Viewtiful Joe Double Trouble
Artikel verfasst von Heiko Ellinger am 26.06.2007
V wie Viewtiful!
Auf dem GameCube begann die Erfolgsgeschichte von Viewtiful Joe. Mit zwei Episoden und in Kürze sogar einem Beat `em Up konnten beziehungsweise können die Spieler das Schicksal des Helden von Capcom hautnah miterleben. Ein Schuss Ironie, Superkräfte, massig Gegner und viele Rätsel. So sieht Viewtiful Joe auf dem Cube aus. Grund genug für Capcom, auch Nintendos Dual Screen mit einem Abenteuer des Superhelden zu beglücken. Der Titel hört auf den Namen „Viewtiful Joe: Double Trouble!“ und bringt ein neues Gesicht in das Universum um Joe, Captain Blue und Silvia.
Jasmin, Joes Schwester, hat sich hohe Ziele gesteckt. Sie will, im Gegensatz zu ihrem Bruder aktiv im Film mitwirken. Die aufstrebende Schauspielerin scheint auch erste Erfolge feiern zu dürfen, darf sie doch in einem neuen Streifen um die Abenteuer des Captain Blue eine tragende Rolle spielen. Leider werden die Dreharbeiten durch die Schergen der Armee der Madow gestört, als diese die Filmrolle zum gerade angesprochenen Film stehlen. Nun ist es an Joe, wieder in das Kostüm des Superhelden Viewtiful Joe zu schlüpfen und die Filmrolle wieder sicher zurück zu bringen. Zusammen mit Jasmin begibt er sich fortan auf die Jagd und Ihr seid mittendrin.
Bevor Ihr Euch das erste Mal mit Joe bewegen könnt, müsst Ihr in der lagen ersten Zwischensequenz allerdings schon einmal aktiv werden. Die einzelnen Szenen müsst Ihr nämlich per Touchscreen nach oben ziehen, um so die Sequenz weiter laufen zu lassen.
V wie VFX!
Sechs Welten warten auf Euch in „Viewtiful Joe: Double Trouble!“. Diese sind wiederum in einzelne Abschnitte unterteilt, so dass Ihr zwischendurch die Möglichkeit habt zu speichern. Die Levelabschnitte stehen denen der Heimkonsolen-Fassungen in Nichts nach. Knackig schwere Bossgegner gibt es natürlich auch. Sechs Welten hört sich zunächst wenig an und dem ist leider in der Praxis auch so. All zu lange wird Euch das neuste Abenteuer von Joe nicht beschäftigen und auch der Wiederspielwert ist gegenüber den anderen Versionen sehr gering, mangels freispielbarer Extras. Was aber in der Spielzeit geboten wird, ist erneut oberste Klasse.
Beim Leveldesign nichts Neues und ebenso verhält es sich mit den typischen Gegnern im Spiel. Die altbekannten und durchgedrehten Clowns sind vor allem zu Beginn die Hauptgegner von Viewtiful Joe. In vielen Abschnitten müsst Ihr eine bestimmte Anzahl an Gegnern verdreschen, um im Spiel weiterzukommen.
Einige Gegner müsst Ihr mit Hilfe Eurer VFX-Fähigkeiten besiegen. Spieler der Vorgänger kennen diese Superhelden-Fähigkeiten natürlich bereits. Hierdurch konnte man in den Heimkonsolen-Versionen etwa die Zeit verlangsamen oder aber das Gegenteil bewirken. Und erstere Möglichkeit hat es auch in „Viewtiful Joe: Double Trouble!“ geschafft. So könnt Ihr wie gehabt das Spielgeschehen in die Slow-Motion bringen, um so die Gegner ganz in Ruhe bearbeiten zu können. Außerdem könnt Ihr so Angriffen leichter ausweichen und Geschosse von Gegnern zurückschlagen.
Darüber hinaus haben es aber natürlich auch viele neue VFX-Attacken in das Spiel geschafft. Drückt Ihr beispielsweise die rechte Schultertaste und „kratzt“ dann über den Touchscreen, fallen Gegenstände auf die umherstehenden Gegner herunter und richten großen Schaden an. Mit VFX-Teilen lässt sich der Touchscreen in zwei gleich große Teile halbieren. Den oberen Teil könnt Ihr dann verschieben, um Joe so neue Wege zu eröffnen.
Die weiteren neuen Fähigkeiten sind ebenfalls ganz auf den Touchscreen ausgelegt. Allerdings möchte ich Euch diese nun nicht vorweg nehmen. Sie dienen allerdings zum Großteil dem Lösen der zahlreichen Rätsel, die sich mit den Action-Passagen abwechseln.
V wie Vantastisch
Kombos werden in „Viewtiful Joe: Double Trouble!“ reich entlohnt. Für jede gelungene Schlagfolge gibt es wertvolle V-Punkte auf das Konto gutgeschrieben. Diese Punkte könnt Ihr wiederum in bestimmten Abständen nach Abschluss einer Zone für neue Fähigkeiten oder etwa die Erhöhung der Lebensenergie eintauschen. Durch diesen kleinen Rollenspiel-Einschlag entwickelt sich Joe im Verlaufe des Abenteuers immer weiter.
Schon auf den Heimkonsolen sorgte Viewtiful Joe nicht nur durch das tolle und unverbrauchte Gameplay für Aussehen. Mindestens genauso überzeugend war der grafische Stil des Spiels, den man so bis dahin noch nie gesehen hatte. Der Cell-Shading Look, schon frisch und optisch hervorragend auf den Heimkonsolen wurde auch für „Viewtiful Joe: Double Trouble!“ verwendet. Und dass der Dual Screen mit Cell-Shading problemlos zu recht kommt, hat bereits „Tony Hawk’s American Sk8land“ bewiesen.
Auch auf dem Dual Screen läuft die Action immer ruckelfrei ab, allerdings tummeln sich hier in der Regel deutlich weniger auf dem Bildschirm als bei den „großen“ Versionen. Auf dem Topscreen seht Ihr Joe übrigens jederzeit in Großaufnahme.
Der Sound ist vergleichbar mit den anderen Titeln der Reihe. Joe unterstützt seine typischen Posen mit typischen Sprüchen, die Gegner zerspringen soundtechnisch effektvoll. Auf Grund der technischen Begrenzungen des Dual Screens muss man aber auf Sprachausgabe in den Zwischensequenzen verzichten und sich mit Textboxen zufrieden geben, weshalb der Sound gegenüber dem grafischen Gesamtbild doch etwas abfällt.
Auf dem GameCube begann die Erfolgsgeschichte von Viewtiful Joe. Mit zwei Episoden und in Kürze sogar einem Beat `em Up konnten beziehungsweise können die Spieler das Schicksal des Helden von Capcom hautnah miterleben. Ein Schuss Ironie, Superkräfte, massig Gegner und viele Rätsel. So sieht Viewtiful Joe auf dem Cube aus. Grund genug für Capcom, auch Nintendos Dual Screen mit einem Abenteuer des Superhelden zu beglücken. Der Titel hört auf den Namen „Viewtiful Joe: Double Trouble!“ und bringt ein neues Gesicht in das Universum um Joe, Captain Blue und Silvia.
Jasmin, Joes Schwester, hat sich hohe Ziele gesteckt. Sie will, im Gegensatz zu ihrem Bruder aktiv im Film mitwirken. Die aufstrebende Schauspielerin scheint auch erste Erfolge feiern zu dürfen, darf sie doch in einem neuen Streifen um die Abenteuer des Captain Blue eine tragende Rolle spielen. Leider werden die Dreharbeiten durch die Schergen der Armee der Madow gestört, als diese die Filmrolle zum gerade angesprochenen Film stehlen. Nun ist es an Joe, wieder in das Kostüm des Superhelden Viewtiful Joe zu schlüpfen und die Filmrolle wieder sicher zurück zu bringen. Zusammen mit Jasmin begibt er sich fortan auf die Jagd und Ihr seid mittendrin.
Bevor Ihr Euch das erste Mal mit Joe bewegen könnt, müsst Ihr in der lagen ersten Zwischensequenz allerdings schon einmal aktiv werden. Die einzelnen Szenen müsst Ihr nämlich per Touchscreen nach oben ziehen, um so die Sequenz weiter laufen zu lassen.
V wie VFX!
Sechs Welten warten auf Euch in „Viewtiful Joe: Double Trouble!“. Diese sind wiederum in einzelne Abschnitte unterteilt, so dass Ihr zwischendurch die Möglichkeit habt zu speichern. Die Levelabschnitte stehen denen der Heimkonsolen-Fassungen in Nichts nach. Knackig schwere Bossgegner gibt es natürlich auch. Sechs Welten hört sich zunächst wenig an und dem ist leider in der Praxis auch so. All zu lange wird Euch das neuste Abenteuer von Joe nicht beschäftigen und auch der Wiederspielwert ist gegenüber den anderen Versionen sehr gering, mangels freispielbarer Extras. Was aber in der Spielzeit geboten wird, ist erneut oberste Klasse.
Beim Leveldesign nichts Neues und ebenso verhält es sich mit den typischen Gegnern im Spiel. Die altbekannten und durchgedrehten Clowns sind vor allem zu Beginn die Hauptgegner von Viewtiful Joe. In vielen Abschnitten müsst Ihr eine bestimmte Anzahl an Gegnern verdreschen, um im Spiel weiterzukommen.
Einige Gegner müsst Ihr mit Hilfe Eurer VFX-Fähigkeiten besiegen. Spieler der Vorgänger kennen diese Superhelden-Fähigkeiten natürlich bereits. Hierdurch konnte man in den Heimkonsolen-Versionen etwa die Zeit verlangsamen oder aber das Gegenteil bewirken. Und erstere Möglichkeit hat es auch in „Viewtiful Joe: Double Trouble!“ geschafft. So könnt Ihr wie gehabt das Spielgeschehen in die Slow-Motion bringen, um so die Gegner ganz in Ruhe bearbeiten zu können. Außerdem könnt Ihr so Angriffen leichter ausweichen und Geschosse von Gegnern zurückschlagen.
Darüber hinaus haben es aber natürlich auch viele neue VFX-Attacken in das Spiel geschafft. Drückt Ihr beispielsweise die rechte Schultertaste und „kratzt“ dann über den Touchscreen, fallen Gegenstände auf die umherstehenden Gegner herunter und richten großen Schaden an. Mit VFX-Teilen lässt sich der Touchscreen in zwei gleich große Teile halbieren. Den oberen Teil könnt Ihr dann verschieben, um Joe so neue Wege zu eröffnen.
Die weiteren neuen Fähigkeiten sind ebenfalls ganz auf den Touchscreen ausgelegt. Allerdings möchte ich Euch diese nun nicht vorweg nehmen. Sie dienen allerdings zum Großteil dem Lösen der zahlreichen Rätsel, die sich mit den Action-Passagen abwechseln.
V wie Vantastisch
Kombos werden in „Viewtiful Joe: Double Trouble!“ reich entlohnt. Für jede gelungene Schlagfolge gibt es wertvolle V-Punkte auf das Konto gutgeschrieben. Diese Punkte könnt Ihr wiederum in bestimmten Abständen nach Abschluss einer Zone für neue Fähigkeiten oder etwa die Erhöhung der Lebensenergie eintauschen. Durch diesen kleinen Rollenspiel-Einschlag entwickelt sich Joe im Verlaufe des Abenteuers immer weiter.
Schon auf den Heimkonsolen sorgte Viewtiful Joe nicht nur durch das tolle und unverbrauchte Gameplay für Aussehen. Mindestens genauso überzeugend war der grafische Stil des Spiels, den man so bis dahin noch nie gesehen hatte. Der Cell-Shading Look, schon frisch und optisch hervorragend auf den Heimkonsolen wurde auch für „Viewtiful Joe: Double Trouble!“ verwendet. Und dass der Dual Screen mit Cell-Shading problemlos zu recht kommt, hat bereits „Tony Hawk’s American Sk8land“ bewiesen.
Auch auf dem Dual Screen läuft die Action immer ruckelfrei ab, allerdings tummeln sich hier in der Regel deutlich weniger auf dem Bildschirm als bei den „großen“ Versionen. Auf dem Topscreen seht Ihr Joe übrigens jederzeit in Großaufnahme.
Der Sound ist vergleichbar mit den anderen Titeln der Reihe. Joe unterstützt seine typischen Posen mit typischen Sprüchen, die Gegner zerspringen soundtechnisch effektvoll. Auf Grund der technischen Begrenzungen des Dual Screens muss man aber auf Sprachausgabe in den Zwischensequenzen verzichten und sich mit Textboxen zufrieden geben, weshalb der Sound gegenüber dem grafischen Gesamtbild doch etwas abfällt.
Heiko Ellinger meint...
„Viewtiful Joe: Double Trouble!“ steht den Heimkonsolen-Versionen in Nichts nach. Technisch gehört der Titel zur Oberklasse auf dem DS, lediglich der Umfang hätte etwas größer ausfallen können. Dennoch eine absolute Empfehlung für alle Action-Fans.
„Viewtiful Joe: Double Trouble!“ steht den Heimkonsolen-Versionen in Nichts nach. Technisch gehört der Titel zur Oberklasse auf dem DS, lediglich der Umfang hätte etwas größer ausfallen können. Dennoch eine absolute Empfehlung für alle Action-Fans.

GRAFIK
Sehr schöne Comicgrafik, die dem großen Heimkonsolen-Bruder fast gleicht.
Sehr schöne Comicgrafik, die dem großen Heimkonsolen-Bruder fast gleicht.

SOUND
Keine Sprachausgabe wie bei den Vorgängern, ansonsten aber identisch.
Keine Sprachausgabe wie bei den Vorgängern, ansonsten aber identisch.

BEDIENUNG
Joe lässt sich problemlos steuern.
Joe lässt sich problemlos steuern.

UMFANG
Etwas kurz, aber dafür wieder knackig im Schwierigkeitsgrad.
Etwas kurz, aber dafür wieder knackig im Schwierigkeitsgrad.
SPIELSPASS
Tolles Handheld-Debüt von Capcoms Helden.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Tolles Handheld-Debüt von Capcoms Helden.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel