Anno 1701
Artikel verfasst von Heiko Ellinger am 25.06.2007
Erfolgsgeschichte aus Deutschland
Das Strategie-Genre wird beherrscht von einigen festen Größen der Spielegeschichte. Denkt man an Strategie im Allgemeinen, fallen schnell die Namen „Warcraft“, „Command & Conquer“ oder auch „Age of Empires“. Das Genre der Aufbau-Strategie ist dagegen fest in deutscher Hand. Blue Bytes Siedler-Reihe lässt bereits Jahrzehnte kleine Männchen über die Bildschirme wuseln, Sunflowers hat dagegen mit der Anno-Reihe ein jederzeit heißes Eisen im Feuer.
Während die Lizenz mittlerweile an den französischen Publisher Ubisoft überging, durften die Disney Interactive Studios noch den ersten Auftritt der Reihe abseits des PCs veröffentlichen. „Anno 1701“ für Nintendo DS wurde von Keen Games entwickelt und wird in Zukunft als Paradebeispiel dafür herhalten, wie man ein erfolgreiches und komplexes PC-Projekt ohne Abstriche auf den Nintendo DS bringen kann.
„Anno 1701“ trägt als Aufbau-Strategietitel zwar die gleiche Genre-Bezeichnung wie der indirekte Konkurrent „Die Siedler“, die beiden Titel unterscheiden sich allerdings grundlegend in der Spielmechanik. Während sich die Siedler voll auf Mikromanagement einer Siedlung konzentrieren, stehen bei Anno Expansion und Handel mit anderen Spielern im Vordergrund.
Das Anno-Prinzip
Der Anfang ist dabei eigentlich immer gleich. Um die ersten Rohstoffe selbst nachliefern zu können, bauen wir auf einer großen und fruchtbaren Insel erste Gebäude. Den Holznachschub sicher der Holzfäller, der Fischer fängt das Abendessen für die Einwohner und die Webstube stellt aus der Wolle der Schaffarm Stoffe her. Alle diese Betriebe kosten uns dabei Unterhalt und die Staatskasse scheint schon bald leer zu sein. An dieser Stelle kommen unsere braven Siedler ins Spiel. Bauen wir ein Wohnhaus, siedeln sich zunächst Pioniere an. Deren Steuereinnahmen sind gering, die Bedürfnisse aber auch. Mit unseren bestehenden Wirtschaftszweigen fehlt uns nur noch ein Gotteshaus in Form einer Kapelle und die Pioniere werden sich bald zu Siedlern weiterentwickeln.
Diese Entwicklung bringt uns gleichzeitig Vor- und Nachteile. Natürlich steigen in einem gutbürgerlichen Siedler-Haus unsere Steuereinnahmen, andererseits verlangen die Herrschaften auch nach neuen Gütern, um Ihr Leben zu versüßen. Dafür müssen wir teilweise im wahrsten Sinne des Wortes sorgen, denn unter anderem verlangen Eure Einwohner im späteren Verlauf auch nach Kakao. Dazu kommen doch teilweise ungesunde Güter wie Tabak oder Alkohol.
Einige Waren könnt Ihr zu Beginn allerdings nicht selbst herstellen. Vor allem die für den Gebäudebau extrem wichtigen Werkzeuge benötigen erst einige Ausbaustufen Eurer Städte, bevor der Werkzeugmacher die eigenen Lager beliefern kann. Zuvor seid Ihr auf den Handel mit anderen Parteien angewiesen. Ein wichtiger Verbündeter ist dabei der freie Händler, der Euch mit den gewünschten Waren beliefern kann. Natürlich gegen Bezahlung, die allerdings nicht zu umgehen ist. Umso schöner ist es dann, wenn Euch ein funktionierendes Wirtschaftssystem den Nachschub aus den eigenen Reihen ermöglicht.
Neben dem freien Händler bietet sich allerdings auch der Handel mit anderen Spielern oder ansässigen Stämmen an. Diese könnten Euch vor allem in Notlagen mit wichtigen Rohstoffen versorgen, um so drohende Krisen noch abwenden zu können. Denn unzufriedene Einwohner zahlen weniger Steuern oder verlassen ihre Heimat sogar ohne Rückkehr. Natürlich könnt Ihr Eurerseits auch überschüssige Waren verkaufen und so die Einnahmen erhöhen.
Doch nicht nur diverse Ressourcen müssen herangeschafft werden, auch einige Einrichtungen sollten sich im Spielverlauf in Eurer Siedlung wieder finden. Die Feuerwehr hilft im Brandfall so schnell es geht, der Arzt vertreibt die Pest. Schulen und Theater sorgen für weitere Befriedigung der Einwohner-Bedürfnisse. Die Marktplätze dagegen erweitern einerseits die Maximalgröße des Lagers und erweitern außerdem das Gebiet auf einer Insel, innerhalb dessen gebaut werden kann.
Expansion um jeden Preis
Eine Insel reicht für Euer kleines Imperium auf Dauer natürlich nicht. Vor allem Plantagen benötigen doch eine Menge Platz und auch die Siedlung wird sich nach einiger Zeit deutlich ausdehnen. Doch ewig muss man sich auch nicht nur auf einer Insel aufhalten. Die Karte ist voller großer und kleiner Eilande. In einer Werft könnt Ihr Schiffe bauen und diese mit den nötigen Baumaterialien beladen. An der passenden Stelle, meist einem Strand, könnt Ihr so ein neues Kontor eröffnen.
Zumeist bietet es sich an, die Inseln fortan per feste Handelsrouten aufzusuchen. So müsst Ihr die Güter nicht jedes Mal persönlich verladen, sondern gebt dem Spiel genügend Vorgaben, um diese Handlungen selbstständig durchzuführen. Dazu bedarf es natürlich einer ausreichend großen Schiffsflotte, die allerdings auch Unterhaltskosten mit sich bringt. Da die Seefahrt außerdem von einigen Piratenflotten beeinträchtigt wird, dürfen auch die Kanonen auf einem Schiff nicht vernachlässigt werden.
Einige Inseln werden Eure Mitspieler besiedeln. Wenn sie Euch gegenüber positiv gestimmt sind, werden sie Eure Anwesenheit auf dem Festland allerdings ebenfalls dulden. Alternativ hilft sonst nur der Kampf. Kriege sind allerdings äußerst kostenintensiv. Die Truppenherstellung verschlingt teure Ressourcen, außerdem müsst Ihr auch für den Lohn der Soldaten aufkommen. Gepaart mit den Unterhaltskosten für Betriebe und die Schiffsflotte kommen so einige Belastungen auf Euch zu, die Ihr nur mit einer gesunden Steuerpolitik und erfolgreichem Handel auffangen könnt. Ein Krieg sollte also gut vorbereitet und überlegt sein. Sonst steht man am Ende ohne Geld, Ressourcen und Einwohner da.
Einmal speichern bitte
In der Kampagne von „Anno 1701“ müsst Ihr diverse Spielziele erfüllen. Vor allem zu Anfang dient die Kampagne darüber hinaus als einsteigerfreundliches Tutorial und macht Euch Schritt für Schritt mit den Funktionen des Spiels vertraut. Sehr sinnvoll vor allem für Anno-Neueinsteiger, wobei sich aber auch Spieler der PC-Vorlage erst einmal an das angepasste Interface gewöhnen müssen. Außerdem ist mit der ANNOpedia ein umfangreiches Nachschlagewerk ins Spiel integriert, wodurch viele Fragen recht einfach zu klären sein sollen.
Im Endlos-Modus dagegen könnt Ihr Euch frei entfalten. Alle Funktionen stehen dort jederzeit zur Verfügung. Vor dem Spielstart könnt Ihr hier diverse Einstellungen vornehmen. Bis zu drei Computergegner lassen sich beliebig zuschalten. Außerdem bestimmt Ihr die Inselgröße und Anzahl der Eilande, das Startkapitel und weitere Optionen. Das Endlos-Spiel wird nur im negativen Fall beendet. Wenn Ihr aus dem Königreich zu häufig Kredite erhalten müsst oder Euch ein anderer Spieler im Krieg besiegt, ist die Partie beendet. Andernfalls sind Eurem Spielfluss keine Grenzen gesetzt.
Im Mehrspieler-Modus, den bis zu vier Spieler mit je einem eigenen Modul spielen können, habt Ihr ebenfalls alle Funktionen zur Verfügung. Damit hier irgendwann aber auch ein Ende erreicht wird, müsst Ihr vorher Ziele definieren. So könnt Ihr als Siegbedingung angeben, dass ein bestimmter Geldbetrag erreicht werden muss, der Spieler mit dem schnellsten Wachstum gewinnt oder eine feste Anzahl an Inseln besiedelt werden muss. Darüber hinaus könnt Ihr auch auf Zeit spielen und die meisten Punkte sammeln oder Punkte durch Missionen sammeln.
Die spielerische Freiheit und der Umfang an Funktionen haben natürlich ihren Preis. So könnt Ihr sowohl in der Kampagne als auch im Endlos-Modus jeweils nur einen Speicherplatz nutzen. Ihr solltet also gut überlegen, was Ihr wann speichert.
Komplex, aber intuitiv
„Anno 1701“ bietet alle Funktionen des PC-Originals und ist daher vor allem für ein Handheld-Spiel äußerst komplex. Dennoch habt Ihr das Spielgeschehen nach einer kurzen Eingewöhnungsphase äußerst gut im Griff. Dafür sorgt die intuitive Bedienung per Touchscreen. Das ganze Spiel kann vollständig über den unteren DS-Schirm gesteuert werden. Die Tasten des Geräts sind dafür nicht zwingend notwendig. Allerdings könnt Ihr Euch auf die Tasten Schnellbefehle legen, um wichtige Funktionen noch schneller anwählen zu können, eine gelungene Funktion.
Grafik und Sound passen sich diesem positiven Eindruck an. Zwei Zoomstufen sorgen für die optimale Übersicht auch bei großen Inseln. Auf den Straßen ist immer etwas los, wenn auch der Wuselfaktor eines Siedler-Titels nicht erreicht wird. Ein Berater auf dem oberen Bildschirm gibt wertvolle Tipps und Hinweise und die wichtigsten Ressourcen habt Ihr auf diesem Schirm auch immer im Blick. In der Kampagne gibt es darüber hinaus ein Aufgabenbuch, über das Ihr bequem alle aktuell zu erreichenden Ziele einsehen könnt.
Das Strategie-Genre wird beherrscht von einigen festen Größen der Spielegeschichte. Denkt man an Strategie im Allgemeinen, fallen schnell die Namen „Warcraft“, „Command & Conquer“ oder auch „Age of Empires“. Das Genre der Aufbau-Strategie ist dagegen fest in deutscher Hand. Blue Bytes Siedler-Reihe lässt bereits Jahrzehnte kleine Männchen über die Bildschirme wuseln, Sunflowers hat dagegen mit der Anno-Reihe ein jederzeit heißes Eisen im Feuer. Während die Lizenz mittlerweile an den französischen Publisher Ubisoft überging, durften die Disney Interactive Studios noch den ersten Auftritt der Reihe abseits des PCs veröffentlichen. „Anno 1701“ für Nintendo DS wurde von Keen Games entwickelt und wird in Zukunft als Paradebeispiel dafür herhalten, wie man ein erfolgreiches und komplexes PC-Projekt ohne Abstriche auf den Nintendo DS bringen kann.
„Anno 1701“ trägt als Aufbau-Strategietitel zwar die gleiche Genre-Bezeichnung wie der indirekte Konkurrent „Die Siedler“, die beiden Titel unterscheiden sich allerdings grundlegend in der Spielmechanik. Während sich die Siedler voll auf Mikromanagement einer Siedlung konzentrieren, stehen bei Anno Expansion und Handel mit anderen Spielern im Vordergrund.
Das Anno-Prinzip
Der Anfang ist dabei eigentlich immer gleich. Um die ersten Rohstoffe selbst nachliefern zu können, bauen wir auf einer großen und fruchtbaren Insel erste Gebäude. Den Holznachschub sicher der Holzfäller, der Fischer fängt das Abendessen für die Einwohner und die Webstube stellt aus der Wolle der Schaffarm Stoffe her. Alle diese Betriebe kosten uns dabei Unterhalt und die Staatskasse scheint schon bald leer zu sein. An dieser Stelle kommen unsere braven Siedler ins Spiel. Bauen wir ein Wohnhaus, siedeln sich zunächst Pioniere an. Deren Steuereinnahmen sind gering, die Bedürfnisse aber auch. Mit unseren bestehenden Wirtschaftszweigen fehlt uns nur noch ein Gotteshaus in Form einer Kapelle und die Pioniere werden sich bald zu Siedlern weiterentwickeln.
Diese Entwicklung bringt uns gleichzeitig Vor- und Nachteile. Natürlich steigen in einem gutbürgerlichen Siedler-Haus unsere Steuereinnahmen, andererseits verlangen die Herrschaften auch nach neuen Gütern, um Ihr Leben zu versüßen. Dafür müssen wir teilweise im wahrsten Sinne des Wortes sorgen, denn unter anderem verlangen Eure Einwohner im späteren Verlauf auch nach Kakao. Dazu kommen doch teilweise ungesunde Güter wie Tabak oder Alkohol. Einige Waren könnt Ihr zu Beginn allerdings nicht selbst herstellen. Vor allem die für den Gebäudebau extrem wichtigen Werkzeuge benötigen erst einige Ausbaustufen Eurer Städte, bevor der Werkzeugmacher die eigenen Lager beliefern kann. Zuvor seid Ihr auf den Handel mit anderen Parteien angewiesen. Ein wichtiger Verbündeter ist dabei der freie Händler, der Euch mit den gewünschten Waren beliefern kann. Natürlich gegen Bezahlung, die allerdings nicht zu umgehen ist. Umso schöner ist es dann, wenn Euch ein funktionierendes Wirtschaftssystem den Nachschub aus den eigenen Reihen ermöglicht.
Neben dem freien Händler bietet sich allerdings auch der Handel mit anderen Spielern oder ansässigen Stämmen an. Diese könnten Euch vor allem in Notlagen mit wichtigen Rohstoffen versorgen, um so drohende Krisen noch abwenden zu können. Denn unzufriedene Einwohner zahlen weniger Steuern oder verlassen ihre Heimat sogar ohne Rückkehr. Natürlich könnt Ihr Eurerseits auch überschüssige Waren verkaufen und so die Einnahmen erhöhen.
Doch nicht nur diverse Ressourcen müssen herangeschafft werden, auch einige Einrichtungen sollten sich im Spielverlauf in Eurer Siedlung wieder finden. Die Feuerwehr hilft im Brandfall so schnell es geht, der Arzt vertreibt die Pest. Schulen und Theater sorgen für weitere Befriedigung der Einwohner-Bedürfnisse. Die Marktplätze dagegen erweitern einerseits die Maximalgröße des Lagers und erweitern außerdem das Gebiet auf einer Insel, innerhalb dessen gebaut werden kann.
Expansion um jeden Preis
Eine Insel reicht für Euer kleines Imperium auf Dauer natürlich nicht. Vor allem Plantagen benötigen doch eine Menge Platz und auch die Siedlung wird sich nach einiger Zeit deutlich ausdehnen. Doch ewig muss man sich auch nicht nur auf einer Insel aufhalten. Die Karte ist voller großer und kleiner Eilande. In einer Werft könnt Ihr Schiffe bauen und diese mit den nötigen Baumaterialien beladen. An der passenden Stelle, meist einem Strand, könnt Ihr so ein neues Kontor eröffnen.
Zumeist bietet es sich an, die Inseln fortan per feste Handelsrouten aufzusuchen. So müsst Ihr die Güter nicht jedes Mal persönlich verladen, sondern gebt dem Spiel genügend Vorgaben, um diese Handlungen selbstständig durchzuführen. Dazu bedarf es natürlich einer ausreichend großen Schiffsflotte, die allerdings auch Unterhaltskosten mit sich bringt. Da die Seefahrt außerdem von einigen Piratenflotten beeinträchtigt wird, dürfen auch die Kanonen auf einem Schiff nicht vernachlässigt werden. Einige Inseln werden Eure Mitspieler besiedeln. Wenn sie Euch gegenüber positiv gestimmt sind, werden sie Eure Anwesenheit auf dem Festland allerdings ebenfalls dulden. Alternativ hilft sonst nur der Kampf. Kriege sind allerdings äußerst kostenintensiv. Die Truppenherstellung verschlingt teure Ressourcen, außerdem müsst Ihr auch für den Lohn der Soldaten aufkommen. Gepaart mit den Unterhaltskosten für Betriebe und die Schiffsflotte kommen so einige Belastungen auf Euch zu, die Ihr nur mit einer gesunden Steuerpolitik und erfolgreichem Handel auffangen könnt. Ein Krieg sollte also gut vorbereitet und überlegt sein. Sonst steht man am Ende ohne Geld, Ressourcen und Einwohner da.
Einmal speichern bitte
In der Kampagne von „Anno 1701“ müsst Ihr diverse Spielziele erfüllen. Vor allem zu Anfang dient die Kampagne darüber hinaus als einsteigerfreundliches Tutorial und macht Euch Schritt für Schritt mit den Funktionen des Spiels vertraut. Sehr sinnvoll vor allem für Anno-Neueinsteiger, wobei sich aber auch Spieler der PC-Vorlage erst einmal an das angepasste Interface gewöhnen müssen. Außerdem ist mit der ANNOpedia ein umfangreiches Nachschlagewerk ins Spiel integriert, wodurch viele Fragen recht einfach zu klären sein sollen.
Im Endlos-Modus dagegen könnt Ihr Euch frei entfalten. Alle Funktionen stehen dort jederzeit zur Verfügung. Vor dem Spielstart könnt Ihr hier diverse Einstellungen vornehmen. Bis zu drei Computergegner lassen sich beliebig zuschalten. Außerdem bestimmt Ihr die Inselgröße und Anzahl der Eilande, das Startkapitel und weitere Optionen. Das Endlos-Spiel wird nur im negativen Fall beendet. Wenn Ihr aus dem Königreich zu häufig Kredite erhalten müsst oder Euch ein anderer Spieler im Krieg besiegt, ist die Partie beendet. Andernfalls sind Eurem Spielfluss keine Grenzen gesetzt. Im Mehrspieler-Modus, den bis zu vier Spieler mit je einem eigenen Modul spielen können, habt Ihr ebenfalls alle Funktionen zur Verfügung. Damit hier irgendwann aber auch ein Ende erreicht wird, müsst Ihr vorher Ziele definieren. So könnt Ihr als Siegbedingung angeben, dass ein bestimmter Geldbetrag erreicht werden muss, der Spieler mit dem schnellsten Wachstum gewinnt oder eine feste Anzahl an Inseln besiedelt werden muss. Darüber hinaus könnt Ihr auch auf Zeit spielen und die meisten Punkte sammeln oder Punkte durch Missionen sammeln.
Die spielerische Freiheit und der Umfang an Funktionen haben natürlich ihren Preis. So könnt Ihr sowohl in der Kampagne als auch im Endlos-Modus jeweils nur einen Speicherplatz nutzen. Ihr solltet also gut überlegen, was Ihr wann speichert.
Komplex, aber intuitiv
„Anno 1701“ bietet alle Funktionen des PC-Originals und ist daher vor allem für ein Handheld-Spiel äußerst komplex. Dennoch habt Ihr das Spielgeschehen nach einer kurzen Eingewöhnungsphase äußerst gut im Griff. Dafür sorgt die intuitive Bedienung per Touchscreen. Das ganze Spiel kann vollständig über den unteren DS-Schirm gesteuert werden. Die Tasten des Geräts sind dafür nicht zwingend notwendig. Allerdings könnt Ihr Euch auf die Tasten Schnellbefehle legen, um wichtige Funktionen noch schneller anwählen zu können, eine gelungene Funktion.
Grafik und Sound passen sich diesem positiven Eindruck an. Zwei Zoomstufen sorgen für die optimale Übersicht auch bei großen Inseln. Auf den Straßen ist immer etwas los, wenn auch der Wuselfaktor eines Siedler-Titels nicht erreicht wird. Ein Berater auf dem oberen Bildschirm gibt wertvolle Tipps und Hinweise und die wichtigsten Ressourcen habt Ihr auf diesem Schirm auch immer im Blick. In der Kampagne gibt es darüber hinaus ein Aufgabenbuch, über das Ihr bequem alle aktuell zu erreichenden Ziele einsehen könnt.
Heiko Ellinger meint...
„Anno 1701“ zeigt eindrucksvoll, welche Erleichterung der Touchscreen beim Spielen bringen kann. Die Entwickler von Keen Games haben es geschafft, das komplexe Spielprinzip einwandfrei auf den DS zu bringen. Hobby-Strategen müssen zugreifen, störend sind nur die wenigen Speicherplätze und der Multi-Karten-Zwang im Mehrspieler-Modus.
„Anno 1701“ zeigt eindrucksvoll, welche Erleichterung der Touchscreen beim Spielen bringen kann. Die Entwickler von Keen Games haben es geschafft, das komplexe Spielprinzip einwandfrei auf den DS zu bringen. Hobby-Strategen müssen zugreifen, störend sind nur die wenigen Speicherplätze und der Multi-Karten-Zwang im Mehrspieler-Modus.

GRAFIK
Gutaussehende Inselwelten für die Hosentasche, allerdings etwas Detailarm und irgendwie leicht veraltet
Gutaussehende Inselwelten für die Hosentasche, allerdings etwas Detailarm und irgendwie leicht veraltet

SOUND
Gute Midisounds, die sich leider sehr schnell wiederholen
Gute Midisounds, die sich leider sehr schnell wiederholen

BEDIENUNG
Perfekt angepasste Touchscreensteuerung! So muss es sein!
Perfekt angepasste Touchscreensteuerung! So muss es sein!

UMFANG
Massenhaft Karten und eine Umfangreiche Kampagne garantieren einen langen Spielspaß, jedoch sind definitiv zu wenig Speicherslots vorhanden
Massenhaft Karten und eine Umfangreiche Kampagne garantieren einen langen Spielspaß, jedoch sind definitiv zu wenig Speicherslots vorhanden
SPIELSPASS
Tolle Umsetzung der Erfolgsserie
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Tolle Umsetzung der Erfolgsserie
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel