Big Brain Academy
Artikel verfasst von Heiko Ellinger am 26.06.2007
Willkommen auf der Akademie!
Zu Zeiten von „Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging“ ist es kein Problem mehr für uns, das geistige Alter bestimmen zu können. Mit „Big Brain Academy“ ist nun ein weiteres Non-Game für den Nintendo DS erschienen. In diesem geht es allerdings nicht um das Alter Eures Gehirns, sondern stattdessen um dessen Gewicht. Zumindest wird dies so im Spiel bezeichnet. Dass Ihr hierdurch keinerlei realistische Angaben erwarten könnt, sollte klar sein. Die Gehirnmasse dient im Spiel allerdings als Punkteanzeige.
„Big Brain Academy“ wurde nicht mit Dr. Ryuta Kawashima zusammen entwickelt, sondern ist eine Eigenproduktion von Nintendo. Der Titel richtet sich dank seiner bunteren Aufmachung im Vergleich zum doch recht seriös wirkenden „Gehirn-Jogging“ an jüngere Spieler, doch auch die älteren Semester werden dank dem motivierenden Spielprinzip und dem ausgebauten Mehrspieler-Modus Freude an dem Titel haben.
Wie Nintendo versucht, Euer Gehirn zu wiegen und ob es sich lohnt, auch in dieses Non-Game zu investieren, erfahrt Ihr in den folgenden Zeilen.
Auf ins Klassenzimmer
Drei Kurse stehen Euch im Spiel zur Auswahl. Zum einen könnt Ihr den Kurs „Test“ auswählen. Hier werdet Ihr in fünf Kategorien getestet. Je nach Erfolg wird dann das Gewicht Eures Gehirns bestimmt und Ihr bekommt einen bestimmten Level zugewiesen. Die Kategorien setzen sich aus Algebra, Vision, Logik, Erinnerung und Analyse zusammen. Jede dieser Kategorien besteht aus drei Frage-Typen, aus denen ein Typ im Test zufällig ausgewählt wird.
Die Aufgaben kommen immer mit einem 60-Sekunden-Limit daher. Ein kompletter Test dauert also knapp mehr als fünf Minuten und kann bequem zwischendurch gemacht werden. In den Tests müsst Ihr Bilderpaare bilden, Euch Ziffernketten merken oder Schattenumrisse richtig zuordnen. Die Tests beginnen leicht, seid Ihr aber erfolgreich steigt auch die Schwierigkeit an.
Am Ende des Tests erhaltet Ihr nicht nur das Ergebnisse, Ihr könnt in einem Diagramm auch noch genau sehen, wo Ihr gut und wo Ihr weniger gut seid. So fällt es dann natürlich leichter, eben diese Kategorien vermehrt zu trainieren.
Und genau aus diesem Grund gibt es auch den zweiten Kurs, Übung. Hier könnt Ihr frei aus den einzelnen Kategorien und Fragetypen wählen, um so gezielt Aufgaben zu trainieren, die Euch nicht so leicht fallen.
Im Gegensatz zu „Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging“ besteht bei „Big Brain Academy“ jederzeit die Möglichkeit, neue Höchstpunktzahlen zu speichern. Dadurch fällt allerdings auch wieder die Motivation des täglichen Trainings weg, da man seine Ergebnisse auch an einem Tag mehrmals nachbessern kann.
Der dritte Kurs steht Euch mit dem Versus-Modus zur Verfügung. Hier können bis zu acht Spieler gegenseitig antreten. Es reicht dabei dank Download-Play, wenn nur ein Spieler das Spielmodul besitzt. Die anderen Spieler können sich dann alle erforderlichen Daten übertragen.
Das Spielprinzip gleicht dem Einzelspieler-Modus. Allerdings kommt hier der direkte Wettkampf-Charakter hinzu. Alle Spieler bekommen dieselben Aufgaben gestellt. Wer diese nun als erster löst, bekommt die meisten Punkte. Andere Spieler bekommen dann beim richtigen Antworten weniger Punkte. Antwortet Ihr falsch, wird dies mit einem Punktabzug bestraft. Wahlweise kann man auch einstellen, dass eine Runde beendet ist, nachdem der erste Spieler richtig geantwortet hat. Das Spiel wird solange fortgesetzt, bis ein Spieler das vorher eingestellte Punktelimit erreicht.
Bunte Bilder, sonst nichts
Bereits bekannt aus „Gehirn-Jogging“ ist die Demo-Funktion. Auch bei „Big Brain Academy“ findet sich diese wieder. So können Freunde, denen Ihr das Spiel einmal kurz zeigen wollt, wahlweise an Eurem DS oder per Datenübertragung am eigenen Gerät eine kleine Demo mit einem Mini-Test des Titels ausprobieren.
Wie auch schon bei „Gehirn-Jogging“ ist die technische Umsetzung von „Big Brain Academy“ äußerst zweckmäßig gehalten. Im direkten Vergleich der beiden Titel ist die Akademie natürlich weitaus bunter, „Gehirn-Jogging“ wirkt insgesamt seriöser.
Eine klare Präferenz für einen der beiden Titel kann man allerdings nicht aussprechen. Hier hängt vieles vom persönlichen Geschmack des Spielers ab. Den insgesamt besseren Eindruck macht zwar „Gehirn-Jogging“, Trainingsfreunde, die auch gerne mit Freunden spielen, haben aber mit „Big Brain Academy“ die Nase vorn.
Anspielen sollte man beide „Non-Games“ auf jeden Fall, kaufen muss man sie aber auf Grund der gleichen Zielsetzung aber nicht zwingend im Paket, wenn auch die Präsentation wie erwähnt von Grund auf verschieden ist. Mit einem Kauf beider Titel macht man davon abgesehen aber natürlich auch dank dem günstigen Preis nichts verkehrt.
Zu Zeiten von „Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging“ ist es kein Problem mehr für uns, das geistige Alter bestimmen zu können. Mit „Big Brain Academy“ ist nun ein weiteres Non-Game für den Nintendo DS erschienen. In diesem geht es allerdings nicht um das Alter Eures Gehirns, sondern stattdessen um dessen Gewicht. Zumindest wird dies so im Spiel bezeichnet. Dass Ihr hierdurch keinerlei realistische Angaben erwarten könnt, sollte klar sein. Die Gehirnmasse dient im Spiel allerdings als Punkteanzeige. „Big Brain Academy“ wurde nicht mit Dr. Ryuta Kawashima zusammen entwickelt, sondern ist eine Eigenproduktion von Nintendo. Der Titel richtet sich dank seiner bunteren Aufmachung im Vergleich zum doch recht seriös wirkenden „Gehirn-Jogging“ an jüngere Spieler, doch auch die älteren Semester werden dank dem motivierenden Spielprinzip und dem ausgebauten Mehrspieler-Modus Freude an dem Titel haben.
Wie Nintendo versucht, Euer Gehirn zu wiegen und ob es sich lohnt, auch in dieses Non-Game zu investieren, erfahrt Ihr in den folgenden Zeilen.
Auf ins Klassenzimmer
Drei Kurse stehen Euch im Spiel zur Auswahl. Zum einen könnt Ihr den Kurs „Test“ auswählen. Hier werdet Ihr in fünf Kategorien getestet. Je nach Erfolg wird dann das Gewicht Eures Gehirns bestimmt und Ihr bekommt einen bestimmten Level zugewiesen. Die Kategorien setzen sich aus Algebra, Vision, Logik, Erinnerung und Analyse zusammen. Jede dieser Kategorien besteht aus drei Frage-Typen, aus denen ein Typ im Test zufällig ausgewählt wird.
Die Aufgaben kommen immer mit einem 60-Sekunden-Limit daher. Ein kompletter Test dauert also knapp mehr als fünf Minuten und kann bequem zwischendurch gemacht werden. In den Tests müsst Ihr Bilderpaare bilden, Euch Ziffernketten merken oder Schattenumrisse richtig zuordnen. Die Tests beginnen leicht, seid Ihr aber erfolgreich steigt auch die Schwierigkeit an. Am Ende des Tests erhaltet Ihr nicht nur das Ergebnisse, Ihr könnt in einem Diagramm auch noch genau sehen, wo Ihr gut und wo Ihr weniger gut seid. So fällt es dann natürlich leichter, eben diese Kategorien vermehrt zu trainieren.
Und genau aus diesem Grund gibt es auch den zweiten Kurs, Übung. Hier könnt Ihr frei aus den einzelnen Kategorien und Fragetypen wählen, um so gezielt Aufgaben zu trainieren, die Euch nicht so leicht fallen.
Im Gegensatz zu „Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging“ besteht bei „Big Brain Academy“ jederzeit die Möglichkeit, neue Höchstpunktzahlen zu speichern. Dadurch fällt allerdings auch wieder die Motivation des täglichen Trainings weg, da man seine Ergebnisse auch an einem Tag mehrmals nachbessern kann.
Der dritte Kurs steht Euch mit dem Versus-Modus zur Verfügung. Hier können bis zu acht Spieler gegenseitig antreten. Es reicht dabei dank Download-Play, wenn nur ein Spieler das Spielmodul besitzt. Die anderen Spieler können sich dann alle erforderlichen Daten übertragen.
Das Spielprinzip gleicht dem Einzelspieler-Modus. Allerdings kommt hier der direkte Wettkampf-Charakter hinzu. Alle Spieler bekommen dieselben Aufgaben gestellt. Wer diese nun als erster löst, bekommt die meisten Punkte. Andere Spieler bekommen dann beim richtigen Antworten weniger Punkte. Antwortet Ihr falsch, wird dies mit einem Punktabzug bestraft. Wahlweise kann man auch einstellen, dass eine Runde beendet ist, nachdem der erste Spieler richtig geantwortet hat. Das Spiel wird solange fortgesetzt, bis ein Spieler das vorher eingestellte Punktelimit erreicht.
Bunte Bilder, sonst nichts
Bereits bekannt aus „Gehirn-Jogging“ ist die Demo-Funktion. Auch bei „Big Brain Academy“ findet sich diese wieder. So können Freunde, denen Ihr das Spiel einmal kurz zeigen wollt, wahlweise an Eurem DS oder per Datenübertragung am eigenen Gerät eine kleine Demo mit einem Mini-Test des Titels ausprobieren.
Wie auch schon bei „Gehirn-Jogging“ ist die technische Umsetzung von „Big Brain Academy“ äußerst zweckmäßig gehalten. Im direkten Vergleich der beiden Titel ist die Akademie natürlich weitaus bunter, „Gehirn-Jogging“ wirkt insgesamt seriöser. Eine klare Präferenz für einen der beiden Titel kann man allerdings nicht aussprechen. Hier hängt vieles vom persönlichen Geschmack des Spielers ab. Den insgesamt besseren Eindruck macht zwar „Gehirn-Jogging“, Trainingsfreunde, die auch gerne mit Freunden spielen, haben aber mit „Big Brain Academy“ die Nase vorn.
Anspielen sollte man beide „Non-Games“ auf jeden Fall, kaufen muss man sie aber auf Grund der gleichen Zielsetzung aber nicht zwingend im Paket, wenn auch die Präsentation wie erwähnt von Grund auf verschieden ist. Mit einem Kauf beider Titel macht man davon abgesehen aber natürlich auch dank dem günstigen Preis nichts verkehrt.
Heiko Ellinger meint...
„Big Brain Academy“ ist ein ebenso gelungenes Stück Software wie „Gehirn-Jogging“ geworden. Der Titel zeichnet sich im Vergleich durch eine buntere Aufmachung und mehr Wettbewerbs-Charakter aus.
„Big Brain Academy“ ist ein ebenso gelungenes Stück Software wie „Gehirn-Jogging“ geworden. Der Titel zeichnet sich im Vergleich durch eine buntere Aufmachung und mehr Wettbewerbs-Charakter aus.

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SPIELSPASS
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
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