Battles of Prince of Persia
Artikel verfasst von Gennaro Grippo am 19.11.2006
Ein Prinz spielt Poker
Der Prinz von Persien hat den weiten Weg bis nach Europa auf sich genommen und präsentiert sich im neuen Gewand. Anders als in der erfolgreichen Trilogie, bestehend aus „Prince of Persia: The Sands of Time“, „Prince of Persia: Warrior Within“ und das vor kurzem veröffentlichte „Prince of Persia: The Two Thrones” geht es im ersten Nintendo DS – Abenteuer eher taktisch zur Sache. Als General kommandiert Ihr eure Armee im Krieg und entscheidet über die Zukunft Persiens, Indiens und Aresuras. Eure stärksten Verbündeten sind neben euren Waffen auch Karten, mächtige Karten und eine extra Portion Taktik.
„Battles of Prince of Persia“ ist zeitlich zwischen den Ereignissen von „Prince of Persia: The Sands of Time“ und „Prince of Persia: Warrior Within“ angesiedelt. Mit dem Sand der Zeit habt Ihr damals ein großes Übel entfesselt, welches das Schicksal Persiens, Indiens und Aresuras verändert hat. Nun liegt es an euch erneut für Recht und Ordnung im fernen Osten zu sorgen. Dies geschieht jedoch nicht im typischen „Prince of Persia – Stil“. Zwar könnt Ihr auch den Prinzen wählen, dieser entpuppt sich jedoch als ein General, der seine Armee in den Krieg führt und leitet. Am Anfang besteht eure Armee aus lediglich einigen Bogenschützen und Reitern, doch mit der Zeit nimmt eure Armee an Kriegern zu und Ihr besteht ein Gefecht nach dem Anderen. Dank der 24 verschiedenen Szenarien, die den Kampagnenmodus bilden, werdet Ihr einige Zeit brauchen bis Ihr alle Siege davongetragen habt und erneut Ruhe im Osten herrscht. Packt deshalb schleunigst eure besten Karten zusammen und macht euch auf ein orientalisches Abenteuer bereit.
Strategische Angelegenheiten
In „Battles of Prince of Persia“ dreht sich alles um Karten, denn ohne diese seid Ihr nicht in der Lage eure Armee im Krieg zu kommandieren. Jeder General besitzt ein Kartendeck, welches aus 30 Karten besteht. Diese Karten sind in sechs so genannte Kartenfamilien unterteilt: Einheit, Kampf, Taktik, Hand, Grundlage und Magie. Mit den Karten „Einheit“ beeinflusst Ihr die Werte der ausgewählten Krieger. Wollt Ihr den Kampf beeinflussen oder anders gesagt manipulieren, müsst Ihr „Kampfkarten“ wählen. „Handkarten“ erlauben euch, die Hand des Gegners im wahrsten Sinne des Wortes zu verwirren. Dies bewirkt zum Beispiel, dass euer Gegner eine falsche oder nutzlose Karte spielt. Die häufigsten Karten stellen die „Grundlagenkarten“ dar. Mit diesen Karten erteilt Ihr die drei Hauptbefehle Angriff, Position halten oder Schnell bewegen. Zuletzt wären noch die „Magiekarten“ zu erwähnen. Diese Karten haben meist einen sofortigen Effekt auf dem Spielfeld und fügen den gegnerischen Einheiten beispielsweise direkten Schaden zu. Nach jeder erfolgreichen Schlacht gesellen sich neue Karten zu eurem Deck. Per Zufallsprinzip erhaltet Ihr dann neue Kampf –und Magiekarten. Meistens befindet sich diese schon in eurem Kartendeck, doch manchmal stößt Ihr auch auf äußerst seltene Karten, die Ihr am Besten für besondere Momente aufbewahrt.
Um Befehle zu erteilen müsst Ihr den Touchscreen bedienen. Vor den Kampfszenen fungiert der Touchscreen als ein Kartentisch. Ihr entscheidet euch für eine Karte und spielt diese. Nun könnt Ihr auf dem oberen Bildschirm die Kampfsequenz mitverfolgen, die von selbst generiert werden. Damit Ihr nicht blind in ein Gefecht lauft und auf einen Sieg hofft, wird ein Infobildschirm eingeblendet.
Auf diesem Bildschirm erfahrt Ihr sofort, ob Ihr eine Chance gegen den Feind habt oder euch im Gefecht der Gegner erbarmungslos schlägt. Dies wird in Form einer Prognose dargestellt, die auf den Zustand eurer Krieger basiert. Sind eure Kämpfer stark genug und zudem in einer guten Position (wer seine Gegner von hinten angreift, hat bessere Chancen als in einem Frontalangriff) wird der Schriftzug „Überwältigend“ oder „Exzellent“ angezeigt. Habt Ihr dagegen schlechte Karte müsst Ihr euch mit einem „Schrecklich!!“ oder „Grausam!!!“ zufrieden geben und eine Niederlage einbüßen.
Verschiedene Runden werden in „Battles of Prince of Persia“ in Stunden ausgetragen. Eine Runde endet dann, wenn beide Spieler keine Karten mehr zur Verfügung haben oder ihren Zug passen. Dabei ist klar, dass je kürzer der Kampf dauert desto mehr Punkte kassiert werden. Je nach Mission können jedoch die Gewinnbedingungen variieren. Zuvor müsst Ihr die gegnerische Armee besiegen, später reicht es aus, wenn Ihr den General stürmt oder als Erster eine bestimmte Anzahl an Siegpunkten ergattert.
Die Generäle und ihre Armeen
Auf dem Spielfeld stellt der General die stärkste Einheit dar. Zudem kann ein General, im Gegensatz zu einer normalen Einheit, Spezialfähigkeiten ausführen. Auch im Bezug auf Schaden fügen die Generäle mehr zu als die restlichen Krieger. Jeder General besitzt zudem bestimmte Werte, die sich je nach Befehlsreichweite auch auf die eigene Truppe auswirkt. Besondere Karten die beispielsweise die Moral steigern, verhelfen eurer Armee zu einem extra Schub Adrenalin. Insgesamt gibt es neun Generäle, die vom Prinzen bis zum Wesir und König Sharaman reichen und jeder besitzt besondere Attribute, die die eigene Armee beeinflusst.
Eure Armee besteht aus drei verschiedenen Einheitentypen: Schwertkämpfer, Speerträger und Raketeneinheiten. Von jedem Typ unterscheidet man auch die Größe. Es gibt kleine, mittlere und große Einheiten beispielsweise des Typs Speerträger. Eine kleine Einheit besteht aus lediglich einem Mann. Die mittlere Einheit kommt mit drei Kämpfern daher und die Große ist mit fünf Kriegern besetzt. Neben den Typen und Größen der Einheiten gilt es zudem auch auf die Bereitschaft der Einheiten zu achten. Einige Einheiten sind allzeit bereit, andere wurden schon eingesetzt, andere wiederum sind betäubt oder vielleicht auch schon niedergeschlagen.
Schlachtfelder & Kämpfe
Die Hauptkarte stellt das Schlachtfeld dar. Vor jedem Kampf müsst Ihr eure Einheiten auf das Feld platzieren. Dies funktioniert natürlich per einfache Bedienung auf dem Touchscreen. Wollt Ihr die Karte scrollen, müsst Ihr das untere Steuerkreuz gedrückt halten und per Stylus die Karte verschieben. Während des gegnerischen Zuges könnt Ihr lediglich zusehen oder mit dem linken und rechten Steuerkreuz die Einheiten wechseln und ihre Werte einsehen. Am unteren Bildschirmrand auf dem Touchscreen werden vier Icons eingeblendet. Das Linke erlaubt euch das Umschalten in den Kartenmodus. Mit dem Symbol, welches ein Pfeil beinhaltet, könnt Ihr die Blickrichtung der ausgewählten Einheit justieren. Daneben befindet sich ein Icon mit zwei Füßen, welches das Aktions-Symbol darstellt. Habt Ihr eine Einheit ausgewählt und mit dem Touchpen auf der Karte irgendwo ein Ziel markiert, könnt Ihr per Betätigen des Aktions-Symbols eure Einheiten in den Bewegungsmodus befördern. Das Symbol am rechten Rand beendet den Zug oder lässt euch eine Aktion widerrufen. Während des Gefechts wird auf dem oberen Bildschirm eine Hauptkartenübersicht eingeblendet. Dort ist die gesamte Karte aufgezeichnet und zeigt euch besondere Sachen wie Flüsse, Wälder oder Berge.
Im Kampf unterscheidet man zwischen Nahkampfangriff und Raketenangriff. Überwiegend finden Nahkampfangriff statt, doch des Öfteren könne auch Raketenangriffe gestartet werden. Raketenangriffe können nur Fernkämpfer wie Bogenschützen oder Speerträger. Natürlich muss die gegnerische Einheit jedoch in der Reichweite sein, um ihr Schaden zuzufügen. Dank der so genannten Kampf-Vorschau erfahrt Ihr sofort, ob ein Sieg oder eher eine Niederlage zu erwarten ist. Wie weiter oben schon erwähnt, wird euch eine Prognose eingeblendet und diverse Werte von eurem General und die des Widersacher verglichen.
Technik & Modi
Neben dem Kampagnenmodus kann man auch im Multiplayer gegen einen Freund antreten. Leider müssen beide Spieler das Spiel besitzen um gegeneinander zu kämpfen. Eine etwas andere Art stellt die Option „Abwechselnd spielen“ dar. Mit einem Nintendo DS können dann zwei Spieler abwechselnd Hand dran legen. Der Modus „Gefecht“ ist eine Art Sofortspiel. Ihr wählt nur kurz eine Map, den Szenario und die Kartengröße. Zwei weitere Modi, die sich im Menü befindet, lauten „Decks verwalten“ und „Karten handeln“. Im ersten Modus könnt Ihr eure gewonnenen Karten einsehen, gegen bestehende ersetzen oder wegwerfen. So baut Ihr euch langsam aber sicher ein unschlagbares Kartendeck zusammen. Unter „Karten handeln“ könnt Ihr mit einem Freund Karten tauschen. Passt jedoch darauf auf, nicht seltene Karten zu tauschen. Meistens sind diese im Spiel nicht mehr vorzufinden und euer Gegner hat dann im Kampf wesentlich bessere Chancen.
In technischer Hinsicht zieht „Battles of Prince of Persia“ im Vergleich zu „Advance Wars Dual Strike“ den Kürzeren. Die Grafik ist zweckmäßig und wahrscheinlich sogar auf Gameboy Advance – Niveau. Dennoch sind nette Spezialeffekte zu sehen, die ihren Namen ganze Ehre machen. Bei der Sounduntermalung kann man nicht klagen. Hier wird das Beste aus orientalischer Musik vereint und passt perfekt zum Spielgeschehen. Schon allein die Melodie im Titelbildschirm sorgt unter den „Prince of Persia - Fans“ für Gänsehaut. Doch wenn wir uns das Gameplay anschauen, bemerken wir die ersten Mängel. Zu oft gibt es Frustmomente und die Fülle an Karten samt ihren Werten ist für Anfänger überfordernd. Die Steuerung ist hingegen recht simpel gehalten und in wenigen Minuten erlernt. „Battles of Prince of Persia“ ist kein Strategiespiel wie „Advance Wars“, wo Anfänger sich sofort heimisch fühlen. Vielmehr lässt sich das neue Abenteuer des persischen Prinzen als harte Nuss bezeichnen, welches man erst nach langer Einarbeitungszeit beherrscht.
Ubisoft hat mit „Battles of Prince of Persia“ ein gutes Strategiespiel abgeliefert, welches jedoch nicht an Nintendos Flagschiff herankommt. Abgesehen von der etwas mageren Optik ist die Technik überwiegend positiv zu vermerken. Vor allem die Melodien sind stimmungsvoll und tragen zur rechten Atmosphäre bei. Zudem ist der Kampagnenmodus samt seinen Zwischensequenzen, die die Geschichte vorantreiben, sehr gut gelungen. Für all diejenigen, die mit Advance Wars DS ihre helle Freude hatten und nun neues Strategiefutter suchen, werden in „Battles of Prince of Persia“ fündig. Anhänger des persischen Prinzen greifen eh ohne Bedenken zu, doch Anfänger sind besser mit Nintendos Strategiespektakel bedient.
Der Prinz von Persien hat den weiten Weg bis nach Europa auf sich genommen und präsentiert sich im neuen Gewand. Anders als in der erfolgreichen Trilogie, bestehend aus „Prince of Persia: The Sands of Time“, „Prince of Persia: Warrior Within“ und das vor kurzem veröffentlichte „Prince of Persia: The Two Thrones” geht es im ersten Nintendo DS – Abenteuer eher taktisch zur Sache. Als General kommandiert Ihr eure Armee im Krieg und entscheidet über die Zukunft Persiens, Indiens und Aresuras. Eure stärksten Verbündeten sind neben euren Waffen auch Karten, mächtige Karten und eine extra Portion Taktik.„Battles of Prince of Persia“ ist zeitlich zwischen den Ereignissen von „Prince of Persia: The Sands of Time“ und „Prince of Persia: Warrior Within“ angesiedelt. Mit dem Sand der Zeit habt Ihr damals ein großes Übel entfesselt, welches das Schicksal Persiens, Indiens und Aresuras verändert hat. Nun liegt es an euch erneut für Recht und Ordnung im fernen Osten zu sorgen. Dies geschieht jedoch nicht im typischen „Prince of Persia – Stil“. Zwar könnt Ihr auch den Prinzen wählen, dieser entpuppt sich jedoch als ein General, der seine Armee in den Krieg führt und leitet. Am Anfang besteht eure Armee aus lediglich einigen Bogenschützen und Reitern, doch mit der Zeit nimmt eure Armee an Kriegern zu und Ihr besteht ein Gefecht nach dem Anderen. Dank der 24 verschiedenen Szenarien, die den Kampagnenmodus bilden, werdet Ihr einige Zeit brauchen bis Ihr alle Siege davongetragen habt und erneut Ruhe im Osten herrscht. Packt deshalb schleunigst eure besten Karten zusammen und macht euch auf ein orientalisches Abenteuer bereit.
Strategische Angelegenheiten
In „Battles of Prince of Persia“ dreht sich alles um Karten, denn ohne diese seid Ihr nicht in der Lage eure Armee im Krieg zu kommandieren. Jeder General besitzt ein Kartendeck, welches aus 30 Karten besteht. Diese Karten sind in sechs so genannte Kartenfamilien unterteilt: Einheit, Kampf, Taktik, Hand, Grundlage und Magie. Mit den Karten „Einheit“ beeinflusst Ihr die Werte der ausgewählten Krieger. Wollt Ihr den Kampf beeinflussen oder anders gesagt manipulieren, müsst Ihr „Kampfkarten“ wählen. „Handkarten“ erlauben euch, die Hand des Gegners im wahrsten Sinne des Wortes zu verwirren. Dies bewirkt zum Beispiel, dass euer Gegner eine falsche oder nutzlose Karte spielt. Die häufigsten Karten stellen die „Grundlagenkarten“ dar. Mit diesen Karten erteilt Ihr die drei Hauptbefehle Angriff, Position halten oder Schnell bewegen. Zuletzt wären noch die „Magiekarten“ zu erwähnen. Diese Karten haben meist einen sofortigen Effekt auf dem Spielfeld und fügen den gegnerischen Einheiten beispielsweise direkten Schaden zu. Nach jeder erfolgreichen Schlacht gesellen sich neue Karten zu eurem Deck. Per Zufallsprinzip erhaltet Ihr dann neue Kampf –und Magiekarten. Meistens befindet sich diese schon in eurem Kartendeck, doch manchmal stößt Ihr auch auf äußerst seltene Karten, die Ihr am Besten für besondere Momente aufbewahrt.Um Befehle zu erteilen müsst Ihr den Touchscreen bedienen. Vor den Kampfszenen fungiert der Touchscreen als ein Kartentisch. Ihr entscheidet euch für eine Karte und spielt diese. Nun könnt Ihr auf dem oberen Bildschirm die Kampfsequenz mitverfolgen, die von selbst generiert werden. Damit Ihr nicht blind in ein Gefecht lauft und auf einen Sieg hofft, wird ein Infobildschirm eingeblendet.
Auf diesem Bildschirm erfahrt Ihr sofort, ob Ihr eine Chance gegen den Feind habt oder euch im Gefecht der Gegner erbarmungslos schlägt. Dies wird in Form einer Prognose dargestellt, die auf den Zustand eurer Krieger basiert. Sind eure Kämpfer stark genug und zudem in einer guten Position (wer seine Gegner von hinten angreift, hat bessere Chancen als in einem Frontalangriff) wird der Schriftzug „Überwältigend“ oder „Exzellent“ angezeigt. Habt Ihr dagegen schlechte Karte müsst Ihr euch mit einem „Schrecklich!!“ oder „Grausam!!!“ zufrieden geben und eine Niederlage einbüßen.Verschiedene Runden werden in „Battles of Prince of Persia“ in Stunden ausgetragen. Eine Runde endet dann, wenn beide Spieler keine Karten mehr zur Verfügung haben oder ihren Zug passen. Dabei ist klar, dass je kürzer der Kampf dauert desto mehr Punkte kassiert werden. Je nach Mission können jedoch die Gewinnbedingungen variieren. Zuvor müsst Ihr die gegnerische Armee besiegen, später reicht es aus, wenn Ihr den General stürmt oder als Erster eine bestimmte Anzahl an Siegpunkten ergattert.
Die Generäle und ihre Armeen
Auf dem Spielfeld stellt der General die stärkste Einheit dar. Zudem kann ein General, im Gegensatz zu einer normalen Einheit, Spezialfähigkeiten ausführen. Auch im Bezug auf Schaden fügen die Generäle mehr zu als die restlichen Krieger. Jeder General besitzt zudem bestimmte Werte, die sich je nach Befehlsreichweite auch auf die eigene Truppe auswirkt. Besondere Karten die beispielsweise die Moral steigern, verhelfen eurer Armee zu einem extra Schub Adrenalin. Insgesamt gibt es neun Generäle, die vom Prinzen bis zum Wesir und König Sharaman reichen und jeder besitzt besondere Attribute, die die eigene Armee beeinflusst.Eure Armee besteht aus drei verschiedenen Einheitentypen: Schwertkämpfer, Speerträger und Raketeneinheiten. Von jedem Typ unterscheidet man auch die Größe. Es gibt kleine, mittlere und große Einheiten beispielsweise des Typs Speerträger. Eine kleine Einheit besteht aus lediglich einem Mann. Die mittlere Einheit kommt mit drei Kämpfern daher und die Große ist mit fünf Kriegern besetzt. Neben den Typen und Größen der Einheiten gilt es zudem auch auf die Bereitschaft der Einheiten zu achten. Einige Einheiten sind allzeit bereit, andere wurden schon eingesetzt, andere wiederum sind betäubt oder vielleicht auch schon niedergeschlagen.
Schlachtfelder & Kämpfe
Die Hauptkarte stellt das Schlachtfeld dar. Vor jedem Kampf müsst Ihr eure Einheiten auf das Feld platzieren. Dies funktioniert natürlich per einfache Bedienung auf dem Touchscreen. Wollt Ihr die Karte scrollen, müsst Ihr das untere Steuerkreuz gedrückt halten und per Stylus die Karte verschieben. Während des gegnerischen Zuges könnt Ihr lediglich zusehen oder mit dem linken und rechten Steuerkreuz die Einheiten wechseln und ihre Werte einsehen. Am unteren Bildschirmrand auf dem Touchscreen werden vier Icons eingeblendet. Das Linke erlaubt euch das Umschalten in den Kartenmodus. Mit dem Symbol, welches ein Pfeil beinhaltet, könnt Ihr die Blickrichtung der ausgewählten Einheit justieren. Daneben befindet sich ein Icon mit zwei Füßen, welches das Aktions-Symbol darstellt. Habt Ihr eine Einheit ausgewählt und mit dem Touchpen auf der Karte irgendwo ein Ziel markiert, könnt Ihr per Betätigen des Aktions-Symbols eure Einheiten in den Bewegungsmodus befördern. Das Symbol am rechten Rand beendet den Zug oder lässt euch eine Aktion widerrufen. Während des Gefechts wird auf dem oberen Bildschirm eine Hauptkartenübersicht eingeblendet. Dort ist die gesamte Karte aufgezeichnet und zeigt euch besondere Sachen wie Flüsse, Wälder oder Berge.
Im Kampf unterscheidet man zwischen Nahkampfangriff und Raketenangriff. Überwiegend finden Nahkampfangriff statt, doch des Öfteren könne auch Raketenangriffe gestartet werden. Raketenangriffe können nur Fernkämpfer wie Bogenschützen oder Speerträger. Natürlich muss die gegnerische Einheit jedoch in der Reichweite sein, um ihr Schaden zuzufügen. Dank der so genannten Kampf-Vorschau erfahrt Ihr sofort, ob ein Sieg oder eher eine Niederlage zu erwarten ist. Wie weiter oben schon erwähnt, wird euch eine Prognose eingeblendet und diverse Werte von eurem General und die des Widersacher verglichen.Technik & Modi
Neben dem Kampagnenmodus kann man auch im Multiplayer gegen einen Freund antreten. Leider müssen beide Spieler das Spiel besitzen um gegeneinander zu kämpfen. Eine etwas andere Art stellt die Option „Abwechselnd spielen“ dar. Mit einem Nintendo DS können dann zwei Spieler abwechselnd Hand dran legen. Der Modus „Gefecht“ ist eine Art Sofortspiel. Ihr wählt nur kurz eine Map, den Szenario und die Kartengröße. Zwei weitere Modi, die sich im Menü befindet, lauten „Decks verwalten“ und „Karten handeln“. Im ersten Modus könnt Ihr eure gewonnenen Karten einsehen, gegen bestehende ersetzen oder wegwerfen. So baut Ihr euch langsam aber sicher ein unschlagbares Kartendeck zusammen. Unter „Karten handeln“ könnt Ihr mit einem Freund Karten tauschen. Passt jedoch darauf auf, nicht seltene Karten zu tauschen. Meistens sind diese im Spiel nicht mehr vorzufinden und euer Gegner hat dann im Kampf wesentlich bessere Chancen.
In technischer Hinsicht zieht „Battles of Prince of Persia“ im Vergleich zu „Advance Wars Dual Strike“ den Kürzeren. Die Grafik ist zweckmäßig und wahrscheinlich sogar auf Gameboy Advance – Niveau. Dennoch sind nette Spezialeffekte zu sehen, die ihren Namen ganze Ehre machen. Bei der Sounduntermalung kann man nicht klagen. Hier wird das Beste aus orientalischer Musik vereint und passt perfekt zum Spielgeschehen. Schon allein die Melodie im Titelbildschirm sorgt unter den „Prince of Persia - Fans“ für Gänsehaut. Doch wenn wir uns das Gameplay anschauen, bemerken wir die ersten Mängel. Zu oft gibt es Frustmomente und die Fülle an Karten samt ihren Werten ist für Anfänger überfordernd. Die Steuerung ist hingegen recht simpel gehalten und in wenigen Minuten erlernt. „Battles of Prince of Persia“ ist kein Strategiespiel wie „Advance Wars“, wo Anfänger sich sofort heimisch fühlen. Vielmehr lässt sich das neue Abenteuer des persischen Prinzen als harte Nuss bezeichnen, welches man erst nach langer Einarbeitungszeit beherrscht.
Ubisoft hat mit „Battles of Prince of Persia“ ein gutes Strategiespiel abgeliefert, welches jedoch nicht an Nintendos Flagschiff herankommt. Abgesehen von der etwas mageren Optik ist die Technik überwiegend positiv zu vermerken. Vor allem die Melodien sind stimmungsvoll und tragen zur rechten Atmosphäre bei. Zudem ist der Kampagnenmodus samt seinen Zwischensequenzen, die die Geschichte vorantreiben, sehr gut gelungen. Für all diejenigen, die mit Advance Wars DS ihre helle Freude hatten und nun neues Strategiefutter suchen, werden in „Battles of Prince of Persia“ fündig. Anhänger des persischen Prinzen greifen eh ohne Bedenken zu, doch Anfänger sind besser mit Nintendos Strategiespektakel bedient.
Gennaro Grippo meint...
Wäre „Advance Wars DS“ noch nicht im Handel erhältlich, so wäre Ubisofts „Battles of Prince of Persia“ die Genrereferenz geworden. Da ich auch großer Fan der neuen Trilogie bin, hat mir der Trip in das Strategiegenre sehr gefallen. Zwar favorisiere ich eher den Säbel und den Sand der Zeit anstatt der Karten, doch mit genug Einarbeitungszeit entfachtet das Spiel dieselbe Atmosphäre wie in den Action/Adventure – Teilen. Auf meiner persönlichen Strategieliste thront eindeutig auf Platz 1 „Advance Wars Dual Strike“, jedoch dicht gefolgt von „Battles of Prince of Persia“!
Wäre „Advance Wars DS“ noch nicht im Handel erhältlich, so wäre Ubisofts „Battles of Prince of Persia“ die Genrereferenz geworden. Da ich auch großer Fan der neuen Trilogie bin, hat mir der Trip in das Strategiegenre sehr gefallen. Zwar favorisiere ich eher den Säbel und den Sand der Zeit anstatt der Karten, doch mit genug Einarbeitungszeit entfachtet das Spiel dieselbe Atmosphäre wie in den Action/Adventure – Teilen. Auf meiner persönlichen Strategieliste thront eindeutig auf Platz 1 „Advance Wars Dual Strike“, jedoch dicht gefolgt von „Battles of Prince of Persia“!

GRAFIK
Sehr schlichte, zweckmäßige Grafik. Schöne Spezialeffekte und Animationen sorgen für Abwechslung.
Sehr schlichte, zweckmäßige Grafik. Schöne Spezialeffekte und Animationen sorgen für Abwechslung.

SOUND
Unterhaltsame, orientalische Melodien, die sich jedoch oft wiederholen.
Unterhaltsame, orientalische Melodien, die sich jedoch oft wiederholen.

BEDIENUNG
Einfache und präzise Steuerung über Touchscreen.
Einfache und präzise Steuerung über Touchscreen.

UMFANG
Umfangreiche Kampagne, schwacher Multiplayer-Modus
Umfangreiche Kampagne, schwacher Multiplayer-Modus
SPIELSPASS
Spaßiges Karten-Strategiespiel, dem es an Tiefgang fehlt.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Spaßiges Karten-Strategiespiel, dem es an Tiefgang fehlt.
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel