Brothers in Arms DS
Artikel verfasst von Gennaro Grippo am 16.06.2007
An die Front, Brüder!
Dank Gearbox Software und Ubisoft wütet der 2. Weltkrieg nun auch auf dem Nintendo DS. Zwar kommt mit „Brothers in Arms“ eine äußerst beliebte Spielreihe auf dem Nintendo DS, doch man kehrt dem Original den Rücken zu. Die Taktik-Elemente sucht man nämlich in der Nintendo DS – Version vergeblich. Ihr seid kein Truppenführer mehr, sondern erlebt den grausamen Krieg als Befehlsempfänger. Eure Gegner sind stets in der Überzahl, doch das macht Euch nichts aus. Schließlich habt Ihr ein umfangreiches Waffenarsenal auf Eurer Seite und dürft sogar Fahrzeuge benutzen. Mit Euren Brüdern gilt es dann Missionen zu absolvieren und den bösen Deutschen den Garaus zu machen. Ob die Landung in die Normandie auch auf dem Nintendo DS geglückt ist, verraten Euch die nachfolgenden Zeilen.
Insgesamt warten drei Kampagnen und ein Multiplayer-Modus auf Euch. Den Anfang der Kampagne macht die obligatorische Normandie. Hier erwarten Euch sechs Missionen, die sich nach und nach freischalten. Nach der Normandie geht es dann in die tunesische Wüste und anschließend, in der dritten und letzten Kampagne, nach Ardennen, wo Ihr die Ardennenoffensive nachspielt. Im Multiplayer-Modus erwarten Euch hingegen Death- und Teamdeath-Matchs auf Euch mit bis zu vier Spieler. Leider hat man auf einen Singlecard-Play verzichtet, so dass alle Mitspieler ein Exemplar von „Brothers in Arms DS“ besitzen müssen. Ein vermeintlicher Online-Modus hat es letztendlich nicht ins Spiel geschafft.
Sir, ich habe keinen Bock, Sir!
Der Kriegsalltag ist wahrlich kein Vergnügen und das wird Euch auch bei „Brothers in Arms DS“ sofort auffallen. Ihr werdet aus allen Richtungen beschossen, Panzergeschütze treffen Euch mit voller Wucht. Wild und verängstigt schaut Ihr um Euch, um Gegner ausfindig zu machen. Fehlanzeige: Die Schüsse und Panzerraketen kommen wir aus heiterem Himmel. Deshalb müsst Ihr äußerst vorsichtig vorgehen, sonst seid Ihr schneller tot als Ihr die Mission angenommen habt. Auch Rambo hätte kaum etwas zu lachen gehabt im 2. Weltkrieg. Aus diesem Grund gilt es stets gemeinsam mit seinen Brüdern zu agieren und sich gegenseitig zu unterstützen. Und dies wird schon in der ersten Mission deutlich.
Vor dem Annehmen jeder Mission erfahrt Ihr anhand eines kurzen Textes, worum es im Kapitel geht. In der allerersten Mission erfahrt Ihr beispielsweise, dass Ihr eine unsanfte Landung hattet. Euer Ziel ist es, im nahe liegendem Dorf nach weiteren verbündeten Einheiten zu suchen. Schon hier wird Euch die atemberaubende Grafik samt der spektakulären Weltkriegs-Kulisse auffallen. Während Ihr Euch in der Dunkelheit langsam Richtung Dorf begebt und aufkreuzende Widersacher mit gezielten Kopfschüssen eliminiert oder kurzerhand eine Granate in den Weg schleudert, könnt Ihr im Hintergrund Explosionen vernehmen – wie in Wirklichkeit, der Krieg tobt überall. Übrigens steuert Ihr Euer Alter Ego aus der 3rd Person Perspektive. Wie auch bei „Metroid Prime Hunters“ könnt Ihr Euch via Stylus auf dem Touchscreen umsehen und mit der linken Schultertaste dürft Ihr schießen.
I did it my way
Nach und nach bahnt Ihr Euch Euren Weg frei, absolviert eine Mission nach der anderen und habt nach einigen Stunden alle drei Kampagnen durchgespielt. Dies ist im Ganzen gesehen auch der größte Kritikpunkt am Spiel, es ist äußerst kurz. Je nach Vorgehensweise ziehen sich die Missionen zwar durchaus in die Länge, doch auch unerfahrene Spieler sind schnell durch. Was bleibt ist ein höherer Schwierigkeitsgrad, sowie das Nacheifern nach Medaillen und Orden. Wer das Spiel durchspielt wird auch mit freischaltbaren Boni belohnt, wie beispielsweise neue Waffen und ein neuer Panzer. Alles in allem eine wirklich nette Dreingabe, doch hat man einmal den 2. Weltkrieg erlebt, ist man nicht wirklich heiß darauf, ihn erneut zu bestreiten.
Im Verlauf der Kampagnen werdet Ihr auch auf Fahrzeuge stoßen. Flugzeuge dürft Ihr leider nicht steuern, dafür aber Jeeps und Panzers. Während die Steuerung generell sehr gut gelungen ist muss man bei den Fahrzeugen die Stirn runzeln. Es bedarf einer kleinen Eingewöhnungszeit, dann kommt man mit dem Panzer durchaus zurecht. Doch die Jeeps sind eine klasse für sich: Das Problem hierbei ist, dass Ihr weniger den Jeep, sondern vielmehr die Kamera steuert. Dies hat zur Folge, dass die Fahrt mit dem Jeep einem so vorkommt, als würde man durch die Gegend schlittern. Im Ganzen recht witzig, doch man hätte es weitaus besser machen können. Entschädigen können hierfür Eure Brüder, die mitfahren. Diese setzen sich hinter dem Bordgeschütz (sowohl bei Jeeps als auch beim Panzer) und beschießen Gegner, die sich Euch in den Weg stellen. Wer die einfachere und lustigere Methode favorisiert, darf die Widersacher natürlich auch überfahren.
Ich kapituliere niemals!
Der Multiplayer-Modus stellt eine willkommene Abwechslung dar und macht wirklich Spaß, wenn man auch einen Online-Modus vermisst. Mit bis zu drei weiteren Freunden dürft Ihr Euch in bekannten Einsatzorten des 2. Weltkrieges duellieren. Ihr legt kurz die zu spielende Karte, den Modus, das Zeit- und Punktelimit fest und schon kann der virtuelle Krieg beginnen. An sich ist der Multiplayer-Modus recht unterhaltsam, kann jedoch nicht auf Dauer fesseln. Dafür sind zu wenig Modi vorhanden und es wird generell wenig Abwechslung in den Matchs geboten. Für die Runde zwischendurch demnach perfekt, doch wer es mehrere Stunden am Stück gegen Freunden spielt, wird Langeweile nicht vermeiden können.
„Brothers in Arms DS“ ist zurecht ein Spiel ab 16 Jahren. Nicht nur, dass Daueraction vom Feinsten geboten wird und wahrlich überall etwas explodiert und Soldaten fallen, auch Blut kommt zum Vorschein. Doch für die sanfteren Gemüter hat Entwickler Gearbox in den Einstellungen die Möglichkeit integriert, das Blut einfach abzuschalten – verdammt gute Idee. Zwar erinnert die Kulisse am 2. Weltkrieg, doch Euer Alter Ego könnte glatt mit einem Superhelden verwandt sein. Man wird angeschossen, tut nicht wirklich weh. Mehrere Gegner schießen auf Euch und schmeißen Euch eine Granate entgegen, ja es juckt etwas. Ein Panzer schießt auf Euch, jetzt wird es ernst. Man verschanzt sich hinter einem Gebäude um kurz Schutz zu suchen und schon regeneriert sich Euer alter Ego. Nur 2mm neben Euch explodiert eine Bombe, das tat echt weh aber wie heißt es so schön: The show must go on. Während man hierbei noch grinsen wird, resultiert es mit der Zeit zu Frust und Ärger. Denn im Verlauf der Missionen werdet Ihr auf teilweise richtig unfaire Stellen stoßen. Ihr werdet nämlich nahezu von allen Seiten bombardiert und beschossen, komischerweise könnt Ihr aber niemanden ausmachen. Auch ein Blick durch das Scharfschützengewehr bestätigt Euch: Da ist niemand. Dennoch knallt es ununterbrochen und Ihr segnet recht oft das Zeitliche.
Der Krieg und seine Macken
Alles in allem ist „Brothers in Arms DS“ wirklich gelungen und spielt in grafischer Hinsicht auf dem Nintendo DS bei der höheren Liga mit. Der 2. Weltkrieg wurde äußerst detailliert in 3D in Szene gesetzt. Die Animationen können sich sehen lassen, wie beispielsweise ducken oder hinter einer Wand lehnen um Schutz zu suchen. Der Vorteil hierbei ist, dass diese Aktionen automatisch von Eurem Alter Ego durchgeführt werden, sobald Ihr Euch nah genug an einem Objekt befindet. Leider sind die Texturen teilweise verwaschen und trüben das Gesamtbild etwas. Auch ist nett anzusehen, dass wenn Ihr frontal auf eine Laterne zu rennt, diese vermeintlich in 3D gehalten ist. Wenn Ihr Euch die Laterne jedoch von der Seite anschaut, merkt Ihr, dass es sich hierbei um eine hauchdünne Textur handelt, die nur von vorne und hinten gut aussieht.
In soundtechnischer Hinsicht bietet das Spiel das typische Weltkriegsszenario. Ihr könnt Explosionsgeräusche vernehmen, das Schreien der Gegner, das Quietschen der Panzerketten und das Nachladen der Waffe hören. Interessant hierbei ist, dass wohl Euer Alter Ego ein Munition-Abonnement abgeschlossen hat, denn im Spiel sucht Ihr kaum nach Munition. Ihr dürft beliebig oft nachladen, was das Ganze nicht wirklich glaubhaft macht. Das Einzige, was irgendwann zu Ende geht, sind die Granaten. Zu guter Letzt noch einige Worte zur Steuerung: Diese ist äußerst gut gelungen und geht schnell von der Hand. Einzig negativ fällt, wie weiter oben schon erwähnt, die Steuerung der Fahrzeuge auf. Nichtsdestotrotz kann man hiermit leben und somit wird man definitiv seinen Spaß an „Brothers in Arms DS“ haben.
Dank Gearbox Software und Ubisoft wütet der 2. Weltkrieg nun auch auf dem Nintendo DS. Zwar kommt mit „Brothers in Arms“ eine äußerst beliebte Spielreihe auf dem Nintendo DS, doch man kehrt dem Original den Rücken zu. Die Taktik-Elemente sucht man nämlich in der Nintendo DS – Version vergeblich. Ihr seid kein Truppenführer mehr, sondern erlebt den grausamen Krieg als Befehlsempfänger. Eure Gegner sind stets in der Überzahl, doch das macht Euch nichts aus. Schließlich habt Ihr ein umfangreiches Waffenarsenal auf Eurer Seite und dürft sogar Fahrzeuge benutzen. Mit Euren Brüdern gilt es dann Missionen zu absolvieren und den bösen Deutschen den Garaus zu machen. Ob die Landung in die Normandie auch auf dem Nintendo DS geglückt ist, verraten Euch die nachfolgenden Zeilen.Insgesamt warten drei Kampagnen und ein Multiplayer-Modus auf Euch. Den Anfang der Kampagne macht die obligatorische Normandie. Hier erwarten Euch sechs Missionen, die sich nach und nach freischalten. Nach der Normandie geht es dann in die tunesische Wüste und anschließend, in der dritten und letzten Kampagne, nach Ardennen, wo Ihr die Ardennenoffensive nachspielt. Im Multiplayer-Modus erwarten Euch hingegen Death- und Teamdeath-Matchs auf Euch mit bis zu vier Spieler. Leider hat man auf einen Singlecard-Play verzichtet, so dass alle Mitspieler ein Exemplar von „Brothers in Arms DS“ besitzen müssen. Ein vermeintlicher Online-Modus hat es letztendlich nicht ins Spiel geschafft.
Sir, ich habe keinen Bock, Sir!
Der Kriegsalltag ist wahrlich kein Vergnügen und das wird Euch auch bei „Brothers in Arms DS“ sofort auffallen. Ihr werdet aus allen Richtungen beschossen, Panzergeschütze treffen Euch mit voller Wucht. Wild und verängstigt schaut Ihr um Euch, um Gegner ausfindig zu machen. Fehlanzeige: Die Schüsse und Panzerraketen kommen wir aus heiterem Himmel. Deshalb müsst Ihr äußerst vorsichtig vorgehen, sonst seid Ihr schneller tot als Ihr die Mission angenommen habt. Auch Rambo hätte kaum etwas zu lachen gehabt im 2. Weltkrieg. Aus diesem Grund gilt es stets gemeinsam mit seinen Brüdern zu agieren und sich gegenseitig zu unterstützen. Und dies wird schon in der ersten Mission deutlich.Vor dem Annehmen jeder Mission erfahrt Ihr anhand eines kurzen Textes, worum es im Kapitel geht. In der allerersten Mission erfahrt Ihr beispielsweise, dass Ihr eine unsanfte Landung hattet. Euer Ziel ist es, im nahe liegendem Dorf nach weiteren verbündeten Einheiten zu suchen. Schon hier wird Euch die atemberaubende Grafik samt der spektakulären Weltkriegs-Kulisse auffallen. Während Ihr Euch in der Dunkelheit langsam Richtung Dorf begebt und aufkreuzende Widersacher mit gezielten Kopfschüssen eliminiert oder kurzerhand eine Granate in den Weg schleudert, könnt Ihr im Hintergrund Explosionen vernehmen – wie in Wirklichkeit, der Krieg tobt überall. Übrigens steuert Ihr Euer Alter Ego aus der 3rd Person Perspektive. Wie auch bei „Metroid Prime Hunters“ könnt Ihr Euch via Stylus auf dem Touchscreen umsehen und mit der linken Schultertaste dürft Ihr schießen.
I did it my way
Nach und nach bahnt Ihr Euch Euren Weg frei, absolviert eine Mission nach der anderen und habt nach einigen Stunden alle drei Kampagnen durchgespielt. Dies ist im Ganzen gesehen auch der größte Kritikpunkt am Spiel, es ist äußerst kurz. Je nach Vorgehensweise ziehen sich die Missionen zwar durchaus in die Länge, doch auch unerfahrene Spieler sind schnell durch. Was bleibt ist ein höherer Schwierigkeitsgrad, sowie das Nacheifern nach Medaillen und Orden. Wer das Spiel durchspielt wird auch mit freischaltbaren Boni belohnt, wie beispielsweise neue Waffen und ein neuer Panzer. Alles in allem eine wirklich nette Dreingabe, doch hat man einmal den 2. Weltkrieg erlebt, ist man nicht wirklich heiß darauf, ihn erneut zu bestreiten.Im Verlauf der Kampagnen werdet Ihr auch auf Fahrzeuge stoßen. Flugzeuge dürft Ihr leider nicht steuern, dafür aber Jeeps und Panzers. Während die Steuerung generell sehr gut gelungen ist muss man bei den Fahrzeugen die Stirn runzeln. Es bedarf einer kleinen Eingewöhnungszeit, dann kommt man mit dem Panzer durchaus zurecht. Doch die Jeeps sind eine klasse für sich: Das Problem hierbei ist, dass Ihr weniger den Jeep, sondern vielmehr die Kamera steuert. Dies hat zur Folge, dass die Fahrt mit dem Jeep einem so vorkommt, als würde man durch die Gegend schlittern. Im Ganzen recht witzig, doch man hätte es weitaus besser machen können. Entschädigen können hierfür Eure Brüder, die mitfahren. Diese setzen sich hinter dem Bordgeschütz (sowohl bei Jeeps als auch beim Panzer) und beschießen Gegner, die sich Euch in den Weg stellen. Wer die einfachere und lustigere Methode favorisiert, darf die Widersacher natürlich auch überfahren.
Ich kapituliere niemals!
Der Multiplayer-Modus stellt eine willkommene Abwechslung dar und macht wirklich Spaß, wenn man auch einen Online-Modus vermisst. Mit bis zu drei weiteren Freunden dürft Ihr Euch in bekannten Einsatzorten des 2. Weltkrieges duellieren. Ihr legt kurz die zu spielende Karte, den Modus, das Zeit- und Punktelimit fest und schon kann der virtuelle Krieg beginnen. An sich ist der Multiplayer-Modus recht unterhaltsam, kann jedoch nicht auf Dauer fesseln. Dafür sind zu wenig Modi vorhanden und es wird generell wenig Abwechslung in den Matchs geboten. Für die Runde zwischendurch demnach perfekt, doch wer es mehrere Stunden am Stück gegen Freunden spielt, wird Langeweile nicht vermeiden können.„Brothers in Arms DS“ ist zurecht ein Spiel ab 16 Jahren. Nicht nur, dass Daueraction vom Feinsten geboten wird und wahrlich überall etwas explodiert und Soldaten fallen, auch Blut kommt zum Vorschein. Doch für die sanfteren Gemüter hat Entwickler Gearbox in den Einstellungen die Möglichkeit integriert, das Blut einfach abzuschalten – verdammt gute Idee. Zwar erinnert die Kulisse am 2. Weltkrieg, doch Euer Alter Ego könnte glatt mit einem Superhelden verwandt sein. Man wird angeschossen, tut nicht wirklich weh. Mehrere Gegner schießen auf Euch und schmeißen Euch eine Granate entgegen, ja es juckt etwas. Ein Panzer schießt auf Euch, jetzt wird es ernst. Man verschanzt sich hinter einem Gebäude um kurz Schutz zu suchen und schon regeneriert sich Euer alter Ego. Nur 2mm neben Euch explodiert eine Bombe, das tat echt weh aber wie heißt es so schön: The show must go on. Während man hierbei noch grinsen wird, resultiert es mit der Zeit zu Frust und Ärger. Denn im Verlauf der Missionen werdet Ihr auf teilweise richtig unfaire Stellen stoßen. Ihr werdet nämlich nahezu von allen Seiten bombardiert und beschossen, komischerweise könnt Ihr aber niemanden ausmachen. Auch ein Blick durch das Scharfschützengewehr bestätigt Euch: Da ist niemand. Dennoch knallt es ununterbrochen und Ihr segnet recht oft das Zeitliche.
Der Krieg und seine Macken
Alles in allem ist „Brothers in Arms DS“ wirklich gelungen und spielt in grafischer Hinsicht auf dem Nintendo DS bei der höheren Liga mit. Der 2. Weltkrieg wurde äußerst detailliert in 3D in Szene gesetzt. Die Animationen können sich sehen lassen, wie beispielsweise ducken oder hinter einer Wand lehnen um Schutz zu suchen. Der Vorteil hierbei ist, dass diese Aktionen automatisch von Eurem Alter Ego durchgeführt werden, sobald Ihr Euch nah genug an einem Objekt befindet. Leider sind die Texturen teilweise verwaschen und trüben das Gesamtbild etwas. Auch ist nett anzusehen, dass wenn Ihr frontal auf eine Laterne zu rennt, diese vermeintlich in 3D gehalten ist. Wenn Ihr Euch die Laterne jedoch von der Seite anschaut, merkt Ihr, dass es sich hierbei um eine hauchdünne Textur handelt, die nur von vorne und hinten gut aussieht.In soundtechnischer Hinsicht bietet das Spiel das typische Weltkriegsszenario. Ihr könnt Explosionsgeräusche vernehmen, das Schreien der Gegner, das Quietschen der Panzerketten und das Nachladen der Waffe hören. Interessant hierbei ist, dass wohl Euer Alter Ego ein Munition-Abonnement abgeschlossen hat, denn im Spiel sucht Ihr kaum nach Munition. Ihr dürft beliebig oft nachladen, was das Ganze nicht wirklich glaubhaft macht. Das Einzige, was irgendwann zu Ende geht, sind die Granaten. Zu guter Letzt noch einige Worte zur Steuerung: Diese ist äußerst gut gelungen und geht schnell von der Hand. Einzig negativ fällt, wie weiter oben schon erwähnt, die Steuerung der Fahrzeuge auf. Nichtsdestotrotz kann man hiermit leben und somit wird man definitiv seinen Spaß an „Brothers in Arms DS“ haben.
Gennaro Grippo meint...
Ich bin wirklich überrascht, wie gut doch „Brothers in Arms DS“ auf den Nintendo DS umgesetzt wurde. Das die Taktik-Elemente der großen Brüder fehlen, schmerzt mir kaum. Vor allem auch deshalb nicht, weil ich bislang noch nie ein „Brothers in Arms – Spiel“ gespielt habe. Auf den Nintendo DS spielt sich „Brothers in Arms DS“ kurz gesagt wirklich gut und kann sich vor allem auch grafisch sehen lassen. Das Einzige, was mir schmerzt, ist der Fehlende Online-Modus sowie die äußerst kurze Spieldauer. Ansonsten Kompliment an die Entwickler!
Ich bin wirklich überrascht, wie gut doch „Brothers in Arms DS“ auf den Nintendo DS umgesetzt wurde. Das die Taktik-Elemente der großen Brüder fehlen, schmerzt mir kaum. Vor allem auch deshalb nicht, weil ich bislang noch nie ein „Brothers in Arms – Spiel“ gespielt habe. Auf den Nintendo DS spielt sich „Brothers in Arms DS“ kurz gesagt wirklich gut und kann sich vor allem auch grafisch sehen lassen. Das Einzige, was mir schmerzt, ist der Fehlende Online-Modus sowie die äußerst kurze Spieldauer. Ansonsten Kompliment an die Entwickler!

GRAFIK
Herausragende Grafik, beeindruckende Animationen und Explosionen.
Herausragende Grafik, beeindruckende Animationen und Explosionen.

SOUND
Zweckmäßige Weltkriegs-Musikuntermalung, keine Sprachausgabe.
Zweckmäßige Weltkriegs-Musikuntermalung, keine Sprachausgabe.

BEDIENUNG
Einfache Steuerung, Präzision nicht immer erhaben.
Einfache Steuerung, Präzision nicht immer erhaben.

UMFANG
Schnell durchgespielte Kampagnen, schwacher Multiplayer.
Schnell durchgespielte Kampagnen, schwacher Multiplayer.
SPIELSPASS
Sehr kurzes, aber beeindruckendes Weltkriegs-Spektakel
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Sehr kurzes, aber beeindruckendes Weltkriegs-Spektakel
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel