen Shoot `em Ups, wurde gemeinsam mit Majesco und THQ vertrieben, ist aber trotz neuer Plattform keinesfalls Neuland für die Münchner. Diese entwickelten zuvor bereits die Genrevertreter „Iridion“ und „Iridion II“.
Kampf auf acht Planeten
Der Adventure-Modus des Sci-Fi-Shooters lässt Euch Eure Waffenfertigkeiten auf acht verschiedenen Planeten beweisen. Diese unterschieden sich in den landschaftlichen Begebenheiten, was sich auf Euer Raumschiff allerdings natürlich nicht auswirkt. Für optische Abwechslung ist dennoch gesorgt.
Im Gegensatz zu anderen Titeln des Genres könnt Ihr keine neuen Waffen aufsammeln. Stattdessen stehen Euch bereits zu Beginn vier Waffen mit je zwei Feuermodi zur Verfügung. Außerdem gibt es zusätzlich dazu für auswegslose Situationen noch Bomben. Der erste Feuermodus jeder Waffe ist zwar unbegrenzt nutzbar, allerdings dafür weniger stark. Der zweite Feuermodus ist um einiges stärker, muss aber durch das Einsammeln eines blauen Energiepakets wieder aufgefüllt werden. Mit einer Smartbombe könnt Ihr Euch kurzzeitig Luft verschaffen und alle Gegner auf dem Bildschirm auf einen Schlag erledigen. Diese Bomben habt Ihr aber nur stark begrenzt zur Verfügung. Die vier Waffen werden über den Touchscreen gewechselt, die Bomben per Tastendruck ausgelöst.
Am Ende eines Abschnittes wartet ein Bossgegner auf Euch. Diese sind in der Regel um einiges größer als Euer nun doch jämmerlich wirkendes Raumschiff. Um in diesem ungleichen Duell trotzdem Chancen zu haben, könnt Ihr Euch mit Druck auf den Touchscreen wichtige Informationen heranziehen. Dann bekommt Ihr auf dem Screen dauerhaft die besonderen Trefferzonen des Gegners angezeigt und könnt ihn so an der „Achilles-Ferse“ treffen und für ein schnelles Ende sorgen.
„Schnelles Ende“ ist zugleich auch die passende Bezeichnung für den gesamten Adventure-Modus. Diesen könnt Ihr nämlich in kürzester Zeit durchspielen und die Abschnitte sind dazu noch äußerst leicht. Und auch die weiteren Schwierigkeitsgrade sollten Profis nicht lange fordern. Doch glücklicherweise ist der Adventure-Modus nicht alles, was „Nanostray“ zu bieten hat. Im Arcade-Modus könnt Ihr alle bereits beendeten Abschnitte nochmals spielen und auf Highscore-Jagd gehen. Ist das Spiel in einem Level vorbei, bekommt Ihr einen Code übermittelt. Das Besondere daran: auf der offiziellen Homepage www.nanostray.com könnt Ihr eben diesen Code eintragen und Euch so in eine internationale Highscore-Liste eintragen.
So leicht der Adventure-Modus, so schwer die Prüfungen. 22 Aufgaben warten auf Euch, bei denen Ihr beispielsweise eine bestimmte Punktzahl erreichen müsst. Die Ziele sind teilweise äußerst hochgesteckt. Der Lohn für die Mühen sind Grafiken, Modelle und Lieder aus dem Spiel, die Ihr Euch fortan bequem anschauen beziehungsweise anhören könnt.
Kein Fall für Weicheier
Wer hohe Punktzahlen erreichen will, sollte nicht nur möglichst viele Gegner erledigen und selbst jedes Leben behüten. Stattdessen bewertet das Spiel auch, wie oft Ihr Dauerfeuer verwendet oder die Smartbomben einsetzt. Umso weniger Ihr davon Gebrauch macht, desto besser für Eure Statistik.
Zusätzlich zu dem Einzelspieler-Modus gibt es auch noch einen Download-Play Multiplayer für zwei Spieler. Dieser bietet verschiedene Optionen, wie etwa verschiedene Zeitlimits. In der vorgegebenen Zeit müssen die Spieler dann im gleichen Level die meisten Punkte sammeln oder etwa die meisten Münzen sammeln.
Grafisch gehört Nanostray zu dem Besten, was der Nintendo DS zu bieten hat. Massig Gegner auf dem Bildschirm, dazu voll animierte Hintergründe und tolle Waffeneffekte. Shin’en hat es geschafft, auch mit dem Dual Screen beeindrucken zu können. Dabei unterstützt wird die optische Pracht von tollen Soundeffekten und netter Hintergrundmusik, der allerdings der Wiedererkennungswert fehlt.
Die speziellen Funktionen des Dual Screen nutzt „Nanostray“ zwar nur bedingt, dies tut dem Spielspaß aber keinen Abbruch. Lediglich eine Alternative Auswahlmöglichkeit der Waffe wäre wünschenswert gewesen, kann es doch in hektischen Situationen mal zu Problemen führen, wenn man die Waffe schnell wechseln muss.
Shooter made in Germany
Deutschland ist ein Entwicklungsland im Bereich der Videospiele. Leider all zu selten schaffen es deutsche Titel, aus dem Mittelmaß hervorzustechen und auch international erfolgreich zu sein. Im Bereich der PC-Spiele ist dank Titeln wie „Gothic“ oder „Spellforce“ immerhin eine kleine Steigerung zu erkennen, auf dem Markt der Videospiele sieht das allerdings noch anders aus.
So ist es wenig verwunderlich, dass die Anzahl der deutschen Entwickler, die im Besitz eines Entwicklungs-Kits für den Dual Screen sind, sehr überschaubar ist. Neben dem kürzlich hinzugekommenen Radon Labs-Studio aus Berlin ist vor allem das Münchner Entwicklungsstudio Shin’en zu erwähnen, welches das erste Entwicklungs-Kit in Deutschland erhielt. Mittlerweile ist auch der erste Titel des Studios fertig geworden und steht nun zum Verkauf in den Ladenregalen. „Nanostray“, so der Titel des klassischen Shoot `em Ups, wurde gemeinsam mit Majesco und THQ vertrieben, ist aber trotz neuer Plattform keinesfalls Neuland für die Münchner. Diese entwickelten zuvor bereits die Genrevertreter „Iridion“ und „Iridion II“.
Kampf auf acht Planeten
Der Adventure-Modus des Sci-Fi-Shooters lässt Euch Eure Waffenfertigkeiten auf acht verschiedenen Planeten beweisen. Diese unterschieden sich in den landschaftlichen Begebenheiten, was sich auf Euer Raumschiff allerdings natürlich nicht auswirkt. Für optische Abwechslung ist dennoch gesorgt.
Im Gegensatz zu anderen Titeln des Genres könnt Ihr keine neuen Waffen aufsammeln. Stattdessen stehen Euch bereits zu Beginn vier Waffen mit je zwei Feuermodi zur Verfügung. Außerdem gibt es zusätzlich dazu für auswegslose Situationen noch Bomben. Der erste Feuermodus jeder Waffe ist zwar unbegrenzt nutzbar, allerdings dafür weniger stark. Der zweite Feuermodus ist um einiges stärker, muss aber durch das Einsammeln eines blauen Energiepakets wieder aufgefüllt werden. Mit einer Smartbombe könnt Ihr Euch kurzzeitig Luft verschaffen und alle Gegner auf dem Bildschirm auf einen Schlag erledigen. Diese Bomben habt Ihr aber nur stark begrenzt zur Verfügung. Die vier Waffen werden über den Touchscreen gewechselt, die Bomben per Tastendruck ausgelöst.
Am Ende eines Abschnittes wartet ein Bossgegner auf Euch. Diese sind in der Regel um einiges größer als Euer nun doch jämmerlich wirkendes Raumschiff. Um in diesem ungleichen Duell trotzdem Chancen zu haben, könnt Ihr Euch mit Druck auf den Touchscreen wichtige Informationen heranziehen. Dann bekommt Ihr auf dem Screen dauerhaft die besonderen Trefferzonen des Gegners angezeigt und könnt ihn so an der „Achilles-Ferse“ treffen und für ein schnelles Ende sorgen.
„Schnelles Ende“ ist zugleich auch die passende Bezeichnung für den gesamten Adventure-Modus. Diesen könnt Ihr nämlich in kürzester Zeit durchspielen und die Abschnitte sind dazu noch äußerst leicht. Und auch die weiteren Schwierigkeitsgrade sollten Profis nicht lange fordern. Doch glücklicherweise ist der Adventure-Modus nicht alles, was „Nanostray“ zu bieten hat. Im Arcade-Modus könnt Ihr alle bereits beendeten Abschnitte nochmals spielen und auf Highscore-Jagd gehen. Ist das Spiel in einem Level vorbei, bekommt Ihr einen Code übermittelt. Das Besondere daran: auf der offiziellen Homepage www.nanostray.com könnt Ihr eben diesen Code eintragen und Euch so in eine internationale Highscore-Liste eintragen.
So leicht der Adventure-Modus, so schwer die Prüfungen. 22 Aufgaben warten auf Euch, bei denen Ihr beispielsweise eine bestimmte Punktzahl erreichen müsst. Die Ziele sind teilweise äußerst hochgesteckt. Der Lohn für die Mühen sind Grafiken, Modelle und Lieder aus dem Spiel, die Ihr Euch fortan bequem anschauen beziehungsweise anhören könnt.
Kein Fall für Weicheier
Wer hohe Punktzahlen erreichen will, sollte nicht nur möglichst viele Gegner erledigen und selbst jedes Leben behüten. Stattdessen bewertet das Spiel auch, wie oft Ihr Dauerfeuer verwendet oder die Smartbomben einsetzt. Umso weniger Ihr davon Gebrauch macht, desto besser für Eure Statistik.
Zusätzlich zu dem Einzelspieler-Modus gibt es auch noch einen Download-Play Multiplayer für zwei Spieler. Dieser bietet verschiedene Optionen, wie etwa verschiedene Zeitlimits. In der vorgegebenen Zeit müssen die Spieler dann im gleichen Level die meisten Punkte sammeln oder etwa die meisten Münzen sammeln.
Grafisch gehört Nanostray zu dem Besten, was der Nintendo DS zu bieten hat. Massig Gegner auf dem Bildschirm, dazu voll animierte Hintergründe und tolle Waffeneffekte. Shin’en hat es geschafft, auch mit dem Dual Screen beeindrucken zu können. Dabei unterstützt wird die optische Pracht von tollen Soundeffekten und netter Hintergrundmusik, der allerdings der Wiedererkennungswert fehlt.
Die speziellen Funktionen des Dual Screen nutzt „Nanostray“ zwar nur bedingt, dies tut dem Spielspaß aber keinen Abbruch. Lediglich eine Alternative Auswahlmöglichkeit der Waffe wäre wünschenswert gewesen, kann es doch in hektischen Situationen mal zu Problemen führen, wenn man die Waffe schnell wechseln muss.

GRAFIK
Sehr hübsches und effektgeladenes Spektakel.
Sehr hübsches und effektgeladenes Spektakel.

SOUND
Passende Soundkulisse zum kompromisslosen Spielgeschehen.
Passende Soundkulisse zum kompromisslosen Spielgeschehen.

BEDIENUNG
Ordentliche Bedienung ohne besondere Schwächen.
Ordentliche Bedienung ohne besondere Schwächen.

UMFANG
Nicht nur alleine, sondern auch zu zweit darf scharf geschossen werden.
Nicht nur alleine, sondern auch zu zweit darf scharf geschossen werden.
SPIELSPASS
Gelungener Shooter aus deutschen Landen.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Gelungener Shooter aus deutschen Landen.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel