Diddy Kong Racing DS
Artikel verfasst von Gennaro Grippo am 01.06.2007
Rare ist zurück
Vor fünf Jahren der Schock: Microsoft kauft Rare. Die Fangemeinde trauerte um den Verlust eines der besten Entwickler für den Nintendo 64. Immerhin hat sich Rare mit Titeln wie „Banjo Kazooie“, „Conker Bad fur Day“, „Perfekt Dark“ und dem indizierten Bond-Shooter wahrlich einen guten Namen gemacht. Es schien, als seien die glorreichen Tage vorüber und man würde nie mehr einen Titel aus dem Hause Rare auf einer Nintendo-Plattform zu Gesicht bekommen. Doch da irrten sich die eingefleischten Rare-Fans, denn es folgten weitere Rare-Titel für den Gameboy Advance. Seit Neuestem gesellt sich auch ein Remake von „Diddy Kong Racing“ auf dem Nintendo DS hinzu, welches aber keinesfalls eine simple Umsetzung darstellt. In der Tat hat sich Rare redlich Mühe gegeben und spendiert „Diddy Kong Racing DS“ viel Neues.
Wie schon beim Klassiker auf dem Nintendo 64, bekommt man auch bei „Diddy Kong Racing DS“ feinste Fun-Racing – Kost spendiert. Insgesamt warten acht Charaktere auf Euch, darunter bekannte Fahrer wie Diddy Kong, Dixie Kong, Pipsy und Krunch. Leider merkt man die Folgen des Rare-Erwerbs durch Microsoft, denn während im N64-Original auch Conker und Banjo anwählbar waren, sucht man diese nun vergeblich. Nichtsdestotrotz haben es auch Neuzugänge ins Spiel geschafft und von den insgesamt acht Figuren müssen eh vier im Verlauf des Abenteuers freigespielt werden. An der Story selbst hat sich wenig geändert und so versucht Ihr auch in „Diddy Kong Racing DS“ Wizpig den Garaus zu machen, nachdem dieser die Macht über eine Insel mit sprechenden Tieren an sich gerissen hat. Abgesehen vom Kernstück des Spiels gesellen sich auch weitere Modi hinzu, darunter auch ein Online-Modus.
Wie alles geschah
Auf einer ruhigen Insel, wo das Leben sprechender Tiere pulsiert, bricht das Chaos aus. Wizpig, ein zu groß geratenes Schwein mit bösen Vorstellungen, übernimmt die Kontrolle über die Insel. Die armen Tiere sind verzweifelt und bitten Diddy Kong um Hilfe. So erhält Diddy Kong eines Tages einen Brief zugestellt mit der aufgeführten Problematik. Ohne lange zu warten bricht er auf, um Wizpig das Handwerk zu legen und erneut für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Damit Diddy Kong sich nicht alleine gegen die Machenschaften Wizpigs entgegenstellen muss, reisen seine Freunde mit ihm auf die bedrohte Insel. Auf der Insel angekommen macht Ihr Bekanntschaft mit Taj, einer Kreuzung aus Elefant und Djiini. Dieser erklärt Euch sämtliche Einzelheiten, macht Euch mit den verschiedenen Vehikel vertraut und zeigt Euch die Insel. Gelegentlich müsst Ihr auch gegen ihn antreten, damit er sehen kann, ob Ihr der nächsten Herausforderung gewachsen seid.
Die Insel ist frei befahrbar und in Zonen aufgeteilt. Jede Zone (Strand, Vulkan, Winter etc.) stellt dabei eine Welt dar, in der es diverse Events zu meistern gilt. Um ein Rennen zu bestreiten, müsst Ihr durch Tore fahren. Auf jedes Tor ist eine Zahl abgebildet, die Euch signalisiert, wie viele Ballons Ihr besitzen müsst um dieses Rennen zu bestreiten. Habt Ihr die nötige Anzahl noch nicht beisammen, müsst Ihr in anderen Events die restlichen Ballons ergattern. Dies hat zur Folge, dass Ihr gelegentlich orientierungslos durch die Insel fahren und andere zugängliche Events suchen müsst, was auf Dauer recht nervig sein kann. Glücklicherweise sind die meisten durch die Ballon-Anzahl verknüpften Events nah beisammen, so dass Ihr nicht allzu lange das nächste Event suchen müsst. Habt Ihr einmal die nötigen Ballons gesammelt, kann das Rennen beginnen.
Go Kart, Go Hovercraft, Go Flugzeug
Die Rennen sind erdenklich einfach und bieten Fun-Racing – Kost vom Feinsten. Je nachdem welche Welt beziehungsweise Strecke Ihr bestreitet, habt Ihr ein anderes Bewegungsmittel zur Verfügung. Auf Strecken mit Asphalt geht es natürlich mit den Kart zur Sache. Auf der Strecke liegen, in bester Fun-Racing – Manier, Items verstreut. Rote Ballons geben Euch Raketen, die Ihr mit der linken Schultertaste des Nintendo DS aktivieren könnt. Blaue Ballons geben Euch hingegen einen Turbo. Weitere Turbos könnt Ihr auch so auf der Strecke finden durch so genannte Beschleuniger. Auch sollte man die auf der Strecke platzierten Münzen einsammeln, um sein Geldvorrat aufzustocken. Ein weitere Bewegungsmittel ist übrigens das Hovercraft, mit dem Ihr Flüsse unsicher macht. Last but not least wäre das Flugzeug zu nennen, welches Euch in die Lüfte befördert und waghalsige Manöver vollführen lässt. Natürlich steuern sich alle drei Vehikel unterschiedlich, so dass Ihr Euch mit Kart, Hovercraft und Flugzeug ausgiebig beschäftigen müsst, damit Ihr diese auch 100%ig beherrscht und so die Rennen für Euch entscheiden könnt.
Man hat sich auch Mühe gegeben, die Nintendo DS – Features einzubeziehen. Leider wirkt das Ganze eher aufgezwungen anstatt eines wirklich gut eingesetzten Element. Dies betrifft vor allem den Boost am Anfang des Rennens. Hier kann man auf dem Touchscreen beim Kart das Rad oder beim Flugzeug den Propeller zum Drehen bringen. An sich ist die Idee gar nicht so schlecht, Nachteil ist nur, dass sich das Spiel generell mit den Tasten steuern lässt. Der schnelle Übergang von Touchscreen auf Steuerkreuz und A-Knopf (beschleunigen) ist nicht gerade ideal. Viel besser funktioniert der Boost beim Hovercraft, wo man lediglich ins Mikrofon blasen muss. Alles in allem nicht gerade die beste Implementierung der DS-Features, vor allem im Hinblick auf den Boost zeigt „Mario Kart DS“ wie es besser geht.
Die Aufgaben eines Kart-Fahrers
Wie weiter oben schon erwähnt, müsst Ihr Rennen bestreiten um möglichst viele Ballons zu ergattern. Habt Ihr in einer Welt alle Ballons eingesammelt, öffnet sich die Boss-Tür. Hier gilt es gegen den Boss der Welt anzutreten, beispielsweise müsst Ihr in der ersten Welt gegen einen Triceratops antreten. Gelingt Euch der Sieg, könnt Ihr das nächste Event bestreiten. Diesmal steht ein Turnier auf den Programm, mit allen Strecken der Welt. Die KI der Gegner ist nicht wirklich schlecht, doch wahrlich herausfordernd sind die Rennen keinesfalls. Das einzig Enttäuschende auf der Strecke ist das Geschwindigkeitsgefühl, welches man vermisst. Während man bei „Mario Kart DS“ schön rasen konnte, kommt es einem bei „Diddy Kong Racing DS“ vor, als würden auf den Strecken Limits gelten. Kann man hierüber hinwegsehen, wird man jedoch mit einer konstanten Framerate belohnt.
Eine der größten Stärken von „Diddy Kong Racing DS“ ist ohne Zweifel der Multiplayer. Wie auch das Original auf den N64, bescheren Euch auch die Nintendo DS – Version zahlreiche amüsante Partien mit Freunden. Neuerdings darf auch online gegen unbekannte Racer gefahren werden. Im lokalen Multiplayer dürft Ihr ein Einzelrennen, Plakettensause, Kampfkurse, Wunschrennen oder auch Trophy-Rennen bestreiten. Beim Modus „Plakettensause“ müssen die Fahrer fünf Taj-Plaketten auf der Strecke einsammeln, der, der es schneller hin bekommt gewinnt selbstverständlich. Kampfkurse sind hingegen Strecken, die Ihr während Eures Abenteuers freigespielt habt. Am interessantesten ist jedoch „Wunschrennen“, denn hier dürft Ihr dank eines Level-Editors selbst Strecken entwerfen und anschließend gegen Freunde antreten.
Online-Modus & Technik
Das Bonbon von „Diddy Kong Racing DS“ ist der Online-Modus mit bis zu acht Spielern. Positiv zu vermerken ist, dass die Rennen via Nintendo WiFi Connection flüssig ablaufen und es selten zu Ruckler kommt. Wie bei anderen WiFi-fähigen Spielen für den Nintendo DS, kann man auch hier gegen Freunde antreten, die man in seiner Freundesliste eingetragen hat. Hat man gerade keinen Freund zur Hand, darf man das Suchen nach einem Gegner dem System überlassen. Binnen kürzester Zeit spuckt die Nintendo WiFi-Connection potentielle Gegner heraus und positioniert alle Spieler, nachdem die Fahrer gewählt wurden, auf die Strecke. Hier geht es genauso vonstatten wie im Singleplayer, einziger Unterschied ist das Einblenden des Gegner-Namen über den jeweiligen Fahrer. Alles in allem machen die Online-Partien ungemein viel Spaß, können aber, falls es mal ruckeln sollte, wahrlich nerven.
Die Grafik von „Diddy Kong Racing DS“ ist nicht von schlechten Eltern und erinnert stark an das N64-Original, hat aber Verbesserungen erfahren. Das Streckendesign ist abwechslungsreich und die zahlreichen Events wissen auf lange Zeit zu fesseln. Leider sind die Rennen nicht wirklich herausfordernd, so dass man schnell von einem Rennen zum Anderen fährt ohne wirklich eine harte Nuss meistern zu müssen. Die Musikuntermalung ist solide und bietet die alten Melodien aus dem Original zum Besten. Positiv zu vermerken sind die vielen Neuerungen, die Rare dem DS-Ableger spendiert hat: Online-Modus, neue Charaktere und Strecken, Level-Editor und einzigartige Touchscreen-Einlagen. Alles in allem ist „Diddy Kong Racing DS“ ein gutes Fun-Racing Spiel geworden, welches jedoch bei weitem nicht an „Mario Kart DS“ heran reicht.
Vor fünf Jahren der Schock: Microsoft kauft Rare. Die Fangemeinde trauerte um den Verlust eines der besten Entwickler für den Nintendo 64. Immerhin hat sich Rare mit Titeln wie „Banjo Kazooie“, „Conker Bad fur Day“, „Perfekt Dark“ und dem indizierten Bond-Shooter wahrlich einen guten Namen gemacht. Es schien, als seien die glorreichen Tage vorüber und man würde nie mehr einen Titel aus dem Hause Rare auf einer Nintendo-Plattform zu Gesicht bekommen. Doch da irrten sich die eingefleischten Rare-Fans, denn es folgten weitere Rare-Titel für den Gameboy Advance. Seit Neuestem gesellt sich auch ein Remake von „Diddy Kong Racing“ auf dem Nintendo DS hinzu, welches aber keinesfalls eine simple Umsetzung darstellt. In der Tat hat sich Rare redlich Mühe gegeben und spendiert „Diddy Kong Racing DS“ viel Neues.Wie schon beim Klassiker auf dem Nintendo 64, bekommt man auch bei „Diddy Kong Racing DS“ feinste Fun-Racing – Kost spendiert. Insgesamt warten acht Charaktere auf Euch, darunter bekannte Fahrer wie Diddy Kong, Dixie Kong, Pipsy und Krunch. Leider merkt man die Folgen des Rare-Erwerbs durch Microsoft, denn während im N64-Original auch Conker und Banjo anwählbar waren, sucht man diese nun vergeblich. Nichtsdestotrotz haben es auch Neuzugänge ins Spiel geschafft und von den insgesamt acht Figuren müssen eh vier im Verlauf des Abenteuers freigespielt werden. An der Story selbst hat sich wenig geändert und so versucht Ihr auch in „Diddy Kong Racing DS“ Wizpig den Garaus zu machen, nachdem dieser die Macht über eine Insel mit sprechenden Tieren an sich gerissen hat. Abgesehen vom Kernstück des Spiels gesellen sich auch weitere Modi hinzu, darunter auch ein Online-Modus.
Wie alles geschah
Auf einer ruhigen Insel, wo das Leben sprechender Tiere pulsiert, bricht das Chaos aus. Wizpig, ein zu groß geratenes Schwein mit bösen Vorstellungen, übernimmt die Kontrolle über die Insel. Die armen Tiere sind verzweifelt und bitten Diddy Kong um Hilfe. So erhält Diddy Kong eines Tages einen Brief zugestellt mit der aufgeführten Problematik. Ohne lange zu warten bricht er auf, um Wizpig das Handwerk zu legen und erneut für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Damit Diddy Kong sich nicht alleine gegen die Machenschaften Wizpigs entgegenstellen muss, reisen seine Freunde mit ihm auf die bedrohte Insel. Auf der Insel angekommen macht Ihr Bekanntschaft mit Taj, einer Kreuzung aus Elefant und Djiini. Dieser erklärt Euch sämtliche Einzelheiten, macht Euch mit den verschiedenen Vehikel vertraut und zeigt Euch die Insel. Gelegentlich müsst Ihr auch gegen ihn antreten, damit er sehen kann, ob Ihr der nächsten Herausforderung gewachsen seid.Die Insel ist frei befahrbar und in Zonen aufgeteilt. Jede Zone (Strand, Vulkan, Winter etc.) stellt dabei eine Welt dar, in der es diverse Events zu meistern gilt. Um ein Rennen zu bestreiten, müsst Ihr durch Tore fahren. Auf jedes Tor ist eine Zahl abgebildet, die Euch signalisiert, wie viele Ballons Ihr besitzen müsst um dieses Rennen zu bestreiten. Habt Ihr die nötige Anzahl noch nicht beisammen, müsst Ihr in anderen Events die restlichen Ballons ergattern. Dies hat zur Folge, dass Ihr gelegentlich orientierungslos durch die Insel fahren und andere zugängliche Events suchen müsst, was auf Dauer recht nervig sein kann. Glücklicherweise sind die meisten durch die Ballon-Anzahl verknüpften Events nah beisammen, so dass Ihr nicht allzu lange das nächste Event suchen müsst. Habt Ihr einmal die nötigen Ballons gesammelt, kann das Rennen beginnen.
Go Kart, Go Hovercraft, Go Flugzeug
Die Rennen sind erdenklich einfach und bieten Fun-Racing – Kost vom Feinsten. Je nachdem welche Welt beziehungsweise Strecke Ihr bestreitet, habt Ihr ein anderes Bewegungsmittel zur Verfügung. Auf Strecken mit Asphalt geht es natürlich mit den Kart zur Sache. Auf der Strecke liegen, in bester Fun-Racing – Manier, Items verstreut. Rote Ballons geben Euch Raketen, die Ihr mit der linken Schultertaste des Nintendo DS aktivieren könnt. Blaue Ballons geben Euch hingegen einen Turbo. Weitere Turbos könnt Ihr auch so auf der Strecke finden durch so genannte Beschleuniger. Auch sollte man die auf der Strecke platzierten Münzen einsammeln, um sein Geldvorrat aufzustocken. Ein weitere Bewegungsmittel ist übrigens das Hovercraft, mit dem Ihr Flüsse unsicher macht. Last but not least wäre das Flugzeug zu nennen, welches Euch in die Lüfte befördert und waghalsige Manöver vollführen lässt. Natürlich steuern sich alle drei Vehikel unterschiedlich, so dass Ihr Euch mit Kart, Hovercraft und Flugzeug ausgiebig beschäftigen müsst, damit Ihr diese auch 100%ig beherrscht und so die Rennen für Euch entscheiden könnt. Man hat sich auch Mühe gegeben, die Nintendo DS – Features einzubeziehen. Leider wirkt das Ganze eher aufgezwungen anstatt eines wirklich gut eingesetzten Element. Dies betrifft vor allem den Boost am Anfang des Rennens. Hier kann man auf dem Touchscreen beim Kart das Rad oder beim Flugzeug den Propeller zum Drehen bringen. An sich ist die Idee gar nicht so schlecht, Nachteil ist nur, dass sich das Spiel generell mit den Tasten steuern lässt. Der schnelle Übergang von Touchscreen auf Steuerkreuz und A-Knopf (beschleunigen) ist nicht gerade ideal. Viel besser funktioniert der Boost beim Hovercraft, wo man lediglich ins Mikrofon blasen muss. Alles in allem nicht gerade die beste Implementierung der DS-Features, vor allem im Hinblick auf den Boost zeigt „Mario Kart DS“ wie es besser geht.
Die Aufgaben eines Kart-Fahrers
Wie weiter oben schon erwähnt, müsst Ihr Rennen bestreiten um möglichst viele Ballons zu ergattern. Habt Ihr in einer Welt alle Ballons eingesammelt, öffnet sich die Boss-Tür. Hier gilt es gegen den Boss der Welt anzutreten, beispielsweise müsst Ihr in der ersten Welt gegen einen Triceratops antreten. Gelingt Euch der Sieg, könnt Ihr das nächste Event bestreiten. Diesmal steht ein Turnier auf den Programm, mit allen Strecken der Welt. Die KI der Gegner ist nicht wirklich schlecht, doch wahrlich herausfordernd sind die Rennen keinesfalls. Das einzig Enttäuschende auf der Strecke ist das Geschwindigkeitsgefühl, welches man vermisst. Während man bei „Mario Kart DS“ schön rasen konnte, kommt es einem bei „Diddy Kong Racing DS“ vor, als würden auf den Strecken Limits gelten. Kann man hierüber hinwegsehen, wird man jedoch mit einer konstanten Framerate belohnt.Eine der größten Stärken von „Diddy Kong Racing DS“ ist ohne Zweifel der Multiplayer. Wie auch das Original auf den N64, bescheren Euch auch die Nintendo DS – Version zahlreiche amüsante Partien mit Freunden. Neuerdings darf auch online gegen unbekannte Racer gefahren werden. Im lokalen Multiplayer dürft Ihr ein Einzelrennen, Plakettensause, Kampfkurse, Wunschrennen oder auch Trophy-Rennen bestreiten. Beim Modus „Plakettensause“ müssen die Fahrer fünf Taj-Plaketten auf der Strecke einsammeln, der, der es schneller hin bekommt gewinnt selbstverständlich. Kampfkurse sind hingegen Strecken, die Ihr während Eures Abenteuers freigespielt habt. Am interessantesten ist jedoch „Wunschrennen“, denn hier dürft Ihr dank eines Level-Editors selbst Strecken entwerfen und anschließend gegen Freunde antreten.
Online-Modus & Technik
Das Bonbon von „Diddy Kong Racing DS“ ist der Online-Modus mit bis zu acht Spielern. Positiv zu vermerken ist, dass die Rennen via Nintendo WiFi Connection flüssig ablaufen und es selten zu Ruckler kommt. Wie bei anderen WiFi-fähigen Spielen für den Nintendo DS, kann man auch hier gegen Freunde antreten, die man in seiner Freundesliste eingetragen hat. Hat man gerade keinen Freund zur Hand, darf man das Suchen nach einem Gegner dem System überlassen. Binnen kürzester Zeit spuckt die Nintendo WiFi-Connection potentielle Gegner heraus und positioniert alle Spieler, nachdem die Fahrer gewählt wurden, auf die Strecke. Hier geht es genauso vonstatten wie im Singleplayer, einziger Unterschied ist das Einblenden des Gegner-Namen über den jeweiligen Fahrer. Alles in allem machen die Online-Partien ungemein viel Spaß, können aber, falls es mal ruckeln sollte, wahrlich nerven.Die Grafik von „Diddy Kong Racing DS“ ist nicht von schlechten Eltern und erinnert stark an das N64-Original, hat aber Verbesserungen erfahren. Das Streckendesign ist abwechslungsreich und die zahlreichen Events wissen auf lange Zeit zu fesseln. Leider sind die Rennen nicht wirklich herausfordernd, so dass man schnell von einem Rennen zum Anderen fährt ohne wirklich eine harte Nuss meistern zu müssen. Die Musikuntermalung ist solide und bietet die alten Melodien aus dem Original zum Besten. Positiv zu vermerken sind die vielen Neuerungen, die Rare dem DS-Ableger spendiert hat: Online-Modus, neue Charaktere und Strecken, Level-Editor und einzigartige Touchscreen-Einlagen. Alles in allem ist „Diddy Kong Racing DS“ ein gutes Fun-Racing Spiel geworden, welches jedoch bei weitem nicht an „Mario Kart DS“ heran reicht.
Gennaro Grippo meint...
Wer mit dem Original auf dem Nintendo 64 seinen Spaß hatte, wird auch mit der Nintendo DS – Version auf seine Kosten kommen. „Diddy Kong Racing DS“ ist kein Meilenstein wie „Mario Kart DS“ geworden, ein gutes Fun-Racing Spiel ist es jedoch allemal. Es ist schön zu sehen, dass Rare sich Mühe gegeben hat Neues zu bieten. Und in der Tat wissen der Online-Modus, die neuen Strecken und Figuren, sowie der Level-Editor zu gefallen. „Diddy Kong Racing DS“ macht Spaß, doch man sollte nicht den Kaliber eines „Mario Kart DS“ erwarten – sonst wird man stark enttäuscht!
Wer mit dem Original auf dem Nintendo 64 seinen Spaß hatte, wird auch mit der Nintendo DS – Version auf seine Kosten kommen. „Diddy Kong Racing DS“ ist kein Meilenstein wie „Mario Kart DS“ geworden, ein gutes Fun-Racing Spiel ist es jedoch allemal. Es ist schön zu sehen, dass Rare sich Mühe gegeben hat Neues zu bieten. Und in der Tat wissen der Online-Modus, die neuen Strecken und Figuren, sowie der Level-Editor zu gefallen. „Diddy Kong Racing DS“ macht Spaß, doch man sollte nicht den Kaliber eines „Mario Kart DS“ erwarten – sonst wird man stark enttäuscht!

GRAFIK
Bunte Optik und abwechslungsreiches Streckendesign.
Bunte Optik und abwechslungsreiches Streckendesign.

SOUND
Solide Melodien, die jedoch komplett vom Original stammen.
Solide Melodien, die jedoch komplett vom Original stammen.

BEDIENUNG
Klassische Steuerung, ohne großen Touchscreen-Einsatz.
Klassische Steuerung, ohne großen Touchscreen-Einsatz.

UMFANG
Umfangreiche Kampagne, Online- sowie Multiplayer-Modi, neue Charaktere und Level-Editor.
Umfangreiche Kampagne, Online- sowie Multiplayer-Modi, neue Charaktere und Level-Editor.
SPIELSPASS
Tolles Remake mit vielen neuen, unterhaltsamen Features
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Tolles Remake mit vielen neuen, unterhaltsamen Features
* kein Durchschnitt der einzelnen Kategorien
Informationen zum Spiel